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1+1=10
· bearbeitet von 1+1=10

Hat bereits jemand Erfahrung mit dem neuen Friedrich-Strategie-Broker fsbroker.com gesammelt?

 

Die vermitteln über Interactive Brokers (IBKR) ein Depot mit Partner Estably - deutsch und es scheint besser verständlich zu sein als IBKR.

Also kein klassisches Bankdepot, sondern internationales Broker-Depot.  Brokersitz in Schweiz, Geld in Irland.

 

Im folgenden ein paar Details, die ich finden konnte:

160 Börsen, 1,2 Mio Finanzprodukte, keine Depotgebühren. Mindesteinzahlung 5000€ oder Übertrag von Wertpapieren mit mindestens 5000€.

Nur Transaktionskosten fallen an: 0,14% Gebühr über Xetra / Frankfurter / Stuttgarter / Chi-X / NURO / Turqoise DE / Tradegate / gettex. Mindestens ~3,90€ bis maximal 99€, je nach Börsenplatz.

Zum Steuerthema, da Abgeltungssteuer nicht automatisch abgeführt wird, gibt es ein zubuchbares Paket ab 149€ an, also man spart sich BubbleTax o.ä. Tools.

 

Konnte leider keine Infos zu Sparplänen finden, bei IBKR sind Sparplanfunktionen suboptimal. 

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mic49
vor 56 Minuten von 1+1=10:

bei IBKR sind Sparplanfunktionen suboptimal.

Warum?

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Cai Shen
vor einer Stunde von 1+1=10:

Die vermitteln über Interactive Brokers (IBKR) ein Depot mit Partner Estably - deutsch und es scheint besser verständlich zu sein als IBKR.

Also kein klassisches Bankdepot, sondern internationales Broker-Depot.  Brokersitz in Schweiz, Geld in Irland.

Wo nimmst du das Wissen her?

Aus der Basisvereinbarung:

 

Zitat

Mit der Zustimmung zu diesen Basisvereinbarungen nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Estably Ver-mögensverwaltung AG keine Beratungsleistungen im Sinne einer Wertpapierdienstleistung oder Ne-bendienstleistung nach dem VVG erbringt. Auch erfolgt weder eine rechtliche noch eine steuerliche Beratung. Die Estably Vermögensverwaltung AG stellt nur standardisiertes Informationsmaterial zur Verfügung, das keine individuelle Finanzberatung, sondern bloss einen freiwilligen Service der Estably Vermögensverwaltung AG darstellt.

 

Das ist ein ziemlich durchschnittlicher Introducing Broker, der wenig bei den Handelsgebühren aufschlägt, dafür aber alle deine Habenzinsen vereinnahmt.

Die Oberfläche von IBKR kannst du auch allein auf Deutsch umstellen, Estably (als Vermögensverwalter) scheint hier nur mit der technischen Umsetzung und nicht mit irgendwelchen zusätzlichen Beratungsleistungen betraut.

vor einer Stunde von 1+1=10:

Konnte leider keine Infos zu Sparplänen finden, bei IBKR sind Sparplanfunktionen suboptimal.

Dann sind sie es auch bei Estably / FSBroker.

Es spricht auch überhaupt nichts dagegen, Sparplände bei einem deutschen Depot kostenlos / kostengünstig zu führen. Gerade ETF / Fonds würde ich nicht bei IBKR ansparen wollen, wenn es anderswo kostenlos inkl. Steuerabrechnung geht.

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

Ich persönlich möchte mit Marc Friedrich nichts zu tun haben, aber das muss jeder selber wissen. Hier wird ein Depot bei Interactive Brokers vermittelt. Interactive Brokers ist im Prinzip eine gute Adresse, aber auch hat natürlich die Nachteile eines nicht-deutschen Brokers, insbesondere bei der steuerlichen Abwicklung. Besonders bei Fondssparplänen würde ich mir eher einen rostigen Nagel ins Knie schlagen, als das über einen ausländischen Broker abzuwickeln. ;)

 

Man kann übrigens auch direkt bei IB ein Depot eröffnen, oder einen etablierten Vermittler wie LYNX oder CAPTRADER nehmen. Immer vorher die unterschiedlichen Konditionen (Zinsen, Gebühren) vergleichen und bei den Vermittlern was noch für Services angeboten werden. Aber in jedem Fall ist das eher etwas für fortgeschrittene Anleger. Speziell über die Trading Oberfläche von IB ("Trader Workstation") kann man nämlich ziemlich leicht Blödsinn machen .... ich spreche da aus Erfahrung. ;) 

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1+1=10
vor 22 Stunden von mic49:

Warum?

Laut dieser Seite https://www.finanzfluss.de/vergleich/depot/interactive-brokers/ sind nur 90/8000 kostenlos + 1% Ausführungskosten. Außerdem muss es immer über das Verrechnungskonto laufen.

vor 21 Stunden von Cai Shen:

Wo nimmst du das Wissen her?

Aus dem Video auf seinem YT-Kanal, hat er in einem Nebensatz wortwörtlich so erwähnt.

vor 22 Stunden von Cai Shen:

Es spricht auch überhaupt nichts dagegen, Sparplände bei einem deutschen Depot kostenlos / kostengünstig zu führen. Gerade ETF / Fonds würde ich nicht bei IBKR ansparen wollen, wenn es anderswo kostenlos inkl. Steuerabrechnung geht.

Ja, dem stimme ich voll zu.

 

Meine Gedanken kreisen derzeit um das Thema Broker-Diversifizierung.

Aktuell liegt alles in einem einzigen Bankdepot - ein internationales Brokerdepot erscheint mir derzeit sinnvoll als Alternative.

vor 21 Stunden von Malvolio:

Ich persönlich möchte mit Marc Friedrich nichts zu tun haben, aber das muss jeder selber wissen.

Ja, das muss selbstverständlich jeder für sich selbst entscheiden.

Nur gebe ich zu Bedenken, dass man konsequenterweise sehr viele Unternehmen meiden müsste, wenn man einzelne Persönlichkeiten meiden möchte.

 

Microsoft durch Gates mit seinen russischen Prostituierten + Verstrickungen zu Epstein,

Tesla durch Musks polarisierende öffentliche Aussagen,

Amazon durch Bezos Arbeitsbedingungen,

Meta durch Zuckerbergs Datenschutzskandal rund um Cambridge Analytica,

Uber durch Kalanicks toxischer Unternehmenskultur und sexueller Belästigungen,

Apple durch Jobs Arbeitsbedingungen bei Foxconn,

Google durch Page und Brins Marktmachtverfahren und Kartellklagen, 

...

 

Sehr wahrscheinlich findet man bei jedem Unternehmer oder Manager Kontroversen, Kritik oder persönlcihe Verfehlungen - würde man das zum Maßstab machen, müsste man sich irgendwo in einer Höhle verkriechen.  

Wenn jemand ein gutes Produkt auf den Markt bringt, dann sollte letzlich die Qualität und der Nutzen entscheidend sein.

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oceanografic

Also ganz ehrlich FS Broker klingt für mich erstmal wie „IBKR mit einer deutschen Oberfläche und Service dazwischen“. Das kann auf den ersten Blick angenehm sein, kostet aber meines Wissens indirekt meist Flexibilität. IBKR selbst ist sperrig, keine Frage, aber technisch auch sehr mächtig. Ist Estably nur die Hülle und wickelt IBKR im Hintergrund alles ab, würde ich ehrlich gesagt auf einige Punkte schauen. Etwa, wer ist mein Vertragspartner? Wer hält die Assets? Und was du vor allem nicht außer Acht lassen solltest… wie läuft das Reporting fürs FA konkret, nicht nur theoretisch mit 149-€-Paket?

 

0,14 % klingt meines Erachtens fair, aber es wird relativ schnell teurer als fixe Modelle bei größeren Orders. Und bei IBKR sind Sparpläne tatsächlich nicht deren Stärke – und das heißt für mich, wenn du regelmäßig ETF besparst, dann kann das nerven.

 

Und ich verstehe das mit der Broker-Diversifizierung verstehe. Nicht aus Misstrauen, sondern in operativer Hinsicht: IT-Ausfall, Kontosperre, FATCA-Fehler all das kann irgendwann vorkommen. Daher habe ich auch nicht alles bei einem Haus.

 

Und was die Persönlichkeiten angeht: Wenn man konsequent moralisch filtern will, bleibt am Ende kaum ein globaler ETF übrig. Die Frage daher eher ob du Management-Skandale von der Investmentthese trennst – oder nicht?

 

Würdest du auch das zweite Depot aktiv nutzen oder es doch nur als „Sicherheitskopie“ halten? Weil gebührenseitig macht das einen Unterschied.

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thrill-plastics

Der Introducing Broker, also Estably Vermögensverwaltung AG, sitzt übrigens in Lichtenstein..

Laut der 1- & 2-Sterne Bewertungen auf Trustpilot war das ganze mal ein Robo-Advisor, der in ~ 2022 wohl überdurchschnittliche Verluste eingefahren hat. 

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1+1=10
vor 9 Stunden von oceanografic:

Würdest du auch das zweite Depot aktiv nutzen oder es doch nur als „Sicherheitskopie“ halten? Weil gebührenseitig macht das einen Unterschied.

Die Frage habe ich für mich noch nicht abschließend beantworten können. Grundsätzlich halte ich eine Diversifizierung aus den von dir genannten Gründen ebenso sinnvoll, jedoch ist mir die praktische Ausgestaltung (auch gemäß KISS) noch unklar.

Wie hast du das für dich gelöst? Werden bei jedem Broker die gleichen ETF bespart oder laufen die Sparpläne nur auf einem Broker? Hast du die Depots als klassische Bankdepots laufen und diversifizierst über Banken?

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1+1=10
vor 6 Stunden von thrill-plastics:

Laut der 1- & 2-Sterne Bewertungen auf Trustpilot war das ganze mal ein Robo-Advisor, der in ~ 2022 wohl überdurchschnittliche Verluste eingefahren hat. 

Wird wohl mit dem Handelsstop russischer Aktien zusammenhängen? Da stellt sich mir die Frage, in wie weit kann man Estably dafür verantwortlich machen kann. Ist das nicht ein klassisches Marktrisiko? Ex-post wirkt alles natürlich offensichtlich, doch auch hier im Forum haben viele das Risiko nicht vorhergesehen. Würde ich persönlich also mehr als geopolitischen Black Swan verorten. Speziell der SWIFT-Ausschluss und den totalen Handelsstop hätte ich für ein sehr unwahrscheinliches Szenario eingestuft. Kann die Unzufriedenheit der Kunden natürlich verstehen, immerhin bezahlen Sie für eine gute Beratung. Aber diese ist nicht risikofrei.

 

Die Bewertung hier https://www.brokervergleich.de/estably/ und hier https://de.trustpilot.com/review/estably.com sieht abgesehen davon doch ganz gut aus.

Wenn ich das richtig verstehe, wird Estably für die deutschsprachige Kundenbetreuung/Support und die technische Schnittstelle zu IBKR verwendet und laut den Bewertungen scheint das gut zu funktionieren.

 

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