Cepha 19. März · bearbeitet 19. März von Cepha Am 11.3.2026 um 10:40 von Peter23: Unpopular Opinion: Ich finds ehrlich gesagt amüsant, dass 40 Stunden als so super viel dargestellt werden. Das zeigt mE wie wenig leistungsorientiert unsere Gesellschaft geworden ist. Auf der anderen Seite stimmt es natürlich, dass man auf sein Bauchgefühl hören sollte, wenn man das Gefühl hat zu wenig Zeit mit der Familie zu verbringen. Alles eine Frage der Perspektive: Ich z.B. finde 130k ein krass gutes Gehalt. Was braucht man also zum Glücklich sein: Mehr Geld oder mehr Zeit/Leben? Die Antwort muss jeder für sich selbst finden, für mich wäre sie sonnenklar, außer der Job wäre mein Leben. (aber diese Leute beschäftigen sich nicht mit FIRE) Am 11.3.2026 um 14:40 von stagflation: Man wird nicht Eiskunstlauf-Weltmeister, Tennis-Star oder berühmter Pianist mit einer 4-Tage Woche. Man wird aber auch kein Top Marathon-Läufer, wenn man 40h pro Woche Vollgas rennt. Das bringt nämlich nicht mehr Leistung, sondern beschädigt den Körper. Es gibt bei Zeit vs Leistung ein Optimum und das ist nicht bei 168 Stunden pro Woche arbeiten, auch wenn ein Industrieller uns neulich verklickern wollte, dass "die Chinesen" 140h die Woche arbeiten. Und dieses Optimum aus AG Sicht muss keineswegs mein persönliches Optimum sein, denn ich strebe garnicht maximale Leistung und Umsatz an, sondern maximale Zufriedenheit. Das ist was ganz anderes. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha 19. März · bearbeitet 19. März von Cepha Am 13.3.2026 um 13:27 von Holgerli: In Bezug auf diesen Thread und und die Fragestellung von Mc100: Mein Bauchgefühl ist, dass ALLES nach Post #17 nicht mehr in diesen Thread gehört, weil es Mc100 absolut nicht weiterbringt. Alles danach gehört entweder in den FU-Thread, weil es eine allgemeine Diskussion ist. Gibt es denn noch offene Fragen? Gab es die jemals? Bestätigung würde ich nicht bei meiner Meinung suchen, ich führe ein deutlich anderes Leben, sondern bei Leuten wie ihm selber, die 20 Jahre älter sind und auf ihre eigene Wahl zurück blicken können. Trotzdem gebe ich meinen Senf dazu ab: Unter der Annahme, dass das Geld reichen wird (ich sehe keinerlei Gründe warum dem nicht so sein sollte), ist es rein eine Überlegung, wo sich mehr Glück finden lässt: Mit mehr Zeit im Job oder mehr Zeit außerhalb. Es sollte möglich sein, eine Antwort darauf zu finden. Damit ist die Entscheidung dann doch einfach, es sei denn man kann seine eigenen Ängste nicht überwinden. Am 11.3.2026 um 22:05 von Anja Terchova: 4-Tage Woche sehe ich schon kritisch, denn man kann in 4-Tagen nicht das schaffen was man in 5-Tagen schafft. Ich schaffe in einer 4 Tage Woche 80% Ich erwarte dafür aber auch nur 80% des Gehalts. Sehe da keinerlei Problem. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. März vor einer Stunde von Cepha: Gibt es denn noch offene Fragen? Gab es die jemals? Bestätigung würde ich nicht bei meiner Meinung suchen, ich führe ein deutlich anderes Leben, sondern bei Leuten wie ihm selber, die 20 Jahre älter sind und auf ihre eigene Wahl zurück blicken können. Aber das könnte ein Problem werden. Ich denke, die Anzahl der Leute mit Anfang 40 und 130.000 Euro Einkommen. dürfte verhältnismäßig klein sein. Die KI meint, dass man damit zur Top10 bzw. Top5 der Deutschen gehört. Und das Altersunabhängig. Und solche Leute muss man erst einmal finden. vor einer Stunde von Cepha: Ich schaffe in einer 4 Tage Woche 80% Ich erwarte dafür aber auch nur 80% des Gehalts. Sehe da keinerlei Problem. Volle Zustimmung. Das kollidiert aber meist mit der Realität und zunehmenden Einkommen, weil 100% oder 80% halt relative Angaben sind. Denn was Du als 100% definierst, könnte Dein Vorgesetzter vielleicht nur als 90% definieren. Und ab 100.000 Euro werden auch mal gerne 120% und 24/7 Verfügbarkeit erwartet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 19. März · bearbeitet 19. März von Der Heini vor 1 Stunde von Cepha: Unter der Annahme, dass das Geld reichen wird (ich sehe keinerlei Gründe warum dem nicht so sein sollte), Sicher? Am 9.3.2026 um 01:03 von Mc100: Und doch bin ich weit von einer finanziellen Freiheit entfernt. Was man so liest ist ein Depot >1mio notwendig. und selbst da werden >2 Mio hier im Forum erwartet. So viele Rentenpunkte können ja noch nicht da sein. Ich will dir nicht dagegen reden, habe nur auf Cepha geantwortet. Bin ja eher Optimist und wenn du es wirklich willst, solltest du es durchrechnen. Nach allem, was du gepostet hast, spricht nichts gegen eine Reduzierung. Die Zeit mit den Kindern ist mit Geld nicht aufzurechnen, auch im Alter macht sich das bemerkbar. Kann da aus Erfahrung sprechen, trotz Selbstständigkeit habe ich meine Arbeit immer um die Kinder geplant, gerade als diese etwas älter waren (Kindergarten etc.). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 19. März vor 1 Stunde von Cepha: Trotzdem gebe ich meinen Senf dazu ab: Unter der Annahme, dass das Geld reichen wird (ich sehe keinerlei Gründe warum dem nicht so sein sollte), ist es rein eine Überlegung, wo sich mehr Glück finden lässt: Mit mehr Zeit im Job oder mehr Zeit außerhalb. Wie meinst Du das? Also nehmen wir mal an die These ist, dass sich mehr Glück außerhalb finden lässt: Dann müsste man trotzdem seinen Lebensunterhalt bestreiten, oder? Also könnte man doch auch zu dem Ergebnis kommen, dass es sich lohnt jetzt mehr Stunden zu arbeiten, wenn man an eine oder mehrere der folgenden Thesen glaubt: - Wenn man nicht Teilzeit arbeitet, macht man schneller Karriere und erhöht damit seinen Stundenlohn in der Zukunft - Wenn man jetzt mehr arbeitet, verdient man mehr und kann mehr anlegen, was früher zu einem höheren (auch inflationsbereinigten) Vermögen führt - Wenn man jetzt mehr arbeitet, kommt man auf Positionen, wo das Einkommen nicht mehr pro Stunde gezahlt wird sondern man immer mehr zum Unternehmer (im Unternehmen) wird, der selbst entscheiden kann, wieviel er/sie arbeitet Oder noch kürzer: Mehr Glück außerhalb klärt doch noch nicht, ob man besser 18 Jahre 50 Stunden arbeiten sollte oder eben 30 Jahre 30 Stunden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha 19. März Es ist meine These, dass das bewusste Aufschieben von Zufriedenhit und Glück in die (ferne) Zukunft nicht funktioniert. Aufschieben ist bei diesem Gut gleichzusetzen mit Verzicht. Über ein paar Tage kann das gehen. Ich mach heute, wozu ich keinen Bock hab, damit ich am Wochenende machen kann, was ich will. Aber nicht über Jahre. vor 2 Stunden von Der Heini: Sicher? und selbst da werden >2 Mio hier im Forum erwartet. So viele Rentenpunkte können ja noch nicht da sein. Ich meine damit die Teilzeit Strategie. 80% von einem 130k Gehalt, 3 Immobilien mit Teilhypotheken (die sich aber problemlos abzahlen lassen) und oben drein noch ein 6-stelliges liquides Vermögen. Ich seh da kein Problem. Wenn der zwingend zum Glück nötige lifestyle so hoch wäre, dass das alles nicht reicht, hätte OP es vermutlich erwähnt. Auch bei der Altersvorsorge hätte ich da keinerlei Bedenken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 19. März · bearbeitet 19. März von Der Heini vor 2 Stunden von Peter23: Mehr Glück außerhalb klärt doch noch nicht, ob man besser 18 Jahre 50 Stunden arbeiten sollte oder eben 30 Jahre 30 Stunden. Doch im Sinne des TO schon. Er möchte ja mehr Zeit mit den Kindern haben und das ist eben jetzt und nicht, wenn diese erwachsen sind. Da verstehe ich schon, daß er sagt jetzt ist er glücklicher damit. Am 9.3.2026 um 01:03 von Mc100: Angestellt in einem DAX Konzern, wo Teilzeit etc. grundsätzlich ermöglicht wird Gehöre zu den high-Performern. Würde in verschiedenste Abteilungen sofort wechseln können. Zurück von Teilzeit auf Vollzeit also auch kein Problem, außer die Geschäftslage dreht ins stark negative Sehr sicheres Geschäftsfeld (kritische Infrastruktur) in welchem die B2B Projekte über Dekaden laufen, Firma hat rieseigen Auftragsbacklog 2 kleine Kinder, Anspruch auf Elternteilzeit und teilweise Elterngeld plus --> 100% Garantie dass man danach wieder auf 100% gehen kann Das Gehalt was durch Teilzeit reduziert wird hat den höchsten Steuersatz @Mc100Wo bestehen jetzt die bedenken? Das liest sich doch recht ideal bzgl. Teilzeit, wenn ich darüber nachdenke. Geld ist dann ja eh noch genug vorhanden und später auch. Mehr Geld muss nicht glücklicher machen ab einer ausreichenden Summe. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 19. März vor 1 Stunde von Der Heini: Doch im Sinne des TO schon. Er möchte ja mehr Zeit mit den Kindern haben und das ist eben jetzt und nicht, wenn diese erwachsen sind. Da verstehe ich schon, daß er sagt jetzt ist er glücklicher damit. Wahrscheinlich ist es beim TO tatsächlich klar, was dabei rauskommt. Genauer überlegen sollte man es sich aber mE schon (sonst braucht man die Frage auch gar nicht zu stellen): Auf was verzichte ich durch die verschiedenen Optionen aktuell und zukünftig (soweit halbwegs abschätzbar), dann kann man es mE erst genau gegeneinander abwägen. Meine Aussage hat sich aber tatsächlich nun eher auf den gemeinen Fall hin bezogen, auch weil die Frage vom TO doch längst beantwortet ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tomita 20. März · bearbeitet 20. März von Tomita Die Diskussionen hier sind teilweise wirklich witzig und fernab jeglicher Realität. Ich bin 37 Jahre alt, ein kleiner Beamter im mittleren Dienst und Vater von zwei Kindern (10 und 11 Jahre alt). Obwohl ich seit der Geburt des Großen Mitte 2014 nur noch in Teilzeit (aktuell 80 Prozent) arbeite, haben wir uns ein 6-stelliges Vermögen aufbauen können (meine Frau arbeitet zu identischen Bedingungen in der gleichen Behörde). Zudem machen wir quasi in jeden Ferien ausgiebige Urlaubsreisen. Ein Eigenheim gönnen wir uns nicht - das würde tatsächlich aber auch nicht zu unserem Lebensstil passen. Wieso man bei einem Einkommen von mehr als 100k in Jahr überhaupt die Überlegung anstellt, seine Arbeitszeit NICHT zu reduzieren, ist mir absolut schleierhaft. Aber wie gesagt: Das WP-Forum hat mit der Lebensrealität von 95 Prozent der deutschen Bevölkerung wahrlich nichts zu tun. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 20. März vor 2 Stunden von Tomita: Aber wie gesagt: Das WP-Forum hat mit der Lebensrealität von 95 Prozent der deutschen Bevölkerung wahrlich nichts zu tun. Das stimmt übrigens natürlich. Es ist aber auch logisch, dass ein Thread der „FIRE“ im Titel hat nichts mit der Lebensrealität von 95% der Bevölkerung zu tun hat -> trivial. Gehst Du auch in Urlaubsforen in einen Weltreisethread und sagst, dass das mit 95% (…)? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tomita 20. März vor 10 Minuten von Peter23: Das stimmt übrigens natürlich. Es ist aber auch logisch, dass ein Thread der „FIRE“ im Titel hat nichts mit der Lebensrealität von 95% der Bevölkerung zu tun hat -> trivial. Gehst Du auch in Urlaubsforen in einen Weltreisethread und sagst, dass das mit 95% (…)? Nein, natürlich nicht. Trotzdem muss sich bei einem entsprechenden Jahresgehalt niemand die Frage stellen, ob Teilzeit möglich ist. Die Antwort ist in meinen Augen relativ simpel. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 20. März vor 26 Minuten von Tomita: Trotzdem muss sich bei einem entsprechenden Jahresgehalt niemand die Frage stellen, ob Teilzeit möglich ist. Die Antwort ist in meinen Augen relativ simpel. Ich hatte es nicht so verstanden, dass die Frage ist, ob es möglich ist sondern eher ob es sinnvoll ist. Da hast Du ne sehr klare Meinung, die ich in der Pauschalität nicht teile. Beim TO kämen wir aber sogar zum gleichen Ergebnis. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tomita 20. März vor 34 Minuten von Peter23: Ich hatte es nicht so verstanden, dass die Frage ist, ob es möglich ist sondern eher ob es sinnvoll ist. Da hast Du ne sehr klare Meinung, die ich in der Pauschalität nicht teile. Beim TO kämen wir aber sogar zum gleichen Ergebnis. Die habe ich tatsächlich, denn für mich ist gewonnene Lebenszeit immer sehr viel mehr wert, als ein paar Hundert Euro auf dem Konto. Und je größer das Depot wird, umso klarer werde ich in dieser Annahme. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 20. März Gerade eben von Tomita: Die habe ich tatsächlich, denn für mich ist gewonnene Lebenszeit immer sehr viel mehr wert, als ein paar Hundert Euro auf dem Konto. Bei FIRE geht es doch genau darum, dass man gar nicht mehr arbeiten muss. Da gewinnst Du doch ggf. viel mehr arbeitsfreie Zeit (Lebenszeit finde ich in diesem Zusammenhang unpassend). Am 19.3.2026 um 14:53 von Peter23: Also könnte man doch auch zu dem Ergebnis kommen, dass es sich lohnt jetzt mehr Stunden zu arbeiten, wenn man an eine oder mehrere der folgenden Thesen glaubt: - Wenn man nicht Teilzeit arbeitet, macht man schneller Karriere und erhöht damit seinen Stundenlohn in der Zukunft - Wenn man jetzt mehr arbeitet, verdient man mehr und kann mehr anlegen, was früher zu einem höheren (auch inflationsbereinigten) Vermögen führt - Wenn man jetzt mehr arbeitet, kommt man auf Positionen, wo das Einkommen nicht mehr pro Stunde gezahlt wird sondern man immer mehr zum Unternehmer (im Unternehmen) wird, der selbst entscheiden kann, wieviel er/sie arbeitet Oder noch kürzer: Mehr Glück außerhalb klärt doch noch nicht, ob man besser 18 Jahre 50 Stunden arbeiten sollte oder eben 30 Jahre 30 Stunden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tomita 20. März In meiner Situation ist ein vollständiges FIRE unrealistisch. Daher ist die Teilzeit-Variante seit mittlerweile 12 Jahren das bevorzugte Mittel meiner Wahl. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 21. März vor 47 Minuten von Tomita: In meiner Situation ist ein vollständiges FIRE unrealistisch. Daher ist die Teilzeit-Variante seit mittlerweile 12 Jahren das bevorzugte Mittel meiner Wahl. Aber wenn jemand 100k verdient oder deutlich mehr und vielleicht so Mitte 40 ist oder gar deutlich jünger, dann ist doch vollständiges FIRE realistisch und somit verstehe ich Deine folgende Aussage nicht: vor 5 Stunden von Tomita: Wieso man bei einem Einkommen von mehr als 100k in Jahr überhaupt die Überlegung anstellt, seine Arbeitszeit NICHT zu reduzieren, ist mir absolut schleierhaft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 21. März Das Thema lautet: "Lifestyle Teilzeit" statt FIRE Die Entscheidung entweder oder, liegt doch ziemlich klar auf der Hand wenn man nicht zu den Einkommensmillionären zählt oder extrem frugalistisch leben will. Lifestyle Teilzeit bedeutet weniger Einkommen, weniger Rentenansprüche, weniger Altersvorsorgekapital. Damit lässt sich ein FIRE nur noch sehr selten realisieren. Daher ist die Frage "entweder ... oder". Wie man das für sich entscheidet, muss jeder selbst wissen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 21. März @Tomita Warum nutzt Ihr als Beamte nicht die Möglichkeit eines Sabbaticals oder weiterer Arbeitszeitreduzierung? Euer Job ist sicher, Eure Altersversorgung auch, da bedarf es keines großen Depots. Wenn Dir Zeit so wichtig ist, dann solltest Du Dir diese nehmen und das Depot abbauen. Warum geschieht das nicht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 21. März Ob man als pensionierter Beamter noch eine so hohe Pension bekommen wird, wie sich manch einer heute ausrechnet, würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen. Insofern macht es schon Sinn, Geld fürs Alter zurück zu legen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tomita 21. März vor einer Stunde von Bolanger: @Tomita Warum nutzt Ihr als Beamte nicht die Möglichkeit eines Sabbaticals oder weiterer Arbeitszeitreduzierung? Euer Job ist sicher, Eure Altersversorgung auch, da bedarf es keines großen Depots. Wenn Dir Zeit so wichtig ist, dann solltest Du Dir diese nehmen und das Depot abbauen. Warum geschieht das nicht? Das ist tatsächlich auch unser Plan. Allerdings erst dann, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Auf der Agenda steht dann beispielsweise eine Weltreise mit AIDA, die natürlich auch aus dem Depot bestritten wird. In der Vergangenheit haben wir uns aber auch schon mehrfach den "Luxus" gegönnt, die kompletten Sommerferien mit einer Kombination aus Urlaub und unbezahlter Freistellung frei zu nehmen. Quasi ein Mini-Sabbatical. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 21. März vor 10 Stunden von Tomita: Die habe ich tatsächlich, denn für mich ist gewonnene Lebenszeit immer sehr viel mehr wert, als ein paar Hundert Euro auf dem Konto. Du bist auch Beamter und kannst dir halbwegs sicher sein, dass ein Weg über Teilzeit dich nicht langfristig aufs Abstellgleis befördert. Ein angestellter mittlerer Manager in einem großen Industriekonzern, oder noch extremer ein selbstständiger Programmierer kann sich halt nicht so sicher sein, dass er nicht vielleicht jetzt noch 10 Jahre gutes Geld verdient und diese Chance daher nicht leichtfertig aufgeben sollte, weil er in seinen mittleren Jahren dann nur noch sehr beschwerlich Geld verdienen kann ... vor 9 Stunden von Tomita: In meiner Situation ist ein vollständiges FIRE unrealistisch. Daher ist die Teilzeit-Variante seit mittlerweile 12 Jahren das bevorzugte Mittel meiner Wahl. Nichts für ungut (ernst gemeint und nicht nur eine Phrase), aber daran kranken irgendwie alle FIRE-Threads im WPF. Jeder denkt nur in seiner eigenen Blase. Der eine erklärt ein Lean-FIRE pauschal für absoluten Schwachsinn und quasi Leben an der Armutsgrenze, da er sich nicht vorstellen kann mit einem Budget unter 5000€ im Monat klar zukommen und sich einfach nicht in die Person hineinversetzen kann die ggf. mit finanzieller Unsicherheit aufgewachsen ist o.ä. und der nächste deklariert die Diskussion hat ja mit 95% der Lebensrealität der Deutschen nichts zu tun, während seine eigene Situation genauso wenig mit 95% der anderen zu tun hat. Im Endeffekt ist das aber total egal, schließlich ist das hier ein Thread für die konkrete Situation einer einzelnen Person. Es würde also vollkommen reichen, sich in die Situation eben dieser Person hineinzuversetzen ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 21. März · bearbeitet 21. März von Der Heini vor einer Stunde von s1lv3r: Du bist auch Beamter und kannst dir halbwegs sicher sein, dass ein Weg über Teilzeit dich nicht langfristig aufs Abstellgleis befördert. Ein angestellter mittlerer Manager in einem großen Industriekonzern, oder noch extremer ein selbstständiger Programmierer kann sich halt nicht so sicher sein, dass er nicht vielleicht jetzt noch 10 Jahre gutes Geld verdient und diese Chance daher nicht leichtfertig aufgeben sollte, weil er in seinen mittleren Jahren dann nur noch sehr beschwerlich Geld verdienen kann ... ganz meine Meinung. Beamtenpaare sollten ihre Situation niemals mit der anderer vergleichen. Soviel Sicherheit kann auch ein Millionendepot nicht bringen. vor 3 Stunden von Sapine: Ob man als pensionierter Beamter noch eine so hohe Pension bekommen wird, wie sich manch einer heute ausrechnet, würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen. Können denn einmal zugesagte Pensionen reduziert werden? Kenne mich da nicht so aus. SZ weiß es bestimmt. vor 2 Stunden von Tomita: Auf der Agenda steht dann beispielsweise eine Weltreise mit AIDA Offtopic: Hoffe, du warst schonmal 2 Wochen auf AIDA. Ich mit den Kindern schon oft, aber länger würde ich durchdrehen, spätestens nach 1 Monat hätte ich irgend so einem Rentner eine runtergehauen und wäre runter vom Schiff. Leider sind immer einige Idioten mit drauf. Ist aber jetzt sehr Offtopic. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 21. März vor 2 Stunden von s1lv3r: Du bist auch Beamter und kannst dir halbwegs sicher sein, dass ein Weg über Teilzeit dich nicht langfristig aufs Abstellgleis befördert. Ein angestellter mittlerer Manager in einem großen Industriekonzern, oder noch extremer ein selbstständiger Programmierer kann sich halt nicht so sicher sein, dass er nicht vielleicht jetzt noch 10 Jahre gutes Geld verdient und diese Chance daher nicht leichtfertig aufgeben sollte, weil er in seinen mittleren Jahren dann nur noch sehr beschwerlich Geld verdienen kann ... ganz genau und in der upside sieht es genauso aus: Als Beamter hat man wahrscheinlich auch durch Vollzeitarbeiten nicht die Chance sein Gehalt so stark zu steigern wie in den von Dir beschrieben anderen Jobs. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 21. März vor 1 Stunde von Der Heini: Können denn einmal zugesagte Pensionen reduziert werden? Kenne mich da nicht so aus. SZ weiß es bestimmt. Das ist die Frage, wann genau das der Fall ist. Bisher wurden Pensionen auch schon gekürzt. Ich wüsste nicht, warum das in Zukunft nicht erneut passieren kann. Ob uns die Weisheiten von SZ hier weiterbringen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tomita 21. März vor 1 Stunde von Der Heini: ganz meine Meinung. Beamtenpaare sollten ihre Situation niemals mit der anderer vergleichen. Soviel Sicherheit kann auch ein Millionendepot nicht bringen. Können denn einmal zugesagte Pensionen reduziert werden? Kenne mich da nicht so aus. SZ weiß es bestimmt. Offtopic: Hoffe, du warst schonmal 2 Wochen auf AIDA. Ich mit den Kindern schon oft, aber länger würde ich durchdrehen, spätestens nach 1 Monat hätte ich irgend so einem Rentner eine runtergehauen und wäre runter vom Schiff. Leider sind immer einige Idioten mit drauf. Ist aber jetzt sehr Offtopic. Off-Topic: Nach über 20 Kreuzfahrten mit verschiedenen Reedereien kann ich mir so eine Weltreise immer noch sehr gut vorstellen. Ich weiß genau, was du meinst, aber ich kann nervige Mitreisende eigentlich immer ganz gut ausblenden. Und ja, Pensionen können selbstverständlich gekürzt werden. Ich gebe mich daher auch nicht der Illusion hin, dass ich in 30 Jahren noch die aktuell knapp 72 Prozent des letzten Bruttos erhalten werde. Auskömmlich wird die Absicherung aber vermutlich immer noch sein, gerade auch in Kombination mit einem netten Depot. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag