SlowHand7 28. Februar vor 5 Stunden von 1Welt-ETF: Aber das Besteuerungsrisiko zu Irland kann man bei einem weltweiten Aktien-ETF ohnehin kaum umgehen, oder? Was sollte ein "Besteuerungsrisiko" zu Irland sein? Alle Anbieter gehen doch extra dort hin weil es günstiger ist, Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 28. Februar · bearbeitet 28. Februar von stagflation vor 31 Minuten von SlowHand7: Was sollte ein "Besteuerungsrisiko" zu Irland sein? Alle Anbieter gehen doch extra dort hin weil es günstiger ist, Ja, genau! Irland hat ein vorteilhaftes Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA. Siehe: https://www.justetf.com/de/news/etf/us-quellensteuer-sparen-mit-den-richtigen-etfs.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 28. Februar · bearbeitet 28. Februar von Megatron Genau da liegt ja das Risiko. Irland hat, im Gegensatz zum restlichen Europa, ein DBA dass den reduzierten Quellensteuersatz von nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Fonds / ETF gelten lässt. Sollte sich das irgendwann mal ändern (und das stand durchaus auf der Agenda von Trump erster Version des Beautiful Big Bills), hätte Irland keine Vorteile mehr, oder schlimmstenfalls Nachteile. Genauso wie kürzlich Amundi eine Reihe ETF nach Irland umgezogen hat und mit für deutsche Anleger einen steuerschädlichen virtuellen Verkauf ausgelöst hat, wäre es dann denkbar das Fondsgesellschaften wieder woanders hin umsiedeln. Wenn man solche Risiken abfedern will, macht es Sinn, seine ETF auf verschiedene Länder zu verteilen. Zur Erinnerung: Die Frage war, ob es Sinn machen kann, sein Investment auf mehrere ETF aufzuteilen. Randnotiz: Für Swapper auf qualifizierte US Indices wie den S&P 500 fällt gar keine Quellensteuer an. Steuerlich noch günstiger als ein Irland ETF wäre es, den US Anteil mit einem Swapper abzubilden Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldhaber 1. März vor 5 Stunden von Megatron: Randnotiz: Für Swapper auf qualifizierte US Indices wie den S&P 500 fällt gar keine Quellensteuer an. Steuerlich noch günstiger als ein Irland ETF wäre es, den US Anteil mit einem Swapper abzubilden Da gibt's doch was von ratiopharm Scalable. Den Scalable Xtrackers MSCI All Country World UCITS ETF (LU2903252349) "Der einzigartige ETF mit hybrider Replikation und weltweiter Diversifikation – das Core-Investment für jedes Portfolio." https://de.scalable.capital/scalable-welt-etf Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flapsch 1. März · bearbeitet 1. März von Flapsch vor 23 Stunden von Megatron: Randnotiz: Für Swapper auf qualifizierte US Indices wie den S&P 500 fällt gar keine Quellensteuer an. Steuerlich noch günstiger als ein Irland ETF wäre es, den US Anteil mit einem Swapper abzubilden Selbst wenn das Szenario eintritt, dass das DBA mit Irland angepasst wird, ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass ein anderes Land in Europa plötzlich einen besseren, neuen Deal als andere kriegt. Sprich, Irland wäre dann einfach gleichgestellt mit anderen Domizilen. Daher ergäbe ein Umzug eines ETFs ja keinen steuerlichen Sinn; anders als bei Amundi, die übernommene ETFs, die steuerschädlich wären, optimiert haben, um langfristig mehr Rendite rauszuholen. Und wenn man Angst vor Trumps nächsten Amokläufe hat, was ich ja auch nicht ausschließen möchte, dann sollte man sich auch nicht auf die steuerlichen Vorteile von Swappern verlassen. Die Grundlage basiert rein auf US-Recht (Section 871 des IRC als "komplexe Derivate") und ist im Gegensatz zum DBA offiziell eine Übergangslösung, deren Auslauffrist bisher stets verlängert. Wenn das gekippt werden sollte, hast Du mit Pech die vollen Quellensteuern (z.B. Sitz in Luxemburg) und zugleich einen teureren ETF. Vor 2010 war ja vereinfacht gesagt fast alles an US-Dividenden steuerfrei, je nachdem, in welchem Mantel es gesteckt wurde, und die USA wollten dieses Schlupfloch schließen, um mehr Geld einzunehmen. Die Steuervorteile synthetischer ETFs sind mehr oder weniger eins der letzten Überbleibsel dieser Zeit am Ende der Finanzkrise. Ist gut möglich, dass die aktuelle Frist, die Anfang 2027 endet, in den nächsten Monaten erneut um zwei Jahre verlängert wird. Aber darauf verlassen kann man sich so wenig wie auf einen ewigen Vorteil für irische ETFs. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 1. März Risikostreuung hat ja nix mit Angst zu tun. Es geht ja darum, sich für das "unknown unknown" breit aufzustellen. Wenn mir vor 10 oder 15 Jahren jemand gesagt hätte, ich solle nicht alles einen EFT stecken, weil mein Comstage ETF von Amundi nach IE umgezogen wird, hätte ich auch gesagt "häh?" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag