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FR33_85

20k zur Anlage bereit / ETF vs Fonds

Empfohlene Beiträge

FR33_85

 

Hallo Zusammen,

 

mein Name ist Sascha und ich bin schon seit einiger Zeit hier im Forum und habe mich speziell in dem Anfängerbereich bei den Fonds/ ETF Sparern etwas eingelesen und auch dort bereits ein paar Fragen gestellt.

Jedoch habt ihr natürlich Recht und so ein Thema kann man nicht mitten in einen Anfänger Thread packen und deshalb das Ganze nun differenzierter.

 

Ich versuche das ganze kurz zu halten: Ich bin vor Jahren zu einem Geldbetrag gekommen, von dem ich gerne so rund 20-25k anlegen möchte. Aktuell liegt das Geld mehr oder weniger ungenutzt auf dem Tagesgeldkonto. Das Warum ist ganz einfach erklärt - zw. der Auszahlung und dem Jetzt standen eine gescheitere Ehe, ein gemeinsamer Sohn (jetzt 7 Jahre alt), eine neue Wohnung in der alten Heimat, ein neuer Job und ganz viel Angst und Unsicherheit was das Anlegen von Geld betrifft im Raum, Vor allem wenn man die letzten Jahre nicht weiss, was so eine Trennung etc. ggf noch an Verbindlichkeiten mit sich trägt. 

 

So sind nun zw., dem vermeidlichen "Geldsegen" und heute rund 5 Jahre vergangen in denen ich mit dem Geld aus Angst was falsches zu machen einfach nichts gemacht habe. Aber natürlich verliert das Geld vom liegen an Wert und dem möchte ich zum einen Entgegen stehen und Kapital ebenfalls gerne etwas vermehren.

 

Anbei ein paar Facts:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Wenig was Fonds & ETF betrifft. Ich war früher der klassische Bausparer und aktuell habe ich lediglich einen Fondssparplan bei der HDI (hier kann ich euch die Daten gerne nachreichen).

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Nur den o.g. HDI Fondssparplan (kann ich ISIN nachreichen)

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Mehr oder weniger ein Selbstläufer - bin kein Broker oder Börsenguru. Ich kann aber per App, PC und Co jeden Tag eingreifen und nach und nach mit das Wissen zur Selbstverwaltung anlesen.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Risikoneutral

 

Optionale Angaben:

 

1. Alter

41 Jahre

 

2. Berufliche Situation

Angestellter

 

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

Soweit ich weiß, nein.

 

Über meine Fondsanlage

 

1. Anlagehorizont

>10 Jahre ?

 

2. Zweck der Anlage

Inflationsausgleich & Ansparen / Kapital vermehren

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Einmalig - ggf später was nachschießen -aber aufgrund laufender Kosten aktuell nicht so einfach.

 

4. Anlagekapital

ca 20.000 - 25.000 Eur

 

 

Aus Kostengründe hätte ich mich für einen ETF Sparplan bzw. einen ETF Einstieg entschieden. Ich habe bereits ein (leeres) Depot bei der IngDiba. Jedoch bin ich aktuell verwirrt welche ETFs zu mir passen, sollte man das Kapital streuen (macht ja eig auch Sinn nicht nur auf ein Pferd zu setzen), oder ist ein aktiv gemanagter Fonds für mich doch eher was. Ich habe selber lange im Vertrieb gearbeitet und weiss, dass eine Bank etc. mir wohl in der Regel das raten wird, an dem Sie am meisten verdient - daher bin ich auf eure Tipps, Erfahrungen etc. gespannt.

 

 

VG Sascha

 

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SlowHand7

Das ist eigentlich ganz einfach.

Du musst nur entscheiden wie viel davon in Aktien-ETF soll und ob du EM willst oder nicht.

Dann einfach FTSE oder MSCI World.

 

In der ausschüttenden Variante wegen dem Freibetrag.

 

Wenn ein Teil sicher bleiben soll diesen in einen Geldmarkt ETF legen.

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satgar
vor 9 Stunden von SlowHand7:

Das ist eigentlich ganz einfach.

Du musst nur entscheiden wie viel davon in Aktien-ETF soll und ob du EM willst oder nicht.

Dann einfach FTSE oder MSCI World.

 

In der ausschüttenden Variante wegen dem Freibetrag.

 

Wenn ein Teil sicher bleiben soll diesen in einen Geldmarkt ETF legen.

Absolut deiner Meinung.  Vielleicht liest du dich, @FR33_85 per Buch etwas ein. Das kann etwas von Finanztest sein, Finanztip oder Finanzfluss. Die haben alle gutes Material dazu.

 

Ich empfehle immer das Pantoffel Portfolio von Finanztest, welches nach dem Modell "risikoreich / Risikoarm" anlegt und dabei nur zwei Fonds braucht, um das persönliche Risiko zu steuern und abzubilden: einen Geldmarktfonds und einen weltweit breit streuenden Aktien ETF

 

Beispiele sind bei den Aktien der SPDR MSCI ACW IMI oder Vanguard FTSE All World, beim Geldmarkt ist es der Xtrackers Overnight Swap ETF. Und dann war es das schon. JA, so einfach ist das. Es ist überhaupt kein Hexenwerk.

vor 10 Stunden von FR33_85:

Fondssparplan bei der HDI (hier kann ich euch die Daten gerne nachreichen)

Das würde mich wirklich brennend interessieren!

 

Welches Fonds ist das genau (ISIN), seit wann besparst du Ihn? Mit welchem Betrag?

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Schwachzocker

Eine vernünftige Geldanlage erfordert stets die Betrachtung des Gesamtvermögens. Es ergibt keinen Sinn, das zu trennen, weil Entscheidungen die das eine betreffen, sich  automatisch auf das jeweils andere auswirken.

 

 

Am 3.1.2026 um 22:15 von FR33_85:

Sagen wir ich habe 40k Barvermögen das ich aktuell nicht brauche. Davon würde ich mal so 20k direkt anlegen.

 

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Malvolio

Ich würde auch mit einem breit diversifizierten ETF Portfolio für den Aktienanteil ins Rennen gehen.

 

Als Literaturtipp sei gegeben:

 

Gerd Kommer, Souverän investieren für Einsteiger: Wie Sie mit ETFs ein Vermögen bilden

https://amzn.eu/d/0fWyCshA

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Bast
vor 54 Minuten von Schwachzocker:

Eine vernünftige Geldanlage erfordert stets die Betrachtung des Gesamtvermögens. Es ergibt keinen Sinn, das zu trennen, weil Entscheidungen die das eine betreffen, sich  automatisch auf das jeweils andere auswirken.

Dem stimme ich vollkommen zu. Gesamtvermögen betrachten, dann eine Asset-Allokation festlegen, dann die richtigen Instrumente/Vehikel aussuchen. 

vor 12 Stunden von FR33_85:

Ich bin vor Jahren zu einem Geldbetrag gekommen, von dem ich gerne so rund 20-25k anlegen möchte.

Die genaue Summe, die Du anlegen willst, spielt für die Festlegung der Strategie gar keine so große Rolle. Entscheiden ist Dein Anlageziel, Dein Anlagehorizont sowie Deine Risikotoleranz und -tragfähigkeit. 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Für mich ist der Blick auf das Gesamtvermögen auch entscheidend, wenn es um die Frage geht, was man wo investiert. Für eine "risikoneutrale" Einstellung könnten 50 % Aktienanteil vom gesamten liquiden Vermögen bei einer langfristigen Anlage ok sein. Für einen Startwert liegst Du damit schon mal ganz gut, bevor Du weitere fünf Jahre mit dem Investieren wartest.

 

Neben den bereits genannten Quellen, würde ich noch Hartmut Walz vorschlagen (Ihre Finanzen fest im Griff) als Einstiegslektüre aber auch die oben genannten Quellen sind ok. Vielleicht wirst Du nach entsprechender Lektüre Deine Risikoeinstellung noch mal überdenken und nach oben oder unten anpassen. Aber zeitnah anfangen ist schon mal gut.

 

Um zu ermitteln, wie viel Du in Aktien anlegen solltest, empfiehlt sich eine kleine Vermögensbilanz. Was besitzt Du von was? Nicht dass ich es wissen müsste, aber dafür, dass Du Deine Anfangssituation feststellst. Sozusagen der

 

Istzustand:

Tagesgeld / Festgeld / Bausparer / Fondsanteile (was und wie viel) / etc.
Hier ist insbesondere interessant was das für ein Fonds ist und ob der Sinn macht für weitere Anlagen.

 

Im nächsten Schritt legst Du einen Sollzustand fest. Beispielsweise

x Euro Notgroschen
50 % vom Rest in Aktienfonds und die anderen 50 % in einen Geldmarktfonds/Tagesgeld 

 

Dann noch was Du monatlich zurücklegen willst, und wo das hinfließen soll. Passende Sparpläne einrichten.

 

Und zu guter Letzt nicht vergessen, den Banken entsprechende Freistellungsaufträge zu erteilen, dass du möglichst wenig Steuern zahlst auf Deine Kapitalerträge. 

 

vor 12 Stunden von FR33_85:

Aus Kostengründe hätte ich mich für einen ETF Sparplan bzw. einen ETF Einstieg entschieden. Ich habe bereits ein (leeres) Depot bei der IngDiba. Jedoch bin ich aktuell verwirrt welche ETFs zu mir passen, sollte man das Kapital streuen (macht ja eig auch Sinn nicht nur auf ein Pferd zu setzen), oder ist ein aktiv gemanagter Fonds für mich doch eher was. Ich habe selber lange im Vertrieb gearbeitet und weiss, dass eine Bank etc. mir wohl in der Regel das raten wird, an dem Sie am meisten verdient - daher bin ich auf eure Tipps, Erfahrungen etc. gespannt.

Wenn Du einen breit aufgestellten ETF nimmst wie beispielsweise einen IE000DD75KQ5 SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF (Dist), hast Du schon eine sehr große Streuung. Ausschüttende ETFs auf den FTSE All World sind ähnlich gut geeignet. Da braucht es daneben nicht noch weitere Fonds.

 

Im ersten Schritt würde ich Dir auch von Experimenten abraten, weil man die als Einsteiger nicht wirklich beurteilen kann. Auch wenn gerade viel diskutiert wird, von wegen "weniger USA", "mehr Europa" etc. Das sind Themen, die Du Dir vielleicht nach der Einführungslektüre noch mal anschauen kannst. Aber jetzt fährst Du mit einem KISS Ansatz am besten, weil Du damit die wenigsten Fehler machen kannst. Akzente kannst Du auch noch später über Deine Sparraten setzen, wenn Du denn in ein oder zwei Jahren immer noch etwas in dieser Richtung machen willst. Notwendig ist es ohnehin nicht. 

 

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FR33_85
vor 22 Stunden von SlowHand7:

Das ist eigentlich ganz einfach.

Du musst nur entscheiden wie viel davon in Aktien-ETF soll und ob du EM willst oder nicht.

Dann einfach FTSE oder MSCI World.

 

In der ausschüttenden Variante wegen dem Freibetrag.

 

Wenn ein Teil sicher bleiben soll diesen in einen Geldmarkt ETF legen.

Danke dir @SlowHand7,

 

ja sowas in der Art hatte ich mir auch gedacht. Ein bisschen reingelesen hatte ich mich - aber halt nicht von A-Z. 

Das wäre auch mein Ansatz gewesen, mind. eine 2 Säulen Verteilung zu fahren. Allerdings - das muss ich zugeben - hatte ich einen Geldmarkt ETF gar nicht auf dem Schirm. Dachte an 2 verschiedene Aktien ETFs - aber die Variante mit dem Geldmarkt ETF klingt plausibler.

 

EM (also Schwellenländer) wären für mich jetzt kein Ausschlusskriterium - aber mir fehlt da die Erfahrung. Bzw ob man erstmal bei DM bleibt.

 

 

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FR33_85
vor 10 Stunden von Sapine:

Für mich ist der Blick auf das Gesamtvermögen auch entscheidend, wenn es um die Frage geht, was man wo investiert. Für eine "risikoneutrale" Einstellung könnten 50 % Aktienanteil vom gesamten liquiden Vermögen bei einer langfristigen Anlage ok sein. Für einen Startwert liegst Du damit schon mal ganz gut, bevor Du weitere fünf Jahre mit dem Investieren wartest.

 

Neben den bereits genannten Quellen, würde ich noch Hartmut Walz vorschlagen (Ihre Finanzen fest im Griff) als Einstiegslektüre aber auch die oben genannten Quellen sind ok. Vielleicht wirst Du nach entsprechender Lektüre Deine Risikoeinstellung noch mal überdenken und nach oben oder unten anpassen. Aber zeitnah anfangen ist schon mal gut.

 

Um zu ermitteln, wie viel Du in Aktien anlegen solltest, empfiehlt sich eine kleine Vermögensbilanz. Was besitzt Du von was? Nicht dass ich es wissen müsste, aber dafür, dass Du Deine Anfangssituation feststellst. Sozusagen der

 

Istzustand:

Tagesgeld / Festgeld / Bausparer / Fondsanteile (was und wie viel) / etc.
Hier ist insbesondere interessant was das für ein Fonds ist und ob der Sinn macht für weitere Anlagen.

 

Im nächsten Schritt legst Du einen Sollzustand fest. Beispielsweise

x Euro Notgroschen
50 % vom Rest in Aktienfonds und die anderen 50 % in einen Geldmarktfonds/Tagesgeld 

 

Dann noch was Du monatlich zurücklegen willst, und wo das hinfließen soll. Passende Sparpläne einrichten.

 

Und zu guter Letzt nicht vergessen, den Banken entsprechende Freistellungsaufträge zu erteilen, dass du möglichst wenig Steuern zahlst auf Deine Kapitalerträge. 

 

Wenn Du einen breit aufgestellten ETF nimmst wie beispielsweise einen IE000DD75KQ5 SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF (Dist), hast Du schon eine sehr große Streuung. Ausschüttende ETFs auf den FTSE All World sind ähnlich gut geeignet. Da braucht es daneben nicht noch weitere Fonds.

 

Im ersten Schritt würde ich Dir auch von Experimenten abraten, weil man die als Einsteiger nicht wirklich beurteilen kann. Auch wenn gerade viel diskutiert wird, von wegen "weniger USA", "mehr Europa" etc. Das sind Themen, die Du Dir vielleicht nach der Einführungslektüre noch mal anschauen kannst. Aber jetzt fährst Du mit einem KISS Ansatz am besten, weil Du damit die wenigsten Fehler machen kannst. Akzente kannst Du auch noch später über Deine Sparraten setzen, wenn Du denn in ein oder zwei Jahren immer noch etwas in dieser Richtung machen willst. Notwendig ist es ohnehin nicht. 

 

Hallo @Sapine und auch viele andere hier - ich denke so eine Einsteiger Literatur ist nie verkehrt. (War schon kurz davor so nen Online Kurs zu buchen *lach*).

 

Klar - man muss das individuell betrachten und ich hab eig, erstmal vor einen ordentlichen Teil zu investieren (ca die Hälfte) und die andere Hälfte erstmal als Notgroschen (Auto bald fällig usw., Sonderausgaben zum Unterhalt etc.,) erstmal auf dem TG zu lassen. Sollte davon was nicht angetastet werden, kann man da ggf was nachschießen.

 

Wenn finanziell wieder mehr möglich würde ich gerne einen Sparplan machen..... aktuell aber wohl eher weniger. Eben weil ich eher mehr Bestandkapital habe. als den Salso zw. monatlichen Einkommen / Ausgaben.

 

Ebenfalls hatte ich mir auch mal Gedanken zum Thema thesaurierende und ausschüttende ETFs gemacht. Hat beides seine Berechtigung - aber ich denke der ausschüttende erlaubt mehr Flexibilität.

 

Aber ich finde es generell echt gut, dass es da zum Einstieg sowas wie "Pantoffel Portfolio von Finanztest" und eben eure Tipps gibt.

 

VG

Sascha

 

 

 

 

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SlowHand7
vor 33 Minuten von FR33_85:

Das wäre auch mein Ansatz gewesen, mind. eine 2 Säulen Verteilung zu fahren. Allerdings - das muss ich zugeben - hatte ich einen Geldmarkt ETF gar nicht auf dem Schirm. Dachte an 2 verschiedene Aktien ETFs - aber die Variante mit dem Geldmarkt ETF klingt plausibler.

 

EM (also Schwellenländer) wären für mich jetzt kein Ausschlusskriterium - aber mir fehlt da die Erfahrung. Bzw ob man erstmal bei DM bleibt.

 

 

Es kommt halt darauf an ob du einen Teil des Geldes vielleicht mittelfristig brauchst und sicher anlegen willst. Dafür ist dann ein Geldmarkt oder auch Anleihen ETF das Mittel der Wahl. Das gibt dann eben nur 2% statt 8% Rendite, aber eben ohne Risiko wie bei Aktien.

Ansonsten reicht eigentlich ein World Aktien ETF, also MSCI oder FTSE.

 

Wer mit deren Allokation nicht glücklich ist kann das natürlich mit weiteren ETF anpassen.

Manche Leute nehmen einen World ex USA und dazu den gewünschten Anteil vom S&P 500.

Ich habe den MSCI World und als Gegengewicht einen Teil im MSCI Europe. Damit bin ich sehr zufrieden.

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Theobuy
vor 16 Stunden von FR33_85:

War schon kurz davor so nen Online Kurs zu buchen

Hier gibt es viel, was zu teuer und damit sein Geld nicht wert ist. Vielleicht macht es Sinn, vorher nach echten Erfahrungswerten zu suchen und hier im Forum ggf. nachzufragen. Ich bin grundsätzlich pro Weiterbildung und auch in bezahlter Form, allerdings ist es im Bereich persönliche Finanzen häufig so, dass solche Angebote zu oberflächlich (für Einsteiger gibt es sehr viel im Netz), nicht hinreichend individuell (könnte dann aber teuer sein) und von Personen mit unklarer fachlicher Kompetenz sind. Die oben genannten Bücher sind nicht teuer, es gibt sie regelmäßig auch in der Stadtteilbibliothek, wo man sie sogar kostenlos lesen kann. Bibliotheken sind eh ein heute unterschätzter Ort... 

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Fondsanleger1966

Hello again ;-)

 

Am 13.2.2026 um 23:40 von Fondsanleger1966:

Mach am besten einen eigenen Thread auf, stell Dich vor, beantworte die Fragen aus den Richtlinien zur Themeneröffnung und v.a. schreib rein, wie viel % Dein Investment vom letzten Hochpunkt aus gerechnet maximal verlieren darf (kurzfristig bzw. dauerhaft).

 

Am 17.2.2026 um 22:58 von FR33_85:

1. Anlagehorizont

>10 Jahre ?

Warum das Fragezeichen? Wie lange steht das Geld *mindestens* zur Verfügung, also im schlechtesten Fall?

 

ISIN HDI? Aktuelle Bestandshöhe in €? Monatliche Sparrate?

 

Konditionen Tagesgeld? Unbefristet?

 

Am 17.2.2026 um 22:58 von FR33_85:

Ich versuche das ganze kurz zu halten: Ich bin vor Jahren zu einem Geldbetrag gekommen, von dem ich gerne so rund 20-25k anlegen möchte. Aktuell liegt das Geld mehr oder weniger ungenutzt auf dem Tagesgeldkonto. Das Warum ist ganz einfach erklärt - zw. der Auszahlung und dem Jetzt standen eine gescheitere Ehe, ein gemeinsamer Sohn (jetzt 7 Jahre alt), eine neue Wohnung in der alten Heimat, ein neuer Job und ganz viel Angst und Unsicherheit was das Anlegen von Geld betrifft im Raum, Vor allem wenn man die letzten Jahre nicht weiss, was so eine Trennung etc. ggf noch an Verbindlichkeiten mit sich trägt. 

Wie läuft der neue Job? Probezeit? Wie sicher generell? Aufstiegschancen/Gehaltsverbesserung?

 

Am 17.2.2026 um 22:58 von FR33_85:

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Einmalig - ggf später was nachschießen -aber aufgrund laufender Kosten aktuell nicht so einfach.

Welche Wahrscheinlichkeit in % gibst Du einem Sparplan in absehbarer Zeit und wie hoch würde dieser ausfallen?

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FR33_85

@Fondsanleger1966

 

Grüß dich!

 

Dier HDI bin ich euch noch schuldig - ich muss das morgen mal aus dem Order ziehen (der Klassiker auf Papier :-D)

 

Ja zum Thema Verlust usw. im Idealfall will ich gar nix verlieren. Ich möchte investieren und eine moderrate Wachstumsrate bzw. Zins haben. Mir aber bewusst, dass jeder Aktienfonds das Risiko eines Verlustes beinhaltet. Daher auch mein Interesse an einem Portfolio aka ETF etc. um das Risiko zu streuen und dennoch was vom Kuchen abzubekommen (einfach ausgesprochen). 

 

In die HDI Fondrente gehen jeden Monaten 130€ rein. 

 

Tagesgeldkonto ist bei der VoBa und anbei der aktuelle Zinssatz..... (der ist bestimmt nicht gerade gut).

 

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Im aktuellen Job bin ich seit mehr als 4 Jahren. Da siehts aktuell ok aus -  ggf steht eine leichte Erhöhung zum Senior aus - aber bedenkt, dass bei jedem Gehaltsprung auch der Unterhalt fürs Kind steigt .....

 

 

Die Wahrscheinlichkeit dass ein Sparplan in den nxt Jahren da on Top drauf kommt - ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Ggf. wenn ich die HDI platt mache oder den Beitrag da reduziere. 

 

 

Und zum Thema geplante Laufzeit. Am besten so lange es geht... ich bin da vorsichtig geworden, da das Leben mir gezeigt hat, wie schnell sich Dinge ändern können etc. Daher möchte ich wie man es früher in meiner Kindheit gemacht hat, Geld so einzahlen, dass man innerhalb einer fixen Laufzeit nicht mehr ran kommt. Ich plane von den 20-25k war erstmal nix nehmen zu müssen. Aber irgendwann ggf. schon. Daher mal die nxt 10 Jahre veranschlagt, wo ich das Kapitäl ggf nicht brauche.

 

 

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satgar

Ich kann nur sagen: du musst dich strukturierter mit deinen Finanzen beschäftigen. Bevor du jetzt neue Themen aufmachst, solltest du klar Schiff bei deinem Status quo machen.

 

Ganz klare Meinung von mir. Mache eine kleine Aufstellung, was du so hast, wie du es besparst, was das alles konkret ist. Wenn du willst, hilft das Forum dir bei der Analyse. Aber so Salami scheibchenweise mit Infos kommt, bringt niemandem was. Niemandem hier bei der Hilfe, und dir nicht.

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FR33_85
vor 22 Minuten von satgar:

Ich kann nur sagen: du musst dich strukturierter mit deinen Finanzen beschäftigen. Bevor du jetzt neue Themen aufmachst, solltest du klar Schiff bei deinem Status quo machen.

 

Ganz klare Meinung von mir. Mache eine kleine Aufstellung, was du so hast, wie du es besparst, was das alles konkret ist. Wenn du willst, hilft das Forum dir bei der Analyse. Aber so Salami scheibchenweise mit Infos kommt, bringt niemandem was. Niemandem hier bei der Hilfe, und dir nicht.

Hallo Satgar,

 

da bin voll bei dir. Tut mir auch Leid, wenn das hier so planlos rüber kommt. Was keine Finanzen im Generellen betrifft, so habe ich eine Excel Aufstellung sämtlicher Einnahmen und Ausgaben und kann auf den Cent genau sagen, welchen Betrag ich am Monatsende für Lebensmittel, Tanken, Konsum etc. übrig habe. Das ist also nicht wirklich das Problem.

 

Aber da bleiben jetzt keinen Riesen Summen über, die ich - vergebt mir den doofen Ausdruck - als Börsenspielgeld zusätzlich groß rein buttern kann. 

 

Ganz grob gesagt - einen gewissen Betrag würde ich gerne investieren um damit langfristig den Wertverfall mindestens zu kompensieren und im Ideal daraus Erträge zu erziehlen, ohne dass das Risiko zu extrem ist. Und von dem was ich da so gelesen hatte, ist wohl eine Anlange in ETFs (Welt Aktien Paket und wie ich hier gelernt habe auch Geldmarkt) keine so schlechte Wahl :-D

 

VG

Sascha

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 3 Minuten von FR33_85:

Hallo Satgar,

 

da bin voll bei dir. Tut mir auch Leid, wenn das hier so planlos rüber kommt. Was keine Finanzen im Generellen betrifft, so habe ich eine Excel Aufstellung sämtlicher Einnahmen und Ausgaben und kann auf den Cent genau sagen, welchen Betrag ich am Monatsende für Lebensmittel, Tanken, Konsum etc. übrig habe. Das ist also nicht wirklich das Problem.

 

Aber da bleiben jetzt keinen Riesen Summen über, die ich - vergebt mir den doofen Ausdruck - als Börsenspielgeld zusätzlich groß rein buttern kann. 

 

Ganz grob gesagt - einen gewissen Betrag würde ich gerne investieren um damit langfristig den Wertverfall mindestens zu kompensieren und im Ideal daraus Erträge zu erziehlen, ohne dass das Risiko zu extrem ist. Und von dem was ich da so gelesen hatte, ist wohl eine Anlange in ETFs (Welt Aktien Paket und wie ich hier gelernt habe auch Geldmarkt) keine so schlechte Wahl :-D

 

VG

Sascha

Wie verteilt sich denn bisher dein Vermögen, welches du besitzt? Hast du einen Notgroschen? Wenn ja, wie hoch ist dieser? 
 

Was hast du sonst noch für Geldanlagen? was sind die derzeit wert und wie besparst du sie? Sind sie bisher erfolgreich gelaufen? ziehe Bilanz! Mache neben einem Haushaltsbuch auch eine Vermögensbilanz mit aktiva und passive, also Vermögen und Schulden. Dann kannst du daraus ersehen, was du insgesamt an Vermögen besitzt.

 

Dann solltest du entscheiden und herausfinden, ob das so, wie es derzeit ist, gut gemacht ist. Wenn nein, musst du es anpassen. Dabei nehme keine mentale Buchführung vor. Man hat nur ein Gesamtvermögen. Nicht jenes und solches, sondern nur ein gesamtes.

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