GuyInborito 25. August (Ich bin nicht sicher wo das hingehören könnte, ein Mod kann natürlich gerne an die passende Ecke verschieben) Ich habe zum ersten mal meine Edelmetalle ge-rebalanced und schreibe einfach mal wie das ablief da hier ab und an mal fragen aufkommen mit "wo kauft man am besten", "wie verkauft man" etc vielleicht für ein paar Leute interessant. Verkauft habe ich an die ESG Scheideanstalt, es ging um einen mittleren 5stelligen Betrag. Die Verschickerei war etwas holprig. Zunächst muß man auf der HP ein Formular ausfüllen mit Anschrift, Kontonummer, was man verkaufen möchte und gewünschtes Datum für die Abholung. Danach bekommt man ein ok dass sie interessiert sind und bekommt standardisierte Dokumente wie das so abläuft zusammen mit einem fertigen Begleitschrieben zum ausdrucken für das Paket mit allen wichtigen Infos. Eigentlich bekommt man safebags. Nummerierte Werttaschen mit Seriennummer die der Werttransporteur dann mit Quittung entgegennimmt. Erst hieß es telefonisch man bekommt die Beutel vor der eigentlichen Abholung zugestellt, dann dass sie vom Abholer mitgebracht werden. Ok. Soweit so unklar. Dann bekam ich eine Mail in der geschrieben stand ich bekomme doch keine safebags da ich auch Silber verkauft habe und safebags maximal 5 Kilo haben dürfen. Ich soll doch Pakete machen und diese gut verpacken mit den Begleitschreiben. Ok... Alles wurde fest verpackt mit Begleitschreiben darin. Dann nochmal angerufen wie das nun ist. Dann hieß es Adresse von ESG auf die Pakete schreiben obwohl in dem Infoblatt nichts von adressieren stand. Also nochmal nachgefragt wieso Infoblatt das eine und der Telefondienst das andere sagt. Ist halt so... bitte Adresse drauf. Na gut, Adresse drauf geschrieben. War aber dann am Ende doch nicht nötig. Fahrer kommt also am gewünschten Tag (im Zeitraum von 4 Stunden wo man da sein muß) und drückt mir zwei DIN A4 Umschläge in die Hand. Dann ich: Was tun? Fahrer: Weiß nicht... das brauchen Sie wahrscheinlich. Ok... mal aufgerissen. In jedem Umschlag war ein Versandetikett (auf dem die Adresse bereits war), ein Etikett das die Annahme durch den Wertschutztransport bestätigt und 4 Klebesiegel. Die Versandetiketten hatten bereits das richtige Paketgewicht aufgedruckt und ich hatte zufällig die Pakete genauso gepackt wie es sich die ESG dachte. Vorab gesagt was man zusammenpacken soll wurde nicht. Es war reiner Zufall dass ich es genau so gemacht habe. Nun gut. Fahrer gefragt: Etikett aufs Paket, Siegel an verschiedene Stellen der Pakete aufbringen und dann Quittung für mich, oder? Fahrer: Ja, denke schon. Ich mir gedacht: Jesses Gott. Ok. Alles aufgebracht, Übergabe bestätigt. Bilder von Übergabe gemacht und gebetet. Einen Tag später morgens: Empfangsbestätigung von ESG... Puh. Gut angekommen. Mittags: Gutschrift per Mail erhalten mit dem Ankaufspreis. Nun warte ich auf den Geldeingang. Es hat alles gut geklappt aber die widersprüchlichen Angaben zwischen Telefondienst und Infoblatt und der total desinteressierte und scheinbar ahnungslose Fahrer waren schon so ne Nummer. Also es funktioniert gut aber man wird nicht an die Hand genommen sondern muß stellenweise schon selber hinterher sein dass alles klappt. Lieber einmal mehr fragen als zu wenig und sich zwingend absichern mit Bildern / Zeugen etc. Hoffe das hilft dem ein oder anderen. Gruß Guy Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 25. August Danke, schön zu wissen, auf was man beim verschicken achten sollte. Noch habe ich nicht vor zu verkaufen. Aber wenn dann doch würde ich es wieder da hinbringen, wo ich es gekauft habe, Degussa Gold. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
supertobs 25. August · bearbeitet 25. August von supertobs Anleitung zu Realität war bei mir auch etwas unterschiedlich. Fahrer wusste nichts von Tüte, ging dann noch mal zu Auto und hatte dann doch etwas dabei. Nur die Nummern Tüte und Aufkleber waren nicht wie in der Anleitung. Es waren auch aber nur 4000 Euro ca. Gold. Also Foto der Tüte gemacht und Daumen gedrückt. Alles weitere sehr professionell: Bewertung und Bezahlung sehr zügig. Ich würde es auch wieder machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 25. August Bei der ESG kann man es auch persönlich hinbringen und beim Einschmelzen zuschauen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 26. August Geld ist nun da. Also zeitlicher Ablauf: 1. Tag Abholung 2. Tag Prüfung / Wertfeststellung 3. Tag Geld geht ein. Wird natürlich nicht immer so sein aber in dem Fall wars mal so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Gabriele 26. August Kommt der Werttransporteur in Dienstuniform und in einem für jeden erkennbar gepanzertem Wagen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW 26. August vor 2 Stunden von Gabriele: Kommt der Werttransporteur in Dienstuniform und in einem für jeden erkennbar gepanzertem Wagen? Ich kenne nur in zivil mit normalem Sprinter/Ducato/Courier. "Haben Sie ein Schießgewehr?" fragte mich einst der Fahrer im breiten Dialekt, als ich ein etwas schwereres Paket (waren auch ein paar Tuben mit Silberlingen dabei) in Empfang nahm. Scheinbar liefern die Wertkuriere manchmal auch Munition Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 27. August vor 10 Stunden von Gabriele: Kommt der Werttransporteur in Dienstuniform und in einem für jeden erkennbar gepanzertem Wagen? Unbeschrifteter weißer Kastenwagen + Fahrer der den Eindruck eines LKW Fahrers machte der noch Minuten vorher am Strand von Malle lag. Keine Uniformen, Keine Bewaffnung. Nichts sah irgendwie nach Werttransport aus... Ich vermute das wichtigste an der Sache sind die Versicherungen. Ich glaube nicht dass der Fahrer einen auf Chuck Norris machen würde wenn mal was los wäre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
cruxer 27. August · bearbeitet 27. August von cruxer Falls Abholung keine Option ist: Auf gold.de kann man unter "Verkaufen" genau filtern, was man verkaufen möchte und sich live die Preise von dutzenden Anbietern anzeigen lassen. Im Idealfall sitzt so ein Anbieter in der Nähe -> hinfahren, abgeben, Geld mitnehmen, fertig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Neverdo 29. August Danke für deinen Bericht, Guy...da muss man schon Nerven haben. Das es ein anderer Fahrer sein Könnte...keine Bedenken gehabt? Aber wie will man das verifizieren, Ausweisfälschungen würde man auch nicht erkennen, da braucht doch nur jemand in der Zentrale sitzen, der den Transport durchreicht, Daten durchgibt und dann einen anderen schickt oder sehe ich das falsch.Wie funktioniert denn da die Versicherung, gibt es von dort gensue Vorgaben? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DennisP 29. August Ich bin ja tendenziell auch eher tolerant, wenn mal ein Ablauf nicht ganz rund läuft. Die Nummer hätte ich aber wohl irgendwann abgebrochen und mir einen anderen Anbieter gesucht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 29. August Ich denke wie gesagt die Sicherheit kommt von der Versicherung. Nicht vom grad der Panzerung das Wagens oder dem SEAL Hintergrund des Fahrers. Rein logisch betrachtet: würde es regelmäßig schief gehen würde man dauernd was hören von Rechtsstreitigkeiten oder sonst irgendwas. Ich hatte zuvor die KI befragt ob was bekannt ist wieviel solcher Transporte schief laufen und es gibt wohl kaum bis keine bekannten Fälle daher traue ich dem System an sich. Klar hat man etwas Bammel dass man der eine Ausrutscher sein könnte, aber die Edelmetallhäuser können es sich wohl kaum leisten einen Ruf aufzubauen im Sinne von "Jeder 10e geht schief". Die hätten ja sofort kein Geschäft mehr und der Werttransporteur auch nicht. Ich habe mich so gut es geht abgesichert mit Bildern und ein Familienmitglied als Zeuge das während der Übergabe schnell rausgerannt ist und das Fahrzeug fotografiert hat. Mehr kann man nicht machen, denke ich. Ob der Fahrer dann gepflegt ist oder nicht spielt in dem Sinn ja keine Rolle. vor 38 Minuten von Neverdo: Wie funktioniert denn da die Versicherung, gibt es von dort gensue Vorgaben? Genaue Vorgaben gab es nicht, es hieß nur der Wert wird versichert, deßhalb wollen sie vorher genau wissen was man verschickt und sobald die Übergabe erfolgt ist greift diese Versicherung dann vollumfänglich. Daher habe ich so gut es geht die Übergabe protokolliert um im Zweifel beweisen zu können dass ein Schadensfall NACH der Übergabe erfolgt ist. Hat man große Mengen ist es vielleicht nicht ganz verkehrt die Summe aufzuteilen und zeitversetzt ein paar Portionen zu verkaufen oder an 2 / 3 verschiedene Anbieter gleichzeitig. Ich wollte eigentlich mehr verkaufen um noch zusätzlich etwas von physisch in ETCs umzuschichten hab dann aber nur den Rebalancing Teil verkauft eben wegen dieser Bedenken. Nun weiß ich wie es läuft und kann später nochmal einen Umschichtverkauf machen, falls mir der Sinn danach steht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 29. August Danke für den Bericht. Wäre nichts für mich, ich hoffe sie haben wenigstens einen unauffälligen Wagen für die Abholung genommen? Zu viel Aufsehen und Aufwand für meinen Geschmack. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag