Ähnlich wie die Telekom ist die Post wohl die stärkste Marke in Deutschland. Mit DHL haben sie einen weltweit starken Logistikpartner welchen es heißt in naher Zukunft stärker zu etablieren um so Fedex und UPS Marktanteile streitig zu machen.
Man sollte nicht außer acht lassen, dass Spekulationen die Märkte treiben. Langfristig halte ich auf Grund der Zerschlagungsphantasien diese Aktie für klar haltenswert. Außerdem steigt in den letzten Jahren die Ausschüttungsquote stetig an, wobei gleichzeitig der KfW-Anteil stetig abgebaut wird.
Ähnlich wie die Telekom ist die Post wohl die stärkste Marke in Deutschland. Mit DHL haben sie einen weltweit starken Logistikpartner welchen es heißt in naher Zukunft stärker zu etablieren um so Fedex und UPS Marktanteile streitig zu machen.
Man sollte nicht außer acht lassen, dass Spekulationen die Märkte treiben. Langfristig halte ich auf Grund der Zerschlagungsphantasien diese Aktie für klar haltenswert. Außerdem steigt in den letzten Jahren die Ausschüttungsquote stetig an, wobei gleichzeitig der KfW-Anteil stetig abgebaut wird.
Sollte sie in den EuroStoxx50 aufgenommen werden (glaub das passiert im Herbst?!) wird es kurzfristig einen kleinen Schub geben da die Fondsmanager, die auf den EuroStoxx setzen, zukaufen müssen. Vielleicht kommen dann noch kurzzeitig Übernahmephantasien, ein Verkauf der Postbank, eine Zerschlagung o.ä. dazu, treibt das kurzfristig auch nochmal den Kurs.
Aber eben nur kurzzeitig ist in dieser Aktie mE Potenzial drin, vielleicht auf knapp über 30 Europas. Halten wird die Post die Marke aber keinesfalls. Klettert sie über 30 wird sie relativ schnell wieder auf den Boden der Tatsachen fallen, also bei knapp über 20...
Wer sagt, dass die Post in den EuroStoxx aufgenommen wird?
Ich!
Aber ernsthaft, warum sollte sie nicht? Die Marktkapitalisierung, die sie braucht hat sie mittlerweile da die KfW nur noch einen 30% Anteil hält (der ja nicht mitgerechnet wird), und mE ist der 30% Staatsanteil auch innerhalb der zulässigen Regelungen des EuroStoxx Reglements da über die Hälfte der Aktien der dt. Post nicht im Staatsbesitz, sondern im free-float sind.
Also theorethisch sollte sie alle Aufnahmekriterien bestanden haben.
Wenn wir schon bei dem Thema sind. Da würden mich die Aufnahmekriterien für den Eurostoxx 50 interessieren. Nur Kapitalisierung und Free-float kann es nicht sein, ist da auch irgendwie noch ein Branchen und Länderschlüssel dabei?
Allied Irish Banks hat ne Marktkapitalisierung von 18Mrd, Ahold von 15Mrd und die Deutsche Post, die im Gegensatz zu den beiden nicht im EuroStoxx50 vertreten ist von 28Mrd Euro.
Also theorethisch dürften sie dieses Jahr erstmals in der Königsklasse spielen dürfen.
Oder sprechen da noch andere Faktoren gegen?
Deine Hoffnungen in allen Ehren, aber die Deutsche Post wird in absehbarer Zeit wohl nicht in den EuroStoxx 50 aufgenommen.
Die Kriterien beziehen sich auf die Marktkapitalisierung des Streubesitzes und dieser beträgt bei der Post rund 19,8 Milliarden Euro. Wohl zu wenig um eine Aufnahme zu rechtfertigen. Und wie es sich mit dem Staatsanteil verhält weiß ich leider auch nicht. Eventuell spricht das ja auch gegen eine Aufnahme in den Index.
Deine Hoffnungen in allen Ehren, aber die Deutsche Post wird in absehbarer Zeit wohl nicht in den EuroStoxx 50 aufgenommen.
Die Kriterien beziehen sich auf die Marktkapitalisierung des Streubesitzes und dieser beträgt bei der Post rund 19,8 Milliarden Euro. Wohl zu wenig um eine Aufnahme zu rechtfertigen. Und wie es sich mit dem Staatsanteil verhält weiß ich leider auch nicht. Eventuell spricht das ja auch gegen eine Aufnahme in den Index.
Ich glaube das die 28Mrd sogar schon die free-float Marktkapitalisierung sind.
Deine Hoffnungen in allen Ehren, aber die Deutsche Post wird in absehbarer Zeit wohl nicht in den EuroStoxx 50 aufgenommen.
...Darüber hinaus gehören die französische Schneider Electric und die Deutsche Post zum erweiterten Kreis der Aufnahmekandidaten....
Zitat
Mittal Steel vor dem Aufstieg
Von Achim Matzke
01. Februar 2007
Beim EuroStoxx 50, dem aktuell führenden Aktienindex in der Euro-Zone, sollte es nicht überraschen, wenn es neben der regulären Überprüfung der Zusammensetzung im September aufgrund der Übernahmeschlacht um die spanische Endesa zumindest eine außerordentliche Index-Anpassung in diesem Jahr geben sollte.
Zurzeit hat Mittal Steel sowohl mit Blick auf die reguläre als auch auf eine mögliche frühere außerordentliche Index-Anpassung die beste Ausgangsposition. Auch der französische Baukonzern Vinci befindet sich direkt an der Schwelle für eine automatische Aufnahmeposition. Darüber hinaus gehören die französische Schneider Electric und die Deutsche Post zum erweiterten Kreis der Aufnahmekandidaten. Da die Aufnahme in den EuroStoxx 50 bei früheren Anpassungen oft zu deutlichen Kursgewinnen geführt hat, ist es aus technischer Sicht jetzt sinnvoll, die aktuelle Lage der Kandidaten im Detail zu untersuchen.
Mittal-Steel-Aktie ein technischer Kauf
Vinci - fünf Jahre
Mittal Steel, deren Aktie erst nach der Fusion mit Arcelor einen deutlich höheren Streubesitz und eine für europäische Standardwerte übliche Liquiditätstiefe erlangt hat, war in der Baisse (Kursrückgang von 29 Euro auf 0,90 Euro) in den Jahren 2001/02 in eine Bodenformation (langfristige Kopf-Schulter-Kaufformation mit einer fallenden Nackenlinie) hineingelaufen. Anfang 2003 hatte die Aktie diese Bodenformation bei einem Kursniveau von 2,80 Euro mit einem Kaufsignal in einen ausgeprägten Hausse-Trend verlassen. Hierbei hatte sich bei Mittal Steel zwei Jahre lang eine technische Neubewertung ergeben, die erst im März 2005 bei Kursen um 34 Euro endete. In den vergangenen zwei Jahren steckte Mittal Steel unterhalb der gestaffelten Widerstandszone von 34 bis 35 Euro fest.
Durch die Aufwärtsrally im Oktober 2006 war die Aktie zunächst in die Widerstandszone hineingelaufen. In den letzten drei Monaten verharrte die Aktie dann direkt an der Widerstandszone, so dass aus technischer Sicht eine neutrale Lage vorlag. In den letzten Tagen ist Mittal Steel - bei sehr hohen Volumina - mit einem Kaufsignal nach oben angesprungen und hat die zweijährige Seitwärtsbewegung verlassen. Als Konsequenz arbeitet Mittal Steel wieder an der Etablierung eines neuen mittelfristigen Aufwärtstrends. Da das nächste mittelfristige technische Etappenziel im Bereich 39 bis 40 Euro liegen sollte, ist Mittal Steel ein technischer (Zu-)Kauf. Eine Mittal-Steel-Position sollte mit einem strategischen Sicherungsstopp bei 30 Euro belegt werden.
Vinci-Aktie kurzfristig leicht überkauft
Vinci - zehn Jahre
Der französische Baukonzern Vinci hat durch die herausragende Kursentwicklung, durch eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme des französischen Autobahnbetreibers Autoroutes du Sud de France und durch die Spekulationen rund um den Einstieg eines neuen Großaktionärs seine im Streubesitz befindliche Marktkapitalisierung deutlich gesteigert. Als Konsequenz befindet sich der Titel in den letzten Tagen direkt an der Schwelle für einen automatischen Aufnahmerang für den Euro Stoxx 50. Vinci befindet sich seit September 1996 - ausgehend von einem Niveau um 6,30 Euro - in einer langfristigen technischen Neubewertung, die nur in den Jahren 2001/02 durch eine Seitwärtsbewegung (Handelsspanne von 25 Euro bis 35 Euro) unterbrochen war. Seit März 2003 - ausgehend von 24,90 Euro - bewegt sich Vinci wieder in einer langfristigen Aufwärtsbewegung. Hierbei hat Vinci seit dem Sommer 2004 (Start bei 37,60 Euro) einen langfristigen, idealtypischen Hausse-Trend mit Kaufsignalen etabliert. Die entsprechende langfristige Aufwärtstrendlinie liegt aktuell bei 88 Euro.
In den vergangenen Tagen ist es bei Vinci zu einer kurzfristigen Aufwärtsbeschleunigung wegen der Diskussion um einen neuen Großaktionär gekommen, so dass eine leicht überkaufte kurzfristige Lage entstanden ist. Da das nächste mittelfristige technische Etappenziel aber weiterhin bei 115 Euro liegt und die technische Neubewertung von Vinci ungebrochen ist, bleibt die Aktie ein technischer (Zu-)Kauf. Auch wenn sich aktuell ein gutes technisches Gesamtbild bietet, sollte jede Vinci-Position mit einem strategischen Sicherungsstopp bei 87 Euro (direkt unterhalb der langfristigen Aufwärtstrendlinie) belegt werden.
Der Autor leitet das europäische Index Research von Commerzbank Corporates & Markets.
Text: F.A.Z., 02.02.2007, Nr. 28 / Seite 23
Bildmaterial: F.A.Z., FAZ.NET
Dieser Beitrag wurde von obx bearbeitet: 19. Juli 2007 - 15:46
Presse: Deutsche Post - Konkurrenten bauen Angebot im Briefgeschäft massiv aus
28.08.2007
aktiencheck.de
Bonn (aktiencheck.de AG) - Die Konkurrenten der Deutsche Post AG (ISIN DE0005552004 / WKN 555200) bauen laut einem Zeitungsbericht ihre Angebote wenige Monate vor dem Ende des Briefmonopols massiv aus.
ich denke, die zeit ist günstig um seine post aktien etwas aufzustocken - halte derzeit an die 90 von den dingern und glaube ernsthaft, dass sich in den nächsten wochen da einiges tun wird so 25 - 27 sind da (glaub ich) schon drin. wie stehts mit euch?
Es genügt nicht unfähig zu sein, man muss auch an die Börse gehn
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Geschrieben 11. September 2007 - 22:24
bei post, telekom etc. sind noch viele papiere in staatshand und die hand brauch geld.
bei der telecom wurden die anteile an irgendeine firma verkauft und diese firma soll die aktien für den staat verticken - und bei der post wird das nicht anders sein.
solange der staat noch papiere hat wird er sie bei guten preisen verkaufen.
der geilste deal war der "t-online-deal" t-online an die börse gebracht und die leute abgezockt, danach für kleines geld von der telekom zurückgekauft.
wer solche abm-maßnahmen wie telekom und post kauft ist doch selber schuld.
Dieser Beitrag wurde von chartprofi bearbeitet: 11. September 2007 - 22:25
Streubesitz (69,4%)
KfW - Kreditanstalt für Wiederaufbau (30,6%)
ich denke mit "irgendeine firma" meinst du die KfW, die wird die Aktien aber
nicht über die Börse weiterreichen
chartprofi schrieb am 11.09.2007, 23:24:
der geilste deal war der "t-online-deal" t-online an die börse gebracht und die leute abgezockt, danach für kleines geld von der telekom zurückgekauft.
Theoretisch ist das mit der Postbank natürlich möglich....
chartprofi schrieb am 11.09.2007, 23:24:
wer solche abm-maßnahmen wie telekom und post kauft ist doch selber schuld.
den Satz verstehe ich nicht so recht...
sollte das nicht lieber kum -- Kapital-umschichtungs-Massnahme heissen, ?
Und was bedeutet bei dir das m am ende von abm ?
Wer nicht fähig ist, sich selbst eine Meinung zu bilden und selbst eine Entscheidung zu treffen, sollte nicht zur Börse gehen.
solange der staat noch papiere hat wird er sie bei guten preisen verkaufen.
der geilste deal war der "t-online-deal" t-online an die börse gebracht und die leute abgezockt, danach für kleines geld von der telekom zurückgekauft.
Wenn Du denn Staat da für so intelligent hälst...
Ich kann die Meinung, zumindest in Bezug auf die Post, gar nicht teilen. Man gucke sich doch nur mal den Glos an... Mit Äußerungen bezüglich seiner Kompetenz oder fachliche Qualifikation halte ich mich mal zurück, sonst könnte das böse enden
Aber eins hat der Glos 100%ig nicht. Irgendein Interesse die Aktien zu einem halbwegs vernünftigen Preis zu verkaufen------leider!!!
Man darf nicht vergessen das dieses Unternehmen einst dem deutschen Volk gehörte, jetzt immerhin noch zu min. 30%. Da finde ich es schon den absoluten Knüller wie sich unser Herr G. bemüht dieses Unternehmen wertlos zu machen.
Statt das Postmonopol zumindest so lange zu sichern bis die Aktien allesamt verkauft sind treibt er die Post mit ihren nicht konkurrenzfähigen Löhnen in einen knallharten und unfairen Wettbewerb. Da wird, im Gegensatz zu fast allen anderen EU-Staaten das Monopol früher aufgegeben und die Post vor das Problem gestellt, dass die EU Länder, die noch sprudelnde Einnahmen aus ihrem Monopol generieren, fröhlich Tochterpostfirmen gründen und mit den Monopolgewinnen sich ihre Wettbewerbsvorteile dann in Deutschland damit erkaufen!
Unser Herr G. sollte vielleicht einmal nicht vergessen das er auch eine gewisse Verantwortung hat die Werte, welche der Staat hält, nicht unbedingt zu torpedieren.
Unglaublich, man überlege ich gründe eine Gesellschaft, setze Familienangehörige in den Aufsichtsrat, welche dann einen Vorstand gründen der versucht etwas auf die Beine zu stellen und ich, als Gründer, bzw. Hauptanteilseigner, habe nichts besseres zu tun als das Unternehmen zu torpedieren und nicht vor Konkurrenz zumindest teilweise zu bewahren, sondern die Konkurrenz noch anstachel und auf das Unternehmen hetze...
Ich finde ja Wettbewerb ganz okay, muss sein, da sind wir einer Meinung. Aber ich erwarte doch trotzdem das zumindest teilweise Eigeninteressen genutzt werden dürfen, dass man es zumindest versucht. Und dann kommt die EU und deren Wettbewerbskommissar, zwingt uns dieses Monopol aufzugeben, aber auch alle anderen. Das ist der richtige Weg! Durch Maßnahmen von oben, also der EU, ist dann auch gewährleistet, dass ein Wettbewerb unter allen stattfindet. Und nicht das andere hier den Wettbewerb austragen dürfen, und wir woanders nicht.
Nicht falsch verstehen: ICH bin für Wettbewerb!!! Das heisst aber, dass dieser auch wirklich dann in jedem EU Land stattfinden muss!!! Und da die anderen EU-Länder ihre Interessen vertreten (verständlicherweise) und ihre Monopolunternehmen solange versuchen zu schützen wie es geht, kann es nur den Weg über die EU gehen die den Wettbewerb insgesamt freigibt!
hasse reschd - ich hab trotzdem aufgestockt (leider)
Hey, vielleicht keine schlechte Entscheidung----das wird die Zukunft uns zeigen!
Immerhin schwächelt die Aktie momentan extrem, von daher dürfte das nicht der schlechteste Kaufzeitpunkt gewesen sein... (vorausgesetzt die Aktie schmiert nicht noch voll ab)
Die Aktie ist ausserdem, fundamental betrachtet, eigentlich mehr wert. Der faire Wert dürfte min. bei 25, höchstens aber bei 30 Euro liegen. (30 Euro sind natürlich Optimismus vom feinsten)
Ferner war die Post auch immer ein Kandidat, deren KfW-Anteil beliebt bei Institutionellen war... Die Fantasie dürfte aufgrund der strikteren Kreditvergabe ja nun nicht mehr so groß sein, aber vielleicht eventuell wird die Phantasie irgendwann mal aufkommen, dass die Post ein EuroStoxx50 Kandidat werden könnte... Alles zusammen genommen könnte davon der Aktienkurs profitieren und seine magere Ausbeute auf 1-Jahressicht mehr als wettmachen und zu einem heissen Kandidaten werden. Obwohl die Chancen dafür momentan sehr gering sind...
Ausserdem müssen wir sehen was nun mit dem Mindestlohn wird---sehr kompliziertes Feld. Aufgrund der Tatsache, dass ja eigentlich ein Haustarifvertrag exisitiert, halte ich hier einen Branchenmindestlohn für nicht durchsetzbar. Es gibt daher nur noch die Möglichkeit, das Postmonopol zu verlängern. Und da haben wir die Schwierigkeit, dass zum einen die Zeit dafür eigentlich schon zu knapp und daher abgelaufen ist, zum anderen wird es die SPD dank dem Beck schwierig haben, überhaupt noch ernsthaft darauf zu pochen. Der Beck hatte früh der Kanzlerin dem Wunsch in einem Gespräch stattgegeben, nicht mehr auf eine Verlängerung des Postmonopols zu verharren. Sehr zum berechtigten (!) Ärger der Genossen, da diese Vorgehensweise zum einen nicht vorher abgestimmt worden war, und zum anderen überhaupt gar kein Grund bestand voreilig dem Fall des Postmonopols zuzustimmen, es sei denn man hätte dieses an Bedingungen geknüpft. Das war ein riesen Fehler vom Beck, ein nur "Ja Amen" gesagt zu haben, anstatt "Ja, aber...".
Ich weiss auch nicht was ihn da geritten hat...
Alles in allem... Mit den Post-Aktien-Kauf kann es gut gehen, Chancen sind da um aus der Lethargie auszubrechen und mal richtig heisszulaufen. Nur Leider überwiegen die Risiken aus den oben genannten Gründen... Die lassen meiner Meinung nach aber nicht mehr soviel Spiel nach unten zu... Weitere Ungewissen in dem Spiel sind übrigens noch das USA-Geschäft und die Postbank wegen der Immo-Krise.