Wertpapier Forum: Hilfe Riester Entgeldumwandlung ÖD - was tun?!?

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Themen über alternative Renditeanlagen und Vorsorge

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Hilfe Riester Entgeldumwandlung ÖD - was tun?!? Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Wertleo 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:01

Hallo

Ich bin neu hier im Forum da ich ein paar unabhängige Meinungen zu meinen Vorsorgeplänen haben möchte. Da bin ich doch hier richtig - oder?. Ich bin ein eher technisch versierter Mensch und tu mich sehr schwer mit dem ganzen Finanzzeugs. Damit ich aber jetzt keine falsche Entscheidung treffe bin ich bei euch gelandet. Also schon mal danke für die Antworten.

So. Meine Situation:

Ich arbeite im öffentlichen Dienst und beziehe ein Jahresgehalt von 40000€.

Als Single (30J) habe ich noch keine konkreten Pläne was die Zukunft betrifft. Kinder sind erstmal nicht in aussicht (es sei denn meine Freundin überrascht mich Eingefügtes Bild ). Irgendwann (denk spätestens wenn ich um die 40 bin) möchte ich gerne ein Haus kaufen. Allerdings ist noch völlig offen wo genau. Ich will nicht ausschließen das ich Deutschland verlassen werde. Aber im Moment wie gesagt alles noch unsicher. In spätestens 3 - 5 Jahren will ich noch eine Weltreise für 2 Jahre machen -> ist wichtig wegen flexibler Anlage.


Was ich schon habe:
Lebensversicherung in die ich schon seit meinem 17ten Lebensjahr einzahle. Im Moment monatlich knapp 50€.
Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr. Auch schon seit dem 17ten. Knapp 35€ monatlich.
VBL Klassik (pflicht) über neuen Arbeitgeber. Auch knapp 50€ monatlich.
Ein paar Aktien < 5000€

Was ich momentan mache:
Die LV und UV laufen schon so lange das ich da nichts ändern werde. Die sehe ich als Bonusanlage über die ich mich irgendwann +-2030 freuen werde.
Für die Weltreise schiebe ich im Moment 500€ monatlich auf ein Tagesgeldkonto. Da ich Reiseerfahren bin sollte das Geld bis zur Abfahrt locker reichen. (Normal braucht man <8000€ im Jahr bei Low Budget Fariante - wer Tips braucht - Melden Eingefügtes Bild )

Was ich machen will:
Da ich sparsam Lebe wollte ich nebenbei noch Geld ansparen. Am besten was flexibles das ich auch mal (wegen Reise) stilllegen kann. 300 - 400 Euro sind noch drin. Man will ja auch noch Leben. Bausparen habe ich momentan ausgeschlossen - hätte Geld immer gerne greifbar.

Was meine Bank sagt:
Meine Bank empfiehlt mir zum einen die Union Profi Rente als Riester wo ich knapp 125.-€ einzahlen soll um die max Förderquote (35%) zu bekommen. Dazu noch nen Uni Global Fond mit 100 Euro. Der Rest soll ich (wegen Sicherheit) in ein ZielsparplanPlus Packet stecken. 1,6% Zinsen + Bonuszahlungen mit den Jahren. Die Unterlagen sind schon unterwegs (Panik Eingefügtes Bild ). Im Notfall (also wenn ich ins Ausland gehe) könnte man den Riester auflösen, mit entsprechenden Kosten natürlich, - meinte mein Banker. Der Rest sei flexibel.

Meine Zweifel:
Wegen Rente bin ich mir nach Googlen und lesen hier überhaupt nicht sicher was das richtige ist. Über die VBL könnte ich noch Entgeldumwandlung machen. Da gibt ja die VBL Extra und VBL Dynamik Methode. Allerdings bin ich mir da nicht sicher was mit dem Geld passiert wenn ich den Arbeitgeber wechsle?!

Da mein Leben noch nicht so geregelt ist fällt es mir schwer was bindendes zu Unterschreiben. Wie kann ich denn einfach das Geld sinnvoll anlegen um eine Kapitalmehrung (nennt man das so?) zu erziehlen und eventuell noch ein paar steuerliche Vorteile einheimsen?


Meine Hoffnung:

Das Ihr ein bisschen Licht ins dunkel bringt und mich inspiriert was ich am besten machen kann.

Gruß

Martin

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#2 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:11

Hallo und herzlich :welcome:

Hier im Forum bist Du richtig für alle deine Fragen. :)
Erster Spartip um mehr Geld für die Reise zu haben ist, deine Unfallversicherung umändern, da Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr Mogelpackungen sind und den Vertrag deutlich erhöhen. Nenne mal den Anbieter und die Leistungen.

Du zahlst 420€ im Jahr. Gute Unfallversicherungen kann man schon für 100€ im Jahr bekommen. Das ergibt eine ersparnis von 320€. Das Geld kannst Du selber anlegen und bleibst flexibel.

Zur LV. Welcher Anbieter und welche Form hat die LV. Ist es eine Kapitallebensversicherung oder eine fondsgebundene LV?

LG Gerald

Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 03. April 2010 - 15:57

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#3 Mitglied ist offline   bluex 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:19

Hallo & willkommen im Forum!

Eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr ist sehr teuer! Besser ist es, wenn man Risiko- und Sparanlage trennt.
Eine reine Risikoversicherung würde dir wohl viel günstiger kommen.

Ich empfehle dir aber deine Finanzen mit einem seriösen Versicherungsmakler bzw. Honorarberater zu besprechen.
Er kann dir ein Finanzkonzept mit all deinen Plänen und Wünschen erarbeiten.

Hier im Forum wird das nichts, da zu viele Komponenten berücksichtigt werden müssen (eigene Pläne, steuerliche Situation, persönliche Situation, Wünsche, Ziele, Erwartungen etc.).
Eine ordentliche Finanzanalyse dauert mehrere Stunden. Diese Arbeit kann dir hier im Forum nicht abgenommen werden.

#4 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:22

Beitrag anzeigenbluex, am 18. Februar 2010 - 23:19, schrieb:

Hallo & willkommen im Forum!

Eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr ist sehr teuer! Besser ist es, wenn man Risiko- und Sparanlage trennt.
Eine reine Risikoversicherung würde dir wohl viel günstiger kommen.

Ich empfehle dir aber deine Finanzen mit einem seriösen Versicherungsmakler bzw. Honorarberater zu besprechen.
Er kann dir ein Finanzkonzept mit all deinen Plänen und Wünschen erarbeiten.

Hier im Forum wird das nichts, da zu viele Komponenten berücksichtigt werden müssen (eigene Pläne, steuerliche Situation, persönliche Situation, Wünsche, Ziele, Erwartungen etc.).
Eine ordentliche Finanzanalyse dauert mehrere Stunden. Diese Arbeit kann dir hier im Forum nicht abgenommen werden.

Dann brauch er auch nicht im Forum zu fragen. Es gibt viele kompetente User im Forum, die ihm schon weiterhelfen können. ;)

Mit Risikovorsorge und Sparen gebe ich dir recht. ;)

LG Gerald
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#5 Mitglied ist offline   bluex 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:26

Zitat

Dann brauch er auch nicht im Forum zu fragen. Es gibt viele kompetente User im Forum, die ihm schon weiterhelfen können. ;)



Ja, aber niemand kennt die persönliche Situationen. Sicherlich gibt es hier sehr kompetente User, die aber für fehlerhafte Ratschläge hier - anders als ein Versicherungsmakler oder Honorarberater- nicht haften. Die Tipps der kompetenten User können nur eine Anregung sein.

Dieser Beitrag wurde von bluex bearbeitet: 18. Februar 2010 - 23:27


#6 Mitglied ist offline   Wertleo 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:30

Hi

Ja wow - das geht aber fix hier.

Na gut.

1. Lebensversicherung Allianz: Garantiekapitel 2039 23117 Euro. Ist in keine Fond beteiligt. Läuft seit 1998.

2. Unfall 1 Allianz: Läuft sein 1998. Dachte das ist was gutes mit der GARANTIERTEN BEITRAGSRÜCKZAHLUNG.

max Invaliditätsleistung 200000DM
KHTG 10DM
Genesungsgeld 10DM
Todesfall 10000DM
Bergungskosten 5000DM
Kosmetisches 5000DM

3. Unfall 2 Versicherungskammer Bayern: Die wollte ich eigentlich ändern läuft auch schon ewig. Kostet jährlich 62€

Invalidität 80000DM
Vollinvalidität 160000DM
KHTG 40DM
Todesfall 20000DM
Bergungskosten 5000DM
Kosmetisches 2000DM

4. Unfall 3 durch Kreditkart: Irgendwas muss da weg. Eingefügtes Bild


Gruß - bin mit Tips zufrieden. Wenn es zu viel wird muss ein Berater her.

Martin

Dieser Beitrag wurde von Wertleo bearbeitet: 18. Februar 2010 - 23:33


#7 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:31

Beitrag anzeigenbluex, am 18. Februar 2010 - 23:26, schrieb:

Zitat

Dann brauch er auch nicht im Forum zu fragen. Es gibt viele kompetente User im Forum, die ihm schon weiterhelfen können. ;)


Ja, aber niemand kennt die persönliche Situationen. Sicherlich gibt es hier sehr kompetente User, die aber für fehlerhafte Ratschläge hier - anders als ein Versicherungsmakler oder Honorarberater- nicht haften. Die Tipps der kompetenten User können nur eine Anregung sein.

Ganz einfach...Richtlinie zur Themeneröffnung. Bald gibt es eine neue Richtlinie mit besserer Struktur. ;)
Es ist ja schon mal gut, das er den Weg ins Forum gefunden hat und hier kann er sich Wissen aneignen, das er dann in einem Beratungsgespräch einbringen kann. Mir hat das Forum sehr weit geholfen.
So...jetzt zurück zum Thema.

LG Gerald
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#8 Mitglied ist offline   Wertleo 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:38

Hi

Danke - wär mir sehr recht.

Ich will mir erstmal selber einen Überblick schaffen.

Gruß

#9 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:39

Beitrag anzeigenWertleo, am 18. Februar 2010 - 23:30, schrieb:

Hi

Ja wow - das geht aber fix hier.

Na gut.

1. Lebensversicherung Allianz: Garantiekapitel 2039 23117 Euro. Ist in keine Fond beteiligt. Läuft seit 1998.

2. Unfall 1 Allianz: Läuft sein 1998. Dachte das ist was gutes mit der GARANTIERTEN BEITRAGSRÜCKZAHLUNG.

max Invaliditätsleistung 200000DM
KHTG 10DM
Genesungsgeld 10DM
Todesfall 10000DM
Bergungskosten 5000DM
Kosmetisches 5000DM

3. Unfall 2 Versicherungskammer Bayern: Die wollte ich eigentlich ändern läuft auch schon ewig. Kostet jährlich 62€

Invalidität 80000DM
Vollinvalidität 160000DM
KHTG 40DM
Todesfall 20000DM
Bergungskosten 5000DM
Kosmetisches 2000DM

4. Unfall 3 durch Kreditkart: Irgendwas muss da weg. Eingefügtes Bild


Gruß - bin mit Tips zufrieden. Wenn es zu viel wird muss ein Berater her.

Martin

LV ist gut. Nicht kündigen, oder ähnliches. Gute Verzinsung und Steuerbefreiung.

Du hast 2 UVs oder 3? Sehe ich das richtig?

Allianz
max Invaliditätsleistung 200000DM
KHTG 10DM kann raus, da es den Vertrag teurer macht.
Genesungsgeld 10DM kann raus, da es den Vertrag teurer macht.
Todesfall 10000DM kann raus, da es den Vertrag teurer macht.
Bergungskosten 5000DM
Kosmetisches 5000DM

Ist eine Progression vereinbart? Allianz müsste 500% haben. Ist der Vertrag auch mal aktualisiert wurden? Stichwort Zeckenbiss.

LG Gerald
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#10 Mitglied ist offline   Wertleo 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:44

Hi

Nein da ist noch nichts aktualisiert worden. Die läuft seit der Lehre. Hab ich das ganze Studium ( wo Geld eh knapp ist) schön weiter gezahlt. Hat mich auch nicht wirklich interessiert - aber deswegen bin ich ja jetzt hier.
Hab die alten Verträge (die werden ja schon gelb) durchgesehen. Da ist keine Progression vereinbart.

Variante 2 wurde mehr aus Angst nach einem schlimmen Unfall eines Freundes abgeschlossen.

Variante 3 ist halt dabei - wobei ich die Karte wohl auch kündigen werden da es gute auch umsonst (z.B. DKB) gibt.

Gruß

Dieser Beitrag wurde von Wertleo bearbeitet: 18. Februar 2010 - 23:47


#11 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 23:53

Beitrag anzeigenWertleo, am 18. Februar 2010 - 23:44, schrieb:

Hi

Nein da ist noch nichts aktualisiert worden. Die läuft seit der Lehre. Hab ich das ganze Studium ( wo Geld eh knapp ist) schön weiter gezahlt. Hat mich auch nicht wirklich interessiert - aber deswegen bin ich ja jetzt hier.
Variante 2 wurde mehr aus Angst nach einem schlimmen Unfall eines Freundes abgeschlossen.
Variante 3 ist halt dabei - wobei ich die Karte wohl auch kündigen werden da es gute auch umsonst (z.B. DKB) gibt.

Gruß

Also hast Du 3 Verträge.
Wo Geld knapp war nen teuren Vertrag bezahlt. :)

Also 3 Verträge brauchst Du nicht. Wichtig wäre es, bei deiner Allianzpolice die zusätzliche Sparoption herauszunehmen und den Vertrag gegebenfalls aktualisieren. Aber einen Einjahresvertrag nehmen
Was ist bei einer UV zu beachten:

1. man sollte eher eine hohe Grundsumme nehmen als eine hohe Progression.
2. sonstige Zusätze wie KHTG uws. braucht man nicht, da der Vertrag dadurch teurer wird.
3. keine zusätzliche Unfallrente, macht den Vertrag auch teurer.
4. Gliedertaxe

Du kannst auch mehrere UV vergleichen und eine neue UV abschließen. Das musst Du dann aber selber wissen. :)

Zitat

Was meine Bank sagt:
Meine Bank empfiehlt mir zum einen die Union Profi Rente als Riester wo ich knapp 125.-€ einzahlen soll um die max Förderquote (35%) zu bekommen. Dazu noch nen Uni Global Fond mit 100 Euro. Der Rest soll ich (wegen Sicherheit) in ein ZielsparplanPlus Packet stecken. 1,6% Zinsen + Bonuszahlungen mit den Jahren. Die Unterlagen sind schon unterwegs (Panik Eingefügtes Bild ). Im Notfall (also wenn ich ins Ausland gehe) könnte man den Riester auflösen, mit entsprechenden Kosten natürlich, - meinte mein Banker. Der Rest sei flexibel.

Zum Thema Riester kannst Du hier im Forum sehr viele informative Threads finden und dich informieren. Also nix überstürzen. ;)

Zu riestern ist nicht verkehrt, dadurch, das Du nicht genau weist, ob Du in Deutschland bleibst, ist es schwierig eine konkrete Empfehlung zu geben.
Falls Du einen Riestervertrag mal kündigen musst, weil Du ins Ausland gehst kommt schon mal kein Uni Profi Rente in Frage. Eher ein Banksparplan. Außerdem sind Fondsriester sehr teuer und beinhalten ein hohes Risiko.

Zum Thema Fonds....schau mal in die Musterdepots.

Da Du in 10 Jahren ein Haus kaufen willst, ist es wichtig sichere Anlagen zu wählen. TG, FG.

500€ sparst Du ja schon jeden Monat aufs TG.
Das würde in 10 Jahren ein Guthaben von mehr als 60000€ aufweisen. Plus deine Aktien und jährlichen Ersparnisse aus der UV, wenn Du es gut anlegst.
Zusätzlich möchtest Du ja noch bis zu 400€ im Monat beiseite legen. Ergibt in 10 Jahren mehr als 50000€

Also zusammen mehr als 110000€.

Man könnte jetzt, wenn Du 900€ jeden Monat beiseite legst es so aufteilen. 700€ TG, FG. 200€ in Fonds, ETFs. Ist aber nur ein Vorschlag. Du wirst bestimmt noch andere Meinungen hören.

LG Gerald

Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 19. Februar 2010 - 00:59

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#12 Mitglied ist offline   el galleta 

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Geschrieben 19. Februar 2010 - 08:06

Beitrag anzeigenGerald1502, am 18. Februar 2010 - 23:53, schrieb:

Was ist bei einer UV zu beachten:
1. man sollte eher eine hohe Grundsumme nehmen als eine hohe Progression.

Das ist falsch, vor allem dann, wenn wie hier (noch) kein Wohneigentum besteht. Hatten wir schon zig mal diskutiert. Beispiel hier.

50.000 EUR (+/- 10.000 EUR je nach persönlicher Situation) und ne 500er Progression reichen dicke und kosten selbst mit deutlich überdurchschnittlichen Bedingungen viel weniger als 100 EUR.

EDIT: ansonsten stimme ich Dir zu ;)

saludos,
el galleta

Dieser Beitrag wurde von el galleta bearbeitet: 19. Februar 2010 - 08:07

meine 2008er RK3-BIP-Depots
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#13 Mitglied ist offline   Wertleo 

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Geschrieben 19. Februar 2010 - 09:26

Hi

So:

Gerald: Da hatte ich gestern Abend ja schon Angst bekommen mit dem letzten Post - war ja anscheinend doch nicht so wichtig :-)

Zu den UV:

Ich werde mich da auf jedenfall auch noch einmal beraten lassen. Da soll einmal einer von denen vorbeikommen. Vielleicht kann ich die Verträge ja meinen Vorstellungen anpassen. Hab gestern noch einmal die Unfall 1 Police durchgelesen und festgestelld das die Prämienrückgewähr nur für (damals) 580Mark jährlich gilt. Ich war immer der Meinung das ich nahezu alle Beiträge erstattet bekomme wenn ich Unfallfrei bleibe. Für denn Fall das ich kündige: Muss ich denn mit irgendwelchen Verlusten rechnen? Momentan sind knapp 2800€ auf dem UV-Konto.

Die Unfall 2 scheint ja dann gar nicht so schlecht zu sein. Habe gerade eben bei der WGV die gleichen Daten in den Beitragsrechner eingegeben und erstaunt festgestellt das dort die Versicherung (mit Rabat ÖD) fast doppelt so teuer ist ?!?

Die Kreditkarte wird definitiv gekündigt - diese Kombipackungen mag ich überhaupt nicht. Kostet auch 20 Euro im Jahr. Mit der DKB habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.


Zurück zum eigentlichen Thema:
Eines habe ich jetzt begriffen - ZEIT LASSEN. Mein Bankmensch hat mich da ja schon wieder ordentlich in eine Richtung gedrängt. Und mit dem bin ich noch per DU. Ist glaub ich nicht so gut bei finanziellen Geschäften. Seis drum.

Zitat

Zu riestern ist nicht verkehrt, dadurch, das Du nicht genau weist, ob Du in Deutschland bleibst, ist es schwierig eine konkrete Empfehlung zu geben.
Falls Du einen Riestervertrag mal kündigen musst, weil Du ins Ausland gehst kommt schon mal kein Uni Profi Rente in Frage. Eher ein Banksparplan. Außerdem sind Fondsriester sehr teuer und beinhalten ein hohes Risiko.


Nach mehreren Onlinelesestunden dachte ich jetzt das Fondriestern für junge Leute wie mich eines der besten Möglichkeiten ist? Was ist denn nun mir der Entgeldumwandlungsgeschichte? Ist das sinnvoll von der VBL. Ich Blick bald nicht mehr durch :unsure: Will doch einfach bisschen was auf die Seite bringen und Flexibel bleiben.

Das System 700 TG, 200 Fond hatte ich mir auch schon so gedacht. Fragt sich eigentlich nur noch was genau.



Gruß

Martin

#14 Mitglied ist offline   täubchen 

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Geschrieben 19. Februar 2010 - 10:58

Beitrag anzeigenWertleo, am 18. Februar 2010 - 23:01, schrieb:

Wegen Rente bin ich mir nach Googlen und lesen hier überhaupt nicht sicher was das richtige ist. Über die VBL könnte ich noch Entgeldumwandlung machen. Da gibt ja die VBL Extra und VBL Dynamik Methode. Allerdings bin ich mir da nicht sicher was mit dem Geld passiert wenn ich den Arbeitgeber wechsle?!


Das ist kein schlechter Gedanke auch wenn er nicht viel mit deinen mittelfristigen Plänen zu tun hat. Aber: Du sparst Sozialabgaben und Steuern und hast neben gesetzlicher Rente und betrieblicher Absicherung noch ein weiteres Standbein im Alter. Dieses Einkommen mußt Du dann bei der Auszahlung versteuern. Leider ist man dabei nicht flexibel, was die Auszahlung betrifft. I.d.R wird ausgezahlt, wenn auch die gesetzliche Rente ausgezahlt wird.
Die erreichten Auszahlungsbeiträge bleiben auch beim Arbeitgeberwechsel erhalten.
Entgeldumwandlung ist also kein Vermögensaufbau sondern Altervorsorge, wenn auch - wie ich finde - keine schlechte.

Dieser Beitrag wurde von täubchen bearbeitet: 19. Februar 2010 - 11:01


#15 Mitglied ist offline   el galleta 

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Geschrieben 19. Februar 2010 - 11:37

Beitrag anzeigenWertleo, am 19. Februar 2010 - 09:26, schrieb:

Nach mehreren Onlinelesestunden dachte ich jetzt das Fondriestern für junge Leute wie mich eines der besten Möglichkeiten ist? Was ist denn nun mir der Entgeldumwandlungsgeschichte? Ist das sinnvoll von der VBL. Ich Blick bald nicht mehr durch :unsure: Will doch einfach bisschen was auf die Seite bringen und Flexibel bleiben.

Hm, flexibel einerseits und Fonds, Riester und VBL andererseits passen nicht gut zusammen.

Mal ein kurzer Abriss:
1. In Sachen Altersvorsorge bieten Fonds-Geschichten für junge Leute die größten Chancen, das ist wohl wahr. Man benötigt dafür aber nicht unbedingt einen "Mantel", kann man selber machen.
2. Die VBL bietet dafür mit der "dynamik"-Variante m.E. ein gutes Produkt an (ich nutze es ergänzend auch), such mal im Forum danach.
3. Bei Riester musst Du Dich grundsätzlich entscheiden: Fonds, Versicherung oder Banksparplan? Hat alles Vor- und Nachteile.
4. Die VBLextra wurde von Stiftung Warentest hoch gelobt.

saludos,
el galleta
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#16 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 19. Februar 2010 - 14:18

Beitrag anzeigenel galleta, am 19. Februar 2010 - 08:06, schrieb:

Beitrag anzeigenGerald1502, am 18. Februar 2010 - 23:53, schrieb:

Was ist bei einer UV zu beachten:
1. man sollte eher eine hohe Grundsumme nehmen als eine hohe Progression.

Das ist falsch, vor allem dann, wenn wie hier (noch) kein Wohneigentum besteht. Hatten wir schon zig mal diskutiert. Beispiel hier.

50.000 EUR (+/- 10.000 EUR je nach persönlicher Situation) und ne 500er Progression reichen dicke und kosten selbst mit deutlich überdurchschnittlichen Bedingungen viel weniger als 100 EUR.

EDIT: ansonsten stimme ich Dir zu ;)

saludos,
el galleta

Hey El Galleta

Es kommt schon auf die persönliche Situation an, aber laut Statistik liegen die Invaliditätsgrade meist zwischen 1-34% und eine Progression greift erst ab 25% Invalidität. Also ist es schon gut, eine ausreichende Grundsumme mit einer etwas niedrigeren Progression zu vereinbaren.
Beispiel DVAG. GS 30000€ und 1000% Progression. Da würde man bei einem Invaliditätsgrad von 20% nicht viel bekommen. Ist jetzt nur ein Beispiel und brauch auch jetzt nicht diskutiert zu werden.

Es gibt auch Faustformeln wonach man sich orientieren kann. Bei einem 30 jährigen ungefähr 6mal das Jahresgehalt. Je älter man wird, umso niedriger setzt man das Jahresgehalt an. Das gilt aber, wenn man keine BU hat. :)

LG Gerald
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Geschrieben 19. Februar 2010 - 16:16

Beitrag anzeigenGerald1502, am 19. Februar 2010 - 14:18, schrieb:

laut Statistik liegen die Invaliditätsgrade meist zwischen 1-34% und eine Progression greift erst ab 25% Invalidität. Also ist es schon gut, eine ausreichende Grundsumme mit einer etwas niedrigeren Progression zu vereinbaren.

Warum? Nenne doch bitte mal ein konkretes Beispiel, bei dem man eine Summe benötigt, die man bei den von Dir genannten Invaliditätsgraden mit einer Grundsumme von sagen wir 50.000 EUR NICHT abdeckt. Bin gespannt. :-

saludos,
el galleta
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#18 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 19. Februar 2010 - 16:38

Beitrag anzeigenel galleta, am 19. Februar 2010 - 16:16, schrieb:

Beitrag anzeigenGerald1502, am 19. Februar 2010 - 14:18, schrieb:

laut Statistik liegen die Invaliditätsgrade meist zwischen 1-34% und eine Progression greift erst ab 25% Invalidität. Also ist es schon gut, eine ausreichende Grundsumme mit einer etwas niedrigeren Progression zu vereinbaren.

Warum? Nenne doch bitte mal ein konkretes Beispiel, bei dem man eine Summe benötigt, die man bei den von Dir genannten Invaliditätsgraden mit einer Grundsumme von sagen wir 50.000 EUR NICHT abdeckt. Bin gespannt. :-

saludos,
el galleta

Zum Thema Unfallversicherung habe ich alle wichtigen Punkte genannt, die so stimmen. Den Grundsatz eine niedrige Grundsumme bei hoher Progression ist verkehrt. Beispiele werde ich nicht nennen. Zahlen habe ich auch nicht genannt. Kannst dich gerne per PN an mich wenden. :)

Was noch nicht bekannt ist, ob Wertleo eine DU hat.

LG Gerald
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#19 Mitglied ist offline   el galleta 

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Geschrieben 19. Februar 2010 - 17:20

Beitrag anzeigenGerald1502, am 19. Februar 2010 - 16:38, schrieb:

Den Grundsatz eine niedrige Grundsumme bei hoher Progression ist verkehrt. Beispiele werde ich nicht nennen.

Schade, damit bleibt es eine unbelegte und unrichtige Behauptung, denn der Rat, eine hohe Grundsumme bei niedriger Progression zu wählen, ist falsch. Es sind für den TO, der kein Wohneigentum besitzt, keine Schäden absehbar, die eine Unfallversicherung mit den von mir genannten Werten nicht decken könnte. Niemand benötigt eine fünfstellige Summe als Unfallleistung (BU ist eine andere Baustelle), wenn er einen Finger verliert.

saludos,
el galleta
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#20 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 19. Februar 2010 - 17:29

Beitrag anzeigenel galleta, am 19. Februar 2010 - 17:20, schrieb:

Beitrag anzeigenGerald1502, am 19. Februar 2010 - 16:38, schrieb:

Den Grundsatz eine niedrige Grundsumme bei hoher Progression ist verkehrt. Beispiele werde ich nicht nennen.

Schade, damit bleibt es eine unbelegte und unrichtige Behauptung, denn der Rat, eine hohe Grundsumme bei niedriger Progression zu wählen, ist falsch. Es sind für den TO, der kein Wohneigentum besitzt, keine Schäden absehbar, die eine Unfallversicherung mit den von mir genannten Werten nicht decken könnte. Niemand benötigt eine fünfstellige Summe als Unfallleistung (BU ist eine andere Baustelle), wenn er einen Finger verliert.

saludos,
el galleta

Ist jetzt nur ne Frage.

Woran orientiert sich die auszuzahlende Invaliditätsleistung bei z.B. 20% Invalidität?

1. an der Grundsumme
2. an der bei Vollinvalidität.

LG Gerald
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