radler2 vor 10 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von radler2 Hallo Leute, die welt.de berichtete kürzlich über eine UBS-Vermögensstudie (der Artikel ist hinter der Paywall). Deutschland sieht da sehr schlecht aus. Beim Durchschnitt ist man mit ca. 247k auf Platz 14, aber das Mediannettovermögen ist bei ca. 47k und damit ist man auf Platz 30 der Liste und sogar noch hinter Griechenland. Wenn man sich in Deutschland umsieht, schaut es gefühlt anders aus, siehe z.B. Fahrzeugbestand oder Urlaubsverhalten. Ich hab noch nirgends eine schlüssige Erklärung gelesen, warum Deutschland so schlecht dasteht. Irgendwie müssen die Deutschen also alles schlechter machen als z.B. ihre südlichen Nachbarn. Habt ihr eine Erklärung dafür? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 10 Stunden vor 8 Minuten von radler2: Wenn man sich in Deutschland umsieht, schaut es gefühlt anders aus, siehe z.B. Fahrzeugbestand oder Urlaubsverhalten.... Das ist doch kein Widerspruch. Der Fahrzeugbestand und das Urlaubsverhalten führen ja gerade dazu, dass man weniger Vermögen hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein vor 10 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von Ramstein vor 16 Minuten von radler2: Habt ihr eine Erklärung dafür? Ja: Zitat Net worth or “wealth” is defined as the value of financial assets and real assets (principally housing) owned by private individuals, less their debts. Private pension fund assets are included, but not entitlements to state pensions unless they are fully funded. Human capital is excluded altogether, along with assets and debts owned by the state (which cannot easily be assigned to individuals). Deutsche Pensions- und Rentenansprüche sind nicht enthalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady vor 10 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von slowandsteady vor 17 Minuten von radler2: Irgendwie müssen die Deutschen also alles schlechter machen als z.B. ihre südlichen Nachbarn. Habt ihr eine Erklärung dafür? Deutsche haben sehr starke Rechte als Mieter und daher sind wir historisch Mieterland. In suedlichen Laendern wohnt man bis man verheiratet ist im "Familienhaus", das seit X Generationen bewohnt wird. Daher ist das nominelle Vermoegen in Laendern mit hoher Eigentumsquote im Schnitt und auch beim Median hoeher, allerdings nicht das liquide Vermoegen oder Einkommen. WOHNEIGENTUMSQUOTE - LÄNDER - LISTE Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire vor 10 Stunden Die Deutschen sind halt faul, arbeiten wenig und machen häufig blau. Wenn sie nicht gleich dem Bürgergeld den Vorzug geben. Aber einfach zu Vermögensverteilung in D recherchieren. Da kann man ja sehen dass D schlechter liegt als andere Länder --> https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/05-vermoegensungleichheit-in-deutschland-und-europa.html Angeblich sollen sogar zwei Familien die Hälfte des Vermögens gehören. --> https://www.instagram.com/reel/DDtlikjvvOp/ vor 1 Minute von slowandsteady: Deutsche haben sehr starke Rechte als Mieter und daher sind wir historisch Mieterland. .... Ich würde ja sagen es liegt daran, dass in D Vermieter seit Jahrzehnten stärker gefördert werden als Selbstnutzer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire vor 10 Stunden vor 12 Minuten von Ramstein: ...Deutsche Pensions- und Rentenansprüche sind nicht enthalten. Die von anderen Ländern wohl ebenfalls nicht. Interessant wäre also die Differenz zwischen D / andere Länder. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 10 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von Schwachzocker vor 12 Minuten von CorMaguire: vor 26 Minuten von Ramstein: Deutsche Pensions- und Rentenansprüche sind nicht enthalten. Die von anderen Ländern wohl ebenfalls nicht. Eventuell deshalb nicht, weil sie nicht existieren? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito vor 10 Stunden vor 36 Minuten von radler2: Irgendwie müssen die Deutschen also alles schlechter machen als z.B. ihre südlichen Nachbarn. Habt ihr eine Erklärung dafür? Hypermoralistisches Gutmenschentum zusammen mit Wiedergutmachungsselbstkasteiungsfetisch im Verbund mit zu viel Sozial und zu wenig Markt in der Sozialen Marktwirtschaft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 10 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von satgar vor 11 Minuten von GuyInborito: zu wenig Markt in der Sozialen Marktwirtschaft. Zu wenig Markt in der sozialen Marktwirtschaft? Seit der Wiedervereinigung haben wir folgendes liberalisiert und privatisiert: Telekommunikation Post- und Paketwesen Energiewirtschaft (interessantes Beispiel, dass ein Teil unserer Netze privatisiert ist und der Anbieter tennet zu 100% dem niederländischen Staat gehört) Eisenbahnverkehr (die DB, die wollten wir ja auch mal so richtig fit für die Börse machen....) Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) & Fernbusse Flugsicherung Versicherungen Gesundheitswesen Fernsehen (Einführung des Privatfernsehens....etc,) Zeitungen und Verlage (Familien Springer und Döpfner als Eigentümer, Fam. Schaub, Fam. Holtzbrinck, Fam. Grotkamp, Fam. Burda, Fam. Mohn....) Es gibt noch zahlreiches mehr, wo wir heute mehr Markt einsetzen als noch bis 1990. Wie kommt man wirklich auf die Idee, wir hätten heute weniger Marktwirtschaft in der "sozialen Marktwirtschaft", als noch vor 30 Jahren? Das ist mir wirklich schleierhaft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 9 Stunden vor 9 Minuten von satgar: ...Wie kommt man wirklich auf die Idee, wir hätten heute weniger Marktwirtschaft in der "sozialen Marktwirtschaft", als noch vor 30 Jahren? Das ist mir wirklich schleierhaft. Niemand kommt auf diese Idee. Es wurde lediglich der Wunsch geäußert, dass es mehr sein sollte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 9 Stunden vor 1 Minute von Schwachzocker: Niemand kommt auf diese Idee. Es wurde lediglich der Wunsch geäußert, dass es mehr sein sollte. GuyInborito hat es nicht als Wunsch geäußert, sondern klar als Feststellung formuliert, wie der Status Quo derzeit sei. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 9 Stunden vor 8 Minuten von satgar: GuyInborito hat es nicht als Wunsch geäußert, sondern klar als Feststellung formuliert, wie der Status Quo derzeit sei. Und wo hat er behauptet, wir hätten weniger Markt als vor 1990? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
JS_01 vor 9 Stunden vor 8 Minuten von satgar: GuyInborito hat es nicht als Wunsch geäußert, sondern klar als Feststellung formuliert, wie der Status Quo derzeit sei. Eben, den Status Quo. Dann kommst du und ziehst 30 Jahre alte Sachen heran. Das ist aber überhaupt nicht die Frage. Fakt ist, dass gerade in den letzten 10 Jahren die Staatsquote von 45% auf 50% gestiegen ist, d.h. die Entwicklung des letzten Jahrzehnts zu mehr Dynamik ging an Deutschland vorbei. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 9 Stunden Gerade eben von Schwachzocker: Und wo hat er behauptet, wir hätten weniger Markt als vor 1990? Tja, für eine Betrachtung, die er gemacht hat, muss man halt einen Ausgangspunkt der Betrachtung nehmen. Das kann die Einführung der sozialen Marktwirtschaft in Westdeutschland sein, oder aber die Wiedervereinigung Deutschlands mit Übertragung unserer Wirtschaftssystems auf Gesamtdeutschland. Wenn man davon ausgeht, wir seien jetzt zu sozial und mit zu wenig Markt, muss es "damals" anders gewesen sein. Dieses damals, hat er nicht in eine Zahl gepresst. Ich habe die Wiedervereinigung herangezogen. Die andere Betrachtung wäre aber auch valide. Es ändert aber letztlich nichts am Ergebnis. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito vor 9 Stunden vor 20 Minuten von satgar: Das ist mir wirklich schleierhaft. So wie mir schleierhaft ist wie man der Meinung sein kann dass es egal ist wenn die Bevölkerung nur noch aus alten Säcken besteht weil man das ja buchhalterisch schon schön rechnen kann wenn man den letzten fünf Hanseln einfach 10 Milliarden Lohn zahlt. So hat halt jeder seine Ansichten.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von satgar vor 7 Minuten von JS_01: Fakt ist, dass gerade in den letzten 10 Jahren die Staatsquote von 45% auf 50% gestiegen ist, d.h. die Entwicklung des letzten Jahrzehnts zu mehr Dynamik ging an Deutschland vorbei. In der Staatsquote stecken die Ausgaben für die Rente, Pflege und GKV. Selbst wenn wir nichts machen würden, und der Staat sich geflissentlich raus halten würde (wer saniert dann aber Brücken, Straßen, Schienen, Bundeswehr?), dann wird diese Quote allein durch die Demografie immer weiter steigen. Ist eine solche Quote daher wirklich geeignet, etwas zu beschreiben, wenn unsere Sozialsysteme dort enthalten sind, und wir in bis zu 10 Jahren deutlich mehr Rentner mit Auszahlungsanspruch haben werden, als heute? Und die dann auch noch kränker werden (reine Statistik), und irgendwann mal auch pflegebedürftig? Die Entwicklung ist vorhersehbar, was passiert. Man kann das nicht mehr ändern. Und wenn wir die Staatsquote auf dem aktuellen Niveau halten wollten, müsste sich der Staat immer weiter herausziehen und muss/darf noch weniger investieren. Aber allein die Verkehrsinfrastruktur hat 370 Mrd Rückstau (https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/strassenverkehr-deutschlands-strassen-zu-sanieren-wird-hunderte-milliarden-euro-kosten-id67677306.html) Und da ist noch keine neue Schule gebaut oder saniert, Uni, Polizei- oder Feuerwache, Bundeswehr, Wohnungsbau, etc. pp. Wir schieben einen immensen Investitionsstau vor uns her, und das es bröckelt, kann doch jeder vor seinen eigenen Augen sehen. Die Rahmedetalbrücke, die Sperrung der Brücke bei Bonn, die Sperrung der Uni in Berlin, dass sind ja alles nur die Eisbergspitzen. vor 6 Minuten von GuyInborito: So wie mir schleierhaft ist wie man der Meinung sein kann dass es egal ist wenn die Bevölkerung nur noch aus alten Säcken besteht weil man das ja buchhalterisch schon schön rechnen kann wenn man den letzten fünf Hanseln einfach 10 Milliarden Lohn zahlt. So hat halt jeder seine Ansichten.... Danke, dass du thematisch nicht darauf eingegangen bist, was ich geschildert habe. So ist inhaltliche Auseinandersetzung mit einem Thema unmöglich. Gut gemacht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
JS_01 vor 9 Stunden vor 3 Minuten von satgar: In der Staatsquote stecken die Ausgaben für die Rente, Pflege und GKV. Selbst wenn wir nichts machen würde, und der Staat sich geflissentlich raus halten würde (wer saniert dann aber Brücken, Straßen, Schienen, Bundeswehr?), dann wird diese Quote allein durch die Demografie immer weiter steigen. Man hätte z.B. durch Umstellung auf mehr private Altersvorsorge auf kapitalbasierte Systeme die Staatsquote senken können und gleichzeitig (um den Kreis zum Anfangspost zu schließen) das Vermögen in Deutschland analog zu anderen Ländern erhöhen können. So dümpeln wir halt weiterhin mit dem Umlagesystem herum, während andere von 10 Jahren Bullenmarkt profitiert haben (und das sieht man eben oben in der Statistik). Ich denke mal, das meint GuyInBorito mit zuwenig Markt. Das soll jetzt aber nicht wieder die gleiche politische Diskussion wie in anderen Threads werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von satgar vor 8 Minuten von JS_01: Man hätte z.B. durch Umstellung auf mehr private Altersvorsorge auf kapitalbasierte Systeme die Staatsquote senken können und gleichzeitig (um den Kreis zum Anfangspost zu schließen) das Vermögen in Deutschland analog zu anderen Ländern erhöhen können. So dümpeln wir halt weiterhin mit dem Umlagesystem herum, während andere von 10 Jahren Bullenmarkt profitiert haben (und das sieht man eben oben in der Statistik). Hier hab ich die KI mal befragt. Diese sagt: "Um den massiven Anstieg der Staatsquote durch den Renteneintritt der Babyboomer wirksam zu verhindern, hätte Deutschland den Systemwechsel spätestens in den 1970er bis spätestens Mitte der 1980er Jahre vollziehen müssen. Wirtschaftshistorisch und mathematisch betrachtet war das Zeitfenster für eine schmerzfreie Umstellung extrem eng. Zu diesem Zeitpunkt hätte der Staat ein massives Kapitalpolster am globalen Kapitalmarkt aufbauen können, bevor sich die Demografie gegen das Umlagesystem wendete." Man möge übrigens bedenken, dass mit der Rentenreform 1957 ja überhaupt erst auf den Generationenvertrag gesetzt wurde und aus der Basisabsicherung der GRV eine Lebensstandsicherung gemacht wurde. Man hätte also "relativ zeitig" das ganze wieder umschmeißen müssen. Das konnte man den Leuten wohl so nicht verkaufen. Ich wüsste nicht mal, ob es "damals" irgendjemand schon so in der Schublade hatte. Jetzt können wir dem hinterher weinen, es ist aber nun mal jetzt so, wie es ist. Der Zug ist im wesentlichen abgefahren. Und dann trotzdem das Argument der Staatsquote immer wieder zu bemühen, ist daher quatsch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
voxk vor 9 Stunden Erinnert ihr euch noch an die PIGS? (ein abwertender Begriff, der auf dem Höhepunkt der Schuldenkrise 2012 geprägt wurde, um Portugal, Italien, Griechenland und Spanien zu bezeichnen.) Irgendwo habe ich gelesen – ich glaube, anhand von Daten der OECD –, dass die südlichen Länder ihre Sozialausgaben – Renten und Sozialleistungen – prozentual gesehen beibehalten haben, wenn auch teilweise nur mit Mühe. Es scheint, dass es manchmal keine so gute Idee ist, die Sozialausgaben so stark zu kürzen, da die Empfänger dieser Leistungen auch Verbraucher sind und dazu beitragen, das Vermögen ihrer Familie zu erhalten oder aufzubauen. Ein Beispiel dafür sind die Großeltern in den Südländern, die große Summen aufwenden, um ihren Enkeln zu helfen, selbst wenn diese studieren. Aber das größte Problem hat @slowandsteadyerwähnt. Das Leben als Mieter in Deutschland. Das bedeutet, dass die Deutschen ein großes Problem haben, wenn der Sozialstaat zusammenbricht: Die Zukunft heißt weniger Sozialleistungen, eine geringe Rente und kein Eigenheim. Wenn die Mieten und die Energiekosten steigen, das Vermögen eines ganzen Lebens wird sehr schnell konsumiert. Es ist nicht so, dass man in den Südländer mehr und besser an der Börse investiert, aber zumindest wird das Geld in Häuser oder sogar in Ackerland investiert (und nicht im Tagesgeld erhalten). Wenn ich in den Süden reise, sehe ich auch viele junge Menschen, die auf dem Feld arbeiten und den Wunsch haben, Ackerland zu kaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von CorMaguire vor 22 Minuten von JS_01: Man hätte z.B. durch Umstellung auf mehr private Altersvorsorge auf kapitalbasierte Systeme die Staatsquote senken können und gleichzeitig (um den Kreis zum Anfangspost zu schließen) das Vermögen in Deutschland analog zu anderen Ländern erhöhen können... Dadurch dass Renten/Pensionsansprüche nicht vererbt werden können, wird natürlich das Vermögen tendenziell gesenkt. Entwicklung Staatsquote Quelle der Daten: Datenportal des BMF --> https://www.bundesfinanzministerium.de/Datenportal/Daten/offene-daten/haushalt-oeffentliche-finanzen/s12-entwicklung-der-staatsquote/s12-entwicklung-der-staatsquote.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 9 Stunden · bearbeitet vor 8 Stunden von satgar vor 28 Minuten von voxk: Irgendwo habe ich gelesen – ich glaube, anhand von Daten der OECD –, dass die südlichen Länder ihre Sozialausgaben – Renten und Sozialleistungen – prozentual gesehen beibehalten haben, wenn auch teilweise nur mit Mühe. Es scheint, dass es manchmal keine so gute Idee ist, die Sozialausgaben so stark zu kürzen, da die Empfänger dieser Leistungen auch Verbraucher sind und dazu beitragen, das Vermögen ihrer Familie zu erhalten oder aufzubauen. Ein Beispiel dafür sind die Großeltern in den Südländern, die große Summen aufwenden, um ihren Enkeln zu helfen, selbst wenn diese studieren. Es ist auch eher die Frage, ob man angebotsorientierte Wirtschaftspolitik (pro Kürzungen) oder nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik (pro Kaufkraft, Keynes) macht. Und insbesondere, in welcher wirtschaftlichen Phase man das macht. Diese Denkschulen zu "Wirtschaft" unterscheiden sich stark. In einer Für- und Wider Abwägung kommen viele Ökonomen bei einer Rezession und Krise (preisbereinigt stagniert die Wirtschaft/BIP seit 2019, die Reallöhne befinden sich auch auf dem Niveau 2019) zu der Überzeugung, dass der Effekt von Kürzungen den wirtschaftlichen Abschwung verschärft, weil den Leuten Kaufkraft genommen wird. Weil die geben dieses Geld ja in der Regel 1zu1 für Konsum (da fasse ich Miete, Energie und dergleichen dazu) aus. Die Rente geht dafür drauf, das Krankengeld, das Arbeitslosengeld, die Grundsicherung, bla bla. vor 26 Minuten von CorMaguire: Entwicklung Staatsquote Der Anfangsanstieg ist sicherlich durch die Einführung des Generationenvertrages und die deutliche Anhebung der Renten durch das Umlageverfahren (eben die Rentenreform 1957) zu erklären. Danach blieb es auf ähnlichem Niveau mit Schwankungen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
voxk vor 8 Stunden Guter Punkt @satgar. Ehrlich gesagt habe ich nie viel darüber nachgedacht. Auf jeden Fall interessant. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 7 Stunden · bearbeitet vor 7 Stunden von stagflation vor 2 Stunden von Schwachzocker: Das ist doch kein Widerspruch. Der Fahrzeugbestand und das Urlaubsverhalten führen ja gerade dazu, dass man weniger Vermögen hat. vor 2 Stunden von Ramstein: Deutsche Pensions- und Rentenansprüche sind nicht enthalten. Mir fallen auch die vielen Versicherungen ein, die Deutsche abschließen. Über diese fließt viel Geld ab. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tatsächlich vor 4 Stunden Laut dieser Statistik haben ca. 93% der Weltbevölkerung durchschnittlich weniger Vemögen, als die Menschen in Deutschland, ca. 6% ein höheres Vermögen. Klar, kann man schlecht finden. Beim Median sind es noch ca. 87% der Weltbevölkerung mit weniger Vemögen, entsprechend ca. 12% mit einem höheren Vermögen. Das Fazit dazu, woran das liegt, ist eindeutig: Gnadenloser Markt-Utilitarismus zusammen mit egozentrischer Profit-Maximierung im Verbund mit zu viel Markt und zu wenig Sozial in der Sozialen Marktwirtschaft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag