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GuyInborito

Wer kennt einen Spezialist für strategische Vermögensplanung bzgl KVdR PKV/GKV

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GuyInborito

Hallo Zusammen,

 

Ich habe mich mit der KI ausgetauscht und diese hat mir empfohlen bei meiner Depotgröße und Sparrate einen Spezialisten für Vermögensplanung aufzusuchen hinsichtlich der optimalen Positionierung bezüglich Rente und Krankenversicherung und KVdR.

 

Es scheint wohl so dass es nur sehr wenige gibt die sich umfassend auskennen zB können normale Rentenberater einen Angestellten gut beraten aber einen vermögenden Selbstständigen nicht so gut weil da eben viel Wissen vorhanden sein muß bezüglich Vermögen und Entnahme und so. Vorgeschlagen wurde ein Fachanwalt für Sozialversicherungsrecht. Die KI hat mir eine Anfrage generiert die ich mal hier anhänge:

 

Guten Tag,

ich suche eine unabhängige Beratung zu meiner langfristigen Krankenversicherungs- und Sozialversicherungsstruktur.

Kurz zu meiner Situation:

selbstständig

derzeit gesetzlich krankenversichert

bisher keine PKV-Zeiten

bestehender gesetzlicher Rentenanspruch

signifikanter Vermögensaufbau über Depotvermögen

Ziel ist insbesondere die langfristige Absicherung der KVdR-Konstellation

Mir geht es ausdrücklich nicht primär um einen Tarifvergleich zwischen GKV und PKV, sondern um die strategische Beurteilung folgender Themen:

Voraussetzungen und Risiken der KVdR

9/10-Regel bei Selbstständigen

freiwillige vs. pflichtige gesetzliche Versicherung

Auswirkungen von Kapitalerträgen / Depotentnahmen im Alter

mögliche Risiken durch spätere Strukturänderungen

Sinnhaftigkeit freiwilliger GRV-Beiträge

typische Fehlerquellen bei vermögensorientierten Selbstständigen

Daher vorab die Frage:
Decken Sie diese Themenbereiche selbst ab und haben Sie Erfahrung mit vergleichbaren Fällen (Selbstständige mit größerem Kapitalvermögen / FIRE-orientierte Planung)?

Falls ja, wäre für mich interessant:

wie eine solche Beratung typischerweise abläuft,

welche Unterlagen benötigt werden,

und ob Sie eine schriftliche Einschätzung zur KVdR-Situation anbieten.

 

Kennt jemand so jemand und geht das per "Fernwartung" oder muß man persönlich vorstellig werden? Wenn ersteres hat man ja landesweite Auswahl, wenn Zweiteres müßte noch ein ein Gebiet eingegrenzt werden. Das tue ich erstmal nicht um nicht mehr als nötig Preis zu geben aber wenn es nicht anders geht würde ich vlt ein Bundesland angeben. Habt ihr sowas auch gemacht? Lohnt sich das? Man kann natürlich viele Bücher lesen und in sich Foren austauschen aber ich fürchte irgendwas übersieht man immer als Laie. 

 

Ich hatte ja vor einer Weile meinen ersten Kontakt mit einem Spezialisten in Form eines Notars bzgl einer Schenkung und der hat das, soweit ich das einschätzen kann, sehr gut gemacht. Alles an Zweifel oder Fragen die mir aufgekommen sind hatte er schon im Vertragsentwurf umschifft bevor ich sie überhaupt angesprochen hatte, daher scheint ein echter Profi wohl schon sinnvoll zu sein, unabhängig wie viel man selber weiß bzw glaubt zu wissen. Schwer ist in diesem Fall wohl eher jemanden zu finden der sich tatsächlich so allumfassend auskennt und es nicht nur behauptet. Ich kann das ja nur schwer einschätzen daher die Frage in die Runde, vlt sagt ja jemand "ja der x aus y ist eine Koryphäe, da kann man hin"

 

Der Aufwand wird ja relativ überschaubar sein und lieber gebe ich jetzt etwas Geld aus bevor ich dann in 20 Jahren in irgend einen unnötigen finanziellen Schaden lauf der bei adäquater Planung nicht passiert wäre. 

 

Gruß Guy

 

  

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HHanseat

Die deutsche Rentenversicherung bietet sehr kompetente kostenfreie Beratung an, bei der Gelegenheit kann auch gleich der GRV-Versicherungsverlauf geprüft und ggf. ergänzt werden. War bei meinem Berater auch neutral und ergebnisoffen.

 

 

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r

@GuyInboritoAlso die ganzen Geschichten bzgl. 9/10 Regelung, verschiedene Einkunftsarten etc. sind m.E.n. schon bei einem Rentenberater (ausdrücklich als regulierte Berufsbezeichnung gemeint --> https://de.wikipedia.org/wiki/Rentenberater - nicht zu verwechseln mit einer Beratung bei der GRV o.ä.!) einzuordnen. Während die Vermögens- und Entnahme-Themen über einen Anwalt wahrscheinlich auch nicht zu erbringen sind (da ist man halt entweder selbst verantwortlich, oder gibt das ganze an eine Vermögensverwaltung ab).

 

Von daher würde ich irgendwie schon denken, dass dir ggf. doch am besten damit gedient wäre, einen Rentenberater auf Honorar-Basis zu engagieren.

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stagflation
vor einer Stunde von GuyInborito:

Ich habe mich mit der KI ausgetauscht und diese hat mir empfohlen 

 

Dass das eine Provokation ist, weißt Du hoffentlich selbst... :huh:

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CorMaguire

Wenn die Mitgliedschaft in der KVdR so ein großes Problem darstellt: Wie kann der Vermögensaufbau dann signifikant sein?

Duck und wech ;)

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PKW
vor 2 Stunden von GuyInborito:

derzeit gesetzlich krankenversichert

bisher keine PKV-Zeiten
bestehender gesetzlicher Rentenanspruch

...

Mir geht es ausdrücklich nicht primär um einen Tarifvergleich zwischen GKV und PKV, sondern um die strategische Beurteilung folgender Themen:

Voraussetzungen und Risiken der KVdR

9/10-Regel bei Selbstständigen

freiwillige vs. pflichtige gesetzliche Versicherung

Verstehe ich das richtig, dass du eine gewisse Zeit lang in die PKV wechseln willst um dann wieder in die GKV (samt KVdR) zurückzukehren? 

(Würdest du dauerhaft in der GKV versichert sein, ist die Frage ob KVdR ja sinnlos. Das würde erst mit einer Änderung der Gesetzeslage einhergehen und sowas ist eh nicht seriös prognostizierbar)

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OceanCloud
· bearbeitet von OceanCloud

Hallo, 

vielleicht hilft es ja. Hier ist ein Video mit beispielhafter Berechnung (ab Minute 4, im Ergebnis negativ)

 

Wichtig ist der Zeitpunkt des Rentenantrags für die 9/10 Regel 

 

 

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GuyInborito
vor 15 Stunden von stagflation:

Dass das eine Provokation ist, weißt Du hoffentlich selbst... :huh:

nö, erleuchte mich warum das so ist.

 

vor 14 Stunden von CorMaguire:

Wenn die Mitgliedschaft in der KVdR so ein großes Problem darstellt: Wie kann der Vermögensaufbau dann signifikant sein?

Wo hab ich was davon geschrieben dass es ein großes Problem ist? 

 

Ich möchte eine Einschätzung was der Ideale Weg ist für jemanden der nach heutigem Stand nicht in die Rente einzahlt, mal 270€ Rente bekommt und von voraussichtlich mehreren Millionen aus dem Depot lebt. Die KI meinte zB man könnte den minimalbeitrag in die Rente einzahlen um eine saubere Historie zu haben und "Kontakt zum System halten" dass es sicher was wird mit KVdR. Ob das stimmt weiß ich nicht und deßhalb will ich mich beraten lassen. Auch möchte ich betrachten ob die jetzigen Mehrausgaben für die freiwillige GKV sinnvoll sind oder nicht für meine Situation. 

 

Später hab ich vlt noch Mieteinnahmen da 2familienhaus, vlt aber auch nicht. Wenn das Geld gut reicht hohl ich nicht noch jemand mit ins Haus. Wie ist das dann steuerlich wenn ja oder wenn nein. Lauter so Zeug. Das will ich jetzt beleuchten dass ich später keinen 5 oder 6 stelligen Schmerz bekomme der nicht nötig gewesen wäre. Ein vermögender Bekannter hat gemeint bei ihm sei es günstiger wenn er in der PKV ist. Weil er viele Immos hat. Wieder so ne Sache. Und ich möchte nicht auf Halbwissen oder Internetgeschwätz hören sondern einfach jemand haben der zu all dem was fundiertes sagen kann.

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut. Ich glaube es gibt sehr wenige "Berater", die sich gleichsam mit allen Aspekten der Sozialversicherung, des Steuerrechts und der Vermögensplanung und was weiß ich sonst noch auskennen und unabhängig (und uneigennützig beraten). Ich würde daher grundsätzlich schrittweise vorgehen. Es gibt ja auch keinen Grund zur Eile.

 

Was spricht dagegen, erstmal mit der Deutschen Rentenversicherung anzufangen, z.B. mit einer Kontenklärung (vollständiger Versicherungsverlauf)? Da kann man sich dann auch beraten lassen hinsichtlich erwartbarer Rente voraussichtlicher "Rentenlücke", Möglichkeit freiwilliger Einzahlungen, Krankenversicherung für Rentner, usw. Mit Sicherheit beantwortet das dann noch nicht alle Fragen, aber es ist ein sinnvoller Anfang. Danach kann man dann an des Thema Krankenversicherung gehen und sich dazu beraten lassen (z.B. GKV vs. PKV). Ich glaube der Fall von Selbständigen, die nur eine kleine Rente bekommen und im wesentlichen selbst vorsorgen müssen, kommt gar nicht so selten vor.

 

Anschließend kann man sich daran machen, Gedanken zum Aufbau einer eigenen Strategie zur Vermögensplanung und Altersvorsorge zu machen.

 

Und wenn man die grundsätzlichen Punkte erstmal einigermaßen geklärt hat, kann man sich mit den Detailproblemen beschäftigen, z.B. Mietrecht, Nachfolgeplanung, Steueroptimierung, und was sonst noch so anfällt.

 

Ich glaube es ist besser sich jeweils zu einem Bereich Spezialisten heranzuziehen und dann Schritt für Schritt vorzugehen, als den einen "Superberater" zu suchen, der alle Fragen beantwortet ... und neutral und ohne eigenen Interessen berät.

 

Hier könnte es losgehen:  

 

Online-Services der Deutschen Rentenversicherung

https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/In-der-Rente/Kranken-und-Pflegeversicherung-der-Rentner/kranken-und-pflegeversicherung-der-rentner_node

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady

Ein faehiger PKV-Makler sollte dich beraten koennen.  Aber bitte einen nehmen, den du pro Stunde bezahlst und der Netto-Tarife verkauft und nicht nur verdient, wenn du eine PKV bei ihm abschliesst.

 

Stand heute fuer 30 Jahre im Voraus zu optimieren ist meiner Meinung nach auch Quatsch, denn

1) das Leben wird sowieso anders kommen (Frau + Kinder, Berufsunfaehigkeit, Selbststaendigkeit laeuft schlechter/besser als erwartet, ...)

2) ist es gerade bei GKV vs. PKV extrem von politischen Entscheidungen abhaengig 

3) glaube ich nicht, dass in 20 Jahren noch die gleichen Spielregeln, Steuersaetze und Sozialabgaben gelten wie heute.
 

Wichtiger ist es IMHO daher sich regelmaessig alle paar Jahre damit auseinanderzusetzen und dann rechtzeitig entgegenzusteuern. Insbesondere vor Grenzen wie den 55 Jahren (letzte Moeglichkeit zurueck in GKV) oder vor "wichtigen Veraenderungen" wie Kind, Heirat, Immobilien(ver)kauf....

vor 36 Minuten von GuyInborito:

Und ich möchte nicht auf Halbwissen oder Internetgeschwätz hören sondern einfach jemand haben der zu all dem was fundiertes sagen kann.

Meine Erfahrung mit Maklern ist, dass "Internetgeschwätz" oft mehr Substanz hat als der durchschnittliche (PKV-)Makler, der dir alles erzaehlt um zu verkaufen. Es gibt sicher Ausnahmen, aber mittlerweile entscheide ich alle meine Versicherungen komplett selbst nur auf Basis meiner Recherchen. Bin aber nur Angestellter und habe daher sowieso wenig Gestaltungsspielraum.

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slowandsteady

 

vor 39 Minuten von GuyInborito:

Später hab ich vlt noch Mieteinnahmen da 2familienhaus, vlt aber auch nicht. Wenn das Geld gut reicht hohl ich nicht noch jemand mit ins Haus. Wie ist das dann steuerlich wenn ja oder wenn nein.

Die Antwort ist sehr einfach: Steuerlich macht es bei einer Immobilie keinen Unterschied ob du privat oder gesetzlich versichert bist. AfA etc. ist alles gleich.

Es macht aber einen Unterschied bei den GKV-Beitraegen, wenn du freiwillig GKV-versichert bist (was du als Selbststaendiger bist), es sei denn du hast sowieso schon langfristig Hoechstbetrag GKV, dann ist es auch wieder egal. Dafuer ist GKV zu 96% steuerlich absetzbar und PKV nur zu 80% (wenn du guten Tarif mit besserer Leistung hast).

vor 37 Minuten von GuyInborito:

Ein vermögender Bekannter hat gemeint bei ihm sei es günstiger wenn er in der PKV ist.

Kann sein, wenn er nicht in der KVdR ist und auf Mieteinnahmen daher GKV-Beitraege zahlen muesste. Dann kann die PKV billiger sein als GKV Hoechstbetrag, muss aber auch nicht.

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CorMaguire
vor 3 Stunden von GuyInborito:

... Wo hab ich was davon geschrieben dass es ein großes Problem ist? ...

Hast Du nicht geschrieben ... Asche auf mein Haupt.

 

Was ich sagen wollte: Wer ein, nach meiner Meinung, signifikantes Vermögen hat, muss sich keine Gedanken über die Kosten seiner Krankenversicherung machen. 

 

Wenn Dir dafür  

vor 3 Stunden von GuyInborito:

.. voraussichtlich mehreren Millionen aus dem Depot ...

nicht reichen, ist nach meiner Interpretation Dein voraussichtliches Vermögen noch nicht signifikant genug. :lol:

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PKW
vor 6 Stunden von GuyInborito:

Ich möchte eine Einschätzung was der Ideale Weg ist für jemanden der nach heutigem Stand nicht in die Rente einzahlt, mal 270€ Rente bekommt und von voraussichtlich mehreren Millionen aus dem Depot lebt.

Nach heutigem Stand ist es für die KVdR irrelevant, wie viele Rentenversicherungsjahre du abreißt. Ab Altersrente = KVdR wenn 9/10 erfüllt. 
Natürlich gibt es Rente mit 63 nur nach 35 Beitragsjahren. Aber auch da ist es momentan irrelevant, ob die 35 Jahre als Teil- oder Vollzeit oder als Ersatzzeit nachweist. 

vor 6 Stunden von Malvolio:

Was spricht dagegen, erstmal mit der Deutschen Rentenversicherung anzufangen, z.B. mit einer Kontenklärung (vollständiger Versicherungsverlauf)? Da kann man sich dann auch beraten lassen hinsichtlich erwartbarer Rente voraussichtlicher "Rentenlücke", Möglichkeit freiwilliger Einzahlungen, Krankenversicherung für Rentner, usw.

Ob KVdR ja oder nein bestimmt alleine die GKV, da wird sich die DRV nicht einmischen. 
Das Video von OceanCloud ist da für das Verständnis sehr hilfreich. Auch im Hinblick darauf wie die GKV das bestimmt und welche Daten man dazu verwendet. 

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Neverdo

Ich verstehe den Gedankengang des OT und ich bin sicher, es wird immer mehr jüngere oder aber jene im mittleren Alter beschäftigen.

Das Problem dabei ist, dass wir in einer Situation sind, in der man definitiv nichts festschreiben kann.

Das was derzeit gemacht wird ist keine Reform, aber es werden fast alle Bereiche in irgendeiner Form betroffen sein und daran, dass man allgemein vom "Einstieg" redet, kann man sicher sein, dass es fortwährend sein wird, wer will da wie die Zukunft festschreiben?

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