Aktiencrash

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2.539 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

SeekingAlpha Artikel bzgl. Ölreserven: Link

 

- aktuelle Reserven von Förderstaaten möglicherweise zu hoch angegeben

 

- neue Bewertung / Schätzung von Rystad Energy unterteilt in

     1) nachgewiesen                                                                                                                                            (381 Milliarden Barrel)

     2) nachgewiesen + vermutet in bisherigen Ölfeldern                                                                                            (655 Milliarden Barrel)

     3) nachgewiesen + vermutet in bisherigen Ölfeldern + neu entdeckte Ölfelder                                                      (1152 Milliarden Barrel)

     4) nachgewiesen + vermutet in bisherigen Ölfeldern + neu entdeckte Ölfelder + bisher noch nicht endeckte Ölfelder (2092 Milliarden Barrel)

 

Laut verschiedener Quellen (siehe Googlesuche etc.): täglicher Verbrauch bei ca. 95 Millionen Barrel --> 34,67 Milliarden Barrel pro Jahr. Tendenz leicht steigend.

 

Disclaimer: Ich möchte hiermit natürlich nicht sagen, dass uns morgen das Öl ausgeht, aber die Sichtweise auf die weltweiten Ölreserven ist interessant.

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Geschrieben

Hedge funds lose faith in OPEC

 

Zitat

In the three months from the end of November to the end of February, fund managers increasingly bet OPEC's output cuts would work.

An informal understanding between OPEC and the hedge fund community helped boost prices and give oil producers an early payback.

But the continued rise in reported crude stocks and the futures market's failure to switch from contango to backwardation has forced a reassessment.

In addition, the continued rise in shale drilling has created concerns about a big increase in oil production from the United States later in the year.

 

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Geschrieben

Saudi-Arabien und Russland ... streben an, die ursprünglich auf sechs Monate bis Juni begrenzte Produktionskürzung bis Ende des ersten Quartals 2018 zu verlängern.

 

Hier der vollständige Artikel aus Spiegel-Online

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Geschrieben

Ich gehe davon aus, dass der Ölpreis die nächsten Jahre wieder ansteigen wird. Nur weiß ich nicht, ob Öl-Aktien der Förderer wie Exxon oder Shell dei richtige Wahl sind, um davon zu profitieren. Denn die Förderkosten werden genauso steigen. Öl gibt es auf der Welt noch viel, kostengünstig förderbares Öl geht aber immer weiter zu Neige. Das heißt, dass viele Öl-Unternehmen trotz höheren Ölpreis keine höheren Gewinne einfahren würden.

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Geschrieben

Exxon und Shell sind nur zum Teil Förderer.

Als Öl bei 100 $/b stand waren die Förderkosten deutlich höher als heute. Trotzdem hat man ordentlich Gewinn gemacht. Die Förderkosten steigen ja nicht linear mit.

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Geschrieben · bearbeitet von Trauerschwan

So, morgen wird die OPEC entscheiden, ob und wie lange die Produktionskürzungen beibehalten werden. Momentan ist eine Verlängerung um 9 weitere Monate bis März 2018 im Gespräch, wobei selbst bei einer Einigung die Einhaltung der Mitgliedsstaaten nicht sicher wäre. In den letzten 6 Monaten hat sich z.B. der Iraq nicht an die Vorgaben gehalten.

Heute sind wieder einmal die neuen EIA Daten veröffentlich worden. Folgende Graphiken zum Weekly Petroleum Status Report, den Strategischen US Öl-Reserven (SPR) und der normalen Crude Reserven.

 

oil 1.jpg

 

oil2.jpg

 

Keine besonders gravierenden Veränderungen, aber es sind kleine Abflüsse zu beobachten, obwohl die geplanten Halbierung der Strategischen US Öl-Reserven noch nicht begonnen hat. Trump hat nämlich vor in Zukunft knapp 74.000 Barrel pro Tag zu verkaufen, um den Haushalt zu entlasten.

 

Zitat

At first glance, the total amount of oil that would hit the market seems huge, but some analysts pointed out that it’s not. The sale of 270 million barrels would be conducted over a 10-year period and work out to roughly 74,000 barrels a day.

 

 

oil 3.jpg

 

Die normalen Ölreserven /Öllager sind weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

 

 

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Geschrieben

Ich glaube so hat sich die OPEC das nicht vorgestellt. Anstatt zu steigen (oder zumindest sich zu stabilisieren) steht Öl schon wieder deutlich unter 50 USD/Barrel.

 

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Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb Marfir:

Ich glaube so hat sich die OPEC das nicht vorgestellt. Anstatt zu steigen (oder zumindest sich zu stabilisieren) steht Öl schon wieder deutlich unter 50 USD/Barrel.

 

 

Das hat sich so keiner vorgestellt. Gestern hat das API von einem deutlichen Draw geredet und damit ordentlich daneben gelegen (nun gut, letzte Woche war es genau andersherum :lol:). Muss man mal gucken, ob das nur ein Ausreißer war oder nicht. Die SPR ist diese Woche um 1.7 mio Barrel gesunken und die US Produktion ist um 24,000 Barrel zurückgegangen (Alaska um 4k / Lower 48 um 20k).

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Geschrieben

Und es geht noch weiter bergab. 

 

 

Quote

Oil prices continue to slide as supply glut prevails

 

Oil prices dipped on Friday following steep falls earlier this week, pressured by evidence of an ongoing fuel glut despite efforts led by OPEC to tighten the market by holding back production.

http://www.reuters.com/article/us-global-oil-idUSKBN19002R

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Geschrieben

 

The Beginning Of The End For The Bakken Shale Play

 

Zitat

The Bakken has produced 1.5 billion barrels of water along with its 2.2 billion barrels of oil over the decades.

 

Das ist ja Wahnsinn. Ich hätte nie gedacht dass das Verhältnis derart ungünstig ausfällt.

Interessant ist auch dass trotz immer mehr Bohrlöcher die Produktion weiter fällt. Oft wird ja angenommen das der Anstieg der land rigs und wells ein gutes Zeichen wäre. Weil angeblich shale oil immer noch wirtschaftlich ist, trotz Preisen von 50 USD und weniger. Wenn aber der output sinkt, dann haben die hoch verschuldeten Firmen gar keine andere Möglichkeit als immer mehr Bohrlöcher zu setzen. Es ist eine Verzweiflungstat und hat weniger etwas mit einem lukrativem Geschäftsmodell zu tun.

 

Auch nett:

Think Electric Vehicle Growth Will Dampen Thirst For Oil? Norway Shows Why It Won't Anytime Soon.

 

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Geschrieben

vor 21 Stunden schrieb Marfir:

 

The Beginning Of The End For The Bakken Shale Play

 

 

Das ist ja Wahnsinn. Ich hätte nie gedacht dass das Verhältnis derart ungünstig ausfällt.

Interessant ist auch dass trotz immer mehr Bohrlöcher die Produktion weiter fällt. Oft wird ja angenommen das der Anstieg der land rigs und wells ein gutes Zeichen wäre. Weil angeblich shale oil immer noch wirtschaftlich ist, trotz Preisen von 50 USD und weniger. Wenn aber der output sinkt, dann haben die hoch verschuldeten Firmen gar keine andere Möglichkeit als immer mehr Bohrlöcher zu setzen. Es ist eine Verzweiflungstat und hat weniger etwas mit einem lukrativem Geschäftsmodell zu tun.

 

Auch nett:

Think Electric Vehicle Growth Will Dampen Thirst For Oil? Norway Shows Why It Won't Anytime Soon.

 

ja die Bohrungen verlieren 90% des Outputs nach einem Jahr auch im Permian Basin. Auch mit Secondary Fracking. Das ist die Realität, nur irgendwie schneint das nicht anzukommen. US Öl Produktion ist seit Februar/März 2015 fallend, immernoch. Der Rig Count aber nicht. Im Prinzip ist der für die Katz. Die Lagerstätten sind wie Schweizer Käse, da ist über Quadratkilometer Bohrloch an Borhloch, natürlich alle abgeworfen inzw.. Es ist schwerlich zu verstehen das sich das tragen kann.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Zitat

Die Organisation der erdölexportierenden Staaten (Opec) schafft es trotz der Verlängerung ihrer Förderkürzung offenbar nicht, den Preis hochzuhalten. Obwohl die letzten Zahlen zeigten, das die Organisation insgesamt ihre Kürzungsziele übererfüllt hat, gleichen andere Länder das offenbar durch höhere Fördermengen aus. Allen voran Amerika: "Öl ist billig, weil die Vereinigten Staaten fracken, was der Schiefer hergibt, und damit die Entscheidung der Opec, bis März 2018 weniger zu fördern, verpufft", sagte Ulrich Stephan, Chefanlagestratege der Deutschen Bank für Privat- und Firmenkunden. Aber auch Libyen und Nigeria, die von den Opec-Förderkürzungen ausgenommen sind, haben ihre Mengen hochgefahren. Allein Libyen holt so viel Öl aus dem Boden wie seit vier Jahren nicht mehr.
...
Die große Frage ist jetzt: Wie tief kann der Ölpreis im Extremfall sinken, bis Amerikas Fracker nach und nach aussteigen, weil die Förderung sich bei ihnen nicht mehr lohnt? Dieser Wert war durch technischen Fortschritt, aber auch durch Pleiten und Abschreibungen von Förderanlagen in den vergangenen Jahren gesunken. Einst soll sich das Geschäft erst bei mehr als 100 Dollar je Fass gelohnt haben, dann war mal von 80 Dollar die Rede.

Im Augenblick wird ein Ölpreis von um die 50 Dollar für viele Fracker als notwendig erachtet, manche benötigen aber wohl noch deutlich weniger. "Die Schmerzgrenze für bestehende Bohrlöcher liegt bei rund 20 Dollar pro Fass - bis dahin wird weiter gefrackt", meint Ulrich Stephan. Dagegen würden neue Öl-Quellen erst von rund 50 Dollar je Fass an erschlossen. Die Federal Reserve Bank of Dallas hat dazu eine Übersicht veröffentlicht (siehe Grafik).

 

Hier der vollständige FAZ-Artikel

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Geschrieben

vor 6 Stunden schrieb Schildkröte:

 

Hier der vollständige FAZ-Artikel

Danke. Aber die Grafik gibt nur die Spanne und den Durschnittspreis an. Nicht wie viel Öl und Gas bei 50 USD überhaupt gefördert werden kann und ob diese Menge relativ gleich auf die Produzenten verteilt ist. Vielleicht liegt in 2 Jahren der Durchschnittspreis bei 60, weil es nicht mehr so viele sweet spots gibt. Vielleicht haben nur einige wenige Fracker die kostengünstigen Felder, während es für andere gerade knapp wird. Fragen über Fragen.

Was auch oft unerwähnt bleibt ist, dass nahezu kaum neue offshore Projekte angestoßen werden. Die USA sind aber kein reines fracking Land, so wie SA auch kein reines onshore Ölland ist. Wenn nicht mehr investiert wird, dann fällt der output vieler Produzenten. Es ist verrückt wie besessen Mr. Market von shale Oil ist.

 

Btw: Ich habe gelesen die Öl hedges der Fracker sind nun größtenteils ausgelaufen. Der aktuelle Ölpreis kann sich nun voll und ganz in den Geschäftszahlen entfalten.

 

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