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Mc100

74er verwitweter Rentner - noch in Aktien einsteigen?

Empfohlene Beiträge

slowandsteady
vor 17 Stunden von Mc100:

- Immo ca 400k

- Giro/Festgeld/Geldmarktfond ca 150k

- gesetzliche und Betriebsrente

[...]

Teuer für ihn heißt zB 2 Wochen Fernreise 4k-5k.

Anlageziel: 1 mal pro Jahr teure Reise, Vorsorge für Pflegeheim falls das kommt.

Ab in den Urlaub und Geld so investiert lassen wie es die letzten 74 Jahre war. Warum noch der Rendite nachrennen, dass Geld wird wahrscheinlich laenger reichen als die verbleibende Gesundheit.

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PEOPLES

Ich würde auch nicht mehr in Aktien gehen. 120k in eine Festgeldleiter und 30k in Tagesgeld und unterm Strich kommt man aktuell bei 2% (?) raus. Wären ja schon 3000€. Die anderen 3000€ sind dann Kapitalverzehr. Das Spiel klappt doch (inflationsbereinigt) 30Jahre und mehr. 

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t.klebi
vor 12 Minuten von BWL0815:

Falls es keine Erben gibt ...

Aber die gibt es lt. Eingangspost nun einmal. 

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Peter23
vor 13 Minuten von BWL0815:

Falls es keine Erben gibt

Die scheint es aber zu geben:

vor 17 Stunden von Mc100:

Falls die Immo vererbt wird wäre schön

 

vor 1 Minute von t.klebi:

Aber die gibt es lt. Eingangspost nun einmal. 

Da war ich offenbar zu langsam

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Gast260303
29 minutes ago, t.klebi said:

Aber die gibt es lt. Eingangspost nun einmal. 

 

Mein Eindruck ist, dass der TE nicht der besagte Senior ist, sondern er für einen Freund/Bekannten frägt, oder er ist ein Exzentriker der von sich in der 3. Person spricht.

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t.klebi
· bearbeitet von t.klebi
vor 4 Minuten von BWL0815:

 

Mein Eindruck ist, dass der TE nicht der besagte Senior ist, ...

Was ändert das am Eingangssachverhalt?
Der Erhalt der Erbmasse war als Nebenziel ("wäre schön, muss aber nicht") für die Kapitalanlage definiert. Eine Erbmasse setzt immer Erben voraus, oder?

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815
3 minutes ago, t.klebi said:

Was ändert das am Eingangssachverhalt?
Der Erhalt der Erbmasse war als Nebenziel ("wäre schön, muss aber nicht") für die Kapitalanlage definiert. Eine Erbmasse setzt immer Erben voraus, oder?

 

Mein Eindruck war, dass der TE nicht weiß ob es Erben gibt und es deswegen auch nicht um ihn selbst geht, ist auch ein Unterschied ob die eigenen Kinder erben oder Enkel eines unbekannten Großcousins. Erben gibt es immer und wenn es das Bundesland ist.

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Mc100

Hallo, ich kann hier etwas aufklären.

 

Der Rentner hat 3 Kinder.

Er hat den Kindern bereits je ~150k vererbt.

 

Da die Kinder alle schon was geerbt haben liegt für ihn der Fokus wie schon beschrieben bei:

- Reisen

- Geld für Pflegeheim vorhalten

Ja die Rente deckt den Alltag aber notwendige Reparaturen im Haus nicht, das müsste auch vom Cash gedeckt werden.

 

Was ist die Intention vom Rentner?

 

Vor ca 3 Jahren hatte er mich schonmal gefragt, da lag alles unverzinst auf dem Giro.

Ich hatte ihm dann Geldmarkt und Festgeld empfohlen, da gab es auch noch 4%. Hat er umgesetzt, 40k liegen leider immernoch auf dem Sparkassengiro ohne Zins. Ich denke da er zu Fuß zur Filiale laufen kann und da schon immer war und sich verbunden fühlt.

 

Er hat aber auch mitbekommen dass die Märkte seitdem um ~50% gestiegenen sind und hat mich erneut um Rat gebeten ob es sinnvoll ist, für die Festgeld oder Geldmarkt Anteile. 

Vor 3 Jahren hatte ich von Aktien abgeraten, aber sehe in den FIRE Theme dass eigentlich alle (Früh-) Rentner Aktien / ETFs halten.

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Sapine

Der Unterschied im FIRE Faden ist, dass diejenigen schon lange in Aktien investiert sind. Dagegen erst mit Mitte 70 damit anzufangen ist ein anderes Thema. Wenn er es selbst angesprochen hat, wäre ein Versuch mit einer kleinen Investition in einen  Dividenden ETF durchaus eine Möglichkeit. Aber auf keinen Fall auch nur annähernd 50 %. Bei was für einer Art von Filialbank ist er denn?

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Peter23
vor 28 Minuten von Mc100:

Er hat aber auch mitbekommen dass die Märkte seitdem um ~50% gestiegenen sind und hat mich erneut um Rat gebeten ob es sinnvoll ist, für die Festgeld oder Geldmarkt Anteile. 

Vor 3 Jahren hatte ich von Aktien abgeraten, aber sehe in den FIRE Theme dass eigentlich alle (Früh-) Rentner Aktien / ETFs halten.

Das Problem wir mE sein, dass er keine Erfahrungen mit großen Schwankungen bei Aktien hat. Deswegen würde ich - wenn überhaupt - ein Produkt vorschlagen, was wenig schwankt dank geringen Aktienanteil und habe deshalb: Vanguard life… 20% equity vorgeschlagen.

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Schwachzocker
vor 47 Minuten von Mc100:

...

 

Was ist die Intention vom Rentner?

 

Vor ca 3 Jahren hatte er mich schonmal gefragt, da lag alles unverzinst auf dem Giro.

Ich hatte ihm dann Geldmarkt und Festgeld empfohlen, da gab es auch noch 4%. Hat er umgesetzt, 40k liegen leider immernoch auf dem Sparkassengiro ohne Zins. Ich denke da er zu Fuß zur Filiale laufen kann und da schon immer war und sich verbunden fühlt.

 

Er hat aber auch mitbekommen dass die Märkte seitdem um ~50% gestiegenen sind und hat mich erneut um Rat gebeten ob es sinnvoll ist, für die Festgeld oder Geldmarkt Anteile. 

Vor 3 Jahren hatte ich von Aktien abgeraten, aber sehe in den FIRE Theme dass eigentlich alle (Früh-) Rentner Aktien / ETFs halten.

Jetzt weiß ich noch immer nicht, was seine Intention ist?

 

Ist es Fomo?

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Richie_Rich
· bearbeitet von Richie_Rich

@Mc100
Nimm es mir nicht übel, aber für den Rentner wäre ein langes Gespräch darüber, was er hat (Cashflow), braucht (Rücklagen), sich vorstellt, aushält (Risikotragfähigkeit), zielführender. Ohne exakte Parameter bringt das doch nichts.

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Nachdenklich
· bearbeitet von Nachdenklich
vor 3 Stunden von Mc100:

Vor ca 3 Jahren hatte er mich schonmal gefragt,  ......

.....

 

Vor 3 Jahren hatte ich von Aktien abgeraten,  ....

Du hast abgeraten und die Kurse sind dennoch gestiegen?

Vielleicht sollte der alte Herr sich nicht an Deinen Ratschlägen orientieren?

Wenn Du jetzt zurätst, fallen die Kurse vielleicht in den nächsten drei Jahren um 50%? Was dann?

Wer ist dann schuld?

 

Ich bin auch über 70 Jahre alt und habe mehr als 95% meines Geldvermögens in Aktien. 

Da spricht grundsätzlich nichts dagegen.

Aber:

1. Mir hat niemand dazu geraten. Wenn die Kurse nächste Woche runter gehen, dann muß ich mir nicht sagen: "Hättest Du besser nicht auf xy gehört!"

2. Ich lege seit Jahrzehnten so an und habe zuvor auch die Kurssteigerungen mitgemacht. Da schaue ich auf Kursrückgänge mit größerer Gelassenheit.

 

Vom Grundsatz her bin ich schon der Meinung, daß man auch im fortgeschrittenen Alter mit einem signifikanten Anteil seines Vermögens in Aktien investiert sein kann (und vielleicht auch sollte?), das muß aber eine eigene Entscheidung sein.

Nehmen wir mal die Tatsache, daß "er" vor drei Jahren gefragt hat und einen "schlechten" Rat bekommen hat und "er" nun wieder fragt als Indikation dafür, daß "er" es tatsächlich will, dann würde ich auch für einen 20% Anteil plädieren.

vor 2 Stunden von Peter23:

Vanguard life… 20% equity vorgeschlagen.

Dem Vorschlag würde ich mich dann allerdings dann nicht anschließen.

Mein Vorschlag wäre eher: 20% in einen MSCI ACWI oder etwas ähnliches, 60 % in eine Festgeldleiter, bei der jedes Jahr genug für die Reisepläne frei wird und der Rest auf einem möglichst attraktiven Tagesgeldkonto. 

Sollten die Kurse dann steigen, dann kann er sich freuen, sollten sie fallen, dann kann er mit dem frei werdenden Geld aus der Festgeldleiter dennoch reisen und die Aktien einfach liegen lassen. In der Erwartung. daß sie irgendwann wohl doch wieder steigen.

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Mc100
vor 4 Stunden von Sapine:

Bei was für einer Art von Filialbank ist er denn?

Bei der Sparkasse.

 

vor 4 Stunden von Schwachzocker:

Ist es Fomo?

Gute Frage, am Ende will ja jeder gern mehr Geld haben auch wenn man es vielleicht nicht braucht. Muss ich noch mal genauer Fragen. Aber er hat auch nicht gesagt "Ich will Aktien" sondern "machen Aktien vielleicht Sinn?"

 

vor 4 Stunden von Peter23:

Vanguard life… 20% equity

Schau ich mir mal mit ihm an.

 

vor 3 Stunden von Richie_Rich:

Nimm es mir nicht übel, aber für den Rentner wäre ein langes Gespräch darüber, was er hat (Cashflow), braucht (Rücklagen), sich vorstellt, aushält (Risikotragfähigkeit), zielführender. Ohne exakte Parameter bringt das doch nichts.

Macht definitiv Sinn. Werde ich machen.

 

vor 2 Stunden von Nachdenklich:

Du hast abgeraten und die Kurse sind dennoch gestiegen?

Vielleicht sollte der alte Herr sich nicht an Deinen Ratschlägen orientieren?

Wenn Du jetzt zurätst, fallen die Kurse vielleicht in den nächsten drei Jahren um 50%? Was dann?

Wer ist dann schuld?

Guter Punkt. Aber ich habe ihm nicht direkt abgeraten von Aktien... war schlampig formuliert. Hab ihm halt von 100% Giro Cash bei 0,1% Zins den Geldmarktfond und das Festgeld empfohlen bei 4%.  Das war ja ein guter und richtiger Ratschlag ohne Risiko, außer bei Festgeld dass man nicht rankommt, dessen war er sich bewusst. 

Ich würde ihm auch nie Aktien "empfehlen" sondern nur erläutern welche Chancen und Risiken es bei einer ETF Anlage gibt und welche erprobten Strategien es gibt. Ich finde das halt selber spannend zu erörtern.

vor 2 Stunden von Nachdenklich:

Mein Vorschlag wäre eher: 20% in einen MSCI ACWI oder etwas ähnliches, 60 % in eine Festgeldleiter, bei der jedes Jahr genug für die Reisepläne frei wird und der Rest auf einem möglichst attraktiven Tagesgeldkonto. 

Sollten die Kurse dann steigen, dann kann er sich freuen, sollten sie fallen, dann kann er mit dem frei werdenden Geld aus der Festgeldleiter dennoch reisen und die Aktien einfach liegen lassen. In der Erwartung. daß sie irgendwann wohl doch wieder steigen.

Klingt nicht schlecht. 20% werden aber bei der Sparkasse auf dem Giro/Tagesgeld bleiben. Der wird noch wechseln und erst recht kein Hopping betreiben.

 

 

PS er hat schon etwas Aktienerfahrung. War früher bei Mannesmann und hat immer fleißig bei den Aktienprogrammen mitgemacht und bei der feindlichen Übernahme seitens Vodafone einen riesen Gewinn erzielt.

Die Erfahrung hilft hier aber ich nicht weiter, bzgl. zu wissen wie man während eines Crashs reagiert. Hatte halt sonst keine Aktien.

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Nachdenklich
vor 53 Minuten von Mc100:

Ich würde ihm auch nie Aktien "empfehlen" sondern nur erläutern welche Chancen und Risiken es bei einer ETF Anlage gibt und welche erprobten Strategien es gibt. Ich finde das halt selber spannend zu erörtern.

:thumbsup:

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Nostradamus
vor einer Stunde von Mc100:

Ich würde ihm auch nie Aktien "empfehlen" sondern nur erläutern welche Chancen und Risiken es bei einer ETF Anlage gibt und welche erprobten Strategien es gibt. Ich finde das halt selber spannend zu erörtern.

Der Königsweg wäre halt, dass er sich selbst informiert und basierend darauf eigenverantwortlich Entscheidungen trifft...

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Peter23
vor 4 Stunden von Nachdenklich:

Dem Vorschlag würde ich mich dann allerdings dann nicht anschließen.

Mein Vorschlag wäre eher: 20% in einen MSCI ACWI oder etwas ähnliches, 60 % in eine Festgeldleiter, bei der jedes Jahr genug für die Reisepläne frei wird und der Rest auf einem möglichst attraktiven Tagesgeldkonto. 

Sollten die Kurse dann steigen, dann kann er sich freuen, sollten sie fallen, dann kann er mit dem frei werdenden Geld aus der Festgeldleiter dennoch reisen und die Aktien einfach liegen lassen. In der Erwartung. daß sie irgendwann wohl doch wieder steigen.

klar - theoretisch finde ich das auch besser, was Du vorschlägst. Hier scheint mir aber das Risiko groß, dass hohe Schwankungen abschrecken, solange man sie sehen kann in Einzelpositionen - deswegen den Vanguard damit man selbst in Einzelpositionen keine hohen Schwankungen sieht.

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Sapine
vor einer Stunde von Peter23:

klar - theoretisch finde ich das auch besser, was Du vorschlägst. Hier scheint mir aber das Risiko groß, dass hohe Schwankungen abschrecken, solange man sie sehen kann in Einzelpositionen - deswegen den Vanguard damit man selbst in Einzelpositionen keine hohen Schwankungen sieht.

Meinst Du wirklich, das ist geeignet für einen 74jährigen Rentner?

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Peter23
vor 26 Minuten von Sapine:

Meinst Du wirklich, das ist geeignet für einen 74jährigen Rentner?

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Also wie ich in meinem ersten Post hier schon sagte, finde ich es am besten gar nicht in Aktien zu investieren, wenn man die Ziele der Anlage wie beschrieben 100%ig ernst nimmt. Wenn in Aktien dann mE nur ein kleiner Anteil in einem besonders kostengünstigen Mischfonds bzw. Misch-ETF. Und ja dann finde ich "das" oben besser als das:

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Anja Terchova
vor 14 Stunden von Bast:

Ich lese im Eröffnungspost nichts von Erben. Das Anlageziel ist Geld für Urlaub und ggf. für ein Pflegeheim.

Im Eröffnungspost steht "Falls die Immo vererbt wird wäre schön, muss aber nicht und kann zB fürs Pfelegeheim verkauft werden." was bedeutet das es wahrscheinlich schon potentielle Erben geben würde. Aber nicht wie nahe sie ihm stehen, also wie dringlich er wieviel vererben möchte.
 

vor 12 Stunden von Sapine:

Man sollte der Fairness halber aber nicht das gesamte Kapital für Reisen einplanen. Es existiert eine Immobilie, für die man eine fünfstellige Rücklage für erforderliche Reparaturen vorhalten sollte und zusätzlich soll noch eine Reserve für eine spätere Pflegebedürftigkeit eingeplant werden. Wenn man es schafft über Zinsen vielleicht 2/3 der Inflation abzufangen, sehe ich da aber auch keine Probleme. Wenn das Pflegeheim ansteht, wird man um den Verkauf der Immobilie nicht herumkommen aber das ist ja auch ok. 

Erstmal müsste man die Situation zum Einkommen und zu den Vererbungsabsichten genauer klären.

Es macht ja einen grossen Unterschied ob er vielleicht 960€ Rente kommt von denen er dank Eigenheim zwar passabel leben kann, aber nicht gross was zurückgelegen kann. Oder ob er vielleicht 2.330€ Rente bekommt von denen er noch problemlos weiter grössee Rücklagen aufbauen kann.

Auch spielt es eine ganz grosse Rolle wie de Vererbungsabsichten sind. Zwischen "Es gibt zwei Kinder, drei Einkel, drei Urenkel und vier Freunde / Bekannte die zwar nicht unbedingt die Immobilie erben sollen aber denen man so mindestens 300.000€ überlassen möchte" und "Es gibt keine engen Verwandten oder Freunde / Bekannte und es ist auch nicht schlimm wenn garnichts vererbt wird" ist auch ein riesiger Unterschied.

Wegen dem Immobilienunterhalt könnte man schauen ob vielleicht Anspruch auf Wohnungsbauprämie besteht, dann würde sich nämlich evtl. ein Bausparvertrag anbieten, um die Wohnungsbauprämie mitzunehmen. Aber ohne Anspruch auf Wohnungsbauprämie lohnt es sich in der Situation natürlich kaum.
 

vor 11 Stunden von PEOPLES:

Ich würde auch nicht mehr in Aktien gehen. 120k in eine Festgeldleiter und 30k in Tagesgeld und unterm Strich kommt man aktuell bei 2% (?) raus. Wären ja schon 3000€. Die anderen 3000€ sind dann Kapitalverzehr. Das Spiel klappt doch (inflationsbereinigt) 30Jahre und mehr. 

In dem Alter noch mit 30 Jahren und mehr planen halte ich für arg ambitioniert.
 

Ich würde da schon flexibler bleiben und nur auf Tagesgeld und ggf. noch Festgeld mit maximal 2 Jahren Laufzeit setzen. Je nachdem ob man eher auf leicht steigende Zinsen setzt oder Angst vor weiter sinkenden Zinsen hat. Aktuell gäbe es bei 1822direkt 2,55% aufs Tagesgeld und bei der PSD Bank Rhein Neckar Saar 2,21% aufs Festgeld mit 2 Jahren Laufzeit.

Bei Festgeld mit längerer Laufzeit ist die Verzinsung schlechter.

Erst ab 8 Jahren gibt es dann wieder vermeintlich attraktivere Angebote wie 2,70% auf 8 Jahre oder eben diese Leitern mit 0,75% im erste Jahr, 1,05% im zweiten Jahr ... 3,80% im siebten Jahr und schlussendlich 4,40% im achten Jahr lohnen sich meiner Meinung nach nicht.

Würde man nach so vier Jahren kündigen hätte man nur die Guthabenverzinsung der niedrigen 0,75-2,00% Stufen bekommen aber müsste Vorschusszinsen auf die hohen 2,60-4,40% Stufen zahlen.

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Sapine
vor 41 Minuten von Peter23:

Also wie ich in meinem ersten Post hier schon sagte, finde ich es am besten gar nicht in Aktien zu investieren, wenn man die Ziele der Anlage wie beschrieben 100%ig ernst nimmt.

Der Kursverlauf des Lifestrategy 20 war nicht wegen der Aktien so schlecht sondern wegen der enthaltenen Anleihen. 

vor 41 Minuten von Peter23:

Wenn in Aktien dann mE nur ein kleiner Anteil in einem besonders kostengünstigen Mischfonds bzw. Misch-ETF. Und ja dann finde ich "das" oben besser als das:

Das mit einem Aktienverlauf von wenigen Monaten zu vergleichen ist vorsichtig formuliert "unseriös". 

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Peter23
vor 6 Minuten von Sapine:

Der Kursverlauf des Lifestrategy 20 war nicht wegen der Aktien so schlecht sondern wegen der enthaltenen Anleihen. 

Schön - offenbar also Risiko, dass nicht voll korreliert ist mit dem Aktienmarktrisiko: It's not a bug, it's a feature!

vor 6 Minuten von Sapine:

Das mit einem Aktienverlauf von wenigen Monaten zu vergleichen ist vorsichtig formuliert "unseriös". 

Stimmt, insofern passte es dann aber auch wieder super zu Deinem Graph. Übrigens sollte es aber gerade mein Punkt sein, dass man mit 100% Aktien über kürzere Zeiträume viel höhere Drawdowns zu erwarten hat.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Vermutlich bist Du aufs Recht haben abonniert, hast ja auch sonst gerne das sagen. Aber das was Du hier schreibst ist einfach schlecht. Ich hoffe der TO hört nicht auf den Blödsinn. 

 

Ich hatte den Verlauf von mehreren Jahren aufgezeigt. Der Fonds hat ein nicht unerhebliches Zinsänderungsrisiko. 

 

Wenn Du fair hättest vergleichen wollen, dann wäre es eine Mischung aus 20 % Aktien mit 80 % Tagesgeld gewesen und das auch bitte nicht nur über wenige Monate. Dann wären statt der 30 % Verluste nur 6 % angefallen. Richtig moderat gegenüber den über 20 % bei Deinem defensiven Mischfonds. 

 

Keine Ahnung was man Dir in den Tee geschüttet hat. Eine sachliche Diskussion kann man so nicht führen. Ich vermute das ist auch nicht Deine Intention. Ich bin dann raus mit Dir.

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Peter23
· bearbeitet von Peter23
vor 23 Minuten von Sapine:

Vermutlich bist Du aufs Recht haben abonniert, hast ja auch sonst gerne das sagen.

Das stimmt!

vor 23 Minuten von Sapine:

Aber das was Du hier schreibst ist einfach schlecht. Ich hoffe der TO hört nicht auf den Blödsinn. 

Das nicht. Auf mich hören heißt siegen lernen -weißt Du doch noch, oder? :)

vor 23 Minuten von Sapine:

Ich hatte den Verlauf von mehreren Jahren aufgezeigt. Der Fonds hat ein nicht unerhebliches Zinsänderungsrisiko. 

Darauf hatte ich doch schon geantwortet: Das ist gewollt, weil es ja gerade darum geht verschiedene nicht vollkorrelierte Risiken in einem Produkt miteinander zu verbinden, um im Ergebnis deutlich weniger max Drawdown zu haben.

vor 23 Minuten von Sapine:

Wenn Du fair hättest vergleichen wollen, dann wäre es eine Mischung aus 20 % Aktien mit 80 % Tagesgeld gewesen und das auch bitte nicht nur über wenige Monate.

wie gesagt: Das finde ich theoretisch auch besser, aber:

vor 3 Stunden von Peter23:

klar - theoretisch finde ich das auch besser, was Du vorschlägst. Hier scheint mir aber das Risiko groß, dass hohe Schwankungen abschrecken, solange man sie sehen kann in Einzelpositionen - deswegen den Vanguard damit man selbst in Einzelpositionen keine hohen Schwankungen sieht.

 

vor 23 Minuten von Sapine:

Keine Ahnung was man Dir in den Tee geschüttet hat. Eine sachliche Diskussion kann man so nicht führen. Ich vermute das ist auch nicht Deine Intention.

Es wundert mich nicht, dass Deine Intention war rumzudiskutieren und ja meine war das nicht, sondern ich habe nur dem Themenersteller mögliche Lösungen für sein Problem aufgezeigt bzw. versucht seine Frage zu beantworten.

vor 26 Minuten von Sapine:

Ich bin dann raus mit Dir.

Na dann - alles gute! :prost:

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Anja Terchova
vor 5 Stunden von Sapine:

Wenn Du fair hättest vergleichen wollen, dann wäre es eine Mischung aus 20 % Aktien mit 80 % Tagesgeld gewesen und das auch bitte nicht nur über wenige Monate. Dann wären statt der 30 % Verluste nur 6 % angefallen. Richtig moderat gegenüber den über 20 % bei Deinem defensiven Mischfonds.

Das stimmt einerseits, aber eine so "konservative" Anlagestrategie macht bei der erwartbaren Dauer die der Rentern noch Reisen kann keinen nennenswerten Unterschied, da kann man dann wirklich komplett bei Tagesgeld. maximal zweijährigem Festgeld, und ggf. noch einen Bausparvertrag um Wohnungsbaurpämie für anstehenden Gebäudeunterhalt und Renovierungen mitzunehmen, bleiben.

Ein intressanteres Ziel wäre da eher: 25.000€ für die nächsten 3 1/2 Jahre verplanen, und aus den verbleibenden 125.000€ innerhalb der nächsten 3 1/2 Jahre bis zum 78. Geburtstag dann mindestens 200.000€ machen.

Aber das ginge eben nur mit deutlich "aggressiveren" Anlagestrategien und damit einem entsprechend hohem Verlustrisiko.

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