morini vor 13 Stunden · bearbeitet vor 13 Stunden von morini vor 4 Stunden von Cepha: Der hat 2x Thunderbolt Anschlüsse (+2x USB-A), die Möglichkeit zwei SSD zu verbauen (mit jedem Laptop Kauf alle x Jahre kopiere ich mir die alte Daten SSD auf die neue und kaufe diese 2x oder 4x so groß wie die alte gleich dazu, die alte wird ab da dann zum "Notfall-Archiv" und liegt im Schubladen). Du solltest dabei nur im Hinterkopf behalten, dass SSDs bei längerer stromloser Lagerung die darauf gespeicherten Daten verlieren können: https://netbuild.net/blog/datenverlust-auf-ungenutzten-ssds-unterschatztes-risiko Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 vor 13 Stunden vor 20 Minuten von morini: Bei längerer stromloser Lagerung verlieren SSDs die darauf gespeicherten Daten: https://netbuild.net/blog/datenverlust-auf-ungenutzten-ssds-unterschatztes-risiko Das wollte ich auch gerade scheiben. Für eine langfristige Speicherung sind SSDs denkbar ungeeignet. Auch wenn sie im Betrieb sehr schnell sind uns Spaß machen. Da ist eine normale Festplatte, möglichst mit CMR und kein SMR, doch viel nachhaltiger. Für richtig wichtige Daten verwende ich hingegen lieber magneto-optische Medien. Auch wenn das teuer ist und die Medien vergleichsweise klein sind. Aber da kann ich die Daten nach nun fast 30 Jahren immer noch zuverlässig lesen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini vor 12 Stunden vor 49 Minuten von SlowHand7: Für richtig wichtige Daten verwende ich hingegen lieber magneto-optische Medien. Auch wenn das teuer ist und die Medien vergleichsweise klein sind. Aber da kann ich die Daten nach nun fast 30 Jahren immer noch zuverlässig lesen. Als magneto-optische Medium kenne ich persönlich nur die für Audioaufnahmen geeignete MiniDisc. Welche magneto-optischen Medien verwendest du zur Langzeitarchivierung sehr wichtiger Daten? Wie teuer sind solche Medien bzw. die dafür konzipierten Laufwerke in etwa? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 vor 11 Stunden vor 20 Minuten von morini: Als magneto-optische Medium kenne ich persönlich nur die für Audioaufnahmen geeignete MiniDisc. Welche magneto-optischen Medien verwendest du zur Langzeitarchivierung sehr wichtiger Daten? Wie teuer sind solche Medien bzw. die dafür konzipierten Laufwerke in etwa? Ich habe seit 25 Jahren einige Fujitsu MO Drives und rund 20 Medien dafür. Da SCSI Device werden die auch noch lange nutzbar sein. https://info.archives.global.fujitsu/en/news/2000/09/19.html Die Laufwerke gibt es wohl neu nicht mehr. Manchmal werden welche bei eBay für ~200 € angeboten. Ein Medium kostet so um die 15 €. Das ist natürlich heute extrem teuer für schlappe 640 MB. Aber dafür ist das Medium eben praktisch unverwüstlich . Da kannst du Cola oder heißen Kaffee drauf kippen und das Teil dann in der Spülmaschine reinigen. Ohne Datenverlust. Für wenige aber sehr wichtige Daten ist das m.E. doch sehr empfehlenswert. Ich hatte mal vor langer Zeit einen Gerichtstermin als diese Tewchnik noch recht neu war. Da hat der Richter alle Aussagen auf einer MO archiviert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini vor 11 Stunden Danke für die sehr hilfreichen Erläuterungen. Diese Technik ist dann offenbar sehr empfehlenswert. Ich wüsste heutzutage jedoch nicht einmal mehr, ob ich ein solches SCSI-Laufwerk mit einem neueren PC in Betrieb nehmen könnte. Als ich mich in der Vergangenheit des Öfteren mit dem Thema "Langzeitarchivierung von Daten" befasst habe, bin ich immer wieder auf die DVD-RAM als sehr empfehlenswertes Medium gestoßen. Die DVD-ROM/DVD+ROM bzw. die CD-ROM sind hierfür nämlich offenbar vollkommen ungeeignet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 vor 10 Stunden vor 49 Minuten von morini: Danke für die sehr hilfreichen Erläuterungen. Diese Technik ist dann offenbar sehr empfehlenswert. Ich wüsste heutzutage jedoch nicht einmal mehr, ob ich ein solches SCSI-Laufwerk mit einem neueren PC in Betrieb nehmen könnte. Das ist doch kein Problem. Da steckt man sich einen SCSI-Controller von Adaptec in den Comupter und schon geht das. Ich habe gerade noch einen übrig. Das ist allerdings ein hochwertiger RAID-Controller und für solche trivialen Anwendungen natürlich viel zu teuer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cinquetti vor 10 Stunden SCSI-Laufwerke als Datensicherung im Jahr 2026 - geht's noch? Ernsthaft jetzt, das ist selbst für das technische Niveau im WPF unterirdisch Wo wollt Ihr denn in 10 Jahren das Backup wiederherstellen? Im Computer-Museum? Das Laufwerk wird nicht mehr gebaut, den Anschluss hat kein Rechner mehr, und wenn die Bude brennt, spielt das eh keine Rolle mehr. #nextcloud #dropbox #verschlüsselt #offsite #schliessfach Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 vor 9 Stunden vor 27 Minuten von Cinquetti: SCSI-Laufwerke als Datensicherung im Jahr 2026 - geht's noch? Ernsthaft jetzt, das ist selbst für das technische Niveau im WPF unterirdisch Wo wollt Ihr denn in 10 Jahren das Backup wiederherstellen? Im Computer-Museum? Das Laufwerk wird nicht mehr gebaut, den Anschluss hat kein Rechner mehr, und wenn die Bude brennt, spielt das eh keine Rolle mehr. Was willst du? Es gibt wohl nur wenige Standards die länger als SCSI gelebt haben. Das wird es auch in 20 Jahren noch geben. Zumindest das Protokoll. Und wenn man immer einen Controller hat der in den aktuellen Computer passt hat man damit gar kein Problem. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady vor 46 Minuten Fuer Backup nutze ich AWS Glacier Deep Archive. Kostet 1$/TB/Monat, Verschluesselung mit OSS Tools, warum da noch lange selbst hantieren? Und wenn mein Haus abbrennt, zahle ich auch gerne die 10$/TB Wiederherstellungskosten (oder so) bzw. vllt zahlt das dann sogar die Hausrat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Maikel vor 24 Minuten "mit jedem Laptop Kauf alle x Jahre" so ähnlich habe ich das bisher auch gehalten; ebenso bei meinem Desktop-PC. Ich stelle allerdings fest, das das "x" immer größer geworden ist. Mein Desktop-PC ist jetzt schon 10 Jahre alt und es steht noch keine Erneuerung an. Meine Backup-HDs (bewußt nicht SSD) werden allerdings öfters mal erneuert; ist auch einfacher, als auf den vorhandenen Platz zu schaffen. Auf die neueste werden dann natürlich auch die "Archiv-Daten" kopiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 11 Minuten Und wie macht Ihr das dann mit den Prüfsummen? Ich kann immer vieles hin- und herkopieren, weiß aber nicht, ob die Daten noch unverändert sind. Letztlich scheint das die Crux zu sein. Bei Daten, die man nicht regelmäßig benötigt und somit während des regelmäßigen Gebrauchs feststellt, dass sie Dateien defekt sind, muss man sich etwas einfallen lassen wie man die Datenqualität überprüfen kann. Ich nutze übrigens einen Raspberry Pi mit externer HDD als NAS für täglich meherere backups. 1x pro Monat wird ein backup des NAS auf eine andere externe HDD gemacht, die dann in der vom Wohnhaus entfernten Garage gelagert wird. Aber wie geschrieben sehe ich die Herausforderung nicht so sehr in der Wahl eines dauerhaften backup-mediums, sondern in fehlenden Möglichkeit, Datenfehler zu erkennen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag