Deven 21. März Meine Mutter wird in fünf Jahren in Rente gehen und sie hat mich gefragt, ob sie an ihrem ETF-Depot etwas ändern sollte. Sie war bei der Bank (eigentlich wegen was anderem) und die meinten, dass Dividenden-Fonds für Renter besonders gut sein soll. Ihre Rente wird nicht sonderlich hoch sein, wegen Kinderpausen und vielen Jahren Teilzeit. Aber sie hat 500.000 EUR: 30% diverse Festgelder 50% Amundi Multi-Asset Portfolio Dist (ehem. Comstage Vermögensfonds) 20% UBS Core MSCI World ETF Dist Meiner Meinung sind Verkäufe + Ausschüttungen günstiger als jetzt irgendwas kostenpflichtig in Dividenden ETF umzuschichten. Oder mache ich einen Rechenfehler? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Deven 21. März Ich denke so 600 EUR im Monat. Sie wird als Rentnerin (nach heutigem Stand) etwa 1000 EUR weniger haben, allerdings fällt die Pendelei weg und das macht schon einen Batzen aus. Sie möchte ihr Auto dann auch verkaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 21. März · bearbeitet 21. März von LongtermInvestor Dividenstrategien sind unnötig und meist ineffizient. Bei rd. 7,2k ist die Entnahmerate sehr gering und stabil machbar. Einfach den Bedarf für das Jahr was neben den Zinsen aus Festgeldern noch notwendig ist einmal im Jahr durch einen Verkauf generieren und fertig. Ich sehe gerade Sie hat doch bereits Distributing ETFs, was wird denn dort aktuell p.a. Ausgeschüttet? Würde nichts umschichten… Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein 21. März vor 3 Minuten von Fetz: @Ramstein: Quelle? Irgendwo mal gefunden und dann auf 100.000 Euro umgerechnet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 21. März vor 34 Minuten von Deven: Meiner Meinung sind Verkäufe + Ausschüttungen günstiger als jetzt irgendwas kostenpflichtig in Dividenden ETF umzuschichten. Oder mache ich einen Rechenfehler? Das würde ich auch sagen. Wenn man umschichtet, müssen auch sämtliche Gewinne versteuert werden. Apropos: Welche Gewinne haben sich denn angesammelt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Theobuy 21. März vor 38 Minuten von Deven: 30% diverse Festgelder 50% Amundi Multi-Asset Portfolio Dist (ehem. Comstage Vermögensfonds) 20% UBS Core MSCI World ETF Dist Meine Denkanstöße wären folgende: 1. Um einen Drawdown insbesondere beim Renteneintritt zu verkraften müsstet ihr schauen, wie die Festgelder fällig werden und daraus dann in den nächsten Jahren bis zur Rente einen Puffer bauen, der die jährliche Liquidität ab Rente sicherstellt. Und Anfang jeden Jahres dann schauen, was sinnvoller ist - aus dem Liquiditätspuffer Gelder entehmen oder etwas ETFs verkaufen oder ein Mittelding. Wenn @Ramsteins Tabelle richtig ist, sollten die 600€/Monat aber sehr gut machbar sein (allein die 150k€ reichen ja ziemlich viele Monate nominal), ich würde sogar von finanziellem Spielraum ausgehen. 2. Etwas genauer den akuten und potentiellen Bedarf abklären. Evtl. sind noch Kosten bei Immobilien, die anstehen (Umbau altersgerecht; Renovierung, etc.), die noch nicht berücksichtigt sind. 3. Falls noch weiteres Geld in Aktien-ETFs investiert wird, würde ich ab sofort einen kostengünstigeren ETF dazu nehmen. Das würde zudem die Flexibilität erhöhen, welche Anteile wann verkauft werden, ohne groß Teildepotüberträge zu machen. Hat natürlich als Nachteil, dass das Depot eine Position mehr bekommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Deven 21. März vor 4 Minuten von Theobuy: Meine Denkanstöße wären folgende: 1. Um einen Drawdown insbesondere beim Renteneintritt zu verkraften müsstet ihr schauen, wie die Festgelder fällig werden und daraus dann in den nächsten Jahren bis zur Rente einen Puffer bauen, der die jährliche Liquidität ab Rente sicherstellt. Die Festgelder sind ein recht munteres Gemisch aus Tagesgeldhopping und "Sonderkonditionen" bei diversen Banken. Wobei meine Mutter da echt den Überblick behält mit einer Excel-Tabelle. Man merkt da stark, dass sie noch Generation Sparbuch ist. vor 4 Minuten von Theobuy: Meine Denkanstöße wären folgende: 2. Etwas genauer den akuten und potentiellen Bedarf abklären. Evtl. sind noch Kosten bei Immobilien, die anstehen (Umbau altersgerecht; Renovierung, etc.), die noch nicht berücksichtigt sind. Sie ist aus einem Haus in eine neue barrierefreie Wohnung gezogen. Für den Erlös eines Hauses hat sie eine Wohnung bekommen. Irre Zeiten. vor 6 Minuten von Theobuy: Meine Denkanstöße wären folgende: 3. Falls noch weiteres Geld in Aktien-ETFs investiert wird, würde ich ab sofort einen kostengünstigeren ETF dazu nehmen. Das würde zudem die Flexibilität erhöhen, welche Anteile wann verkauft werden, ohne groß Teildepotüberträge zu machen. Hat natürlich als Nachteil, dass das Depot eine Position mehr bekommt. Sie hat keine Sparpläne, die beiden ETF werden wohl bleiben. Der Amundi Multi-Asset Portfolio ist gar nicht mal so schlecht für einen Mischfonds. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 21. März · bearbeitet 21. März von satgar Vielleicht sagt ihr ja das Entnahmemodell mit Töpfen hier zu: https://cdn.prod.website-files.com/6467b87a0d5086b8d91567ce/69933dacce4d056fbcc69514_Geld anlegen und davon leben - Fixed Income One 13.02.2026.pdf PDF Seite 5 unten, Punkt 3. Fonds kann man auch gänzlich andere nehmen, es geht rein ums Prinzip. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
brügge 21. März Wie wäre es mit einem Auszahlplan bei der Gefa Bank. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 21. März Aus dem Portfolio, wie es jetzt ist, kann sie locker 3% brutto p.a. entnehmen. Da sind keine Veränderungen nötig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz 21. März · bearbeitet 21. März von Fetz @Ramstein und alle die hier mitdenken: Eine Tabelle, die auf den Euro genau hier Entnahmeraten nennt? Die gezeigte Tabelle ist in dieser Form problematisch. Mit welcher Asset-Allokation, welcher Steuerlast beim Verkauf und welcher Inflation wurde hier gerechnet? Wie in den Diskussionen zur SWR immer wieder betont machen minimale Veränderungen der Eingangsparameter über die langen Zeiträume enorm viel aus. Vom SORR mal ganz abgesehen. Ohne es jetzt genau auszurechnen: Mir kommt die monatliche (Netto?)Entnahme deutlich zu hoch vor. Ich gehe von 400T€ aus um inflationsindexiert und netto nach Steuern 1T€ mtl dauerhaft und ausreichend sicher (>90%) entnehmen zu können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 21. März · bearbeitet 21. März von Sapine vor 3 Stunden von Deven: Ich denke so 600 EUR im Monat. Sie wird als Rentnerin (nach heutigem Stand) etwa 1000 EUR weniger haben, allerdings fällt die Pendelei weg und das macht schon einen Batzen aus. Sie möchte ihr Auto dann auch verkaufen. Ich sehe keine Notwendigkeit für einen Umbau. Wenn sie jetzt noch spart, könnte sie das Geld in einen Dividendenfonds anlegen, aber extra Verkäufe dafür zieht nur die Besteuerung nach vorne und ist überhaupt nicht nötig. Schau Dir die Ausschüttungen an von den letzten Jahren, dann siehst Du wieviel alleine durch Zinsen und Ausschüttungen dabei herauskommt. Meine grobe Schätzung sagt gut 9.000 Euro brutto oder 7.500 Euro netto. vor 3 Stunden von Deven: Aber sie hat 500.000 EUR: 30% diverse Festgelder 50% Amundi Multi-Asset Portfolio Dist (ehem. Comstage Vermögensfonds) 20% UBS Core MSCI World ETF Dist Zukünftige Festgelder sollte man zeitlich an das Rentenalter anpassen und vielleicht teilweise durch einen Geldmarktfonds ersetzen. Das ist ein sicheres Polster, das einen Börsencrash in den ersten Rentenjahren abfedern soll. Der Amundi Multi Asset ist zwar nicht ganz billig aber eine Vermögensverwaltung mit einem Produkt bei 60 % Aktienanteil und 10 % Commodities. Der hat eine starke Ähnlichkeit mit dem Arero. Der UBS Core MSCI World ist in der Sammlung eher der schwächste aber vermutlich renditestärkste, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich würde auch den drin lassen. vor 3 Stunden von Peter23: Apropos: Welche Gewinne haben sich denn angesammelt? Es würde mich nicht wundern, wenn es hier zumindest teilweise um Altfonds geht. Insofern dürfte bei Verkäufen vermutlich nicht viel an Steuern anfallen. Aber Steuererklärung nicht vergessen!! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Deven 21. März vor 8 Minuten von Sapine: IZukünftige Festgelder sollte man zeitlich an das Rentenalter anpassen und vielleicht teilweise durch einen Geldmarktfonds ersetzen. Das ist ein sicheres Polster, das einen Börsencrash in den ersten Rentenjahren abfedern soll. Geldmarktfonds ist eine Überlegung. Kann sie sich mal mit beschäftigen, ob das was für sie wäre. Ich finde das ganze Festgeld-Chasing suboptimal, aber es ist ja nicht mein Geld vor 11 Minuten von Sapine: Meine grobe Schätzung sagt gut 9.000 Euro brutto oder 7.500 Euro netto. Sind so im Schnitt 7.000 EUR, daher dachte ich eben auch, dass Dividenden nicht unbedingt nötig sind. Allerdings ist das Geld im Moment zusätzlicher Luxus und es muss keine Rentenlücke damit gestopft werden. vor 2 Stunden von satgar: Vielleicht sagt ihr ja das Entnahmemodell mit Töpfen hier zu: https://cdn.prod.website-files.com/6467b87a0d5086b8d91567ce/69933dacce4d056fbcc69514_Geld anlegen und davon leben - Fixed Income One 13.02.2026.pdf PDF Seite 5 unten, Punkt 3. Fonds kann man auch gänzlich andere nehmen, es geht rein ums Prinzip. Das Prinzip klingt ganz interessant. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 21. März · bearbeitet 21. März von Peter23 vor 1 Stunde von Sapine: vor 5 Stunden von Deven: Aber sie hat 500.000 EUR: 30% diverse Festgelder 50% Amundi Multi-Asset Portfolio Dist (ehem. Comstage Vermögensfonds) 20% UBS Core MSCI World ETF Dist (...) vor 4 Stunden von Peter23: Apropos: Welche Gewinne haben sich denn angesammelt? Es würde mich nicht wundern, wenn es hier zumindest teilweise um Altfonds geht. Insofern dürfte bei Verkäufen vermutlich nicht viel an Steuern anfallen. Du meinst doch mit "Altfonds" solche Fonds, die vor dem 01.01.2009 gekauft wurden, oder? Wenn ja, wie kann sie denn tlws. Altfonds halten, wenn es sich um jene handelt, die Du ein paar Zeilen zuvor noch zitiert hast. Das sind doch nur zwei und beide wurden doch deutlich nach 2009 aufgelegt. Vielleicht übersehe ich auch was. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 21. März Die ehemaligen Comstage ETFs gab es schon länger. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass der Amundi Fonds neueren Datums ist. An der WKN erkennt man den Ursprung von Comstage und da wurden viele schon vor 2009 aufgelegt. Einfach mal abklären, bevor man sich ein Ei legt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 21. März · bearbeitet 21. März von Peter23 vor 29 Minuten von Sapine: Die ehemaligen Comstage ETFs gab es schon länger. Das stimmt, aber wir wissen doch um welchen es hier konkret geht und der existiert erst seit weniger als 10 Jahren. siehe auch hier: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B Gates 22. März vor 19 Stunden von brügge: Wie wäre es mit einem Auszahlplan bei der Gefa Bank. ich finde so einen Auszahlplan für Rentner gar nicht schlecht bei 10 Jahren Laufzeit bekommt man 3% Zinsen wieso bieten sowas eigentlich nicht alle Banken an? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 22. März vor 1 Minute von B Gates: ich finde so einen Auszahlplan für Rentner gar nicht schlecht bei 10 Jahren Laufzeit bekommt man 3% Zinsen wieso bieten sowas eigentlich nicht alle Banken an? Also ich finde das denkbar ungeeignet. Da finde ich ja noch eine Sofortrentenversicherung mit abgekürzter Verrentung (also NICHT lebenslanger Verrentung) besser. Aber generell bringt das alles immer viel zu wenig Zinsen und die Inflation ist da der größte Feind. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 22. März vor 1 Minute von B Gates: wieso findest du es schlecht? Wie ich schon schrieb. Die Inflation. Die Auszahlung ist immer gleich und verliert aber stetig in ihrer Höhe an Kaufkraft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B Gates 22. März wenn man als Rentner einen eigenen Auszahlplan aus seinem Depot nutzt, ist die Auszahlung ja auch immer gleich Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 22. März · bearbeitet 22. März von satgar vor 8 Minuten von B Gates: wenn man als Rentner einen eigenen Auszahlplan aus seinem Depot nutzt, ist die Auszahlung ja auch immer gleich Das wäre natürlich falsch geplant. Jeder weiß, dass man auch in der Rentenphase der Inflation ausgesetzt ist. Man muss also in seiner finanzplanung berücksichtigen, dass diese Entnahme aus dem Depot je Jahr z.b. um die 2% Wunschinflation der EZB steigen muss. Denn wenn ich davon noch 20-30 Jahre leben will, wird die Inflation Richtung Ende die Entnahme diese Entnahme im Wert von 25-50% in Ihrer Kaufkraft gemindert haben. Das ist natürlich inakzeptabel. Jetzt 2.000€ aus dem Depot mtl. Entnehmen zu können ist toll. Bei dem Preisniveau, welches es danach in 25 Jahren geben wird, sind 2.000€ dann aber viel weniger wert. Das ist zwingend zu berücksichtigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B Gates 22. März · bearbeitet 22. März von B Gates das stimmt natürlich das Depot muss aber, auf die 10 Jahre gesehen, mindestens 3% p.a. steigen, was ja nicht garantiert ist die 3% bei dem Auszahlplan der Gefa-Bank sind ja fest Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag