niklas_1990 vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von niklas_1990 Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema Investments und stehe aktuell vor einem größeren Liquiditätsereignis. Momentan habe ich Depots bei maxblue und flatex sowie Girokonten bei meiner lokalen Volksbank und der Deutschen Bank. Nach dem Liquiditätsereignis wird mein Vermögen voraussichtlich im mittleren siebenstelligen Bereich liegen. Deshalb frage ich mich gerade, ob es sinnvoll ist, das Ganze weiterhin komplett selbst zu verwalten oder ob es bei dieser Größenordnung sinnvoll sein kann, sich professionelle Unterstützung zu holen. Gedacht habe ich dabei zum Beispiel an Deutsche Bank Wealth Management oder UBS Wealth Management. Mein Problem dabei ist allerdings, dass ich nicht wirklich einschätzen kann, welchen Mehrwert solche Angebote tatsächlich bringen. Wenn am Ende 0,8–1 % pro Jahr an Gebühren anfallen, sind das bei einem entsprechenden Vermögen ja schnell ziemlich hohe Beträge. Dafür müsste dann natürlich auch ein entsprechender Mehrwert vorhanden sein. Andererseits finde ich den Gedanken durchaus attraktiv, einen festen Ansprechpartner zu haben, den man im Zweifel einfach anrufen kann und der sich auch um kompliziertere Themen kümmert. Gerade bei größeren Vermögen können ja irgendwann auch Dinge auftauchen, bei denen man nicht unbedingt alles selbst machen möchte oder zumindest gerne jemanden hätte, der sich damit auskennt. Außerdem habe ich Respekt davor, wann ich wie viel Geld in den Aktienmarkt (ETFs) investiere, da die Märkte gerade sehr teuer sind. Hier hoffe ich z.B., dass das Wealth Management das oft macht und hier entsprechende Strategien hat. Mit meiner Volksbank bin ich aktuell eher unzufrieden und habe teilweise das Gefühl, dass der Service ziemlich schleppend ist. Gleichzeitig frage ich mich aber auch, ob mir ein persönlicher Ansprechpartner bei einer größeren Bank tatsächlich so viel wert sein sollte, dass ich dafür dauerhaft entsprechend hohe Gebühren bezahle. Daher meine Frage an diejenigen hier, die vielleicht selbst ein größeres Vermögen verwalten oder Erfahrungen mit Wealth Management haben: - Ab welcher Vermögensgröße lohnt sich eurer Meinung nach professionelle Betreuung? - Was bekommt man bei UBS, Deutsche Bank Wealth Management & Co. tatsächlich für die Gebühren? - Sind die Gebühren aus eurer Erfahrung gerechtfertigt oder fährt man langfristig besser damit, alles selbst zu organisieren? - Gibt es Banken oder Anbieter, die ihr für solche Vermögensgrößen empfehlen könnt? - Und falls man die Verwaltung selbst macht: Wo seht ihr die größten Stolpersteine, die man als Privatanleger leicht unterschätzt? Mich interessieren vor allem echte Erfahrungen und nicht unbedingt die üblichen Vertriebsgespräche der Banken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 5 Stunden Nur schnell gefragt: Was soll mit dem Vermögen geschehen? Soll es über Generationen weitergegeben werden oder soll es mit Deinem Konsum aufgebraucht werden? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett vor 4 Stunden vor 16 Minuten von niklas_1990: - Was bekommt man bei UBS, Deutsche Bank Wealth Management & Co. tatsächlich für die Gebühren? Jemanden der dich mit Namen kennt und der dir eine Kaffee im Büro serviert wenn du in der Filiale kommst. Und der dann für dich aufs Knöpfchen drückt um Fonds zu kaufen, Was kauft er? zu 80% einfach ETF, die man selbst kaufen sollte. 20% Private Equity irgendwas. Sieht fancy aus, "gibt es nur bei uns" und bringt der Bank noch mehr Gebühren. Lohnt es sich? Nein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt vor 4 Stunden · bearbeitet vor 4 Stunden von hattifnatt vor 26 Minuten von niklas_1990: Nach dem Liquiditätsereignis wird mein Vermögen voraussichtlich im mittleren siebenstelligen Bereich liegen. Deshalb frage ich mich gerade, ob es sinnvoll ist, das Ganze weiterhin komplett selbst zu verwalten oder ob es bei dieser Größenordnung sinnvoll sein kann, sich professionelle Unterstützung zu holen. Gedacht habe ich dabei zum Beispiel an Deutsche Bank Wealth Management oder UBS Wealth Management. Sinnvoll ist das m.E. nur zur psychologischen Unterstützung bei Drawdowns im Millionenbereich, wenn du sowas bisher nicht erlebt hast Evtl. lesenswerter Kommer-Artikel dazu: https://gerd-kommer.de/blog/unterschied-zwischen-reich-werden-und-reich-bleiben/ vor 26 Minuten von niklas_1990: Außerdem habe ich Respekt davor, wann ich wie viel Geld in den Aktienmarkt (ETFs) investiere, da die Märkte gerade sehr teuer sind. Hier hoffe ich z.B., dass das Wealth Management das oft macht und hier entsprechende Strategien hat. Es gibt nur Anlagen mit hohem Risiko/hoher Rendite oder solche mit niedrigem Risiko/Rendite, und damit kann man dann je nach Risikotragfähigkeit und -Bereitschaft eine AA festlegen. Alternative Investments, Hedgefonds usw. sind in meinen Augen uninteressant, als Privatanleger bekommt man da auch im Millionenbereich nur den Bodensatz, der die Verkäufer reich macht. Deswegen würde ich von Banken komplett abraten und mich eher bei guten unabhängigen VV umsehen, wenn du es dir nicht selbst zutraust. Kommer wäre da eine Möglichkeit, oder jemand aus dem Netzwerk von Nikolaus Braun. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ vor 4 Stunden Berater, Verwalter & Co kosten viel Geld und bringen keinen Mehrwert gegenüber einem selbstgebauten Depot Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
niklas_1990 vor 4 Stunden vor 11 Minuten von Bolanger: Nur schnell gefragt: Was soll mit dem Vermögen geschehen? Soll es über Generationen weitergegeben werden oder soll es mit Deinem Konsum aufgebraucht werden? Etwas Konsum - aber der Großteil soll weitergegeben werden. vor 5 Minuten von hattifnatt: Sinnvoll ist das m.E. nur zur psychologischen Unterstützung bei Drawdowns im Millionenbereich, wenn du sowas bisher nicht erlebt hast Evtl. lesenswerter Kommer-Artikel dazu: https://gerd-kommer.de/blog/unterschied-zwischen-reich-werden-und-reich-bleiben/ Es gibt nur Anlagen mit hohem Risiko/hoher Rendite oder solche mit niedrigem Risiko/Rendite, und damit kann man dann je nach Risikotragfähigkeit und -Bereitschaft eine AA festlegen. Alternative Investments, Hedgefonds usw. sind in meinen Augen uninteressant, als Privatanleger bekommt man da auch im Millionenbereich nur den Bodensatz, der die Verkäufer reich macht. Deswegen würde ich von Banken komplett abraten und mich eher bei guten unabhängigen VV umsehen. Kommer wäre da eine Möglichkeit, oder jemand aus dem Netzwerk von Nikolaus Braun. Ich habe das bisher zum Glück noch nicht erlebt. Danke für die beiden Empfehlungen! vor 2 Minuten von sedativ: Berater, Verwalter & Co kosten viel Geld und bringen keinen Mehrwert gegenüber einem selbstgebauten Depot Welche Banken / Depots würdet ihr denn für dieses Volumen verwenden? Weiterhin Flatex/Deutsche Bank? Thema Deutsche Bank Wealth Management: Hier habe ich mich schon einmal informiert und die bieten z.B. für 12 Monate Festgeld für Wealth Management Kunden 3,5% anstatt 3,0% für Privatkunden. Kann das ggf. in bestimmten Bereichen doch Sinn machen oder ziehen die danach dann wieder Gebühren ab für das Festgeld? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ vor 4 Stunden vor 5 Minuten von niklas_1990: Welche Banken / Depots würdet ihr denn für dieses Volumen verwenden? Weiterhin Flatex/Deutsche Bank? Nichts spricht gegen Flatex/ Deutsche Bank – gerade bei größeren Summen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein vor 3 Stunden Erste Frage: Wieso ODER? Ich habe selbst verwaltete Depots bei der Deutschen Bank und flatex, sowie eine Vermögensverwaltung bei der Quirin Privatbank als Sicherheit gegen eigene Dummheit. Zweite Frage: Wie sieht dein zukünftiges Lebensmodell aus? Weiter wie bisher? Selbständigkeit? Nichtstun? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
niklas_1990 vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von niklas_1990 vor 6 Minuten von Ramstein: Erste Frage: Wieso ODER? Ich habe selbst verwaltete Depots bei der Deutschen Bank und flatex, sowie eine Vermögensverwaltung bei der Quirin Privatbank als Sicherheit gegen eigene Dummheit. Zweite Frage: Wie sieht dein zukünftiges Lebensmodell aus? Weiter wie bisher? Selbständigkeit? Nichtstun? Das ist natürlich auch eine gute Idee. In welchem Verhältnis hast du Deutsche Bank / Flatex und die Privatbank aufgeteilt? Und warum hast du dich speziell für die Quirin Privatbank entschieden? Ich werde zunächst weiterarbeiten (Berater) und somit die nächsten Jahre vom Einkommen leben können. In ein paar Jahren würde ich das gerne sehr stark reduzieren und remote arbeiten bzw. an Projekten arbeiten, die mir sehr viel Spaß bereiten und ggf. auswandern (zumindest zeitweise). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Pirx vor 3 Stunden vor 2 Minuten von Ramstein: Erste Frage: Wieso ODER? Ich habe selbst verwaltete Depots bei der Deutschen Bank und flatex, sowie eine Vermögensverwaltung bei der Quirin Privatbank als Sicherheit gegen eigene Dummheit. Zweite Frage: Wie sieht dein zukünftiges Lebensmodell aus? Weiter wie bisher? Selbständigkeit? Nichtstun? In der Phase der Vermögenskkumulation würde ich zur Kostenreduktion ausschließlich in Eigenverwaltung agieren, da die eingesparten Kosten sich über die typische Ansparzeit von 20-30 Jahre ordentlich läppern. Sobald ein liquides Vermögen in dem Bereich, welcher den dauerhaften Ausstieg aus dem Erwerbsleben ermöglicht, vorhanden ist, finde ich die Strategie von Ramstein sehr vernünftig. In diesem Kontext kann man die Vermögensverwaltung für z.B. 30 % seines Vermögens (natürlich zu günstigen Kosten ohne fancy Produkte) als Versicherung bzw. Diversifikation betrachten. Kostet es potentiell Rendite? Ja. Sichert es gegen eigene Analgefehler? Zum Teil ja. LG, Pirx Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
niklas_1990 vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von niklas_1990 vor 5 Minuten von Pirx: In der Phase der Vermögenskkumulation würde ich zur Kostenreduktion ausschließlich in Eigenverwaltung agieren, da die eingesparten Kosten sich über die typische Ansparzeit von 20-30 Jahre ordentlich läppern. Sobald ein liquides Vermögen in dem Bereich, welcher den dauerhaften Ausstieg aus dem Erwerbsleben ermöglicht, vorhanden ist, finde ich die Strategie von Ramstein sehr vernünftig. In diesem Kontext kann man die Vermögensverwaltung für z.B. 30 % seines Vermögens (natürlich zu günstigen Kosten ohne fancy Produkte) als Versicherung bzw. Diversifikation betrachten. Kostet es potentiell Rendite? Ja. Sichert es gegen eigene Analgefehler? Zum Teil ja. LG, Pirx Die Summe würde bereits für einen dauerhaften Ausstieg aus dem Erwerbsleben ausreichen - daher mache ich mir aktuell so viele Gedanken. Der Weg hierhin war mit sehr viel Arbeit verbunden und ich möchte vermeiden, jetzt fundamentale Fehler zu machen. Ggf. wäre hier auch 1/3 Flatex, 1/3 Maxblue, 1/3 Vermögensverwaltung sinnvoll? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Pirx vor 3 Stunden vor 1 Minute von niklas_1990: Die Summe würde bereits für einen dauerhaften Ausstieg aus dem Erwerbsleben ausreichen - daher mache ich mir aktuell so viele Gedanken. Der Weg hierhin war mit sehr viel Arbeit verbunden und ich möchte vermeiden, jetzt fundamentale Fehler zu machen. Ggf. wäre hier auch 1/3 Flatex, 1/3 Maxblue, 1/3 Vermögensverwaltung sinnvoll? Das ist eine persönliche Entscheidung. Man könnte z.B. den Anteil für die Vermögensverwaltung so bemessen, dass die durschnittlichen Ausschüttungen aus dem verwalteten Vermögen bei konservativer Anlage (markbreite Aktien-/Anleihen-ETF und vergleichbare Produkte, kein Private Equity-Mist, keine "ausschüttungsoptimierten" Produkte, welche lediglich den Kapitalverzehr tarnen) deine essentiellen Lebenserhaltungskosten (Wohnung, Krankenkasse, Privathaftpflicht, Lebensmittel) decken. In gewisser Weise eine Form der mentalen Buchhaltung, aber als "Versicherung" gegen unvernünftiges Handeln eine Überlegung wert. Lies mal die FIRE-/Finanzielle Unabhängigkeits-Threads im Forum als Anregung zur Bemessung. Zusätzlich würde ich Morgan Housel "The Psychology of Money" empfehlen. Bzw. allgemein Bücher zu Behavioral Finance, da der "emotionale" Teil der Geldanlage (häufigste Fehler-Quelle / Ursache dummer Anlageentscheidungen) bei den meisten Finanzdiskussionen zu kurz kommt. LG, Pirx Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 vor 3 Stunden vor 3 Minuten von niklas_1990: Die Summe würde bereits für einen dauerhaften Ausstieg aus dem Erwerbsleben ausreichen - daher mache ich mir aktuell so viele Gedanken. Der Weg hierhin war mit sehr viel Arbeit verbunden und ich möchte vermeiden, jetzt fundamentale Fehler zu machen. Ggf. wäre hier auch 1/3 Flatex, 1/3 Maxblue, 1/3 Vermögensverwaltung sinnvoll? Nein. Einer muss den Gesamtüberblick und -plan behalten. Das ist das Entscheidende. Bei einem mittleren siebenstelligen Betrag steigt außerdem die Gefahr, dass Vermögensverwalter individualisierte Anpassungen/Produkte anbieten, was die Komplexität und das Risiko zusätzlich erhöhen, wenn der Asset Owner sich nicht gut genug auskennt. Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass Du Dich fit genug machst, um zumindest zu verstehen und nachzuvollziehen, was mit Deinem Geld geschehen soll. Dafür kann es sinnvoll sein, etwas Geld in die Hand zu nehmen und sich von unterschiedlicher Seite (ggf. gegen Honorar) beraten zu lassen. Wobei dabei das Problem ist, wem man etwas zutrauen/vertrauen kann. Deshalb mehrere Seiten konsultieren. Und ggf. diese in einem Thread hier im Forum vorstellen und über ihren Sinn diskutieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ vor 3 Stunden vor 2 Minuten von Fondsanleger1966: Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass Du Dich fit genug machst, um zumindest zu verstehen und nachzuvollziehen, was mit Deinem Geld geschehen soll. Genau. Und spätestens dann braucht man auch keine Vermögensverwaltung mehr. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von Sapine Welche Erfahrungen hast Du bereits bei der Geldanlage? Eine weitere wichtige Frage ist, wer sich außer Dir mit der Verwaltung des Vermögens beschäftigen soll. Partner/Kinder? Ich habe mittlerweile meinen Neffen in das Thema eingearbeitet und bin mir sicher, dass er im Bedarfsfall so eine Verwaltung/Abwicklung hinbekommen wird. Alle Untersuchungen die ich bisher zu Vermögensverwaltern gesehen habe, waren verheerend in Bezug auf Qualität und Rendite. Statt einer Mehrrendite ist der Normalfall eine Minderrendite durch hohe Gebühren bei in der Regel unnötig häufigen Umschichtungen. Ich selbst habe Depots bei maxblue und 1822direkt. Die DB hat mir Unterlagen zum Thema Wealth Management vorgelegt aber das war wenig attraktiv und wir haben uns bei einem entspannten Plausch im gegenseitigen Einvernehmen geeinigt, dass ich das lieber selbst mache, jedenfalls solange ich das noch selbst geregelt bekomme. Für Sonderfälle habe ich aber dennoch diesen persönlichen Ansprechpartner bei der Bank, der mir bei mehr technischen Problemen zur Seite steht. Eine Anlageberatung findet nicht statt. Mein Vermögen ist gut 7stellig. Grundsätzlich kann man auch ein mittleres 7stelliges Depot selbst verwalten aber man braucht schon ein wenig Erfahrung, um nicht Opfer von Finanzproduktverkäufern zu werden. Es gibt nur wenige Sachen, die ich abweichend zu einem kleinen Depot machen würde. Dazu gehört zum einen, dass man nicht nur auf eine Bank bauen sollte. Das zweite wäre, dass man weniger als 500k in einen einzigen Fonds steckt. Das hat nicht nur Vorteile bei einem später eventuell attraktiv werdenden Wegzug sondern es hilft auch das Geld über mehrere Emittenten zu streuen. Statt also einen "All World" würde ich dann halt mehrere von denen auswählen. Gibt ja mittlerweile genug gute. Wenn Du subjektiv und/oder objektiv Wissensdefizite hast beim Thema Geldanlage und Bedenken hast, Dir die nötigen Kenntnisse zu erarbeiten, würde ich dennoch zur Lektüre von mindestens einem Einführungsbuch (Hartmut Walz wäre da meine erste Wahl) raten, damit Du weißt worin man investieren kann. Bevor Du das nicht durch hast, halte Dich fern von Bankberatern und Vermögensverwaltern. Bei einem mittleren 7stelligen Vermögen fängt bei denen der Speichelfluss an und die Gefahr ist groß, dass Du in kurzer Zeit mit einem Depot dastehst, was derart komplex ist, dass auch erfahrene Geldanleger kaum noch durchsteigen. Erst wenn Du zumindest ein wenig Basis Wissen hast, kannst Du Dich auf die Suche nach einem Honorarberater machen, der Dich bei Deiner finanziellen Entwicklung begleitet. Ja so etwas gibt es mittlerweile, aber es ist eine rare Spezies. Quirin ist so etwas wie eine Vermögensverwaltung von der Stange, durchaus eine Option. Zum Thema Honorarberater findest Du bei Walz in seinem Blog wertvolle Informationen, wie man die Spreu vom Weizen trennen kann. https://hartmutwalz.de/echte-honorarberater/ Das Kommer Buch zum Thema Vermögen erhalten würde ich nur mit Einschränkung nennen, weil Kommer mit der Vermittlung von Stiftungen einen Interessenskonflikt hat. Stiftungen sind in Bezug auf Kosten die Steigerung von Wealth Management und Vermögensverwalter. Das Buch von Housel wäre hingegen sicher eine gute Ergänzung um am eigenen Mindset zu arbeiten. Setz Dich nicht unter Zeitdruck. Notfalls investiere den Löwenanteil zu Beginn in einen Geldmarktfonds und baue Wissen auf. Falsche Entscheidungen können weitaus teurer werden als ein wenig Renditeverlust in der Startphase. Ach ja - auch bei der Deutschen Bank die Einlagensicherung beachten. Nie mehr als 100k in Tagesgeld/Festgeld investieren pro Bank und Person. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
niklas_1990 vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von niklas_1990 vor 15 Minuten von Sapine: Welche Erfahrungen hast Du bereits bei der Geldanlage? Eine weitere wichtige Frage ist, wer sich außer Dir mit der Verwaltung des Vermögens beschäftigen soll. Partner/Kinder? Ich habe mittlerweile meinen Neffen in das Thema eingearbeitet und bin mir sicher, dass er im Bedarfsfall so eine Verwaltung/Abwicklung hinbekommen wird. Alle Untersuchungen die ich bisher zu Vermögensverwaltern gesehen habe, waren verheerend in Bezug auf Qualität und Rendite. Statt einer Mehrrendite ist der Normalfall eine Minderrendite durch hohe Gebühren bei in der Regel unnötig häufigen Umschichtungen. Ich selbst habe Depots bei maxblue und 1822direkt. Die DB hat mir Unterlagen zum Thema Wealth Management vorgelegt aber das war wenig attraktiv und wir haben uns bei einem entspannten Plausch im gegenseitigen Einvernehmen geeinigt, dass ich das lieber selbst mache, jedenfalls solange ich das noch selbst geregelt bekomme. Für Sonderfälle habe ich aber dennoch diesen persönlichen Ansprechpartner bei der Bank, der mir bei mehr technischen Problemen zur Seite steht. Eine Anlageberatung findet nicht statt. Mein Vermögen ist gut 7stellig. Grundsätzlich kann man auch ein mittleres 7stelliges Depot selbst verwalten aber man braucht schon ein wenig Erfahrung, um nicht Opfer von Finanzproduktverkäufern zu werden. Es gibt nur wenige Sachen, die ich abweichend zu einem kleinen Depot machen würde. Dazu gehört zum einen, dass man nicht nur auf eine Bank bauen sollte. Das zweite wäre, dass man weniger als 500k in einen einzigen Fonds steckt. Das hat nicht nur Vorteile bei einem später eventuell attraktiv werdenden Wegzug sondern es hilft auch das Geld über mehrere Emittenten zu streuen. Statt also einen "All World" würde ich dann halt 4-6 von denen auswählen. Gibt ja mittlerweile genug gute. Wenn Du subjektiv und/oder objektiv Wissensdefizite hast beim Thema Geldanlage und Bedenken hast, Dir die nötigen Kenntnisse zu erarbeiten, würde ich dennoch zur Lektüre von mindestens einem Einführungsbuch (Hartmut Walz wäre da meine erste Wahl) raten, damit Du weißt worin man investieren kann. Bevor Du das nicht durch hast, halte Dich fern von Bankberatern und Vermögensverwaltern. Bei einem mittleren 7stelligen Vermögen fängt bei denen der Speichelfluss an und die Gefahr ist groß, dass Du in kurzer Zeit mit einem Depot dastehst, was derart komplex ist, dass auch erfahrene Geldanleger kaum noch durchsteigen. Erst wenn Du zumindest ein wenig Basis Wissen hast, kannst Du Dich auf die Suche nach einem Honorarberater machen, der Dich bei Deiner finanziellen Entwicklung begleitet. Ja so etwas gibt es mittlerweile, aber es ist eine rare Spezies. Quirin ist so etwas wie eine Vermögensverwaltung von der Stange, durchaus eine Option. Zum Thema Honorarberater findest Du bei Walz in seinem Blog wertvolle Informationen, wie man die Spreu vom Weizen trennen kann. https://hartmutwalz.de/echte-honorarberater/ Das Kommer Buch zum Thema Vermögen erhalten würde ich nur mit Einschränkung nennen, weil Kommer mit der Vermittlung von Stiftungen einen Interessenskonflikt hat. Stiftungen sind in Bezug auf Kosten die Steigerung von Wealth Management und Vermögensverwalter. Das Buch von Housel wäre hingegen sicher eine gute Ergänzung um am eigenen Mindset zu arbeiten. Setz Dich nicht unter Zeitdruck. Notfalls investiere den Löwenanteil zu Beginn in einen Geldmarktfonds und baue Wissen auf. Falsche Entscheidungen können weitaus teurer werden als ein wenig Renditeverlust in der Startphase. Ach ja - auch bei der Deutschen Bank die Einlagensicherung beachten. Nie mehr als 100k in Tagesgeld/Festgeld investieren pro Bank und Person. Ich habe mich in den letzten Jahren sehr intensiv mit dem Thema Vermögensanlage beschäftigt und bin auch relativ gut aufgestellt. Aktuell habe ich ein Portfolio bei Flatex und eines bei Maxblue und investiere in 60 % MSCI World, 20 % MSCI EM, 10 % MSCI World Small Caps und 10 % Euro Stoxx 600. Mein Cash habe ich auf mehrere Banken mit jeweils 100.000 EUR sowie in DBX0AN aufgeteilt. Zudem habe ich etwas Crypto beigemischt. Ich habe aktuell auch schon darauf geachtet, dass aufgrund der Wegzugsbesteuerung alle ETFs unter 500.000 EUR Einstandswert liegen. Allerdings ist der Zufluss aus dem Liquiditätsereignis sehr groß, und daher habe ich gedacht, dass ein Vermögensverwalter bzw. Wealth Management hilfreich sein könnte. Die Summe muss zunächst irgendwo geparkt werden, da ich nicht alles direkt investieren möchte, sondern die Investitionen über einen Zeitraum von etwa 12 Monaten verteilen möchte. Ich habe dann auch etwas "Angst" z.B. alles in dem DBX0AN zu parken, da hier ja auch ein gewisses Risiko besteht. Das gleiche Problem ist bei Tagesgeld/Festgeld. Zudem denke ich, dass das Bewegen solcher Summen auch ggf. einmal haken kann. Daher hätte ich gerne eine Bank, die ich bei Bedarf auch einmal persönlich erreichen kann, die ich zudem geschäftlich nutzen kann und die gegebenenfalls auch Kredite, beispielsweise Lombardkredite, anbietet. Daher habe ich an die Deutsche Bank gedacht. Ich könnte dort einen entsprechenden Betrag platzieren, sodass die Bank zufrieden ist und den entsprechenden Service anbietet, und den Rest weiterhin bei Maxblue und Flatex anlegen. Ich weiß nicht, in wie weit man mit den Vermögensverwaltern verhandeln kann und wie viel man denen tatsächlich geben muss. 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hattifnatt vor 1 Stunde vor 14 Minuten von niklas_1990: Ich habe dann auch etwas "Angst" z.B. alles in dem DBX0AN zu parken, da hier ja auch ein gewisses Risiko besteht. Dann nimmst du halt LU2233156582 und DE000A0Q4RZ9 dazu. Ein wenig Eigenleistung sollte man natürlich schon erbringen können ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von Sapine vor 45 Minuten von niklas_1990: Ich habe mich in den letzten Jahren sehr intensiv mit dem Thema Vermögensanlage beschäftigt und bin auch relativ gut aufgestellt. Aktuell habe ich ein Portfolio bei Flatex und eines bei Maxblue und investiere in 60 % MSCI World, 20 % MSCI EM, 10 % MSCI World Small Caps und 10 % Euro Stoxx 600. Mein Cash habe ich auf mehrere Banken mit jeweils 100.000 EUR sowie in DBX0AN aufgeteilt. Zudem habe ich etwas Crypto beigemischt. Ich habe aktuell auch schon darauf geachtet, dass aufgrund der Wegzugsbesteuerung alle ETFs unter 500.000 EUR Einstandswert liegen. Na dann kannst Du Dir das Einführungsbuch sparen. Nicht aber den Blogartikel von Hartmut Walz. Beim Geldmarktfonds gibt es mehr als nur den einen. Wenn Du der deutschen Bank was "gönnen" willst, nimm den LU0225880524 dazu, da bekommen sie ein klein wenig Kickback. Zitat Allerdings ist der Zufluss aus dem Liquiditätsereignis sehr groß, und daher habe ich gedacht, dass ein Vermögensverwalter bzw. Wealth Management hilfreich sein könnte. Die Summe muss zunächst irgendwo geparkt werden, da ich nicht alles direkt investieren möchte, sondern die Investitionen über einen Zeitraum von etwa 12 Monaten verteilen möchte. Ich habe dann auch etwas "Angst" z.B. alles in dem DBX0AN zu parken, da hier ja auch ein gewisses Risiko besteht. Das gleiche Problem ist bei Tagesgeld/Festgeld. Zudem denke ich, dass das Bewegen solcher Summen auch ggf. einmal haken kann. Daher hätte ich gerne eine Bank, die ich bei Bedarf auch einmal persönlich erreichen kann, die ich zudem geschäftlich nutzen kann und die gegebenenfalls auch Kredite, beispielsweise Lombardkredite, anbietet. Lombardkredit geht sowohl bei maxblue als auch bei flatex. Gibt aber im Neobereich noch günstigeres. Zitat Daher habe ich an die Deutsche Bank gedacht. Ich könnte dort einen entsprechenden Betrag platzieren, sodass die Bank zufrieden ist und den entsprechenden Service anbietet, und den Rest weiterhin bei Maxblue und Flatex anlegen. Ich weiß nicht, in wie weit man mit den Vermögensverwaltern verhandeln kann und wie viel man denen tatsächlich geben muss. s.o. bei dem "aktiven" Geldmarktfonds, bekommen sie eine Bestandsprovision. Meiner Meinung nach sollte das reichen, wenn Du es selber machst. Ich wüsste wirklich nicht welchen Mehrwert Du von Wealth bekommen wirst außer ein paar nette Seminare, wo man Dich ordentlich hofieren wird. Neben den Grundkosten kommen noch indirekte Kosten über die Fondsgebühren hinzu. Mir war das viel zu weit weg von dem, was man selbst umsetzen kann. Ich würde mich wundern, wenn Du die Bank auf unter 0,5 % p.a. drücken könntest bei der Management Gebühr, wahrscheinlicher wird etwas um die 1 % sein. Üblicherweise fängt das Wealth Management bei der DB bei 3 Mio an, während das standardisierte Private Banking bei 250k anfängt. Was Honorarberater angeht, hatte ich mir selbst mal ein paar Bookmarks hinterlegt zu Honorarberatern, die mir irgendwo positiv aufgefallen waren. Praktische Erfahrungen habe ich mit keinem von denen. Falls Du nichts besseres vor hast mit Deiner Zeit, dann mach Termine und verschaffe Dir einen eigenen Eindruck. Honorarberater arbeiten für Dich, Banken arbeiten für sich. https://huber-honorarberatung.de/ https://www.investiertinwissen.de/ https://finsparent.de/ https://gerd-kommer.de/vermoegensverwaltung/ Und hier findest Du alle Vermögensverwalter, wobei Du selbst noch prüfen musst, ob es auch Honorarberater sind. https://www.bvvb.de/ Bei einer klassischen Vermögensverwaltung kannst Du mit 1 - 2 % p.a. rechnen. Meist kommen noch versteckte Kosten über die Fonds hinzu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
finisher vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von finisher vor 43 Minuten von niklas_1990: Daher habe ich an die Deutsche Bank gedacht. Ich könnte dort einen entsprechenden Betrag platzieren, sodass die Bank zufrieden ist und den entsprechenden Service anbietet Sorry, aber du bist da glaube ich etwas naiv. Die Deutsche Bank wird nur versuchen, wie sie selbst möglichst viel mit deinem Geld verdienen kann, nicht umgekehrt. Parke das Geld einfach in eine kurzlaufende Bundesanleihe mit 6 Monaten Restlaufzeit und bei Fälligkeit kaufst du wieder eine mit 6 Monaten Restlaufzeit. Hier eine Auswahl: https://www.deutsche-finanzagentur.de/fileadmin/user_upload/Institutionelle-investoren/bundesbank/Rendite.pdf Z.B. diese hier: https://live.deutsche-boerse.com/anleihe/de0001141851-deutschland-bundesrepublik-0-000-22-27?mic=XFRA Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag