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Von reich zu arm geschieht öfter, als man denkt

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Von Gerd Kommer gibt es einen neuen Blog-Artikel: Von reich zu arm geschieht öfter, als man denkt

 

Was haltet Ihr davon? Stimmt das?

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire

So neu ist die Erkenntnis nicht: "Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt vollends." (Bismarck zugeschrieben)

--> https://www.aphorismen.de/zitat/18720

 

Bezüglich der vermuteten fake news und der starken Migration in der Gruppe der Reichen kann er ja mal mit Martina Lynartas diskutieren. :)

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Sir Zock-a-lot
vor 54 Minuten von CorMaguire:

So neu ist die Erkenntnis nicht: "Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt vollends." (Bismarck zugeschrieben)

Hättest du den Artikel gelesen, dann wüsstest du, dass Kommer den gleichen Spruch aus der Mottenkiste geholt hat... :narr:

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CorMaguire
vor 18 Minuten von Sir Zock-a-lot:

Hättest du den Artikel gelesen, dann wüsstest du, dass Kommer den gleichen Spruch aus der Mottenkiste geholt hat... :narr:

Stimmt ich habe ihn nur überflogen :)

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt

Hier noch eine lesenswerte Quelle Kommers, die analog gegen Pikettys These vom zunehmenden Reichtumsgefälle argumentiert:

Arnott, Robert/William Bernstein/Lillian Wu (2015): „The Rich Get Poorer: The Myth of Dynastic Wealth“

https://www.cato.org/sites/cato.org/files/serials/files/cato-journal/2015/9/cj-v35n3-1_0.pdf

Unter anderem wird dieses ältere Gedankenexperiment zitiert:

Zitat

In 1997, one of us posed the question, “In the 2,001 years since the supposed date of the birth of Christ, if one had invested a single dollar [1/350th of an ounce of gold at that time] at 5 percent compounded real return, how much wealth would one now possess?”

The answer was that this investor would now own a sphere of gold larger than the earth’s orbit around the sun, growing at nearly 10,000 miles in diameter per day. While earning 5 percent real return may be possible, growing wealth intergenerationally at that rate, over long spans of time, is clearly impossible (Arnott and Bernstein 1997).

 

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Sapine

Kommer und Beck haben vor einem halben Jahr ein Video zu dem Thema gemacht. 

 

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck
vor 9 Stunden von stagflation:

Von Gerd Kommer gibt es einen neuen Blog-Artikel: Von reich zu arm geschieht öfter, als man denkt

 

Was haltet Ihr davon? Stimmt das?

 

Das Problem ist ja bereits die Familie zu erhalten. Fordert die Gesellschaft auch noch Patrilinearität wird es noch schwerer.

Kommen Kriege, Vertreibungen und Genozide hinzu, werden "Generationenprojekte" gänzlich unrealistisch.

Beispielhaft ließen sich die Senatoren der römischen Kaiserzeit in keinster Weise mehr von denen der Republik ableiten.

Und das obwohl Adoption als sehr probates Mittel anerkannt war und eingesetzt wurde. Das waren einfach ganz andere Familien.

 

Vielleicht muss man auch das positive an solchen Prozessen sehen.

Gesellschaftlicher Ausgleich und sozialer Aufstieg funktioniert auch ohne Sozialismus. :thumbsup:

 

 

 

 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
Zitat

Die erste Forbes-400-Liste der Superreichen in den USA wurde im Jahr 1982, vor über 40 Jahren, publiziert. [2] Von den 400 Familien in der 2022er-Ausgabe der Zeitschrift Forbes waren gemäß Haghani/White weniger als 10% bereits in der ersten Liste von 1982 enthalten.

Heisst das jetzt wirklich, dass die anderen 90% arm wurden oder verarmt sind?

Schaut man sich die Top-15 der Liste von 2022 an, dann sind unter den ersten 15 allein 12 Tech- & Internet-Milliadäre, plus 3x irgendwelche Waltons (Wallmart).

Ich würde schlicht und ergreifend sagen, dass von den Tech-Milliardären 1982 diverse noch garnicht gelebt haben oder zumindest noch in Windeln gemacht haben.

Die Top 15 sind dann auch die, die über 100 Mrd Vermögen haben. Ab Platz 16, ist man deutlich unter 100 Mrd.

Meine Vermutung ist, dass viele der 1982er Top 400 zwar nicht mehr in den Top 400 aber in den Top 1.000 oder zumindest in den Top 1.000 (="die oberen 10.000") sind. Und arm sind die mit Sicherheit nicht.

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oktavian
vor 4 Minuten von Holgerli:

Meine Vermutung ist, dass viele der 1982er Top 400 zwar nicht mehr in den Top 400 aber in den Top 1.000 oder zumindest in den Top 1.000 (="die oberen 10.000") sind. Und arm sind die mit Sicherheit nicht.

+1 das Argument man muss in den top400 bleiben verstehe ich auch nicht. 

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dev
· bearbeitet von dev
vor 1 Minute von oktavian:

+1 das Argument man muss in den top400 bleiben verstehe ich auch nicht. 

Zumal die Weltbevölkerung steigt, eventuell sollte man TOP 0,001% nutzen.

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oktavian
vor 4 Minuten von dev:

Zumal die Weltbevölkerung steigt, eventuell sollte man TOP 0,001% nutzen.

Oder in den USA um tech-Aktien reiche bereinigen. Die Beispiele Gates oder Buffett zeigen auch bewusste Entscheidungen. Es muss nicht das Versagen der Erben sein. 

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck
vor 48 Minuten von oktavian:

+1 das Argument man muss in den top400 bleiben verstehe ich auch nicht. 

 

Und man kann sich natürlich auch fragen wie Fürst Bismarck das sehen würde.
Beispielhaft mit Blick auf seine Nachkommen. Die stehen IMHO gar nicht so schlecht da.
Zumindest als "arm" würde ich die nicht bezeichnen.

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Sapine

Ist außer mir keinem aufgefallen, dass er mit dem Artikel Werbung für seine Stiftungen macht? 

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Rubberduck
vor 10 Minuten von Sapine:

Ist außer mir keinem aufgefallen, dass er mit dem Artikel Werbung für seine Stiftungen macht? 

Ach…..

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OttoKleinanleger
· bearbeitet von OttoKleinanleger
vor 39 Minuten von Sapine:

Ist außer mir keinem aufgefallen, dass er mit dem Artikel Werbung für seine Stiftungen macht? 

Nur weil man selbst Lösungsansätze bietet wie ETFs, Vermögensverwaltung oder die Unterstützung bei der Stiftungsgründung, so müssen diese Lösung nicht falsch oder gar der Blogbeitrag schlecht sein. Man sollte als Content-Konsument halt immer erhöhte Wachsamkeit haben, wenn zum Problem gleicht die Lösungen mitgeliefert werden.
  
Ein wenig mehr zu den Stiftungen erfährt man noch bei Youtube:  Das einzige Video über Finanzen, das Du brauchst / {ungeskriptet} by Ben

 

Ansonsten empfinde ich den Blogbeitrag aber als angenehme Abwechslung zum ewigen "die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer", zumal hier gewöhnlich auch die Lösung mitgeliefert wird, nämlich der Ruf nach mehr Steuern.

 

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 52 Minuten von Sapine:

Ist außer mir keinem aufgefallen, dass er mit dem Artikel Werbung für seine Stiftungen macht? 

Außerdem noch explizit Werbung für sein neues Buch :P

Zitat

Dieser Blog-Beitrag ist eine geringfügig veränderte Version eines Abschnittes aus unserem im Juni 2026 erscheinenden Buch „Intelligent Vermögen schützen: Wirksame Strategien zur Risikosenkung – ein praktischer Asset-Protection-Ratgeber“.

Und ja, das klingt recht ähnlich zum älteren "Souverän Vermögen schützen" (mit einem anderen Co-Autor) und richtet laut Verlagstext auch wieder "besonderes Augenmerk [...] auf die Familienstiftung als einen Baustein, mit dem Vermögende steuerliche Vorteile erzielen, ihre Vermögensnachfolge regeln, die generationsübergreifende Versorgung ihrer Angehörigen sicherstellen und sich vor den vielfältigen Risiken schützen können".

 

Nur ETFs auflegen bringt's halt finanziell nicht. :P

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

In dem Blog-Artikel geht es ja hauptsächlich um längere Zeiträume, um mehrere Generationen.

 

Wie aber sieht es aus mit dem eigenen Leben?

 

Zitat

Auf der Ebene des Einzelhaushaltes verstärkt das falsche Narrativ den Irrglauben: „Einmal reich, immer reich“ und erschwert den grundsätzlichen Mindshift, den ein reich gewordener Haushalt für den Übergang in ein wirklich funktionierendes Vermögensschutz-Mindset braucht.

 

Hier im Forum glauben einige: "Man muss in jungen Jahren anfangen zu sparen, damit man 50 Jahre später nicht unter der Brücke schlafen muss". Oder "ich lege mein Geld risikoreich in einen Aktienfonds an. Dann kann ich mit 40 aufhören zu arbeiten und den Rest meines Lebens von meinem Wertpapierdepot leben".

 

Die Idee ist also, dass man Vermögen aufbauen und zumindest während des eigenen Lebens halten kann. Stimmt denn diese Denkweise? Oder ist das auch ein Irrglaube?

 

Wie sieht es aus mit sozialem Status? Ist dieser stabiler? Vielleicht wäre es ja besser, in sozialen Status zu investieren (z.B. in den Beruf), als in Vermögen?

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Der Heini
vor 21 Minuten von stagflation:

Vielleicht wäre es ja besser, in sozialen Status zu investieren (z.B. in den Beruf), als in Reichtum?

Naja, ein guter Beruf ist IMHO eine der Grundvoraussetzungen um vermögend zu werden.

Bekannte haben sich aktiv gegen Kinder entschieden aus Kostengründen und für mehr eigene Freizeit, für mich ist das nicht der richtige Weg. Aber nachvollziehbar, da Kinder viel Geld und Zeit kosten, die Belohnung ist da nicht quantitativ messbar.

 

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