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cxm

Bausparen (VL) mit Arbeitgeber-Zuschuss zum sparen sinnvoll?

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cxm

Hallo zusammen,

 

ich habe seit einigen Jahren einen Bausparvertrag in dem mein Arbeitgeber ca. 27 Euro jeden Montag bezuschusst. Mit meinem Anteil gehen monatlich

40 Euro in den Bausparvertrag. Ich habe nicht vor mir zukünftig eine Immobilie zu kaufen und benutze ich den Bausparvertrag daher nur zum sparen,

da ich ja den Arbeitgeberanteil dazu bekomme.

 

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob es überhaupt lohnt wegen dem Arbeitgeber-Zuschuss den Bausparvertrag zum sparen zu verwenden.

 

Hätte ich eine höhere Rendite, wenn ich den Bausparvertrag kündige und meinen eigenen Anteil in einen ETF einzahle?

 

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satgar
vor 22 Minuten von cxm:

Hätte ich eine höhere Rendite, wenn ich den Bausparvertrag kündige und meinen eigenen Anteil in einen ETF einzahle?

Auf jeden Fall. Bausparverträge zu besparen, die mickrige Guthabenzinsen haben und Abschlussgebühr (gekostet haben), lohnen sich für reine Sparvorgänge nicht. Aber der Reihe nach, man muss es sehr genau prüfen. Dafür ist folgendes nötig:

 

Wann begann dein Vertrag genau und wie Alt warst du da?

Wie hoch ist deine Bausparsumme?

Welchen Guthabenzins hast du?

Wie hoch war deine Abschlussgebühr zu Beginn?

Gibt es Verwaltungskosten je Jahr?

Gibt es einen Bonus, falls du bei Zuteilung des Bauspardarlehens darauf verzichtest?

Bist du berechtigt für die Arbeitnehmersparzulage?

Bist du berechtigt für die Wohnungsbauprämie?

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cxm

Die Bausparsumme ist 100.000. Der Guthabenzins beträgt 0,01. Die Gebühr ist 15 Euro im Jahr. Ich habe im Jahr 2023 von 50.000 auf 100.000 Bausparsumme umgestellt und habe dadurch die Abschlussgebühr zahlen müssen (ca. 1300 Euro) das ärgert mich bis heute, da hat mich meine Bank schlecht beraten und ich hatte mich nicht genug informiert. Davor lief der Vertrag seit 2014.

 

Was ich auch nicht so ganz verstehe, die 27 Euro stehen als Brutto auf meiner Lohnabrechnung. Netto gehen dann 40 Euro in den Sparvertrag. Es steht aber nirgends mein Anteil auf der Lohnabrechnung. Wo ist mein eigener Anteil ersichtlich?

 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 5 Minuten von cxm:

Die Bausparsumme ist 100.000. Der Guthabenzins beträgt 0,01. Die Gebühr ist 15 Euro im Jahr. Ich habe im Jahr 2023 von 50.000 auf 100.000 Bausparsumme umgestellt und habe dadurch die Abschlussgebühr zahlen müssen (ca. 1300 Euro) das ärgert mich bis heute, da hat mich meine Bank schlecht beraten und ich hatte mich nicht genug informiert. Davor lief der Vertrag seit 2014.

 

Was ich auch nicht so ganz verstehe, die 27 Euro stehen als Brutto auf meiner Lohnabrechnung. Netto gehen dann 40 Euro in den Sparvertrag. Es steht aber nirgends mein Anteil auf der Lohnabrechnung. Wo ist mein eigener Anteil ersichtlich?

 

Oh je, damit kommst du ja nie wieder auf einen Grünen Zweig. Mit der Anschlussgebühr vormals auf 50k und dann bei der Erhöhung erneut. Da wirst du selbst mit voller Prämienberechtigung „ nie“ wieder positiv raus gehen. Es sind alles sunken costs. Das kann man nur als Lehrgeld abhaken und kündigen.

 

Und danach nen VL ETF Sparplan machen. Aus dem Ding bisher, gehst du leider mit nem minus raus.

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oktavian
vor 22 Stunden von cxm:

da hat mich meine Bank schlecht berate

Das klingt schlimm. Was steht denn als Grund für die Erhöhung der Bausparsumme im Protokoll?

 

Bei den Summen dauert es ewig den Vertrag voll zu machen. Abschlusskosten hängen von der Bausparsumme ab.

 

Generell lohnt das Bausparen wegen VL ohne staatliche Förderung weniger als VL in  ETFs/Fonds Depot anlegen. 

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hilflos

du bekommst 200% Zuschuß vom Arbeitgeber. Mit welchen ETF willst du das schaffen und in welcher Zeit?

Daher kann man das laufen lassen. Bausparsumme ist halt sehr hoch und mit den Beträgen bekommst du den nie zuteilungsreif.

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Rubberduck
vor 7 Minuten von hilflos:

du bekommst 200% Zuschuß vom Arbeitgeber. Mit welchen ETF willst du das schaffen und in welcher Zeit?

Daher kann man das laufen lassen. Bausparsumme ist halt sehr hoch und mit den Beträgen bekommst du den nie zuteilungsreif.

 

Naja, die Gebühren...

 

War dem Berater halt auch klar.

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Cauchykriterium
vor 4 Minuten von Rubberduck:

Naja, die Gebühren...

Die sind doch schon bezahlt? Was nützt es somit, dem Geld von gestern nachzutrauern ...

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Sapine

Zuerst schau nach einem neuen Platz für die VL Deines Arbeitgebers. Sobald das geklärt ist informiere die Personalabteilung, wo das Geld zukünftig hingehen soll. 

 

Danach kannst Du Dich in Ruhe damit beschäftigen, wie Du diesen Bausparvertrag beendest. Das war schon mit den 50.000 Euro zu groß dimensioniert und dann auch noch jährliche Gebühren bei praktisch null Zinsen. Das Geld wird so jedes Jahr allein schon durch die Inflation entwertet. Für die Erhöhung gehen die Arbeitgeberzuschüsse von mehr als drei Jahren rein zum Ausgleich der Abschlussgebühr für die Erhöhung. 

 

Hast Du noch weitere Geschäftsbeziehungen zu dieser Bank? Falls ja würde ich einen freundlichen Brief an die Geschäftsleitung schicken mit der Frage, wie sie Dir bei der Erstattung der Abschlussgebühr entgegen kommen können oder wollen, da die Erhöhung der Bausparsumme keinen Sinn für Dich macht. Wenn sich da nichts bewegt würde ich mir definitiv eine andere Bank suchen. Die würden an mir keinen weiteren Euro mehr verdienen. 

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oktavian
Am 9.3.2026 um 13:22 von hilflos:

du bekommst 200% Zuschuß vom Arbeitgeber. Mit welchen ETF

VL geht auch mit ETFs siehe z.B. https://www.ginmon.de/ginmon-vl oder andere Anbieter.a

 

Ob er noch staatliche Fördeurng bekommt, steht da nicht. @satgarhatte das schon gefragt. Wenn nicht macht Bausparvertrag ohne tiefergehende Analyse schon keinen Sinn.

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