Tomita vor 14 Stunden Hallo, ich bin 38 Jahre alt, meine Frau ist 36 und wir sind beide im mittleren Dienst (Besoldungsgruppe A8) in einem ostdeutschen Bundesland verbeamtet. Wir sind jeweils in Teilzeit beschäftigt, meine Frau arbeitet 85 Prozent, ich 80 Prozent in der Woche. Unsere Kinder sind 12 und 10 Jahre alt. In Summe habe ich nach Abzug der PKV durch die Kinderzuschläge etwa 3.100 Euro netto, meine Frau landet bei 2.600 Euro. Mit dem Kindergeld beläuft sich unser Haushaltsnetto auf 6.100 Euro. Aktuell sieht unsere Vermögensaufteilung so aus: - ETF-Depot mit 110.000 Euro: davon 90 Prozent Aktien-ETFs (70 Prozent im FTSE All-World, 30 Prozent im FTSE High Dividend), 10 Prozent im ODDO) - Riester Banksparpläne bei der Sparkasse Paderborn-Detmold: 25.000 Euro bei mir, 12.000 Euro bei meiner Frau (diese sollen zukünftig jeweils in das neue AV-Depot überführt werden) - verschiedene Töpfe für Urlaub, Anschaffungen und Co. Wir wohnen günstig in einer 4-Raum-Wohnung im Ballungsgebiet einer Großstadt und zahlen nur 850 Euro Warmmiete. Unsere große Leidenschaft gilt dem Reisen, daher zahlen wir monatlich 800 Euro auf unser Reisekonto ein. Da ich nebenbei auch einen Reiseblog betreibe, kommen wir regelmäßig auch in den Genuss von kostenfreien Einladungen in Hotels, etc. Zusätzlich wirft der Blog auch noch ein kleines Taschengeld ab. Ich kann also sagen: Obwohl wir uns den "Luxus" der Teilzeit bereits seit der Geburt unserer Kinder gönnen, mangelt es uns an nichts. Unser Einkommen mag für Münchener Verhältnisse bescheiden sein, im Osten der Republik lässt es sich damit aber gut leben. Auch das Depot ist über die Jahre trotz unserer zahlreichen Urlaube ordentlich angewachsen (unsere monatliche Sparrate beträgt hier derzeit 550 Euro im Monat). Auch wenn die Pensionen zukünftig nicht mehr so üppig wie heutzutage ausfallen sollten, ist unsere Altersvorsorge eigentlich in trockenen Tüchern. Wir merken, wie die Zeit rast und wollen mit unseren Kindern in den nächsten Jahren noch ein paar außergewöhnliche (Fern-)Reisen erleben, die wir uns bis auf eine Reise nach New York so auch noch nicht gegönnt haben. Spricht aus eurer Sicht daher etwas dagegen, wenn wir die Ausschüttungen der ETFs (aktuell liegt die Dividendenrendite knapp über 2 Prozent im Jahr) nicht reinvestieren, sondern auf das Urlaubskonto abzweigen? Ich freue mich auf eure Meinungen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
migieger vor 13 Stunden vor 15 Minuten von Tomita: Ich kann also sagen: Obwohl wir uns den "Luxus" der Teilzeit bereits seit der Geburt unserer Kinder gönnen, mangelt es uns an nichts. ... Auch wenn die Pensionen zukünftig nicht mehr so üppig wie heutzutage ausfallen sollten, ist unsere Altersvorsorge eigentlich in trockenen Tüchern. ... Spricht aus eurer Sicht daher etwas dagegen, wenn wir die Ausschüttungen der ETFs (aktuell liegt die Dividendenrendite knapp über 2 Prozent im Jahr) nicht reinvestieren, sondern auf das Urlaubskonto abzweigen? Heutige Ausgaben gedeckt, Pensionen gedeckt, was wollt Ihr mehr? Ihr lebt nur einmal... also klar genießt dieses eine Leben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 13 Stunden 6100 EUR netto stehen zur Verfügung, aber nur 550 EUR werden gespart? 850 EUR Warmmiete, 800 EUR Reisekonto, 550 EUr Sparen, also verkonsumiert Ihr etwa 4 KEUR pro Monat? Das scheint mir doch recht happig zu sein. Wisst Ihr, wo das Geld hinwandert? das wäre für mich der erste Ansatz bevor ich über den Konsum von 2% aus 110 KEUR nachdenke. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Joker_19 vor 13 Stunden vor 21 Minuten von Tomita: Spricht aus eurer Sicht daher etwas dagegen, wenn wir die Ausschüttungen der ETFs (aktuell liegt die Dividendenrendite knapp über 2 Prozent im Jahr) nicht reinvestieren, sondern auf das Urlaubskonto abzweigen? Rein rechnerisch musst du das von hinten angehen: Was sind die konkreten Ziele mit dem Depot? Daraus kann man den Betrag ermitteln, den man bis dahin erreichen muss. Damit lässt sich berechnen, wie viel du voraussichtlich noch investieren musst, um dieses Ziel zu erreichen, woraus sich ergibt, ob du jetzt schon Ausschüttungen verzehren kannst, ohne die Zielerreichung zu gefährden. Neben dem rechnerischen Ansatz geht es aber auch darum, dass ihr euch eures Lebens erfreut und gemeinsame Erlebnisse sammelt, denn davon zehrt man im Alter, wenn man nicht mehr so aktiv sein kann. Die Entscheidung kann euch letztendlich niemand abnehmen. Gruß, Hardy Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 13 Stunden vor 32 Minuten von Tomita: Spricht aus eurer Sicht daher etwas dagegen, wenn wir die Ausschüttungen der ETFs (aktuell liegt die Dividendenrendite knapp über 2 Prozent im Jahr) nicht reinvestieren, sondern auf das Urlaubskonto abzweigen? Da schimmert ein extremes "Töpfedenken" durch. Ihr müsst den Urlaub von Eurem Geld bezahlen. Wie man das Geld nennt und wo es herkommt ist egal. Und nein, es spricht nichts dagegen, Urlaub zu machen, wenn man es sich leisten kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tomita vor 13 Stunden vor 10 Minuten von Bolanger: 6100 EUR netto stehen zur Verfügung, aber nur 550 EUR werden gespart? 850 EUR Warmmiete, 800 EUR Reisekonto, 550 EUr Sparen, also verkonsumiert Ihr etwa 4 KEUR pro Monat? Das scheint mir doch recht happig zu sein. Wisst Ihr, wo das Geld hinwandert? das wäre für mich der erste Ansatz bevor ich über den Konsum von 2% aus 110 KEUR nachdenke. Nein, 550 Euro sind nur der Anteil für das Depot. Zusätzlich gehen bei meiner Frau und mir jeweils 100 Euro in die Riester-Rente (demnächst dann jeweils 150 Euro in das AV-Depot). Darüber hinaus noch jeweils 40 Euro in einen VL-Banksparplan, jeweils 200 Euro auf unsere separaten Tagesgeldkonten, 250 Euro auf das TG-Konto für Anschaffungen und 800 Euro auf das bereits erwähnte Urlaubskonto. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES vor 12 Stunden vor einer Stunde von Tomita: Spricht aus eurer Sicht daher etwas dagegen, wenn wir die Ausschüttungen der ETFs (aktuell liegt die Dividendenrendite knapp über 2 Prozent im Jahr) nicht reinvestieren, sondern auf das Urlaubskonto abzweigen? Prinzipiell nicht, ich würde dennoch mal ne umfassende Rechnung aufmachen, wo eure Rentenlücke in etwa liegt und wieviel ihr davon schon ueber eure Riester/AvD abdeckt. Einfach mal um nen Gefuehl zu bekommen. Letztendlich ist es aber egal ob man die Sparrate senkt oder die Ausschuettungen verkonsumiert. Die Idee des "free moneys" durch Dividenden bitte sofort wieder vergessen, gibts nicht. Andere Frage ist: Ist die Sparrate aufs Tagesgeldkonto für die Altersvorsorge gedacht oder zum allgemeinen "Konsum" (oder Hauskauf, oder Auto, oder oder oder). Aber ja, andere versenken das in teurer Miete, oder finanzieren ne Karre fuer den Betrag, etc. pp. Wenn Reisen euer Ding ist, warum nicht, wenn der Rest passt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu vor 10 Stunden vor 3 Stunden von Tomita: - Riester Banksparpläne bei der Sparkasse Paderborn-Detmold: 25.000 Euro bei mir, 12.000 Euro bei meiner Frau (diese sollen zukünftig jeweils in das neue AV-Depot überführt werden) Warum? Sind die Banksparpläne schlecht (teuer, gering verzinst)? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tomita vor 10 Stunden vor 24 Minuten von chirlu: Warum? Sind die Banksparpläne schlecht (teuer, gering verzinst)? Günstig ist er, die Rendite ist trotz der Bonuszinsen nach 17 Jahren aber eher bescheiden. Das gewichtigste Argument ist für mich aber eher die ungewisse Rendite- und Kostenfrage in der Auszahlungsphase. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von Sapine vor 3 Stunden von Tomita: Nein, 550 Euro sind nur der Anteil für das Depot. Zusätzlich gehen bei meiner Frau und mir jeweils 100 Euro in die Riester-Rente (demnächst dann jeweils 150 Euro in das AV-Depot). Darüber hinaus noch jeweils 40 Euro in einen VL-Banksparplan, jeweils 200 Euro auf unsere separaten Tagesgeldkonten, 250 Euro auf das TG-Konto für Anschaffungen und 800 Euro auf das bereits erwähnte Urlaubskonto. Ich liebe häppchenweise Informationen Gibt es noch was zu ergänzen? Die 250 für Anschaffungen und 800 fürs Urlaubskonto sind Konsumsparen und keine langfristige Rücklage. Im Prinzip nur eine Anhäufung von Geld für nicht kontinuierliche Ausgaben. Bleiben für den reinen Sparvorgang: 550 Euro Depot, 2x100 Euro Riester, 2x40 Euro VL Zusammen sind das 830 Euro oder 13,6 % Eures verfügbaren Einkommens. Damit liegt ihr über dem Durchschnitt. Wenn Du jetzt beginnst, die Ausschüttungen in den Konsum umzuleiten, sinkt Deine Sparrate um ca. 200 Euro. Dann bleiben nur noch 630 Euro als Sparrate und das wäre leicht unterdurchschnittlich. Dieser Teil der Ausschüttungen würde von Jahr zu Jahr steigen und damit Eure Sparrate von Jahr zu Jahr sinken. Es muss Euch klar sein, dass das zu Lasten der Performance Eures Vermögens geht. Im Prinzip reduziert die sich auf die Inflationsrate + 1-2 % auf lange Sicht. Es kann sogar passieren, dass ihr irgendwann mehr Geld über die Ausschüttungen entnehmt als ihr über die Sparrate einzahlt. 1) Ich fände es deutlich ehrlicher und auch transparenter, wenn ihr beispielsweise Eure Sparrate um 150 Euro absenkt, statt Euren Zusatzkonsum an die Ausschüttungen zu hängen. Dann würde Euer erreichter Vermögensstand weiter wachsen und ihr habt einen konkreten Überblick, ob ihr bereits aus der Substanz lebt oder nicht. 2) Wenn ihr die jährlich steigenden Ausschüttungen zur Aufstockung des Lebensstandards verwendet, besteht die Gefahr von Anlagefehlern. Eine Trennung dieser Effekte halte ich für wünschenswert. 3) Ihr wohnt aktuell sehr preiswert. Könnt ihr absolut sicher sein, dass dies auch in Zukunft so sein wird? Auch im Osten steigen die Mieten. Und wie sieht es aus mit potentiellen Eigenbedarfskündigungen? Auch Versetzungen könnten ein Thema sein. 4) Kinder und deren Ausbildung können ordentlich Kosten verursachen. Habt ihr noch genug Reserven, um das abzudecken? 5) Und schließlich noch das Thema Altersvorsorge. Ihr seid jung genug, dass ihr noch einige Änderungen bei der Pension erleben werdet. Das was bei den Rentnern jetzt bereits passiert ist, wird bei den Pensionären auch eintreffen. Ich würde ganz pauschal mindestens mit 10-20 % weniger an Altersbezügen rechnen als aktuell gelten würden. Langer Rede kurzer Sinn: Reduziert die Sparrate und nutzt sie für was Euch Spaß macht. Aber macht es transparent und nicht vermögensabhängig! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 9 Stunden vor 4 Stunden von Tomita: Wir merken, wie die Zeit rast und wollen mit unseren Kindern in den nächsten Jahren noch ein paar außergewöhnliche (Fern-)Reisen erleben, die wir uns bis auf eine Reise nach New York so auch noch nicht gegönnt haben. Spricht aus eurer Sicht daher etwas dagegen, wenn wir die Ausschüttungen der ETFs (aktuell liegt die Dividendenrendite knapp über 2 Prozent im Jahr) nicht reinvestieren, sondern auf das Urlaubskonto abzweigen? Eigentlich hast Du doch schon im oberen Satz die Antwort auf Deine Frage: Ihr habt jetzt noch die Möglichkeit diese Reisen, die ihr machen wollt, mit euren Kindern zu machen. Ob ihr sie zukünftig noch machen könnt, kann keiner sagen. Also macht sie. 110.000 Euro in ETFs sollten für auch heftige Notfälle reichen. Mit 16, spätestens 18 Jahren werden Eure Kinder ggfs. keinen Bock mehr haben mit Euch zu reisen, also macht es jetzt. Ich glaube, ihr gehört zu einer sehr kleinen Minderheit in diesem Land die das einfach so machen können. Das Forum neigt oftmals dazu alles klein und kaputt zu rechnen, auch wenn das nict nötig ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 3 Stunden vor 5 Stunden von Holgerli: Eigentlich hast Du doch schon im oberen Satz die Antwort auf Deine Frage: Ihr habt jetzt noch die Möglichkeit diese Reisen, die ihr machen wollt, mit euren Kindern zu machen. Ob ihr sie zukünftig noch machen könnt, kann keiner sagen. Also macht sie. ... Die Frage war aber, ob man dazu Ausschüttungen nutzen darf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES vor 3 Stunden vor 6 Stunden von Holgerli: Das Forum neigt oftmals dazu alles klein und kaputt zu rechnen, auch wenn das nict nötig ist. Das weiss man ja meist erst, wenn man es berechnet hat. Naja, und mit 38/36 sind 110k (also 55k pro Person) sicherlich nicht schlecht, aber gefuehlsmaessig auch nicht so, dass ich das als "sichere Bank" bezeichnen würde. Das einzige "Asset" das ich hier sehe ist die mehr oder weniger sichere Verbeamtung. Sapine hats fuer uns ausgerechnet, <15% Sparquote die dann auf unter 10% geht. Ja, kann ich verstehen, wenn (neben mir) manche WPFler da zumindest mal genau nachfragen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
market anomaly vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von market anomaly Es ist euer Geld, wie ihr es ausgebt ist doch euer Belang und wie Schwachzocker erwähnte, lohnt es sich häufig das Töpfedenken einzustellen und das Gesamtvermögen zu betrachten. Die einzige Frage die sich dann stellt ist, könnt und wollt ihr es euch leisten? (Soll sogar Leute geben, die ETF Anteile verkaufen um sich etwas zu gönnen , aber Gott bewahre!!! nicht dass hier Mitleser auf falsche Gedanken kommen). Für mich würde sich die Frage stellen, ob Kinder/Jugendliche, deren Welt sich zu grossen Teilen im Smartphone abspielt, eine solche Fernreise überhaupt zu schätzen wissen… vor allem auch im Alter von 10-12. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tomita vor 1 Stunde vor 7 Stunden von Sapine: Ich liebe häppchenweise Informationen Gibt es noch was zu ergänzen? Die 250 für Anschaffungen und 800 fürs Urlaubskonto sind Konsumsparen und keine langfristige Rücklage. Im Prinzip nur eine Anhäufung von Geld für nicht kontinuierliche Ausgaben. Bleiben für den reinen Sparvorgang: 550 Euro Depot, 2x100 Euro Riester, 2x40 Euro VL Zusammen sind das 830 Euro oder 13,6 % Eures verfügbaren Einkommens. Damit liegt ihr über dem Durchschnitt. Wenn Du jetzt beginnst, die Ausschüttungen in den Konsum umzuleiten, sinkt Deine Sparrate um ca. 200 Euro. Dann bleiben nur noch 630 Euro als Sparrate und das wäre leicht unterdurchschnittlich. Dieser Teil der Ausschüttungen würde von Jahr zu Jahr steigen und damit Eure Sparrate von Jahr zu Jahr sinken. Es muss Euch klar sein, dass das zu Lasten der Performance Eures Vermögens geht. Im Prinzip reduziert die sich auf die Inflationsrate + 1-2 % auf lange Sicht. Es kann sogar passieren, dass ihr irgendwann mehr Geld über die Ausschüttungen entnehmt als ihr über die Sparrate einzahlt. 1) Ich fände es deutlich ehrlicher und auch transparenter, wenn ihr beispielsweise Eure Sparrate um 150 Euro absenkt, statt Euren Zusatzkonsum an die Ausschüttungen zu hängen. Dann würde Euer erreichter Vermögensstand weiter wachsen und ihr habt einen konkreten Überblick, ob ihr bereits aus der Substanz lebt oder nicht. 2) Wenn ihr die jährlich steigenden Ausschüttungen zur Aufstockung des Lebensstandards verwendet, besteht die Gefahr von Anlagefehlern. Eine Trennung dieser Effekte halte ich für wünschenswert. 3) Ihr wohnt aktuell sehr preiswert. Könnt ihr absolut sicher sein, dass dies auch in Zukunft so sein wird? Auch im Osten steigen die Mieten. Und wie sieht es aus mit potentiellen Eigenbedarfskündigungen? Auch Versetzungen könnten ein Thema sein. 4) Kinder und deren Ausbildung können ordentlich Kosten verursachen. Habt ihr noch genug Reserven, um das abzudecken? 5) Und schließlich noch das Thema Altersvorsorge. Ihr seid jung genug, dass ihr noch einige Änderungen bei der Pension erleben werdet. Das was bei den Rentnern jetzt bereits passiert ist, wird bei den Pensionären auch eintreffen. Ich würde ganz pauschal mindestens mit 10-20 % weniger an Altersbezügen rechnen als aktuell gelten würden. Langer Rede kurzer Sinn: Reduziert die Sparrate und nutzt sie für was Euch Spaß macht. Aber macht es transparent und nicht vermögensabhängig! Danke für deinen ausführlichen Beitrag und die Gedankengänge dazu. Ja, auch die Pensionen werden sinken, aber ich verzichte aktuell ja bereits auf 20 Prozent meines Nettos. Dazu kommen die Sparraten für die AV und den Urlaub, die ja im Alter auch wegfallen. Der Witz an der Sache: Obwohl ich schon seit Jahren in Teilzeit arbeite, erreiche ich durch meinen frühen Einstieg in den öffentlichen Dienst trotzdem die Höchstpension von 71,xx Prozent (gemäß dem Fall, dass ich bis 67 arbeiten sollte). Zudem soll die Sparrate für das Depot nicht bei den 550 Euro (plus Riester/AV-Depot) verbleiben, sondern wie auch bislang schon an Gehaltssteigerungen angepasst werden. Mir ist bewusst, dass die Entnahme der Dividende ein Linke-Tasche-Rechte-Tasche-Spiel. Psychologisch fühlt sich das für mich aber einfach besser an - diesen Faktor sollte man bei der Geldanlage ja auch nicht unterschätzen. @market anomaly Ja, unsere Kinder wissen den Luxus der häufigen Reisen durchaus zu schätzen und ihnen ist auch bewusst, dass das definitiv keine Selbstverständlichkeit ist. Der frühe Tod meiner Mutter vor 2 Jahren (sie war noch keine 70) hat mich zudem auch anders über viele Sachen denken lassen. Was nützen mir in diesem Alter 100k mehr im Depot, wenn ich es nicht für die schönen Dinge im Leben nutzen kann? Meine Eltern wollten ihr Rentnerdasein eigentlich auch genießen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hilflos vor 1 Stunde vor 7 Stunden von Holgerli: Mit 16, spätestens 18 Jahren werden Eure Kinder ggfs. keinen Bock mehr haben mit Euch zu reisen, also macht es jetzt. je nach Verhältnis reisen die auch noch deutlich später mit den Eltern, wenn die zahlen und es außergewöhnliche Urlaube sind. Wenn aber jetzt schon 10000.-- benötigt werden bei vielen kostenlosen Zugaben, wird es später noch teurer Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
market anomaly vor 33 Minuten vor einer Stunde von Tomita: Danke für deinen ausführlichen Beitrag und die Gedankengänge dazu. Ja, auch die Pensionen werden sinken, aber ich verzichte aktuell ja bereits auf 20 Prozent meines Nettos. Dazu kommen die Sparraten für die AV und den Urlaub, die ja im Alter auch wegfallen. Der Witz an der Sache: Obwohl ich schon seit Jahren in Teilzeit arbeite, erreiche ich durch meinen frühen Einstieg in den öffentlichen Dienst trotzdem die Höchstpension von 71,xx Prozent (gemäß dem Fall, dass ich bis 67 arbeiten sollte). Zudem soll die Sparrate für das Depot nicht bei den 550 Euro (plus Riester/AV-Depot) verbleiben, sondern wie auch bislang schon an Gehaltssteigerungen angepasst werden. Mir ist bewusst, dass die Entnahme der Dividende ein Linke-Tasche-Rechte-Tasche-Spiel. Psychologisch fühlt sich das für mich aber einfach besser an - diesen Faktor sollte man bei der Geldanlage ja auch nicht unterschätzen. @market anomaly Ja, unsere Kinder wissen den Luxus der häufigen Reisen durchaus zu schätzen und ihnen ist auch bewusst, dass das definitiv keine Selbstverständlichkeit ist. Der frühe Tod meiner Mutter vor 2 Jahren (sie war noch keine 70) hat mich zudem auch anders über viele Sachen denken lassen. Was nützen mir in diesem Alter 100k mehr im Depot, wenn ich es nicht für die schönen Dinge im Leben nutzen kann? Meine Eltern wollten ihr Rentnerdasein eigentlich auch genießen... Dann spricht doch wirklich so gut wie nichts dagegen , Ich schätze eure finanzielle Situation und Absicherung als sehr gut ein und finde ihr setzt auch auf die richtigen Prioritäten. Mehr Geld geht immer, vor allem im Wertpapierforum… aber ihr zieht zwei Kinder gross, fahrt gerne alle zusammen in den Urlaub und konnt nebenher trotzdem noch signifikante Beträge bei Seite legen. Ich denke ihr könnt die Zukunft sehr entspannt sehen und vielleicht in einigen Jahren sogar noch weiter die Arbeitszeit reduzieren. Was noch keine Erwähnung fand, transferieren der Riester in das neue Altersvorsorgedepot ist eine gute Idee! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman vor 8 Minuten An welche Urlaube erinnern sich die Mitleser/-schreiber im Alter von 10 oder 12 Jahren? Das dürfte sich bei den meisten arg in Grenzen halten. Wir haben uns mit den Kids immer nähere Urlaub in Europa gegönnt (Portugal, Italien, Österreich, etc.) und da dann auch nicht gespart, also größeres Haus und Auto, öfter mal schick Essen gehen. Das ist auch schön und gibt einem das Gefühl, wirklich Urlaub zu machen und nicht nur weg zu sein. Die Kinder brauchen einen Pool oder Meer und ein Eis bei Bedarf. Wenn die Kids so 17 oder 18 werden, kommen die immer noch gerne in die Ferne mit. Meine Erfahrung! Vielleicht fährst Du lieber ein 80:20 oder 75:25 Depot und nutzt die 20%/25% auch für Urlaube und eure wechselnde Ausgaben. Ich fand Budgets für alles mögliche auch mal gut, aber das ist ab bestimmten Vermögen Quatsch. Das macht Sinn, wenn man sein Leben aufbaut und mit der Kohle wirklich haushalten muss. Entnehmt dann einfach das Geld, was ihr brauchst, und haltet die Vermögensallokation (über Sparraten) ein. Verzichtet auf sinnlosen Konsum und spart den Rest. Dann wird das Vermögen immer größer und irgendwann guckst Du auf eine halbe Million Euro. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag