Zum Inhalt springen
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
poorchild

Wohlstandsaufbau: Wie mache ich weiter?

Empfohlene Beiträge

Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 49 Minuten von poorchild:

Auf lange Sicht wundert mich der Tenor der Kommentar jedoch ein wenig. Sollte man mir aufgrund der langen Zeit bis zur Rente bzgl. Erwartungswert nicht eher eine höhere Aktienquote empfehlen?

Wenn Du nicht zeitgleich Zinsen zahlen würdest, dann ja.

 

Ernst gemeinter Tipp:

Warum gönnt Ihr Euch nicht mal die ein oder andere Stunde bei einem Honorarberater oder vielleicht auch nur bei der Verbraucherzentrale. Dann kann man vertrauensvoll in ein Gesicht blicken und hat es nicht mit anonymen Menschen zu tun. Dort können die rechnen und kalkulieren. Du weigerst Dich offenbar, das zu tun.

Bei Eurer komfortablen Situation könnte sich das lohnen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
market anomaly
· bearbeitet von market anomaly
vor 49 Minuten von poorchild:

Danke für den Kommentar. 

 

Gebe dir vollkommend recht. Ich weiß nicht wie es mich "treffen" würde, wenn ein zweites 2009 anklopfen würde. Genau deshalb bin ich auch nur zu 50% in Aktien. 

 

Bei uns kosten vernünftige Eigeheime 400-450k all-in (inkl. Kaufnebenkosten, Küche, streichen, usw.). Wir könnten das komplett kreditfrei bezahlen. 

 

Auf lange Sicht wundert mich der Tenor der Kommentar jedoch ein wenig. Sollte man mir aufgrund der langen Zeit bis zur Rente bzgl. Erwartungswert nicht eher eine höhere Aktienquote empfehlen?

50% Aktien und entsprechend 50% Tagesgeldrendite bei Kredit mit ->5% p.a.? Das erscheint mir nicht sinnvoll.

 

Ihr Beamte seid doch so auf Sicherheit aus, wer möchte denn bitte mit Schulden leben und Zinsen zahlen wenn er es nicht muss?

 

Ich bevorzuge gesunden Schlaf.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 39 Minuten von T.Mälzer:

Es war in der Vergangenheit so, dass sich der Wert einer Immobilie nach 20 oder 30 verdoppelt oder verdreifacht hat. Man hat also mit seinen Tilgungsraten einen echten Mehrwert geschaffen. Nach 20 oder 30 Jahren Mietzahlungen hast du nichts geschaffen. 

Schaue dir mal einige Daten der Vergangenheit genauer an. Wenn du glaubst, Immobilienpreise gehen nur nach oben, insbesondere real, dann täuschst du dich leider. Auch da gab es wie am Aktienmarkt lange Durststrecken und man wäre mit Mieten besser gefahren.

 

vor 55 Minuten von poorchild:

Sollte man mir aufgrund der langen Zeit bis zur Rente bzgl. Erwartungswert nicht eher eine höhere Aktienquote empfehlen?

Wer dir hier pauschal eine Aktienquote empfiehlt nur aufgrund deines jungen Alters, ohne dich selbst, deine Lebensumstände, deine mentale Verfassung und deine Lebensziele zu kennen...den solltest du ganz schnell überlesen.

So einfach ist es nicht.

Sonst müsste jeder junge Depp zum Berufsstart eine 20 Quadratmeter Wohnung mieten und all sein Geld in Aktien mit Hebel stecken. Dann einfach nicht hinsehen und Leben einfrieren (also am besten nie wieder aus der Wohnung gehen, damit man auch nicht versehentlich Kinder bekommt oder verletzt wird).

 

Also Vorsicht vor pauschalen "Beratungen" hier im Forum ("Du solltest viel mehr/viel weniger Aktienquote fahren!" usw).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 4 Minuten von market anomaly:

Ihr Beamte seid doch so auf Sicherheit aus...

Ja, aber mit Ausnahme der beim Finanzamt ist rechnen nicht so deren Ding.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
vor 11 Minuten von Schwachzocker:

Ernst gemeinter Tipp:

Warum gönnt Ihr Euch nicht mal die ein oder andere Stunde bei einem Honorarberater oder vielleicht auch nur bei der Verbraucherzentrale. Dann kann man vertrauensvoll in ein Gesicht blicken und hat es nicht mit anonymen Menschen zu tun. Dort können die rechnen und kalkulieren. Du weigerst Dich offenbar, das zu tun.

Bei Eurer komfortablen Situation könnte sich das lohnen.

:thumbsup:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geld-Klaus
· bearbeitet von Geld-Klaus
vor 1 Stunde von poorchild:

Danke für den Kommentar. 

 

Gebe dir vollkommend recht. Ich weiß nicht wie es mich "treffen" würde, wenn ein zweites 2009 anklopfen würde. Genau deshalb bin ich auch nur zu 50% in Aktien. 

 

Bei uns kosten vernünftige Eigeheime 400-450k all-in (inkl. Kaufnebenkosten, Küche, streichen, usw.). Wir könnten das komplett kreditfrei bezahlen. 

 

Auf lange Sicht wundert mich der Tenor der Kommentar jedoch ein wenig. Sollte man mir aufgrund der langen Zeit bis zur Rente bzgl. Erwartungswert nicht eher eine höhere Aktienquote empfehlen?

Dein Sicherheitsempfinden kostet dich Rendite und das Festhalten an Tagesgeld/ Festgeld bei Aufnahme eines Kredits mit höheren Zinskosten ist aus rein ökonomischer Sicht irrational.

Euer Vermögen: 500 TEUR
davon 50 % Aktien = 250 TEUR
davon 50 % Tagesgeld = 250 TEUR

Das 250 TEUR Tagesgeld/ Festgeld erwirtschaftet eine Rendite von z. B. 3,5 % Zinsen, das ist nach Steuern 2,58 % Rendite

Gleichzeitig möchtest du ein Darlehen mit einem Darlehenszins von z. B. 4 % aufnehmen.
Du verlierst also, (die zukünftige Zinsentwicklung ausgeblendet) durch die Zinsdifferenz fortlaufend 4 % - 2,58 % = 1,42 % Zinsrendite oder deine Vorgehensweise ist  2,58 / 4 -1 = 35 % schlechter, wenn du 250 TEUR Tagesgeld behalten würdest.

Rein rational betrachtet wäre es z. B. sinnvoller:
Aktien 250 TEUR

Und die restlichen 250 TEUR in das 450 TEUR Haus, sodass noch ein "überschaubarer Kredit" von rund 200 TEUR abzutragen ist.
Dann hätte man beides gewonnen - man hätte noch Investments und einen überschaubaren Kredit mit einem guten Zinssatz, da der Eigenkapitalanteil des Hauskaufes über 50 % beträgt.

Annuität wären dann bei 200 TEUR Kredit  x 7 % (4% Zinsen + z. B. 3 % Tilgung) = 14 TEUR p. a. oder rund 1,2 TEUR mtl.
Damit könnte man mit Euren Einkommensverhältnissen vermutlich gut leben.

Natürlich ist die Grundvorraussetzung, dass du mit einer solch hohen Aktienquote ruhig schlafen könntest. Falls nicht, würde ich mehr Geld in die Immobilie stecken aus den obigen erläuterten Gründen des "Zinsdifferenzverlustes".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sapine
vor 2 Stunden von oktavian:

Bei Wohnungskauf sehe ich wenig Vorteil im Vergleich zum Mieten, da man sich auch mit Nachbarn/Eigentümerversammlung beschäftigt.

Einen wesentlichen Unterschied gibt es beim Punkt der Kündbarkeit. Das ist in Gegenden mit knappem Wohnraum kein theoretisches Risiko. 

 

Ob man zur Eigentümerversammlung geht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, obligatorisch ist sie nicht. Streitigkeiten mit Nachbarn gibt es dort freilich ebenso wie bei Mietern oder Hausbesitzern. 

vor einer Stunde von Schwachzocker:

Ernst gemeinter Tipp:

Warum gönnt Ihr Euch nicht mal die ein oder andere Stunde bei einem Honorarberater oder vielleicht auch nur bei der Verbraucherzentrale. Dann kann man vertrauensvoll in ein Gesicht blicken und hat es nicht mit anonymen Menschen zu tun. Dort können die rechnen und kalkulieren. Du weigerst Dich offenbar, das zu tun.

Und hinterher stellt man fest, dass der angebliche Honorarberater einem einen Haufen Dreck angedreht hat. Mir wird gerade schlecht!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 15 Stunden von Bast:

Aufgrund Eurer Risikotragfähigkeit könnte man eine wesentlich höhere Aktienquote empfehlen. Bei Deiner Risikotoleranz (s. 1. Zitat oben) eher nicht. 

:thumbsup:

Dabei ist Punkt 2 mindestens so wichtig wie Punkt 1.

Meiner Erfahrung nach werden schon einmal erreichte, große Vermögen am ehesten wieder vernichtet, weil zu viel spekuliert oder eben die Risikotoleranz überschätzt wird (oft dann, wenn Anleger noch keine Erfahrung mit großen Verlusten gemacht haben,  weil sie in ihrer Anlagezeit fast nur positive Zeiten kennen).

 

@poorchild

Dazu gleich nochmal ein sehr guter Link zum Thema (an der Stelle nochmals danke an @finisher, der den Link damals ausgegraben hat):

https://www.bogleheads.org/wiki/Risk_tolerance

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
reko
· bearbeitet von reko
vor 16 Stunden von Schwachzocker:

Warum gönnt Ihr Euch nicht mal die ein oder andere Stunde bei einem Honorarberater

Ich sehe mit Honorarberatern zwei Probleme.

1. Kann ich die Fähigkeiten eines Beraters innerhalb eines kurzen Treffens nicht einschätzen. Wenn ich die Fähigkeiten einschätzen kann, dann brauche ich keinen Honorarberater (Kompetenz-Dilemma).

2. Bekomme ich aus rechtlichen und anderen Gründen eine eingeschränkte Sichtweise präsentiert (Principal Agent Problem). Nicht nur der Sparkassenberater hat Eigeninteressen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 16 Stunden von T.Mälzer:

Es war in der Vergangenheit so, dass sich der Wert einer Immobilie nach 20 oder 30 verdoppelt oder verdreifacht hat. Man hat also mit seinen Tilgungsraten einen echten Mehrwert geschaffen. Nach 20 oder 30 Jahren Mietzahlungen hast du nichts geschaffen. 

Das ist doch eine etwas sehr einfache Betrachtungsweise. Wenn du das in die Wohnung eingebrachte Eigenkapital statt dessen für 20-30 Jahre gut anlegst, kannst du hier mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einiges erreichen. Für den finanzierten Teil musst du 20-30 Jahre Zinsen an die Bank zahlen. Eine eigene Immobilie kostet auch einiges an Unterhalt ... es ist ja nicht so, dass man da für umsonst wohnen könnte. Der Wertzuwachs ist auch nicht sicher und hängt von vielen äußeren Umständen ab .... nach 20-30 Jahren ist ein Haus wahrscheinlich auch schon wieder renovierungsbedürftig, was auch wieder viel Geld kostet. Ein Mieter hat mit all dem nichts zu tun und ist im Zweifelsfall auch noch deutlich flexibler. Wenn bei einer Immobilen Finanzierung etwas schief läuft (z.B. Trennungen, Arbeitslosigkeit, Krankheit), kann das im Einzelfall auch sehr unangenehme Konsequenzen haben.  

 

Ich sage ja nicht, dass eine eigene Immobilie schlecht ist, aber sie hat eben auch ihre Nachteile, die man genau abwägen sollte, bevor man hier eine Entscheidung über eine ggf. große Investition trifft, die einen i.d.R. über viele Jahre bindet. Die Gefahr besteht, dass man durch den "Traum von Eigenheim", die möglichen negativen Faktoren ausblendet und sich die Sache schön rechnet. Es ist in jedem Fall eine sehr persönlich Entscheidung, bei der viele finanzielle und auch nicht finanzielle Aspekte berücksichtigt werden sollten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 20 Stunden von poorchild:
  • "Vermögen": Knapp 500k. 50% in globalen Aktien-ETFs, 50% Tagesgeld/ Geldmarktfonds. 
  • Die Sparrate tracke ich aktuell nicht super genau, ETF-Sparpläne laufen aktuell mit 4k €/Monat. 

 

Ich freue mich sehr auf eure Einschätzungen, wie wir das Thema Wohlstandsaufbau weiter angehen könnten.

Passt doch.  Alles eitel Sonnenschein. Was spricht dagegen, einfach so weiter zu zu machen?

 

Dazu nicht nach den Einschätzungen, wie ihr das Thema Wohlstandsaufbau weiter angehen könntet, in einem anonymen Forum fragen, weil da kommt ihr nur ins Grübeln und Zweifeln.

Und dann ziehen häufig Wolken auf, selbst wenn der Himmel noch so blau ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
reko
· bearbeitet von reko
vor 18 Stunden von Sapine:

Wirf einfach mal Excel an. 

Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass man die fiktive Miete in Deutschland nicht versteuern muß. Der Nachteil ist, dass man das eigene Haus nicht so schnell wieder los wird wenn man z.B. beruflich bedingt umziehen muss. Dann muss man u.U. Mieteinnahmen versteuern, selbst Miete bezahlen und hat auch noch Arbeit und Ärger. Ob sich das lohnt hängt wesentlich vom Standort ab. Aus finanzieller Sicht würde ich auch bei einer für den Selbstbezug vorgesehenen Immobilie auf die Wiederverkaufbarkeit und Vermietbarkeit achten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
poorchild
vor 15 Stunden von Geld-Klaus:

Dein Sicherheitsempfinden kostet dich Rendite und das Festhalten an Tagesgeld/ Festgeld bei Aufnahme eines Kredits mit höheren Zinskosten ist aus rein ökonomischer Sicht irrational.

Euer Vermögen: 500 TEUR
davon 50 % Aktien = 250 TEUR
davon 50 % Tagesgeld = 250 TEUR

Das 250 TEUR Tagesgeld/ Festgeld erwirtschaftet eine Rendite von z. B. 3,5 % Zinsen, das ist nach Steuern 2,58 % Rendite

Gleichzeitig möchtest du ein Darlehen mit einem Darlehenszins von z. B. 4 % aufnehmen.
Du verlierst also, (die zukünftige Zinsentwicklung ausgeblendet) durch die Zinsdifferenz fortlaufend 4 % - 2,58 % = 1,42 % Zinsrendite oder deine Vorgehensweise ist  2,58 / 4 -1 = 35 % schlechter, wenn du 250 TEUR Tagesgeld behalten würdest.

Rein rational betrachtet wäre es z. B. sinnvoller:
Aktien 250 TEUR

Und die restlichen 250 TEUR in das 450 TEUR Haus, sodass noch ein "überschaubarer Kredit" von rund 200 TEUR abzutragen ist.
Dann hätte man beides gewonnen - man hätte noch Investments und einen überschaubaren Kredit mit einem guten Zinssatz, da der Eigenkapitalanteil des Hauskaufes über 50 % beträgt.

Annuität wären dann bei 200 TEUR Kredit  x 7 % (4% Zinsen + z. B. 3 % Tilgung) = 14 TEUR p. a. oder rund 1,2 TEUR mtl.
Damit könnte man mit Euren Einkommensverhältnissen vermutlich gut leben.

Natürlich ist die Grundvorraussetzung, dass du mit einer solch hohen Aktienquote ruhig schlafen könntest. Falls nicht, würde ich mehr Geld in die Immobilie stecken aus den obigen erläuterten Gründen des "Zinsdifferenzverlustes".

Genau. Das war der Plan. Von den 250k Tagesgeld fast alles in die Immobilie packen und das Aktien-Depot erst einmal laufen lassen. Die verbleibenden, z.B. 200k innerhalb 10 Jahren abbezahlen und kein Refinanzierungsrisiko haben.

vor einer Stunde von Puppi:

:thumbsup:

Dabei ist Punkt 2 mindestens so wichtig wie Punkt 1.

Meiner Erfahrung nach werden schon einmal erreichte, große Vermögen am ehesten wieder vernichtet, weil zu viel spekuliert oder eben die Risikotoleranz überschätzt wird (oft dann, wenn Anleger noch keine Erfahrung mit großen Verlusten gemacht haben,  weil sie in ihrer Anlagezeit fast nur positive Zeiten kennen).

 

@poorchild

Dazu gleich nochmal ein sehr guter Link zum Thema (an der Stelle nochmals danke an @finisher, der den Link damals ausgegraben hat):

https://www.bogleheads.org/wiki/Risk_tolerance

Danke für den Link. Bei Gedanken zu meiner Risikotoleranz denke ich in absoluten Zahlen anstatt in Prozent. Bei einem 250k Aktienportfolio könnte ich vertragen 100k im Crash runter zu gehen (20% des Gesamtportfolios). Bei 200k (40%) wird mir schon mulmig. 
Die Frage ist nur was ich perspektivisch mit der Sparrate mache, wenn ich mir aktuell kein größeres Aktien exposure zutraue..

vor 16 Minuten von Lazaros:

Passt doch.  Alles eitel Sonnenschein. Was spricht dagegen, einfach so weiter zu zu machen?

 

Dazu nicht nach den Einschätzungen, wie ihr das Thema Wohlstandsaufbau weiter angehen könntet, in einem anonymen Forum fragen, weil da kommt ihr nur ins Grübeln und Zweifeln.

Und dann ziehen häufig Wolken auf, selbst wenn der Himmel noch so blau ist.

Wäre natürlich auch eine Option. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geld-Klaus
vor 7 Minuten von poorchild:

Genau. Das war der Plan. Von den 250k Tagesgeld fast alles in die Immobilie packen und das Aktien-Depot erst einmal laufen lassen. Die verbleibenden, z.B. 200k innerhalb 10 Jahren abbezahlen und kein Refinanzierungsrisiko haben.

Ein großes Refinanzierungsrisiko sehe ich bei deinen Vermögensverhältnissen bei 200 TEUR Kreditaufnahme nicht wirklich, zusäztlich ist deine Frau auch noch verbeamtet.
Aber warum die Zinsen nicht z. B. auf 15 Jahre festschreiben für einen geringen Zinsaufpreis?
Ich würde die Tilgungsrate nicht allzu hoch ansetzen und lieber entsprechend hohe Sondertilgungsrechte vereinbaren. Hat den selben Effekt aber man bleibt flexibel. Im Übrigen kann man als Verbraucher einen Kredit nach 10 Jahren sowieso immer ohne Vorfälligkeitsentschädigung kündigen.

Dann könnte man wie folgt flexibel verfahren:
Hohe Ausgaben/ geringe Einnahmen in einem Jahr -> keine Sondertilgung
Bei steigenden Zinsen -> keine Sondertilgung, Geld entsprechend anlegen zu einer höheren Rendite nach Steuern.
Bei fallenden Zinsen -> Sondertilgung max. ausnutzen 
 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 35 Minuten von Geld-Klaus:

Aber warum die Zinsen nicht z. B. auf 15 Jahre festschreiben für einen geringen Zinsaufpreis?

Warum nicht gleich auf 30 Jahre festschreiben, dann kommt man in den Genuss noch höherer Zinszahlungen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geld-Klaus
vor 26 Minuten von Schwachzocker:

Warum nicht gleich auf 30 Jahre festschreiben, dann kommt man in den Genuss noch höherer Zinszahlungen?

Dies ist in diesem Fall wirklich obsolet. Bitte realistisch denken.
Der Hinweis kam auch deswegen zustande, da er von einem Refinanzierungsrisiko gesprochen hat. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...