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Nostradamus

Longevity, (Krebs)-Vorsorgeuntersuchungen etc.

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Nostradamus

Werte Forenmitglieder,

nicht selten taucht ja hier in Berechnungen die Frage auf, bis wann das eigene Geld eigentlich reichen muss, also wie alt man so gedenkt zu werden. Im Zusammenhang damit beschäftige ich mich gerade damit, ob und wie ich aktiv darauf Einfluss nehmen bzw. Risiken reduzieren kann. Longevity ist gerade ein Modewort, das häufiger mal auftaucht. Dabei geht es auch darum, die guten und fitten Jahre etwas auszudehnen, nicht nur um das Rausquetschen zusätzlicher Zeit.

Hierzu würden mich eure Meinungen interessieren: Tut ihr bewusst etwas dafür umd wie ist so eure Einstellung zu Krebs- und weiteren Vorsorgeuntersuchungen?

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HHanseat

Die großen beeinflussbaren Hebel sind wohl Rauchen, Bewegung und Ernährung. Im Bekanntenkreis um die 50 beobachte ich gerade, wie eine Schere aufgeht zwischen den halbwegs aktiven und den eher "bequemen", welche teilweise schon nach zwei Treppen außer Puste sind. Ich selber habe in den letzten Monaten u.a. das Radfahren gesteigert und merke auch im fortgeschrittenenen Alter relativ rasch merkbare Verbesserungen im allgemeinen Wohlbefinden. 

Vorsorgeuntersuchungen nutze ich, da ich keine wesentlichen Nachteile sehe. Es wurde auch schon mal etwas weggeschnippelt. Inwieweit das alles zur Longevity beiträgt kann ich hoffentlich in ein paar Jahrzehnten berichten :rolleyes: Und dann gibt es natürlich auch Daten bei Lebensversicherern, darauf basierend auch einige Lebensdauerrechner

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StefanBpunkt

Von: Krebsinformationsdienst <krebsinformation@dkfz-heidelberg.de>
Datum: 30. Dezember 2025 um 12:17:01 MEZ
An: Stefan B.
Betreff: AW: Informationen zu Früherkennung
 

Aus Datenschutzgründen wurde Ihre E-Mail nicht gespeichert. Bei einem erneuten Kontakt kann nur Bezug genommen werden, wenn die bisherigen E-Mails in die Nachricht eingefügt sind.


Sehr geehrter Herr B., 
 
vielen Dank für Ihre E-Mail an den Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). 
 
Sie schreiben uns, dass Sie Früherkennungsuntersuchungen über das hinaus wahrnehmen möchten, was in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angeboten wird. Hierzu haben Sie drei verschiedene Tests gefunden und fragen uns nun nach deren Stellenwert. Darüber hinaus fragen Sie auch, ob wir weitere Früherkennungsuntersuchungen kennen, die Sie durchführen könnten.

Gerne sind wir Ihnen mit Informationen behilflich, die Sie in Ihrem Anliegen unterstützen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir als Krebsinformationsdienst nur Hintergründe zusammentragen und nicht die ärztliche Beratung ersetzen.

Zum ColoAlert-Test (nur Darmkrebs):
Der Stuhl-DNA-Test ColoAlert® hat in Deutschland derzeit keinen Stellenwert in der Darmkrebsfrüherkennung.
In einem systematischen Review (HTA-Bericht) aus dem Jahr 2023 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Stuhl-DNA-Tests mit anderen Testverfahren zur Darmkrebs-Früherkennung verglichen. Dazu zählt auch der Test ColoAlert®. Die Autorinnen und Autoren des Berichts bezogen alle zum Zeitpunkt der Auswertung (2018) erschienenen Publikationen zur Fragestellung ein sowie zusätzliche Daten der Hersteller. Die Literaturrecherche ergab lediglich 3 Studien zur Testgenauigkeit von Stuhl-DNA-Tests (1 zu ColoAlert) sowie 5 prospektive Patientenbefragungen aus den USA.

Insgesamt hatten die Stuhl-DNA-Tests eine höhere Sensitivität als immunologische Stuhltests (FIT) oder Guajak-basierte Stuhltests (gFOBT). Die Stuhl-DNA-Tests erkannten also einen höheren Anteil an Darmkrebskranken korrekterweise als erkrankt. Allerdings war die Spezifität der Stuhl-DNA-Tests im Vergleich mit den anderen Testverfahren geringer. Das heißt, der Anteil an Gesunden, die durch den Test korrekt als gesund eingestuft wird, ist geringer.

Es gab keine unerwünschten Wirkungen oder Komplikationen durch die Anwendung der Tests. Die Autoren des systematischen Reviews geben aber zu bedenken, dass falsch positive oder falsch negative Ergebnisse auch Konsequenzen für die Betroffenen haben können. Ein falsch positives Ergebnis kann Betroffene wegen des falschen Krebsverdachts und unnötiger Koloskopien belasten. Ein falsch negatives Ergebnis bedeutet, dass ein Adenom nicht entdeckt wird, das sich in der Folge womöglich zu Darmkrebs entwickeln kann.

Einschränkungen:
Die Studie zum ColoAlert® hat nur eine geringe Beweiskraft (Evidenz), da einige methodische Mängel vorliegen, die zu einer Verzerrung der Ergebnisse führen können. Beispielsweise wurden die Teilnehmenden für diese Studie, die 2018 publiziert wurde, bereits zwischen 2005 und 2007 gewonnen. Zu diesem Zeitpunkt gab es lediglich eine Vorgängerversion des Tests. Der in der Studie untersuchte Stuhl-DNA-Test unterscheidet sich vom derzeit erhältlichen Produkt.
Einen direkten Vergleich des ColoAlert® mit den gängigen immunologischen Stuhltests (FIT) gab es in der Studie nicht.
Insgesamt gibt es bislang keine Langzeitdaten zur Auswirkung von Stuhl-DNA-Tests auf Sterblichkeit und Morbidität.

Zum Früherkennungstest Galleri® Multi-Cancer Early Detection (MCED)

Das US-Unternehmen GRAIL entwickelt derzeit einen Liquid-Biopsy-basierten Test zur Früherkennung vieler verschiedener Krebsarten auf der Basis der Analyse von zellfreier DNA (cfDNA) im Blut mittels Methylierungs-spezifischer Sequenzierung. Inzwischen liegen vielversprechende Ergebnisse einiger Studien mit dem Test vor, die auf eine vergleichsweise hohe Sensitivität und Spezifität hindeuten. Der Test wird derzeit in ersten "Real-Life"-Studien untersucht, mit denen die Eignung als "echte" Screening-Untersuchung für bis zu 50 Krebserkrankungen getestet werden soll. In den USA steht der Test bereits für Personen mit erhöhtem Krebsrisiko zur Verfügung. Dies schließt allerdings offenbar pauschal Personen ab 50 Jahren ein. Der Test muss zudem von ärztlicher Seite verschrieben werden. Die Kosten liegen derzeit bei ca. 950 US-Dollar. Der Hersteller empfiehlt, den Test zusätzlich zu und nicht anstelle der etablierten Krebs-Früherkennungsuntersuchungen einzusetzen. Er weist auch darauf hin, dass ein negativer Test Krebs nicht vollständig ausschließen kann.
Laut den Informationen auf den Herstellerseiten ist der Test derzeit (Stand 4/2025) nur in den USA kommerziell erhältlich (https://www.galleri.com/support/faqs). (Die Kosten werden allerdings auch dort bisher wohl nicht übernommen, weil der Test nicht FDA-"zugelassen" ist.).

Derzeit läuft in Großbritannien ein Großversuch zur "Real-Life-Leistungsfähigkeit" des Galleri-Tests. 140.000 Freiwillige im Alter zwischen 50 und 77 Jahren nehmen an insgesamt drei Analysen in Abstand von je einem Jahr teil (https://grail.com/clinical-studies/nhs-galleri-trial-clinical/). Derzeit nimmt die Studie keine Teilnehmenden mehr auf (Stand 10/2025). Achtung: Noch vor der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse des NHS-Galleri trials ist der Test in die Kritik geraten: Mitarbeitende des NHS (National Health Service) äußern Zweifel am Nutzen des Tests und weisen auf wirtschaftliche Verflechtungen hin.

Eine prospektive multizentrische Real-World-Registerstudie (REFLECTION, NCT05205967) mit 17.000 Freiwilligen läuft aktuell in den USA (https://grail.com/press-releases/grail-presents-interventional-pathfinder-study-data-at-2021-asco-annual-meeting-and-introduces-galleri-a-groundbreaking-multi-cancer-early-detection-blood-test). Die Studie soll voraussichtlich im Sommer 2026 abgeschlossen sein.

Die prospektive multizentrische US-amerikanische PATHFINDER-2-Studie (NCT05155605) soll die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit des GRAIL-Multikrebs-Früherkennungstests in einer Screening-Population von angestrebten 35 000 Teilnehmenden bewerten. Bei den Teilnehmenden handelt es sich um Personen, die gemäß Leitlinien für die Krebsvorsorge infrage kommen. Die Studie soll voraussichtlich Ende des Jahres 2027 abgeschlossen sein. Erste Ergebnisse wurden auf dem ESMO-Kongress 2025 in Berlin vorgestellt (Medscape Nachrichten 10/2025, vollständige Ergebnisse Ende 2026 erwartet):
- Bislang 25.000 Teilnehmende ohne klinische Anzeichen einer Krebserkrankung, Nachbeobachtungszeit 12 Monate
- Unter 329 Personen, bei denen Onkologen Krebs diagnostiziert hatten, erkannte der Galleri-Test 133 korrekt (114 neue Primärtumoren und 19 Rezidive). Der Test lieferte jedoch auch 83 falsch positive Ergebnisse.
- Die Sensitivität des Tests lag damit bei 40 %, wenn alle Krebsarten einbezogen wurden. In einer vordefinierten Untergruppe von 12 Krebsarten, die 2 Drittel aller krebsbedingten Todesfälle in den USA verursachen, lag die Sensitivität bei 74 %. Besonders gut funktionierte die Erkennung von Hodenkrebs, deutlich schlechter schnitt der Test bei Prostatakrebs ab.
- Für positiv getestete Personen lag die positive Vorhersagewahrscheinlichkeit (PPV) bei 62 %: Bei 6 von 10 Personen bestätigte sich der Krebsverdacht im Zuge weiter Untersuchungen.
- Die Treffsicherheit der Lokalisationsvorhersage bei Patienten mit bestätigter Krebsdiagnose betrug 92 %.
- Das Unternehmen Grail wirbt mit der Aussage, dass der MCED-Test zusätzlich zu Vorsorgeuntersuchungen die Detektionsrate von Krebserkrankungen um das 7-Fache steigerte (Pressemitteilung vom 17.10.2025).
- Noch ist der Test in keinem Land empfohlen, auch nicht in den USA.

Im Rahmen der US-amerikanischen prospektiven PATHFINDER-Studie (NCT04241796) wurde der Methylierungs-basierte Test erstmals zur Krebsfrüherkennung multipler Krebserkrankungen getestet (jetzt unter der Bezeichnung Galleri® Multi-Cancer Early Detection-Test). In die Studie aufgenommen wurden Personen im Alter von 50 oder mehr Jahren. In einem der Studienarme hatten die Teilnehmer keine besonderen Risikofaktoren, im anderen Studienarm wurden Personen mit erhöhtem Krebsrisiko aufgenommen: Raucher, Personen mit erblicher Belastung und Personen mit einer überstandenen Krebserkrankung vor mindestens 3 Jahren.
Die PATHFINDER-Studie ist mittlerweile abgeschlossen (pmid37805216: Schrag et al., 2023).
- Der Galleri® Multi-Cancer Early Detection-Test zeigte unter den 6621 Untersuchten bei 92 Personen eine Krebserkrankung an. Davon bestätigte sich bei 38 Personen die Krebsdiagnose ("True Positives", 38 %). Dagegen war bei 57 Personen die Krebsdiagnose falsch ("False Positives", 62 %).
- Bei den Personen mit einen positiven Testergebnis dauerte es median 79 Tage, bis eine Krebserkrankung bestätigt oder (weitgehend) ausgeschlossen war. 73 % der Teilnehmenden mit positivem Testergebnis erhielten das letztendliche Ergebnis innerhalb von 3 Monaten.
- Daten zu den möglichen Auswirkungen des Tests auf die Mortalität gibt es aus der PATHFINDER-Studie nicht. Hierfür reicht auch die Nachverfolgungszeit nicht aus.
- Die Autoren schlussfolgern, dass der Test klinisch gut anwendbar sei, aber der klinische Nutzen im Rahmen weiterer Studien untersucht werden sollte.

Zum PanTum Detect-Test:

Der PanTum Detect-Test des Unternehmens Zyagnum ist ein kommerziell erhältliches Testverfahren, welches zur Früherkennung von Krebs eingesetzt werden soll. Dabei werden Epitope der Enzyme DNase X (mit dem APO10-Antikörper) und TKTL1 mittels der sogenannten EDIM-Technologie in bestimmten Immunzellen (Makrophagen) aus EDTA-Blut bestimmt. Auf der Homepage von PanTum Detect ist derzeit nicht explizit angegeben, für welche Krebserkrankungen sich der Test zur Früherkennung eignen soll und für welche gegebenenfalls nicht. Als Ziel wird vom Hersteller genannt, die Versorgungslücke von 55 % aller Krebserkrankungen zu schließen, für die es bisher kein etabliertes Screening gibt.

Der PanTum Detect-Test wurde inzwischen in verschiedenen Studien untersucht, unter anderem in einer größeren Studie mit Interessierten aus der Allgemeinbevölkerung, in der der Test zur Krebs-Früherkennung bei symptomfreien Personen eingesetzt wurde. Die Ergebnisse, die zu den bereits abgeschlossenen Studien öffentlich zur Verfügung gestellt wurden und damit für den Krebsinformationsdienst zugänglich sind, sind jedoch in Umfang und Aussagekraft immer noch begrenzt. Aus diesen Daten kann nach unserer Einschätzung bisher nicht sicher geschlossen werden, ob sich der Test für die Früherkennung von Krebs eignet und einen nachweisbaren Nutzen für die Anwender und Anwenderinnen hat, etwa bessere Heilungschancen durch eine frühere Diagnose.

Die gesetzlichen sowie die meisten privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Test nach unserer Kenntnis bisher nicht. Bei einer Durchführung des Tests, gegebenenfalls auch bei Teilnahme an einer Studie zu diesem Test, muss damit gerechnet werden, dass ein eigener finanzieller Beitrag geleistet werden muss. Eine Liste von Anbietern des Tests liegt dem Krebsinformationsdienst nicht vor.

Fazit:
Ganz allgemein gilt: Wer an einer Früherkennungsuntersuchung teilnehmen möchte, sollte sich ausführlich beraten lassen und Informationen über mögliche Vor- und Nachteile einfordern. Dies ist Voraussetzung für eine informierte Entscheidung.
Wenn Sie erwägen, die von Ihnen nachgefragten Tests einzusetzen, muss Ihnen auch bewusst sein: Es ist möglich, dass die Tests ein falsch positives Ergebnis (einen "Fehlalarm") erbringt, was weitere Untersuchungen, seelische und körperliche Belastungen nach sich ziehen kann. Auch falsch negative Ergebnisse sind möglich, es könnte also auch eine Krebserkrankung übersehen werden. Wie wahrscheinlich das ist, kann wegen fehlender Daten noch nicht abschließend beurteilt werden. Somit sollte man derzeit nicht davon ausgehen, dass man bei Anwendung dieser Tests auf die gesetzlichen Früherkennungsprogramme verzichten kann. Für die Darmkrebsfrüherkennung gilt derzeit weiterhin: Die sicherste Untersuchung ist die Koloskopie, dies gilt sowohl für die Spezifität als auch die Sensitivität. Ab 50 Jahren können Versicherte die Darmspiegelung im Rahmen der Früherkennung wahrnehmen. Betroffene, bei denen es möglicherweise besondere Risiken für Darmkrebs gibt, sollten mit ihren Ärzten besprechen, ob sie früher mit regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen beginnen und nicht erst mit 50 Jahren. Wer Beschwerden hat oder auffällige Veränderungen bemerkt, sollte nicht bis zum nächsten "Vorsorge"-Termin warten, sondern gleich zur Ärztin oder zum Arzt gehen. 

Eine möglichst hohe Sicherheit in der Früherkennung von Krebserkrankungen zu haben, ist absolut nachvollziehbar. Allerdings gibt es im Moment für Menschen ohne zusätzliche Risikofaktoren (wie genetische Belastung oder Nikotinabusus) keine Empfehlungen auf Basis der evidenzbasierten Medizin dazu, Untersuchungen gleich welcher Art zusätzlich zum gesetzlichen Früherkennungsprogramm durchzuführen.

Bitte besprechen Sie auch (erneut) mit Ihren behandelnden Ärzten, welche Früherkennungsuntersuchungen in Ihrer individuellen Situation sinnvoll sein können.

Auch wenn Sie unsere Internetseiten bereits kennen sollten, möchten wir Sie dennoch gezielt auf Texte unserer und weiterer qualitätsgeprüfter Internetseiten hinweisen, die Ihnen zusätzlich hilfreich sein könnten:
 
Zum Thema "Krebsfrüherkennung": https://www.krebsinformationsdienst.de/krebsvorsorge-und-krebsfrueherkennung

Zum Thema "Check Up": https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/erwachsene/

Übersicht der Vorsorge- und Früherkennungsangebote in der gesetzlichen Krankenversicherung:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krebsfrueherkennung.html

Nationaler Krebsplan und Ziele-Papiere des Nationalen Krebsplans:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/nationaler-krebsplan.html
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/nationaler-krebsplan/handlungsfelder/ziele-des-nationalen-krebsplans.html
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/nationaler-krebsplan/was-haben-wir-bisher-erreicht.html

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Hinweisen weiterhelfen konnten. 
Wenn Sie uns eine kurze und anonymisierte Rückmeldung zu unserem Service geben, würden wir uns freuen. Bitte folgen Sie dazu diesem Link: https://survey.hifis.dkfz.de/887477?lang=de

Selbstverständlich können Sie sich jederzeit gerne nochmals an uns wenden, wenn Sie weitere Fragen haben. Sie erreichen uns per E-Mail an: krebsinformationsdienst@dkfz.de oder telefonisch unter 0800 - 420 30 40 (kostenlos) täglich von 8 bis 20 Uhr.

 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dr. med. Petra K.
KID E-Mail-Service

Krebsinformationsdienst (KID)
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Informationen zu allen krebsbezogenen Fragen:
telefonisch kostenfrei unter 0800 - 420 30 40 täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr
aus dem Ausland unter +49 - 6221 - 999 8000
per E-Mail an: krebsinformationsdienst@dkfz.de
im Internet und auf Social media: https://www.krebsinformationsdienst.de/
Wenn Sie uns und unsere Arbeit unterstützen möchten, finden Sie ein Spendenformular direkt unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/spenden

Für alle! Kostenfreie Online-Veranstaltungen zu Krebs. Themen und Termine finden Sie unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/online-veranstaltungen

Die Informationen in diesem Text hat der KID auf der Basis Ihrer Anfrage für Sie zusammengestellt. Sie sind daher nicht automatisch auf andere Fragestellungen übertragbar. Krebspatienten sollten alle Fragen der Diagnose und Behandlung auf jeden Fall auch mit ihren behandelnden Ärzten besprechen. Wegen der individuellen Zusammenstellung der Informationen sind diese auch nicht zur Verbreitung in gedruckter, kopierter oder einer anderen Form der Vervielfältigung gedacht. Eine entsprechende Verwendung bedarf der schriftlichen Zustimmung des KID. Weitere Informationen zur Arbeitsweise des KID lesen Sie unter:
https://www.krebsinformationsdienst.de/ueber-uns



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Stefan B.
Gesendet: Freitag, 26. Dezember 2025 12:48
An: krebsinformationsdienst@dkfz-heidelberg.de
Betreff: Informationen zu Früherkennung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte mich über das Früherkennungsniveau der GKV hinaus untersuchen lassen. Monetäre Faktoren spielen für mich nur eine nachrangige Rolle, eine falsch-positives Testergebnis sowie die folgenden Kontrolluntersuchungen zur Validierung / Falsifizierung könnte ich emotional verarbeiten.

Bisher habe ich drei Tests gefunden:
1. ColoAlert von European Oncology labs
2. Galleri-Test und
3. PanTum detect.

Halten Sie einen/mehrere dieser Tests (oder andere mir unbekannte Tests) für geeignet, um die Tumorfrüherkennung bei mir (männlich, 44 Jahre, Nichtraucher, Seltentrinker, normalgewichtig, sportlich) zu optimieren?

Mit besten Grüßen

 

 

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Caveman8
vor 8 Stunden von StefanBpunkt:

Wenn Sie erwägen, die von Ihnen nachgefragten Tests einzusetzen, muss Ihnen auch bewusst sein: Es ist möglich, dass die Tests ein falsch positives Ergebnis (einen "Fehlalarm") erbringt, was weitere Untersuchungen, seelische und körperliche Belastungen nach sich ziehen kann. Auch falsch negative Ergebnisse sind möglich, es könnte also auch eine Krebserkrankung übersehen werden.

Im Studium hatten wir einen Prof, der ebenfalls als Betriebsarzt der BASF tätig war/ist. Dort müssen aufgrund der Schichtarbeit und der 12 Std. Schichten alle Mitarbeiter mind. jährlich gesundheitlich untersucht werden (inklusive Blut, usw.). Er meinte daher, die wohl beste Datengrundlage überhaupt zu haben und riet aufgrund der oben aufgeführten Gründe von einer Darmkrebsuntersuchung (bei Beschwerdefreiheit) GENERELL ab. Unabhängig vom Alter. Die Fehlerquote sei zu hoch und die Heilungschancen zu gering. Die psychischen Leiden überschatten alles Weitere. 

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Bolanger

Interessant. Beim letzten Checkup erwähnte mein Arzt, dass er mit seinen Patientenm bei deren Einverständnis auch an der Befüllung einer Datenbank teilnähme, die dann Blutwerte enthält. Die Idee dahinter ist es zu sehen, ob Erkrankungen frühzeitig aus Blutwerten erkannt werden können. nach dem Motto: Bisher sind alle Teilnehmer, die Blutgruppe A haben, Cholesterinwert XY und Hämoglobinkonzentraion AB drei Jahre später an Krebs erkrankt. Mit dem Einzug von KI, die ja nichts anderes tut als Muster in großen Datenmengen zu finden, könnte diese Idee richtigen Schub bekommen.

Er riet daher von darmspiegelungen für die Darmkrebskontrolle auch ab, da diese Datenbank da schon recht gut funktioniere.

 

Ansonsten glaube ich, dass auch geistiges Wohlbefinden eine Auswikrung auf das körperliche Wohlbefinden hat.  

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Krause76

Wirklich Thema, dem ich mich auch widme. Weniger, um 150 Jahre zu leben, sondern um die älteren Jahre gesund/gesünder zu verbringen.

 

Ich nehme nun seit längerem Algenöl, Esse genug Körner für den Teil der Omega-3 Säuren. Dazu lese ich mich immer wieder mal bei einem Vitamin/Supplements ein (Nützlich und falls ja, welche Dosis zu welchen Zeiten) und supplementiere dann. Derzeit nehme ich D3 und Kreatin. 

 

Mir macht das Spass, es limitiert mich nicht im Leben und die Datenlage ist bei einigen Themen auch schon echt gut. Dazu regelmässig Sport (mehr Kraft als Cardio) und 7-8 Stunden Schlaf. 

 

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 36 Minuten von Bolanger:

Er riet daher von darmspiegelungen für die Darmkrebskontrolle auch ab, 

:wacko: Die Darmspiegelung ist eine der wenigen Vorsorgeuntersuchungen, die wirklich Sinn machen.

Selbiges gilt für ein EKG, um z.B. Vorhofflimmern festzustellen und dann durch geeignete Blutverdünner das Schlaganfallrisiko deutlich zu senken.

 

Ansonsten gehört der Thread bislang in die Rubrik "Irrtümer, Unsinn, Hanebüchenes, Absurditäten".

Aber ich harre der Dinge, die da noch kommen.

 

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Vios

Wie hoch ist eigentlich die Quote der Darmperforationen?

Ein Bekannter hatte seine erste Koloskopie mit Anfang 50.

Es war auch seine letzte. 

Beschwerden danach sind nicht ernst genommen worden. 

Verstorben durch Infektion in Bauchraum.

Das Risiko mag gering sein, aber nicht Null.

 

 

 

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus

Danke schon mal für eure Antworten.

vor 10 Stunden von HHanseat:

Vorsorgeuntersuchungen nutze ich, da ich keine wesentlichen Nachteile sehe.

Gerade damit beschäftige ich mich zurzeit intensiver. Leider auch getrieben dadurch, dass mein Vater vor kurzem mit Mitte 70 an Prostatakrebs gestorben ist - mit regelmäßiger Vorsorge wäre dies wohl vermeidbar gewesen, dort war er aber nie. Ich werde auf jeden Fall hingehen, auch weil mein Risiko nun genetisch erhöht ist.

vor 9 Stunden von StefanBpunkt:

1. ColoAlert von European Oncology labs
2. Galleri-Test und
3. PanTum detect.

Wirklich interessant und kannte ich bisher noch gar nicht.

vor 9 Stunden von StefanBpunkt:

Für die Darmkrebsfrüherkennung gilt derzeit weiterhin: Die sicherste Untersuchung ist die Koloskopie, dies gilt sowohl für die Spezifität als auch die Sensitivität. Ab 50 Jahren können Versicherte die Darmspiegelung im Rahmen der Früherkennung wahrnehmen. Betroffene, bei denen es möglicherweise besondere Risiken für Darmkrebs gibt, sollten mit ihren Ärzten besprechen, ob sie früher mit regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen beginnen und nicht erst mit 50 Jahren. Wer Beschwerden hat oder auffällige Veränderungen bemerkt, sollte nicht bis zum nächsten "Vorsorge"-Termin warten, sondern gleich zur Ärztin oder zum Arzt gehen. 

Eine möglichst hohe Sicherheit in der Früherkennung von Krebserkrankungen zu haben, ist absolut nachvollziehbar. Allerdings gibt es im Moment für Menschen ohne zusätzliche Risikofaktoren (wie genetische Belastung oder Nikotinabusus) keine Empfehlungen auf Basis der evidenzbasierten Medizin dazu, Untersuchungen gleich welcher Art zusätzlich zum gesetzlichen Früherkennungsprogramm durchzuführen.

Man kann aber die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen über das Maß, das von der Kasse bezahlt wird, wahrnehmen. Hierzu finde ich dieses Video interessant: 

Der Arzt (Dr. Weigl) erklärt darin, dass er jedes Jahr zum Hautarzt geht (jedes zweite Jahr bezahlt er halt selbst) und mit Anfang vierzig das erste Mal zur Darmspiegelung gegangen ist, die er auch selbst bezahlt hat.

vor einer Stunde von Caveman8:

Er meinte daher, die wohl beste Datengrundlage überhaupt zu haben und riet aufgrund der oben aufgeführten Gründe von einer Darmkrebsuntersuchung (bei Beschwerdefreiheit) GENERELL ab.

 

vor 52 Minuten von Bolanger:

Er riet daher von darmspiegelungen für die Darmkrebskontrolle auch ab

Ich wäre da vorsichtig, mein Wissensstand ist auch dieser: 

 

vor 19 Minuten von Lazaros:

 Die Darmspiegelung ist eine der wenigen Vorsorgeuntersuchungen, die wirklich Sinn machen.

Denn dabei können Polypen als mögliche Vorstufe für Darmkrebs entfernt werden, daher ist das doch echte Vorsorge, nicht bloß Früherkennung.

vor 19 Minuten von Lazaros:

Selbiges gilt für ein EKG, um z.B. Vorhofflimmern festzustellen und durch geeignete Blutverdünner das Schlaganfall deutlich zu senken.

Das ist nämlich auch ein unterschätztes Thema, da die meisten der hunderttausenden jährlichen Herzinfarkte und Schlaganfälle in Deutschland ja vermeidbar sein sollen; durch Lebensstiländerungen, aber auch durch Vorsorgeuntersuchungen. 

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Krause76
· bearbeitet von Krause76

Allgemein wurde mir in meinem Alter folgendes empfohlen:

Die Darmspiegelung (Dann 10 Jahre Pause), Augenarzt (jährlich), Urologe (jährlich) und Bluttest (jährlich). Daran werde ich mich auch halten ggf mache ich in 5 Jahren die Darmspiegelung nochmals. Die 10 Jahre wurden aber auch im Buch "Krebs - Das Ende einer Angst" bestätigt und von einer Gastroentologin bestätigt. 

 

Den Kardiologen besuche ich schon länger alle zwei Jahre, um die Herzwanddicke zu checken, da ich hohen Blutdruck habe. Dazu jährlich den Hautarzt.

 

Außerdem gehe alle 6 Monate auf die Körperfett-/Muskelwaage.

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HalloAktie

Danke fürs Nachhaken beim Dienst. Ich finde den Faden informativ, wobei ich das allgemeiner schon vor ein paar Jahren recherchiert hatte, als die Hansemerkur eine private Zusatzversicherung für Krebsvorsorge gestartet hatte. Da wird das dritte in der Mail erwähnte Verfahren genutzt. 

 

Leider, nach jetzigem Stand, alles nicht brauchbar mit so vielen false positives. Ich erhoffe mir langfristig einiges durch die KI-gestützte wissenschaftliche Nutzung der Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte. Da ergeben sich vielleicht Zusammenhänge, deren Untersuchung beim Forschungsdesign von Studien im Feld gar nicht für möglich gehalten wurden. Also ehemals blinde Flecken. Mal sehen, ob das für mich mit derzeit knapp 40 Jahren noch rechtzeitig kommt. 

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Nostradamus
vor einer Stunde von Vios:

Wie hoch ist eigentlich die Quote der Darmperforationen?

Das Risiko gibt es, und da kann man jetzt anfangen, sich Zahlen rauszugooglen und sich darüber Gedanken zu machen, von wem man die Untersuchung durchführen lässt. Letztlich geht es um eine Chancen / Risiko-Abwägung. Da ich faul bin, hier von der KI: "Das Risiko, bei einer Vorsorge-Darmspiegelung eine Darmperforation zu erleiden, ist mit etwa 1 zu 5.000 extrem gering, während das Risiko, im Laufe des Lebens an Darmkrebs zu erkranken, mit rund 1 zu 18 mehr als 250-mal höher ist."

vor 50 Minuten von Krause76:

Allgemein wurde mir in meinem Alter folgendes empfohlen:

Die Darmspiegelung (Dann 10 Jahre Pause), Augenarzt (jährlich), Urologe (jährlich) und Bluttest (jährlich). Daran werde ich mich auch halten ggf mache ich in 5 Jahren die Darmspiegelung nochmals.

Hautarzt ist nicht zu vergessen und der HNO-Arzt kann auch Krebsvorsorge machen, auch wenn dies keine Kassenleistung ist.

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Krause76
35 minutes ago, Nostradamus said:

 

Hautarzt ist nicht zu vergessen und der HNO-Arzt kann auch Krebsvorsorge machen, auch wenn dies keine Kassenleistung ist.

Korrekt. Meine Hausärztin ist mein Hauptanlaufpunkt und von dort gehen dann die Sonderuntersuchungen aus und werden dort dokunetiert.

An HNO habe ich noch gar nicht gedacht,. Guter Punkt

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Apfelkomplott
vor 13 Stunden von HHanseat:

Im Bekanntenkreis um die 50 beobachte ich gerade, wie eine Schere aufgeht zwischen den halbwegs aktiven und den eher "bequemen", welche teilweise schon nach zwei Treppen außer Puste sind.

Das ging in meinem Bekanntenkreis schon so Mitte/Ende 30 los.

 

Hat auch mich bewogen, endlich mal ernsthafter mit dem Sport anzufangen. Dadurch bin ich inzwischen mein Übergewicht los und in meinen 40ern deutlich fitter als in meinen 20ern.

Mit Supplements kommt man dabei auch quasi zwangsläufig in kontakt. Algenöl für Omega3 und Kreatin sind ja zumindest in dieser Bubble quasi schon Standard. Ob's was hilft? Schwer zu sagen.

Geraucht hatte ich sowieso nie.

Alkohol habe ich in den letzten Jahren auch quasi auf Null gefahren. Nicht aus ehrenwerter gesundheitlicher Motivation, sondern weil ich es einfach immer schlechter vertragen habe.

Und dann bekomme ich beim Blutspenden regelmäßig mal ein paar Blutwerte getestet. Bisher auch alles in Ordnung.

 

Mehr machen könnte ich sicher, aber insgesamt halte ich mich damit doch schon für ziemlich gesundheitsbewusst.

Ob mir das aber tatsächlich ein längeres Leben bringt, wer weiß...

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus
vor 46 Minuten von Apfelkomplott:

Mehr machen könnte ich sicher, aber insgesamt halte ich mich damit doch schon für ziemlich gesundheitsbewusst.

Das mag schon sein. Im Bekanntenkreis erlebe ich jedoch häufiger, dass die Leute da einem Trugschluss unterliegen, und sich schon für gesundheitsbewusst halten, nur weil sie aufgehört haben zu rauchen und nicht mehr ganz so oft zum Alkohol greifen. ;-) Und der zweite Trugschluss scheint mir zu sein, dass sich jemand tatsächlich gesund ernährt, auf Bewegung achtet usw. und meint, das würde dann reichen und damit wäre alles getan (so war es im Prinzip auch bei meinem Vater). Vorsorgeuntersuchungen gehören für mich aber auch mit dazu.

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Chrischni
vor 6 Stunden von Caveman8:

Im Studium hatten wir einen Prof, der ebenfalls als Betriebsarzt der BASF tätig war/ist. Dort müssen aufgrund der Schichtarbeit und der 12 Std. Schichten alle Mitarbeiter mind. jährlich gesundheitlich untersucht werden (inklusive Blut, usw.). Er meinte daher, die wohl beste Datengrundlage überhaupt zu haben und riet aufgrund der oben aufgeführten Gründe von einer Darmkrebsuntersuchung (bei Beschwerdefreiheit) GENERELL ab. Unabhängig vom Alter. Die Fehlerquote sei zu hoch und die Heilungschancen zu gering. Die psychischen Leiden überschatten alles Weitere. 

Hat der Prof. auch die Darmspiegelung jährlich mit durchgeführt, um deren Wirksamkeit beurteilen zu können? 

Der Dickdarmkrebs entsteht, bis auf einige genetische Formen, aus Dickdarmpolypen. Darmpolypen haben die böse  Eigenschaft, nach einigen Jahren zu entarten, wenn sie nicht bei einer Darmspiegelung entfern wurden.

Deswegen ist die Darmspiegelung ziemlich die einzige echte Krebsvorsorgeuntersuchung, da sie Krebs vorbeugt.

 

vor 5 Stunden von Bolanger:

Interessant. Beim letzten Checkup erwähnte mein Arzt, dass er mit seinen Patientenm bei deren Einverständnis auch an der Befüllung einer Datenbank teilnähme, die dann Blutwerte enthält. Die Idee dahinter ist es zu sehen, ob Erkrankungen frühzeitig aus Blutwerten erkannt werden können. nach dem Motto: Bisher sind alle Teilnehmer, die Blutgruppe A haben, Cholesterinwert XY und Hämoglobinkonzentraion AB drei Jahre später an Krebs erkrankt. Mit dem Einzug von KI, die ja nichts anderes tut als Muster in großen Datenmengen zu finden, könnte diese Idee richtigen Schub bekommen.

Er riet daher von darmspiegelungen für die Darmkrebskontrolle auch ab, da diese Datenbank da schon recht gut funktioniere.

 

Ansonsten glaube ich, dass auch geistiges Wohlbefinden eine Auswikrung auf das körperliche Wohlbefinden hat.  

Welche Krebsart soll das sein?

Belastbare Quelle?

 

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Vios

Hat eigentlich mal jemand daran gedacht, Alte zu fragen, wie alt sie noch werden wollen?

Es gibt den schönen Spruch:

"Alt werden will jeder, alt sein aber niemand."

 

Nicht das Zahlenalter ist wichtig, sondern die Zeit bis dahin.

 

 

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Walter White

Ich mache seit dem 26. Lebensjahr, also 30 Jahre jetzt, den jährlichen Check bei beim Hausarzt, Blutbild mit Prostata Werten (PSA), Lungenfunktion, innere Organe checken. Irgendwann wurde Bluthochdruck festgestellt, zuerst wollte ich keine Tabletten nehmen und nahm 30 Kilo ab von 99kg auf 69kg. Der Blutdruck blieb hoch und seit 2015 nehme ich Blutdrucksenker. Mein Arzt meinte, damit kann man sein Leben schon mal um 10 bis 15 Jahre verlängern (natürlich alles theoretisch das ist mir bewusst, von jetzt tot umfallen beim Schreiben dieser Nachricht bis zum 100 Geburtstag ist ja gewöhnlich alles möglich). 

Dieses Jahr im April war ich zu Magen und Darmspiegelung mit KI Unterstützung, gerade diese finde ich die sinnvollste Vorsorge ever, man kann sofort alles entfernen was da nicht hingehört. Gefunden wurde GSD nichts bei mir, die nächste mache ich in 10 Jahren. 

 

Bei der Ernährung versuche ich zumindest halbwegs gesund über die Runden zu kommen, ich esse aber generell alles, da ist von "absolut gesund" bis sofortigem "Hirntot" alles dabei. :lol: Ich trinke täglich viel Leitungswasser mit Sprudel Blubb Dings Bums Gerät. Wo ich bewusst drauf achte ist der Zuckerkonsum bei Getränken, ne Cola trink ich ca. alle 2 Monate mal ein Glas, dann rutscht die fettige Gyros Pita besser (So nach dem Motto, wenn dann richtig). Zuckerkonsum reduziere ich aber schon mein Leben lang, klar Kuchen, Keks und mal ein Eis, nie wirklich viel, nie übertrieben fette Portionen, mir bringt ein Stück Schokolade keine Freude, aber ich esse es wenn mir danach ist.

Ich glaube der Körper gibt einem auch manchmal ein Signal; so hab ich zwei bis drei mal im Jahr Heißhunger auf was halbwegs scharfes, kaufe dann meist ein paar Peperoni, kaufe die gut, und ein Glas Milch hinterher, schon geil. Das mache ich aber daheim, dann kann ich mich anschließend frisch machen. :D 

 

Bis zu meinem 49 Lebensjahr machte ich regelmäßig Sport, Laufen, Kraftsport, wenn auch nie übermäßig. Nach einigen Unfällen, Stürzen und hier und da knackt mal was beschränkt sich das heute auf Wanderungen und ausgedehnte Sparziergänge, mir reicht das. 

 

Ansonsten denke ich darüber hinaus nicht mehr viel darüber nach, denn das Ende ist eh eine ausgemachte Sache, nur der Zeitpunkt ist ungewiss. Von daher lasse ich es locker im privaten und auch beruflich angehen, und die Liste derer die mich am A... lecken können, wird auch immer länger.  

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Apfelkomplott
vor 26 Minuten von Vios:

Hat eigentlich mal jemand daran gedacht, Alte zu fragen, wie alt sie noch werden wollen?

Es gibt den schönen Spruch:

"Alt werden will jeder, alt sein aber niemand."

 

Nicht das Zahlenalter ist wichtig, sondern die Zeit bis dahin.

Steht doch auch schon oben.

 

Es geht nicht darum, möglichst 120 Jahre zu werden, sondern die Zeit bis dahin möglichst fit und aktiv zu bleiben.

 

Oder wie der Küchenkalender sagen würde: "Nicht dem Leben mehr Jahre geben, sondern den Jahren mehr Leben."

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stagflation
vor 7 Stunden von Caveman8:

 Darmkrebsuntersuchung (bei Beschwerdefreiheit) GENERELL ab. Unabhängig vom Alter. Die Fehlerquote sei zu hoch und die Heilungschancen zu gering. Die psychischen Leiden überschatten alles Weitere. 

 

Möglicherweise meinst Du Die Prostata-Untersuchung anhand des PSA-Wertes. Die ist umstritten.

 

Die Darmspiegelung zur Krebsvorsorge hingegen ist sinnvoll. Ich kenne niemanden, der das ernsthaft infrage stellt.

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