satgar 22. März · bearbeitet 22. März von satgar vor 2 Minuten von B Gates: das stimmt natürlich das Depot muss aber auf die 10 Jahre gesehen auch mindestens 3% p.a. steigen, was ja nicht garantiert ist die 3% bei dem Auszahlplan der Gefa-Bank sind ja fest Das hilft dir aber nicht. Die Zinsen kriegst du zwar ausgezahlt, aber der Topf an Guthaben wird ja auch immer kleiner und kleiner. Das heißt die Entnahme bleibt erstmal immer konstant. Das ist das erste Problem. Die Zinsen kriegst du einmal im Jahr Bei der Gefa ausgezahlt. Sie werden aber wegen dem sich vermindernden Guthabentopf in EUR gesehen aber auch immer weniger. Langfristig muss man auch in der Rente in Aktien investiert sein. Nur dort lassen sich renditen nach Kosten und Steuern erzielen, die langfristig die Inflation schlagen. Mit solchen Zinsprodukten wie der Gefa kannst Du das knicken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 22. März · bearbeitet 22. März von satgar vor 8 Minuten von B Gates: die Zinsen werden monatlich ausgezahlt Bei meinem Auszahlplan den ich mal hatte, kam das einmal im Jahr wenn ich mich richtig erinnere und wurde auf das hauseigene Gefabank Tagesgeldkonto überwiesen. Aber wie gesagt, seis drum. Ich halte von solchen Zinsanlagen nix. Außer als kleine Beimischung in der persönlichen Asset Allocation. Aber ein gewisser Anteil Aktien muss rein. Zieht man von den 3% die Steuern ab, landet man ca. beim Inflationsniveau. Im besten Fall stellt das dann auch nur einen Kaufkrafterhalt dar, mehr aber auch nicht. Ich kann davon eher nur abraten. Achtung natürlich auch hinsichtlich der Einlagensicherung der Banken! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B Gates 22. März also besser einen eigenen Auszahlplan aus seinem Depot machen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 22. März · bearbeitet 22. März von satgar vor 1 Minute von B Gates: also besser einen eigenen Auszahlplan aus seinem Depot machen Auf jeden Fall. Das wurde im Forum aber auch schon hinlänglich beschrieben und danach planen ja auch die meisten hier. Welche Aktienquote man dann fährt, dass ist natürlich höchst unterschiedlich. Du kannst dir ja mal den Thread hier anschauen: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Deven 22. März Danke schon mal für eur Tipps. @SapineDie Fonds sind beide von nach 2009, also keine steuerbefreiten. Sie sind halt relativ teuer. Wenn ich ein Rentner-Depot anlegen würde, dann würde ich wohl 70% in Vanguard Lifestrategy 60 stecken und gut ist. Da hat man Aktien, Anleihen und fertig ist die Laube @B GatesAuszahlplan mach wohl erst Sinn, wenn meine Mutter sich nicht mehr selber kümmern kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 22. März · bearbeitet 22. März von Peter23 vor 26 Minuten von Deven: dann würde ich wohl 70% in Vanguard Lifestrategy 60 stecken und gut ist. Das könnte man ja immer noch machen mit allem, was neu angelegt wird (zB weil mehr Festgeld ausläuft als benötigt wird) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman 24. März Am 22.3.2026 um 17:56 von Deven: Die Fonds sind beide von nach 2009, also keine steuerbefreiten. Sie sind halt relativ teuer. Wenn ich ein Rentner-Depot anlegen würde, dann würde ich wohl 70% in Vanguard Lifestrategy 60 stecken und gut ist. Da hat man Aktien, Anleihen und fertig ist die Laube Gute Idee. Das wären dann 42% Aktien, 28% Anleihen EUR gehedged und vermutlich 30% Cash/GMF. Ich plane ähnlich für die Entnahme. Das hört sich für mich nach einer vernünftigen Entnahme-Asset-Allocation an. Kannst Du nicht einfach diese Asset Allocation auf die bestehenden Produkte umrechnen und eine entsprechende Balance im Depot mit den bestehenden Produkten herstellen? Dann hat die Mutter einen großen Cash-Puffertopf, falls die Börsen zum Entnahmebeginn nicht performen. Und wenn die Börsen boomen, kann man schön durch Teilverkäufe rebalancen und Gewinne sichern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Deven 24. März vor 11 Stunden von geeman: Kannst Du nicht einfach diese Asset Allocation auf die bestehenden Produkte umrechnen und eine entsprechende Balance im Depot mit den bestehenden Produkten herstellen? Das könnte man wahrscheinlich gut mit den Erträgen steuern. Verkaufen ist im Moment noch nicht notwendig. Was man noch überlegen könnte ist, einiges vom frei werdenden Festgeld in den iShares eb.rexx Government Germany 0-1yr ETF stecken. Die Idee ist übrigens nicht von mir sondern von meiner Mutter, die langsam auch merkt, dass sie mit 11! Festgeldkonten an ihre Grenzen kommt Sie hat sich die Warentest Finanzen ausgeliehen, die Ausgabe mit dem Pantoffel-Portfolio und da steht wohl was von AAA Staatsanleihen. Bin noch nicht dazu gekommen es genau zu lesen und muss gestehen mit Anleihen Fonds als Sicherheitsbaustein kenn ich micht nicht so gut aus. Für mich ist ein Aktien-/Anleihe ETF wie der Vanguard LS60 ein RK3/RK2 Mischfonds. Die Anleihen sind dort meiner Meinung nach ein Rendite-Baustein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 25. März Man kann eine Festgeldleiter sehr gut durch eine Anleihenleiter ersetzen, vorausgesetzt die Anlagesumme ist hoch genug und die Brokerkonditionen günstig. Der Vorteil einer Anleihenleiter gegenüber einem Anleihen ETF ist, dass du bezogen auf die Endfälligkeit kein Kursrisiko hast. Wenn zwischenzeitlich die Zinsen steigen, fällt die Anleihe zwar im Kurs, aber sie erholt sich wieder bis zu Rückzahlung. Bei Anleihen ETFs, schau Dir mal an was mit denen passiert ist, als die Zinsen gestiegen sind. Der LS20 als Mischfonds mit hohem Anleihenanteil kämpft heute noch mit den Kursverlusten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Turmalin 25. März Von deiner Mutter kann sicher der eine oder andere noch was lernen, an deiner Stelle würde ich mich nicht zu sehr einmischen. Eine Anleihenleiter statt einer Festgeldleiter hat den Vorteil der Verfügbarkeit im Notfall. Bei den kurzen Laufzeiten fallen aber die Kaufkosten mehr ins Gewicht. Da ist der iShares eb.rexx Government Germany 0-1yr ETF wahrscheinlich keine schlechte Idee. Der kann bei Zinsanstieg zwar auch fallen, aber nicht so dramatisch wie bei längeren Laufzeiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Deven 25. März vor 12 Stunden von Sapine: Man kann eine Festgeldleiter sehr gut durch eine Anleihenleiter ersetzen, vorausgesetzt die Anlagesumme ist hoch genug und die Brokerkonditionen günstig. Der Vorteil einer Anleihenleiter gegenüber einem Anleihen ETF ist, dass du bezogen auf die Endfälligkeit kein Kursrisiko hast. Wenn zwischenzeitlich die Zinsen steigen, fällt die Anleihe zwar im Kurs, aber sie erholt sich wieder bis zu Rückzahlung. Das klingt interessant. Als sehr sichere Anlage würde man also z.B. je 5000 EUR in solche Anleihen anlegen? Bundesrep.Deutschland Bundesschatzanw. v.20 25 (27) DE000BU22114 Bundesrep.Deutschland Bundesobl.Ser.188 v.2023 (28) DE000BU25018 Bundesrep.Deutschland Anl.v.2022 (29) DE0001102622 Bundesrep.Deutschland Anl.v.2023 (30) DE000BU27006 Bundesrep.Deutschland Bundesobl.Ser.193 v.2026 (31) DE000BU25067 vor 7 Stunden von Turmalin: Von deiner Mutter kann sicher der eine oder andere noch was lernen, an deiner Stelle würde ich mich nicht zu sehr einmischen. Da hast Du absolut recht. Aber wenn sie mich fragt, versuch ich ihr eine möglichts beste Antwort zu geben. Ob sie das macht ist natürlich ihre Entscheidung. Ich lege für sie auch nichts an oder so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 25. März · bearbeitet 25. März von Schwachzocker vor 14 Stunden von Sapine: Man kann eine Festgeldleiter sehr gut durch eine Anleihenleiter ersetzen, vorausgesetzt die Anlagesumme ist hoch genug und die Brokerkonditionen günstig. Der Vorteil einer Anleihenleiter gegenüber einem Anleihen ETF ist, dass du bezogen auf die Endfälligkeit kein Kursrisiko hast.... Nein, Du hast da genau das gleiche Kursrisiko. Und ein Anleihe ETF ist nichts anderes wie eine selbst gebastelte Anleiheleiter mit den gleichen Anleihen. Der einzige Unterschied kann darin bestehen, dass ein ETF vor Endfälligkeit verkauft. Das kann aber gleichermaßen zum Vor- oder Nachteil für den Anleger sein und sollte sich langfristig ausgleichen. vor 14 Stunden von Sapine: ...Wenn zwischenzeitlich die Zinsen steigen, fällt die Anleihe zwar im Kurs, aber sie erholt sich wieder bis zu Rückzahlung.... Und die gleiche Anleihe erholt sich innerhalb des ETF nicht mehr? Das ist aber schade. vor 14 Stunden von Sapine: ...Der LS20 als Mischfonds mit hohem Anleihenanteil kämpft heute noch mit den Kursverlusten. Diejenigen, die die gleichen Anleihen als Einzelwerte halten, kämpfen damit genau so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vanity 25. März vor 1 Stunde von Deven: Als sehr sichere Anlage würde man also z.B. je 5000 EUR in solche Anleihen anlegen? Ja, kann man gut so machen als einfache Lösung. Da bis 2030 die Fälligkeit konsequent spät im Jahr ist, würde ich das 2031 auch so handhaben. Also z. B. auf die Serie 194 der BO (WKN BU2507) warten (die späteste Fälligkeit aktuell liegt im August). Falls die Liquidität der Bundespapiere nicht benötigt wird - also vorzeitiger Verkauf weitgehend ausgeschlossen werden kann. , kämen als Alternativen Papiere der KfW (o. ä.) oder Pfandbriefe in Betracht für das letzte Zehntel. vor 7 Minuten von Schwachzocker: Der einzige Unterschied kann darin bestehen, dass ein ETF vor Endfälligkeit verkauft Der Unterschied besteht darin, dass der ETF seine Duration etwa konstant hält, während sie bei der Leiter stetig sinkt (sofern nicht oben angebaut wird). Bei einem 0-x oder 1-x Anleihen-ETF oder einem MC-gewichteten spielt ein vorzeitiger Verkauf keine Rolle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 25. März vor 3 Minuten von vanity: ...Bei einem 0-x oder 1-x Anleihen-ETF oder einem MC-gewichteten spielt ein vorzeitiger Verkauf keine Rolle. Weiter oben war von einer Endfälligkeit bis 2031 die Rede. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vanity 25. März "Vorzeitiger Verkauf" im ETF, nicht des ETFs selbst war gemeint. Wenn die Fälligkeiten bis 2031 abgedeckt werden sollen, bekommt man das mit einem 1-5y-ETF nicht hin, weil spätestens nächstes Jahr auch 2032er-Anleihen enthalten sind, eben wegen der konstanten Duration. Also bleibt im Wesentlichen die selbst gebastelte Leiter im Anleihenbereich (was aber gar kein Problem darstellt). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Deven 25. März vor 4 Stunden von vanity: Ja, kann man gut so machen als einfache Lösung. Da bis 2030 die Fälligkeit konsequent spät im Jahr ist, würde ich das 2031 auch so handhaben. Also z. B. auf die Serie 194 der BO (WKN BU2507) warten (die späteste Fälligkeit aktuell liegt im August). Danke für den Hinweis. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag