satgar gestern um 10:20 Uhr vor 25 Minuten von Schwachzocker: Es ist ein echter realer Verlust. Ganz in echt! Welche Anlage unter der Betrachtung, die du ansetzt, ist für dich also RK1? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker gestern um 10:35 Uhr vor 22 Minuten von Neverdo: Habe es ja wie einige hier selbst erlebt, aber 10 Jahre für 1,3 %....nein wirklich nicht, in der Zeit habe ich eine kleine Position füt zwei Jahre angelegt, das konnte man doch wirklich voraussehen. Logo! vor 15 Minuten von satgar: Welche Anlage unter der Betrachtung, die du ansetzt, ist für dich also RK1? Darum geht es doch gar nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi gestern um 10:39 Uhr vor 23 Minuten von Neverdo: aber 10 Jahre für 1,3 %....nein wirklich nicht, in der Zeit habe ich eine kleine Position füt zwei Jahre angelegt, das konnte man doch wirklich voraussehen. Mein Eindruck war, dass das damals keiner vorhersah, auch nicht hier im Forum. Ich wurde damals sogar dafür beglückwünscht/beneidet, da es kurz darauf nur ca. 0,3-0,5% gab auf 10 Jahre. War halt Lehrgeld für mich . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar gestern um 10:41 Uhr vor 6 Minuten von Schwachzocker: Darum geht es doch gar nicht. Ich weiß. Es interessiert mich aber trotzdem, deswegen fragte ich hier nach. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi gestern um 10:49 Uhr · bearbeitet gestern um 10:58 Uhr von Puppi vor 22 Minuten von Schwachzocker: vor 36 Minuten von satgar: Welche Anlage unter der Betrachtung, die du ansetzt, ist für dich also RK1? Darum geht es doch gar nicht. RK1 ist eh so eine fragwürdige Bezeichnung. Ich kann verstehen, dass der Erhalt der realen Kaufkraft nach Steuern das oberste Ziel für einige ist und alles, was das nicht schafft, sozusagen ein Risiko ist. Das Blöde ist nur, dass ein realer Kaufkrafterhalt nach Steuern nicht einfach so ohne Risiko/ohne eine riskante Assetklasse möglich ist. Es gibt eben keine Assetklasse, welche das Ziel "realer Werterhalt nach Steuern" gesichert liefert. Wäre es anders, müssten wir überhaupt nicht über Risiken/mögliche Verkleinerung des Vermögens diskutieren. Hier beißt sich die Katze also in den Schwanz. Es ist eine eiserne Logik, dass es eine reale Nullrendite nach Kosten und Steuern nicht geben kann ohne das Inkaufnehmen eines Risikos. Damit sind wir sozusagen wieder beim Punkt "Man kann Risiken nicht komplett beseitigen...man kann sie nur verschieben"...Risiko Inflation => Risiko Kursverluste etc Je nach Sichtweise könnte man also sagen, dass es gar kein Portfolio gibt, welches eine Art "sicherer Baustein" enthält, denn selbst Tagesgeld ist unter individuellen Gesichtspunkten ein Risiko-Baustein/eine riskante Assetklasse im Portfolio. Daher hilft wie so auf der Blick auf das gesamte Depot über alle Assetklassen samt dessen Ziel und nicht nur auf den angeblich sicheren/"inflationskranken" RK1-Teil. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar gestern um 10:57 Uhr · bearbeitet gestern um 11:19 Uhr von satgar vor 29 Minuten von Puppi: Daher hilft wie so auf der Blick auf das gesamte Depot samt dessen Ziel über alle Assetklassen, nicht nur auf den angeblich sicheren/"inflationskranken" RK1-Teil. Die Frage ist aber, meiner Meinung nach, eine andere. Ob das Gesamtvermögen die Inflation nach Steuern und Kosten schlägt, die Frage finde ich absolut berechtigt. Für mich ist das DAS wesentliche Ziel von „Sparen/Investieren“. Aber muss das RK1 isoliert auch schaffen? Da hab ich meine Zweifel. A) ob es das muss und b) ob es das kann. ich hatte RK1, auch in diesem Forum, im Sinne des Modells Risikoarm/risikoreich oder dem Finanztest Pantoffelportfolio immer so verstanden, dass es im nominellen Wert nicht fallen können soll. Das man mit RK1 immer mindestens das hat, was man einzahlt. Als Beispiel mag dafür in erster Linie das Girokonto genannt werden. Aber unter dieser prämisse auch ein TG, jedes FG, ein Bausparvertrag, eine verzinsliche Rentenversicherung, eine sehr kurzlaufende staatsAnleihe höchster Bonität in heimatwährung oder ein GMF. Personen, die nach einer Anlage in RK1 suchen, wollen nominelle Verluste ihres Geldes vermeiden. Ihnen sind Verluste im Sinne des „Morgen gibt’s auf dem FG Markt aber mehr Zins als vor 3 Jahren“ oder „0% Girokonto Zins sind aber nach Abzug von 2% Inflation real ein Verlust“ egal und werden bewusst in Kauf genommen. Ich ganz privat versuche auch mit RK1 die Inflation zu schlagen. Nach meinem Gefühl ist das nur mit TG hopping nach Steuern erreichbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Neverdo gestern um 12:27 Uhr Mit RK1 kann man bei der Inflation, die wir haben und insbesondere bei der Inflation, die wir haben werden dieselbe nicht schlagen. Und ich stimme Puppi zu, es gibt sie nicht die sicheren Assets und ich stimme zu, je höher das Risiko, desto höher die Rendite, aber brauche ich auch nicht zu erwähnen, das sind Binsenwahrheiten, wisst ihr hier alle. Was ist denn jetzt sicher ? Ich empfehle den wirklich zu sichernden Teil in ein Schraubglas zu stecken, dieses in ein KG Abwasserrohr -Endstück mit beidseits KG Verschlusskappen etwa 70 cm tief im Garten zu vergraben. Der letzte Bankeinbruch war wohl in Gelsenkirchen, da wurden 3000 Schließfächer geleert und die Betroffenen mit Garten sagen einhellig das von mir Beschriebene, alles andere birgt Risiko, so oder so...was haltet ihr davon , ist das wirklich so abwegig ? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros gestern um 12:47 Uhr · bearbeitet gestern um 12:48 Uhr von Lazaros vor 19 Minuten von Neverdo: Ich empfehle den wirklich zu sichernden Teil in ein Schraubglas zu stecken, dieses in ein KG Abwasserrohr -Endstück mit beidseits KG Verschlusskappen etwa 70 cm tief im Garten zu vergraben. ... alles andere birgt Risiko, so oder so...was haltet ihr davon...? Zumindest die Geschichte mit zig Beispielen zeigt: vergraben = verloren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller gestern um 12:57 Uhr vor 18 Minuten von Neverdo: Ich empfehle den wirklich zu sichernden Teil in ein Schraubglas zu stecken, dieses in ein KG Abwasserrohr -Endstück mit beidseits KG Verschlusskappen etwa 70 cm tief im Garten zu vergraben. ... alles andere birgt Risiko, so oder so...was haltet ihr davon...? ja, kann man so machen..... man kann auch aufs Fliegen verzichten, weil hin und wieder mal einer unkontrolliert runterkommt..... man kann auch generell darauf verzichten, das Haus zu verlassen, obwohl...... Long story short: das ganze Leben birgt irgendwelche Risiken.... aber doch bitte nicht bei der Geldanlage...... Breite Streung verhindert aber zumindest, sich im Falle eines Ausrutschers gleich das Genick zu brechen..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz gestern um 13:06 Uhr · bearbeitet gestern um 13:09 Uhr von Fetz vor 2 Stunden von satgar: Personen, die nach einer Anlage in RK1 suchen, wollen nominelle Verluste ihres Geldes vermeiden. Ihnen sind Verluste im Sinne des „Morgen gibt’s auf dem FG Markt aber mehr Zins als vor 3 Jahren“ oder „0% Girokonto Zins sind aber nach Abzug von 2% Inflation real ein Verlust“ egal und werden bewusst in Kauf genommen. So ist es. Der berühmte risikofreie Zins vor Inflation. Sinnvoll ist es aber darüber hinaus sich das Ziel über die Zeit hin klarzumachen. Langfristig ist das von untergeordneter Bedeutung, langfristig soll das Depot (= Gesamtvermögen !) mindestens die Inflation schlagen. Kurzfristig können alle Assets inkl. Subgruppen negative Renditen liefern. Ich verfahre daher langfristig so wie oben von @satgar beschrieben und hole mir die Inflation bzw. die nötige Rendite durch die Höhe der Aktienquote herein. So zumindest das Konzept. Mittellange (Staats-) oder gar lange Anleihen haben daher bei mir keinen Platz. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros gestern um 13:19 Uhr vor 6 Minuten von Fetz: Langfristig ist das von untergeordneter Bedeutung, langfristig soll das Depot (= Gesamtvermögen !) mindestens die Inflation schlagen. Kurzfristig können alle Assets inkl. Subgruppen negative Renditen liefern. Mittellange (Staats-) oder gar lange Anleihen haben daher bei mir keinen Platz. Da gibt es doch auch ein Konstrukt mit langfristigen Staatsanleihen -> https://portfoliocharts.com/portfolios/permanent-portfolio/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation gestern um 13:37 Uhr · bearbeitet gestern um 13:41 Uhr von stagflation vor 34 Minuten von Fetz: Ich verfahre daher langfristig so wie oben von beschrieben und hole mir die Inflation bzw. die nötige Rendite durch die Höhe der Aktienquote herein. So zumindest das Konzept. Möglicherweise ist auch Dir die Portfolio-Theorie noch nicht bekannt. Die Idee ist, dass man durch eine Mischung von Aktien und Anleihen mittlerer Restlaufzeit eine höhere erwartete Rendite (bei einem gegebenen Risiko) erzielen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz gestern um 13:43 Uhr · bearbeitet gestern um 13:44 Uhr von Fetz @Lazaros Dann muss man dieser Einschätzung zustimmen (tue ich nicht): Zitat Prosperity: stocks Recession: cash Inflation: gold Deflation: long term treasuries @stagflation Die Portfolio-Theorie bedeutet nicht sie in der Praxis so umzusetzen. Den 2022-Schock werden mittlere und lange Laufzeiten erst in vielen Jahren aufholen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi gestern um 14:46 Uhr · bearbeitet gestern um 14:55 Uhr von Puppi vor 1 Stunde von Fetz: Sinnvoll ist es aber darüber hinaus sich das Ziel über die Zeit hin klarzumachen. Langfristig ist das von untergeordneter Bedeutung, langfristig soll das Depot (= Gesamtvermögen !) mindestens die Inflation schlagen. Das kann ein nachvollziehbares Ziel sein. Ich sehe mein Ziel möglichst praxisorientiert...die Kohle muss einfach reichen/so viel sein, dass ich meine finanziellen Ziele/meinen gewünschten Lebensstandard halten kann. Das kann je nach individueller Situation auch erreichbar sein, sofern das Portfolio die Inflation nicht schlägt/real schrumpft. Blöd gesagt kann es einem Anleger egal sein, sofern seine 10 Mio Vermögen real kleiner werden, sofern er schon mit 2 Mio leben kann wie ein König oder z.B. bis zum Tod so hohe regelmäßige Einnahmen hat, dass er kaum/gar nicht auf das Depot angewiesen ist etc. Anders herum hilft es einem Geringverdiener mit kleinem Depot nanchmal auch nicht, wenn er sein Ziel "Inflationsausgleich" schafft mit seiner Anlage...das Geld reicht ihm dann vielleicht trotzdem nicht. Ergo zählt mMn nur, ob am Ende genug Geld da ist und nicht, ob ich den Kampf gegen die böse Inflation gewonnen habe. Es ist also alles eine sehr individuelle Geschichte samt individuellen Vorstellungen/Situationen des Lebens/Geldes/Einkommens/Vermögens und hat weniger damit zu tun, was die Inflation macht. Und ja...ich weiß, dass die Höhe der zukünftigen Inflation unklar ist und es böse Überraschungen geben kann, die den Plan zunichte machen. Das ist aber in Sachen zukünftiger Entwicklung riskanter Assets wie z.B. Aktien auch so (sonst wären sie eben nicht riskant). Auch langfristig gibt es dort keine Garantie, dass es so klappt wie gewünscht bzw. kann böse Überraschungen geben im eigenen, individuellen Anlagezeitraum. vor 1 Stunde von Lazaros: Da gibt es doch auch ein Konstrukt mit langfristigen Staatsanleihen -> https://portfoliocharts.com/portfolios/permanent-portfolio/ Halte ich nach wie vor für kein dummes Konzept bzw. klingt zeitlos logisch für mich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Neverdo gestern um 15:09 Uhr Aber im Ernst damit kann man doch nicht zufrieden sein...Inflation schlagen, würde doch lediglich etwa 2,5 % ausmachen ...ist hier irgendjemand, der das als positiv sieht? Immer schwierig, über Anlagetaktik oder besser Strategie zu sprechen, aber wenn hier ältere sind, mit Vermögen um 500000,- Euro, dann müssten die doch allesamt grinsen bei solcher Thematik, jüngere, die im Aufbau sind, die werden ebenfalls grinsen, die wollen doch ohnehin nicht die Infaltion schlagen, die wollen Performance und zwar richtig, wenn die schon nicht in Rüstungsaktien investiert sind und in andere Trendi Aktien gehen, dann werden die doch Richtung KI marschieren oder die Begleitmusik nehmen wie Siemens Energy oder Ge-Vernova wo liegt da die Performance ...sehe gerade rund 150%...p.a. und genau das machen junge Leute, natürlich auch ältere, keine Frage. @ Lazaros...war ja nicht nur ein Scherz mit dem vergraben, wieso sagst du "Zumindest die Geschichte mit zig Beispielen zeigt: vergraben = verloren." ?? Da kann ich nur Ergebnissenbei Nachkriegsgeschehen erkennen, ansonsten zum Zwischenlagern passt das doch..? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi gestern um 15:10 Uhr vor 4 Stunden von satgar: Personen, die nach einer Anlage in RK1 suchen, wollen nominelle Verluste ihres Geldes vermeiden. Ihnen sind Verluste im Sinne des „Morgen gibt’s auf dem FG Markt aber mehr Zins als vor 3 Jahren“ oder „0% Girokonto Zins sind aber nach Abzug von 2% Inflation real ein Verlust“ egal und werden bewusst in Kauf genommen. So sehen es wohl die meisten, stimmt. Früher hatte ich auch Festgeld so gesehen...mittlerweile nicht mehr, weil illiquide und eben das angesprochene Zinsänderungsrisiko. Ich glaube, dass für viele dieses RK1 eigentlich nur dazu dient, das (wie Kommer immer sagt) "aushaltbare Maß' an Schwankungen/mentalen Drawdown-Schmerzen zu justieren. Das geht mit nominal stabilen und vor allem nominal vorhersehbaren Assets eben sehr einfach und gut. Bei längerlaufenden Anleihen oder Gold etc. kann eben vieles passieren. Es kann weniger Schmerzen geben als mit Tagesgeld-Justierung (sofern sich die Assets gut ausgleichen...siehe z.B. Harry Browne Portfolio in vielen Phasen), es kann aber auch mehr Schmerzen geben...wenn eben Aktien, Anleihen und vielleicht auch noch Gold zusammen einbrechen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi gestern um 15:28 Uhr · bearbeitet gestern um 15:39 Uhr von Puppi vor 29 Minuten von Neverdo: Aber im Ernst damit kann man doch nicht zufrieden sein...Inflation schlagen, würde doch lediglich etwa 2,5 % ausmachen ...ist hier irgendjemand, der das als positiv sieht? Steuern berücksichtigt bei den 2,5%? Du kannst ja mal die Suchmaschine bemühen in Richtung "Ziel: Realer Werterhalt nach Kosten u. Steuern". Meiner Erfahrung nach ist dieses Ziel kein so seltenes...besonders für die Anleger, die schon große Vermögen haben und bei denen es nicht mehr um Vermehrung, sondern um Erhalt geht. Das ist auch nicht sooo überraschend...einfach deshalb, weil "die reale Null auf das gesamte Vermögen bezogen nach Kosten u. Steuern" langfristig schwerer zu erreichen ist, als die von dir genannte, vielleicht zu rendite-verwöhnte, junge Generation "Ich will fett Performance, Alter!" glaubt. In deren Köpfen ist das natürlich lachhaft und wie nix. Aber ich glaube, wir kommen vom Thema (Anleihen) ab . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros gestern um 15:38 Uhr · bearbeitet gestern um 15:42 Uhr von Lazaros vor 31 Minuten von Neverdo: @ Lazaros...war ja nicht nur ein Scherz mit dem vergraben, wieso sagst du "Zumindest die Geschichte mit zig Beispielen zeigt: vergraben = verloren." ?? Da kann ich nur Ergebnissenbei Nachkriegsgeschehen erkennen, ansonsten zum Zwischenlagern passt das doch..? Off topic, daher kurz: 1. Weil oft gilt: vergraben, verloren und nach Jahrzehnten, Jahrhunderten oder Jahrtausenden erst wiedergefunden. https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article125404726/Schatzsuche-In-Deutschland-schlummern-Tausende-Goldverstecke.html 2. Aus Familienerfahrung: Wenige Tage vor der Vertreibung wurde das sehr kleine Familienvermögen in der Nähe des Wohnhauses vergraben (nebst Nazidevotionalien und einem Maschinengewehr). Später wurde das Gebiet wegen der Grenznähe zu Deutschland zum militärischen Sperrbezirk, die Häuser wurde einige Jahre später abgerissen. Nach Fall des eisernen Vorhangs war keiner der damals Beteiligten noch am Leben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
market anomaly gestern um 18:34 Uhr vor 3 Stunden von Neverdo: Aber im Ernst damit kann man doch nicht zufrieden sein...Inflation schlagen, würde doch lediglich etwa 2,5 % ausmachen ...ist hier irgendjemand, der das als positiv sieht? Immer schwierig, über Anlagetaktik oder besser Strategie zu sprechen, aber wenn hier ältere sind, mit Vermögen um 500000,- Euro, dann müssten die doch allesamt grinsen bei solcher Thematik, jüngere, die im Aufbau sind, die werden ebenfalls grinsen, die wollen doch ohnehin nicht die Infaltion schlagen, die wollen Performance und zwar richtig, wenn die schon nicht in Rüstungsaktien investiert sind und in andere Trendi Aktien gehen, dann werden die doch Richtung KI marschieren oder die Begleitmusik nehmen wie Siemens Energy oder Ge-Vernova wo liegt da die Performance ...sehe gerade rund 150%...p.a. und genau das machen junge Leute, natürlich auch ältere, keine Frage. @ Lazaros...war ja nicht nur ein Scherz mit dem vergraben, wieso sagst du "Zumindest die Geschichte mit zig Beispielen zeigt: vergraben = verloren." ?? Da kann ich nur Ergebnissenbei Nachkriegsgeschehen erkennen, ansonsten zum Zwischenlagern passt das doch..? Such dir einen gut bezahlten Job! Oder gründe ein Unternehmen! An der Börse wird der Normalo nicht reich, alle anderen Geschichten sind Investmentpornographie Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito vor 14 Stunden Am 28.3.2026 um 19:07 von Puppi: Man sieht also, dass es keine Garantie gibt, dass entsprechende Diversifikationseffekte durch Mischung von Assetklassen (=bessere Sharpe Ratio oder Dämpfen des MaxDD) im eigenen, individuellen, meist zeitlich begrenzten Anlagezeitraum wirken. Zu bedenken ist zudem, dass in der Praxis meist umso mehr laufende Kosteneffekte entstehen, je komplexer und umfangreicher das Multi-Asset-Depot samt manuellem Rebalancing ist (die Daten oben sind komplett ohne Kosten, die aber in der Praxis auf Produktebene samt Steuereffekten und Transaktionskosten bei uns eben anfallen). Vielen Dank für die hervorragende Darstellung über die diversen Zeitabschnitte. Also könnte man fast behaupten es gibt nicht das eine logische Portfolio sondern man kann doch je nach persönlichem Geschmack vorgehen. Mit gefällt Gold weil es halt cool ist es in die Hand zu nehmen und man sich ein bisschen vorkommt die der Dagobert. Der Andere ist überzeugt von (Staats-) Anleihen (mittlerer Laufzeit und hohem Rating) wegen irgendeiner Begründung. Der nächste findet gar nichts toll aber will halt alles was es gibt im Portfolio haben für Diversifikation. Über unterschiedliche Zeiträume wird jeder davon mal recht haben. Und was lernen wir nun daraus ganz konkret fürs eigene Portfolio? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler vor 13 Stunden vor 14 Minuten von GuyInborito: Und was lernen wir nun daraus ganz konkret fürs eigene Portfolio? Demut Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 13 Stunden vor 22 Minuten von GuyInborito: ...Also könnte man fast behaupten es gibt nicht das eine logische Portfolio sondern man kann doch je nach persönlichem Geschmack vorgehen. Mit gefällt Gold weil es halt cool ist es in die Hand zu nehmen und man sich ein bisschen vorkommt die der Dagobert.... Ich glaube, das war nicht die Idee von Markowitz. vor 23 Minuten von GuyInborito: ...Und was lernen wir nun daraus ganz konkret fürs eigene Portfolio? z.B. dass Gold keine Assetklasse ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Amnesty vor 13 Stunden · bearbeitet vor 13 Stunden von Amnesty Weißt Du schon, welches Ziel Du mit Deinem Portfolio erreichen möchtest? Am 24.3.2026 um 15:44 von GuyInborito: Mein Vermögen ist die letzten Wochen um geschätzt 80k geringer geworden durch den Aktien und PM Verfall, das ist wahrscheinlich der Grund warum ich nun noch an Langläufer denke weil ich ins grübeln komme ob meine Toleranz Schwankungen gegenüber vlt nicht doch ganz so gut ist wie ich dachte. Wenn Du in mittellange oder lange Anleihen investiert gewesen wärest (oder in Gold), wären es noch mehr als 80k weniger geworden. Für garantiert geringere nominale Schwankungen bist Du mit AAA 0-1 und einer Festgeldtreppe (bis 3J) schon auf dem richtigen Weg gewesen. Besser wirds nicht. Bei allen anderen riskanten Beimischungen zum Aktienteil gibt es die Hoffnung, dass sie sich im Crash nur gering korreliert verhalten, aber auch das Risiko, dass das nicht klappt (+ das Wissen, dass in der Vergangenheit Aktien langfristig die renditestärkste Assetklasse waren). Der typische Umgang mit Unsicherheiten wäre die Diversifikation. D.h. man könnte 10% 0-1J, 10% 10J+, 10% Gold, 70% Aktien o.ä. mischen. Du wirst Dich dann aber immer fragen, ob das die richtige Gewichtung war, ob Silber oder Krypto oder XY nicht doch auch noch gut gewesen wäre, beim Rebalancen entstehen Kosten+Steuern, es gibt behaviouristische Fallstricke, etc. Wenn die minimalen Bewegungen der letzten Wochen bereits für Verunsicherung sorgen, würde ich nicht die Komplexität des Portfolios erhöhen, sondern entweder den 0-1 AAA Anteil erhöhen oder (in der Ansparphase) gedanklich den kurz- und mittelfristigen Finanzbedarf (AAA, 0-1 / FG) vom langfristigen Finanzbedarf (länger als 10-15J in Aktien) trennen. Letzteres ist zwar mentale Buchführung, führt aber bei einigen dazu, dass die Schwankungen am Aktienmarkt nicht mehr als so belastend empfunden werden. Denn für alles, was anstehen könnte, ist vorgesorgt und auf den Rest könnte man auch erst mal verzichten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher vor 12 Stunden Am 24.3.2026 um 15:44 von GuyInborito: Mein Vermögen ist die letzten Wochen um geschätzt 80k geringer geworden durch den Aktien und PM Verfall, das ist wahrscheinlich der Grund warum ich nun noch an Langläufer denke weil ich ins grübeln komme ob meine Toleranz Schwankungen gegenüber vlt nicht doch ganz so gut ist wie ich dachte. Ich schätze, dass dein Depot ein Volumen von 1,5 - 2,5 Mio hat und einen relativ hohen Aktienanteil. Vielleicht solltest Du nochmal darüber nachdenken, ob nicht eine defensivere Aufstellung mit 20-30% Aktien für dich geeigneter ist? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman vor 12 Stunden vor 1 Stunde von GuyInborito: Über unterschiedliche Zeiträume wird jeder davon mal recht haben. Und was lernen wir nun daraus ganz konkret fürs eigene Portfolio? Wir lernen, dass es unterschiedliche Phasen gibt, die man durchstehen muss, wenn man erfolgreicher Anleger sein will und wir lernen, dass man investiert sein muss, bevor Bewegung in den Markt kommt. Also am besten von allem ein bisschen, mit Fokus auf Aktien. Mir kommt dann immer der Golden Butterfly in den Sinn, insbesondere für die Entnahme: 40% Aktien 20% (Staats-)Anleihen in eigener(!) Währung 20% Gold 20% Cash/GMF Damit erreicht man eine großartige Diversifikation, setzt den Anlageschwerpunkt auf die ertragsreichste Asset-Klasse Aktien und kann in schlimmen, halbwegs kurzen Crashes (bis vielleicht drei Jahre) vom Cash-Anteil leben bzw. nachkaufen. Auf 13 Jahre Aktienkrise sind wir - glaube ich - alle nicht vorbereitet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag