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Nostradamus

Longevity, (Krebs)-Vorsorgeuntersuchungen etc.

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Nostradamus

Werte Forenmitglieder,

nicht selten taucht ja hier in Berechnungen die Frage auf, bis wann das eigene Geld eigentlich reichen muss, also wie alt man so gedenkt zu werden. Im Zusammenhang damit beschäftige ich mich gerade damit, ob und wie ich aktiv darauf Einfluss nehmen bzw. Risiken reduzieren kann. Longevity ist gerade ein Modewort, das häufiger mal auftaucht. Dabei geht es auch darum, die guten und fitten Jahre etwas auszudehnen, nicht nur um das Rausquetschen zusätzlicher Zeit.

Hierzu würden mich eure Meinungen interessieren: Tut ihr bewusst etwas dafür umd wie ist so eure Einstellung zu Krebs- und weiteren Vorsorgeuntersuchungen?

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HHanseat

Die großen beeinflussbaren Hebel sind wohl Rauchen, Bewegung und Ernährung. Im Bekanntenkreis um die 50 beobachte ich gerade, wie eine Schere aufgeht zwischen den halbwegs aktiven und den eher "bequemen", welche teilweise schon nach zwei Treppen außer Puste sind. Ich selber habe in den letzten Monaten u.a. das Radfahren gesteigert und merke auch im fortgeschrittenenen Alter relativ rasch merkbare Verbesserungen im allgemeinen Wohlbefinden. 

Vorsorgeuntersuchungen nutze ich, da ich keine wesentlichen Nachteile sehe. Es wurde auch schon mal etwas weggeschnippelt. Inwieweit das alles zur Longevity beiträgt kann ich hoffentlich in ein paar Jahrzehnten berichten :rolleyes: Und dann gibt es natürlich auch Daten bei Lebensversicherern, darauf basierend auch einige Lebensdauerrechner

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StefanBpunkt

Von: Krebsinformationsdienst <krebsinformation@dkfz-heidelberg.de>
Datum: 30. Dezember 2025 um 12:17:01 MEZ
An: Stefan B.
Betreff: AW: Informationen zu Früherkennung
 

Aus Datenschutzgründen wurde Ihre E-Mail nicht gespeichert. Bei einem erneuten Kontakt kann nur Bezug genommen werden, wenn die bisherigen E-Mails in die Nachricht eingefügt sind.


Sehr geehrter Herr B., 
 
vielen Dank für Ihre E-Mail an den Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). 
 
Sie schreiben uns, dass Sie Früherkennungsuntersuchungen über das hinaus wahrnehmen möchten, was in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angeboten wird. Hierzu haben Sie drei verschiedene Tests gefunden und fragen uns nun nach deren Stellenwert. Darüber hinaus fragen Sie auch, ob wir weitere Früherkennungsuntersuchungen kennen, die Sie durchführen könnten.

Gerne sind wir Ihnen mit Informationen behilflich, die Sie in Ihrem Anliegen unterstützen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir als Krebsinformationsdienst nur Hintergründe zusammentragen und nicht die ärztliche Beratung ersetzen.

Zum ColoAlert-Test (nur Darmkrebs):
Der Stuhl-DNA-Test ColoAlert® hat in Deutschland derzeit keinen Stellenwert in der Darmkrebsfrüherkennung.
In einem systematischen Review (HTA-Bericht) aus dem Jahr 2023 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Stuhl-DNA-Tests mit anderen Testverfahren zur Darmkrebs-Früherkennung verglichen. Dazu zählt auch der Test ColoAlert®. Die Autorinnen und Autoren des Berichts bezogen alle zum Zeitpunkt der Auswertung (2018) erschienenen Publikationen zur Fragestellung ein sowie zusätzliche Daten der Hersteller. Die Literaturrecherche ergab lediglich 3 Studien zur Testgenauigkeit von Stuhl-DNA-Tests (1 zu ColoAlert) sowie 5 prospektive Patientenbefragungen aus den USA.

Insgesamt hatten die Stuhl-DNA-Tests eine höhere Sensitivität als immunologische Stuhltests (FIT) oder Guajak-basierte Stuhltests (gFOBT). Die Stuhl-DNA-Tests erkannten also einen höheren Anteil an Darmkrebskranken korrekterweise als erkrankt. Allerdings war die Spezifität der Stuhl-DNA-Tests im Vergleich mit den anderen Testverfahren geringer. Das heißt, der Anteil an Gesunden, die durch den Test korrekt als gesund eingestuft wird, ist geringer.

Es gab keine unerwünschten Wirkungen oder Komplikationen durch die Anwendung der Tests. Die Autoren des systematischen Reviews geben aber zu bedenken, dass falsch positive oder falsch negative Ergebnisse auch Konsequenzen für die Betroffenen haben können. Ein falsch positives Ergebnis kann Betroffene wegen des falschen Krebsverdachts und unnötiger Koloskopien belasten. Ein falsch negatives Ergebnis bedeutet, dass ein Adenom nicht entdeckt wird, das sich in der Folge womöglich zu Darmkrebs entwickeln kann.

Einschränkungen:
Die Studie zum ColoAlert® hat nur eine geringe Beweiskraft (Evidenz), da einige methodische Mängel vorliegen, die zu einer Verzerrung der Ergebnisse führen können. Beispielsweise wurden die Teilnehmenden für diese Studie, die 2018 publiziert wurde, bereits zwischen 2005 und 2007 gewonnen. Zu diesem Zeitpunkt gab es lediglich eine Vorgängerversion des Tests. Der in der Studie untersuchte Stuhl-DNA-Test unterscheidet sich vom derzeit erhältlichen Produkt.
Einen direkten Vergleich des ColoAlert® mit den gängigen immunologischen Stuhltests (FIT) gab es in der Studie nicht.
Insgesamt gibt es bislang keine Langzeitdaten zur Auswirkung von Stuhl-DNA-Tests auf Sterblichkeit und Morbidität.

Zum Früherkennungstest Galleri® Multi-Cancer Early Detection (MCED)

Das US-Unternehmen GRAIL entwickelt derzeit einen Liquid-Biopsy-basierten Test zur Früherkennung vieler verschiedener Krebsarten auf der Basis der Analyse von zellfreier DNA (cfDNA) im Blut mittels Methylierungs-spezifischer Sequenzierung. Inzwischen liegen vielversprechende Ergebnisse einiger Studien mit dem Test vor, die auf eine vergleichsweise hohe Sensitivität und Spezifität hindeuten. Der Test wird derzeit in ersten "Real-Life"-Studien untersucht, mit denen die Eignung als "echte" Screening-Untersuchung für bis zu 50 Krebserkrankungen getestet werden soll. In den USA steht der Test bereits für Personen mit erhöhtem Krebsrisiko zur Verfügung. Dies schließt allerdings offenbar pauschal Personen ab 50 Jahren ein. Der Test muss zudem von ärztlicher Seite verschrieben werden. Die Kosten liegen derzeit bei ca. 950 US-Dollar. Der Hersteller empfiehlt, den Test zusätzlich zu und nicht anstelle der etablierten Krebs-Früherkennungsuntersuchungen einzusetzen. Er weist auch darauf hin, dass ein negativer Test Krebs nicht vollständig ausschließen kann.
Laut den Informationen auf den Herstellerseiten ist der Test derzeit (Stand 4/2025) nur in den USA kommerziell erhältlich (https://www.galleri.com/support/faqs). (Die Kosten werden allerdings auch dort bisher wohl nicht übernommen, weil der Test nicht FDA-"zugelassen" ist.).

Derzeit läuft in Großbritannien ein Großversuch zur "Real-Life-Leistungsfähigkeit" des Galleri-Tests. 140.000 Freiwillige im Alter zwischen 50 und 77 Jahren nehmen an insgesamt drei Analysen in Abstand von je einem Jahr teil (https://grail.com/clinical-studies/nhs-galleri-trial-clinical/). Derzeit nimmt die Studie keine Teilnehmenden mehr auf (Stand 10/2025). Achtung: Noch vor der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse des NHS-Galleri trials ist der Test in die Kritik geraten: Mitarbeitende des NHS (National Health Service) äußern Zweifel am Nutzen des Tests und weisen auf wirtschaftliche Verflechtungen hin.

Eine prospektive multizentrische Real-World-Registerstudie (REFLECTION, NCT05205967) mit 17.000 Freiwilligen läuft aktuell in den USA (https://grail.com/press-releases/grail-presents-interventional-pathfinder-study-data-at-2021-asco-annual-meeting-and-introduces-galleri-a-groundbreaking-multi-cancer-early-detection-blood-test). Die Studie soll voraussichtlich im Sommer 2026 abgeschlossen sein.

Die prospektive multizentrische US-amerikanische PATHFINDER-2-Studie (NCT05155605) soll die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit des GRAIL-Multikrebs-Früherkennungstests in einer Screening-Population von angestrebten 35 000 Teilnehmenden bewerten. Bei den Teilnehmenden handelt es sich um Personen, die gemäß Leitlinien für die Krebsvorsorge infrage kommen. Die Studie soll voraussichtlich Ende des Jahres 2027 abgeschlossen sein. Erste Ergebnisse wurden auf dem ESMO-Kongress 2025 in Berlin vorgestellt (Medscape Nachrichten 10/2025, vollständige Ergebnisse Ende 2026 erwartet):
- Bislang 25.000 Teilnehmende ohne klinische Anzeichen einer Krebserkrankung, Nachbeobachtungszeit 12 Monate
- Unter 329 Personen, bei denen Onkologen Krebs diagnostiziert hatten, erkannte der Galleri-Test 133 korrekt (114 neue Primärtumoren und 19 Rezidive). Der Test lieferte jedoch auch 83 falsch positive Ergebnisse.
- Die Sensitivität des Tests lag damit bei 40 %, wenn alle Krebsarten einbezogen wurden. In einer vordefinierten Untergruppe von 12 Krebsarten, die 2 Drittel aller krebsbedingten Todesfälle in den USA verursachen, lag die Sensitivität bei 74 %. Besonders gut funktionierte die Erkennung von Hodenkrebs, deutlich schlechter schnitt der Test bei Prostatakrebs ab.
- Für positiv getestete Personen lag die positive Vorhersagewahrscheinlichkeit (PPV) bei 62 %: Bei 6 von 10 Personen bestätigte sich der Krebsverdacht im Zuge weiter Untersuchungen.
- Die Treffsicherheit der Lokalisationsvorhersage bei Patienten mit bestätigter Krebsdiagnose betrug 92 %.
- Das Unternehmen Grail wirbt mit der Aussage, dass der MCED-Test zusätzlich zu Vorsorgeuntersuchungen die Detektionsrate von Krebserkrankungen um das 7-Fache steigerte (Pressemitteilung vom 17.10.2025).
- Noch ist der Test in keinem Land empfohlen, auch nicht in den USA.

Im Rahmen der US-amerikanischen prospektiven PATHFINDER-Studie (NCT04241796) wurde der Methylierungs-basierte Test erstmals zur Krebsfrüherkennung multipler Krebserkrankungen getestet (jetzt unter der Bezeichnung Galleri® Multi-Cancer Early Detection-Test). In die Studie aufgenommen wurden Personen im Alter von 50 oder mehr Jahren. In einem der Studienarme hatten die Teilnehmer keine besonderen Risikofaktoren, im anderen Studienarm wurden Personen mit erhöhtem Krebsrisiko aufgenommen: Raucher, Personen mit erblicher Belastung und Personen mit einer überstandenen Krebserkrankung vor mindestens 3 Jahren.
Die PATHFINDER-Studie ist mittlerweile abgeschlossen (pmid37805216: Schrag et al., 2023).
- Der Galleri® Multi-Cancer Early Detection-Test zeigte unter den 6621 Untersuchten bei 92 Personen eine Krebserkrankung an. Davon bestätigte sich bei 38 Personen die Krebsdiagnose ("True Positives", 38 %). Dagegen war bei 57 Personen die Krebsdiagnose falsch ("False Positives", 62 %).
- Bei den Personen mit einen positiven Testergebnis dauerte es median 79 Tage, bis eine Krebserkrankung bestätigt oder (weitgehend) ausgeschlossen war. 73 % der Teilnehmenden mit positivem Testergebnis erhielten das letztendliche Ergebnis innerhalb von 3 Monaten.
- Daten zu den möglichen Auswirkungen des Tests auf die Mortalität gibt es aus der PATHFINDER-Studie nicht. Hierfür reicht auch die Nachverfolgungszeit nicht aus.
- Die Autoren schlussfolgern, dass der Test klinisch gut anwendbar sei, aber der klinische Nutzen im Rahmen weiterer Studien untersucht werden sollte.

Zum PanTum Detect-Test:

Der PanTum Detect-Test des Unternehmens Zyagnum ist ein kommerziell erhältliches Testverfahren, welches zur Früherkennung von Krebs eingesetzt werden soll. Dabei werden Epitope der Enzyme DNase X (mit dem APO10-Antikörper) und TKTL1 mittels der sogenannten EDIM-Technologie in bestimmten Immunzellen (Makrophagen) aus EDTA-Blut bestimmt. Auf der Homepage von PanTum Detect ist derzeit nicht explizit angegeben, für welche Krebserkrankungen sich der Test zur Früherkennung eignen soll und für welche gegebenenfalls nicht. Als Ziel wird vom Hersteller genannt, die Versorgungslücke von 55 % aller Krebserkrankungen zu schließen, für die es bisher kein etabliertes Screening gibt.

Der PanTum Detect-Test wurde inzwischen in verschiedenen Studien untersucht, unter anderem in einer größeren Studie mit Interessierten aus der Allgemeinbevölkerung, in der der Test zur Krebs-Früherkennung bei symptomfreien Personen eingesetzt wurde. Die Ergebnisse, die zu den bereits abgeschlossenen Studien öffentlich zur Verfügung gestellt wurden und damit für den Krebsinformationsdienst zugänglich sind, sind jedoch in Umfang und Aussagekraft immer noch begrenzt. Aus diesen Daten kann nach unserer Einschätzung bisher nicht sicher geschlossen werden, ob sich der Test für die Früherkennung von Krebs eignet und einen nachweisbaren Nutzen für die Anwender und Anwenderinnen hat, etwa bessere Heilungschancen durch eine frühere Diagnose.

Die gesetzlichen sowie die meisten privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Test nach unserer Kenntnis bisher nicht. Bei einer Durchführung des Tests, gegebenenfalls auch bei Teilnahme an einer Studie zu diesem Test, muss damit gerechnet werden, dass ein eigener finanzieller Beitrag geleistet werden muss. Eine Liste von Anbietern des Tests liegt dem Krebsinformationsdienst nicht vor.

Fazit:
Ganz allgemein gilt: Wer an einer Früherkennungsuntersuchung teilnehmen möchte, sollte sich ausführlich beraten lassen und Informationen über mögliche Vor- und Nachteile einfordern. Dies ist Voraussetzung für eine informierte Entscheidung.
Wenn Sie erwägen, die von Ihnen nachgefragten Tests einzusetzen, muss Ihnen auch bewusst sein: Es ist möglich, dass die Tests ein falsch positives Ergebnis (einen "Fehlalarm") erbringt, was weitere Untersuchungen, seelische und körperliche Belastungen nach sich ziehen kann. Auch falsch negative Ergebnisse sind möglich, es könnte also auch eine Krebserkrankung übersehen werden. Wie wahrscheinlich das ist, kann wegen fehlender Daten noch nicht abschließend beurteilt werden. Somit sollte man derzeit nicht davon ausgehen, dass man bei Anwendung dieser Tests auf die gesetzlichen Früherkennungsprogramme verzichten kann. Für die Darmkrebsfrüherkennung gilt derzeit weiterhin: Die sicherste Untersuchung ist die Koloskopie, dies gilt sowohl für die Spezifität als auch die Sensitivität. Ab 50 Jahren können Versicherte die Darmspiegelung im Rahmen der Früherkennung wahrnehmen. Betroffene, bei denen es möglicherweise besondere Risiken für Darmkrebs gibt, sollten mit ihren Ärzten besprechen, ob sie früher mit regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen beginnen und nicht erst mit 50 Jahren. Wer Beschwerden hat oder auffällige Veränderungen bemerkt, sollte nicht bis zum nächsten "Vorsorge"-Termin warten, sondern gleich zur Ärztin oder zum Arzt gehen. 

Eine möglichst hohe Sicherheit in der Früherkennung von Krebserkrankungen zu haben, ist absolut nachvollziehbar. Allerdings gibt es im Moment für Menschen ohne zusätzliche Risikofaktoren (wie genetische Belastung oder Nikotinabusus) keine Empfehlungen auf Basis der evidenzbasierten Medizin dazu, Untersuchungen gleich welcher Art zusätzlich zum gesetzlichen Früherkennungsprogramm durchzuführen.

Bitte besprechen Sie auch (erneut) mit Ihren behandelnden Ärzten, welche Früherkennungsuntersuchungen in Ihrer individuellen Situation sinnvoll sein können.

Auch wenn Sie unsere Internetseiten bereits kennen sollten, möchten wir Sie dennoch gezielt auf Texte unserer und weiterer qualitätsgeprüfter Internetseiten hinweisen, die Ihnen zusätzlich hilfreich sein könnten:
 
Zum Thema "Krebsfrüherkennung": https://www.krebsinformationsdienst.de/krebsvorsorge-und-krebsfrueherkennung

Zum Thema "Check Up": https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/erwachsene/

Übersicht der Vorsorge- und Früherkennungsangebote in der gesetzlichen Krankenversicherung:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krebsfrueherkennung.html

Nationaler Krebsplan und Ziele-Papiere des Nationalen Krebsplans:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/nationaler-krebsplan.html
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/nationaler-krebsplan/handlungsfelder/ziele-des-nationalen-krebsplans.html
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/nationaler-krebsplan/was-haben-wir-bisher-erreicht.html

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Hinweisen weiterhelfen konnten. 
Wenn Sie uns eine kurze und anonymisierte Rückmeldung zu unserem Service geben, würden wir uns freuen. Bitte folgen Sie dazu diesem Link: https://survey.hifis.dkfz.de/887477?lang=de

Selbstverständlich können Sie sich jederzeit gerne nochmals an uns wenden, wenn Sie weitere Fragen haben. Sie erreichen uns per E-Mail an: krebsinformationsdienst@dkfz.de oder telefonisch unter 0800 - 420 30 40 (kostenlos) täglich von 8 bis 20 Uhr.

 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dr. med. Petra K.
KID E-Mail-Service

Krebsinformationsdienst (KID)
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Informationen zu allen krebsbezogenen Fragen:
telefonisch kostenfrei unter 0800 - 420 30 40 täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr
aus dem Ausland unter +49 - 6221 - 999 8000
per E-Mail an: krebsinformationsdienst@dkfz.de
im Internet und auf Social media: https://www.krebsinformationsdienst.de/
Wenn Sie uns und unsere Arbeit unterstützen möchten, finden Sie ein Spendenformular direkt unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/spenden

Für alle! Kostenfreie Online-Veranstaltungen zu Krebs. Themen und Termine finden Sie unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/online-veranstaltungen

Die Informationen in diesem Text hat der KID auf der Basis Ihrer Anfrage für Sie zusammengestellt. Sie sind daher nicht automatisch auf andere Fragestellungen übertragbar. Krebspatienten sollten alle Fragen der Diagnose und Behandlung auf jeden Fall auch mit ihren behandelnden Ärzten besprechen. Wegen der individuellen Zusammenstellung der Informationen sind diese auch nicht zur Verbreitung in gedruckter, kopierter oder einer anderen Form der Vervielfältigung gedacht. Eine entsprechende Verwendung bedarf der schriftlichen Zustimmung des KID. Weitere Informationen zur Arbeitsweise des KID lesen Sie unter:
https://www.krebsinformationsdienst.de/ueber-uns



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Stefan B.
Gesendet: Freitag, 26. Dezember 2025 12:48
An: krebsinformationsdienst@dkfz-heidelberg.de
Betreff: Informationen zu Früherkennung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte mich über das Früherkennungsniveau der GKV hinaus untersuchen lassen. Monetäre Faktoren spielen für mich nur eine nachrangige Rolle, eine falsch-positives Testergebnis sowie die folgenden Kontrolluntersuchungen zur Validierung / Falsifizierung könnte ich emotional verarbeiten.

Bisher habe ich drei Tests gefunden:
1. ColoAlert von European Oncology labs
2. Galleri-Test und
3. PanTum detect.

Halten Sie einen/mehrere dieser Tests (oder andere mir unbekannte Tests) für geeignet, um die Tumorfrüherkennung bei mir (männlich, 44 Jahre, Nichtraucher, Seltentrinker, normalgewichtig, sportlich) zu optimieren?

Mit besten Grüßen

 

 

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