Wertleo

Hilfe Riester Entgeldumwandlung ÖD - was tun?!?

52 Beiträge in diesem Thema

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Hallo

 

Ich bin neu hier im Forum da ich ein paar unabhängige Meinungen zu meinen Vorsorgeplänen haben möchte. Da bin ich doch hier richtig - oder?. Ich bin ein eher technisch versierter Mensch und tu mich sehr schwer mit dem ganzen Finanzzeugs. Damit ich aber jetzt keine falsche Entscheidung treffe bin ich bei euch gelandet. Also schon mal danke für die Antworten.

 

So. Meine Situation:

 

Ich arbeite im öffentlichen Dienst und beziehe ein Jahresgehalt von 40000.

 

Als Single (30J) habe ich noch keine konkreten Pläne was die Zukunft betrifft. Kinder sind erstmal nicht in aussicht (es sei denn meine Freundin überrascht mich w00t.gif ). Irgendwann (denk spätestens wenn ich um die 40 bin) möchte ich gerne ein Haus kaufen. Allerdings ist noch völlig offen wo genau. Ich will nicht ausschließen das ich Deutschland verlassen werde. Aber im Moment wie gesagt alles noch unsicher. In spätestens 3 - 5 Jahren will ich noch eine Weltreise für 2 Jahre machen -> ist wichtig wegen flexibler Anlage.

 

 

Was ich schon habe:

Lebensversicherung in die ich schon seit meinem 17ten Lebensjahr einzahle. Im Moment monatlich knapp 50.

Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr. Auch schon seit dem 17ten. Knapp 35 monatlich.

VBL Klassik (pflicht) über neuen Arbeitgeber. Auch knapp 50 monatlich.

Ein paar Aktien < 5000

 

Was ich momentan mache:

Die LV und UV laufen schon so lange das ich da nichts ändern werde. Die sehe ich als Bonusanlage über die ich mich irgendwann +-2030 freuen werde.

Für die Weltreise schiebe ich im Moment 500 monatlich auf ein Tagesgeldkonto. Da ich Reiseerfahren bin sollte das Geld bis zur Abfahrt locker reichen. (Normal braucht man <8000 im Jahr bei Low Budget Fariante - wer Tips braucht - Melden thumbsup.gif )

 

Was ich machen will:

Da ich sparsam Lebe wollte ich nebenbei noch Geld ansparen. Am besten was flexibles das ich auch mal (wegen Reise) stilllegen kann. 300 - 400 Euro sind noch drin. Man will ja auch noch Leben. Bausparen habe ich momentan ausgeschlossen - hätte Geld immer gerne greifbar.

 

Was meine Bank sagt:

Meine Bank empfiehlt mir zum einen die Union Profi Rente als Riester wo ich knapp 125.- einzahlen soll um die max Förderquote (35%) zu bekommen. Dazu noch nen Uni Global Fond mit 100 Euro. Der Rest soll ich (wegen Sicherheit) in ein ZielsparplanPlus Packet stecken. 1,6% Zinsen + Bonuszahlungen mit den Jahren. Die Unterlagen sind schon unterwegs (Panik huh.gif ). Im Notfall (also wenn ich ins Ausland gehe) könnte man den Riester auflösen, mit entsprechenden Kosten natürlich, - meinte mein Banker. Der Rest sei flexibel.

 

Meine Zweifel:

Wegen Rente bin ich mir nach Googlen und lesen hier überhaupt nicht sicher was das richtige ist. Über die VBL könnte ich noch Entgeldumwandlung machen. Da gibt ja die VBL Extra und VBL Dynamik Methode. Allerdings bin ich mir da nicht sicher was mit dem Geld passiert wenn ich den Arbeitgeber wechsle?!

 

Da mein Leben noch nicht so geregelt ist fällt es mir schwer was bindendes zu Unterschreiben. Wie kann ich denn einfach das Geld sinnvoll anlegen um eine Kapitalmehrung (nennt man das so?) zu erziehlen und eventuell noch ein paar steuerliche Vorteile einheimsen?

 

 

Meine Hoffnung:

 

Das Ihr ein bisschen Licht ins dunkel bringt und mich inspiriert was ich am besten machen kann.

 

Gruß

 

Martin

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Hallo und herzlich :welcome:

 

Hier im Forum bist Du richtig für alle deine Fragen. :)

Erster Spartip um mehr Geld für die Reise zu haben ist, deine Unfallversicherung umändern, da Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr Mogelpackungen sind und den Vertrag deutlich erhöhen. Nenne mal den Anbieter und die Leistungen.

 

Du zahlst 420€ im Jahr. Gute Unfallversicherungen kann man schon für 100€ im Jahr bekommen. Das ergibt eine ersparnis von 320€. Das Geld kannst Du selber anlegen und bleibst flexibel.

 

Zur LV. Welcher Anbieter und welche Form hat die LV. Ist es eine Kapitallebensversicherung oder eine fondsgebundene LV?

 

LG Gerald

bearbeitet von Gerald1502

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Hallo & willkommen im Forum!

 

Eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr ist sehr teuer! Besser ist es, wenn man Risiko- und Sparanlage trennt.

Eine reine Risikoversicherung würde dir wohl viel günstiger kommen.

 

Ich empfehle dir aber deine Finanzen mit einem seriösen Versicherungsmakler bzw. Honorarberater zu besprechen.

Er kann dir ein Finanzkonzept mit all deinen Plänen und Wünschen erarbeiten.

 

Hier im Forum wird das nichts, da zu viele Komponenten berücksichtigt werden müssen (eigene Pläne, steuerliche Situation, persönliche Situation, Wünsche, Ziele, Erwartungen etc.).

Eine ordentliche Finanzanalyse dauert mehrere Stunden. Diese Arbeit kann dir hier im Forum nicht abgenommen werden.

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Hallo & willkommen im Forum!

 

Eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr ist sehr teuer! Besser ist es, wenn man Risiko- und Sparanlage trennt.

Eine reine Risikoversicherung würde dir wohl viel günstiger kommen.

 

Ich empfehle dir aber deine Finanzen mit einem seriösen Versicherungsmakler bzw. Honorarberater zu besprechen.

Er kann dir ein Finanzkonzept mit all deinen Plänen und Wünschen erarbeiten.

 

Hier im Forum wird das nichts, da zu viele Komponenten berücksichtigt werden müssen (eigene Pläne, steuerliche Situation, persönliche Situation, Wünsche, Ziele, Erwartungen etc.).

Eine ordentliche Finanzanalyse dauert mehrere Stunden. Diese Arbeit kann dir hier im Forum nicht abgenommen werden.

Dann brauch er auch nicht im Forum zu fragen. Es gibt viele kompetente User im Forum, die ihm schon weiterhelfen können. ;)

 

Mit Risikovorsorge und Sparen gebe ich dir recht. ;)

 

LG Gerald

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Dann brauch er auch nicht im Forum zu fragen. Es gibt viele kompetente User im Forum, die ihm schon weiterhelfen können. ;)

 

 

Ja, aber niemand kennt die persönliche Situationen. Sicherlich gibt es hier sehr kompetente User, die aber für fehlerhafte Ratschläge hier - anders als ein Versicherungsmakler oder Honorarberater- nicht haften. Die Tipps der kompetenten User können nur eine Anregung sein.

bearbeitet von bluex

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Hi

 

Ja wow - das geht aber fix hier.

 

Na gut.

 

1. Lebensversicherung Allianz: Garantiekapitel 2039 23117 Euro. Ist in keine Fond beteiligt. Läuft seit 1998.

 

2. Unfall 1 Allianz: Läuft sein 1998. Dachte das ist was gutes mit der GARANTIERTEN BEITRAGSRÜCKZAHLUNG.

 

max Invaliditätsleistung 200000DM

KHTG 10DM

Genesungsgeld 10DM

Todesfall 10000DM

Bergungskosten 5000DM

Kosmetisches 5000DM

 

3. Unfall 2 Versicherungskammer Bayern: Die wollte ich eigentlich ändern läuft auch schon ewig. Kostet jährlich 62

 

Invalidität 80000DM

Vollinvalidität 160000DM

KHTG 40DM

Todesfall 20000DM

Bergungskosten 5000DM

Kosmetisches 2000DM

 

4. Unfall 3 durch Kreditkart: Irgendwas muss da weg. ohmy.gif

 

 

Gruß - bin mit Tips zufrieden. Wenn es zu viel wird muss ein Berater her.

 

Martin

bearbeitet von Wertleo

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Dann brauch er auch nicht im Forum zu fragen. Es gibt viele kompetente User im Forum, die ihm schon weiterhelfen können. ;)

 

Ja, aber niemand kennt die persönliche Situationen. Sicherlich gibt es hier sehr kompetente User, die aber für fehlerhafte Ratschläge hier - anders als ein Versicherungsmakler oder Honorarberater- nicht haften. Die Tipps der kompetenten User können nur eine Anregung sein.

Ganz einfach...Richtlinie zur Themeneröffnung. Bald gibt es eine neue Richtlinie mit besserer Struktur. ;)

Es ist ja schon mal gut, das er den Weg ins Forum gefunden hat und hier kann er sich Wissen aneignen, das er dann in einem Beratungsgespräch einbringen kann. Mir hat das Forum sehr weit geholfen.

So...jetzt zurück zum Thema.

 

LG Gerald

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Hi

 

Danke - wär mir sehr recht.

 

Ich will mir erstmal selber einen Überblick schaffen.

 

Gruß

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Geschrieben

Hi

 

Ja wow - das geht aber fix hier.

 

Na gut.

 

1. Lebensversicherung Allianz: Garantiekapitel 2039 23117 Euro. Ist in keine Fond beteiligt. Läuft seit 1998.

 

2. Unfall 1 Allianz: Läuft sein 1998. Dachte das ist was gutes mit der GARANTIERTEN BEITRAGSRÜCKZAHLUNG.

 

max Invaliditätsleistung 200000DM

KHTG 10DM

Genesungsgeld 10DM

Todesfall 10000DM

Bergungskosten 5000DM

Kosmetisches 5000DM

 

3. Unfall 2 Versicherungskammer Bayern: Die wollte ich eigentlich ändern läuft auch schon ewig. Kostet jährlich 62

 

Invalidität 80000DM

Vollinvalidität 160000DM

KHTG 40DM

Todesfall 20000DM

Bergungskosten 5000DM

Kosmetisches 2000DM

 

4. Unfall 3 durch Kreditkart: Irgendwas muss da weg. ohmy.gif

 

 

Gruß - bin mit Tips zufrieden. Wenn es zu viel wird muss ein Berater her.

 

Martin

LV ist gut. Nicht kündigen, oder ähnliches. Gute Verzinsung und Steuerbefreiung.

 

Du hast 2 UVs oder 3? Sehe ich das richtig?

 

Allianz

max Invaliditätsleistung 200000DM

KHTG 10DM kann raus, da es den Vertrag teurer macht.

Genesungsgeld 10DM kann raus, da es den Vertrag teurer macht.

Todesfall 10000DM kann raus, da es den Vertrag teurer macht.

Bergungskosten 5000DM

Kosmetisches 5000DM

 

Ist eine Progression vereinbart? Allianz müsste 500% haben. Ist der Vertrag auch mal aktualisiert wurden? Stichwort Zeckenbiss.

 

LG Gerald

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Hi

 

Nein da ist noch nichts aktualisiert worden. Die läuft seit der Lehre. Hab ich das ganze Studium ( wo Geld eh knapp ist) schön weiter gezahlt. Hat mich auch nicht wirklich interessiert - aber deswegen bin ich ja jetzt hier.

Hab die alten Verträge (die werden ja schon gelb) durchgesehen. Da ist keine Progression vereinbart.

 

Variante 2 wurde mehr aus Angst nach einem schlimmen Unfall eines Freundes abgeschlossen.

 

Variante 3 ist halt dabei - wobei ich die Karte wohl auch kündigen werden da es gute auch umsonst (z.B. DKB) gibt.

 

Gruß

bearbeitet von Wertleo

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Hi

 

Nein da ist noch nichts aktualisiert worden. Die läuft seit der Lehre. Hab ich das ganze Studium ( wo Geld eh knapp ist) schön weiter gezahlt. Hat mich auch nicht wirklich interessiert - aber deswegen bin ich ja jetzt hier.

Variante 2 wurde mehr aus Angst nach einem schlimmen Unfall eines Freundes abgeschlossen.

Variante 3 ist halt dabei - wobei ich die Karte wohl auch kündigen werden da es gute auch umsonst (z.B. DKB) gibt.

 

Gruß

Also hast Du 3 Verträge.

Wo Geld knapp war nen teuren Vertrag bezahlt. :)

 

Also 3 Verträge brauchst Du nicht. Wichtig wäre es, bei deiner Allianzpolice die zusätzliche Sparoption herauszunehmen und den Vertrag gegebenfalls aktualisieren. Aber einen Einjahresvertrag nehmen

Was ist bei einer UV zu beachten:

 

1. man sollte eher eine hohe Grundsumme nehmen als eine hohe Progression.

2. sonstige Zusätze wie KHTG uws. braucht man nicht, da der Vertrag dadurch teurer wird.

3. keine zusätzliche Unfallrente, macht den Vertrag auch teurer.

4. Gliedertaxe

 

Du kannst auch mehrere UV vergleichen und eine neue UV abschließen. Das musst Du dann aber selber wissen. :)

 

Was meine Bank sagt:

Meine Bank empfiehlt mir zum einen die Union Profi Rente als Riester wo ich knapp 125.-€ einzahlen soll um die max Förderquote (35%) zu bekommen. Dazu noch nen Uni Global Fond mit 100 Euro. Der Rest soll ich (wegen Sicherheit) in ein ZielsparplanPlus Packet stecken. 1,6% Zinsen + Bonuszahlungen mit den Jahren. Die Unterlagen sind schon unterwegs (Panik Eingefügtes Bild ). Im Notfall (also wenn ich ins Ausland gehe) könnte man den Riester auflösen, mit entsprechenden Kosten natürlich, - meinte mein Banker. Der Rest sei flexibel.

Zum Thema Riester kannst Du hier im Forum sehr viele informative Threads finden und dich informieren. Also nix überstürzen. ;)

 

Zu riestern ist nicht verkehrt, dadurch, das Du nicht genau weist, ob Du in Deutschland bleibst, ist es schwierig eine konkrete Empfehlung zu geben.

Falls Du einen Riestervertrag mal kündigen musst, weil Du ins Ausland gehst kommt schon mal kein Uni Profi Rente in Frage. Eher ein Banksparplan. Außerdem sind Fondsriester sehr teuer und beinhalten ein hohes Risiko.

 

Zum Thema Fonds....schau mal in die Musterdepots.

 

Da Du in 10 Jahren ein Haus kaufen willst, ist es wichtig sichere Anlagen zu wählen. TG, FG.

 

500€ sparst Du ja schon jeden Monat aufs TG.

Das würde in 10 Jahren ein Guthaben von mehr als 60000€ aufweisen. Plus deine Aktien und jährlichen Ersparnisse aus der UV, wenn Du es gut anlegst.

Zusätzlich möchtest Du ja noch bis zu 400€ im Monat beiseite legen. Ergibt in 10 Jahren mehr als 50000€

 

Also zusammen mehr als 110000€.

 

Man könnte jetzt, wenn Du 900€ jeden Monat beiseite legst es so aufteilen. 700€ TG, FG. 200€ in Fonds, ETFs. Ist aber nur ein Vorschlag. Du wirst bestimmt noch andere Meinungen hören.

 

LG Gerald

bearbeitet von Gerald1502

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Was ist bei einer UV zu beachten:

1. man sollte eher eine hohe Grundsumme nehmen als eine hohe Progression.

Das ist falsch, vor allem dann, wenn wie hier (noch) kein Wohneigentum besteht. Hatten wir schon zig mal diskutiert. Beispiel hier.

 

50.000 EUR (+/- 10.000 EUR je nach persönlicher Situation) und ne 500er Progression reichen dicke und kosten selbst mit deutlich überdurchschnittlichen Bedingungen viel weniger als 100 EUR.

 

EDIT: ansonsten stimme ich Dir zu ;)

 

saludos,

el galleta

bearbeitet von el galleta

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Hi

 

So:

 

Gerald: Da hatte ich gestern Abend ja schon Angst bekommen mit dem letzten Post - war ja anscheinend doch nicht so wichtig :-)

 

Zu den UV:

 

Ich werde mich da auf jedenfall auch noch einmal beraten lassen. Da soll einmal einer von denen vorbeikommen. Vielleicht kann ich die Verträge ja meinen Vorstellungen anpassen. Hab gestern noch einmal die Unfall 1 Police durchgelesen und festgestelld das die Prämienrückgewähr nur für (damals) 580Mark jährlich gilt. Ich war immer der Meinung das ich nahezu alle Beiträge erstattet bekomme wenn ich Unfallfrei bleibe. Für denn Fall das ich kündige: Muss ich denn mit irgendwelchen Verlusten rechnen? Momentan sind knapp 2800 auf dem UV-Konto.

 

Die Unfall 2 scheint ja dann gar nicht so schlecht zu sein. Habe gerade eben bei der WGV die gleichen Daten in den Beitragsrechner eingegeben und erstaunt festgestellt das dort die Versicherung (mit Rabat ÖD) fast doppelt so teuer ist ?!?

 

Die Kreditkarte wird definitiv gekündigt - diese Kombipackungen mag ich überhaupt nicht. Kostet auch 20 Euro im Jahr. Mit der DKB habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

 

 

Zurück zum eigentlichen Thema:

Eines habe ich jetzt begriffen - ZEIT LASSEN. Mein Bankmensch hat mich da ja schon wieder ordentlich in eine Richtung gedrängt. Und mit dem bin ich noch per DU. Ist glaub ich nicht so gut bei finanziellen Geschäften. Seis drum.

 

Zu riestern ist nicht verkehrt, dadurch, das Du nicht genau weist, ob Du in Deutschland bleibst, ist es schwierig eine konkrete Empfehlung zu geben.

Falls Du einen Riestervertrag mal kündigen musst, weil Du ins Ausland gehst kommt schon mal kein Uni Profi Rente in Frage. Eher ein Banksparplan. Außerdem sind Fondsriester sehr teuer und beinhalten ein hohes Risiko.

 

Nach mehreren Onlinelesestunden dachte ich jetzt das Fondriestern für junge Leute wie mich eines der besten Möglichkeiten ist? Was ist denn nun mir der Entgeldumwandlungsgeschichte? Ist das sinnvoll von der VBL. Ich Blick bald nicht mehr durch :unsure: Will doch einfach bisschen was auf die Seite bringen und Flexibel bleiben.

 

Das System 700 TG, 200 Fond hatte ich mir auch schon so gedacht. Fragt sich eigentlich nur noch was genau.

 

 

 

Gruß

 

Martin

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Wegen Rente bin ich mir nach Googlen und lesen hier überhaupt nicht sicher was das richtige ist. Über die VBL könnte ich noch Entgeldumwandlung machen. Da gibt ja die VBL Extra und VBL Dynamik Methode. Allerdings bin ich mir da nicht sicher was mit dem Geld passiert wenn ich den Arbeitgeber wechsle?!

 

Das ist kein schlechter Gedanke auch wenn er nicht viel mit deinen mittelfristigen Plänen zu tun hat. Aber: Du sparst Sozialabgaben und Steuern und hast neben gesetzlicher Rente und betrieblicher Absicherung noch ein weiteres Standbein im Alter. Dieses Einkommen mußt Du dann bei der Auszahlung versteuern. Leider ist man dabei nicht flexibel, was die Auszahlung betrifft. I.d.R wird ausgezahlt, wenn auch die gesetzliche Rente ausgezahlt wird.

Die erreichten Auszahlungsbeiträge bleiben auch beim Arbeitgeberwechsel erhalten.

Entgeldumwandlung ist also kein Vermögensaufbau sondern Altervorsorge, wenn auch - wie ich finde - keine schlechte.

bearbeitet von täubchen

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Nach mehreren Onlinelesestunden dachte ich jetzt das Fondriestern für junge Leute wie mich eines der besten Möglichkeiten ist? Was ist denn nun mir der Entgeldumwandlungsgeschichte? Ist das sinnvoll von der VBL. Ich Blick bald nicht mehr durch :unsure: Will doch einfach bisschen was auf die Seite bringen und Flexibel bleiben.

Hm, flexibel einerseits und Fonds, Riester und VBL andererseits passen nicht gut zusammen.

 

Mal ein kurzer Abriss:

1. In Sachen Altersvorsorge bieten Fonds-Geschichten für junge Leute die größten Chancen, das ist wohl wahr. Man benötigt dafür aber nicht unbedingt einen "Mantel", kann man selber machen.

2. Die VBL bietet dafür mit der "dynamik"-Variante m.E. ein gutes Produkt an (ich nutze es ergänzend auch), such mal im Forum danach.

3. Bei Riester musst Du Dich grundsätzlich entscheiden: Fonds, Versicherung oder Banksparplan? Hat alles Vor- und Nachteile.

4. Die VBLextra wurde von Stiftung Warentest hoch gelobt.

 

saludos,

el galleta

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Geschrieben

Was ist bei einer UV zu beachten:

1. man sollte eher eine hohe Grundsumme nehmen als eine hohe Progression.

Das ist falsch, vor allem dann, wenn wie hier (noch) kein Wohneigentum besteht. Hatten wir schon zig mal diskutiert. Beispiel hier.

 

50.000 EUR (+/- 10.000 EUR je nach persönlicher Situation) und ne 500er Progression reichen dicke und kosten selbst mit deutlich überdurchschnittlichen Bedingungen viel weniger als 100 EUR.

 

EDIT: ansonsten stimme ich Dir zu ;)

 

saludos,

el galleta

Hey El Galleta

 

Es kommt schon auf die persönliche Situation an, aber laut Statistik liegen die Invaliditätsgrade meist zwischen 1-34% und eine Progression greift erst ab 25% Invalidität. Also ist es schon gut, eine ausreichende Grundsumme mit einer etwas niedrigeren Progression zu vereinbaren.

Beispiel DVAG. GS 30000 und 1000% Progression. Da würde man bei einem Invaliditätsgrad von 20% nicht viel bekommen. Ist jetzt nur ein Beispiel und brauch auch jetzt nicht diskutiert zu werden.

 

Es gibt auch Faustformeln wonach man sich orientieren kann. Bei einem 30 jährigen ungefähr 6mal das Jahresgehalt. Je älter man wird, umso niedriger setzt man das Jahresgehalt an. Das gilt aber, wenn man keine BU hat. :)

 

LG Gerald

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laut Statistik liegen die Invaliditätsgrade meist zwischen 1-34% und eine Progression greift erst ab 25% Invalidität. Also ist es schon gut, eine ausreichende Grundsumme mit einer etwas niedrigeren Progression zu vereinbaren.

Warum? Nenne doch bitte mal ein konkretes Beispiel, bei dem man eine Summe benötigt, die man bei den von Dir genannten Invaliditätsgraden mit einer Grundsumme von sagen wir 50.000 EUR NICHT abdeckt. Bin gespannt. :-

 

saludos,

el galleta

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laut Statistik liegen die Invaliditätsgrade meist zwischen 1-34% und eine Progression greift erst ab 25% Invalidität. Also ist es schon gut, eine ausreichende Grundsumme mit einer etwas niedrigeren Progression zu vereinbaren.

Warum? Nenne doch bitte mal ein konkretes Beispiel, bei dem man eine Summe benötigt, die man bei den von Dir genannten Invaliditätsgraden mit einer Grundsumme von sagen wir 50.000 EUR NICHT abdeckt. Bin gespannt. :-

 

saludos,

el galleta

Zum Thema Unfallversicherung habe ich alle wichtigen Punkte genannt, die so stimmen. Den Grundsatz eine niedrige Grundsumme bei hoher Progression ist verkehrt. Beispiele werde ich nicht nennen. Zahlen habe ich auch nicht genannt. Kannst dich gerne per PN an mich wenden. :)

 

Was noch nicht bekannt ist, ob Wertleo eine DU hat.

 

LG Gerald

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Den Grundsatz eine niedrige Grundsumme bei hoher Progression ist verkehrt. Beispiele werde ich nicht nennen.

Schade, damit bleibt es eine unbelegte und unrichtige Behauptung, denn der Rat, eine hohe Grundsumme bei niedriger Progression zu wählen, ist falsch. Es sind für den TO, der kein Wohneigentum besitzt, keine Schäden absehbar, die eine Unfallversicherung mit den von mir genannten Werten nicht decken könnte. Niemand benötigt eine fünfstellige Summe als Unfallleistung (BU ist eine andere Baustelle), wenn er einen Finger verliert.

 

saludos,

el galleta

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Geschrieben

Den Grundsatz eine niedrige Grundsumme bei hoher Progression ist verkehrt. Beispiele werde ich nicht nennen.

Schade, damit bleibt es eine unbelegte und unrichtige Behauptung, denn der Rat, eine hohe Grundsumme bei niedriger Progression zu wählen, ist falsch. Es sind für den TO, der kein Wohneigentum besitzt, keine Schäden absehbar, die eine Unfallversicherung mit den von mir genannten Werten nicht decken könnte. Niemand benötigt eine fünfstellige Summe als Unfallleistung (BU ist eine andere Baustelle), wenn er einen Finger verliert.

 

saludos,

el galleta

Ist jetzt nur ne Frage.

 

Woran orientiert sich die auszuzahlende Invaliditätsleistung bei z.B. 20% Invalidität?

 

1. an der Grundsumme

2. an der bei Vollinvalidität.

 

LG Gerald

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Geschrieben (bearbeitet)

2. Die VBL bietet dafür mit der "dynamik"-Variante m.E. ein gutes Produkt an (ich nutze es ergänzend auch), such mal im Forum danach.

 

Auf der Internetseite der VBL kann man zur VBL Dynamik lesen:

"Bei Rentenbeginn wird das in dem Garantievermögen angesparte Deckungskapital mit dem Deckungskapital aus dem Aktien- und dem Rentenfonds zusammengeführt. Aus dem Gesamtkapital errechnen wir nach versicherungsmathematischen Grundsätzen Ihre Betriebsrente."

 

Wie genau diese "versicherungsmathematischen Grundsätze" sind, und was bei dieser "Rechnung" dann herauskommt, wird jetzt wohl noch nicht garantiert, oder? Ich finde das schon ganz schön unsicher. Noch dazu, dass die VBL wohl nicht davor zuückschreckt, ihre Kunden zu "enteignen", so wie in dem Bericht von Frontal 21 gezeigt.

bearbeitet von Urmel

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Hallo Martin,

 

zu der Riesterrente einige Anmerkungen: Uns wurde vor ~ 6 Jahren die VBL Klassik extra angeboten (FhG), unsere Zentrale (Personalbüro) hatte, wenn ich mich richtig erinnere auf die Unflexibilität (Vererbbarkeit, Anbieterwechsel oder wenn man z.B. Geld für's Häusle bauen braucht) aufmerksam gemacht. Da solltest Du bei Euch im Betrieb nachfragen.Positiv waren, glaube ich, niedrige Abschluss- und Verwaltungskosten. Vielleicht ist es am besten unterschiedliche Riesterprodukte wie Banksparplan, Fondssparpan und Rentenversicherung zu vergleichen (Angebote einholen und rechnen).

 

Am wichtigsten ist es zu wissen Du brauchst/willst. Bevor du abschliesst ist eine Beratung sinnvoll, hier im Forum gibt es viele gute Hinweise und Tipps.

 

Die Stiftung Warentest hat ein Sonderheft zur AV 2008 veröffentlicht, dass viele Info's enthält. Link

 

Mich hat 2002 folgendes motiviert einen Riestersparplan bei Union (heute bei DWS mit Rabatt auf Aufgabeaufschlag) abzuschliessen:

- Single, berufl. Wechsel nach Kanada war eine Option-> ich wollte flexibel sein. Bei Union kann man nach Rückzahlung der staatl. Förderung und Steuervorteile den Vertrag ohne große Kosten auflösen.

- lange Laufzeit bis zur Rente 32 Jahren: lange Dauer macht Sinn, um über Kapitalmarkt die Chancen der Aktienmärkten zu nutzen (Chance auf mehr Rendite, hat aber auch definitiv höheres Risiko als z.B. Banksparplan). Die höhere Rendite ist nicht garantiert!!!

- niedrige Kosten (5% Aufgabeaufschlag, jährliche Verwaltungsgebühr von 1.2 %, Airbag), Garantie der einbezahlten Beträge

- hoher Einkommensteuersatz: Finanzamt erstattet mir ~ 1/3 über LSJA zurück

- Vermögen in Fondriestervertrag ist nach Tod vererbbar (heute für meine Familie wichtig!)

- Was mir bis heute keiner genau erklären konnte: Ab 85 erfolgt die Rentenzahlung aus einem Rentenvertrag, dafür werden bei DWS und auch bei Union etwa 20% des Fondsparplans in eine Rentenversicherung einbezahlt - genaue Konditionen und Bedingungen sind noch nicht im Detail bekannt.

 

Teuer waren die Kosten für eine fondbasierte Rentenvertrag - es kamen Abschlusskosten ( 5 % und mehr plus zusätzlich jährliche Verwaltungsgebühr 1,5 Prozent zusätzlich für den Rentenanbieter dazu, auch für klassische Rentenversicherung waren die Abschlusskosten ganz nett (5% und mehr auf die gesamte Vertragssumme). In vielen Fällen konnte ich nicht die Modellrechnungen nachvollziehen - ein Grund das dann zu lassen.

 

In der Finanzkrise hat der Fondriester bei DWS über 25% an Wert verloren, alle eingezahlten Beträge sind zum Rentenbeginn mit 67 garantiert :-). Aufgrund der hohen Steuerrückerstattung sieht das ganze im ganz nett aus. Mal sehen wie die Rechnung mit 67 aussieht ...

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Geschrieben

 

Mich hat 2002 folgendes motiviert einen Riestersparplan bei Union (heute bei DWS mit Rabatt auf Aufgabeaufschlag) abzuschliessen:

- Single, berufl. Wechsel nach Kanada war eine Option-> ich wollte flexibel sein. Bei Union kann man nach Rückzahlung der staatl. Förderung und Steuervorteile den Vertrag ohne große Kosten auflösen.

- lange Laufzeit bis zur Rente 32 Jahren: lange Dauer macht Sinn, um über Kapitalmarkt die Chancen der Aktienmärkten zu nutzen (Chance auf mehr Rendite, hat aber auch definitiv höheres Risiko als z.B. Banksparplan). Die höhere Rendite ist nicht garantiert!!!

- niedrige Kosten (5% Aufgabeaufschlag, jährliche Verwaltungsgebühr von 1.2 %, Airbag), Garantie der einbezahlten Beträge

- hoher Einkommensteuersatz: Finanzamt erstattet mir ~ 1/3 über LSJA zurück

- Vermögen in Fondriestervertrag ist nach Tod vererbbar (heute für meine Familie wichtig!)

- Was mir bis heute keiner genau erklären konnte: Ab 85 erfolgt die Rentenzahlung aus einem Rentenvertrag, dafür werden bei DWS und auch bei Union etwa 20% des Fondsparplans in eine Rentenversicherung einbezahlt - genaue Konditionen und Bedingungen sind noch nicht im Detail bekannt.

 

Wenn man schon vorher weis, das man den Vertrag zwecks wechsel nach Kanada, förderschädlich kündigt, dann kommt nur ein Banksparplan in Frage. Einen Fondsriester zu wählen ist absolut falsch, vor allem wenn man ständig wechsel und neu abschließt. Nu ein Hinweis. :)

 

LG Gerald

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Geschrieben

was bei dieser "Rechnung" dann herauskommt, wird jetzt wohl noch nicht garantiert, oder? Ich finde das schon ganz schön unsicher.

"Garantiert" wird bei Fonds basierenden Verträgen naturgemäß nicht viel - außer dem Garantiebetrag. ;)

 

saludos,

el galleta

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Geschrieben

Hi

 

Nur ganz kurz da ich nebenbei auch noch ein bisschen arbeiten muss. Danke für die Info zur Unfallversicherung - ich bin gerade dabei das alles mit den Versicherungsleuten abzuklären. Ich werde mir das heute Abend noch einmal genauer durchlesen. Da waren ja schon wieder ein paar Fachausdrücke dabe.

Falls ich dazu noch fragen habe werde ich ein neues Thema aufmachen da ich hier eigentlich hauptsächlich das Riester Entgeldumwandlungsproblem diskutiert haben wollte.

 

Hilfe Riester Entgeldumwandlung ÖD - was tun?!?

 

So - ich kümmere mich wieder um meine Elektronen.

 

Tschau.

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