McScrooge 8. März vor 22 Stunden von ttrax12: Also hier in der Diskussion wurde schon vorgerechnet, Es gibt in diesem Forum so einige Rechnungen, wo am Ende immer rauskommt, dass FI eigentlich nie funktionieren wird. Einfach weil hier aber teils von Parametern ausgegangen wird, die für 80% der Bevölkerung nicht zutreffen. Das ist eine Luxusdiskussion, die hier immer wieder geführt wird. Wer bei einer 3% Entnahme bei einem 1,5 Mio. Depot nicht klarkommt, der wird es auch mit 3 Mio. nicht schaffen. Das Problem fängt im Kopf an. Auch sollte man sich immer entgegenhalten was ein deutscher Durchschnittsverdiener so mit nach Hause bringt. Und spätestens wenn mir mein Depot auch das bringt, kann man über finanzielle Freiheit nachdenken. Nur eben dann nicht, wenn das eigene Anspruchsdenken von dem des Durchschnitts völlig abweicht. Am 2.3.2026 um 12:23 von Destiny05: Ich fahre aktuell 100 % Aktien. Ist das bei dem Ziel "Teilzeit mit 45" leichtsinnig? Nein, in deinem Alter nicht. Du hast ein gutes Einkommen um in schwierigen Börsenphasen nachzulegen. Man sollte aber bevor man das Ziel erreicht rechtzeitig andere Vermögenspuffer aufbauen. Am 2.3.2026 um 12:23 von Destiny05: Wir stehen aktuell bei 700k € Alleine wenn dieses Vermögen sich in den nächsten 15 Jahren mit ca. 7% steigert bist du ohne weitere Einzahlungen schon bei ca. 1,8 Mio. Ich würde weiter konsequent das Depot füttern und du wirst merken, dass die finanzielle Freiheit eher möglich wird, als du es dir wirst vorstellen können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Destiny05 8. März vor 3 Stunden von McScrooge: Es gibt in diesem Forum so einige Rechnungen, wo am Ende immer rauskommt, dass FI eigentlich nie funktionieren wird. Einfach weil hier aber teils von Parametern ausgegangen wird, die für 80% der Bevölkerung nicht zutreffen. Das ist eine Luxusdiskussion, die hier immer wieder geführt wird. Wer bei einer 3% Entnahme bei einem 1,5 Mio. Depot nicht klarkommt, der wird es auch mit 3 Mio. nicht schaffen. Das Problem fängt im Kopf an. Auch sollte man sich immer entgegenhalten was ein deutscher Durchschnittsverdiener so mit nach Hause bringt. Und spätestens wenn mir mein Depot auch das bringt, kann man über finanzielle Freiheit nachdenken. Nur eben dann nicht, wenn das eigene Anspruchsdenken von dem des Durchschnitts völlig abweicht. Nein, in deinem Alter nicht. Du hast ein gutes Einkommen um in schwierigen Börsenphasen nachzulegen. Man sollte aber bevor man das Ziel erreicht rechtzeitig andere Vermögenspuffer aufbauen. Alleine wenn dieses Vermögen sich in den nächsten 15 Jahren mit ca. 7% steigert bist du ohne weitere Einzahlungen schon bei ca. 1,8 Mio. Ich würde weiter konsequent das Depot füttern und du wirst merken, dass die finanzielle Freiheit eher möglich wird, als du es dir wirst vorstellen können. Wann genau würdest du von 100% Aktien umschichten und in welche Anlageklasse? wie siehst du in diesem Zusammenhang das Ackerland mit den damit verbundenen Pachzahlungen? Sind die nicht schon eine Art risikoloser Cashflow? Nach Tilgung der Restschuld sollte ich bei etwa 1,0 bis 1,3 Mio Depot inflationsbereinigt sein. Damit könnte man bei 2,5% Entnahme etwa 1,7 bis 2k netto Einkommen erzeugen. Durch das Land kommen nochmal 17k Pacht Brutto. Einkommen meiner Partnerin sollte bei 60% mit Aufstieg in Erfahrungsstufen und Familienzuschlägen etwa 2k netto pro Monat betragen. — 1,7 bis 2k ETF Entnahme 800€ Netto Pacht 2k Arbeitseinkommen Partnerin —> 4,5k - 4,8k Netto Einkommen + zusätzlich: 2,5k Netto Einkommen Er (50%) Damit sollten wir beide auf Teilzeit reduzieren können und noch ausreichend Puffer haben, für schlechte Börsenphasen. Wie würdet ihr das ETF Depot hier weiterführen? Geld für restliche Tilgung schon mal zur Seite legen? nach einer bestimmten Zeit in andere Anlageklassen umstrukturieren? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
McScrooge 8. März vor 3 Stunden von Destiny05: Wann genau würdest du von 100% Aktien umschichten und in welche Anlageklasse? 5 Jahre vor der geplanten Privatierszeit würde ich schauen, dass ich Ausgaben von ca. 7 Jahren in defensiveren Anlageklassen (Geldmarkt, Gold, Anleihen) hätte. Einfach weil man nicht weiß, wann es mal wieder bergab geht und das kann einem die ganze FI durcheinander bringen. vor 3 Stunden von Destiny05: wie siehst du in diesem Zusammenhang das Ackerland mit den damit verbundenen Pachzahlungen? Sind die nicht schon eine Art risikoloser Cashflow? Ich gebe zu, dass ich mich damit nicht sehr gut auskenne. Wie sicher ist es, dass das auch in 20 Jahren noch die Pacht im gleichen Ansatz bringt..? Wie realistisch sind hier Zahlungsausfälle? vor 3 Stunden von Destiny05: Damit sollten wir beide auf Teilzeit reduzieren können und noch ausreichend Puffer haben, für schlechte Börsenphasen. Sehe ich auch so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mem 8. März On 3/2/2026 at 11:23 AM, Destiny05 said: Asset Allocation: Ich fahre aktuell 100 % Aktien. Ist das bei dem Ziel "Teilzeit mit 45" leichtsinnig? Sollte ich bei der Summe anfangen, das Risiko zu streuen (Anleihen, Gold, Cash-Reserve)? Du könntest auch mit einem Hebel den Prozess zur FI beschleunigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman 9. März vor 23 Stunden von Destiny05: Nach Tilgung der Restschuld sollte ich bei etwa 1,0 bis 1,3 Mio Depot inflationsbereinigt sein. Was soll das heißen: 1,0 bis 1,3 Mio inflationsbereinigt? Mal eine andere Überlegung zu der Diskussion weiter oben: Wenn man über 30 Jahre mit Annuitäten ein Depot von 700k€ entspart und 3% inflationsbereinigte Rendite annimmt, kann man nachschüssig monatlich knapp 3000 Euro entnehmen (vor Steuern). Durch die Annahme einer inflationsbereinigten Rendite steigt das Vermögen entsprechend mehr (als angenommen) und somit die Auszahlung der Folgejahre. Nach 30 Jahren ist dann aber auch das Geld weg. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Destiny05 9. März vor 20 Minuten von geeman: Was soll das heißen: 1,0 bis 1,3 Mio inflationsbereinigt? Mal eine andere Überlegung zu der Diskussion weiter oben: Wenn man über 30 Jahre mit Annuitäten ein Depot von 700k€ entspart und 3% inflationsbereinigte Rendite annimmt, kann man nachschüssig monatlich knapp 3000 Euro entnehmen (vor Steuern). Durch die Annahme einer inflationsbereinigten Rendite steigt das Vermögen entsprechend mehr (als angenommen) und somit die Auszahlung der Folgejahre. Nach 30 Jahren ist dann aber auch das Geld weg. gemeint sind 1,0 bis 1,3 Mio nach heutigem Wert in x Jahren. Sprich nominal wären es in 15 Jahren mehr als 1,3 Mio. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oceanografic 14. März Am 4.3.2026 um 22:27 von Cepha: Die Asset Allokation in 2040 ist dermaßen weit hin, dass man sich da heute wirklich keine Gedanken drüber machen braucht. Einzig relevant ist, ob man heute(!) 100% Aktien fahren soll. wenn man easy peasy 400k Buchverlust wegsteckt (und die Erblasser auch) kann man das machen, wenn man das nicht so easy wegsteckt steht auch hir die Frage: warum zum Teufel? Um die Rendite zu erhöhen? Was gewinnt man dabei im positiven Fall und was verliert man im negativen. Passen da Chancen und Risiken wirklich zusammen? Was ist mit dem Job? wie sicher ist der bei einem Wirtschaftscrash, der die Börsen weltweit kollabieren lässt? Wieviel Spaß wird der dann noch machen? Ich bin mir sehr sicher, da gehste dann nicht freiwillig raus und sitzt die Krise aus, indem Du vom Depot zehrst, wenn das grad um die Hälfte kollabiert ist. Da gehen sicher weit über 90% der Leute dann lieber arbeiten bis zum Schlaganfall. Den Kern davon finde ich schon stark: Nicht 2040 ist die eigentliche Baustelle, sondern ob 100 % Aktien heute psychologisch und praktisch überhaupt zum eigenen Leben passen. Genau da trennt sich ja meistens Excel von Realität. einen dicken Buchverlust hält auf dem Blatt fast jeder aus, solange er nur in Form einer Zahl in einer Modellrechnung auftaucht. Wackelt aber parallel auch der Job , kippt gleichzeitig die Stimmung im Unternehmen und kommt es zu einem brutalen Durchreichen des Depot wird, sieht dieselbe Risikotragfähigkeit imho plötzlich ganz anders aus. Ich glaube trotzdem nicht, dass daraus automatisch folgt, dass 100 % Aktien falsch sind. Aber man sollte sich ehrlich fragen, ob man in so einem Szenario wirklich handlungsfähig bliebe oder ob man dann hektisch genau das Falsche tut. Und das ist meines Erachtens keine Renditefrage, sondern eine Frage des eigenen Nervenkostüms. Gerade weil hier viel Vermögen aus Erbe dabei ist, hängt ja auch emotional noch mehr dran als nur „mein Sparplan war mal rot“. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag