Knacker 22. Juli Mein Junior hat zu hohen Kursen in CureVac investert. Nachdem der Kurs ins Bodenlose abgestürzt war, bekam er einige Aktien von der übernehmenden BionTec. Ich gehe mal davon aus, dass der Verlust damit realisiert wurde und als Verlustvortrag genutzt werden kann? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 22. Juli Nein, das stimmt nicht. Der Umtausch wurde steuerlich neutral ausgeführt. Nur Bruchstücke wurden verkauft und abgerechnet. Wenn du den Verlust realisieren möchtest dann musst du schon die BioNTech verkaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 22. Juli vor einer Stunde von SlowHand7: Der Umtausch wurde steuerlich neutral ausgeführt. Sicher? Im Internet gibt es auch ein paar Posts, die etwas anderes behaupten. Ich kann das zurzeit aber nicht verifizieren. Außerdem scheint es einen Unterschied zu machen, wie man getauscht hat (Quelle): Zitat Für Investoren, die ihre Papiere noch halten, ist der 18. Dezember 2025 das entscheidende Datum. Bis 12:01 Uhr US-Ostküstenzeit (Eastern Time) läuft die letzte Annahmefrist. Wer seine Aktien bis dahin andient, erhält die BioNTech-Anteile zu den Standardkonditionen. Wer diese Frist jedoch verpasst, gerät in die Phase der sogenannten "Post-Offer Reorganization". Dies hat einen signifikanten Nachteil: Anleger, die ihre Anteile erst in dieser Zwangsumwandlung verlieren, unterliegen in der Regel einer niederländischen Quellensteuer von 15 Prozent auf den erhaltenen Wert. Das rechtzeitige Handeln innerhalb der aktuellen Frist vermeidet diesen unnötigen Abzug. @Knacker: Ihr müsste doch Abrechnungen haben? Von den Käufen. Vom Umtausch... Den Verlusttopf, der bei der Bank geführt wird. Die Anschaffungskosten, die zurzeit bei den BionTech ADRs hinterlegt sind. Was sieht man dort? Ich würde das auf jeden Fall nachrechnen. So lange, bis ich genau verstanden hätte, was passiert ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 22. Juli vor 6 Minuten von stagflation: Sicher? Im Internet gibt es auch ein paar Posts, die etwas anderes behaupten. Ich kann das zurzeit aber nicht verifizieren. Außerdem scheint es einen Unterschied zu machen, wie man getauscht hat (Quelle): Ich werde das wohl wissen. Ich hatte vorher noch ein paar günstige CureVac gekauft um davon zu profitieren. Die wurden dann - ohne jede Weisung - in BioNTech getauscht. Ohne Quellensteuer oder sonstige Ärgernisse. Nur die Bruchstücke wurden eben wie üblich verkauft. Nun habe ich eben ein paar günstige BioNTech mehr. Man kann natürlich nicht ausschließen dass der eine oder andere Billig-Broker da vielleicht etwas Unsinn gemacht hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 22. Juli Ah, wenn Du selbst von dem Umtausch betroffen warst, wirst Du es natürlich wissen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 22. Juli Natürlich weiß ich was da gelaufen ist. Jedenfalls hat die Comdirect das korrekt abgewickelt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Knacker 23. Juli · bearbeitet 23. Juli von Knacker vor 14 Stunden von stagflation: Sicher? Im Internet gibt es auch ein paar Posts, die etwas anderes behaupten. Ich kann das zurzeit aber nicht verifizieren. Außerdem scheint es einen Unterschied zu machen, wie man getauscht hat (Quelle): @Knacker: Ihr müsste doch Abrechnungen haben? Von den Käufen. Vom Umtausch... Den Verlusttopf, der bei der Bank geführt wird. Die Anschaffungskosten, die zurzeit bei den BionTech ADRs hinterlegt sind. Was sieht man dort? Ich würde das auf jeden Fall nachrechnen. So lange, bis ich genau verstanden hätte, was passiert ist. Ich will mal chronologisch aufzählen: - 31.10.25 Umtauschangebot mit Frist bis 28.11.25 bei vorheriger Lagerstellenumlegung bis zum 25.11.25 **** wurde verpasst! - 08.12.25 Annahmefrist verlängert bis 16.12.25 bei vorheriger Lagerstellenumlegung bis zum 12.12.25 - 15.12.25 Auftrag erteilt - 16.12.25 Mitteillung über Auftragsvormerkung - 05.01.25 Mitteilung über Fusionierung im Verhältnis 1 : 0,05363 - 07.01.25 Umtausch von 200 CureVac in 10,726 BionTec SE (ADRs) - 09.01.25 Verkauf der 0,726 Anteile mit Verlust = 687,97 Nun habe ich den Verdacht, dass es so ist wie SlowHand7 bereits im zweiten Beitrag geschrieben hat und in 2025 nur die 687,97 € als Verlust gewertet werden. Zusätzlich wollte ich fragen, ob bei den ohne Bewertung noch im Depot befindlichen Gazprom ADRs bereits ein Verlust realisiert werden kann? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio 23. Juli vor einer Stunde von Knacker: Nun habe ich den Verdacht, dass es so ist wie SlowHand7 bereits im zweiten Beitrag geschrieben hat und in 2025 nur die 687,97 € als Verlust gewertet werden. Verdacht? Ihr habe doch über die Transaktionen Abrechnungen bekommen in denen alles aufgeführt sein müsste. Und für 2025 solltet ihr eine Jahressteuerbescheinigung bekommen haben in der auch alle angefallenen Verluste aufgeführt sein sollten. Verluste aus sanktionsbedingt nicht handelbaren Gazprom-Aktien oder ADRs lassen sich derzeit steuerlich meist nicht geltend machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 23. Juli · bearbeitet 23. Juli von SlowHand7 vor 1 Stunde von Knacker: - 05.01.25 Mitteilung über Fusionierung im Verhältnis 1 : 0,05363 - 07.01.25 Umtausch von 200 CureVac in 10,726 BionTec SE (ADRs) - 09.01.25 Verkauf der 0,726 Anteile mit Verlust = 687,97 Nun habe ich den Verdacht, dass es so ist wie SlowHand7 bereits im zweiten Beitrag geschrieben hat und in 2025 nur die 687,97 € als Verlust gewertet werden. Zusätzlich wollte ich fragen, ob bei den ohne Bewertung noch im Depot befindlichen Gazprom ADRs bereits ein Verlust realisiert werden kann? Diese Aktion war doch im Januar 2026. Und wie kann man mit 0,7 Stücken BioNTech 688€ Verlust machen? Das ist doch Unsinn. Meine Bruchstücke wurden mit 59 Cent Gewinn abgerechet. Mit Gazprom machst du erstmal gar nichts. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
moonraker 23. Juli · bearbeitet 23. Juli von moonraker vor 24 Minuten von SlowHand7: Diese Aktion war doch im Januar 2026. Und wie kann man mit 0,7 Stücken BioNTech 688€ Verlust machen? Das ist doch Unsinn. Meine Bruchstücke wurden mit 59 Cent Gewinn abgerechet. Ob Gewinn oder Verlust gemacht wurden, hängt ja vom Einstandspreis der gekauften CureVac-Aktien ab... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 23. Juli vor 56 Minuten von moonraker: Ob Gewinn oder Verlust gemacht wurden, hängt ja vom Einstandspreis der gekauften CureVac-Aktien ab... Das ist natürlich richtig. Aber soo teuer kann man niemals CureVac gekauft haben. Das wären ja um die 20.000€. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Knacker 23. Juli · bearbeitet 23. Juli von Knacker vor 3 Stunden von Malvolio: Verdacht? Ihr habe doch über die Transaktionen Abrechnungen bekommen in denen alles aufgeführt sein müsste. Und für 2025 solltet ihr eine bekommen haben in der auch alle angefallenen Verluste aufgeführt sein sollten. SlowHand7 hat bereits erkannt, dass es im Jahr 2026 war. Von daher kommt die Jahressteuerbescheinigung erst noch. Weil sich der Verlust insgesamt gesehen auf ca. 10.000 € beziffert, wollte ich sichergestellt wissen, dass er bezüglich Verlustvortrag nicht verloren ist. Über den Verkauf der 0,726 Anteile haben wir eine Bestätigung, die die o. g. 688 € als Verlust bestätigen. Zitat Verluste aus sanktionsbedingt nicht handelbaren Gazprom-Aktien oder ADRs lassen sich derzeit steuerlich meist nicht geltend machen. Die lassen sich dann spätestens bei ihrer wertlosen Ausbuchung realisieren? vor 2 Stunden von SlowHand7: Diese Aktion war doch im Januar 2026. Sehr gut erkannt. Zitat Und wie kann man mit 0,7 Stücken BioNTech 688€ Verlust machen? Das ist doch Unsinn. Meine Bruchstücke wurden mit 59 Cent Gewinn abgerechet. Leider nein. Wir haben in 2021 für eine CureVac knappe 55 € bezahlt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 23. Juli vor 2 Stunden von Knacker: Leider nein. Wir haben in 2021 für eine CureVac knappe 55 € bezahlt. Das bleibt doch trotzdem Quatsch. Das wären dann 220€ wobei BioNTech gerade bei 80€ steht. Da kann man ja niemals 688€ Verlust mit ein paar Bruchstücken machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio 23. Juli Wenn ihr zufällig bei der Comdirect seid, könnt ihr auch eine Steuersimulation eines fiktiven Verkaufs machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Knacker 23. Juli · bearbeitet 23. Juli von Knacker vor 35 Minuten von SlowHand7: Das wären dann 220€ wobei BioNTech gerade bei 80€ steht. Wie kommst Du auf 220 €? Fakt ist, dass wir in 2021 zum Ausführungskurs von 54,76 € insgesamt 200 Stück CureVac erworben haben. Mit Gebühren haben diese 10.979,48 € gekostet. Diese wurden zum am Umstellungstermin gültigen Kurs im Verhältnis 1 : 0,05363 umgetauscht. So dass wir nun nur noch 10 Aktien von BionTec haben. vor 18 Minuten von Malvolio: Wenn ihr zufällig bei der Comdirect seid, könnt ihr auch eine Steuersimulation eines fiktiven Verkaufs machen. Sind wir nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 23. Juli · bearbeitet 23. Juli von stagflation vor 6 Stunden von SlowHand7: Und wie kann man mit 0,7 Stücken BioNTech 688€ Verlust machen? Doch, das kann schon stimmen: In 2021 wurden 200 Stück CureVac Aktien zum Kurs von 54,76 € gekauft. Mit Gebühren haben diese 10.979,48 € gekostet. Am 7.1.2025 hatte die CureVac Aktie einen Kurs von 4,74 €. Ergibt rund 50 € Verlust pro Aktie. Die 200 Aktien wurden umgetauscht in 10,726 BioNTech SE Aktien. Die 0,726 Bruchstücke BioNTech SE Aktien wurden verkauft. Dahinter verbergen sich 13,6 CureVac Aktien. 13,6 * 50 € Verlust pro Aktie sind: 680 € Verlust (etwas gerundet). Das passt also! Anders ausgedrückt: der Verlust von 13,6 CureVac Aktien ist bereits berechnet und bescheinigt. Der Verlust der anderen 186,4 CureVac Aktien sollte dann berechnet und bescheinigt werden, wenn die 10 BioNTech Aktien verkauft werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 23. Juli vor 4 Minuten von Knacker: Wie kommst Du auf 220 €? Fakt ist, dass wir in 2021 zum Ausführungskurs von 54,76 € insgesamt 200 Stück CureVac erworben haben. Mit Gebühren haben diese 10.979,48 € gekostet. Ja, und? Dann hast du dafür jetzt 10 günstige BioNTech. Ich hatte meine CureVac für 3,35 gekauft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag