PeterS vor 12 Stunden Hallo zusammen, mich würde mal ein allgemeiner Erfahrungsaustausch zu dem Thema interessieren: Wenn ihr rückblickend noch einmal einen Ehevertrag (bzw. modifizierter Zugewinngemeinschaft) aufsetzen würdet, was würdet ihr anders machen oder worauf würdet ihr im Detail mehr achten? Und was sind aus eurer Sicht die wichtigsten Fallstricke, die man im Vorfeld oft unterschätzt? Danke euch vorab für euren Input und Tipps! Viele Grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jennerwein vor 11 Stunden · bearbeitet vor 11 Stunden von Jennerwein vor 14 Minuten von PeterS: Und was sind aus eurer Sicht die wichtigsten Fallstricke, die man im Vorfeld oft unterschätzt? Die Ehe. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt vor 11 Stunden vor 50 Minuten von PeterS: Wenn ihr rückblickend noch einmal einen Ehevertrag (bzw. modifizierter Zugewinngemeinschaft) aufsetzen würdet, was würdet ihr anders machen oder worauf würdet ihr im Detail mehr achten? Und was sind aus eurer Sicht die wichtigsten Fallstricke, die man im Vorfeld oft unterschätzt? Ich bin altmodisch und der Meinung (in Abwandlung eines bekannten Zitats): "Eine Ehe ist schön, macht aber viel Arbeit". Sowas kann man nicht vertraglich regeln. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 10 Stunden vor 15 Minuten von hattifnatt: Ich bin altmodisch und der Meinung (in Abwandlung eines bekannten Zitats): "Eine Ehe ist schön, macht aber viel Arbeit". Sowas kann man nicht vertraglich regeln. Aus genau diesem Grund würde ich die Formulierung nicht zu komplex gestalten. Je mehr klein-klein darin steht, desto mehr Angriffsfläche bietet der Vertrag auch bei Meinungsverschiedenheiten. Eigentlich reicht der simple Hinweis auf einen modifizierten Zugewinnausgleich im Falle einer Trennung außer bei Tod eines Ehepartners. Ggf. noch eine Info dazu, dass jeder über seinen Teil frei verfügen kann. Ich habe gehört, dass man eher Wert auf eine formulierung der Gleichberechtigung bei Abschluss legen sollte, damit der vertrag überhaupt Bestand hat. Aber auch da würde ich nicht zu viel Energie reinstecken, damit dem Partner das Gefühl der Heirat aus Liebe bleibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz vor 10 Stunden Vorschlag zur Erweiterung: Selbstständige (zB in GbRs mit Partnern), sollten über einen "modifizierten Zugewinnausgleich" nachdenken. Vielleicht gibt es hier juristisch Kundige dazu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Solara vor 10 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von Solara vor einer Stunde von PeterS: Wenn ihr rückblickend noch einmal einen Ehevertrag (bzw. modifizierter Zugewinngemeinschaft) aufsetzen würdet, was würdet ihr anders machen oder worauf würdet ihr im Detail mehr achten? Als Frau würde ich wohl mehr auf das Thema "finanzieller Ausgleich wegen Kindererziehungszeiten, wenn die Erziehungszeiten nicht gleichmäßig auf beide Eltern verteilt werden" achten. Aber als ich geheiratet habe, war damals noch das eher großzüige Scheidungsrecht zugunsten der Ex-Ehefrauen gültig und mir deswegen nicht wichtig. Weil sich das während der Ehe zumindest theoretisch zu meinen Ungunsten verändert hat (Unterhaltsrechtsreform 2008), würde ich da heute mehr aufpassen als Frau. Als Mann würde ich wiederum aufpassen, dass ich finanziell nicht abgezockt werde, wenn Frau gar keine Arbeitsaufnahme mehr im Sinn hat. Ansonsten bin ich mit dem modifziertem Ehevertrag (2 Seiten) äußerst zufrieden. Wir haben jeweils Erbe und Schenkungen vom Zugewinnausgleich ausgeschlossen, die Firma meines Mannes auch, während das gemeinsam erwirtschaftete Ehevermögen aber geteilt wird. Bei einem gutverdienenden Mann kein schlechter Deal und zusätzlich behalten beide ihr Erbe ohne das Gedöns um den Ausgleich der Wertsteigerung bei Immobilien. Und ich würde zum Stichtag eine präzise Finanzaufstellung vornehmen. Das habe ich versäumt und könnte erst mit dem Jahresdepotauszug die damaligen Verhältnisse nachweisen, vom Konto gibts wahrscheinlich gar nichts belastbares mehr. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag