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Lazaros

Altersteilzeit: Was passiert wenn man in Altersteilzeit während der aktiven Phase berufsunfähig wird?

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Lazaros

Konkreter Fall:

Ein Cousin von mir befindet sich in der aktiven Phase der Altersteilzeit (noch bis November) und ist nun leider so schwer erkrankt, dass eine Arbeitsaufnahme definitiv nicht mehr möglich sein wird.

Damit kann er den Beginn der Passivphase auch nicht nach hinten verschieben.

 

Nächste Woche soll ein Gespräch mit dem Arbeitgeber stattfinden.

Deshalb hat er (einfacher Arbeiter, Hauptschulabschluss) sich an mich gewandt, um mich (selbst absolut ahnungslos) zu fragen, was er bei dem Gespräch beachten soll und welche Fallstricke lauern könnten.

 

Danke im voraus für Anregungen und Vorschläge was er in dieser Situation tun soll bzw. tunlichst lassen soll.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Eine kurze Suche bei Google zeigt, dass sich Dein Cousin informieren sollte, was bei seiner BU-Versicherung (hat er eine?) für den Teilzeitfall vereinbart ist (Teilzeitklausel) und ob das Auswirkungen auf ihn hat. Hier ein Beispiel (Quelle):

Zitat

Eine mit einer Arbeitszeit von 8 Stunden täglich angestellte Erzieherin ist – etwas vereinfacht ausgedrückt – also schon dann berufsunfähig, wenn sie ihre Tätigkeit nicht mehr zu mindestens 4 Stunden täglich ausüben kann. Ihre mit 4 Stunden täglich in Teilzeit angestellte Kollegin gilt dagegen normalerweise erst als berufsunfähig, wenn sie diese Tätigkeit keine 2 Stunden täglich mehr schafft. Die gesundheitlichen Beschwerden der in Teilzeit beschäftigten Kollegin müssen also deutlich höher sein, um Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen.

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EddisHerrchen
· bearbeitet von EddisHerrchen

Hallo Lazaros,

 

schau mal diesen Blogeintrag an, er beschreibt die möglichen Folgen und Handlungsoptionen https://kliemt.blog/2025/08/11/altersteilzeit-in-der-praxis-krank-in-der-aktivphase-was-jetzt/  eventuell passt das auf Eure Situation. Bei der kurzen Zeit die noch ansteht (November inkl. oder startet die passive Phase schon Anfang November?) läßt sich der Arbeitgeber vielleicht darauf ein Unterstützung zu leisten... 6 Wochen Krankschreibung drohen ihm ja eh erstmal. Urlaubsansprüche noch offen? Überstunden noch offen? Das wären Punkte die dein Cousin von seiner Seite ja noch einbringen kann.

 

Gruß

Eddisherrchen

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Lazaros

Danke für die Links:

Ich hab auch noch was gefunden: https://www.tk-lex.tk.de/web/guest/externalcontent?_leongshared_serviceId=2006&_leongshared_externalcontentid=HI14447636

 

Erster Eindruck: Die Auswirkung dürfte finanziell nicht so dramatisch sein aufgrund der kurzen Zeitdauer bis die Passivphase beginnt.

 

Weiteres Vorgehen:

Altersteilzeitvertrag genau anschauen.

Sich mal in Ruhe anhören, was der AG vorschlägt.

Keine Dummheiten machen, wie sofort irgendwas unterschreiben.

Prüfen was ist, wenn in der Passivphase der Todesfall eintritt inkl. finanzielle Auswirkungen für die Ehefrau.

Dann sehen wir weiter.

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