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W.Heisenberg

Immobilienfinanzierung

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W.Heisenberg

Hallo zusammen,

folgender Zustand: Ich habe ein großes Depot und ein kleines Reihenhaus. Sie hat Immobilie (zur Vermietung) und Ferienvilla was beides nicht verkauft werden soll. Dazu niedriges 6 Stelliges Vermögen.

Bei uns ist Nachwuchs gekommen und es soll ein Weiterer in Zukunft kommen. Wir wollen eine große Immobilie kaufen, die Kosten sollen geteilt werden.

Ich werde meine Immobilie verkaufen, wenn ich das Ganze Geld dafür verwende, wäre mein Anteil (wahrscheinlich) beglichen (Pi mal Daumen).

 

Wie machen wir es am besten?

Als erstes habe ich gedacht, ich zahle so viel wie sie zahlen kann und den Rest finanzieren wir uns zusammen (50:50), mein übrig gebliebener Teil von Immobilienverkauf wird in Aktien gesteckt.

Wie mache ich mit Zahlung der Immobilie wo mein RH noch nicht verkauft wurde? Ein Teil der Aktien verkaufe ich evtl. (wo viel wie keine Steuer zu zahlen wären) und/oder ich nehme einen kurzfristigen Kredit auf bis ich das Geld für meinen RH Verkauf habe.

 

Ich könnte auch meinen Anteil für den Verkauf für die neue Immobilie verwenden und wäre schuldenfrei, sie müsste ihre Schulden über Jahre selbst zahlen. Irgendwie finde ich es unfair, aber andererseits will sie nicht ihre Immobilien verkaufen. (Wurden ihr von Eltern geschenkt, es gibt 2 Ferienvillen die beide zur Hälfte ihr gehören, andere Hälfte ihrem Bruder - Verkauf ist auch so kaum möglich, würde auch wohl den Eltern nicht gefallen. Andere Immobilie zur Vermietung gehört auch nur zur Hälfte ihr - an Bruder will sie nicht verkaufen)

Kredit müssten wir mit viel Sondertilgung abschließen, da sie jetzt in Elernzeit ist und mit zweiten Kind auch sein wird - in der Zeit könnten Zahlungen nicht so hoch wie sonst sein. (Sonst als Ärztin mit Mieteinnahmen wären die Zahlungen groß genug)

 

Auch eine Möglichkeit, dass ich das Ganze Geld von meinem Immobilienverkauf für Kauf verwende und sie mir einen Teil des Kredites (zinslos oder kleinen Zinsen) nach und nach zurückzahlt. So zahlen wir erstmal ihren "teueren" Kredit ab und danach zahlt sie mir den "günstigen" Kredit zurück. Risiko und Nachteil für mich, vor allem falls zur Scheidung irgendwann kommen sollte...

 

Welche Alternativen gibt es noch und wie würdet ihr es am besten machen?

 

(Bitte keine Diskussion zur "Kredit und Aktien" starten, für mich wäre Risiko überschaubar, da Depot groß genug ist)

 

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady

Die wichtigste Frage ist, ob ihr (schon oder in Zukunft) verheiratet seid oder nicht? 

Wenn ihr schon in der klassischen Zugewinngemeinschaft lebt, ist es egal, ob sie oder du aus deinem Vermoegen bezahlt hast, es zaehlt am Ende nur das Anfangsvermoegen und "Scheidungsvermoegen". Und solange ihr zusammenlebt ist es ja sowieso "euer" Vermoegen...  Ist also nur "linke Tasche, rechte Tasche". Gleiches gilt uebrigens auch wenn ein Ehepartner spart und der andere verschwendet.

 

Falls ihr unverheiratet seid und du "deine Haelfte" selbst zahlst, dann wuerde ich trotzdem 50/50 eintragen aber sie zahlt den Kredit mit ihrem Vermoegen, ggf. auch jahrzehntelang. Warum sollte das nicht "fair" sein? Idealerweise stehst du dann gar nicht im Kreditvertrag mit drin, allerdings wird das die Bank wahrscheinlich nicht mitmachen oder deutlich schlechtere Konditionen fordern.
In Elternzeit etc. rechnet ihr aus, was du an Kindes-Unterhalt/Arbeitsausfall zahlen muesstest und zahlst ihr dann einen "Unterhalt" und sie - zusammen mit ihrem Elterngeld etc. - die Rate. Musst es ja nicht auf den Cent ausrechnen, nur als Grundlage und du kannst den Unterhalt ja auch noch nach oben "aufrunden".

vor 50 Minuten von W.Heisenberg:

Wie mache ich mit Zahlung der Immobilie wo mein RH noch nicht verkauft wurde?

Du/ihr macht eine klassische Zwischenfinanzierung (Kredit mit kurzer Laufzeit in Hoehe des erwarteten Verkaufserloes). Sind aber teurer bzgl. Zinssatz und erfordern gute Bonität (letzteres solltet ihr ja haben). Einfacher ist erst verkaufen und dann neu kaufen, dann kann man sich naemlich auch sicher ueber den erzielten Verkaufspreis sein.

vor 50 Minuten von W.Heisenberg:

Andere Immobilie zur Vermietung gehört auch nur zur Hälfte ihr - an Bruder will sie nicht verkaufen)

Sie soll das regeln und mit ihrem Bruder klaeren was der Langzeitplan ist. Waere nicht die erste Familie, die an sowas zerbricht. Ich kenne einen Fall in meiner "angeheirateten" Familie, wo es jetzt zur Teilungsversteigerung kommt und Cousins nicht mehr miteinander reden weil die jeweiligen Eltern (Geschwister) nie geregelt haben was mit dem leerstehenden Haus der Oma gemacht werden soll und jetzt unterschiedliche Ansichten vorliegen was mit der (Schrott)immobilie passieren soll.

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W.Heisenberg

Wir sind verheiratet, haben aber einen Ehevertrag, deswegen keine klassische Zugewinngemeinschaft.

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Ramstein

Erfahrung aus meinem Freundeskreis: Sie wollen beide abzahlen, aber dann kommen die Kinder, sie in Elternzeit, dann nur Teilzeit: "Ich kümmere mich um die Kinder und kann nichts/nicht so viel zahlen. Bei der Trennung wird trotzdem die Hälfte gefordert und durchgesetzt.

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

Nunja. Ich würde Finanzierung und die weiteren Kosten trennen. Jeder übernimmt 50% der Anschaffungskosten. Du bezahlst dann deine 50% aus dem Verkauf deiner Immobilie und sie muss dann ggf. einen Kredit aufnehmen den sie alleine bedienen muss um ihren Anteil zu finanzieren.

 

Die weiteren laufenden Kosten des Unterhalts der neuen Bleibe (Strom, Wasser, Versicherungen, Abgaben, Rücklagen für Reparaturen, usw.) teilt ihr dann 50:50 oder zu welchem Verhältnis ihr euch dann entscheidet.

 

 

 

 

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 58 Minuten von Ramstein:

Erfahrung aus meinem Freundeskreis: Sie wollen beide abzahlen, aber dann kommen die Kinder, sie in Elternzeit, dann nur Teilzeit: "Ich kümmere mich um die Kinder und kann nichts/nicht so viel zahlen. Bei der Trennung wird trotzdem die Hälfte gefordert und durchgesetzt.

naja, wenn primär die Frau sich um die Kinder kümmert und der Mann um seine Karriere ist die Forderung doch legitim? Oder wie willst Du das sonst "anrechnen"?

 

---

 

die 50% : 50% Aufteilung funktioniert dann, wenn beide ähnliche finanzielle Möglichkeiten haben. Wenn nicht lebt entweder 1 Person unter ihrem Möglichkeiten/Wünschen oder 1 Person übernimmt sich.

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satgar
vor 7 Minuten von Malvolio:

sie muss dann ggf. einen Kredit aufnehmen den sie alleine bedienen muss um ihren Anteil zu finanzieren.

Und dann tritt der Fall von Ramstein ein, es gibt Kinder, die Frau kann nicht mehr arbeiten oder arbeitet viel weniger, und es klappt mit der Rate nicht mehr. Und dann? Solch eine Lösung mag für DINKs irgendwie klappen. Aber spätestens bei Geburten und Kindern stößt das an Grenzen.

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 3 Minuten von satgar:

Und dann tritt der Fall von Ramstein ein, es gibt Kinder, die Frau kann nicht mehr arbeiten oder arbeitet viel weniger, und es klappt mit der Rate nicht mehr. Und dann? Solch eine Lösung mag für DINKs irgendwie klappen. Aber spätestens bei Geburten und Kindern stößt das an Grenzen.

Wenn die Frau wegen Kindern Teilzeit arbeitet und auf Karriere verzichtet sollte der Mann ihr logischerweise einen angemessenen Teil seines Lohns abgeben. (auch Altersvorsorge berücksichtigen)


Wir leben im 21. Jahrhundert.

 

Oder sind die Kinder das Privathobby der Frau?

 

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 6 Minuten von satgar:

Und dann tritt der Fall von Ramstein ein, es gibt Kinder, die Frau kann nicht mehr arbeiten oder arbeitet viel weniger, und es klappt mit der Rate nicht mehr. Und dann? Solch eine Lösung mag für DINKs irgendwie klappen. Aber spätestens bei Geburten und Kindern stößt das an Grenzen.

Ich habe nicht behauptet, dass das eine gute Idee ist oder keine Probleme entstehen können. Aber wenn sie sich für Gütertrennung entschieden haben, müssen sie eben eine entsprechende Aufteilung finden .... ob sie dann ggf. später einen Ausgleich finden, wenn eine Person z.B. wegen der Kinder weniger arbeiten kann und der andere Elternteil einen größeren Anteil übernimmt, das müssen sie dann selbst herausfinden. 

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W.Heisenberg
vor 16 Minuten von Malvolio:

Nunja. Ich würde Finanzierung und die weiteren Kosten trennen. Jeder übernimmt 50% der Anschaffungskosten. Du bezahlst dann deine 50% aus dem Verkauf deiner Immobilie und sie muss dann ggf. einen Kredit aufnehmen den sie alleine bedienen muss um ihren Anteil zu finanzieren.

Wahrscheinlich beste Idee, als wenn wir unnötig viel Kredit aufnehmen.

 

vor 8 Minuten von satgar:

Und dann tritt der Fall von Ramstein ein, es gibt Kinder, die Frau kann nicht mehr arbeiten oder arbeitet viel weniger, und es klappt mit der Rate nicht mehr. Und dann? Solch eine Lösung mag für DINKs irgendwie klappen. Aber spätestens bei Geburten und Kindern stößt das an Grenzen.

Wie ich oben geschrieben habe: als Ärztin mit Mieteinnahmen würde auch mit Teilzeit genug übrig bleiben, dazu will sie wieder Vollzeit nach 1 Jahr starten wieder zu arbeiten (ob es so bleibt, werden wir sehen). Man könnte die Zahlungen niedrig ansetzen und wenn genug am Jahresende übrig bleibt als Sondertilgung zahlen. Zur Not könnte sie noch immer Ihre Immobilien verkaufen (mache ich ja auch).

 

vor 3 Minuten von Cepha:

Wenn die Frau wegen Kindern Teilzeit arbeitet und auf Karriere verzichtet sollte der Mann ihr logischerweise einen angemessenen Teil seines Lohns abgeben. (auch Altersvorsorge berücksichtigen)


Wir leben im 21. Jahrhundert.

 

Oder sind die Kinder das Privathobby der Frau?

 

Wenn ihr mit Kindern und Arbeit zu viel ist, könnte auch ich in Teilzeit gehen. Für mich kein Problem. Finanzierung sollte aber bei 50:50 bleiben.

 

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 2 Minuten von W.Heisenberg:

 

 

Wenn ihr mit Kindern und Arbeit zu viel ist, könnte auch ich in Teilzeit gehen. Für mich kein Problem. Finanzierung sollte aber bei 50:50 bleiben.

 

Umgekehrt gilt dasselbe. Oder beide gehen in Teilzeit. Wir sind im 21. Jahrhundert. Dass man eine 50:50 Finanzierung will kann ich sehr gut nachvollziehen, ergibt auch Sinn.

 

Könnte im fall des Falles eine(r) den/die andere(n) auszahlen? Würde diese Person in der Immobilie wohnen bleiben? Oder dann gemeinsam verkaufen?

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Malvolio
vor 2 Minuten von W.Heisenberg:

Wahrscheinlich beste Idee, als wenn wir unnötig viel Kredit aufnehmen.

 

Vielleicht bekommt sie ja auch noch Unterstützung aus ihrer Familie, oder du kannst ggf. auch eine Bürgschaft/Garantie übernehmen. Es sollte natürlich gewährleistet sein, dass sie den Kredit dann auch bedienen kann .... sonst spielt auch die Bank nicht mit.

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W.Heisenberg
· bearbeitet von W.Heisenberg
vor 3 Minuten von Malvolio:

Vielleicht bekommt sie ja auch noch Unterstützung aus ihrer Familie, oder du kannst ggf. auch eine Bürgschaft/Garantie übernehmen. Es sollte natürlich gewährleistet sein, dass sie den Kredit dann auch bedienen kann .... sonst spielt auch die Bank nicht mit.

Das wird kommen, aber wahrscheinlich wird trotzdem noch Kredit benötigt. Wir könnten auch beide als Kreditnehmer bei der Bank stehen, um es günstiger zu machen - sie würde aber zurück zahlen.

 

vor 6 Minuten von Cepha:

Könnte im fall des Falles eine(r) den/die andere(n) auszahlen? Würde diese Person in der Immobilie wohnen bleiben? Oder dann gemeinsam verkaufen?

So weit planen wir jetzt nicht vorraus, gehen doch davon aus, dass die Ehe bis Lebensende bestehen bleibt.

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Der Heini
vor 2 Stunden von W.Heisenberg:

Andere Immobilie zur Vermietung gehört auch nur zur Hälfte ihr - an Bruder will sie nicht verkaufen)

Habe echt Probleme dir zu folgen. Aber wenigstens die vermietete Immo könnte sie dem Bruder verkaufen, ein ich will nicht ist schon komisch.

50:50 hört sich erstmal vernünftig an, wenn auch schon Ehevertrag vorhanden ist.

Ob Kredit oder nicht müßt ihr selber durchrechnen, dafür fehlen Zahlen und wie gut es euch geht. Wenn sie Ärztin ist, hast du so einen guten Beruf, daß sie alleine in Elternzeit geht?

Ich lese da soviel will nicht und könnten, das solltet ihr untereinander sehr genau durchrechnen, kann dir keiner sagen. Wenn 2 Kinder da sind, gibt es bei einer Scheidung ganz andere Probleme.

Finanziell scheint ihr so gut aufgestellt, daß man sich sicher einigen kann.

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Rubberduck
vor 1 Stunde von W.Heisenberg:

Wahrscheinlich beste Idee, als wenn wir unnötig viel Kredit aufnehmen.

 

Ich habe keine Ahnung wo ihr landen werdet, aber bei ca. 4% Zins aktuell würde ich so oder so nicht unnötig viel Kredit aufnehmen.

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ein_johannes
· bearbeitet von ein_johannes

Ggf. Lombardkredit auf das Depot als Zwischenfinanzierung, bis das Reihenhaus verkauft ist ?

Gibt Broker, die den Kredit "einfach so" rausgeben, man muss davon also keine Wertpapiere kaufen sondern kann auch in den Urlaub mit fahren - oder eben seinen Anteil an der Immobilie bezahlen. Bei dieser mutmaßlich hohen Summe kann man auch nach Sondervereinbarungen mit niedrigeren Zinsen fragen.

 

Ansonsten einen variablen Kredit für deinen Anteil aufnehmen, den kann man jederzeit einfach so zurückzahlen; das es nur zur Überbrückung bis zum Verkauf des Reihenhauses geht würde ich persönlich im Gespräch aber unerwähnt lassen, da haben Banken wenig Lust drauf weil der Aufwand gleich bleibt, sie aber mutmaßlich nur für ein paar Monate Zinsen bekommen.

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hattifnatt
vor 2 Stunden von ein_johannes:

Ggf. Lombardkredit auf das Depot als Zwischenfinanzierung

Manchmal sind Lombardkredite ausdrücklich nicht für Immobilien erlaubt (prüft aber wohl niemand nach). Ich frage mich bei diesem Thread aber, woher die Abneigung gegen Kredite? Normalerweise ist das ein sehr guter Hebel zur Vermehrung des Vermögens ;) 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Der Hebel geht aber in beide Richtungen...

 

Bei einem bin ich mir absolut sicher: ich möchte niemals in meinem Leben einen Anruf von dem Herrn Margin bekommen... Das wäre für mich schlimmer als Besuch von Moskau Inkasso! :o

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ein_johannes
· bearbeitet von ein_johannes
vor 3 Stunden von hattifnatt:

Manchmal sind Lombardkredite ausdrücklich nicht für Immobilien erlaubt (prüft aber wohl niemand nach). 

Wenn man so etwas vor hat und es um (vermutlich) mehrere hunderttausend Euro geht, dann gehe ich davon aus das man mehrere Broker prüft und ggf. mit Depotüberträgen arbeitet.

Ich bin beim S-Broker, dieser beleiht ETFs mit 60% und wenn man sich den Lombardkredit auszahlen lassen will dann werden auch nur maximal 75% des bewilligten Kredits ausbezahlt - aber eben ausdrücklich "zur freien Verwendung".

Habe das selbst nur ein mal genutzt zur Zwischenfinanzierung einer große Wärmepumpe, die staatliche Förderung findet als Rückerstattung statt und dauert eine Weile. Hat problemlos geklappt und ich lasse die Lombardlinie für solche Zwecke weiter stehen. Als jederzeit verfügbarer Riesen-Dispo sehr angenehm und für eine kurze, stressfreie Zwischenfinanzierung auch kostenmäßig völlig im Rahmen (S-Broker derzeit 5,9% p.a.).

 

Meine im anleihenboard gelesen zu haben, das Leute z.B. bei flatex Individualvereinbarungen mit nur 4,x% haben - das ist dann auch nicht teurer als ein variabler Immobilienkredit. Wenn das Depot groß genug ist und aus Steuergründen nicht/nur wenig verkauft werden soll in meinen Augen ein gangbarer Weg.

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 14 Minuten von ein_johannes:

Als jederzeit verfügbarer Riesen-Dispo sehr angenehm und für eine kurze, stressfreie Zwischenfinanzierung auch kostenmäßig völlig im Rahmen (S-Broker derzeit 5,9% p.a.).

 

Meine im anleihenboard gelesen zu haben, das Leute z.B. bei flatex Individualvereinbarungen mit nur 4,x% haben

Bei der DAB aktuell auch nur 3,52 % ganz un-individuell ;) 

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ein_johannes
· bearbeitet von ein_johannes
vor einer Stunde von hattifnatt:

Bei der DAB aktuell auch nur 3,52 % ganz un-individuell ;) 

Ok, das it schon ne echte Kampfansage. Das ist dann wirklich billiger als ein variables Immobiliendarlehn, selbst bei Spitzenbonität. Vorausgesetzt natürlich, man kann sich das Geld auch auszahlen lassen.

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Rubberduck
vor 7 Stunden von ein_johannes:

Ansonsten einen variablen Kredit für deinen Anteil aufnehmen, den kann man jederzeit einfach so zurückzahlen; das es nur zur Überbrückung bis zum Verkauf des Reihenhauses geht würde ich persönlich im Gespräch aber unerwähnt lassen, da haben Banken wenig Lust drauf weil der Aufwand gleich bleibt, sie aber mutmaßlich nur für ein paar Monate Zinsen bekommen.

 

Gibts als besicherten Kredit nicht. Oder die Konditionen sind wieder "meh".

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