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StefanBpunkt

Scalable MSCI AC World Leveraged Daily Swap Xtrackers UCITS ETF

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ScholesUndSühne

Eigentlich ein sehr interessantes Produkt, vor allem da es zum Schwellenländeraktien hebeln noch keine wirklich nutzbaren guten Möglichkeiten gibt und die zusätzliche Diversifikation langfristig vielleicht für weniger Volatilität sorgt. 

Einziger Nachteil, da es als AC nicht in direkter Konkurrenz zum Amundi steht wird es wahrscheinlich keinen richtigen Preiskampf geben 

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Flapsch

Oh, hier hätte es wohl auch gepasst. Aber nun gut, hier sind ein paar frische Informationen zum besagten ETF: 

 

 

 

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StefanBpunkt

Primärquelle: https://etf.dws.com/de-de/LU3386643970-scalable-msci-ac-world-leveraged-daily-swap-xtrackers-ucits-etf-1c/ und https://etf.dws.com/download/asset/b0403fb6-89af-44d7-87b4-0033236f86ca

Zusammenfassung: Es gibt nun (Auflegungstermin 28.07.2026) einen neuen Hebel-ETF für den MSCI ACWI. TER 0,45% und Daily-Leverage-Faktor 1,5-2,0.

Weiteres:

Xtrackers Scalable MSCI AC World Leveraged Daily Swap UCITS ETF 1C

ISIN / WKN: LU3386643970 / DBX2SC

NAV (28.07.2026): 9,54 EUR

Fondsvermögen: ~498.082 EUR

TER: 0,45 % p.a. (0,30 % Verwaltung + 0,15 % Fix)

Index: MSCI ACWI Leveraged 2x Select Index Daily

Hebel: 1,5 bis 2,0

Replikation: indirekt (Swap)

thesaurierend

Auflegung: 28.07.2026

Verwaltung: DWS Investment S.A., Domizil Luxemburg

Aktuell hat der ETF sogar nur Risikoklasse 5 und wäre damit (von diesem Aspekt her zumindest!) nicht fürs selbstverwaltete Altersvorsorgedepot verboten ;)

Zitat KID:

Der Index bildet die mit dem Faktor 2 gehebelte tägliche Wertentwicklung des Basisindex, abzüglich eines Zinssatzes, ab. Der Stand des Index dürfte somit doppelt so stark steigen und fallen wie der Basisindex. Der Zinssatz auf Indexebene beruht auf einem gesicherten Tagesgeldsatz für die Eurozone (€STR). Der Basisindex spiegelt die Wertentwicklung börsennotierter Beteiligungswertpapiere von Unternehmen mit großer und mittlerer Marktkapitalisierung aus Industrie- und Schwellenländern weltweit wider. Die Gewichtung eines Unternehmens im Basisindex hängt von seiner relativen Größe ab.

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Diamantenhände

Seit heute auch bei Scalable handelbar.

 

 

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Flapsch

Heute Abend soll es auch einen Livestream von Scalable mit Christian Röhl geben, wo erste Fragen von der Community gestellt werden können. Ebenso ist demnächst ein Interview mit MSCI im Rahmen des "Asset Class"-Podcasts vorgesehen. Quelle und Link zum Stream (ab 20 Uhr):

 

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Nachdenklich
vor einer Stunde von Diamantenhände:

Seit heute auch bei Scalable handelbar.

 

Sind vermehrte Angebote gehebelter Produkte auch für den breiten Markt der Privatanleger vielleicht ein Warnzeichen?

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 7 Minuten von Nachdenklich:

Sind vermehrte Angebote gehebelter Produkte auch für den breiten Markt der Privatanleger vielleicht ein Warnzeichen?

Gut möglich.

Es könnte u.a. ein Zeichen dafür sein, dass Privatanleger die Risiken immer mehr vergessen/ausblenden und die Gier nach immer mehr "leicht u. schnell verdientem Geld" Überhand nimmt.

Irgendwie aber auch kein Wunder.

Seit 2009 läuft es halt super. Man konnte kaum Verluste machen, große Gewinne dagegen recht leicht.

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geldvermehrer

In dem video wird auch beschrieben, wann man das Produkt einsetzen sollte, nicht für die langfristige Anlage, sondern kurz bis mittelfristig. Beispielsweise nach einem Crash (Corona wird aufgeführt, wobei so eine schnelle Erholung nicht der Normalfall gewesen ist) oder wer der Meinung ist, es geht die nächste Zeit recht positiv an der Böre weiter.

Im Umkehrschluss, wenn jetzt jemand der Meinung ist (wie einige hier noch vor ca. 1-2 Jahren) es gibt die nächsten 10 Jahre schlechtere Zeiten an den Börse (Rückkehr zum Mittelwert etc.), wäre dann ein Sparplan auf dieses gehebelte Produkt eine Überlegung wert?

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Richie_Rich
3 hours ago, geldvermehrer said:

In dem video wird auch beschrieben, wann man das Produkt einsetzen sollte


Bislang werde ich nicht schlau daraus, wie sich rational hebeln lässt. Unterschiedliche Strategien wie Wertpapierkredits, Bankkredite, LevETFs, Hypothek haben jeweils eigene Vor- und Nachteile was Zinsänderungsrisiko, Kosten, Flexibilität angeht. Hebelstrategien haben laut manchen Beratern auch nur spürbaren Impact aufs Gesamtvermögen, wenn sie sehr groß dimensioniert sind. Mit 20.000 Wertpapierkredit auf einen 2xWelt-ETF kommt man nicht weit - ab 100k aufwärts wirkt sich das schon eher auf die mögliche abolute Performance aus. In der Wissenschaft gibt es Vertreter (Life-Cycle-Investing, Humankapital), die am ehesten noch jungen Leuten Leverage empfehlen, was imo mit langem Zeithorizont und Risikotragfähigkeit verbunden ist. Gleichzeitig wird aber zB im Video gesagt: Hebel-Produkte sind eher was für deutliche Trends oder als Spekulation auf baldige Erholung nach Crashs. Wie als junger Mensch ohne Sicherheiten einen hohen Kredit (ggf. noch in einer Krise bekommen) und dann auch das Glück haben, die richtigen Ein- und Ausstiege zu erwischen? Unschön, wenn der Crash nach dem Einstieg noch etwas dippt und danach längere Zeit richtungslos den Nennwert eines Hebel-ETFs erodiert. Offenbar muss man zum Hebeln gut betucht, guten Glaubens, glücklichen Händchens und jung genug sein? Vielleicht kann man sich die Entscheidung für oder gegen Hebelstrategien schon anhand dieser Matrix abnehmen. :) 

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geldvermehrer

Wir hatten letztens ja eine Gegenüberstellung mit einem World, gehebelt und ungehebelt, da war der 2 fache Hebel bei einem langen Zeitraum inkl. Crash MIT SPARPLAN von erachtlichem Erfolg gekrönt. Einmalanlage würde ich daher bei Hebelprodukten nicht in den Fokus stellen. 

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ETFohneFisch
· bearbeitet von ETFohneFisch

Aus meiner Sicht bringen Hebel noch mal eine ganz andere Risikoklasse als Aktien. Aufgrund multiplikativer/exponentieller Zusammenhänge ist das für viele aber nicht so einfach zu verstehen und sie unterschätzen daher das Risiko. Insbesondere gibt es diskrete Zustände (Hebelprodukt wird wertlos/Kreditsumme übersteigt Depotwert), die dich aus dem Markt werfen können, obwohl der Markt langfristig steigt. Bei daily reset wie in diesem Produkt dann auch Volatility Drag (der quadratisch mit der Volatilität steigt!). Im Falle eines Lombardkredits o.ä. kommen Risiken wie Kündigung durch den Anbieter und steuerliche Nachteile (in Deutschland) hinzu.

 

Meine Überlegung ist, dass Positionen unter 10% für mich eigentlich keinen Sinn ergeben, wenn ich rational anlegen möchte (und daher nicht auf Lotteriegewinne spekuliere wie z.B. 1000x bei Bitcoin). Zusätzlich kann ich mir überlegen, dass selbst 10% Überrendite (extrem optimistisch!) ggü All-World bei einer 10%-Position nur +1% auf das Depot bedeutet. Habe ich nur ein eher kleines Depot von 100.000 € sind das im Jahr 1000 € - dafür habe ich bei Buy&Hold 2x das Risiko extremer Wertschwankungen und überhaupt den ganzen Aufwand, das Produkt und sein Verhalten zu verstehen. Dieses Geld könnte ich persönlich viel einfacher und sicherer in der gleichen Zeit durch Mehrarbeit oder "Nebenjobs" wie Prämien beim Stromanbieter/Banken usw. erzielen.

Sind Depot und Positionsanteil dann größer (z.B. 500.000 €, 25%) wären wir bei theoretischen 12.500 € - schon besser. Aber die Frage für mich: Bei der Depotgröße bin ich doch sowieso auf der "Gewinnerstraße" und brauche eigentlich nur etwas Geduld. Warum sollte ich jetzt noch viel riskieren? (und realistisch würde ich eher mit 2-3% p.a. Überrendite rechnen)

PS: Zum Thema "Investieren nach dem Kurseinbruch" ("Buy the Dip"). Es gibt ja genug Untersuchungen, dass es sich nicht lohnt, wenn man Opportunitätskosten einrechnet. Wer also Geld in der Hinterhand hält, wird statistisch schlechter abschneiden. Das gleiche gilt logischerweise auch für Kredite: Falls man in Crashs mit Kredit/gehebelt investieren möchte und in normalen Zeiten ebenso Zugang dazu hat, sollte man es in der Theorie auch unabhängig vom Kursstand machen und nicht nur im Crash.

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