Sapine vor 20 Stunden vor 10 Minuten von krett: Eine provisionsbezogene Vermögensberatung ist am Ende nur Vertrieb. Ergänzung von provisionsbezogen durch mich Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Churgast vor 20 Stunden vor 3 Minuten von krett: Alles verständlich und macht auch Sinn. Aber dafür musst du nicht dein Vermögen für 1 % Gebühr p.a. In die Vermögensverwaltung geben. Selbst wenn du nur 2 Millionen rein gibst, sind das 20.000€ im Jahr. So viel muss ein persönlicher Ansprechpartner nicht kosten. Das geht auch billiger. Möglicherweise willst du das aber auch mit Vermögens-Management machen, weil du dich eben betüteln lassen willst oder Anerkennung suchst. Bewusst oder unbewusst. Die 1% hast Du Dir ausgedacht. Meine ausgehandelten Konditionen sind 2'500 Euro Depotgebühr pro Jahr. Die Summe aus Transaktionskosten + Kosten für den Währungsumtausch wird bis 20'000 Euro pauschalisiert; darüber hinaus bekomme ich progressive Rabatte. Ich bin zugegebenermassen nicht der Normalfall, weil ich häufiger ausserhalb von Euro und US-Dollar unterwegs bin. Ein reines ETF Depot müsste hier wie Du sagst 22'500 Euro "Depotgebühr" kosten, um auf den gleichen Umsatz zu kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
niklas_1990 vor 19 Stunden · bearbeitet vor 19 Stunden von niklas_1990 vor 15 Stunden von Sapine: Na dann kannst Du Dir das Einführungsbuch sparen. Nicht aber den Blogartikel von Hartmut Walz. Beim Geldmarktfonds gibt es mehr als nur den einen. Wenn Du der deutschen Bank was "gönnen" willst, nimm den LU0225880524 dazu, da bekommen sie ein klein wenig Kickback. Lombardkredit geht sowohl bei maxblue als auch bei flatex. Gibt aber im Neobereich noch günstigeres. s.o. bei dem "aktiven" Geldmarktfonds, bekommen sie eine Bestandsprovision. Meiner Meinung nach sollte das reichen, wenn Du es selber machst. Ich wüsste wirklich nicht welchen Mehrwert Du von Wealth bekommen wirst außer ein paar nette Seminare, wo man Dich ordentlich hofieren wird. Neben den Grundkosten kommen noch indirekte Kosten über die Fondsgebühren hinzu. Mir war das viel zu weit weg von dem, was man selbst umsetzen kann. Ich würde mich wundern, wenn Du die Bank auf unter 0,5 % p.a. drücken könntest bei der Management Gebühr, wahrscheinlicher wird etwas um die 1 % sein. Üblicherweise fängt das Wealth Management bei der DB bei 3 Mio an, während das standardisierte Private Banking bei 250k anfängt. Was Honorarberater angeht, hatte ich mir selbst mal ein paar Bookmarks hinterlegt zu Honorarberatern, die mir irgendwo positiv aufgefallen waren. Praktische Erfahrungen habe ich mit keinem von denen. Falls Du nichts besseres vor hast mit Deiner Zeit, dann mach Termine und verschaffe Dir einen eigenen Eindruck. Honorarberater arbeiten für Dich, Banken arbeiten für sich. https://huber-honorarberatung.de/ https://www.investiertinwissen.de/ https://finsparent.de/ https://gerd-kommer.de/vermoegensverwaltung/ Und hier findest Du alle Vermögensverwalter, wobei Du selbst noch prüfen musst, ob es auch Honorarberater sind. https://www.bvvb.de/ Bei einer klassischen Vermögensverwaltung kannst Du mit 1 - 2 % p.a. rechnen. Meist kommen noch versteckte Kosten über die Fonds hinzu. Die Deutsche Bank hat mir gesagt, dass die Gebühren bei < 1% inklusive Produktkosten liegen. Machst du alles zu 100% selbst? Danke auch für den Blogartikel und die Links zu den Honorarberatern. Den Artikel habe ich mir gerade schon einmal durchgelesen. vor 16 Stunden von sedativ: Genau. Und spätestens dann braucht man auch keine Vermögensverwaltung mehr. Ich glaube, ich brauche gar nicht unbedingt eine reine Vermögensberatung oder -verwaltung. Viel wichtiger wäre mir eine Bank, die erreichbar und kompetent ist und bei Bedarf auch über das reine Anlagegeschäft hinaus unterstützt – etwa bei Lombardkrediten, internationalen Langzeitaufenthalten, steuerlicher Koordination, Nachfolgeplanung etc. Im Grunde suche ich also weniger jemanden, der mir sagt, welche ETFs ich kaufen soll, sondern einen verlässlichen Ansprechpartner, der meine finanzielle Situation ganzheitlich versteht und auch dann weiterhelfen kann, wenn es etwas komplexer oder kurzfristig einmal ungewöhnlich wird. vor einer Stunde von Churgast: Echte Erfahrungen: - die Kosten für einen persönlichen Wealth Manager sind frei verhandelbar sobald die Bank ca. 20'000 Euro Umsatz mit einem Kunden hat. Umsatz ist die Summe von Depotgebühr, Kosten der Währungsumrechnung, Transaktionskosten, ... - Mit persönlichem Wealth Manager meine ich einen Kundenberater, dessen Kunden mit ihm die Bank wechseln würden, keinen Verkäufer von Bankprodukten. Um die Spreu vom Weizen zu unterscheiden, führt man Interviews bevor man einen Vertrag unterschreibt. - Der Vorteil des Wealth Managers ist, dass er die steuerliche Seite in der Regel besser kennt als man selbst. Im Idealfall hat er auch mehr Lebenserfahrung und weiss, dass alles auch ganz anders kommen kann (Krebserkrankung, Scheidung, ... .). Hier im Forum denken 99%, dass Aktien auf lange Sicht nur steigen können und Liquiditätserfordernisse langfristig planbar sind. - Ein Wealth Manager hat Vorteile, wenn man im Urlaub auf Kreta mal eben schnell 100'000 Euro in bar braucht, um .... . Versuche mit Online-Banken machen klug. Da wird gerne erst mal eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung ausgelöst und das Konto blockiert. P.S. Ich würde nicht zu den ganz grossen Wealth Management Häusern gehen (Deutsche und UBS). Da gibt es Gruppenleiter und Umsatzvorgaben, die erfüllt werden müssen. Bei Banken der zweiten Reihe ist das oft etwas entspannter. Wenn der Berater belegen kann, dass der Kunde selbst nicht ganz dumm ist, lässt man ihn eher in Ruhe. So ähnlich sehe ich mich auch, @Churgast. Ich habe leider schon einige schlechte Erfahrungen mit Banken gemacht: niemand erreichbar, wichtige Dokumente werden nicht bereitgestellt, Rückrufe bleiben aus oder Konten werden bei größeren Geldeingängen wochenlang eingefroren. Ich möchte eigentlich einfach eine Bank, die mir in genau solchen Situationen einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellt und Probleme unkompliziert löst. Ich brauche also weniger jemanden, der für mich die ETF-Order ausführt, sondern vielmehr jemanden, der auch dann erreichbar ist und mitdenkt, wenn es einmal komplizierter wird. Bei welchem Wealth-Management-Haus bist du denn? vor 30 Minuten von Churgast: Die 1% hast Du Dir ausgedacht. Meine ausgehandelten Konditionen sind 2'500 Euro Depotgebühr pro Jahr. Die Summe aus Transaktionskosten + Kosten für den Währungsumtausch wird bis 20'000 Euro pauschalisiert; darüber hinaus bekomme ich progressive Rabatte. Ich bin zugegebenermassen nicht der Normalfall, weil ich häufiger ausserhalb von Euro und US-Dollar unterwegs bin. Ein reines ETF Depot müsste hier wie Du sagst 22'500 Euro "Depotgebühr" kosten, um auf den gleichen Umsatz zu kommen. Wie hast du diese Konditionen ausgehandelt? 20–50k für den oben genannten Service wäre ich ehrlich gesagt auch nicht bereit zu zahlen. Eine fixe Jahresgebühr fände ich aber durchaus interessant, wenn dafür im Gegenzug auf der anderen Seite ein entsprechend guter und verlässlicher Service geboten wird. vor 42 Minuten von krett: Alles verständlich und macht auch Sinn. Aber dafür musst du nicht dein Vermögen für 1 % Gebühr p.a. In die Vermögensverwaltung geben. Selbst wenn du nur 2 Millionen rein gibst, sind das 20.000€ im Jahr. So viel muss ein persönlicher Ansprechpartner nicht kosten. Das geht auch billiger. Möglicherweise willst du das aber auch mit Vermögens-Management machen, weil du dich eben betüteln lassen willst oder Anerkennung suchst. Bewusst oder unbewusst. Das kann ich bestätigen. Auch bei einer normalen Volksbank kann man den Tagesgeldzins, die Depot und Orderkosten und Kontoführungsgebühren verhandeln. Vorausgesetzt, man ist kein gewöhnlicher Privatkunde, sondern ein größerer und/oder lukrativer privat oder größerer Firmenkunden. Die Bank wird trotzdem versuchen, an allen Ecken und enden das Geld aus deiner Tasche zu ziehen und dir ständig mit irgendwelchen Produkten oder Versicherungen und anderen um die Ecke kommen, die dir hintenrum das Geld aus der Tasche ziehen. Eine Vermögensberatung ist am Ende nur Vertrieb. Wie geht es denn auch günstiger? Ich möchte eigentlich gar nicht unbedingt, dass die mein Vermögensmanagement übernehmen. Gleichzeitig habe ich schon Respekt vor der Summe und möchte natürlich keine Fehler machen, die ich langfristig bereue. Mit ETFs, Aktien und Crypto kenne ich mich ziemlich gut aus. Bei Themen wie Liquiditätsmanagement, Geldmarktfonds, Festgeld, Anleihen etc. bin ich dagegen deutlich weniger sattelfest. Ich war früher immer bei Trade Republic und Scalable und bin eigentlich überhaupt nicht der Typ, der sich von einem Bankberater „betüddeln“ lassen möchte. Gleichzeitig habe ich dort auch schmerzlich erlebt, was passiert, wenn es keinen persönlichen Ansprechpartner gibt und plötzlich Gelder eingefroren werden. Das hat mich ehrlich gesagt wahnsinnig gemacht. Eigentlich suche ich daher eher eine gute Betreuung einer Bank mit vertretbaren Kosten, jemanden den man bei komplexen Themen auch einmal ansprechen kann, bei denen ich selbst weniger Erfahrung habe – ohne gleich mein gesamtes Vermögensmanagement aus der Hand zu geben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
finisher vor 19 Stunden vor 21 Minuten von niklas_1990: Eigentlich suche ich daher eher eine gute Betreuung einer Bank mit vertretbaren Kosten, jemanden den man bei komplexen Themen auch einmal ansprechen kann, bei denen ich selbst weniger Erfahrung habe – ohne gleich mein gesamtes Vermögensmanagement aus der Hand zu geben. https://www.comdirect.de/cms/kontakt-comdirect-first.html Oder bei komplexen Themen einfach hier im Forum fragen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 18 Stunden vor 25 Minuten von niklas_1990: Die Deutsche Bank hat mir gesagt, dass die Gebühren bei < 1% inklusive Produktkosten liegen. Machst du alles zu 100% selbst? Danke auch für den Blogartikel und die Links zu den Honorarberatern. Den Artikel habe ich mir gerade schon einmal durchgelesen. Ja ich mache die Geldanlage komplett selbst. Bisher habe ich das auch nicht bereut. Bedenke, dass Du locker Fehler im Rahmen von 0,5 % p.a. machen kannst ohne schlechter zu fahren. Mit etwas Erfahrung kann man das aber komplett vermeiden und im wesentlichen die Marktrendite nach Kosten erreichen. Lombardkredit, ständige Erreichbarkeit und Ansprechpartner in der Filiale haben bei mir auch im Zusammenhang mit Sorten (Bringservice) und Erbschaft immer gut funktioniert, obwohl ich "nur" ein maxblue Kunde bin. Kleiner Wermutstropfen, wenn "mein" Ansprechpartner in Urlaub ist, dann kümmert sich zwar sein Vertreter um die Mails, aber die Qualität und Geschwindigkeit ist nicht ganz so hoch. Bei 6stelligen Überweisungen gab es nie ein Liquiditätsproblem oder irgendwelche Nachfragen und bisher finde ich im europäischen Ausland im Fall der Fälle eigene Filialen der deutschen Bank. Mein Eindruck ist, dass die Bank schon einen Unterschied macht, je nachdem wie groß das Depot ist. Grundsätzlich sind die Vermögensgrenzen für Wealth Management bei der Deutschen Bank höher als bei kleineren Banken wenn es um eine persönliche Betreuung geht. Es gibt aber auch spezialisierte Privatbanken, wo die Schwelle höher ist. Bei Sparkassen und Volksbanken dürfte sie am niedrigsten sein. Du musst auch grundsätzlich unterscheiden, ob es sich um eine standardisierte Verwaltung handelt oder um eine individuelle. Es gibt aber auch Grenzen, wo die Bank nicht perfekt ist. Z.B. gibt es keine Vorabbefreiung bei der Quellensteuer von französischen Aktien. Aber vorausgefüllte Formulare im Bereich Banking wurden mir stets unaufgefordert zugeschickt. Oft bekomme ich mehr Papier als mir lieb ist. Bei der steuerlichen Transparenz gibt es andere Banken, die besser sind (Flatex, comdirect). Die Orderprovisionen sind mit 0,25 % auch nicht mehr ganz zeitgemäß aber Leben und Leben lassen gilt hier für mich. Was die steuerliche Seite angeht, sind dem Berater im konkreten Einzelfall die Hände gebunden nachdem die Bank sich diesbezüglich in der Vergangenheit ein paar mal die Finger verbrannt hat und schon mehrfach angezählt wurde. "Steuerberatung" dürfen die nicht, dafür bieten sie Informationsveranstaltungen an zu diversen Themen. Zum Thema Vererben und Stiftung bin ich auch als maxblue Kunde in den Genuss einer ausführlichen Beratung gekommen. Alles was mir in dem Zusammenhang angeboten wurde war mir zu teuer und das Thema für mich damit endgültig durch. Statt einem Rundumvertrag (Wealth Management) wäre ein Servicepaket für Dich deutlich preiswerter und sinnvoller. Wissensaufbau über Buch, Forum und ggf. begleitenden Honorarberater. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Churgast vor 18 Stunden · bearbeitet vor 13 Stunden von Churgast Typo vor 5 Stunden von niklas_1990: Eigentlich suche ich daher eher eine gute Betreuung einer Bank mit vertretbaren Kosten, jemanden den man bei komplexen Themen auch einmal ansprechen kann, bei denen ich selbst weniger Erfahrung habe – ohne gleich mein gesamtes Vermögensmanagement aus der Hand zu geben. Das "aus der Hand geben" ist heute m.E. auch gar nicht mehr der Normalfall. Die mir bekannten Mitarbeiter im Wealth Management sind es inzwischen gewohnt, dass ihnen der Kunde schon beim Erstgespräch sagt: ich will nur die günstigsten ETFs im Depot haben! Ist ja auch kein Problem, solange die Bank anderswo auf ihre Kosten kommt. Bei Comdirect First und dem vergleichbaren BNP Paribas Private Banking Modell "selber anlegen" hast Du das Problem, dass die Bank bei einem buy-and-hold-Kunden mit thesaurierenden ETFs null Umsatz macht. Entsprechend gross ist der Druck auf die persönlichen Ansprechpartner, diesen Kunden irgendwie in Richtung aktive Fonds zu überreden. Wealth Manager, die einfach nur eine vierstellige Gebühr für "persönlichen Service bei Bedarf" nehmen würden, sind mir leider keine bekannt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
noahlexander11 vor 1 Stunde Bei schwierigen Entscheidungen mit mehreren Optionen hilft es manchmal, die Möglichkeiten zunächst klar gegenüberzustellen. Für ganz einfache Entscheidungen kann auch a simple decision tool hilfreich sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag