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Diamantenhände

Android 10 und Welthunger (ausgelagert)

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Diamantenhände
vor 3 Stunden von xfklu:

auf meinem alten Telefon (Android 10)

Ladies and Gentlemen, darf ich vorstellen: Der reichste Mensch der Welt, der noch Android 10 nutzt :1st:

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enma
vor 15 Minuten von Diamantenhände:

Ladies and Gentlemen, darf ich vorstellen: Der reichste Mensch der Welt, der noch Android 10 nutzt :1st:

Wer das Althandy nicht ehrt ist des ETFs nicht wert. ;)

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hattifnatt

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Google, bitte gib mir die wichtigsten Daten zu Android 10:

Zitat

Key Details on Android 10 EOL

  • Release Date: September 3, 2019
  • End of Security Support: March 6, 2023 (approximately 3.5 years after release)
  • Support Status: Fully unsupported by Google security bulletins

Wenn es ein Auto wäre, würde das Smartphone wohl ein H-Kennzeichen bekommen (Oldtimer)...

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Maikel
vor 9 Stunden von Diamantenhände:

Ladies and Gentlemen, darf ich vorstellen: Der reichste Mensch der Welt, der noch Android 10 nutzt :1st:

Ich nutze noch Android 11, weil das Smartphone dazu "nur" 140 g wiegt. Der Vorgänger kam noch mit 100g aus.

Aktuelle Modelle gelten schon mit 180g als "leicht".

Ein wirklich leichtes Smartphone kann ich mir auch mit meinen satten Börsengewinnen nicht kaufen oder bauen lassen.

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migieger
vor 6 Minuten von Maikel:

Man vergegenwärtige sich, dass [im Durchschnitt] an jedem Tag seit vierzig Jahren, auch gestern und vorgestern, 170 000 Menschen aus extremer Armut aufgestiegen sind; dass jeden Tag eine Million Analphabeten lesen und schreiben lernt.

(Hans Widmer auf NZZ.ch)


Schöne Erinnerung daran, daß es unter den ganzen miesen Nachrichten aus aller Welt, auch leider selten berichtetes Gutes gibt!
(Siehe auch Hans Rosling, Factfulness).

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Zwar OT aber ich möchte mal richtigstellen bzw. aktualisieren:

vor 4 Stunden von migieger:

Schöne Erinnerung daran, daß es unter den ganzen miesen Nachrichten aus aller Welt, auch leider selten berichtetes Gutes gibt!
(Siehe auch Hans Rosling, Factfulness).

Leider sieht die neue Realität anders aus: :( 

 

Artikel von heute bei n-tv:

Hilfszahlungen brechen weg - Welthunger-Index steigt erstmals seit Jahren wieder an

 

Also bitte öfters mal den Inhalt der Footer auf Fakten prüfen, statt sich zu gut zu fühlen. 

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enma
vor 4 Stunden von Maikel:

Ein wirklich leichtes Smartphone kann ich mir auch mit meinen satten Börsengewinnen nicht kaufen oder bauen lassen.

Es gibt ein paar Exoten wie das Bluefox NX1 und (nächstes Jahr) das Brax Wink.

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Maikel
vor 42 Minuten von Holgerli:

Dieser Index (wie auch immer der gemessen und berechnet wird) ist jahre-, wenn nicht jahrzehntelang zurückgeggangen.

Jetzt gibt es mal eine kleine Beule nach oben. Aber nicht, weil es auf der Welt nicht genug Nahrungsmittel gibt, sondern weil Kriege, Krisen und andere Auseinandersetzungen die Verteilung verhindern.

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Holgerli
vor 15 Minuten von Maikel:

Jetzt gibt es mal eine kleine Beule nach oben. Aber nicht, weil es auf der Welt nicht genug Nahrungsmittel gibt, sondern weil Kriege, Krisen und andere Auseinandersetzungen die Verteilung verhindern.

Diese "kleine Beule" betrifft fast 645 Mio. Menschen und wirft die Entwicklung auf irgendwas zw. 2012 und 2018 zurück. 2012 lag der Index 20,1. 2018 bei 17,6 und 2026 bei 18,2.

Und die Faktoren sind langfristig:

- Die Auflösung von USAID und in deren Windschatten auch die Reduzierung von Entwicklungshilfe in vielen anderen westl. Ländern. Kurzfristig nicht rückgängig zu machen. 

- Der massive Klimawandel. Zu Lebzeiten nicht rückgängig zu machen 

- Daraus resultierende Kriege, Krisen und Flüchtlingsströme als selbstverstärkender Effekt. 

 

Und vermutlich war fast jede Hungerkrise ab dem 20. Jahrhundert auf Kriege, Krisen und Verteilungsprobleme aber nicht auf einen wirklichen Nahrungsmittel-Mangel zurückzuführen.

 

Quellen:

https://www.welthungerhilfe.de/hunger/welthunger-index/welthungerhilfe-stellt-welthunger-index-2026-vor

https://www.globalhungerindex.org/de/

 

P.S.: Sorry für OT

P.P.S.: Darf gerne in einen passenden Thread verschoben werden

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t.klebi
vor 1 Stunde von Holgerli:

Und vermutlich war fast jede Hungerkrise ab dem 20. Jahrhundert auf Kriege, Krisen und Verteilungsprobleme aber nicht auf einen wirklichen Nahrungsmittel-Mangel zurückzuführen.

Die Kriege, Krisen (darunter lässt sich praktisch alles subsummieren) und Verteilungsprobleme führte ja gerade zu dem Nahrungsmittel-Mangel. 

Chinas großer Sprung nach vorn: 1959-1961 15 bis 45 Millionen Todesopfer (einige Quellen bis zu 55–60 Millionen) 
Hungerwinter 1946/47: 55 Millionen Totesopfer
Wolga-Hungersnot: 1921–1922 5 Millionen Totesopfer
Große Sowjet-Hungersnot / Holodomor:  1932–1933 6 bis 8 Millionen Totesopfer
 

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Maikel
vor 4 Stunden von Holgerli:

Und vermutlich war fast jede Hungerkrise ab dem 20. Jahrhundert auf Kriege, Krisen und Verteilungsprobleme aber nicht auf einen wirklichen Nahrungsmittel-Mangel zurückzuführen.

Das erinnere ich aus meiner Schulzeit noch ganz anders:

 

Damals (um 1980 herum) lebten auf der Erde 4 Mrd. Menschen; davon, hieß es, leiden 2 Mrd. Hunger.

Man konnte sich zu der Zeit überhaupt nicht vorstellen, wie für diese große Zahl Menschen jemals genug Lebensmittel produziert werden könnten. Erst recht nicht für die auch damals schon absehbare Zunahme der Weltbevölkerung.

 

Letztlich haben wohl viele der Techniken, denen man heute Mitschuld am Klimawandel gibt, überhaupt erst ermöglicht, daß heutzutage Lebensmittel "im Überfluß" erzeugt werden können.

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Maikel
vor 18 Stunden von Holgerli:

Und vermutlich war fast jede Hungerkrise ab dem 20. Jahrhundert auf Kriege, Krisen und Verteilungsprobleme aber nicht auf einen wirklichen Nahrungsmittel-Mangel zurückzuführen.

Dann müßte es ja früher viel mehr Kriege usw. gegeben haben.

 

Auf https://de.wikipedia.org/wiki/Welthunger-Index kann am eine eindrucksvolle Tabelle zur Entwicklung des Welthunger-Index sehen (leider zu lang, um sie hier einzufügen).

Demnach waren im Jahr 2000 noch knapp 40 Lander im roten oder tiefroten Bereich, aktuell (2025) sind es nur noch 6.

 

Aktuell sind etwa 2/3 der Länder im grünen oder tiefgrünen Bereich, darunter etliche, die in 2000 noch rot markiert waren.

 

Insgesamt eine langfristig massiv positive Entwicklung.

 

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Nachdenklich
vor 2 Stunden von Maikel:

Demnach waren im Jahr 2000 noch knapp 40 Lander im roten oder tiefroten Bereich, aktuell (2025) sind es nur noch 6.

 

Aktuell sind etwa 2/3 der Länder im grünen oder tiefgrünen Bereich, darunter etliche, die in 2000 noch rot markiert waren.

 

Insgesamt eine langfristig massiv positive Entwicklung.

 

Maikel,

Du redest Dir die Welt schön!

Siehst Du nicht die Gefahr für die Menschheit? Immer mehr Menschen sind übergewichtig.

Die Menschheit wird daran zugrunde gehen.

 

/: Ironie off

 

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Holgerli
vor 3 Stunden von Maikel:

Insgesamt eine langfristig massiv positive Entwicklung.

Ja, das kann man so sagen.

Es ist nur nicht die Antwort auf meine Aussage.

Ich rekapituliere:

 

Auf:

Am 14.10.2026 um 08:29 von migieger:

Schöne Erinnerung daran, daß es unter den ganzen miesen Nachrichten aus aller Welt, auch leider selten berichtetes Gutes gibt!
(Siehe auch Hans Rosling, Factfulness).

die sich auf

Zitat

 

Man vergegenwärtige sich, dass [im Durchschnitt] an jedem Tag seit vierzig Jahren, auch gestern und vorgestern, 170 000 Menschen aus extremer Armut aufgestiegen sind; dass jeden Tag eine Million Analphabeten lesen und schreiben lernt.

(Hans Widmer auf NZZ.ch)

 

bezog, antwortete ich

vor 22 Stunden von Holgerli:

 

Das berichten auch seit einigen Tagen, diverse seröse Medien. Z.B. Hier:

https://kurier.at/chronik/welt/weltweite-armut-2026/403197557

 

Ich habe das Zitat derweil mal Claude gegeben:

Claude.thumb.png.4ee654791ddb2945b331cb25f291802a.png

 

Heisst für mich: Das ist eine Pseudo-"Feel-Good"-Aussage, die schon hätte damals deutlicher hinterfragt werden müssen.

Der Artikel und das Interview scheinen so eine "Mut mach"-Aktion auf dem Höhepunkt der Corona-Krise gewesen zu sein. 

Seither hat sich die Welt aber leider wieder zum Negativen gewandelt.

 

Also: Vergangene Erfolge, schön und gut, aber bitte nicht in einer Scheinwelt von vor 10 Jahren mit maßlos überhöhten Zahlen hängen bleiben, sondern auch die aktuellen Trends anschauen.

 

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Maikel
· bearbeitet von Maikel
Ergänzung
vor 24 Minuten von Holgerli:

Ich habe das Zitat derweil mal Claude gegeben:

 

Immerhin bestätigt Claude, daß die Richtung des Zitates stimmt; sogar in der Gegenwartsform, also auch auch noch!

 

Uns ist hoffentlich beiden klar, daß solche Zahlen nie genau ermittelt werden können. Auch nicht die zum Welthunger-Index. Mal ganz abgesehen von der Definition von "Armut", die sich mit der Zeit auch geändert hat.

 

Soll ich jetzt die Prozent-Zahlen und Behauptungen in deinem Footer zerpflücken?

 

Formal besser wäre es natürlich gewesen, wenn ich zu meinem Zitat das Datum angegeben hätte.

 

Nachtrag: Recherche auf statista und eigene überschlägige Berechnung:

- Armutsquote weltweit 1980 47%, in 2024 10%;

- also 1980 knapp 2Mrd (von 4Mrd) arm, aktuell etwa 800Mio von 8Mrd.
- damit sind aktuell etwa 5,2 Mrd Menschen nicht (mehr) arm.
- 44 Jahre sind etwa 16000 Tage, das ergibt 325.000 pro Tag.

 

Ooops, das sind ja sogar fast doppelt so viele wie in meinem Zitat.

 

Der Unterschied meiner Betrachtung zu der von Claude ist, daß ich die zusätzliche Weltbevölkerung seitdem mitgezählt habe.

Bei gleichbleibender Armutsquote wäre ja die absolute Zahl der Armen massiv gestiegen.

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