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Horst Schlämmer

Smart Invest - ETF Robo von der ING Diba

Empfohlene Beiträge

Horst Schlämmer
· bearbeitet von Horst Schlämmer

Hallo,

ich bin Kunde bei der ING-Diba und habe Werbung für das Smart-Invest -Konto bekommen.

Leider habe ich hier im Forum noch nichts darüber gefunden.

Sie werben damit, dass sie auf dieser Seite als bester abgeschnitten haben: 

https://www.finanzfluss.de/vergleich/depot/

Ein Robo scheint hier aus 15 ETF auszuwählen. Außerdem bekommt man noch einen Gutschein, wenn man  bis 04.05.2026 abschließt.

Was meint ihr zu diesem Produkt?

 

 

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

Zum Produkt selbst kann ich nichts sagen, aber wenn ich mir die Kosten anschaue weiß ich eigentlich schon genug darüber:

Zitat

 

Smart investieren ab 0,65% p.a. (plus ETF-Kosten)

Für Anlagevolumen unter 50.000 Euro zahlen Sie 0,75% Gebühren pro Jahr. Ab 50.000 Euro sind es nur noch 0,65% p.a. Die üblichen ETF-Kosten sind bereits in den Kursen enthalten.

 

 

Es ist heutzutage ja wirklich nicht mehr so schwierig, sich ein kostengünstiges ETF Portfolio aufzubauen, wenn man sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt. Einen ETF Robo braucht man eigentlich nur, wenn man gar keine Ahnung hat und keine Lust oder Möglichkeit, sich damit zu beschäftigen und selbst tätig zu werden. Wenn man das nicht will oder kann, dann muss man eben die Gebühr bezahlen. Für diese Leute ist sowas das dann wahrscheinlich gar keine schlechte Sache .... vermutlich besser, als das Geld unverzinst rumliegen zu lassen. Man sollte sich ggf. natürlich immer mal verschiedene Anbieter anschauen und vergleichen.

 

Ein Gutschein oder eine Prämie sind nett, wenn man sie mitnehmen kann. Als Entscheidungskriterium würde ich das aber nicht heranziehen. 

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GuyInborito

Ich hatte mich auch kurz für Robos interessiert aber die Gebühren sind absolut verrückt. Da gehts hoch bis 1% und mehr. Das ist katastrophal viel meiner Meinung nach. Viel zu teuer... Wer zu faul ist selbst ein paar Klicks zu machen muß auf ein Anlegerleben gesehen wohl die 50k bis 100k blechen um sich paar Minuten Arbeit zu ersparen, alle anderen sollten das nicht tun.

 

Rechnet man nach erstmaligem Aufsetzen des Depots 3h Arbeit pro Jahr für Rebalancing auf 25 Jahre sind das 75 Stunden Aufwand. Bei Opportunitätskosten von sagen wir 75k wäre das ein Stundenlohn von 1000€ wenn man es selber macht. Das stellt sich die Frage nach einem Robo meiner Meinung nach überhaupt gar nicht mehr. 

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Horst Schlämmer

Sie werben damit, dass sie 2025 12,56%  gemacht haben (offensive Strategie) und damit angeblich den MSCI World übertroffen haben. Aber der hat doch 22% gemacht, laut Google.. Also ist das wohl eine Falschaussage.

Wenn ein Robo wirklich dauerhaft besser als der MSCI World ist, dann kann man ja 1% für Gebühren opfern, aber anscheinend tut er es trotz Behauptung nicht.

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

Die Kosten sind wichtig. Aber für Leute die ihr Geld ansonsten auf dem Girokonto oder Sparbuch herumdümpeln lassen, ist so ein Robo wahrscheinlich gar keine schlechte Sache. Dann muss man eben die Gebühr bezahlen, wenn man sich nicht selbst kümmern will oder kann. Verglichen mit teuren aktiven Fonds oder anderen teuren Anlageformen ist das wahrscheinlich dann das kleinere Übel. Es gibt nicht wenige aktive Fonds, die haben 5% Ausgabeaufschlag und 2% oder mehr laufende Kosten pro Jahr. Verglichen damit wären die meisten Robos vermutlich eine bessere Lösung, wenn man es nicht selbst machen will oder kann.

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Theobuy
vor 36 Minuten von Horst Schlämmer:

Was meint ihr zu diesem Produkt?

Neben dem von @GuyInborito gebrachten Vergleich finde ich ganz hilfreich, die Gebühren zum erwarteten Gewinn (z. B. 5 % langfristig) ins Verhältnis zu setzen. 1 % hört sich wenig an, aber im Verhältnis zum Gewinn sind es 20 %. Als Investor trägt man das Risiko alleine, so dass man auch dafür sorgen sollte, entsprechend entlohnt zu werden. Ich habe bisher noch keine Gründe gefunden, für die Vermögensverwaltung eines simplen Depots für einen Index-Investor freiwillig mehr als das Minimum zu zahlen...

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Wishmueller
vor 12 Minuten von Horst Schlämmer:

Sie werben damit, dass sie 2025 12,56%  gemacht haben (offensive Strategie) und damit angeblich den MSCI World übertroffen haben. Aber der hat doch 22% gemacht, laut Google.. Also ist das wohl eine Falschaussage.

Wenn ein Robo wirklich dauerhaft besser als der MSCI World ist, dann kann man ja 1% für Gebühren opfern, aber anscheinend tut er es trotz Behauptung nicht.

Die 22% dürften in US-Dollar gewesen sein.

In Euro war es erheblich weniger, so um die 7% in 2025.

Da die ING vermutlich auch in Euro wirbt, wäre zumindest die Werbeaussage an sich nicht falsch.

 

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 34 Minuten von Horst Schlämmer:

Sie werben damit, dass sie 2025 12,56%  gemacht haben (offensive Strategie) und damit angeblich den MSCI World übertroffen haben. Aber der hat doch 22% gemacht, laut Google.. Also ist das wohl eine Falschaussage.

Wenn ein Robo wirklich dauerhaft besser als der MSCI World ist, dann kann man ja 1% für Gebühren opfern, aber anscheinend tut er es trotz Behauptung nicht.

Vermutlich stammt die Differenz aus dem Wechselkurseffekt des im letzten Jahr schwächelnden Dollars. Aber selbst wenn man in einem Jahr den MSCI World in EUR geschlagen hat, sagt das noch nichts darüber aus, ob man das auch nachhaltig schaffen kann und wenn, dann mit welchem Risiko. 

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GuyInborito

Ich habe auf der Suche nach einem Zweitbroker irgend einen Neo gefunden gehabt der ein pie (Kuchen) System anbietet. Man legt eine AA fest und klickt dann nur noch auf rebalancing und der Broker macht den Rest. DAS fände ich vernünftig. Meinetwegen 20€ Gebühr für den Broker fürs ausführen des Rebalancings pro selbst vorgegebenem Termin. Das fände ich toll und wär mir dann auch ein paar Euro Wert um meine sicherlich vorhandenen Biasse dadurch ganz wegzubekommen. 

 

Vielleicht setzt sich das später ja mal durch, aber die heutigen Robos sind wirklich nur für die ganz Unbedarften und Lernunwilligen.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 1 Stunde von GuyInborito:

Vielleicht setzt sich das später ja mal durch, aber die heutigen Robos sind wirklich nur für die ganz Unbedarften und Lernunwilligen.

Seh ich auch so. Das Finanztest Pantoffelportfolio zeigt, wie einfach und erfolgreich eine simpel Anlage geht. Sie ist extrem preiswert umsetzbar. Es braucht dazu keine Robos. Sie sind Quatsch und unnötig.

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Ramstein
vor 10 Minuten von satgar:

Seh ich auch so. Das Finanztest Pantoffelportfolio zeigt, wie einfach und erfolgreich eine simpel Anlage geht. Sie ist extrem preiswert umsetzbar. Es braucht dazu keine Robos. Sie sind Quatsch und unnötig.

Kann man so sehen.

 

Kann man natürlich auch anders sehen.

  1. Ein naiver PP-Ansatz ignoriert, dass bei Trennung in Aktien- und Anleihen-ETFs der Anleihenanteil keine Teilfreistellung bekommen, wie das bei  Misch-ETFs ist.
  2. Ein naiver PP-Ansatz ignoriert, dass man die Aktienvolatilität nicht nur durch Anleihen, sondern auch durch Faktor-ETFs (e. g. Value, Divi) senken kann.
  3. Ein naiver PP-Ansatz blendet die Anlagedauer aus; lesenswert dazu das Vanguard Rendite Jahrbuch 2021.

 

Aber natürlich gilt: "Simple Solutions for simple Minds."

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odensee
vor 26 Minuten von Ramstein:

Ein naiver PP-Ansatz ignoriert, dass bei Trennung in Aktien- und Anleihen-ETFs der Anleihenanteil keine Teilfreistellung bekommen, wie das bei  Misch-ETFs ist.

Genau das sind Robos aber nicht (ich weiß, dass du das weißt ;) ) damit entfällt bei Robos auch die TF für den Anleihenanteil.

 

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GuyInborito
vor einer Stunde von Ramstein:

Ein naiver PP-Ansatz ignoriert, dass man die Aktienvolatilität nicht nur durch Anleihen, sondern auch durch Faktor-ETFs (e. g. Value, Divi) senken kann.

Hast du dazu eine Quelle? Wenn man innerhalb Aktien irgendwas verschiebt verschiebt man doch nur das Risiko aber es wird dadurch nicht weniger zB Dividendenfokus hilft in der Krise meist auch nichts etc.

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satgar
vor 1 Stunde von Ramstein:

Aber natürlich gilt: "Simple Solutions for simple Minds."

Genau. Und an die Simple Minds richten sich ja auch die Robos.

 

Wenn man also eine Empfehlung für KISS abgeben sollte, wäre diese wohl klar Pantoffelportfolio im Vergleich zu irgendwelchen "überteuerten Robos mit bis zu 1% Effektivkostenquote p.a."

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 5 Stunden von satgar:

Wenn man also eine Empfehlung für KISS abgeben sollte, wäre diese wohl klar Pantoffelportfolio im Vergleich zu irgendwelchen "überteuerten Robos mit bis zu 1% Effektivkostenquote p.a."

Die Steuern beim Rebalancing fallen bei Robos ja auch an, nicht wahr? Ich sehe hier:

https://www.ing.de/sparen-anlegen/smartinvest/fokusportfolios/#tab-057a2adc-96c3-4740-aabc-b6f1774a418d__tab-0

nur 3 vorgefertigte "Buzzword"-Portfolios ohne besonderen Mehrwert, die man sich trivial selbst nachbauen kann. (Edit: Habe gerade gesehen, es gibt noch ein paar mehr, aber dafür gilt das selbe - sofern man solche KI-generierten "Investment Reports" nicht als Mehrwert sieht ;)).

 

Dieses hier wäre für mich auch eher ein "red flag":

Zitat

Verwaltet wird Ihr Portfolio von unserem Partner Scalable Capital.

 

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