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Mc100

74er verwitweter Rentner - noch in Aktien einsteigen?

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Mc100

Hallo,

 

74jähriger Rentner (Witwer) lebt in abbezahlter Immobilie und hat keine Aktien/ETFs.

 

- Immo ca 400k

- Giro/Festgeld/Geldmarktfond ca 150k

- gesetzliche und Betriebsrente

 

Erfreut sich bester Gesundheit, physisch und psychisch.

Rente reicht, aber nicht für teure Reisen die er gerne ab und zu machen möchte. Teuer für ihn heißt zB 2 Wochen Fernreise 4k-5k.

 

Anlageziel: 1 mal pro Jahr teure Reise, Vorsorge für Pflegeheim falls das kommt.

Falls die Immo vererbt wird wäre schön, muss aber nicht und kann zB fürs Pfelegeheim verkauft werden.

 

Frage: soll er bei 0 Aktien bleiben oder einen Teil in den All World stecken? ZB 50%?

 

Danke!

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Peter23

Immo voll beleihen und dann 50/50 in Small Caps und Bitcoin
 

Nee im Ernst ich würde es in eine nicht zu lange Festgeldleiter investieren und dann einfach für die Reisen verprassen, obwohl für die Reisen vl sogar knapp die Zinsen reichen.

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Holgerli

Mit 74 Jahren, kann der Anlagehorizont 5+ besser 10+ Jahre sein, muss es aber nicht. 

Wenn er mit 77 in ein Pflegeheim muss und die Aktien gerade einen Absturz gemacht haben...

Gibt es Erben die ihm was bedeuten und vielleicht das Risiko von 5% Extra-Rendite wert sind?

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Schwachzocker
vor 14 Minuten von Holgerli:

Mit 74 Jahren, kann der Anlagehorizont 5+ besser 10+ Jahre sein, muss es aber nicht. ...

Und was ist dann in 10 Jahren?

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Richie_Rich
46 minutes ago, Schwachzocker said:

Und was ist dann in 10 Jahren?

Dann ist er 84.

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Schwachzocker

 

Gerade eben von Richie_Rich:
vor 47 Minuten von Schwachzocker:

Und was ist dann in 10 Jahren?

Dann ist er 84.

Eben! Und dann?

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Theobuy
vor einer Stunde von Mc100:

Frage: soll er bei 0 Aktien bleiben oder einen Teil in den All World stecken? ZB 50%?

Wen einmal jährlich für 5k eine Reise gemacht würde, könnte er aktuell 30 Reisen in den nächsten 30 Jahren machen. Selbst wenn man die Inflation hinzunimmt, sollten mehr als 20 Reisen locker drin sein. Warum also etwas ändern? Wer will hier etwas ändern?

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Richie_Rich
Just now, Theobuy said:

Wen einmal jährlich für 5k eine Reise gemacht würde, könnte er aktuell 30 Reisen in den nächsten 30 Jahren machen. Selbst wenn man die Inflation hinzunimmt, sollten mehr als 20 Reisen locker drin sein. Warum also etwas ändern? Wer will hier etwas ändern?

Zumal die geplante Reise eher noch ausgesetzt wird, wenn das Depot rot wird.

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Schwachzocker
vor einer Stunde von Mc100:

Hallo,

 

74jähriger Rentner (Witwer) lebt in abbezahlter Immobilie und hat keine Aktien/ETFs.

 

- Immo ca 400k

- Giro/Festgeld/Geldmarktfond ca 150k

- gesetzliche und Betriebsrente

 

Erfreut sich bester Gesundheit, physisch und psychisch.

Rente reicht, aber nicht für teure Reisen die er gerne ab und zu machen möchte. Teuer für ihn heißt zB 2 Wochen Fernreise 4k-5k.

 

Anlageziel: 1 mal pro Jahr teure Reise, Vorsorge für Pflegeheim falls das kommt.

Falls die Immo vererbt wird wäre schön, muss aber nicht und kann zB fürs Pfelegeheim verkauft werden.

 

Frage: soll er bei 0 Aktien bleiben oder einen Teil in den All World stecken? ZB 50%?

Ich sehe das Problem nicht. Du benötigst das Aktienrisiko nicht.

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B Gates

der Mann ist 74 Jahre lang ohne Börse ausgekommen, wieso jetzt noch damit anfangen?

 

beste Gesundheit, kann sich in dem Alter, auch mal schnell von heute auf morgen ändern!!!

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Turmalin

Wenn er sich selber die Frage stellt, also eigenes Interesse an Aktien entwickelt hat, könnte er ja mit einem kleinen Prozentsatz (10?) mal ausprobieren, wie sich das so anfühlt. 

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Peter23

Man könnte vielleicht auch den Vanguard Lifestrategy 20% equity distributing + etwas Puffer auf dem Tagesgeld nehmen. Dann bekommt man genug Ausschüttung für die Reisen und erwartungsgemäß etwas mehr für die Erben.

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Nostradamus
vor 5 Stunden von Mc100:

Erfreut sich bester Gesundheit, physisch und psychisch.

Rente reicht, aber nicht für teure Reisen die er gerne ab und zu machen möchte. Teuer für ihn heißt zB 2 Wochen Fernreise 4k-5k.

In Aktien investieren, mit dem Ziel, sich von der Rendite die Reisen zu finanzieren? Dieser Plan muss nun wirklich nicht aufgehen. Wenn's blöd läuft, sind dann nicht mal mehr günstige Reisen drin... Wenn die Gesundheit physisch und psychisch bestens ist, würde ich doch vorschlagen: Auf herkömmliche Art und Weise Geld verdienen, da findet sich doch vielleicht ein Minijob oder so.

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Anja Terchova

Sagen wir so: Mit ETFs und Indexaktien würde eh schon recht solide Situation nicht wirklich spürbar weiter verbessern.

 

Ein paar schöne Reisen und auch sonstige Wünsche kann er sich auch so so erfüllen, da besteht echt keine Notwendigkeit sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Und ob dann in 12 Jahren noch 68K oder nur 42K übrig sind, who cares?

 

Und um innerhalb von so drei, vier Jahren einen wirklichen Kapitazuwachs zu erreichen müsste er schon in Pennystocks, Derivate und Kryptos gehen, aber mit dem entsprechenden Risiko das es schief geht.

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Bast
vor 10 Stunden von Peter23:

Man könnte vielleicht auch den Vanguard Lifestrategy 20% equity distributing + etwas Puffer auf dem Tagesgeld nehmen. Dann bekommt man genug Ausschüttung für die Reisen und erwartungsgemäß etwas mehr für die Erben.

Ich lese im Eröffnungspost nichts von Erben. Das Anlageziel ist Geld für Urlaub und ggf. für ein Pflegeheim.

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Sapine

Pro Jahr eine Reise im Wert von 4-5 k ergibt einen Kapitalbedarf von ca. 80k für die nächsten fünfzehn Jahre. Mit 90 nimmt die Reiselust üblicherweise drastisch ab, oft schon früher. Ich kann da kein finanzielles Problem erkennen, was seinen Wünschen im Weg steht. 

 

Was man verhindern sollte ist, dass eine größere Summe renditelos auf dem Girokonto vor sich hin gammelt. Ziel sollte also ein gut verzinstes Tagesgeld bzw. ein Geldmarktfonds sein, der 2+ % Verzinsung bietet. Für meine Begriffe ideal wäre das über seine Hausbank, soweit die Möglichkeiten nicht unterirdisch sind. Die Erhaltung der finanziellen Selbständigkeit finde ich wichtig. Heutzutage kann man auch bei einer Sparkasse und Volksbank geeignete Fonds von den zugehörigen Fondsgesellschaften bekommen. Am besten geeignet sind ausschüttende Fonds, um das Problem der Vorabpauschale zu vermeiden.

 

Vom Lifestrategy 20 würde ich definitiv abraten. Der hat zwar ein niedriges Aktienrisiko aber dazu ein erhebliches Zinsänderungsrisiko. Wenn und bitte wirklich nur wenn der Rentner selbst den Wunsch nach Aktien geäußert hat, würde ich über 20 % Dividendenaktien nachdenken, die regelmäßig ausschütten. Notwendig ist dies nicht und auf keinen Fall sollte man jemand da hineinreden, wenn die Anlagedauer ungewiss ist. 

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Peter23
· bearbeitet von Peter23
vor 3 Stunden von Bast:

Ich lese im Eröffnungspost nichts von Erben.

Dann solltest Du vielleicht nochmal genauer lesen.

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oktavian
vor 14 Stunden von Mc100:

Rente reicht, aber nicht für teure Reisen die er gerne ab und zu machen möchte.

Also die Rente reicht zum Leben? So dass 550k übrig wären? Soll das mit Aktien ein hobby werden?

Meist sind Rentner nicht mehr so lernfähig und geistig flexibel, so dass sie nicht alles mit Monte Carlo Simulation vorab bedenken und Neueinsteiger sind bei draw-downs psychologisch oft belastet. Muss hier nicht der Fall sein. Sehe das eher skeptisch, wenn die extra Rendite nicht benötigt wird. 

 

Auf der anderen Seite würde ich, wenn die 150k zu 100% in Aktien wären auch nicht alles verkaufen. 

 

Mein Tip wäre mal den Nutzwert zu überlegen für simulierte Szenarien ist z.B. eine 60% Chance auf 20 Fernreisen und 40% Chance auf Null Fernreisen besser als eine 100% auf 10 Fernreisen (finanziell)?

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Schwachzocker
vor 13 Stunden von Turmalin:

Wenn er sich selber die Frage stellt, also eigenes Interesse an Aktien entwickelt hat, könnte er ja mit einem kleinen Prozentsatz (10?) mal ausprobieren, wie sich das so anfühlt. 

Klar könnte er das. Er könnte auch seinen Hintern etwas einpudern und probieren, wie sich das so anfühlt.

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Nachdenklich
vor 15 Stunden von Mc100:

74jähriger Rentner (Witwer) lebt in abbezahlter Immobilie und hat keine Aktien/ETFs.

......

Frage: soll er bei 0 Aktien bleiben oder einen Teil in den All World stecken? ZB 50%?

Er ist jetzt 74 Jahre alt und brauchte/wollte bisher keine Aktien.

Was ist jetzt der Anlaß dazu, daß nun diese Frage aufkommt?

 

Will der Rentner etwas ändern oder will jemand in seinem Umfeld eine Änderung? 

Warum?

 

Fragt der Rentner hier selber und schreibt dann von "er"? Weshalb sollte er das tun? 

Schreibt jemand für ihn? Dann verweise ich auf:

vor 15 Stunden von Mc100:

Erfreut sich bester Gesundheit, physisch und psychisch.

Dann sollte er selber erkennen, ob er etwas ändern will und warum.

Von außen dazu einen Rat geben zu sollen und zu wollen halte ich für falsch. 

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t.klebi
vor 14 Stunden von Theobuy:

Wen einmal jährlich für 5k eine Reise gemacht würde, könnte er aktuell 30 Reisen in den nächsten 30 Jahren machen. Selbst wenn man die Inflation hinzunimmt, sollten mehr als 20 Reisen locker drin sein. Warum also etwas ändern? Wer will hier etwas ändern?

+1

Die Rente reicht für die Lebenshaltungskosten und das liquide Vermögen reicht für die gewünschten Reisen locker aus.  

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Sapine

Man sollte der Fairness halber aber nicht das gesamte Kapital für Reisen einplanen. Es existiert eine Immobilie, für die man eine fünfstellige Rücklage für erforderliche Reparaturen vorhalten sollte und zusätzlich soll noch eine Reserve für eine spätere Pflegebedürftigkeit eingeplant werden. Wenn man es schafft über Zinsen vielleicht 2/3 der Inflation abzufangen, sehe ich da aber auch keine Probleme. Wenn das Pflegeheim ansteht, wird man um den Verkauf der Immobilie nicht herumkommen aber das ist ja auch ok. 

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oktavian
vor 49 Minuten von Sapine:

Man sollte der Fairness halber aber nicht das gesamte Kapital für Reisen einplanen. Es existiert eine Immobilie, für die man eine fünfstellige Rücklage für erforderliche Reparaturen vorhalten sollte

Da keine 150k Weltreise geplant ist, sondern regelmäßige  10k Ausgaben p.a. sehe ich da keinen Widerspruch. Z.B. in 10 Jahren und >100k (wegen Inflation) weniger, kann man immer noch schauen, ob reisen überhaupt noch gewünscht sind.

 

Ich kann nur sagen, Reisen wird teurer, wenn die Gesundheit schlechter wird. Bahn zum Flughafen ist da schon für manche nicht mehr drin usw.  Zu sehr verzögern würde ich nicht.

 

vor 53 Minuten von Sapine:

eine Reserve für eine spätere Pflegebedürftigkei

Wozu? Rente und Pflegeversicherung gibt es + Hausverkauf. Oder meinst du Pflege im eigenen Haus mit Angestellten?

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815

Falls es keine Erben gibt und sowas in Deutschland angeboten wird, wäre eine reverse Mortgage vielleicht eine gute Idee, ich finds ne gute Sache, jedenfalls besser als verkaufen.

 

Die Volksbanken kennen zumindest den Begriff, bzw. die Leibrente.

 

https://www.vr.de/privatkunden/themenwelten/wohnen-immobilien/wohnen-leben/umkehrhypothek.html

 

https://www.vr.de/privatkunden/themenwelten/finanzen/sparen-altersvorsorge/leibrente.html

 

Falls man ein Pflegefall wird, könnte man sich im besten Fall davon eine Pflegekraft zu Hause leisten.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

@OctavianIch meine die Phase vor dem Pflegeheim. Manchmal kann man durch eine intensive häusliche Betreuung die Phase Pflegeheim hinauszögern. Die Lebensqualität zu Hause ist im Normalfall deutlich höher. 

 

Ansonsten sehe ich das ganz ähnlich wie Du. Reisen steht im wesentlichen für die nächsten zehn Jahre an mit Glück auch noch etwas länger. Mit 90 gibt es nur noch sehr wenige, die Spaß an Fernreisen haben. Was die Kosten beim Reisen angeht stimme ich teilweise zu. Das Reisen wird teurer im Alter, dafür verschieben sich die Reiseziele mit wachsendem Alter, wodurch es auch wieder billiger wird. Viele Hochbetagte möchten im Fall von Krankheit nicht am anderen Ende der Welt stecken. Man braucht weniger strapaziöse Freizeitprogramme und längere Reisen sind zu anstrengend. Oft sucht man im Urlaub nur wenige zeitlich begrenzte Aktivitäten (kleinere Ausflüge, Massagen etc.) mit ausgedehnten Ruhephasen. Wellness statt Aktivurlaub könnte man das vielleicht nennen auch wenn das individuell recht unterschiedlich ausfallen kann. 

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