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Fetz

Vanguard Group

Empfohlene Beiträge

Fetz
· bearbeitet von Fetz

In diesem Faden bitte alles zum Thema Vanguard als Anbieter:

Wissenswertes, aktuelle Informationen, Übersicht über neue Produkte etc..

 

Diskussionen zu einzelnen Produkten („Gral“) etc bitte in den dafür angelegten Fäden.

 

EDIT: Ergänzt

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Schlumich

Das könnte aber a) rasch sehr unübersichtlich werden und b) Informationen, die man anderswo gewohnt ist zu finden (Gral-Faden etc) verwässern....

Bin nicht sicher, ob das eine gute Idee ist.

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Fetz
· bearbeitet von Fetz

Podcast von Morningstar zu Vanguard (USA)

 

zu personellen, formellen und inhaltlichen Veränderungen unter der neuen Führung:

 

Teil 1

 

 

@Schlumich Danke, hab es oben genauer beschrieben.

Letztlich liegt es an der Disziplin aller Foristi.


EDIT: Zu anderen Anbietern wie zB Blackrock oder Dimensional gibt es im Forum auch eigene Fäden ohne das Chaos ausgebrochen ist ...

:thumbsup:

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satgar

Kann jemand vielleicht nochmal erklären, wie wir als deutsche Anleger bei Vanguard behandelt werden? Was ich meine ist: Vanguard ist doch eine Genossenschaft. Aber wie ich das mal verstanden habe, nur in den USA ist das so. Was gilt denn für uns deutsche Anteilseigentümer am Gral? 

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Fetz
· bearbeitet von Fetz

Und noch ein weiterer Podcast zum Thema

 

Der Deutschland-Chef im Interview

 

(Wenig zum Thema Vanguard, mehr persönliche Karriere)

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Fetz

@satgar

 

Vanguard operiert in Deutschland und Europa über eine europäische Tochtergesellschaft (Vanguard Group Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt , diese ist ein „normales“ von der BaFin beaufsichtigtes Wertpapierinstitut), während die besondere, „genossenschaftsähnliche“ Eigentümerstruktur nur auf die US‑Muttergesellschaft zutrifft.

 

 

 

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ml20
vor 4 Stunden von Fetz:

Vanguard Group Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt , diese ist ein „normales“ von der BaFin beaufsichtigtes Wertpapierinstitut

Laut Wertpapierprospekt wird die Vanguard Funds Plc von der Vanguard Group (Ireland) Limited in Dublin geführt. Die ist eine hundertprozentige Tochter der Vanguard Group, Inc.

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Fetz
· bearbeitet von Fetz

Beides ist irgendwie richtig.

 

Die KI ist folgender Meinung:

Zitat

Die rechtliche Struktur von Vanguard in Europa und die Stellung deutscher Anleger ist komplex und unterscheidet sich grundlegend von der häufig zitierten US-Struktur. Eine klare Trennung der Ebenen ist notwendig.

Globale Konzernstruktur in den USA

Die Muttergesellschaft ist The Vanguard Group, Inc.

Besonderheit in den USA:

Vanguard ist nicht börsennotiert.

Die Gesellschaft gehört ihren eigenen US-Fonds.

Diese Fonds gehören wiederum den Anlegern.

Ergebnis ist eine sogenannte mutual ownership Struktur, die gewisse Ähnlichkeiten mit einer genossenschaftlichen Organisation hat. Anleger in US-Fonds sind indirekt Eigentümer des Konzerns.

Wichtig: Diese Struktur gilt rechtlich nicht für Europa.

 

Europäische Struktur

 

2.1 Operative Einheit in Europa

Zentrale Gesellschaft ist die Vanguard Group Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt.

Rechtsform: GmbH

Regulierung: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Funktion: Vertrieb, Marketing und unterstützende Dienstleistungen

Diese Gesellschaft ist eine Tochter der US-Mutter und steht nicht im Eigentum europäischer Anleger.

 

2.2 Fondsebene

Die eigentlichen Anlageprodukte sind eigenständige Fondsvehikel, typischerweise:

Vanguard Funds plc

Vanguard Investment Series plc

Merkmale:

Sitz in Irland

Regulierung durch die Central Bank of Ireland

Ausgestaltung als UCITS-Fonds

 

2.3 Verwaltungsgesellschaft

Die Fonds werden verwaltet durch Vanguard Group (Ireland) Limited.

Diese Gesellschaft ist die Management Company im Sinne der UCITS-Richtlinie und verantwortlich für Portfolioverwaltung, Risikomanagement und regulatorische Pflichten.

 

2.4 UCITS-Rechtsrahmen

Alle europäischen Vanguard-ETFs unterliegen dem UCITS-Regime. Dieses verlangt insbesondere:

Trennung von Fondsvermögen und Verwaltungsgesellschaft

Einschaltung einer unabhängigen Verwahrstelle

Einheitliche Anlegerschutzstandards in der EU

 

Struktur aus Sicht eines deutschen Anlegers

 

Die Beteiligungskette lässt sich vereinfacht wie folgt darstellen:

Anleger in Deutschland
→ hält Anteile an einem ETF
→ dieser ETF ist Teil eines irischen Fonds (z. B. Vanguard Funds plc)
→ Verwaltung durch Vanguard Group (Ireland) Limited
→ organisatorische Einbindung in Vanguard Group Europe GmbH
→ letztlich Teil der globalen Vanguard Group, Inc.

Entscheidend ist, dass die Beteiligung des Anlegers ausschließlich auf Fondsebene besteht.

 

Rechtliche Stellung deutscher Anleger

 

4.1 Rechtsnatur der Beteiligung

Ein deutscher Anleger hält Anteile an einem Investmentfonds. Diese Anteile verbriefen eine Beteiligung am Fondsvermögen, nicht an einer Gesellschaft der Vanguard-Gruppe.

 

4.2 Sondervermögen

Das Fondsvermögen ist rechtlich als Sondervermögen ausgestaltet. Das bedeutet:

Trennung vom Vermögen der Verwaltungsgesellschaft

Schutz im Insolvenzfall der beteiligten Unternehmen

unmittelbare Zuordnung der Vermögenswerte zum Fonds

 

4.3 Verwahrstelle

Eine unabhängige Depotbank (Verwahrstelle) übernimmt:

Verwahrung der Vermögenswerte

Kontrollfunktionen gegenüber der Fondsgesellschaft

Sicherstellung der Einhaltung regulatorischer Vorgaben

 

4.4 Anlegerrechte

Anleger haben insbesondere folgende Rechte:

Rückgabe der Fondsanteile zum Nettoinventarwert

Anspruch auf Ausschüttungen (bei ausschüttenden Fonds)

Informationsrechte (Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen)

 

4.5 Abgrenzung

Ein deutscher Anleger ist:

kein Gesellschafter der Vanguard Group Europe GmbH

kein Anteilseigner der Vanguard Group, Inc.

nicht an der Verwaltungsgesellschaft beteiligt

Er ist ausschließlich Anteilinhaber eines Fonds.

Gründe für die europäische Struktur

Die europäische Regulierung verfolgt das Ziel:

klare Trennung zwischen Kapitalanlagegesellschaft und Anlegervermögen

Minimierung von Interessenkonflikten

hohe Transparenz und Anlegerschutzstandards

Die US-amerikanische mutual ownership Struktur ist mit diesem regulatorischen Rahmen nur eingeschränkt vereinbar und wird daher in Europa nicht umgesetzt.

Wirtschaftliche und rechtliche Einordnung

Wirtschaftlich verfolgt Vanguard auch in Europa eine kostenorientierte und anlegerfreundliche Strategie.

Rechtlich handelt es sich jedoch um einen klassischen Asset-Management-Konzern, bei dem Anleger keine Eigentümerstellung am Unternehmen selbst haben.

 

Fazit

In Europa gilt:

Vanguard ist ein klassischer Vermögensverwalter mit konzernhierarchischer Struktur.

Die Produkte sind UCITS-Fonds, meist mit Sitz in Irland.

Deutsche Anleger halten Anteile an einem Sondervermögen.

Es bestehen keine Eigentumsrechte am Anbieter selbst.

Der Schutz erfolgt über die Trennung des Fondsvermögens und die Einbindung einer Verwahrstelle.

Die Aussage, Vanguard gehöre den Anlegern, ist für europäische Anleger rechtlich nicht zutreffend. Sie bezieht sich ausschließlich auf die besondere Struktur in den USA.

TLDR:

Im Prinzip, sofern ich das richtig einordne, ist ein Vanguard-ETF für dt. Anleger ein ganz normaler irischer UCITS-ETF einer Kapitalanlagegesellschaft, die zur Vanguard Group gehört.

Mit der US-genossenschaftlichen Struktur der Vanguard Group hat das nichts zu tun.

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chirlu

Die europäischen Fonds selbst folgen dem SICAV-Modell, gehören also den Anlegern. Die treffen, jedenfalls theoretisch, in der Hauptversammlung alle wesentlichen Entscheidungen. Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaften gehören Vanguard USA. Sie könnten prinzipiell gewechselt werden (durch Mehrheitsbeschluss der Anlager), allerdings hätten die Fonds danach wohl kein Recht mehr auf Nutzung der Marke Vanguard.

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satgar
· bearbeitet von satgar

Ist es damit dann schlicht egal, ob ich einen Vanguard oder ishares ETF als deutscher Anleger halte? Ich habe weder vor- noch Nachteil hinsichtlich der Gesellschaftsstrukturen der Gesellschaften, stimmts?

 

Wenn ich das als deutscher Versicherungskunde betrachte, könnte ich ja eher eine Vorliebe für Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit haben als zu Aktiengesellschaften.

 

Aber hier bei den Kapitalanlagegesellschaften, ist es Wurscht. So höre ich zumindest raus. Danke für eure vielfältigen statements zu meiner Frage.


 

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Schlumich
vor 10 Minuten von satgar:

Ist es damit dann schlicht egal, ob ich einen Vanguard oder ishares ETF als deutscher Anleger halte? Ich habe weder vor- noch Nachteil hinsichtlich der Gesellschaftsstrukturen der Gesellschaften, stimmts?


 

So habe ich es zumindest die ganze Zeit verstanden.

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Sapine

Die Frage wird sein, welche Entscheidungen die jeweilige Fondsgesellschaft trifft. Da könnte es dann schon entscheidend sein, wer wann welche Fonds übernimmt oder nicht (siehe Beispiel Comstage --> Lyxor--> Amundi). Das mit der Mehrheitsentscheidung der Anteilseigner scheint mir doch eher Theorie. Bis jetzt hat mich jedenfalls noch keine Fondsgesellschaft nach meiner Meinung befragt vor Änderungen. 

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Fetz
vor einer Stunde von Sapine:

Die Frage wird sein, welche Entscheidungen die jeweilige Fondsgesellschaft trifft.

Nach meinem Wissen ist auch das rein theoretisch. Ich kenne keine Information das so etwas geplant ist/wird.

 

Und das "Risiko" für Veränderungen im Gesamtkonstrukt oder im Bezug auf Schließungen/Verschmelzungen/Verlegung des Domizils scheint mir bei V. definitiv nicht höher als bei anderen KAG. Eher im Gegenteil.

 

Amundi lässt grüßen :tdown:

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Sapine

Mit Vorhersagen bin ich grundsätzlich vorsichtig, wenn sie die Zukunft betreffen. John Bogle ist tot und hat keinen Einfluss mehr. 

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Fetz

 

Wo siehst Du eine Vorhersage?

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chirlu
vor 2 Stunden von satgar:

Ist es damit dann schlicht egal, ob ich einen Vanguard oder ishares ETF als deutscher Anleger halte? Ich habe weder vor- noch Nachteil hinsichtlich der Gesellschaftsstrukturen der Gesellschaften, stimmts?

 

Bei irischen SICAVs sind die Einflussmöglichkeiten gleich. Von iShares gibt es aber u.a. auch Fonds nach deutschem Recht, bei denen Anleger weniger Mitbestimmung haben.

 

vor 1 Stunde von Sapine:

Das mit der Mehrheitsentscheidung der Anteilseigner scheint mir doch eher Theorie. Bis jetzt hat mich jedenfalls noch keine Fondsgesellschaft nach meiner Meinung befragt vor Änderungen.

 

Die Einladungen zu den Hauptversammlungen werden veröffentlicht. Die Banken leiten sie halt nicht weiter, so dass man sich selbst kümmern müsste. (Und wahrscheinlich wäre ein Ausüben der Stimmrechte über die Banken auch aufwendig und/oder teuer.)

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Megatron
vor 1 Stunde von chirlu:

 

Die Einladungen zu den Hauptversammlungen werden veröffentlicht. Die Banken leiten sie halt nicht weiter, so dass man sich selbst kümmern müsste. (Und wahrscheinlich wäre ein Ausüben der Stimmrechte über die Banken auch aufwendig und/oder teuer.)

Richtig, die werden z.B. über WM Datenservice veröffentlicht. Ob die Banken das weiterleiten, ist unterschiedlich. Die V Bank z.B. leitet die Einladungen weiter. Die „üblichen“ Broker eher nicht.

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kariya_ANA

https://www.bankeronwheels.com/vwce-chill-investors-are-cooling-off-on-vanguard/

 

Quote

VANGUARD's STRUCTURE IN EUROPE

In theory European investors should benefit Equally

In practice Europeans compete with US investors on cuts

vanguard's materials in europe

Vanguard’s unique structure benefits fund shareholders. It certainly works that way in the US. In Europe the promise is more vague. In its materials Vanguard states “investors in Europe benefit from Vanguard’s commitment to putting investors’ interest first”. But, what does it mean?

What happens if you follow the money?

All roads lead to Zealous Inc.

We went through Vanguard’s documents to understand the structure a bit better. What stands out is that all its private entities worldwide are directly or indirectly owned by Zealous Inc. The Vanguard Group Inc. (incorporated in Pennsylvania, USA) holds 100% of the share capital of Zealous Inc. So we followed the money.

Vanguard's net revenues rose 46% in three years

MUTUAL Fund & ETF REVENUES

Revenue Item2023202220212020

Pooled Funds183.9175.5197.4157.7

ETFs125.199.692.460.5

Other19.420.828.020.6

Rebates−41.6−43.4−57.0−42.1

Net revenue286.7252.5260.8196.7

In $ million. Only takes into account the Irish operations. Source: Vanguard, Bankeronwheels.com.

Vanguard’s Irish-domiciled business has mushroomed: combined management-fee revenue from UCITS pooled funds and ETFs jumped from $196.7 million in 2020 to $286.7 million in 2023, with ETFs contributing most of the lift. We don’t have the 2024 and 2025 figures yet, but by my estimations above ETFs exceeded $200m (€174m) in July 2025 from $125m in 2023. 

Yet almost every extra dollar goes straight back to america

MUTUAL Fund & ETF Expenses

Expense Item2023202220212020

Service-fee expense229.3181.9192.4132.3

Compensation12.612.514.410.7

Other expenses39.354.649.149.2

Total operating expenses281.2249.0255.9192.1

In $ million. Only takes into account the Irish operations. Source: Vanguard, Bankeronwheels.com.

Yet almost every extra dollar goes straight back out the door. The service-fee charge climbed even faster than revenue—to $229 million in 2023—and now absorbs 82% of the company’s entire cost base (up from 69% in 2020). Compensation and other running costs are almost rounding errors by comparison, so total operating expenses track revenue almost one-for-one.

Vanguard Ireland Doesn't leave profits in europe as it scales up

SERVICE CHARGE & PROFITS

Key Items2023202220212020

Service-fee / Revenues80.0 %72.0 %73.8 %67.3 %

Profit margin2.0 %1.0 %1.3 %1.8 %

In $ million. Only takes into account the Irish operations. Source: Vanguard, Bankeronwheels.com.

Now, some of it is justified. Vanguard centralises operations and systems in the U.S. But, in an ETF platform, scale normally drives operating leverage: once the systems and people are in place, each extra dollar of fee income should push the service-cost ratio down, not up. Instead, Vanguard Ireland’s service-fee burden climbed from 67.3% of revenue in 2020 to 80% in 2023—even though net revenue rose 46% over the same period. What is says is that Vanguard’s Irish operation is set up to sweep all excess cash to Vanguard Group based in the US, not to directly reduce costs for Europeans. It only leaves a token margin onshore, which was consistently around 2%.

In a way – cuts in Europe compete with those in the US. It’s a political decision by Vanguard’s management in the US, as European excess profits don’t stay in Europe.

 

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Churgast
vor 6 Stunden von satgar:

Ist es damit dann schlicht egal, ob ich einen Vanguard oder ishares ETF als deutscher Anleger halte? Ich habe weder vor- noch Nachteil hinsichtlich der Gesellschaftsstrukturen der Gesellschaften, stimmts?

Die ersten ETFs an der Frankfurter Börse kamen von der HVB-Tochter Indexchange. "ishares" hat 2006 Indexchange gekauft.  Bei Indexchange lagen die TERs von einigen ETFs bei 0,5% (FTSE 100, SMI). Andere waren damals schon fast so günstig wie heute (z.B. Stoxx 600). Als ab 2008 ein "ETF-Altbestand" steuerlich vorteilhaft war, hat ishares gerne neue günstigere ETFs in Irland aufgelegt. Altanleger blieben in ihren teureren deutschen ETFs "eingesperrt", wenn sie den Altbestand nicht antasten wollten. Vanguard hat solche Spielchen nicht gemacht. Die Gebührensenkungen bei Vanguard kamen immer auch den Altanlegern zugute.

 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Gab es 2008 schon Vanguard Fonds in Deutschland? Meine beiden Altfälle sind von ishares und Xtrackers. 

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Churgast
vor 10 Minuten von Sapine:

Gab es 2008 schon Vanguard Fonds in Deutschland? Meine beiden Altfälle sind von ishares und Xtrackers. 

Nein. Ich wollte nur sagen, dass Vanguard Gebührensenkungen immer sofort auch an "Bestandskunden" weiter gibt statt neue günstigere ETFs aufzulegen (z.B. Xtrackers "Core").

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