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niklas_1990

Eigenverwaltung ODER Wealth Management

Empfohlene Beiträge

Sapine
vor 10 Minuten von krett:

Eine provisionsbezogene Vermögensberatung ist am Ende nur Vertrieb.

Ergänzung von provisionsbezogen durch mich

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Churgast
vor 3 Minuten von krett:

Alles verständlich und macht auch Sinn. Aber dafür musst du nicht dein Vermögen für 1 % Gebühr p.a. In die Vermögensverwaltung geben. Selbst wenn du nur 2 Millionen rein gibst, sind das 20.000€ im Jahr. So viel muss ein persönlicher Ansprechpartner nicht kosten. Das geht auch billiger. 
 

Möglicherweise willst du das aber auch mit Vermögens-Management machen, weil du dich eben betüteln lassen willst oder Anerkennung suchst. Bewusst oder unbewusst. 

Die 1% hast Du Dir ausgedacht. Meine ausgehandelten Konditionen sind 2'500 Euro Depotgebühr pro Jahr. Die Summe aus Transaktionskosten + Kosten für den Währungsumtausch wird bis 20'000 Euro pauschalisiert; darüber hinaus bekomme ich progressive Rabatte. Ich bin zugegebenermassen nicht der Normalfall, weil ich häufiger ausserhalb von Euro und US-Dollar unterwegs bin. Ein reines ETF Depot müsste hier wie Du sagst 22'500 Euro "Depotgebühr" kosten, um auf den gleichen Umsatz zu kommen.

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niklas_1990
· bearbeitet von niklas_1990

  

vor 15 Stunden von Sapine:

Na dann kannst Du Dir das Einführungsbuch sparen. Nicht aber den Blogartikel von Hartmut Walz. 

 

Beim Geldmarktfonds gibt es mehr als nur den einen. Wenn Du der deutschen Bank was "gönnen" willst, nimm den LU0225880524 dazu, da bekommen sie ein klein wenig Kickback. 

Lombardkredit geht sowohl bei maxblue als auch bei flatex. Gibt aber im Neobereich noch günstigeres. 

s.o. bei dem "aktiven" Geldmarktfonds, bekommen sie eine Bestandsprovision. Meiner Meinung nach sollte das reichen, wenn Du es selber machst. Ich wüsste wirklich nicht welchen Mehrwert Du von Wealth bekommen wirst außer ein paar nette Seminare, wo man Dich ordentlich hofieren wird. Neben den Grundkosten kommen noch indirekte Kosten über die Fondsgebühren hinzu. Mir war das viel zu weit weg von dem, was man selbst umsetzen kann. Ich würde mich wundern, wenn Du die Bank auf unter 0,5 % p.a. drücken könntest bei der Management Gebühr, wahrscheinlicher wird etwas um die 1 % sein. Üblicherweise fängt das Wealth Management bei der DB bei 3 Mio an, während das standardisierte Private Banking bei 250k anfängt.

 

Was Honorarberater angeht, hatte ich mir selbst mal ein paar Bookmarks hinterlegt zu Honorarberatern, die mir irgendwo positiv aufgefallen waren. Praktische Erfahrungen habe ich mit keinem von denen. Falls Du nichts besseres vor hast mit Deiner Zeit, dann mach Termine und verschaffe Dir einen eigenen Eindruck. Honorarberater arbeiten für Dich, Banken arbeiten für sich. 

https://huber-honorarberatung.de/

https://www.investiertinwissen.de/

https://finsparent.de/

https://gerd-kommer.de/vermoegensverwaltung/

Und hier findest Du alle Vermögensverwalter, wobei Du selbst noch prüfen musst, ob es auch Honorarberater sind.

https://www.bvvb.de/

Bei einer klassischen Vermögensverwaltung kannst Du mit 1 - 2 % p.a. rechnen. Meist kommen noch versteckte Kosten über die Fonds hinzu. 

  Die Deutsche Bank hat mir gesagt, dass die Gebühren bei < 1% inklusive Produktkosten liegen. Machst du alles zu 100% selbst? Danke auch für den Blogartikel und die Links zu den Honorarberatern. Den Artikel habe ich mir gerade schon einmal durchgelesen. 

  

vor 16 Stunden von sedativ:

 

Genau. Und spätestens dann braucht man auch keine Vermögensverwaltung mehr.

Ich glaube, ich brauche gar nicht unbedingt eine reine Vermögensberatung oder -verwaltung. Viel wichtiger wäre mir eine Bank, die erreichbar und kompetent ist und bei Bedarf auch über das reine Anlagegeschäft hinaus unterstützt – etwa bei Lombardkrediten, internationalen Langzeitaufenthalten, steuerlicher Koordination, Nachfolgeplanung etc. Im Grunde suche ich also weniger jemanden, der mir sagt, welche ETFs ich kaufen soll, sondern einen verlässlichen Ansprechpartner, der meine finanzielle Situation ganzheitlich versteht und auch dann weiterhelfen kann, wenn es etwas komplexer oder kurzfristig einmal ungewöhnlich wird.

 

vor einer Stunde von Churgast:

Echte Erfahrungen:

- die Kosten für einen persönlichen Wealth Manager sind frei verhandelbar sobald die Bank ca. 20'000 Euro Umsatz mit einem Kunden hat. Umsatz ist die Summe von Depotgebühr, Kosten der Währungsumrechnung, Transaktionskosten, ...

- Mit persönlichem Wealth Manager meine ich einen Kundenberater, dessen Kunden mit ihm die Bank wechseln würden, keinen Verkäufer von Bankprodukten. Um die Spreu vom Weizen zu unterscheiden, führt man Interviews bevor man einen Vertrag unterschreibt.

- Der Vorteil des Wealth Managers ist, dass er die steuerliche Seite in der Regel besser kennt als man selbst. Im Idealfall hat er auch mehr Lebenserfahrung und weiss, dass alles auch ganz anders kommen kann (Krebserkrankung, Scheidung, ... .). Hier im Forum denken 99%, dass Aktien auf lange Sicht nur steigen können und Liquiditätserfordernisse langfristig planbar sind.

- Ein Wealth Manager hat Vorteile, wenn man im Urlaub auf Kreta mal eben schnell 100'000 Euro in bar braucht, um .... . Versuche mit Online-Banken machen klug. Da wird gerne erst mal eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung ausgelöst und das Konto blockiert.

 

P.S. Ich würde nicht zu den ganz grossen Wealth Management Häusern gehen (Deutsche und UBS). Da gibt es Gruppenleiter und Umsatzvorgaben, die erfüllt werden müssen. Bei Banken der zweiten Reihe ist das oft etwas entspannter. Wenn der Berater belegen kann, dass der Kunde selbst nicht ganz dumm ist, lässt man ihn eher in Ruhe.

So ähnlich sehe ich mich auch, @Churgast. Ich habe leider schon einige schlechte Erfahrungen mit Banken gemacht: niemand erreichbar, wichtige Dokumente werden nicht bereitgestellt, Rückrufe bleiben aus oder Konten werden bei größeren Geldeingängen wochenlang eingefroren. Ich möchte eigentlich einfach eine Bank, die mir in genau solchen Situationen einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellt und Probleme unkompliziert löst. Ich brauche also weniger jemanden, der für mich die ETF-Order ausführt, sondern vielmehr jemanden, der auch dann erreichbar ist und mitdenkt, wenn es einmal komplizierter wird. Bei welchem Wealth-Management-Haus bist du denn?

vor 30 Minuten von Churgast:

Die 1% hast Du Dir ausgedacht. Meine ausgehandelten Konditionen sind 2'500 Euro Depotgebühr pro Jahr. Die Summe aus Transaktionskosten + Kosten für den Währungsumtausch wird bis 20'000 Euro pauschalisiert; darüber hinaus bekomme ich progressive Rabatte. Ich bin zugegebenermassen nicht der Normalfall, weil ich häufiger ausserhalb von Euro und US-Dollar unterwegs bin. Ein reines ETF Depot müsste hier wie Du sagst 22'500 Euro "Depotgebühr" kosten, um auf den gleichen Umsatz zu kommen.

Wie hast du diese Konditionen ausgehandelt? 20–50k für den oben genannten Service wäre ich ehrlich gesagt auch nicht bereit zu zahlen. Eine fixe Jahresgebühr fände ich aber durchaus interessant, wenn dafür im Gegenzug auf der anderen Seite ein entsprechend guter und verlässlicher Service geboten wird.

vor 42 Minuten von krett:

Alles verständlich und macht auch Sinn. Aber dafür musst du nicht dein Vermögen für 1 % Gebühr p.a. In die Vermögensverwaltung geben. Selbst wenn du nur 2 Millionen rein gibst, sind das 20.000€ im Jahr. So viel muss ein persönlicher Ansprechpartner nicht kosten. Das geht auch billiger. 
 

Möglicherweise willst du das aber auch mit Vermögens-Management machen, weil du dich eben betüteln lassen willst oder Anerkennung suchst. Bewusst oder unbewusst. 

Das kann ich bestätigen. Auch bei einer normalen Volksbank kann man den Tagesgeldzins, die Depot und Orderkosten und Kontoführungsgebühren verhandeln. Vorausgesetzt, man ist kein gewöhnlicher Privatkunde, sondern ein größerer und/oder lukrativer privat oder größerer Firmenkunden.

 

Die Bank wird trotzdem versuchen, an allen Ecken und enden das Geld aus deiner Tasche zu ziehen und dir ständig mit irgendwelchen Produkten oder Versicherungen und anderen um die Ecke kommen, die dir hintenrum das Geld aus der Tasche ziehen. Eine Vermögensberatung ist am Ende nur Vertrieb.

Wie geht es denn auch günstiger? Ich möchte eigentlich gar nicht unbedingt, dass die mein Vermögensmanagement übernehmen. Gleichzeitig habe ich schon Respekt vor der Summe und möchte natürlich keine Fehler machen, die ich langfristig bereue. Mit ETFs, Aktien und Crypto kenne ich mich ziemlich gut aus. Bei Themen wie Liquiditätsmanagement, Geldmarktfonds, Festgeld, Anleihen etc. bin ich dagegen deutlich weniger sattelfest. Ich war früher immer bei Trade Republic und Scalable und bin eigentlich überhaupt nicht der Typ, der sich von einem Bankberater „betüddeln“ lassen möchte. Gleichzeitig habe ich dort auch schmerzlich erlebt, was passiert, wenn es keinen persönlichen Ansprechpartner gibt und plötzlich Gelder eingefroren werden. Das hat mich ehrlich gesagt wahnsinnig gemacht. Eigentlich suche ich daher eher eine gute Betreuung einer Bank mit vertretbaren Kosten, jemanden den man bei komplexen Themen auch einmal ansprechen kann, bei denen ich selbst weniger Erfahrung habe – ohne gleich mein gesamtes Vermögensmanagement aus der Hand zu geben.

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finisher
vor 21 Minuten von niklas_1990:

Eigentlich suche ich daher eher eine gute Betreuung einer Bank mit vertretbaren Kosten, jemanden den man bei komplexen Themen auch einmal ansprechen kann, bei denen ich selbst weniger Erfahrung habe – ohne gleich mein gesamtes Vermögensmanagement aus der Hand zu geben.

https://www.comdirect.de/cms/kontakt-comdirect-first.html

 

Oder bei komplexen Themen einfach hier im Forum fragen. 

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Sapine
vor 25 Minuten von niklas_1990:

  Die Deutsche Bank hat mir gesagt, dass die Gebühren bei < 1% inklusive Produktkosten liegen. Machst du alles zu 100% selbst? Danke auch für den Blogartikel und die Links zu den Honorarberatern. Den Artikel habe ich mir gerade schon einmal durchgelesen. 

Ja ich mache die Geldanlage komplett selbst. Bisher habe ich das auch nicht bereut. Bedenke, dass Du locker Fehler im Rahmen von 0,5 % p.a. machen kannst ohne schlechter zu fahren. Mit etwas Erfahrung kann man das aber komplett vermeiden und im wesentlichen die Marktrendite nach Kosten erreichen. 

 

Lombardkredit, ständige Erreichbarkeit und Ansprechpartner in der Filiale haben bei mir auch im Zusammenhang mit Sorten (Bringservice) und Erbschaft immer gut funktioniert, obwohl ich "nur" ein maxblue Kunde bin. Kleiner Wermutstropfen, wenn "mein" Ansprechpartner in Urlaub ist, dann kümmert sich zwar sein Vertreter um die Mails, aber die Qualität und Geschwindigkeit ist nicht ganz so hoch.

 

Bei 6stelligen Überweisungen gab es nie ein Liquiditätsproblem oder irgendwelche Nachfragen und bisher finde ich im europäischen Ausland im Fall der Fälle eigene Filialen der deutschen Bank. Mein Eindruck ist, dass die Bank schon einen Unterschied macht, je nachdem wie groß das Depot ist. Grundsätzlich sind die Vermögensgrenzen für Wealth Management bei der Deutschen Bank höher als bei kleineren Banken wenn es um eine persönliche Betreuung geht. Es gibt aber auch spezialisierte Privatbanken, wo die Schwelle höher ist. Bei Sparkassen und Volksbanken dürfte sie am niedrigsten sein. Du musst auch grundsätzlich unterscheiden, ob es sich um eine standardisierte Verwaltung handelt oder um eine individuelle. 

 

Es gibt aber auch Grenzen, wo die Bank nicht perfekt ist. Z.B. gibt es keine Vorabbefreiung bei der Quellensteuer von französischen Aktien. Aber vorausgefüllte Formulare im Bereich Banking wurden mir stets unaufgefordert zugeschickt. Oft bekomme ich mehr Papier als mir lieb ist. Bei der steuerlichen Transparenz gibt es andere Banken, die besser sind (Flatex, comdirect). Die Orderprovisionen sind mit 0,25 % auch nicht mehr ganz zeitgemäß aber Leben und Leben lassen gilt hier für mich. 

 

Was die steuerliche Seite angeht, sind dem Berater im konkreten Einzelfall die Hände gebunden nachdem die Bank sich diesbezüglich in der Vergangenheit ein paar mal die Finger verbrannt hat und schon mehrfach angezählt wurde. "Steuerberatung" dürfen die nicht, dafür bieten sie Informationsveranstaltungen an zu diversen Themen. Zum Thema Vererben und Stiftung bin ich auch als maxblue Kunde in den Genuss einer ausführlichen Beratung gekommen. Alles was mir in dem Zusammenhang angeboten wurde war mir zu teuer und das Thema für mich damit endgültig durch.

 

Statt einem Rundumvertrag (Wealth Management) wäre ein Servicepaket für Dich deutlich preiswerter und sinnvoller. 

 

Wissensaufbau über Buch, Forum und ggf. begleitenden Honorarberater. 

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Churgast
· bearbeitet von Churgast
Typo
vor 5 Stunden von niklas_1990:

Eigentlich suche ich daher eher eine gute Betreuung einer Bank mit vertretbaren Kosten, jemanden den man bei komplexen Themen auch einmal ansprechen kann, bei denen ich selbst weniger Erfahrung habe – ohne gleich mein gesamtes Vermögensmanagement aus der Hand zu geben.

Das "aus der Hand geben" ist heute m.E. auch gar nicht mehr der Normalfall. Die mir bekannten Mitarbeiter im Wealth Management sind es inzwischen gewohnt, dass ihnen der Kunde schon beim Erstgespräch sagt: ich will nur die günstigsten ETFs im Depot haben! Ist ja auch kein Problem, solange die Bank anderswo auf ihre Kosten kommt.

Bei Comdirect First und dem vergleichbaren BNP Paribas Private Banking Modell "selber anlegen" hast Du das Problem, dass die Bank bei einem buy-and-hold-Kunden mit thesaurierenden ETFs null Umsatz macht. Entsprechend gross ist der Druck auf die persönlichen Ansprechpartner, diesen Kunden irgendwie in Richtung aktive Fonds zu überreden. Wealth Manager, die einfach nur eine vierstellige Gebühr für "persönlichen Service bei Bedarf" nehmen würden, sind mir leider keine bekannt. 

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sijambo

Ich kann hier ebenfalls die Deutsche Bank empfehlen. Habe mich auch gegen das Wealth Management entscheiden und sie haben das pragmatisch gehandhabt: Auf dem Papier bin ich maxblue Kunde mit den günstigen Konditionen und erledige meine Wertpapiergeschäfte selbst. Aber wenn es mal hakt kann ich mich trotzdem direkt an meinen lokalen Filialleiter wenden, der mir schon weitergeholfen hat mit Lombardkredit, Bankempfehlungsschreiben, Erbfall, etc. Wobei ich mich schon bemühe, mich zu diesen Themen vorab selbst zu informieren, und ihn nicht für allgemeine Beratung beanspruche, sondern nur gezielt einschalte, wenn mal etwa den normalen Maxblue Kundendienst überfordert. 

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Moneycruncher
vor 11 Minuten von sijambo:

Ich kann hier ebenfalls die Deutsche Bank empfehlen. Habe mich auch gegen das Wealth Management entscheiden und sie haben das pragmatisch gehandhabt: Auf dem Papier bin ich maxblue Kunde mit den günstigen Konditionen und erledige meine Wertpapiergeschäfte selbst. Aber wenn es mal hakt kann ich mich trotzdem direkt an meinen lokalen Filialleiter wenden, der mir schon weitergeholfen hat mit Lombardkredit, Bankempfehlungsschreiben, Erbfall, etc. Wobei ich mich schon bemühe, mich zu diesen Themen vorab selbst zu informieren, und ihn nicht für allgemeine Beratung beanspruche, sondern nur gezielt einschalte, wenn mal etwa den normalen Maxblue Kundendienst überfordert. 

Das klingt gut. Ich habe gerade als Bevollmächtigter Erfahrungen mit einer reinen Online-Bank gemacht und deswegen das Depot zur Sparkasse/S Broker umgezogen.

Ein persönlich bekannter Berater/-in hat Vorteile und diese beziehen sich eben nicht auf Beratung bzw. Verkauf.

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Ramstein
vor 28 Minuten von sijambo:

Ich kann hier ebenfalls die Deutsche Bank empfehlen. Habe mich auch gegen das Wealth Management entscheiden und sie haben das pragmatisch gehandhabt: Auf dem Papier bin ich maxblue Kunde mit den günstigen Konditionen und erledige meine Wertpapiergeschäfte selbst. Aber wenn es mal hakt kann ich mich trotzdem direkt an meinen lokalen Filialleiter wenden, der mir schon weitergeholfen hat mit Lombardkredit, Bankempfehlungsschreiben, Erbfall, etc. Wobei ich mich schon bemühe, mich zu diesen Themen vorab selbst zu informieren, und ihn nicht für allgemeine Beratung beanspruche, sondern nur gezielt einschalte, wenn mal etwa den normalen Maxblue Kundendienst überfordert. 

Ist bei mir ebenso.

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McScrooge
vor 1 Stunde von Moneycruncher:

Ein persönlich bekannter Berater/-in hat Vorteile und diese beziehen sich eben nicht auf Beratung bzw. Verkauf.

Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Auch ich habe meine Depots seit über 25 Jahren selbst verwaltet und habe das private Banking nun mal angetestet und kann da nur sagen, dass es besser ist, als immer gesagt wird.

Wenn man klare Vorgaben macht, dass man z.B. selbst handeln möchte und nicht ständig zu irgendwelchen Aktionen getrieben werden möchte, dann funktioniert das auch. Die Banken haben da denke ich mittlerweile schon ein gewisses Verständnis für, dass wenn wer von direktbanken zurückkommt, da eine gewisse Erwartungshaltung vorliegt.

 

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Solara
· bearbeitet von Solara

Mich hat man unaufgefordert im Wealth Mangement begrüßt und einen persönlichen Ansprechpartner benannt. Ansonsten sollte ich regelmäßig den TrueBlue Newsletter erhalten. Der kam allerdings nie, ich habe aber auch nicht nachgefragt.
Ansonsten bin ich seit 2017 bei maxblue und habe seitdem noch nie mit der Bank gesprochen, telefoniert oder eine Filiale betreten. Ich halte nur Standard-Aktien und Standard-ETFs. Mein Depot wächst auch ohne externe Ansprache akzeptabel. Ich benötige keine Assistenz, ich finde es aber beruhigend im Falle des Falles eine Filiale aufsuchen zu können. 

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Bolanger

Gut und schön, aber womit wollen die Banken dann Geld verdienen, wegen sie die Leistung eines persönlichen Ansprechpartners bieten, aber dennoch die Discount-Gebühren des online-Brokers berechnen? 

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Schwachzocker
vor einer Stunde von Solara:

...Mein Depot wächst auch ohne externe Ansprache akzeptabel....

Möglicherwiese sogar besser als mit Ansprache.

 

vor einer Stunde von Solara:

...ich finde es aber beruhigend im Falle des Falles eine Filiale aufsuchen zu können. 

Mir treibt der Gedanke daran den kalten Schweiß auf die Strin.

vor einer Stunde von Bolanger:

Gut und schön, aber womit wollen die Banken dann Geld verdienen, wegen sie die Leistung eines persönlichen Ansprechpartners bieten, aber dennoch die Discount-Gebühren des online-Brokers berechnen? 

Dass die Deutsche Bank Geld verdienen will, ist nicht unbedingt gesagt.:narr:

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krett
vor 20 Stunden von McScrooge:

Wenn man klare Vorgaben macht, dass man z.B. selbst handeln möchte und nicht ständig zu irgendwelchen Aktionen getrieben werden möchte, dann funktioniert das auch. Die Banken haben da denke ich mittlerweile schon ein gewisses Verständnis für, dass wenn wer von direktbanken zurückkommt, da eine gewisse Erwartungshaltung vorliegt.

Ja, ok, hast du recht. Aber das ist kein "klassisches" private Banking. Der Normalfall ist ja, das die Bank dir (mal mehr, mal weniger) die Investmententscheidungen und das Handeln abnimmt.

 

vor 20 Stunden von Solara:

Mich hat man unaufgefordert im Wealth Mangement begrüßt und einen persönlichen Ansprechpartner benannt. Ansonsten sollte ich regelmäßig den TrueBlue Newsletter erhalten. Der kam allerdings nie, ich habe aber auch nicht nachgefragt.
Ansonsten bin ich seit 2017 bei maxblue und habe seitdem noch nie mit der Bank gesprochen, telefoniert oder eine Filiale betreten. Ich halte nur Standard-Aktien und Standard-ETFs. Mein Depot wächst auch ohne externe Ansprache akzeptabel. Ich benötige keine Assistenz, ich finde es aber beruhigend im Falle des Falles eine Filiale aufsuchen zu können. 

Auch hier: Das ist kein klassisches Wealth Management oder private Banking. Die gesamte Bankenlandschaft versucht sich ja gerade im privat Banking groß zu machen. Weil es -aus Bankensicht- ein einfaches und risikoarmes Geschäft ist. Man braucht zum Beispiel kein Eigenkapital, nur ein paar Vertriebler und Berater.


Und was machen manche Banken um ihr neues Geschäft schnell groß zu machen? Die definieren eine schwelle (z.B. 500.000€) und ordnen alle Kunden mit entsprechenden Vermögen automatisch dem "Private Banking" zu. Dann können die neuen Privat Banking Vorstände schnell Erfolge vorzeigen und den Aktionären können Erfolge vorgegaukelt werden ("schon 3 Milliarden im Private Banking in nur einem Jahr"). Klar ist aber auch, die Banken wollen langfristig Geld verdienen. Das Ziel der Banken ist also ganz klar das private Banking Geschäft als Vertriebs- und Provisionskanal zu nutzen. Auch wenn einzelne Kunden, wenn sie oft genug nein gesagt haben, vielleicht in Ruhe gelassen werden.

 

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oktavian
vor 31 Minuten von krett:

Das Ziel der Banken ist also ganz klar das private Banking Geschäft als Vertriebs- und Provisionskanal zu nutzen. Auch wenn einzelne Kunden, wenn sie oft genug nein gesagt haben, vielleicht in Ruhe gelassen werden.

ich bin deshalb von der lokalen Bank weg. Seit ich onlinebanking mache: nie ein Anruf. Keine eingehenden Anrufe/eingehende Kommunikation mindert aus meiner Sicht das Betrugsrisiko, denn Stimmen kann man per AI fälschen.

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PEOPLES
Am 3.10.2026 um 14:19 von niklas_1990:

den man im Zweifel einfach anrufen kann und der sich auch um kompliziertere Themen kümmert. Gerade bei größeren Vermögen können ja irgendwann auch Dinge auftauchen, bei denen man nicht unbedingt alles selbst machen möchte oder zumindest gerne jemanden hätte, der sich damit auskennt. Außerdem habe ich Respekt davor, wann ich wie viel Geld in den Aktienmarkt (ETFs) investiere, da die Märkte gerade sehr teuer sind. Hier hoffe ich z.B., dass das Wealth Management das oft macht und hier entsprechende Strategien hat.

Ich wuerde das erstmal an der Komplexität deiner Situation festmachen. Ein 0815-ETF-Depot verhält sich nahezu gleich, egal ob 100k oder 10mio. drauf liegen. Da koennen natuerlich noch bissi Geldmarktfonds, oder ETCs auf Gold dazukommen, etc. 
Entnahmestrategien, Steueraufkommen, etc. sind auch nicht soooo kompliziert. 

 

Was waeren denn die "komplizierten" Themen? Was soll der Manager fuer dich regeln? Sind da komische Immo-Konstellationen involviert, oder Firmenanteile, oder Stiftungen, oder oder?

 

Ich denke nicht, dass ein unabhängiger Berater/Manager per se schlecht ist, allerdings sind klassische ETF/Aktien-Depots von Leuten die irgendwie angestellt sind oder waren, nun auch nicht so kompliziert, als dass man da ein Family Office bräuchte. Auch ist ein "mittlerer 7-Stelliger Betrag" super, aber sowas liegt auch auf normalen Depots rum. 
Wenn du einfach dafuer zahlen willst, dass sich jemand um deinen Krempel kuemmert weil du da keinen Nerv zuhast, dann ist das auch ok. 

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Bolanger

Wie wäre es mit einem anderen Ansatz? Ein Teil soll vererbt/verschenkt werden. Wenn das so ist, dann sollte/könnte man den Erben frühzeitig in die Vermögensverwaltung einbinden. Im Laufe der Zeit zieht man sich selbst schrittweise zurück und überlässt das handeln zunehmend dem Erben. Für ganz faule könnte man sogar über eine Schenkung mit Niesbrauch nachdenken. Ich würde bei der derzeutigen Rechtslage zu Schenkungsfreibeträgen bei der genannten Summe ohnehin stark darüber nachdenken, wie das Erbe/die Schenkung gestaltet werden sollte, um die Steuerbelastung gering zu halten. Alleine die rechtzeitige Planung könnte unterm Strich für den Erben mehr herausholen als eine Vermögensverwaltung. 

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hattifnatt
vor 44 Minuten von Bolanger:

Alleine die rechtzeitige Planung könnte unterm Strich für den Erben mehr herausholen als eine Vermögensverwaltung. 

Ja, das ist ein sehr wichtiger Aspekt (auf den einen ein guter VV auch hinweisen sollte ;)).

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Bolanger
vor 4 Minuten von hattifnatt:
vor 49 Minuten von Bolanger:

Alleine die rechtzeitige Planung könnte unterm Strich für den Erben mehr herausholen als eine Vermögensverwaltung. 

Ja, das ist ein sehr wichtiger Aspekt (auf den einen ein guter VV auch hinweisen sollte ;)).

Ein Bankberater wird das aber nicht tun. Oder erwartet Ihr, dass der Bankberater pro-aktiv auf den Kunden zugeht um ihm zu empfehlen, einen Teil des Vermögens aus dem Verwantwortungsbereich des Bankberaters heraus zu verlagern? Fpr sowas braucht man einen unabhängigen Honorar-VV, aber kein Wealth management einer Bank.

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Rotenstein

Muss ja jeder selber wissen, aber ich kann den Sinn einer Vermögensverwaltung in den meisten Fällen nicht erkennen. Geld ist bei mir Chefsache. 

 

Es mag Beispiele geben, wo es sehr komplex wird, etwa aufgrund steuerlicher oder erbrechtlicher Fragen, aber ob ein Vermögensverwalter dafür dann qualifiziert ist und frei von seinen eigenen Interessen im Sinne des Kunden entscheidet, wage ich zu bezweifeln. 

 

Wenn man einmal Beratung in einer speziellen Frage brauchen sollte, dann kann man dafür einen unabhängigen Fachmann auf Stundenbasis bezahlen. Der ist dann dafür auch qualifiziert und hat keinen Interessenkonflikt. 

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Aionios Paideia
Am 4.10.2026 um 05:46 von Churgast:

Echte Erfahrungen:

- die Kosten für einen persönlichen Wealth Manager sind frei verhandelbar sobald die Bank ca. 20'000 Euro Umsatz mit einem Kunden hat. Umsatz ist die Summe von Depotgebühr, Kosten der Währungsumrechnung, Transaktionskosten, ...

- Mit persönlichem Wealth Manager meine ich einen Kundenberater, dessen Kunden mit ihm die Bank wechseln würden, keinen Verkäufer von Bankprodukten. Um die Spreu vom Weizen zu unterscheiden, führt man Interviews bevor man einen Vertrag unterschreibt.

- Der Vorteil des Wealth Managers ist, dass er die steuerliche Seite in der Regel besser kennt als man selbst. Im Idealfall hat er auch mehr Lebenserfahrung und weiss, dass alles auch ganz anders kommen kann (Krebserkrankung, Scheidung, ... .). Hier im Forum denken 99%, dass Aktien auf lange Sicht nur steigen können und Liquiditätserfordernisse langfristig planbar sind.

- Ein Wealth Manager hat Vorteile, wenn man im Urlaub auf Kreta mal eben schnell 100'000 Euro in bar braucht, um .... . Versuche mit Online-Banken machen klug. Da wird gerne erst mal eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung ausgelöst und das Konto blockiert.

 

P.S. Ich würde nicht zu den ganz grossen Wealth Management Häusern gehen (Deutsche und UBS). Da gibt es Gruppenleiter und Umsatzvorgaben, die erfüllt werden müssen. Bei Banken der zweiten Reihe ist das oft etwas entspannter. Wenn der Berater belegen kann, dass der Kunde selbst nicht ganz dumm ist, lässt man ihn eher in Ruhe.

Den "Berater" als Hebel zu nutzen, um die Lektionen aus den Fehlern von dessen Kundenstamm zu erfahren, kann funktionieren.

Ich würde vor Abschluss klären, welche Mehrwert die Dienstleistung gegenüber 100% All-Cap ETF mit 0% Gebühren nach Kosten liefert und welche Garantie sie für diesen Mehrwert bietet.

Bei rechnerisch überzeugender Antwort sind die Gebühren eine gute Investition.

 

vor 17 Minuten von Rotenstein:

Muss ja jeder selber wissen, aber ich kann den Sinn einer Vermögensverwaltung in den meisten Fällen nicht erkennen. Geld ist bei mir Chefsache. 

 

Es mag Beispiele geben, wo es sehr komplex wird, etwa aufgrund steuerlicher oder erbrechtlicher Fragen, aber ob ein Vermögensverwalter dafür dann qualifiziert ist und frei von seinen eigenen Interessen im Sinne des Kunden entscheidet, wage ich zu bezweifeln. 

 

Wenn man einmal Beratung in einer speziellen Frage brauchen sollte, dann kann man dafür einen unabhängigen Fachmann auf Stundenbasis bezahlen. Der ist dann dafür auch qualifiziert und hat keinen Interessenkonflikt. 

Was sind wirklich komplexe Fälle bei Privatpersonen - Frage aus ehrlicher Neugier?

Im Zweifelsfall ist das Recht einfach und mit KI verständlich, oder nicht? Bei mir war es immer so.

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mipla

Nur mal so als Hinweis bei der lokalen DorfSparkasse (kleines Institut), habe woanders auch noch Konten

 

Wichtig hier: Kein Wealth Management aber auch keine Online Bank mit ahnungslosen Call Center Mitarbeitern.

 

Wenn was ist kann man anrufen oder Komm vorbei.  (persönlicher Ansprechpartner) Die Problematiken mit dem blockierten Konten etc bisher nie gehabt. 

Man wird sicherlich hier vor den ganz großen Fehlern geschützt.  

 

Mache Orders selber aber nahezu nur Buy and Hold Nie Empfehlungen für aktive Fonds bekommen. 

Man kann auch Produkte wie die Rabobank Zertifikate kaufen, die bei Online Banken nicht gehen.

Auch die Zinsangebote waren immer vollkommen i.O.  Die haben da mehrere Anbieter: Helaba, LBBW, Goldman Sachs. 

Man zahlt für Orders 0,25% + Grundgebühr (15 EUR)

Alle ETF Sparpläne kostenlos, sind aber nur 2 Stück bei mir. Nur der VL Sparplan läuft in den Deka MSCI World mit 1% Ausgabeaufschlag

Depot kostet 0,09% p.a. inkl MWSt. 

Ist keine Standard Kondition wurde mir aber sofort angeboten. 

Wenn man einen Kredit braucht z.B. für vermietete ETW war das recht einfach. Da wird fast alles vor Ort entschieden.

Lombardkredit noch nie in Anspruch genommen. Auch Kreditkartenlimit anpassen alles telefonisch. 

 

S broker habe ich auch. Da noch günstiger aber soviel Unterschied ist es nicht. Nur da gibt es halt keinen Support. Nur direkt vom S Broker

 

 

Nachteil der Dorfsparkasse oder Dorfvoba: Gar kein Schickimicki, kein teurer Fußboden. Keine italienischen Maßanzüge.  Wer das braucht ist in so einer kleinen Sparkasse falsch

 

Wurde mal von Grüner Fischer angerufen.  Die bieten auch eine Vermögensverwaltung an. Die wollten glaube ich mindestens 1,5% p.a

Der Typ laberte mich so voll, dass er ja viel besser sei als die Geldanlage bei der Sparkasse... Aber eine Übersicht über die Rendite wollten Sie mir nicht schicken. Da waren Sie bei mir raus.

 

 

 

 

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niklas_1990
· bearbeitet von niklas_1990

Danke euch für das ganze Feedback – das hilft mir sehr!

 

Ich habe inzwischen einfach mal Kontakt zu verschiedenen Banken aufgenommen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was in dem Bereich überhaupt möglich ist und wie die Konditionen aussehen: Die Deutsche Bank Wealth Management meinte, dass man sich das im Detail individuell anschauen müsse, aber vermutlich irgendwo bei ca. 0,3–0,4 % p. a. zzgl. Produktkosten landen würde. UBS hat mir dagegen eine Größenordnung von ca. 1,2–1,3 % p. a. all-in genannt. Dort wären dann sämtliche Produktkosten bereits enthalten. Reine Liquiditätsbausteine, z. B. Geldmarktfonds, wären komplett von der Verwaltungsgebühr ausgenommen. Interessant dagegen finde ich dann auch Comdirect First oder BNP mit Selbstverwaltung. Das stelle ich mir wie Flatex/Maxblue mit direkten Ansprechpartnern vor, oder?

 

Ein Grund, warum ich mich überhaupt intensiver mit dem Thema Wealth Management beschäftige, ist vermutlich auch, dass ich in der Vergangenheit teilweise sehr schlechte Erfahrungen mit Neobrokern gemacht habe. Das hat mich teilweise wirklich unglaublich viele Nerven gekostet. Und selbst bei einer klassischen lokalen Volksbank war der Service genau dann, wenn es darauf ankam, leider auch nicht besonders überzeugend. Deshalb bin ich bei dem Thema Service und Erreichbarkeit aktuell wahrscheinlich etwas sensibilisiert. Ich verstehe aber auch euren Punkt, dass eine klassische Vermögensverwaltung rein aus Renditesicht wahrscheinlich nur schwer zu rechtfertigen ist. Mit einem einfachen, breit gestreuten Ansatz wie einem MSCI ACWI IMI fährt man vermutlich in 95 % der Fälle besser als mit einem deutlich komplizierteren und teureren Portfolio. Ich bin, was Finanzen angeht eigentlich sehr fit, und habe vielleicht auch einfach nur etwas "Angst", dass ich Fehler mache, die mich nachher mehr Geld kosten, als die 0,x% Gebühren. Die Größenordnung ist für mich dann doch relativ neu und davor habe ich auch gewissen Respekt.

 

Für mich ist deshalb gerade eher die Frage, ob der zusätzliche Service, die Betreuung und bestimmte Bankdienstleistungen einen Teil der Mehrkosten rechtfertigen können – und wenn ja, bis zu welchem Preis. Dazu kommt, dass ich mir vorstellen kann, meinen Wohnsitz später eventuell ins Ausland zu verlagern. In so einem Fall wäre eine international aufgestellte Bank wie die Deutsche Bank vermutlich deutlich praktischer als eine lokale Bank oder ein Neobroker.

 

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Churgast
vor 15 Stunden von niklas_1990:

Ich habe inzwischen einfach mal Kontakt zu verschiedenen Banken aufgenommen,

Ich würde das anders angehen.

Wenn Du die Bank kontaktierst, wird die Anfrage bei irgendeinem Gruppenleiter landen, der Dir einen seiner Mitarbeiter zuweisen wird. Falls Ihr Euch nicht einig werdet, hat der Mitarbeiter ein Problem.

Eine wichtige Kenngrösse für einen aufstrebenden "Wealth Advisor" ist das "New Money", das er zur Bank holt. Suche also zuerst an Deinem Standort nach einem für Dich passenden Wealth Advisor.
(Beim Suchen hilft die BAFIN-Liste https://portal.mvp.bafin.de/database/VGVInfo/vermittlerSucheForm.do in Verbindung mit Linkedin oder Suchmaschinen)

Kontaktiere die Leute direkt, z.B. via Linkedin. Dann bist Du von Beginn an "ihr Kunde". 

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