poorchild vor 20 Stunden Mahlzeit, ich bin in einem klassisch deutschen Konzern angestellt. Von vielen respektiert und dennoch gibt es regelmäßig Tage, an denen ich mich frage was ich hier eigentlich mache. Meine Frustration entsteht durch die Langsamkeit der Organisation. Nur für mein Gewissen: Wie oft denkt ihr darüber nach euch einen neuen Job zu suchen oder nach Vietnam auszuwandern? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg vor 20 Stunden · bearbeitet vor 20 Stunden von W.Heisenberg Bei mir ist es eher Micromanagement was mir auf die Nerven geht. Langsam habe ich mich aber mehr oder weniger daran gewöhnt, die Arbeit ist weniger und nicht mehr so stressig als noch vor 1-2 Jahren, sodass ich nicht mehr sicher bin, dass ich wechseln will. Davor aber regelmäßig nachgedacht. Da ich aber meine Lebenslauf nicht versauen wollte, habe ich geplannt, dass ich nach 4 oder 5 Jahren gehe. Jetzt ist diese Zeit gekommen, aber Elternzeit steht an, danach KITA Zeit wo Kinder oft krank werden - weiterer Grund nicht zu wechseln. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
easyjo vor 19 Stunden Ich habe 1998/1999 nach 29 Jahren bei einer Bank nicht nur - immer intensiver - darüber nachgedacht zu kündigen sondern habe es letztlich aus freien Stücken auch getan, bin aber nicht zu einem anderen Arbeitgeber (Bank) gewechselt sondern habe den Schritt in die (Solo)Selbständigkeit gewagt, und 18 Jahre lang meine Brötchen so verdient. Vorteile: irgendwelchen Suchtproblemen aus dem Weg gegangen, immer wieder neu gefordert zu werden war gut. Jetzt mit 72 Jahren = frei jedweder gesundheitlichen Probleme, stets ausgeruht und zufrieden und "last but not least" fast 7-stelliges Geldvermögen (dank eiserner Disziplin. Nicht immer nur reden/denken sondern (um es mit Carsten Linnemann zu sagen) einfach mal machen!! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 18 Stunden vor 2 Stunden von poorchild: Nur für mein Gewissen: Wie oft denkt ihr darüber nach euch einen neuen Job zu suchen Eigentlich nie vor 2 Stunden von poorchild: oder nach Vietnam auszuwandern? Nie Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geduldsanleger vor 12 Stunden · bearbeitet vor 11 Stunden von Geduldsanleger vor 8 Stunden von poorchild: Wie oft denkt ihr darüber nach euch einen neuen Job zu suchen Mittlerweile gar nicht mehr, ich habe mit meinem Arbeitgeber meinen Frieden gemacht. Eher einmal Stunden reduzieren von den jetzt 35 wtl.. Mein Job ist aber auch für mich sinnerfüllend im Sozialbereich angesiedelt und sicher, da hoher Personalmangel und nicht durch KI ersetzbar und gesellschaftlich durch alle politischen Spektren gewünscht. Zudem sozusagen unkündbar, da TVÖD Ü 40 mit mehr als 15 Jahren beim selben Arbeitgeber. Ich verdiene mittlerweile weit mehr als ich zum Leben brauche, so 3200€ netto, über die hier mancher verächtlich lachen wird. Ich will nichts vererben, die with zero. vor 8 Stunden von poorchild: nach Vietnam auszuwandern Wäre mir zu schwüllheiß und noch tausend andere Gründe. Aber tatsächlich reicht mir das deutsche Wetter mittlerweile auch, von November bis Februar wäre ich lieber an der Costa del Sol um es auf die EU zu begrenzen, aber das lässt mein Job nicht zu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
el_Mare vor 2 Stunden vor 17 Stunden von poorchild: Wie oft denkt ihr darüber nach euch einen neuen Job zu suchen Interessanterweise seit ich finanziell frei bin gar nicht mehr. Im Gegenteil: Das Wissen, dass ich einfach meine Sachen packen könnte und mich mein aktueller AG nie wieder sehen würde bringt mir richtig Spass an meiner Arbeit (ich habe aber auch vor einiger Zeit auf eine 3,5 Tage Woche reduziert). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
1+1=10 vor 42 Minuten vor 1 Stunde von el_Mare: Interessanterweise seit ich finanziell frei bin gar nicht mehr. Im Gegenteil: Das Wissen, dass ich einfach meine Sachen packen könnte und mich mein aktueller AG nie wieder sehen würde bringt mir richtig Spass an meiner Arbeit (ich habe aber auch vor einiger Zeit auf eine 3,5 Tage Woche reduziert). Kann ich genau so unterschreiben, Finanzielle Freiheit nimmt den Druck, arbeiten zu müssen, und ermöglicht die Freiheit, arbeiten zu wollen. Ein völlig anderes Mindset. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ein_johannes vor 3 Minuten Gar nicht. Meine Arbeit sind meine Immobilien, die hab ich "für immer" an der Backe. Ich kann natürlich mehr Arbeiten auslagern, um zu reduzieren - auf 0 kommt man aber nie. Ich könnte auch verkaufen, das würde sich aber sicher mindestens 1-2 Jahre ziehen, wäre steuerlich sehr teuer und die vorzeitige Kündigung der Kredite kostet auch ordentlich. Somit komm ich da gar nicht raus und dann stellt man sich die Frage auch nicht. Siehe es so, du hast die Freiheit dir darüber Gedanken machen zu können, einfach alles von jetzt auf gleich an den Nagel zu hängen. Schon das ist was wert Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 2 Minuten vor 33 Minuten von 1+1=10: Kann ich genau so unterschreiben, Finanzielle Freiheit nimmt den Druck, arbeiten zu müssen, und ermöglicht die Freiheit, arbeiten zu wollen. Ein völlig anderes Mindset. Abgehakt ist Stufe 1 (Das Hamsterrad): Arbeiten müssen, um zu überleben. (Fokus auf Existenzsicherung) Gratulation zur Stufe 2 (Finanzielle Freiheit): Arbeiten wollen, weil der finanzielle Zwang wegfällt. (Fokus auf Sinnstiftung und Selbstverwirklichung) Dennoch ist es noch ein langer Weg bis zur Königsdisziplin (für viele unerreichbar) Stufe 3 (Die absolute Loslösung): Nicht einmal mehr wollen müssen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag