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PEOPLES

Rente (GRV) für Einkommen im Alter "abzinsen"

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PEOPLES

So Leude, 

 

ich bin immer mal wieder am hin- und herrechnen bzgl. meiner Vermögensentwicklung, Rentenlücke, etc. und am Ende spielt die GRV für mich schon eine Rolle. 

 

Die Frage ist nun, ob ihr die Auszahlung der Rente irgendwie mit einem Korrekturfaktor verseht oder dergleichen? Ich meine, die Richtung in D ist ja klar, wir müssen 30% der Steuereinnahmen "rueberschieben". Auf lange Sicht wird es da Einschnitte geben und man hört ne Menge: Renten deckeln, Sonderabgaben für wohlhabenderer Rentner, Renten sollen nicht mit dem Lohn, sondern mit der Inflation steigen, Rente erst ab 70 usw usw usw. 

Bei mir wäre es ja in 25 Jahren soweit, da fällt denen sicherlich noch ordentlich was ein. 

 

Wenn ihr nun nach vorne rechnet, was ihr an Rentenpunkten und BAV bekommen würdet (so ganz grob) und damit dann auch eine Rentenlücke bestimmt, faktoriert ihr das zusätzlich? Das "schöne" an GRV und BAV (in Teilen) ist ja, dass man das quasi Kaufkraftbereinigt rechnen kann. 
Klar rechne ich da nicht auf den letzten Euro, aber nehmt ihr lieber mal nur 70% als planbar an, oder doch 95%, oder oder...

 

Würde mich mal interessieren, da sowas auf einen möglichen Entnahmeplan ja schon Einfluss hat.

 

Vielen Dank

 

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SlowHand7

Verstehe nicht ein Wort davon.   :(

 

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chirlu

 

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PEOPLES

Habe ich das so verklausuliert geschrieben?

 

Was glaubst du Stand heute, was du in 25 Jahren an Rente erwarten kannst?

 

Vermutlich weniger, als einem heute hochgerechnet wird, oder? 

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migieger

Das steht doch in Deiner jährlichen Renteninformation (bereits erworbene Ansprüche, Hochrechnung der späteren Rente).

 

Wahrscheinlich wird sich die Hochrechnung ändern (müssen). Aber wie, kann heute keine Glaskugel vorhersagen.
 

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Wishmueller

Ist halt die Frage, ob subjektiv vorgenommene Korrekturen ein sinnvolleres Ergebnis bringen als die Hochrechnung aus dem Rentenbescheid. Sicherlich wird diese Vorschau so in 25 Jahren nicht eintreffen, aber was "Besseres" haben wir halt nicht......

 

Ok, der Vorposter war da schneller..... 

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PEOPLES

Zwischen der Hochrechnung im Rentenbescheid (wobei man das ja auch selbst recht einfach durchrechnen kann) und einem totalen Ausfall der GRV muss es ja irgendwie Abstufungen geben. 

 

Berücksichtigt ihr das irgendwie, oder lasst ihr euch überraschen? Klar kann man mit 67 in Rente gehen und dann mal schauen was man bekommt und dann wird man sehen ob man in D Urlaub macht oder doch nach Australien fliegen kann, aber das irgendwie grob vorausplanen wäre doch nett. 

 

Ich ziehe aktuell halt irgendwie 20% ab und hoffe das ich da irgendwie passend mit rauskomme. Aber gibt es da konkretere Konzepte oder hat sich damit schon jemand wirklich beschäftigt und kann das stärker eingrenzen? 

Ein Totalausfall wird nicht kommen, da bin ich mir sicher. Und wenn, dann haben wir eh ganz andere Themen. 

Volle Rentenbezüge mit 65 (für langjährig Versicherte werde ich aber wahrscheinlich auch nicht sehen (leider). 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 14 Minuten von PEOPLES:

Zwischen der Hochrechnung im Rentenbescheid (wobei man das ja auch selbst recht einfach durchrechnen kann) und einem totalen Ausfall der GRV muss es ja irgendwie Abstufungen geben. 

 

Berücksichtigt ihr das irgendwie, oder lasst ihr euch überraschen? Klar kann man mit 67 in Rente gehen und dann mal schauen was man bekommt und dann wird man sehen ob man in D Urlaub macht oder doch nach Australien fliegen kann, aber das irgendwie grob vorausplanen wäre doch nett.

Vielleicht ein Vorschlag zur Güte, an den du vielleicht noch nicht gedacht hast: deine Denke hört sich so an, als würdest du mit 67 in Rente gehen und genau dann beschließt die Regierung , wir ziehen jetzt mal 30% bei allen ab. 
 

Ist das realistisch? Absolut nein. Wär das verfassungsgemäß? Auch ziemlich sicher nicht.

 

Was ist realistisch: das die berechnungsformeln bis dahin angepasst werden und sich schrittweise rentenhöhen verändern, also vermindern. Das würde die jährliche renteninformation dann aber entsprechend spiegeln und abbilden.

 

Will sagen: deine jährlichen Informationen und Hochrechnungen folgen doch genau dem, was politisch beschlossen wird. Wieso also zusätzlich eingreifen und in der Betrachtung rumfummeln. Würde mir nicht einleuchten.

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PEOPLES

Konkret schaue ich nach vorne und denke durchaus daran, früher aus dem Arbeitsleben zu scheiden. Das ist nun nicht mein Hauptziel und es ist auch vom zukünftigen Aktienmarkt abhängig, aber wenn ich beispielsweise 10-12 Jahren komplett brücken muss, dann machts schon einen Unterscheid, ob ich nach den 10-12 Jahren 100% oder 80% aus der GRV bekomme um meine Entnahmeraten aus dem Depot zu kompensieren. 

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stagflation

Rechne doch einfach mit heutigen Werten und Gesetzen. Dann kannst Du auch die Steuerlast berechnen.

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Noch_Neu_Hier
· bearbeitet von Noch_Neu_Hier

@PEOPLES  

 

gehe mal davon aus, das es in 25 Jahren nicht mehr möglich sein wird, vorzeitig in Rente zu gehen. Jedes Jahr, das du vor deinem dann geltenden offiziellen Rententermin aus dem Arbeitsleben scheidest, wirst du Privatier selbst überbrücken müssen. Die Zeit der Geschenke scheint vorbei zu sein.

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monstermania
vor 12 Stunden von Noch_Neu_Hier:

gehe mal davon aus, das es in 25 Jahren nicht mehr möglich sein wird, vorzeitig in Rente zu gehen.

Ich denke, dass es auch weiterhin die Möglichkeit geben wird mit Abschlägen vorzeitig in Rente zu gehen. Aktuell kann man ja nach 35 Beitragsjahren frühestens mit 63 in Rente gehen (aktuell mit Abschlag von 0,3% pro Monat vorzeitiger Rentenbeginn). 
Diese Gestaltungsmöglichkeit des Arbeitsmarktes wird sich die Politik m.E. kaum nehmen. Schließlich ist es ja immer mal erforderlich, dass Konzerne auch mal tausende von Beschäftigen sozialverträglich abbauen wollen/müssen. Und das macht man dann auch gern durch Frühverrentung.
Ja, es wird sicherlich Änderungen geben (z.B. höherer Abschlag, längere Wartezeit, usw.). Aber komplett abschaffen wird man diese Möglichkeit kaum.
 

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hilflos
vor 17 Stunden von Noch_Neu_Hier:

@PEOPLES  

 

gehe mal davon aus, das es in 25 Jahren nicht mehr möglich sein wird, vorzeitig in Rente zu gehen. 

die derzeitigen Abschläge von 0,3%/ Monat, sind für die DRV Kostenneutral (für andere Stellen nicht). Das abzuschaffen spart der Rentenversicherung kein Geld

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Bolanger

Für welche Stellen wären denn die 0,3% nicht kostenneutral vgl. zu einer Überbrückung, die rein aus dem Vermögen finanziert wird? 

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s1lv3r
vor 10 Stunden von Bolanger:

[...] die derzeitigen Abschläge von 0,3%/ Monat, sind für die DRV Kostenneutral (für andere Stellen nicht).

Sind die 0,3% denn überhaupt für die DRV nur kostenneutral in Bezug auf die reine Rentenzahlung, oder auch auf die Zuzahlungen zur Krankenversicherung? :news:

 

Bei der KV gibt es (vereinfacht) ja drei Szenarien wer zahlt:

  • Wenn weiter gearbeitet wird: Hälftig Arbeitnehmer / Arbeitgeber.
  • Wenn mit Vermögen überbrückt wird: Voller Beitrag auf alle Einnahmen muss selbst gezahlt werden.
  • Wenn mit Abschlägen vorzeitig in Rente*: Die DRV zahlt die Hälfte und die andere Hälfte zahlt man selber (bei PKV entsprechender Zuschuss der DRV).

 

* und Zugangsbedingungen zu KVdR erfüllt.

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hilflos
vor 11 Stunden von Bolanger:

Für welche Stellen wären denn die 0,3% nicht kostenneutral vgl. zu einer Überbrückung, die rein aus dem Vermögen finanziert wird? 

Krankenkasse, Finanzamt und für alle die vom Konsum profitieren

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mmusterm

Aus diesem Bericht geht nur hervor, dass "versicherungsmathematisch" 5 - 6 % Abschlag p.a. (=0,417 - 0,5 %) korrekt seien, um die Gemeinschaft der Versicherten nicht zu belasten:

https://www.t-online.de/finanzen/ratgeber/altersvorsorge/gesetzlicherente/id_100828262/rente-ab-63-hoehere-abschlaege-von-wirtschaftsweisen-gefordert.html

 

Wie der Wirtschaftsweise Martin Werding gerechnet hat, steht da leider nicht.

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Bolanger

Na, eigentlich müsste man doch die Ab- und Zuschläge auch an die Dauer der Abweichung koppeln. versicherungsmathematisch ist der scharfe Sprung von 0,3% Abschlag zu 0,5% Zuschlag bei vorgezogenem oder aufgeschobenem Rentenbeginn nämlich nicht zu erklären. Immerhin passen die 0,3% Abschlag ganz gut. Bei eienr durchschnittlichen Lebenserwatung von 80 jahren und einem regelrenteneintrittsalter von 67 jahren bezieht man im Schnitt 13 jahre Rente. Würde man rechnerisch die Rente um 13 Jahre orziehen, würde man diese doppelt so lang erhalten, also dürfte sie nur halb so hoch sein. 13x12x0,3 macht 46,8% Abschlag, das passt schon. 

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monstermania

Ich meine, dass Herr Werding bei seinen Berechnungen berücksichtigt hat, dass diejenigen die die Rente mit 63 und Abschlag in Anspruch nehmen, statistisch länger leben. 
In meiner Blase sind das zumeist diejenigen denen es finanziell eher gut geht und die es sich leisten können auf die Rente zu verzichten. Andere müssen durchziehen, obwohl Sie gesundheitlich eigentlich fertig sind, weil Sie sich den Abschlag finanziell nicht leisten können.

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Bolanger

Naja, dann muss man mit der Statistik auch weiter machen, um fair zu bleiben. Erwiesen ist, dass Frauen länger leben als Männer. Es wird noch weitere Korrelationen geben, aus denen man einen längeren Rentenbezug ableiten kann. Entweder man schert alle über einen Kamm, oder man berechnet individuell mit dem, was an Daten und Informationen zur verfügung steht.

 

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mmusterm
3 hours ago, Bolanger said:

schert alle über einen Kamm

Was unterscheiden denn Versicherungsunternehmen bei der Auszahlung einer privaten Rente?

 

Geschlecht - schon mal nicht.

Lebenserwartung als Mischung aus aktueller Gesundheit, (Kranken-)Vorgeschichte, sozialer Status/früherer Beruf - auch nicht.

Weitere Korrelationen - ??

 

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chirlu
vor 5 Stunden von Bolanger:

Bei eienr durchschnittlichen Lebenserwatung von 80 jahren und einem regelrenteneintrittsalter von 67 jahren bezieht man im Schnitt 13 jahre Rente.

 

Die fernere Lebenserwartung für heute 67jährige (Geburtsjahrgang 1959) beträgt ca. 20 Jahre. In der Größenordnung ist auch heute schon die Rentenbezugsdauer.

 

vor 3 Stunden von Bolanger:

Erwiesen ist, dass Frauen länger leben als Männer.

 

Nicht erwiesen ist, dass das an der Eigenschaft Geschlecht liegt. Die Forschung (Klosterstudie) spricht eher dagegen.

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Bolanger

Mein Kommentar bezog sich auf 

vor 3 Stunden von monstermania:

Ich meine, dass Herr Werding bei seinen Berechnungen berücksichtigt hat, dass diejenigen die die Rente mit 63 und Abschlag in Anspruch nehmen, statistisch länger leben.

Ich habe überschlagen, dass die Abschläge von 0,3% pro Monat früherem Rentenbeginn bei einem Regeleintrittsalter von 67 und einer Lebenserwatung von 80 Jahren (als Mittelwert aus Männlein und Weiblein) ziemlich gut passen. Wenn man nun wie auch immer errechnet, dass wegen "diejenigen die die Rente mit 63 und Abschlag in Anspruch nehmen, statistisch länger leben" der Abschlag höher sein müsste, dann werden offensichtlich weitere Korrelation zur Lebenserwartung in Berechnung des Abschlages einbezogen. Und wenn man damit anfängt, dann möge man bitte auch alles korrelieren, was man korrelieren kann und entsprechend individuell berücksichtigen. Am offensichtlichsten ist der Unisex-Tarif falsch. Und man wird wohl auch zu dem Ergebnis kommen, dass durchschnittlich diejenigen, die erst nach 20 in die GRV einzahlen (ujnd damit wahrscheinlich Studenten sind) länger leben als diejenigen, die schon mit 15 angefangen haben.   

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chirlu
vor 6 Minuten von Bolanger:

Ich habe überschlagen, dass die Abschläge von 0,3% pro Monat früherem Rentenbeginn bei einem Regeleintrittsalter von 67 und einer Lebenserwatung von 80 Jahren (als Mittelwert aus Männlein und Weiblein) ziemlich gut passen.

 

Schön. Und wie willst du nun die Lebenserwartung entsprechend drücken? :rolleyes:

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Bolanger
vor 3 Minuten von chirlu:

Die fernere Lebenserwartung für heute 67jährige (Geburtsjahrgang 1959) beträgt ca. 20 Jahre.

das statistische Bundesamt gibt dazu andere zahlen aus: Destatis. Danach liegt die Lebenserwartung für Bj '59 bei um die 81 Jahre für Frauen und um die 74 Jahre für Männer. Mit der vereinfachten Annahme, dass beide Geschlechter etwa hältig die Bevölkerung darstellen würde man eine gemittelte Lebenserwartung von 78 Jahren vermuten. Bei einem Regelrenteneintrittsalter von knapp über 66 Jahren für Bj. '59 ergibt sich eine durchschnittliche Rentenbezugszeit von 12 Jahren.

Meine Rechnung bleibt unter diesen Angaben weitgehend bestehen. Die Rentenabschläge von 0,3% pro Monat passen.    

vor 1 Minute von chirlu:

Und wie willst du nun die Lebenserwartung entsprechend drücken?

Was willst Du mit dieser Frage erreichen? Ich kann keinen Bezug zu meiner Aussage "0,3% Rentenabschlag pro Monat passen, andere Berechnungen basieren auf diversen Korrelationen mit der Lebenserwartung" nicht erkennen. Erklär ihn mir bitte, also den Bezug.

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