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Destiny05

Projekt FI mit 45 Jahren: Realitätscheck gesucht

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Vogelhaus

Also wer mit 700k nicht frei sein kann, der hat das Leben nicht verstanden. 

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Peter23
vor 23 Stunden von Vogelhaus:

Also wer mit 700k nicht frei sein kann, der hat das Leben nicht verstanden.

Verstehe sowieso noch nicht ganz, wie Du das meinst, aber mit 700k, aber davon können die wenigsten relativ sicher 30+ Jahre leben ohne zusätzliches Einkommen.

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Vogelhaus
vor 11 Stunden von Peter23:

Verstehe sowieso noch nicht ganz, wie Du das meinst, aber mit 700k, aber davon können die wenigsten relativ sicher 30+ Jahre leben ohne zusätzliches Einkommen.

Wie viele Leute leben denn mit 2000€ netto im Monat...? Wohl sehr viele. 

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W.Heisenberg
vor 6 Minuten von Vogelhaus:

Wie viele Leute leben denn mit 2000€ netto im Monat...? Wohl sehr viele. 

2k netto wäre aber mit 700k dauerhaft nicht möglich. Mann müsste davor KV und Pflegeversicherung bezahlen, dazu Erträge versteuern.

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Vogelhaus
vor 1 Minute von W.Heisenberg:

2k netto wäre aber mit 700k dauerhaft nicht möglich. Mann müsste davor KV und Pflegeversicherung bezahlen, dazu Erträge versteuern.

Ich habe es überschlagsmäßig mit 4% im Kopf ermittelt.

+/- wirds passen.

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krett
· bearbeitet von krett
vor 11 Stunden von Peter23:

Verstehe sowieso noch nicht ganz, wie Du das meinst, aber mit 700k, aber davon können die wenigsten relativ sicher 30+ Jahre leben ohne zusätzliches Einkommen.

 

700k? Easy. Das sind ungefähr 2000€ netto im Monat wie Vogelhaus schreibt. Kapitalerhalt und Inflationsausgleich inklusive.

Mit leicht frugalistischen Touch kann das reichen (Campingurlaub statt Skiurlaub, kleine Wohnung, wenig/keine Restaurantbesuche...).

 

Ein Problem ist aber, bei 2000€ Netto musst du noch Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, die errechnen sich anhand der Kapitaleinkünfte. Das sind 450-600€. Also sind es eigentlich nur 1500€ netto.

Lösung: Man hört nicht komplett auf zu arbeiten, sondern arbeitet noch 4-6 Tage im Monat, so, dass man leicht über der Minijobgrenze ist (603€). Dann zahlt man auf die Kapitaleinkünfte keine Sozialabgaben mehr. Bei 700€ Monatsverdient zahlt man <50€ Sozialbeiträge.


Ergebnis: 700k Depot, 2500€ netto inkl. Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Normalerweise müsste man dafür 5k Brutto verdienen.

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Peter23
vor 1 Minute von krett:

700k? Easy. Das sind ungefähr 2000€ netto im Monat wie Vogelhaus schreibt. Kapitalerhalt und Inflationsausgleich inklusive.

Mit leicht frugalistischen Touch kann das reichen (Campingurlaub statt Skiurlaub, kleine Wohnung, wenig/keine Restaurantbesuche...)

 

Ein Problem ist aber, bei 2000€ Netto musst du noch Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, die errechnen sich anhand der Kapitaleinkünfte. Das sind 450-600€. Also sind es eigentlich nur 1500€ netto.

Lösung: Man hört nicht komplett auf zu arbeiten, sondern arbeitet noch 4-6 Tage im Monat, so, dass man leicht über der Minijobgrenze ist (603€). Dann zahlt man auf die Kapitaleinkünfte keine Sozialabagben mehr. Bei 700€ Monatsverdient zahlt man <50€ Sozialbeiträge.


Ergebnis: 700k Depot, 2500€ netto inkl. Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Normalerweise müsste man dafür 5k Brutto verdienen.

Schöne Welt! So ganz ohne Inflation. :)

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krett
· bearbeitet von krett
vor 5 Minuten von Peter23:

Schöne Welt! So ganz ohne Inflation. :)

Wie Vogelhaus schreibt. Nach 4% Regel kann man 4% aus dem Depot entnehmen im Jahr. Bei 7% Rendite hat man 3% zum Inflationsausgleich.

 

4% von 700k sind 28.000. Jetzt ist die Frage wo man die Steuern unterbringt und wie hoch diese sind (Steuersatz liegt in diesem fall unterhalb von 25%). Dann landet grob bei 2k im Monat netto, vor Sozialabgaben.

Es versteht sich von selbst das die 4% Regel nicht zu 100% Sicher ist. Genauso wie die 7%. Umso wichtiger das man nichzt ganz aufhört zu arbeiten, um sich immer noch eine Notfalloption offen zu halten.

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Peter23
vor 4 Minuten von krett:

Nach 4% Regel kann man 4% aus dem Depot entnehmen im Jahr.

Die gilt als überholt.

vor 4 Minuten von krett:

Es versteht sich von selbst das die 4% Regel nicht zu 100% Sicher ist. Genauso wie die 7%. Umso wichtiger das man nichzt ganz aufhört zu arbeiten, um sich immer noch eine Notfalloption offen zu halten.

Womit mir zum Ergebnis gekommen sind, dass man damit also nicht finanziell frei ist sonst "müsste" man ja nicht arbeiten.

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krett
vor 1 Minute von Peter23:

Die gilt als überholt.


Ja, stimmt. Du hast recht. Das geht doch alles nicht. Deine Stichhaltige Argumentation hat mich überzeugt.

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Peter23
vor 4 Minuten von krett:

Ja, stimmt. Du hast recht. Das geht doch alles nicht. Deine Stichhaltige Argumentation hat mich überzeugt.

Soll ich Dir einschlägige Paper dazu vorlegen? Oder ein YouTube-Video zeigen? Oder den Thread hier im Wertpapier-Forum dazu zeigen? In welcher Form hättest Du es gerne, damit Du es ernst nimmst?

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ttrax12
· bearbeitet von ttrax12
vor 6 Minuten von krett:

Ja, stimmt. Du hast recht. Das geht doch alles nicht. Deine Stichhaltige Argumentation hat mich überzeugt.

Also hier in der Diskussion wurde schon vorgerechnet, dass selbst ein >2,5 Millionen Euro schweres Depot nicht ausreicht, wenn man mit hoher Sicherheit langfristig 2500€ pro Monat entnehmen will.

 

Nicht das ich diesen Pessimismus teilen würde, aber die Wahrheit dürfte wie so oft in der Mitte liegen.

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Peter23
Gerade eben von ttrax12:

Also hier in der Diskussion wurde schon vorgerechnet, dass selbst ein >2,5 Millionen Euro schweres Depot nicht ausreicht, wenn man mit hoher Sicherheit langfristig 2500€ pro Monat entnehmen will.

Wobei das mE in die andere Richtung übertrieben ist

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ttrax12
Gerade eben von Peter23:

Wobei das mE in die andere Richtung übertrieben ist

D'accord. Ich habe auch noch einen Subtext ergänzt. 

Aber als jemand zwischen Mitte 30 und Mitte 40 würde ich mich nicht langfristig auf ein Depot mit 700k € verlassen wollen. 

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krett
· bearbeitet von krett
vor 12 Minuten von Peter23:

Soll ich Dir einschlägige Paper dazu vorlegen? Oder ein YouTube-Video zeigen? Oder den Thread hier im Wertpapier-Forum dazu zeigen? In welcher Form hättest Du es gerne, damit Du es ernst nimmst?


Ich glaube unsere Positionen liegen gar nicht derart auseinander. Wer ausschließlich, und ohne jedes weitere Einkommen, von einem 700k Depot leben will, sollte

a) im Notfall auch mit 1000-1500€ auskommen

b) immer noch mindestens 24k, besser 48k cash auf der hohen Kante haben, um bei schlechter Börsenlage 1-2 Jahre auf Entnahmen verzichten zu können

und c) davon ausgehen das es trotzdem schiefgehen kann.

 

aber wenn man Punkte a) und b) erfüllt, sehe ich gute Chancen das der Plan aufgehen kann. Dazu raten würde ich aber trotzdem niemanden. Man sollte immer mindestens noch irgendeine Art von zusätzlichen Arbeitseinkommen haben. Auch aus Gründen der Gesellschaftlichen Teilhabe, psychischer Gesundheit oder ähnlichem...

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Peter23
Gerade eben von krett:

Ich glaube unsere Positionen liegen gar nicht derart auseinander. Wer ausschließlich, und ohne jedes weitere Einkommen, von einem 700k Depot leben will, sollte

a) im Notfall auch mit 1000-1500€ auskommen

b) immer noch mindestens 24k, besser 48k cash auf der hohen Kante haben, um bei schlechter Börsenlage 1-2 Jahre auf Entnahmen verzichten zu können

und c) davon ausgehen das es trotzdem schiefgehen kann.

 

aber wenn man Punkte a) und b) erfüllt, sehe ich gute Chancen das der Plan aufgehen kann. Dazu raten würde ich aber trotzdem niemanden. Man sollte immer mindestens noch irgendeine Art von zusätzlichen Arbeitseinkommen haben. Auch aus Gründen der Gesellschaftlichen Teilhabe, psychischer Gesundheit oder ähnlichem...

Passt. Zusätzlich scheint es aber gemäß der Daten hier eben nicht der Fall zu sein, dass man mit so wenig auskommt. Also passt eben auch folgende Aussage für den Haushalt so gar nicht:

Am 6.3.2026 um 00:00 von Vogelhaus:

Also wer mit 700k nicht frei sein kann, der hat das Leben nicht verstanden. 

 

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krett
vor 4 Minuten von Peter23:

Also passt eben auch folgende Aussage für den Haushalt so gar nicht:


Ja, bin ich bei dir, lieber zwischenziele. Wenn die ersten 500k zusammen sind, reduziere ich die Sparrate von 1500€ auf 500€ und arbeite nur noch 30 Stunden die Woche. Und wenn ich bei 750k bin, nur noch 20 Stunden. Oder irgendwie so.

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Peter23
· bearbeitet von Peter23
vor 26 Minuten von krett:

Ja, bin ich bei dir, lieber zwischenziele. Wenn die ersten 500k zusammen sind, reduziere ich die Sparrate von 1500€ auf 500€ und arbeite nur noch 30 Stunden die Woche. Und wenn ich bei 750k bin, nur noch 20 Stunden. Oder irgendwie so.

also hey, das kann man so machen. Warum ich es anders mache: Mit 100% läuft die Karriere besser und ich verdiene so mehr im Schnitt pro Stunde + kann dann deutlich früher auf 0 Stunden gehen. Aber das kann man so oder so sehen.

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PEOPLES
vor einer Stunde von Peter23:

Soll ich Dir einschlägige Paper dazu vorlegen? Oder ein YouTube-Video zeigen? Oder den Thread hier im Wertpapier-Forum dazu zeigen? In welcher Form hättest Du es gerne, damit Du es ernst nimmst?

ChatGPT! Liegt immer richtig :)

 

Es bleibt halt dabei, wer mit irgendwas um 3% SWR nicht hinkommt der hat andere Probleme. Da werden die SWRs dann irgendwie künstlich runtergedrückt, weil man mit hohen Wahrscheinlichkeiten und Sicherheitsfaktoren bzgl. der künftigen Marktrenditen rechnet. Dann kommen da 2.x% raus und suggerieren eine "Sicherheit" die es aber garnicht gibt. Wie wenn 2.5% oder 3% (errechneter Wert) einen Unterschied machen würden wenn man versucht, dass 30 Jahre in die Zukunft zu "berechnen".
Man kann da nur dynamisch ran und eben kontinuierlich justieren. Es geht ja auch keiner in fetten Urlaub wenn er grade auf ALG1 zuhause hockt und das Konto ueberzogen hat. Also niemand dem die Finanzen wichtig sind.

 

vor 50 Minuten von krett:

Ja, bin ich bei dir, lieber zwischenziele. Wenn die ersten 500k zusammen sind, reduziere ich die Sparrate von 1500€ auf 500€ und arbeite nur noch 30 Stunden die Woche. Und wenn ich bei 750k bin, nur noch 20 Stunden. Oder irgendwie so.

Keine Ahnung ob das am Ende eine sinnvolle Strategie ist, aber am Ende muss das jeder selbst wissen. Bei mir klappt sowas beispielsweise garnicht. Ebenfalls nicht, dass ich bei einer fixen FIRE-Number den Stecker ziehe und gehe, dass muss schon auch in die persönliche Situation passen.

 

 

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Peter23
vor 6 Minuten von PEOPLES:

Es bleibt halt dabei, wer mit irgendwas um 3% SWR nicht hinkommt der hat andere Probleme.

Das würde ich sogar unterschreiben. Man könnte es natürlich netter formulieren. Im dem Sinne, dass es sich nur für Personen, denen ihr Job noch nicht ganz so viel Ärger macht und dort auch noch recht viel im Verhältnis zum Vermögen rauskommt, lohnt auf noch mehr Sicherheit zu gehen als 3% Entnahme bereits enthalten. Ich empfehle hierzu auch einen vorzüglichen Fragebogen: :D

 

vor 14 Minuten von PEOPLES:

Man kann da nur dynamisch ran und eben kontinuierlich justieren. Es geht ja auch keiner in fetten Urlaub wenn er grade auf ALG1 zuhause hockt und das Konto ueberzogen hat. Also niemand dem die Finanzen wichtig sind.

Man kann aber natürlich mit ein bisschen mehr Vermögen dafür sorgen, dass selbst in schlechten Zeiten gar nicht so viel Dynamik notwendig ist. Aber wie schon erwähnt und da sind wir uns wahrscheinlich einig: Es stellt sich dabei dann schon die Frage, wieviel einen das an Stress, Zeit etc kostet.

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Destiny05
· bearbeitet von Destiny05

Der Hintergrund meiner Frage war nicht, ob ich mit rund 700k im Portfolio heute schon aufhören kann zu arbeiten. Mein Plan ist, auf jeden Fall die nächsten 12 Jahre bis zum Ende der Sollzinsbindung Vollzeit zu arbeiten und dann zu entscheiden.

 

Bis dahin hoffe ich, ein Depot von etwa 1,3 bis 1,5 Mio € inflationsbereinigt aufzubauen, bei einer Sparrate von ca. 1.500 bis 2.000 € im Monat. Nach Tilgung der Restschuld sollte dann, je nach Verlauf, ein Depot zwischen 1,0 und 1,3 Mio € inflationsbereinigt übrig bleiben. Insgesamt sollten wir dann auf rund 4.000 € monatliche Ausgaben kommen, auch mit Kindern. Das Erbe meiner Partnerin (die 900k Ackerland, die aktuell (ggf. noch Repowering möglich) 17k€ p.a. erwirtschaften), kommen dann dort dann auch noch hinzu.

 

Bei einer konservativen Entnahmerate von 2,5 % käme ich damit auf etwa 1.500 € pro Monat inflationsbereinigt aus dem Depot. Meine Partnerin könnte in Teilzeit voraussichtlich weitere 1.500 bis 2.000 € netto nach PKV beitragen.

 

Das wäre für mich der Punkt, an dem ich mir einen Wechsel in Teilzeit gut vorstellen könnte.

 

Mir ist bewusst, dass das alles Modellrechnungen sind und viele Annahmen sich in den nächsten 12 Jahren ändern können. Es geht mir nicht darum, die Zukunft exakt durchzuplanen. Ich suche eher ein Gefühl dafür, wie solide mein Weg ist und wie viel Druck ich mir beruflich noch machen muss.

 

Aktuell verdiene ich etwa 105k brutto. Bei einem externen Wechsel in eine vergleichbare Führungsrolle wären vermutlich 120 bis 130k möglich, vielleicht sogar etwas mehr. Wenn ich bewusst in eine Expertenrolle zurückgehen würde, wären wahrscheinlich relativ unkompliziert etwa 90k realistisch.

 

Meine eigentliche Frage ist daher weniger finanzieller Natur. Ich frage mich, wie weit ich Karriere, Verantwortung und Ergebnisdruck noch treiben möchte. Gleichzeitig möchte ich später nicht das Gefühl haben, Chancen leichtfertig liegen gelassen zu haben. Vor dem Hintergrund meiner finanziellen Situation überlege ich, ob ich jetzt schon etwas ruhiger agieren sollte. Zum Beispiel durch einen Wechsel in eine Expertenlaufbahn, weiterhin Vollzeit, aber mit weniger Führungsverantwortung und weniger Druck.

 

Mir geht es also nicht um die perfekte Rechnung in 12 Jahren, sondern um eine kluge Entscheidung heute. Mich interessieren eure Erfahrungen und eure persönliche Einschätzung. Gerade von Menschen, die vielleicht schon ein paar Jahre weiter sind und rückblickend sagen können, was sie ähnlich oder anders machen würden.

Ich möchte einfach vermeiden, später etwas Grundsätzliches zu bereuen.

 

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Vogelhaus
vor 3 Stunden von Peter23:

Also passt eben auch folgende Aussage für den Haushalt so gar nicht:

Der gezeigte Erbenhaushalt ist mir auch scheißegal.

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Peter23
Gerade eben von Vogelhaus:

Der gezeigte Erbenhaushalt ist mir auch scheißegal.

Neidisch?

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Peter23
vor 46 Minuten von Destiny05:

Meine eigentliche Frage ist daher weniger finanzieller Natur. Ich frage mich, wie weit ich Karriere, Verantwortung und Ergebnisdruck noch treiben möchte. Gleichzeitig möchte ich später nicht das Gefühl haben, Chancen leichtfertig liegen gelassen zu haben. Vor dem Hintergrund meiner finanziellen Situation überlege ich, ob ich jetzt schon etwas ruhiger agieren sollte. Zum Beispiel durch einen Wechsel in eine Expertenlaufbahn, weiterhin Vollzeit, aber mit weniger Führungsverantwortung und weniger Druck.

Also ich weiß, dass das einfacher gesagt als getan ist, aber den Druck machst Du Dir im Endeffekt doch grundlos selbst. Klar gibt es bestimmt Personen, die versuchen Druck auf Dich auszuüben, aber warum prallt das bei Deiner augenscheinlich nahezu perfekten finanziellen und privaten Situation nicht an Dir ab.

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PEOPLES
vor 2 Stunden von Peter23:

Man kann aber natürlich mit ein bisschen mehr Vermögen dafür sorgen, dass selbst in schlechten Zeiten gar nicht so viel Dynamik notwendig ist.

Machen wir ja, deswegen ist eine SWR deutlich niedriger als eine angenommene zukünftige Rendite. Ich störe mich an den "Prognosemodellen" die einem mit Nachkommestellen eine vermeidliche Sicherheit suggerieren die nicht da ist. Das ist auch ganz generelles Problem, dass irgendwelche errechneten Ergebnisse auf den Blick "genau" aussehen, man die aber im Kontext von Ungenauigkeiten und Abweichungen betrachten muss.

 

Wenn dein Rechner dir nun auf 50 Jahre nach vorne gerechnet mit einer 95% Wahrscheinlichkeit sagt, 2,34% SWR klappt, dann bedeutet das nicht, dass alles unter 2% Garantiert ist und alles ueber 2.5% ein "Risiko" ist. Auf 50 Jahre weis das keiner und der Rechner schon erst garnicht. Wie im echten Berufsleben passt man sich halt an, wenn man weniger verdient, dann gibt man weniger aus, wenn man mehr verdient, dann kann man auch mehr konsumieren. Davon abgesehen weis doch auch keiner, was man selbst in 10-20-30 Jahren für Ausgaben hat. Früher bin ich gerne und viel Motorrad gefahren, hat sich komplett gelegt. Aktuell reise ich mehr, vieleicht ändert sich das dann.

 

Der RE-Teil ist "risky", da muss man halt durch. Ich habe ehrlich gesagt eher Angst, dass ich mit Mitte 60 nicht mehr fit genug bin zum Wandern, oder dass ich komische Hobbies habe, oder oder oder. 

 

 

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