oktavian 4. März vor 10 Stunden von Anja Terchova: d ggf. noch einen Bausparvertrag um Wohnungsbaurpämie für anstehenden Gebäudeunterhalt und Renovierungen mitzunehmen, bleiben. lohnt das? meine Ki meint: Zitat Kurz gesagt: ohne staatliche Förderung bringt ein Bausparvertrag in der Ansparphase heute klar weniger Zinsen als ein gutes Tagesgeldkonto; mit Wohnungsbauprämie kann die effektive Rendite bei kleinen Sparraten aber ungefähr in die Nähe guter Tagesgeldangebote kommen – manchmal leicht darunter, selten deutlich darüber. klingt für mich nach Steuermittelverschwendung. tagesgeldhopping wird nicht mal geschlagen inkl. Förderung. Oder gibt es extrem gute Tarife ohne Abschlussgebühr und ~2% Zinsen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 4. März · bearbeitet 4. März von Anja Terchova Grössere Bausparverträge oder Bausparverträge ohne Wohnungsbaupräme lohnen sich natürlich in der Regel nicht, aber ein kleiner ca. 15.000€ für Alleinstehende oder ca. 25.000€-30.000€ für Paare bei Anspruch auf Wohnungsbauprämie ist meiner Meinung nach nicht verkehrt. Gibt eben 10% Wohnungsbaupräme auf maximal 700€ / bzw. 1.400€ Einzahlungen und Kapitalerträge zusätzlich zu der meist recht unattraktiven Guthabenverzinsung von 1,05% (bei Schwäbisch Hall FuchsSpar) oder gar nur 0,2% (bei Schwäbisch Hall FuchsImmo), Bei den anderen Bausparkassen ist es recht ähnlich. Wenn wir jetzt mal ganz grob überschlagen: FuchsSpar: 3.050€ Vorjahresjumme (360 Zinstage): 32,03€ Guthabenzins 700€ aktuelle Einzahlungssumme (ca. 150 Zinstage): 3,06€ Guthabenzins + 70€ Wohnungsbaupräme ============================================================== 105,09€ auf 3.050€...3.750€ macht irgendwas im Bereich von 2,80%...3,45% p.a. FuchsImmo: 3.050€ Vorjahresjumme (360 Zinstage): 6,10€ Guthabenzins 700€ aktuelle Einzahlungssumme (ca. 150 Zinstage): 0,58€ Guthabenzins + 70€ Wohnungsbaupräme ============================================================== 76,68€ auf 3.050€...3.750€ macht irgendwas im Bereich von 2,04%...2,51% p.a. Hinzu kommt dann aber noch die Option auf einen günstigen Kredit, von 7.500€ zu 3,75% bzw. 9.000€ zu 1,40%, wobei man in dem Fall mit dem relativ hohen Vermögen natürlich nicht drauf angewiesen wäre. Aber für einen Modernisierungskredit ohne Grundbucheintrag werden was ich mit Google auf die Schnelle gefunden hab aktuell schon 4,45%...5,99% je nach Bank und Laufzeit verlangt. So gesehen sind da 1,40%...3,75% garnicht so schlecht. Es ist kein sensationell guter Deal, aber auch nicht wirklich schlecht finde ich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 4. März · bearbeitet 4. März von sedativ Die eine Hälfte in den VanEck Dividend Leaders, die andere ins Tagesgeld und er kann allein aus den Nettoerträgen >3.500€/a verpulvern, ohne die Erbsubstanz anzutasten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich 4. März 48 minutes ago, sedativ said: Die eine Hälfte in den VanEck Dividend Leaders, die andere ins Tagesgeld und er kann allein aus den Nettoerträgen >3.500€/a verpulvern, ohne die Erbsubstanz anzutasten. Und alle paar Jahre fällt der Urlaub dann eben spontan aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 4. März · bearbeitet 4. März von sedativ vor 54 Minuten von Richie_Rich: Und alle paar Jahre fällt der Urlaub dann eben spontan aus. In der Coronazeit war sowieso eher Edersee als Nizza angesagt, da passt das dann wieder. Außerdem sank die Ausschüttung nur um 19,4%: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich 5. März 7 hours ago, sedativ said: da passt das dann wieder. Für dich vielleicht Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 5. März @Anja Terchovadas wäre die Verzinsung in einem Jahr. Entscheidend wäre IRR inkl. Abschlusskosten über den gesamten Zeitraum und discount für schlechter Flexibilität/Liquidität. Hinzu kommt der logistische Aufwand mit regelmäßigen Abbuchungen von einem schlecht verzinsten GiroKonto. Bausparvertrag vs TG/FG/Geldmarkt macht es auch unübersichtlicher. Bei >70 wäre ich eher für KISS (möglichst einfache Lösung). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 5. März vor 6 Stunden von oktavian: Entscheidend wäre IRR inkl. Abschlusskosten über den gesamten Zeitraum und discount für schlechter Flexibilität/Liquidität. Hinzu kommt der logistische Aufwand mit regelmäßigen Abbuchungen von einem schlecht verzinsten GiroKonto. Liqidität für die bis maximal ca. 7.500€ Bausparguthaben spielt bei insgesamt 150.000€ eigentlich kaum eine Rolle, und der logistische Aufwand ist auch nicht der Rede wert. Man kann entweder eine monatliche Einzugsermächtigung oder Dauerauftrag machen. Oder man kann auch einmalig oder mehrmalig im Jahr manuell überweisen. Passende Anlässe wären z.B. immer dann wenn der Kontoauszug und Antrag auf Wohnungsbauprämie per Post kommt, oder immer wenn man eine bestimmte Versicherung zahlt. vor 6 Stunden von oktavian: Bei >70 wäre ich eher für KISS (möglichst einfache Lösung). Das ist in der Tat ein Argument zumal es nicht wirklich viel ausmacht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 5. März ich verstehe diese ganze Herangehensweise diese 74 jährigen nicht. Rente gut vorhanden, Immo vorhanden ~400k€ und Bargeld ~150k€ und nun fragt er sich, kann ich mir noch jährlich eine 5k€ teure Reise leisten und brauche ich jetzt Aktien? Gleichzeitig vorher schon ~450k€ an 3 Erben verschenkt. Was hat den Rentner geritten, schon mal 450k€ zu verschenken ohne den eigenen aktuellen Bedarf sich anzuschauen und mögliche Kosten in den nächsten Jahren zu bedenken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 5. März vor einer Stunde von west263: Was hat den Rentner geritten, schon mal 450k€ zu verschenken ohne den eigenen aktuellen Bedarf sich anzuschauen und mögliche Kosten in den nächsten Jahren zu bedenken. Gute Frage. Wahrscheinlich wurde der arglose Mann von seinen Erben in spe zu deren Vorteil "beraten". Vor den unnötigen Schenkungen besaß der gute Mann 450k+150k+400k, also eine Million Euro und musste sich weder um Urlaubskosten, Restaurantbesuche oder irgendwann ein anständiges Pflegeheim Gedanken machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Shonsu 6. März vor 15 Stunden von west263: Was hat den Rentner geritten, schon mal 450k€ zu verschenken ohne den eigenen aktuellen Bedarf sich anzuschauen und mögliche Kosten in den nächsten Jahren zu bedenken. Ich kann nur spekulieren: Vielleicht wollte er seinen Kindern nach Ausbildung/Studium die Startchance für eine Immobilie ermöglichen (so bei mir geschehen) und sieht jetzt seine "Bringschuld" für die nächste Generation als erledigt an. Deshalb vielleicht auch die Aussage vererben des Hauses kann sein, muss aber nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 6. März · bearbeitet 6. März von west263 vor 6 Stunden von Shonsu: Ich kann nur spekulieren: Vielleicht wollte er seinen Kindern nach Ausbildung/Studium die Startchance für eine Immobilie ermöglichen (so bei mir geschehen) und sieht jetzt seine "Bringschuld" für die nächste Generation als erledigt an. Deshalb vielleicht auch die Aussage vererben des Hauses kann sein, muss aber nicht. das ist ja auch alles legitim, aber mein bewegliches Vermögen verschenk ich und das Betongold bleibt liegen. Das ist einfach schlecht gemacht und nun schwirrt diese leichte Panik im Raum, dass Haus verkaufen zu müssen. und um dieser zu begegnen, kommt der Plan mit Aktien und einem neuen nicht bekannten Risiko. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich 6. März 20 hours ago, sedativ said: Wahrscheinlich wurde der arglose Mann von seinen Erben in spe zu deren Vorteil "beraten". Unterstellung. 4 hours ago, west263 said: und nun schirrt diese leichte Panik im Raum, dass Haus verkaufen zu müssen. Unbelegte Annahme. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 6. März vor 6 Minuten von Richie_Rich: Unbelegte Annahme. natürlich ist das logischerweise eine unbelegte Annahme. Ich sitze ja nicht mit am Tisch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 6. März vor 9 Stunden von west263: das ist ja auch alles legitim, aber mein bewegliches Vermögen verschenk ich und das Betongold bleibt liegen. Das ist einfach schlecht gemacht und nun schwirrt diese leichte Panik im Raum, dass Haus verkaufen zu müssen. und um dieser zu begegnen, kommt der Plan mit Aktien und einem neuen nicht bekannten Risiko. So wird es aber oft gemacht, denn: 1) Die Kinder brauchen das Geld eher in den frühen Lebensphasen für ihr Studium, ihre eigenen Elternzeiten, ihren eigenen Immobilienerwerb und nichtmehr mit 50+ 2) Man will vehinden das bei langanhaltender Pflegebedürftigkeit das komplette Vermögen aufgefressen wird 3) Natürlich will man bei Immobilienbesitz + 600K Vemögen erstmal möglichst lange seine Immobilie behalten und das Geld das man verschenken will aus dem Vermögen nehmen. Deswegen finde ich das Vorgehen absolut nachvollziehbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sir Zock-a-lot 6. März vor 15 Minuten von Anja Terchova: Man will vehinden das bei langanhaltender Pflegebedürftigkeit das komplette Vermögen aufgefressen wird Ja genau, dafür soll lieber die "Solidargemeinschaft" aufkommen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Shonsu 6. März vor 4 Minuten von Sir Zock-a-lot: Ja genau, dafür soll lieber die "Solidargemeinschaft" aufkommen... Ja, soll sie. Entweder alle bekommen die Pflegebedürftigkeit vom Staat (also uns Steuerzahlern bezahlt), oder keiner. Bei dem Verschwender ohne Kinder, der im Ruhestand alles für Kreuzfahrten ausgegeben hat und dann pflegebedürftig wird zahlt die Solidargemeinschaft ja auch! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mc100 6. März Hallo, ich kann hier wieder etwas aufklären. Pflegeheimkosten: Erstmal verdienen alle Kinder über 100k und müssten dann auch fürs Pflegeheim aufkommen, je nach Berechnung zumindest anteilig. Auch haben die Kinder erst letztes Jahr das Geld vorab erhalten... das heißt die nächsten 10 Jahre kann der Staat das Geld zurück. vor 1 Stunde von Sir Zock-a-lot: Ja genau, dafür soll lieber die "Solidargemeinschaft" aufkommen... Hierfür hätte er vor 1 Stunde von Shonsu: ... alles für Kreuzfahrten ausgeben müssen. Am 5.3.2026 um 16:45 von west263: Was hat den Rentner geritten, schon mal 450k€ zu verschenken ohne den eigenen aktuellen Bedarf sich anzuschauen und mögliche Kosten in den nächsten Jahren zu bedenken. Am 5.3.2026 um 17:57 von sedativ: Gute Frage. Wahrscheinlich wurde der arglose Mann von seinen Erben in spe zu deren Vorteil "beraten". Nope, war seine Idee. vor 2 Stunden von Anja Terchova: Die Kinder brauchen das Geld eher in den frühen Lebensphasen für ihr Studium, ihre eigenen Elternzeiten, ihren eigenen Immobilienerwerb und nichtmehr mit 50+ Ja, das waren seine Gedanken. Ich persönlich finde es richtig gut und werde es bei meinen Kindern ähnlich machen bzw. schon viel früher damit starten (Kinderdepot). Und wenn ich mit 70 auf einer Mio sitze und meine Kinder Immobilienkredite tragen, wieso nicht helfen / ermöglichen? vor 11 Stunden von west263: und nun schwirrt diese leichte Panik im Raum, dass Haus verkaufen zu müssen. und um dieser zu begegnen, kommt der Plan mit Aktien und einem neuen nicht bekannten Risiko. Nein, wie im Eingangspost beschrieben hängt er nicht an der Immobilie. Klar, er wohnt da aber er sieht das pragmatisch und wenn er ins Pflegeheim kommt braucht er die Immobilie nicht mehr. Das mit den Aktien ganze ist ein Gedankenspiel von ihm ohne jedweden Druck. Das Geld reicht ja, das weiß er auch aber er denkt sich halt, wieso nicht etwas am Kapitalmarkt teilhaben. Er diskutiert diese Themen nicht mit Kindern und die Kinder fragen auch nicht nach. In der Familie gab es in der Vergangenheit große Erbstreitigkeiten (Großeltern, Tante, Onkel) die er und die Kinder vermeiden wollen. Das Verhältnis ist sehr sehr gut. Und klar würde er sich freuen wenn er mehr vererben könnte aber halt nur wenn was übrig bleibt. Er wird sich nicht einschränken, er hat ja schon viel vererbt. Und falls ein Pflegeheim notwendig wird, zahlt erst er, dann die Kinder und am Ende der Staat. Ich werde ihm mal die 3 Szenarien vorstellen die ich gut finde zeigen: Alles behalten, weiter mit Geldmarktfond und Festgeldleiter. 40k Giro reduzieren 20% All-world ausschüttend 50% high Dividend Und ihm da den Cashflow aber auch die großen DDs der letzten 100 Jahre zeigen. Dann kann er ja mal selbst überlegen. Aber danke für die vielen Inputs, auch für die (teils) konstruktive Kritik. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 6. März vor 18 Minuten von Mc100: In der Familie gab es in der Vergangenheit große Erbstreitigkeiten (Großeltern, Tante, Onkel) die er und die Kinder vermeiden wollen. Das Verhältnis ist sehr sehr gut. Das erklärt dann doch einiges, warum er so gehandelt hat. Ich pers. würde ihm immer noch von Aktien abraten. Er soll sein Leben leben und wenn nur noch 50% seines aktuell verfügbaren Geld übrig ist, die Immobilie verkaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 7. März vor 19 Stunden von Sir Zock-a-lot: Ja genau, dafür soll lieber die "Solidargemeinschaft" aufkommen... vor 19 Stunden von Shonsu: Ja, soll sie. Entweder alle bekommen die Pflegebedürftigkeit vom Staat (also uns Steuerzahlern bezahlt), oder keiner. Bei dem Verschwender ohne Kinder, der im Ruhestand alles für Kreuzfahrten ausgegeben hat und dann pflegebedürftig wird zahlt die Solidargemeinschaft ja auch! Ist zwar jetzt Offtopic weil es nichts mit dem Konkreten Fall zu tun hat: Aber ich würde sagen bei dem Thema (und auch anderen Themen wie Bafäg, Arbeitslosigkeit, Unterhalt, etc.) bräuchte es einen vernünftigen Kompromiss. Die Pflegeversicherung kann natürlich keine "Vollkasko" selbst für Reiche sein, denn sonst würden die Beiträge unbezahltbar. Anderseits ist eine Pflegeversicherung die dazu führt das die Leute ihr ganzes Vermögen verlieren und am Ende ohnehin mittellos und ganz ohne Resterbe dastehen auch völlig sinnfrei. Denn wäre es besser es gäbe sie garnicht. Dann würde man wenigstens die Beiträge sparen. Ich würde mal folgende Staffelung in den Raum werfen: bis 100.000€ Vermögen: Anrechnungsfrei 100.000,00€ bis 200.000€: 40% Anrechnung 200.000,00€ bis 300.000€: 55% Anrechnung 300.000,00€ bis 400.000€: 70% Anrechnung ab 400.000,01€: 85% Bei 1 Mio. wären dann 325.000€ Resterbe gesichert und maximal 675.000€ Vermögen könnten für die Plegekosten herangezogen werden. Das würde ich fair finden. Denn bei so einem Vermögen hätte man ja durchaus auch die Option auf eine Pflegezusatzversicherung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag