Holgerli Freitag um 12:27 vor 4 Stunden von slowandsteady: Bei den meisten wird es wohl ein Zwischending sein: Wuerde man seinen Job wirklich als "schlecht" empfinden und jeden Tag voller Hass zur Arbeit fahren, wuerde man sich sobald man eine Alternative hat was anderes suchen. Wenn der Job aber zumindest manchmal halbwegs interessant ist und die Konditionen insgesamt "schon in Ordnung", dann arrangiert man sich damit, eine "Berufung" und der Lebensinhalt muss es deswegen trotzdem nicht sein. Gute Zusammenfassung. Für mich ist es gerade dass, was ich ich mit FU erreichen möchte: Das in den dem Umfang zu machen, worauf ich im Moment gerade Lust habe. Aus meiner Sicht würde ich aber zwei Punkte hinzufügen: Ich mag das gute Geld was ich mit meinem Job verdiene. Und wenn ich das als Schmerzensgeld ansehe, dann ist das Geld auch ein guter Motivator jeden Tag meine Arbeit zu machen, auch wenn ich sie kacke finde. Außerdem ist die Frage ob der neue Job wirklich besser ist, oder ob einem nur Mist erzählt wurde. Ich weiss, dass wir alle in einer schlechten wirtschaftlichen Situation sind. Alternativen zu aktuellen Job finden sich gerade wenige bis keine. Das zwar vor 2 bis 1,5 Jahren definitiv anders. Fazit: Wenn man sich halbwegs in seinem jetzigen Job einrichten und Freiräume schaffen konnte, ist es ggfs. eine Überlegung wert im jetzigen Moment die Füsse still zu halten. In Bezug auf diesen Thread und und die Fragestellung von Mc100: Mein Bauchgefühl ist, dass ALLES nach Post #17 nicht mehr in diesen Thread gehört, weil es Mc100 absolut nicht weiterbringt. Alles danach gehört entweder in den FU-Thread, weil es eine allgemeine Diskussion ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Synthomesc Freitag um 19:24 Am 11.3.2026 um 22:05 von Anja Terchova: 4-Tage Woche sehe ich schon kritisch, denn man kann in 4-Tagen nicht das schaffen was man in 5-Tagen schafft. Ich habe dieses Model seit Jahren, war auch absolute Voraussetzung bei dem Jobwechsel. Das geht schon, kommt auf die Performance an. Und in den meisten Fällen sind da Kollegen die dies dann halt auffangen müssen , ohne dabei sich kaputt zu machen. Und schaut Euch doch mal die effektive Arbeitszeit an, da wird von 8 Stunden wenn es hoch kommt 5 Stunden etwas geleistet. Das ist in sehr vielen Fällen einfach Zeit absitzen. Fakt ist, dass die Leute mit einer 4 Tage Woche effektiver und vor allem motivierter unterwegs sind. Nichts ist schlimmer für einen AG, der eine Belegschaft hat die nur noch Dienst nach Vorschrift macht und keinen Handstreich mehr! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova Freitag um 19:34 vor 10 Stunden von slowandsteady: Bei den meisten wird es wohl ein Zwischending sein: Wuerde man seinen Job wirklich als "schlecht" empfinden und jeden Tag voller Hass zur Arbeit fahren, wuerde man sich sobald man eine Alternative hat was anderes suchen. Wenn der Job aber zumindest manchmal halbwegs interessant ist und die Konditionen insgesamt "schon in Ordnung", dann arrangiert man sich damit, eine "Berufung" und der Lebensinhalt muss es deswegen trotzdem nicht sein. Genauso ist es bei mir, und bei den meisten Leuten die ich kenne, auch. Diese Formulierung trifft es wirklich perfekt. vor 6 Stunden von Holgerli: Ich mag das gute Geld was ich mit meinem Job verdiene. Und wenn ich das als Schmerzensgeld ansehe, dann ist das Geld auch ein guter Motivator jeden Tag meine Arbeit zu machen, auch wenn ich sie kacke finde. Außerdem ist die Frage ob der neue Job wirklich besser ist, oder ob einem nur Mist erzählt wurde. Geld ist natürlich durchaus auch eine Motivation - allerdings mit zwei Einschränkungen 1) Kann man nur das Geld sehen das über den Bürgergeldanpruch hinaus geht als wirkliches Einkommen also Belohnung oder Schmerzensgeld sehen. Und da bleibt even für viele Leute garnicht mehr so viel hängen. 2) Geld ist nur dann eine Belohnung oder Schmerzensgeld wenn man es auch ausgeben kann, also man genug Zeit dafür hat es auszugeben. Muss natürlich nicht unbedingt im laufenden Monat sein, sondern kann auch konzentriert auf zwei, drei Ereignisse im Jahr sein. Oder auch über einen überschaubaren Zeitraum von ein paar Monaten oder zwei, drei Jahre für Wünsche ansparen. Aber wenn man es langfristig für die Altersvorsorge verwendet dan finde ich ist es keine Belohnung oder Schmerzensgeld mehr. So beschränkt auf 3-Jahreszyklen könnte ich mir sowas wie FIRE sogar vorstellen. 1. und 2. Jahr: So 43-50 Wochenstunden bei nur 25 Urlaubstagen 3. Jahr: Januar bis Mai sowie Oktober bis Dezember so 26-30 Wochenstunden ebenfalls 25 Urlaubstagen (entspricht 37,5 p.a.) aber Juni bis September komplett frei Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova Freitag um 20:05 vor 12 Minuten von Synthomesc: Und schaut Euch doch mal die effektive Arbeitszeit an, da wird von 8 Stunden wenn es hoch kommt 5 Stunden etwas geleistet. Das ist in sehr vielen Fällen einfach Zeit absitzen. Das stimmt völlig, wenn ich an einem 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr Arbeitstag denke dann sieht es eher so aus 8:30-9:30 Uhr: Zombiemodus 9:30-10:15 Uhr: Ecomodus 10:15-10:45 Uhr Performacemodus 10:45-11:00 Uhr: Brotzeitpause 11:00-13:00 Uhr Performancemodus 13:00-13:30 Uhr: Mittagspause 13:30-15:30 Uhr: Performancemodus 15:30-15:45 Uhr: Kaffeepause 15:45-16:15 Uhr: Performancemodus 16:15-16:45 Uhr: Ecomodus 16:45-17:30 Uhr: Zombiemodus Sind eben, 9 Stunden Anwesenheit davon aber: - 5 Stunden Performancemodus - 1,25 Stunden Ecomodus - 1,75 Stunden Zombiemodus - 1 Stunde Pause Aber denke das wäre bei 4 Arbeitstagen noch genauso wie bei 5 Arbeitstage. Wenn dann würde eher die tägliche Arbeitszeit reduzieren, erst um 9 Uhr anfangen aber um 16 Uhr Feierabend machen die Situation wirklich vebessern. Denke dann würde es eher so aussehen: 9:00-9:30 Uhr: Zombiemodus 9:30-10:00 Uhr: Ecomodus 10:00-13:00 Uhr Performacemodus 13:00-13:30 Uhr: Mittagspause 13:30-16:00 Uhr: Performancemodus Wären dann 7 Stunden Anwesenheit davon aber: - 5,5 Stunden Performancemodus - 0,5 Stunden Ecomodus - 0,5 Stunden Zombiemodus - 0,5 Stunden Pause Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus Freitag um 21:36 · bearbeitet Freitag um 21:39 von Nostradamus vor 1 Stunde von Anja Terchova: 13:00-13:30 Uhr: Mittagspause 13:30-15:30 Uhr: Performancemodus Das Mittagstief fehlt noch! vor 2 Stunden von Synthomesc: Und schaut Euch doch mal die effektive Arbeitszeit an, da wird von 8 Stunden wenn es hoch kommt 5 Stunden etwas geleistet. Das ist in sehr vielen Fällen einfach Zeit absitzen. Fakt ist, dass die Leute mit einer 4 Tage Woche effektiver und vor allem motivierter unterwegs sind. Nichts ist schlimmer für einen AG, der eine Belegschaft hat die nur noch Dienst nach Vorschrift macht und keinen Handstreich mehr! Wie oben angesprochen, denke ich auch, dass an den Studien was dran ist, wenn man sich einfach mal die Realität im Büroalltag anschaut. Ich könnte mir schon vorstellen, prinzipiell sechs Stunden am Stück (also ohne Mittagspause und damit auch ohne Mittagstief) zu arbeiten und erwarte da keinen Performanceeinbruch zum 8-Stunden-Tag (inkl. 30 Minuten Mittagspause). Man würde sich halt hier und da mehr fokussieren, mehr unwichtige Meetings absagen etc. Jetzt nimmt man dran teil, denn der Tag ist ja lang. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller Samstag um 07:37 Vielleicht sollte man bei dem Thema auch nicht immer von sich auf (alle) andere(n) schließen..... Die Arbeitswelt besteht meines Wissens nach längst nicht nur aus "Sesselpubsern"...... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mc100 Samstag um 10:33 · bearbeitet Samstag um 10:41 von Mc100 Am 10.3.2026 um 06:27 von Sapine: Was ich bisher noch nicht gesehen habe ist Deine Rechnung zum Thema Altersvorsorge. Bei einem DAX Konzern wird vermutlich eine nennenswerte Betriebsrente hinzukommen zur GRV oder gibt es nur das Aktienprogramm? Aus Deinem Anfangskapital + Aktiensparplan wirst Du inflationsbereinigt ein Vermögen von ca. 550.000 Euro ansparen kannst, sofern Du das 20 Jahre durchziehst. Wie sieht das mit den Schulden auf Euer Haus aus? Zu wann wollt ihr das abbezahlt haben? Das mit der Mio fürs Alter halte ich für übertrieben, wenn neben einer eher hohen Rente, einem schuldenfreien Haus noch zwei Eigentumswohnungen und vermutlich eine solide Betriebsrente vorhanden sind. Aber durchrechnen würde ich es mir. Ja, danke, das habe ich bisher auch noch nicht konkret berechnet. Aber wir können uns dem nähern. Szenario: Renteneintritt 63 also in 20 Jahren ab dem Jahr 2046. Ja etwas früher aber ist natürlich kein FIRE. Alles Inflationsbereinigt berechnet. GRV: Mit 63 wären es 64,5 Rentenpunkte. Mit Abschlag ca 2250€ brutto, nach Krankenversicherung + Steuer ~1800€ netto Betriebsrente ca 190k-265k abhängig vom Zins. 190k ist garantiert. Netto ca. 500€ Immos Miete Ca 1,200€ Netto. Nur eine muss versteuert werden, die im Ausland ist >90% steuerfrei. ETF Depot 550k 3% Entnahme ~1,000€ Netto Meine Frau: GRV/BAV Auch Rente ab 63, also 5 Jahre später in 25 Jahren im Jahr 2051. Gesamtrente grob geschätzt auf ~1,000€ netto Gesamt: ~5500€ Netto +/-10% Noch zu beachten: Studium der Kinder fällt in die ersten Jahre meiner Rente: Renteneintritt Mann: 2046, Frau 2051 - Kind 1 studiert ~2041-2046 --> vielleicht braucht es 1 jahr länger aber quasi fertig - Kind 2 studiert ~2043-2048 --> schlägt 3 Jahre von 2046 bis 2048 rein, aber meine Frau wird dann noch arbeiten. Vergleich status quo vs. Rente Mit der Vergleichstabelle Status jetzt / Status Rente ab 2051 (Frau auch in Rente, Kinder fertig mit Studium) sieht das Bild ziemlich gut aus. Wir haben etwa genau so viel Geld wie jetzt (inflationsbereinigt) und müssen die Kinder nicht mehr durchfüttern. Ich hoffe ich habe jetzt keinen groben Rechenfehler drin oder wichtige Aspekte nicht berücksichtigt. Kann gerne gechallenged werden. Am 10.3.2026 um 13:54 von PEOPLES: Fuer ein vollumfaengliches Bild wäre natuerlich auch interessant, was die BU stemmen kann (fuer den Fall der Faelle) BU hab ich 2023 abgeschlossen mit 2,000€ aber mit jährlichem Inflationsausgleich (Erhöhung). Betrieblich gibt es eine Invaliden / Todesfall Absicherung falls ich Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente habe. Diese betriebliche Absicherung steht aktuell bei 150k€ entweder als Kapital oder 424€ Rente. Risiko LV deckt den Hauskredit + 100k€ ab. ---------------------------------------------------------- Zum Thema Studium eine aktuelle Überlegung: Schenkung unter Auflage (§ 525 BGB). Ich habe im Portfolio unter anderem einen Vanguard FTSE all-world ausschüttend ~44k€ mit einer Gesamtperformance von 55% / 15,000€. Auf den Kinderdepots ist aktuell wenig drauf, unter 5k€. Ich könnte den ausschüttenden all-world meinen Kindern verschenken, also jeder bekommt 22k€, mit der Auflage das Geld für das Studium zu verwenden. Das hätten den Vorteil von den Freibeträgen zu profitieren und 5-stellig Steuern zu sparen. Klar, man hat dann keinen Zugriff darauf mehr, aber ich brauch das Geld ja eh später für das Studium. Was haltet ihr davon? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg Samstag um 10:56 vor 20 Minuten von Mc100: Immos Miete Ca 1,200€ Netto. Nur eine muss versteuert werden, die im Ausland ist >90% steuerfrei. Wie kommt es, dass nur eine versteuert werden muss? Im Normalfall spielt ja keine Rolle ob die Immobilie im Ausland ist oder nicht, wenn du in DE steuerflichtig bist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mc100 Samstag um 11:00 · bearbeitet Samstag um 11:00 von Mc100 Noch zum Punkt 40 Stunden und Produktivität, meine Gedanken hierzu: 1. Früher haben sich Haushalte für die deutsch Wirtschaft und Vater Staat zu 50% produktiviert: Mann 100%, Frau 0% 2. Bei Mann 80% und Frau 60% kommt mein Haushalt auf 140% 3. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich persönlich in einer 4 Tage Woche produktiver bin, da ich ausgeglichener bin und mehr Freizeit habe. Motivation, wieso eine 4-Tage Woche so wertvoll für mich wäre: 1. Auch am WE steht Care-Arbeit an, ich bin ein moderner Mann ( ) der sich zu Hause für die Familie und Kinder stark einbringt. 2. Ist der Freitag frei habe ich einen halben Tag für mich (oder ggfls gemeinsam mit der Frau) da die Kinder in der KiTa sind oder zur Schule gehen. Es geht vor allem um diese ~5 Stunden ohne Kinder wo man Sport machen kann oder im WPF Rentenpläne schmieden kann. Durch die gewonnene Freizeit und das Weniger an Stress wird aus meiner Sicht nicht nur Frau und Kind profitieren sondern auch der Arbeitgeber. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 Samstag um 11:02 vor 28 Minuten von Mc100: GRV: Mit 63 wären es 64,5 Rentenpunkte. Mit Abschlag ca 2250€ brutto, nach Krankenversicherung + Steuer ~1800€ netto Ist das nicht davon abhängig, ob Du reduzierst oder nicht? (deswegen halte ich auch nichts davon die hochzurechnen - entscheidend ist mE wieviel Du aktuell hast) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mc100 Samstag um 11:04 vor 4 Minuten von W.Heisenberg: Wie kommt es, dass nur eine versteuert werden muss? Im Normalfall spielt ja keine Rolle ob die Immobilie im Ausland ist oder nicht, wenn du in DE steuerflichtig bist. Es gilt das Doppelbesteuerungsabkommen und die Mieteinnahmen werden in dem Land besteuert wo sie sich befindet. Da wir sonst keine Einnahmen liegt die Miete in etwa der Höhe der Freibeträge. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mc100 Samstag um 11:20 vor 16 Minuten von Peter23: Ist das nicht davon abhängig, ob Du reduzierst oder nicht? (deswegen halte ich auch nichts davon die hochzurechnen - entscheidend ist mE wieviel Du aktuell hast) Aktuell ~28 Rentenpunkte. Bei 80% wäre ich weiterhin über der Beitragsbemessungsgrenze. Kommt das hin? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES Samstag um 12:13 vor einer Stunde von Mc100: Ich hoffe ich habe jetzt keinen groben Rechenfehler drin oder wichtige Aspekte nicht berücksichtigt. Kann gerne gechallenged werden. Auf die Schnelle nicht, du hast das Inflationsbereinigt gerechnet? Also die 500k Vermögen müssten dann eher sowas wie 750k sein. Die Rente aus der GRV ist ja quasi inflationsbereinigt. Ob man nun mit Abschlag in Rente will oder die 2 Jahre noch wartet um dann Abschlagsfrei die Rente zu beziehen kann man schauen. Wenn das Depot ordentlich performed, dann kann man das aus eigener Tasche strecken. Klingt für mich nach nem guten Plan, sofern dir Teilzeit wichtig ist und das so funktioniert. Bgl. der BU: Ich finde dein Plan ist nicht auf Kante genäht, aber man sollte sowas schon reinrechnen, vorallem wenn man viel eigenes Kapital im Feuer hat. Wenn dein Gehalt wegfällt und die BU einspringt, dann stehen da anstatt 5650 vieleicht noch 1650€, da fallen 4000 weg (überschlägig, müsste man konkret durchrechnen mit der Steuer, etc. ). Fahrradleasing und Autoleasing fällt dann wahrscheinlich weg, aber kommt ihr dann noch hin? Ich denke die Tilgung des Hauses sollte bedient werden können, aber Sparraten fallen dann wohl Flach. Zudem passen die Rechnungen bzgl. GRV und BAV auch nicht mehr. Wobei der aktuelle Posten "restl. Lebensunterhalt" ja auch nicht knapp gerechnet ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Turmalin Samstag um 13:16 Das Studium deiner Kinder planst du vielleicht ein wenig zu früh. Da kommt eine Erwartungshaltung zum Vorschein, der die Kinder vielleicht gar nicht nachkommen wollen oder können. Rücklagen dafür zu haben ist gut, aber alles weitere solltest du vielleicht zu gegebener Zeit entscheiden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Samstag um 14:29 vor 3 Stunden von Mc100: Was haltet ihr davon? Bei Deiner Einkommensliste sehe ich, dass Du zwar die Kita für die Kinder aufführst, aber auf der anderen Seite nicht das (mögliche) Studium der Kinder. Und ja, der Einwand ist richtig, dass ggf eines oder keines der Kinder nicht studiert, genauso gut könnten sie es es aber. Und auch wenn Du jedem zweckgebunden 22.000 Euro schenkst, sind das IMO vielleicht 36 Monatsmieten (wenn man in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt studiert). Wenn wirklich beide Kinder studieren, dann würde ich zumindest in der Zeit wo beide studieren, mit 1.000 oder mehr Euro pro Monat Unterstützung für beide rechnen. Und dann könnten aus 4.333 ganz schnell 3.333 oder 3.000 Euro werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova Samstag um 15:28 Studium würde ich schon schon einplanen, allerdings muss es nicht immer so glatt laufen, das sie direkt nach dem Abitur damit anfangen und denn in 10 Semestern Regelstudiendauer den Master machen. Oft ist es auch so das sie das Gymnasium nach der 10. oder 11. Klasse verlassen, bis dahin schon einmal wiederholt haben, dann erstmal eine Ausbildung machen, damit erstmal zwei Jahr im Ausland jobben, dann aber doch noch Abi oder Fachabi machen und studieren, dann aber doch 8-9 Semester zum Bachelor brauchen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mc100 Samstag um 21:06 vor 8 Stunden von PEOPLES: Auf die Schnelle nicht, du hast das Inflationsbereinigt gerechnet? Also die 500k Vermögen müssten dann eher sowas wie 750k sein Ja, inflationsbereinigt. Annahme 4% reale Rendite. Anfangskapital 190k, monatliche Sparrate 400€, Anlagedauer 20 Jahre ergibt 550k€. Davon dann 3% per annum Entnahme. vor 8 Stunden von PEOPLES: Ob man nun mit Abschlag in Rente will oder die 2 Jahre noch wartet um dann Abschlagsfrei die Rente zu beziehen kann man schauen Ja genau, das ist jetzt ein Szenario um das plausibilisieren zu können. Genau wie die Annahmen zum Studium. vor 8 Stunden von PEOPLES: Bgl. der BU: Ich finde dein Plan ist nicht auf Kante genäht, aber man sollte sowas schon reinrechnen, vorallem wenn man viel eigenes Kapital im Feuer hat. Habe ja einen Schreibtischjob mit Home Office Option. Für BU muss mir schon ein Ziegelstein auf den Kopf fallen mit bleibenden Hirnschäden. Von daher entsteht natürlich eine Lücke bei den Einnahmen aber in dem Zustand werde ich auch nicht mehr viel konsumieren. Ich finde es aber auch schwierig so etwas tiefergehend durchzurechnen. vor 6 Stunden von Holgerli: Und auch wenn Du jedem zweckgebunden 22.000 Euro schenkst, sind das IMO vielleicht 36 Monatsmieten (wenn man in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt studiert). Wenn wirklich beide Kinder studieren, dann würde ich zumindest in der Zeit wo beide studieren, mit 1.000 oder mehr Euro pro Monat Unterstützung für beide rechnen. Und dann könnten aus 4.333 ganz schnell 3.333 oder 3.000 Euro werden. Also die 22k pro Kind werden sich bis zum Beginn des Studiums inflationsbereinigt etwa verdoppeln und sind auch noch steuerfrei. Aber ja, das wird nicht das ganze Studium decken. Bei 1,000€ monatlich pro Kind sind es etwa 3,5 Jahre. Also noch 2,5 Jahre 1,000€ pro Kind. Meine Frau wird dann aber noch arbeiten. vor 5 Stunden von Anja Terchova: Studium würde ich schon schon einplanen, allerdings muss es nicht immer so glatt laufen Du hast vollkommen recht. Aber mit irgend einem Szenario muss ich ja rechnen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES Samstag um 21:18 · bearbeitet Samstag um 21:19 von PEOPLES vor 12 Minuten von Mc100: Für BU muss mir schon ein Ziegelstein auf den Kopf fallen mit bleibenden Hirnschäden. Oder du bekommst irgendeine Nervenkrankheit, muss ja nicht gleich ALS sein (wie bei der Frau meines Kollegen, von heute auf morgen). Burnout, etc. BU bedeutet ja nicht gleich, dass du garnicht mehr Arbeitsfaehig bist, aber ja, wer viel Geld in ungeschuetzten Anlagen hat (ETFs und mindestens nicht selbst bewohnte Immo) der sollte das in der FIRE-Rechnung drin haben. In deinem Fall waere es wichtig, die Immos zu halten und die laufenden Kosten zu senken. In der spaeteren Rentenphase machen die ETFs ja nur einen kleinen Teil aus, daher ist die Sparrate heute nicht essentiell wichtig. Insgesamt finde ich das aber solide aufgestellt, man kann nicht alles zu 100% und immer absichern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus Samstag um 21:44 vor 36 Minuten von Mc100: Habe ja einen Schreibtischjob mit Home Office Option. Für BU muss mir schon ein Ziegelstein auf den Kopf fallen mit bleibenden Hirnschäden. Gegen "Psyche, Rücken, Herz-Kreislauf" und Krebs bist du immun? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mc100 Samstag um 22:24 Also zumindest halte ich Burnout nach Switch auf eine 4 Tage Woche für unwahrscheinlich ;) Aber klar gibt es neben Ziegelsteinen auch andere Krankheiten oder Schicksalsschläge die einen BU werden lassen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg Sonntag um 10:08 Bei BU besteht Gefahr, dass man jahrelang zahlt, berufsunfähig wird aber Versicherung es nicht akzeptiert, gibt's viele Fälle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DNA Sonntag um 10:39 vor 30 Minuten von W.Heisenberg: Bei BU besteht Gefahr, dass man jahrelang zahlt, berufsunfähig wird aber Versicherung es nicht akzeptiert, gibt's viele Fälle. Jetzt geht das Hoax wieder los Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg Sonntag um 13:03 In der Praxis kommt es regelmäßig vor, dass der behandelnde Arzt eine Berufsunfähigkeit bescheinigt, der von der Versicherung beauftragte Gutachter jedoch nach einer (oft kurzen) Untersuchung zu einem anderen Ergebnis kommt. Dann macht man Gegengutachten von unabhängigen Arzt, landet evtl. vor Gericht und das Ganze kann mehrere Jahre dauern, wenn der Fall durch die Instanzen geht. Vor allem wenn man schwer krank ist, sehr große Belastung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini gestern um 07:22 Uhr Am 14.3.2026 um 15:29 von Holgerli: Wenn wirklich beide Kinder studieren, dann würde ich zumindest in der Zeit wo beide studieren, mit 1.000 oder mehr Euro pro Monat Unterstützung für beide rechnen. Aus Erfahrung pro Kind rechnen. Bafög wird rausfallen bei dem Einkommen. Oder dir ist es egal und deine Kinder müssen sehen, wie sie zurechtkommen. Am 14.3.2026 um 11:33 von Mc100: Vergleichstabelle Hast du das inflationsbereinigt gerechnet? Gerade Strom/Gas und Krankenzusatzversicherungen würde ich über Inflation einrechnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 12:29 Uhr vor 4 Stunden von Der Heini: Hast du das inflationsbereinigt gerechnet? Gerade Strom/Gas und Krankenzusatzversicherungen würde ich über Inflation einrechnen. Ja: Am 14.3.2026 um 11:33 von Mc100: Alles Inflationsbereinigt berechnet. vor 4 Stunden von Der Heini: Aus Erfahrung pro Kind rechnen. Bafög wird rausfallen bei dem Einkommen. Guter Punkt: Mein Bruder und ich hatten Unterstützung von unseren Eltern. Jeder bekam 500 Geld (Ich DM, er Euro. Dürfte im Endeffekt der gleiche Geldwert gewesen sein). Allerdings hatten wir auch Bafög. Das Thema "Wohnung" wäre für mich der Punkt wo ich über Inflation rechnen würde. Ein Wohnheimzimmer zu bekommen ist schwierig. Und ich kann mich noch Mitte der 1990er erinnern wie schockiert ich war für 12qm bzw. 20 qm in einer WG 260 DM bzw. 400 DM zu zahlen. Und gerade bei Zimmern oder kleinen Wohnungen konkurriert man nicht nur mit anderen Studenten, sondern auch mit BG-Empfängern und das nicht nur in Städten mit A-Unis. Das gibt es auch bei uns mit einem Ableger einer recht jungen FH-Gründung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag