radler2 17. Februar Doch. Hier dreht es sich doch um Sicherheit. Wer weiß denn, was in den nächsten Jahrzehnten auf die regulierten Investoren zukommt, so daß am Ende eben nur der garantierte Rentenfaktor übrig bleibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fgk 17. Februar Der garantierte Rentenfaktor ist eben das Minimalszenario. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 17. Februar · bearbeitet 17. Februar von satgar vor 30 Minuten von radler2: Doch. Hier dreht es sich doch um Sicherheit. Wer weiß denn, was in den nächsten Jahrzehnten auf die regulierten Investoren zukommt, so daß am Ende eben nur der garantierte Rentenfaktor übrig bleibt. Nö. Weil man Sachen, die unterschiedlich sind, nicht einfach über einen Kamm scheren kann. Sondern man muss schauen, warum das Problem in deinem Fall eingetreten ist, und wann es in dem von mir skizzierten Fall eintreten könnte. Einfach zu sagen: das ist doch alles das gleiche, ist halt ziemlich naiv und kindisch. Also sollten wir so über Themen nicht diskutieren, sondern faktenbasiert. Wär das ok für dich? vor 21 Minuten von fgk: Der garantierte Rentenfaktor ist eben das Minimalszenario. Genau. Und der Worst Case ist bei solch einer RiesterPolice halt, das es nur die 100% beitragsgarantie gibt, die dann auch noch nur mit dem Garantierentenfaktor verrentet würde. Schlimmer als das, ginge nicht. Wer damit rechnet oder kalkulierte, würde sowas niemals abschließen. Unter keinen Umständen. Beide Tatbestände, also nur das Erreichen der Beitragsgarantie und als zweites nur die Nutzung des Garantierentenfaktors, haben wiederum beide nichts miteinander zu tun und können unabhängig voneinander eintreten, oder auch nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 17. Februar · bearbeitet 17. Februar von radler2 vor 50 Minuten von satgar: Also sollten wir so über Themen nicht diskutieren, sondern faktenbasiert. Wär das ok für dich? Gerne! Welche Fakten kannst du anführen, die den Worst Case ausschließen? Zitat Sondern man muss schauen, warum das Problem in deinem Fall eingetreten ist, und wann es in dem von mir skizzierten Fall eintreten könnte. Ganz einfach: die Zinsentwicklung. Ich kann mir viele Szenarien vorstellen, warum regulierte Investoren künftig in Anlagen mit schlechter Rendite investieren müssen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von Fondsanleger1966 vor 13 Stunden von radler2: Daher wollte ich ein konkretes Zahlenbeispiel durchrechnen. Ich hoffe, es jetzt verstanden zu haben. Also so: 10k Einzahlung 1k Riesterzulage 3k Steuererstattungen bei der Steuererklärung. 20k Endbetrag Gewinn: 20k - 1k -10k = 9k. Steuer: 9k/2*0,42 = 1,89k Auszahlungsbetrag: 20k - 1k - 3k - 1,89k = 14,11k Besteuert wird aber nicht der Gewinn, sondern der Unterschiedsbetrag, und dieser kann höher als der Gewinn ausfallen (wenn in den Einzahlungen z.B. Risikoprämien enthalten waren) oder niedriger (z.B. durch Teilfreistellung). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von Fondsanleger1966 vor 7 Stunden von radler2: Meine Kapitallebensversicherung aus dem Jahr 1997 ist genau so ein GAU. Die wird nächstes Jahr fällig - ich bekomme ziemlich genau das raus, was die Garantietabelle sagt und nicht was die schöne Beispielrechnung mit 2% mehr Verzinsung prognostiziert hat. 1997 betrug der Höchstrechnungszins 4% auf den Sparanteil der Police. Die steuerfreie Police (evtl. lange Zeit sogar mit Sonderausgabenabzug) dürfte also weitaus mehr Rendite erzielt haben, als eine einfache freie Anlage in Bundesschatzbriefe, Sparbriefe o.ä., weil es zwischendrin eine Niedrigzins-, eine Nullzins- und eine Negativzinsphase gab, die der freien Anlage zu schaffen gemacht hat, und ab einem gewissen Betrag die Steuer die Erträge einer freien Anlage anknabbert. Wäre die Police als lebenslange Rentenversicherung abgeschlossen worden, läge der garantierte Rentenfaktor vermutlich um die 60 (das hängt auch vom Beginn der Rentenzahlung ab) und damit meilenweit oberhalb der nachhaltigen Entnahmerate eines Aktienportfolios. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 18. Februar vor 6 Stunden von radler2: Na, ich weiß nicht. Ich verweise da auf den Beitrag #10 von @poipoi. Bei den üblichen Rentenfaktoren muß man schon über 30 Jahre Rente beziehen, also älter als 95 werden, bis es sich rentiert. Laut Sterbetabelle erreichen das ca. 4% der Männer. Das ist Unsinn. Leg doch mal aktuelle, detaillierte Nachweise zu dieser Behauptung vor. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von Fondsanleger1966 vor 5 Stunden von radler2: die Zinsentwicklung. Wer will, kann sich das aktuelle Zinsniveau über eine selbstgebaute Leiter wie in #24 beschrieben sichern. Das geht auch für bis zu rund 30 Jahre. Dann ist man abgesichert gegen ein erneutes Zinstief, bekommt aber Probleme bei einer starken Inflation wie in den 1960er/70er Jahren. Rentenversicherungen folgen dagegen durch die kollektive Anlage langsam und gedämpft der Zinsentwicklung nach oben und nach unten. Deshalb wären sie für ein Szenario wie in den 1960er/70er Jahren besser geeignet. Man kann auch beides miteinander kombinieren. Oder die Zinsleiter mit einem Aktienentnahmeplan. Diversifikation heißt das Zauberwort. Keine Altersversorgung bietet vollständigen Schutz. Es braucht immer die Kombination verschiedener Vorsorgeformen nach einer gründlichen Analyse der eigenen Situation (Wie viel sichere Einkünfte brauche ich? Wie viel kann ich risikoreicher anlegen, um z.B. einen besseren Inflationsschutz zu erreichen oder höhere Ausgaben zu ermöglichen? Welches Ausfallrisiko und welche Folgen bin ich bereit, dabei zu tragen? usw.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Turmalin 18. Februar vor 9 Stunden von radler2: Meine Kapitallebensversicherung aus dem Jahr 1997 ist genau so ein GAU. Die wird nächstes Jahr fällig - ich bekomme ziemlich genau das raus, was die Garantietabelle sagt und nicht was die schöne Beispielrechnung mit 2% mehr Verzinsung prognostiziert hat. Ist hier offtopic, aber hat diese alte Versicherung nicht noch einen Garantiezins von 4%? Dass ist in Anbetracht der jahrelangen niedrig- und Nullzinsphase doch gar nicht so schlecht. Klar, im Vergleich zu einer Aktienrendite in der Zeit schon, wobei wir dann wieder bei aÄpflen und Birnen wären… Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von satgar vor 4 Stunden von Turmalin: Ist hier offtopic, aber hat diese alte Versicherung nicht noch einen Garantiezins von 4%? Dass ist in Anbetracht der jahrelangen niedrig- und Nullzinsphase doch gar nicht so schlecht. Klar, im Vergleich zu einer Aktienrendite in der Zeit schon, wobei wir dann wieder bei aÄpflen und Birnen wären… Es geht ihm aber um die damals aufgezeigten Rendite versprechen bzw. Aussagen, auf die Garantiewerte käme laut Hochrechnung noch eine Überschuss Verzinsung oben drauf. Und da ist er enttäuscht, dass es eben nur den garantiewert gibt. Und unterstellt nun, dass wenn das bei seiner Police und den damaligen Fällen mit 4% Policen so gelaufen ist, man eben NIRGENDWO mehr erwarten kann, als die garantiewerte. Egal, ob die Systematik des Garantie Wertes die gleiche ist wie damals, oder oder oder. Aus seiner persönlichen Erfahrung heraus, schert er nun alles über einen Kamm und sagt: garantiewerte, das ist das einzige worauf du dich verlassen kannst. Und das ist halt Unfug. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 18. Februar vor einer Stunde von satgar: garantiewerte, das ist das einzige worauf du dich verlassen kannst. Und das ist halt Unfug. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von satgar vor einer Stunde von radler2: Vielleicht können wir uns auf etwas einigen: Riester bietet im Worst Case Szenario nur eine 100% Beitragsgarantie ohne Verzinsung und einen Garantiefaktor mit ewig langen Lebenserwartungen kalkuliert und vor Jahren noch mit 0,25% Garantiezins berechnet. Sind wir uns einig, dass solch eine fondsgebundene Riesterrentenversicherung mit 100% Beitragsgarantie und Garantierentenfaktor von 23 EUR je 10.000 EUR niemand, aber wirklich niemand abschließen würde, wenn das die Ablaufleistung ist, die man einkalkuliert, dass es zu dieser kommen wird? Ich könnte dir das auch anhand eines Beispieles meiner aktuellen fondsgebundene Betriebsrente schildern, die eine 101% Beitragsgarantie hat und wie diese sich entwickelt hinsichtlich dem Guthaben und dem Rentenfaktor, und das es eben keine Sinnhaftigkeit hat, bei derlei Produkten mit Fonds und gleichzeitigen Garantien, immer nur auf die Garantiewerte zu blicken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 18. Februar Ja, das können wir uns. vor 25 Minuten von satgar: Riester bietet im Worst Case Szenario nur eine 100% Beitragsgarantie ohne Verzinsung und einen Garantiefaktor mit ewig langen Lebenserwartungen kalkuliert und vor Jahren noch mit 0,25% Garantiezins berechnet. Zustimmung. Zitat Sind wir uns einig, dass solch eine fondsgebundene Riesterrentenversicherung mit 100% Beitragsgarantie und Garantierentenfaktor von 23 EUR je 10.000 EUR niemand, aber wirklich niemand abschließen würde, wenn das die Ablaufleistung ist, die man einkalkuliert, dass es zu dieser kommen wird? Bei vollem Verständnis der Sachlage: Zustimmung. Die vielen gekündigten oder stillgelegten Riesterverträge zeigen aber, wie schlecht es um das Verständnis bestellt war. Ehrlich gesagt haben das seinerzeit doch nur Finanzprofis überblickt, ich jedenfalls nicht - allein schon, weil mein Vertrag keinen garantierten Rentenfaktor enthält. Ich sehe es so: wenn es finanziell so eng ist, daß eine lebenslange Zahlung essentiell ist, wird man wohl die Verrentung wählen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 18. Februar vor 1 Minute von radler2: allein schon, weil mein Vertrag keinen garantierten Rentenfaktor enthält. Rentenfaktoren gibt es auch nur bei Fondspolicen. Klassisch verzinste Policen haben sowas generell nicht. Sie benötigen das aber auch nicht, da sich dort die Rente direkt aus dem Guthaben berechnen kann. Da dieses mit einem Garantiezins berechnet wird. Eine Fondspolice, auch mit Beitragsgarantie, hat aber einen unklaren Guthabensstand zum Ablauf. Deshalb ist ein Rentenfaktor nötig, der beschreibt, wie viel Rente es je 10.000 EUR Guthaben geben wird. Wenn du also keinen Rentenfaktor im Vertrag hast, liegt das ziemlich sicher daran, dass es keine Fondspolice ist, sondern eine klassisch verzinste Renten-/Lebensversicherung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von s1lv3r vor 8 Stunden von Fondsanleger1966: Es braucht immer die Kombination verschiedener Vorsorgeformen nach einer gründlichen Analyse der eigenen Situation (Wie viel sichere Einkünfte brauche ich? Wie viel kann ich risikoreicher anlegen, um z.B. einen besseren Inflationsschutz zu erreichen oder höhere Ausgaben zu ermöglichen? Welches Ausfallrisiko und welche Folgen bin ich bereit, dabei zu tragen? usw.) Das mit der Analyse ist aber gar nicht so trivial. Vielleicht kann ja mal jemand vorrechnen, wie er seine fondsgebundene Rentenversicherung (egal welcher Art) in seine Planung einkalkuliert? Klar ist ja, dass es definitiv eine große Bandbreite an möglichen Ergebnissen geben wird. Der einfachste Ansatz ist dann m.M.n. mit verschiedenen Basis-Szenarien zu rechnen, z.B. Worst-Case, durchschnittlicher Verlauf, überdurchschnittlicher Verlauf. Ich rechne ehrlich gesagt bisher immer super stumpf mit Worst-Case 4%, Basis-Szenario 5%, überdurchschnittliches Szenario 7% Rendite nach Inflation im Fondsanteil* für die nächsten 30 Jahre und nehme das dann einfach mal den garantierten Rentenfaktor (der ist 26,50€ bzw 28,50€). Eine Variabilität beim Rentenfaktor nehme ich nicht an, weil ich auch gar nicht wüsste, auf welchen Daten man seine Annahmen da stützen sollte ... Die Worst-Worst-Case-Absicherung ist natürlich dann immer noch den Rentenbeginn einfach nach 62 noch ein paar Jahre nach hinten zu schieben. Würde mich wirklich sehr interessieren, was eure Gedanken hierzu so sind, bzw. wie ihr rechnet. * das kann man für Riester auf Grund der Beitragsgarantie wahrscheinlich eher nicht erwarten ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von satgar vor einer Stunde von s1lv3r: Eine Variabilität beim Rentenfaktor nehme ich nicht an, weil ich auch gar nicht wüsste, auf welchen Daten man seine Annahmen da stützen sollte ... Schau in deine jährliche wertmitteilung. Dort wird ein verrentungsguthaben benannt und eine sich daraus ergebende Rente. Damit kannst du den eigentlich gültigen, derzeitigen Rentenfaktor ausrechnen quasi. Beispiel meiner Condor Riesterrente Netto, zu der jetzt frisch die Wertmitteilung für das Jahr 2025 erstellt wurde: Garantiefaktor: 26,57 EUR je 10k (inkl. 0,25% Höchstrechnungszins) Hochrechnung: 5,00 % während der Sparphase; 140.854,11 Euro Guthaben; 514,64 Euro mtl. Rente Sich daraus ergebender Faktor mit voller Überschussgutschrift: 36,54 EUR je 10k (konstantes Überschussmodell) vor einer Stunde von s1lv3r: 7% Rendite nach Inflation im Fondsanteil* Im Fondsanteil kannst du auch bei Riester 7% erwarten, oder 20%. Je nachdem, welche Fonds du da rein packst. Auf das Gesamtguthaben bezogen, welches bei Riester vielfach auch Zinsanlagen enthält, ist dem natürlich nicht so. Meine Betriebsrente der Alte Leipziger hat als Nettotarif und 101% Beitragsgarantie aber seit 01.12.2019 eine 6% p.a. Performance inkl. aller Kosten aufs Gesamtguthaben gesehen. Und das, obwohl zu 3/4 das Geld im AL DWS GlobalAktiv+ Wertsicherungsfonds liegt und 1/4 im GPO von Beck in der Insti-Tranche. Im Zinstopf liegt gar nichts. Dort sieht es so aus: Garantiefaktor: 23,54 EUR je 10k (inkl. 0,25% Höchstrechnungszins) Hochrechnung: 5,00 % während der Sparphase; 307.067,52 Euro Guthaben; 918,57 Euro mtl. Rente Sich daraus ergebender Faktor mit ansteigender Überschussgutschrift : 29,91 EUR je 10k (dynamisches Überschussmodell) Man kann also nicht generell sagen, dass das mit einer Beitragsgarantie immer alles ganz furchtbar liefe. Die AL hat für verschiedene Annahmen zusammen mit dem Analysehaus Morgen&Morgen auch nen coolen Rechner gebaut: https://apps.morgenundmorgen.de/renditepilot/alte-leipziger Da gehts um verschiedene Garantiemodelle in der Betriebsrente mit 3 Topf Hybriden (AL) und anderen Modellen aus 2 Töpfen z.B. Allianz. Dazu gabs auch eine Pressemitteilung. presse-information-neues-hochrechnungstool-renditeerwartung-hybridrenten-2025.pdf Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 18. Februar vor 1 Stunde von satgar: Rentenfaktoren gibt es auch nur bei Fondspolicen. .... Wenn du also keinen Rentenfaktor im Vertrag hast, liegt das ziemlich sicher daran, dass es keine Fondspolice ist, sondern eine klassisch verzinste Renten-/Lebensversicherung. Ich habe soeben bei meinem Anbieter angerufen. Mein Vertrag hat keinen garantierten Rentenfaktor. Der Rentenfaktor steht erst bei Beginn der Auszahlungsphase fest. Aktueller Durchschnittswert sei 27. Es handelt sich um die Sparda Profirente/4P - ein Riester-Fondssparplan, der variabel in UniGlobalVorsorge und UniEuroRenta investiert. Aktuell ist alles in UniGlobalVorsorge investiert. Ich würde das als Fondspolice einordnen. Die Wertentwicklung war bisher ja auch nicht verkehrt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von satgar vor 8 Minuten von radler2: Fondspolice Ist es aber nicht. Du besitzt einen Riester Fondssparplan, der von einer Investmentgesellschaft geführt wird. Dieser kann keinen Rentenfaktor haben, weil es sich um ein Investmentprodukt handelt, nicht um eines einer Versicherung. Nur Versicherungsprodukte haben Rentenfaktoren. Dem gegenüber, deinem Riester Fondssparplan einer Investmentgesellschaft, steht eine fondsgebundene Riesterrentenversicherung eines Versicherers. Dieser hat einen Rentenfaktor. Riester-Fondssparplan ist UNGLEICH fondsgebundene Riester-Rentenversicherung. Klingt ähnlich, ist es aber bei weitem nicht. Aus Wiki: "Die gesetzlichen Vorgaben können erfüllt werden durch: Banksparpläne, die zu Rentenbeginn in Rentenversicherungen umgewandelt werden, über die die Auszahlungen erfolgen, klassische private Rentenversicherungen (gegebenenfalls mit zwingendem Ausschluss der Kapitaloption), Fondsgebundene Rentenversicherungen, Fondssparpläne, Einbezug in die betriebliche Altersversorgung gemäß § 3 Nr. 63 EStG; das bedeutet: Verwendung einer Pensionskasse oder eines Pensionsfonds beziehungsweise Direktversicherung, Wohnriester-Darlehen und Bausparverträge." Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von radler2 Ok, danke für die Einordnung. Inhaltlich habe ich meinen Vertrag schon so verstanden und nicht als Rentenversicherung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 18. Februar vor 13 Minuten von radler2: Inhaltlich habe ich meinen Vertrag schon so verstanden und nicht als Rentenversicherung. Alles klar. Der Unterschied ist wichtig zu verstehen, weil eben auch die Auszahlungsphase anders funktioniert. Nächstes Jahr solltest du prüfen, ob du in dem Modell Riester 1.0 bleibst, oder in die neue Produktwelt nach der Reform in Riester 2.0 wechselst. Im Forum wird das im Thread der Lindner-Rente diskutiert (werden). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 18. Februar · bearbeitet 18. Februar von Fondsanleger1966 vor 2 Stunden von radler2: Es handelt sich um die Sparda Profirente/4P - ein Riester-Fondssparplan, der variabel in UniGlobalVorsorge und UniEuroRenta investiert. Aktuell ist alles in UniGlobalVorsorge investiert. Sprich: Versicherungspartner ist i.d.R. die R+V. Am 16.2.2026 um 03:16 von Fondsanleger1966: 2) Leistungsfähigkeit der Versicherers für die Rente ab dem 85. Lebensjahr. Eine R+V a.G. hat 2024 z.B. nur eine Gesamtverzinsung von 2,35% für laufende Renten ausgeschüttet, siehe z.B. https://www.ruv.de/dam/jcr:4c444869-c563-452e-9c24-b7008cee4831/Anlage_GB_Deklaration_2024_Lebensversicherung_a_G.pdf . 2023 waren es sogar nur 2,05%, siehe https://www.ruv.de/dam/jcr:58289658-4fa7-47d4-af44-c01a0cc03d6e/2022-anlage-lebensversicherung-vvag.pdf . Leistungsstarke Versicherer lagen deutlich darüber. Die Allianz 2023 z.B. mit 3,1% selbst in einem normalen Jedermann-Tarif. Das wirkt sich doppelt aus: - Weniger Überschüsse bis zum Rentenbeginn und damit weniger Rentenaufschlag beim Rentenbeginn, in diesem Beispiel wären das um die 16% (allerdings ohne Berücksichtigung von evtl. Kostenunterschieden), wenn die Differenz in den angenommenen 20 Jahren unverändert bleibt. - Weniger Rentensteigerung in der Rentenphase, in diesem Beispiel 0,75%pkt p.a., wenn die Differenz unverändert bleibt. Am 16.2.2026 um 03:16 von Fondsanleger1966: 3) Kosten der eingesetzten Fonds im Riester-Entnahmeplan vs. Kosten in der Do it yourself-Anlage. vor 2 Stunden von radler2: UniEuroRenta TER 0,72% p.a. laut BiB, siehe https://www.union-investment.de/unieurorenta-DE0008491069-fonds-849106/?portrait=5 Am 14.2.2026 um 14:01 von Turmalin: die DWS- Rentenfonds haben Kosten von 0,4% wobei das bei den länger laufenden auf bis zu 0,64% p.a. steigt. vor 2 Stunden von radler2: Ich habe soeben bei meinem Anbieter angerufen. Mein Vertrag hat keinen garantierten Rentenfaktor. Der Rentenfaktor steht erst bei Beginn der Auszahlungsphase fest. Aktueller Durchschnittswert sei 27. Zitat Seit 1. Januar 2017 bieten wir für unsere Riester-Produkte UniProfiRente und UniProfiRente Select einen garantierten Rentenfaktor an. Dieser Wert gibt an, wie hoch die garantierte monatliche Auszahlung je 10.000 EUR Depotwert ist. Mit dem garantierten Rentenfaktor haben Sie eine stärkere Planungssicherheit für Ihre künftige Auszahlphase. Der Rentenfaktor wird kundenindividuell für Sie berechnet und hängt von verschiedenen Kriterien ab. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung der Märkte, der Zeitpunkt der Auszahlphase sowie die Wahl des Versicherungstarifs. Sie können den garantierten Rentenfaktor frühestens 24 Monate vor Beginn Ihrer Auszahlphase beantragen. Vorher kann der Rentenfaktor nicht ermittelt werden. Wenn Sie den Rentenfaktor nicht beantragen, erhalten Sie diesen automatisch 14 Wochen vor Beginn Ihrer Auszahlphase schriftlich mitgeteilt. Sie möchten Ihren garantierten Rentenfaktor beantragen? Kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice. Sollten Sie sich noch nicht in der Frist von 24 Monate vor Beginn der Auszahlphase befinden, erstellen wir natürlich auch vorab schon eine individuelle Modellrechnung für Sie. https://www.union-investment.de/altersvorsorge/riester_rente/Auszahlphase P.S. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 18. Februar vor 3 Stunden von s1lv3r: Das mit der Analyse ist aber gar nicht so trivial. Wie alt bist Du denn ungefähr? Die genaueren Planungen, die ich oben meinte, sind erst in der zeitlichen Nähe zum (vorgezogenen) Ruhestand sinnvoll. Vorher macht so etwas Sinn: vor 3 Stunden von s1lv3r: Der einfachste Ansatz ist dann m.M.n. mit verschiedenen Basis-Szenarien zu rechnen, z.B. Worst-Case, durchschnittlicher Verlauf, überdurchschnittlicher Verlauf. ... allerdings mit angemessenen Werten. vor 3 Stunden von s1lv3r: Ich rechne ehrlich gesagt bisher immer super stumpf mit Worst-Case 4%, Basis-Szenario 5%, überdurchschnittliches Szenario 7% Rendite nach Inflation im Fondsanteil* für die nächsten 30 Jahre Das sind aus meiner Sicht keine angemessenen Werte. Für das Basis-Szenario würde ich derzeit reale 3,5% vor Kosten für einen marktüblichen Aktien-ETF (ACWI, All World u.ä.) ansetzen (orientiert an DMS und den aktuellen Capital Market Assumptions der großen Asset Manager). Als Bad Case auf 15 Jahre reale -2% p.a. vor Kosten, auf 30 Jahre reale +0,5% p.a. vor Kosten. Das wären die Blackrock-Annahmen im neutralen Szenario ("Startpoint") für das 25. Percentil. Also wirklich nur Bad Case und nicht Worst Case. Bei einer besser diversifizierten Anlage vielleicht auch nur -1% p.a. über 15 Jahre. Als grobe Daumenregel für das zeitliche Vorgehen bei der Ruhestandsplanung im Normalfall: - Ab 40 Jahren den Ruhestand einmal überschlägig rechnen. - Dann wieder *spätestens* mit 50 Jahren. Ab da mindestens alle 5 Jahre. - Ab 10 Jahre vor dem geplanten Ruhestand die zeitlichen Abstände der Überprüfungen deutlich reduzieren. Empfehlen würde ich allerdings schon erste Überlegungen und Zielsetzungen mit Mitte/Ende 20 bzw. Anfang 30. Der Frugalist Oliver hat dadurch eine sehr starke Motivation aufbauen können: https://frugalisten.de/so-gehe-ich-mit-40-in-rente-mein-masterplan-fuer-die-finanzielle-unabhaengigkeit/ Recht inspirierend fand ich auch das (erneute) Selbst-Interview des Freiheitsmaschinisten, der vor kurzem durch die gewaltigen industriellen Umbrüche in Deutschland früher als geplant in den vorgezogenen Ruhestand gerutscht ist: https://freiheitsmaschine.com/der-maschinist-im-millionaer-interview-8-jahre-spaeter/ -> besonders die in seiner Familie dann doch einsetzende Life-Style-Inflation in vergangenen 8 Jahren (= seit dem vorangegangenen Selbst-Interview): +90% bei den Jahresausgaben! Das ist eine gewaltige Steigerung, die eine Anpassung der Ruhestandsplanung erfordert. So etwas lässt sich in den 30er Jahren noch gar nicht einplanen. Gutes Gelingen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 18. Februar vor 1 Stunde von satgar: Nächstes Jahr solltest du prüfen, ob du in dem Modell Riester 1.0 bleibst, oder in die neue Produktwelt nach der Reform in Riester 2.0 wechselst. Auf die Wechselmöglichkeit hoffe ich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 19. Februar @Fondsanleger1966 Vielen Dank für dein Feedback. Ich will den Thread hier jetzt nicht mit meiner persönlichen Situation vollmüllen, hat dann ja schließlich gar nichts mehr mit Riester/Rentenversicherungen zu tun ... - habe aber deine Meinung auch schon in dem Precict FI und finanzielle Unabhängigkeit Threads verfolgt. Vielleicht schreibe ich an passenderer Stelle nochmal was dazu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag