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Lazaros

Welchen Rasenmäher kaufen?

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros

Hallo,

nachdem mein mehr als 30 Jahre alter Sabo-Rasenmäher das Zeitliche segnet,

würde mich interessieren, welchen Rasenmäher ihr kaufen würdet (Mähroboter scheidet von vornherein aus).

Anforderungen: zu mähen sind  ca. 400 - 500 Quadratmeter Wiese und Laufwege alle 2-3 Wochen. Der Rest des Grundstücks wird nur 2-3 mal jährlich mit der Sense gemäht (genauer: es wird mähen gelassen).

 

1. Benziner mit jährlichem Kundendienst oder Akkumäher?

2. Schnittbreite?

3. Welche Marke?

4. Konkrete Empfehlung

 

Danke für Tipps

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slowandsteady

Akkumaeher (kein Maehroboter). Nachdem wir einen gekauft haben, trauere ich dem Benzinmaeher keine Sekunde nach. Springt sofort an, stinkt nicht, ist leise, ... Mit 2 Akkus schaffst du die Flaeche locker, wir haben auch 2 und ich lade halt den einen auf, solange ich mit dem anderen maehe. Der ist dann nicht voll, aber man kann das nochmal strecken. Und es ist sogar das gleiche Akkumodell wie wir auch fuer andere Werkzeuge haben.Das einzige was man nicht machen sollte ist "nutzen, dann Akku leer lagern". Dann halten die auch Jahre lang ohne merkliche Einbussen.

Kundendienst mache ich nie, wozu auch bei einem Geraet was vielleicht 150 Euro neu kostet? Da waere 1h Arbeitszeit schon in der Groessenordnung 50% des Anschaffungspreises.
 

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Der Heini

Akkumäher, ist deutlich pflegeleichter. 

Nachteil: Bei hohem Gras (Wiese ist relativ) fehlt etwas die Kraft.

Vorteil: Springt fast immer sofort an, Benzin nicht immer.

Habe Stihl-Akkus, die haben gute Leistung, passen teilweise auch in die Viking-Geräte, auf System achten (AK und AP Systeme, inkompatibel).

 

Habe aber selber keinen Akku-Rasenmäher, da ich mit 2 Rasentraktoren mähe (>2000qm).

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Keine Ahnung wie fit Du bist. Für mich wären Fragen der Handhabbarkeit wichtig.

Gewicht

Bedienbarkeit

Transport/Verstauen (Keller, Gartenhütte?) 

 

Eine große Schnittbreite ist vorteilhaft bei einem Garten mit klar strukturierten Flächen, vorausgesetzt, das Gerät hat genug Wumms. Wenn es kleinteilige Blumenbeete zwischen den Rasenflächen gibt, ist etwas kleiner wohl besser für eine bessere Manövrierbarkeit. 

 

Akku mit Wechselakku würde ich auch den Vorzug geben. 

 

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Bolanger

Ich habe vor Jahren einen China-Mäher der Fa. Denqbar gekauft für etwa 2000 qm. Man glaubt es kaum, der mäht tatsächlich den Rasen und tut dies dank seines Antriebs ohne kräftig schieben zu müssen. Tatsächlich springt er nach der Winterpause auf den ersten Seilzug an. Aufgrundd es geringen Preises lohnt sich auch keine Wartung, zumindest nicht in einer Werkstatt. 1x im Jahr Ölwechsel machen, Messer schärfen und Zündkerze gucken und damit läuft er nun im 5. Jahr. Übermäßig laut ist er nicht und hat ausreichend Kraft. Ich wüsste nicht, wozu ich ein Vielfaches für einen Sabo ausgeben sollte. Wenn kaputt, dann neu. Und man kann dann immer wieder neu schauen, was es denn sein soll. Rasenmäher sind nun wahrlich keine Raketenwissenschaft mehr.

 

Problemlos wäre für mich ein Benziner mit möglichst viel Umms, kein E-Starter, denn eine Batterie geht mit den Jahren kaputt. Das wäre auch der Grund gegen einen Akkumäher. Einen Antrieb möchte ich nicht mehr missen. Markengerät wollte ich nicht mehr zahlen. Im direkten vergleich kann man noch auf die Drehzahl des Motoras schauen, damit dieser möglichst langsam und damit meist leiser läuft. 

 

 

 

 

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Vios

Für mich kommt nur ein Benziner in Frage. In grauer Vorzeit hatte ich mal einen E mit Kabel. Das geht im Prinzip auch, hatte aber keinen Radantrieb.

Darauf möchte ich keinesfalls mehr verzichten wegen teilweiser Hanglage. Man wird nicht jünger.

Derzeit tut ein Dolmar gute Dienste, der noch mit DM bezahlt wurde.

Da ist einmal vor ewigen Zeiten das Öl gewechselt worden und die Zündkerze gleich mit, weil ich den dummerweise mal auf die falsche Seite gekippt hatte. Dabei ist die Vergasermembran beschädigt worden durch das Öl.

Den Luftfilter mache ich alle paar Jahre mal sauber.

Man rechne mal die Betriebsstunden aus, die ein Mäher im Jahr läuft. Da muss man nicht dauernd dran rumfummeln (lassen)

Das Messer schärfe ich alle Jahre mal selbst. Keine Kunst.

Ich würde auf einen Messerbalken achten, statt Austauschklingen.

Der Vorgänge hatte solche und hat auch viele Jahre gehalten.  Als ich aber dann mal neue Klingen kaufen wollte, gab es die namhafte dt. Firma nicht mehr.

 

Eine Verwandte ältere Dame hatte sich belabern lassen und ihren Benzinmäher jedes Jahr zur Wartung abholen lassen.

Der hat keine 10 Jahre gehalten. 

Dito mein Nachbar mit seinem teuren Markengerät. Der war mehr in der Werkstatt als im Garten trotz jährlicher Inspektionen. 

 

Ohne dies jetzt Tipp nennen zu wollen, denn da kommen sicher wieder die Sicherheitsbeauftragten aus den Löchern, aber wenn ich Strauchschnitt und auch Laub auf einem Haufen habe, fahre ich da mit dem Mäher drüber, bis alles zerkleinert ist und in die Biotonne oder Komposter passt.

Dazu braucht man aber schon ein paar PS.

 

 

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zoni

Bei den Anforderungen kommt nur ein Benzinmäher in Frage.

Bei den wenigen Einsätzen braucht man keine jährliche Wartung.

Marke ist fast egal, die tun alle ihren Dienst. Ich habe einen vom Lidl und einen China-Mäher (online), haben damals jeweils ca. 100 EUR gekostet. heute ca. 250EUR.

Den einen hab ich auch nur gekauft, weil der alte nach ca. 40 Jahren auch mal einen Service gebraucht hätte. KV 90 EUR. rentiert sich natürlich bei den Preisen nicht.

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady

Unser billiger 08/15 Akkurasenmaeher ist besser als der alte "leistungsstarke" Benzin-Rasenmaeher, der staendig Probleme machte. Da hab ich mehr Zeit mit Rasenmaeher Babysitten verbracht, als ich mit der Handsense zum Maehen gebraucht haette. 

Selbst wenn in 10 Jahren die Akkus kaputt sind, kauf ich halt neue (oder gleich einen neuen Rasenmaeher). Bis dahin freue ich mich, dass mein Rasenmaeher immer funktioniert und ich nicht Oel wechseln muss, oder Kanister an der Tanke tanken etc. 

Fuer die paar 100m2 bei uns mit Bauemen/Beeten/Gehwegen dazwischen reicht es locker. Klar, wenn ich jetzt regelmaessig drei Fussballfelder maehen wuerde, dann waere ich wahrscheinlich auch fuer einen ordentlichen Benzinrasenmaeher mit ordentlich Schnittbreite, aber fuer den typischen Garten bei 500m2 Grundstueck reicht der billigste E-Rasenmaeher und ist um Laengen komfortabler, weil er einfach funktioniert. In der Zeit, die ich frueher fuer den Start des Benziners gebraucht habe, habe ich jetzt die Haelfte schon gemaeht... Aber ist nur meine Meinung, nach leidlichen Erfahrungen mit Benzin-Rasenmaehern...

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

Ich würde einen Akku-Mäher nehmen. Ich habe einen von SABO. Dazu ggf. einige Ersatz Akkus, damit man weitermähen kann, wenn ein Akku leer ist. Ein Benzin-Mäher hat sicher mehr "Wumms", aber für normale Zwecke und eine relativ überschaubare Fläche ist ein Akku-Mäher völlig ausreichend. Springt immer an und man hat nie wieder Ärger mit Zündkerzen, Öl, Luftfilter, Benzin usw. ... außerdem stinkt es nicht mehr. Ich will nie wieder was anderes. Kabelgebundene Mäher sind bei übersichtlichen Flächen eine Alternative .... das kommt aber stark auf das zu mähende Grundstück an. Wenn dort viele Ecken, Hindernisse, usw. sind, kann eine Kabel auch eine Qual sein. ;) 

 

Ich würde einen Akku-Mäher eines bekannten Herstellers nehmen, von dem man hoffentlich auch in 10 Jahren noch Ersatz-Akkus bekommen kann. Aber das ist Geschmackssache.  Vielleicht ist ja auch schon ein bestimmtes Akku-System im Haushalt vorhanden, dass man auch nützen könnte.

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t.klebi
vor einer Stunde von Lazaros:

Anforderungen: zu mähen sind  ca. 400 - 500 Quadratmeter Wiese und Laufwege alle 2-3 Wochen. Der Rest des Grundstücks wird nur 2-3 mal jährlich mit der Sense gemäht (genauer: es wird mähen gelassen).

 

1. Benziner mit jährlichem Kundendienst oder Akkumäher?

2. Schnittbreite?

3. Welche Marke?

4. Konkrete Empfehlung

Für diese Wiese mit überschaubarer Größe würde ich ein Akkugerät nehmen. Bei Akkugeräten kommt es darauf an, was man bereits für Akkugeräte zu Hause hat. Es ergibt wenig Sinn für jedes Gerät ein anderes inkompatibles System zu wählen. 

Falls du bereits Makita-Akkugeräte mit 18 V LXT hast, wäre der Makita Akku-RasenmäherDLM463 meine Empfehlung.

 

Den nutze ich selbst (bzw. den Vorgänger Makita DLM460PT2). Der kommt mit deinen Anforderungen spielend zurecht. 

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros

Danke Euch allen für die Vorschläge und guten Argumente, die im Prinzip alle schon in meinem Kopf rumgeistern.

Problem dabei: je mehr ich mich informiere, desto unschlüssiger werde ich.

 

In die enge Auswahl kommen:

- ein Benzinrasenmäher von Scheppach (gibt es oft unter 200€): Benzinrasenmäher MS161-46 Scheppach - 46 cm Schnittbreite Radantrieb | Mulchfunktion | 55L Fangbox

https://shop.scheppach.com/Benzinrasenmaeher-MS161-46-Scheppach-46-cm-Schnittbreite-Radantrieb-Mulchfunktion-55L-Fangbox/5911244905

- ein Einhell Akkurasenmäher (da ich aus der Einhell-Serie schon einige Akkugeräte und Akkus habe): Einhell Power X-Change Akku-Rasenmäher GP-CM 36/450 mit 38cm Schnittbreite

https://www.obi.de/p/9145665/einhell-power-x-change-akku-rasenmaeher-gp-cm-36-450?wt_mc=ogs....

Die Einhell-Akkurasenmäher-Bewertungen sind auch nicht mehr so schlecht, wie noch vor 2-3 Jahren

 

Wenn jemand gute Argumente für oder gegen einen der beiden Mäher hat, bitte reingrätschen.

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