Wertpapier Forum: Stammaktie, Vorzugsaktie, Inhaberaktie, Namensaktie

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Stammaktie, Vorzugsaktie, Inhaberaktie, Namensaktie Die Arten von Aktien Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Thomas 

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Beitragssymbol  Geschrieben 30. März 2004 - 23:58

Früher wurden Aktien als kleine Urkunden gedruckt und sahen so aus:

Eingefügtes Bild

Wenn jemand Aktien von einem Unternehmen besitzt, dann ist es so, als würde ihm ein Ziegelstein gehören, aus dem eine Fabrikhalle gebaut ist. Ihm gehört also ein kleiner Teil der Firma.

Als Inhaber der Firma ist man am Gewinn beteiligt. Der Gewinn kann - muss aber nicht - an bestimmten Terminen als Dividende ausgeschüttet werden.
Nicht der Aktienbesitzer, sondern die Bank verwaltet die Aktien. Die Aktie liegt auf einem Aktiendepot - wie Geld auf dem Sparbuch oder Girokonto.
Je mehr Aktien jemand besitzt, desto mehr Stimmrechte hat er auf der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft. Es gilt: eine Stimme je Aktie.

Die Aktie bestand früher aus: 1 Mantel + 1 Bogen mit 60 Dividendenscheinen. Mantel = Urkunde, die das Eigentumsrecht bescheinigt ("verbrieft"). Zu lesen ist der Name des Unternehmens und der Nennwert.
Der Dividendenschein ist ein Schein, der früher bei der Gewinnausschüttung vorgelegt werden musste. Bei jedem Dividendentermin wurde ein Dividendenschein abgetrennt und eingelöst.
Der Nennwert der Aktie ist nicht der Aktienwert, sondern nur eine Rechengröße. Mit dem Nennwert wird der Anteil am Unternehmen errechnet.
Mit dem Euro kommen immer mehr Stückaktien = Aktien ohne Nennwert!
Damals wie heute werden Aktien von Banken verwaltet.


Ein kurzer Abstecher zu den verschiedenen Aktienarten:

Stammaktie

Die Stammaktie ist die übliche Aktienart. Sie wird am häufigsten von den Unternehmen heraus gegeben. Der Aktionär hat volles Stimmrecht auf der Hauptversammlung und ist an der Gewinnausschüttung (Dividende) beteiligt. Abkürzung: "St" oder "StA"

Vorzugsaktie

Der Aktionär hat kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Er erhält zum Ausgleich eine Vorzugsdividende, die normalerweise leicht über der Dividende für Stammaktien liegt.Geeignet für Aktionäre, die auf Dividendenrendite setzen.Unternehmen geben Vorzugsaktien aus, um das Stimmrechtsverhältnis auf der Hauptversammlung nicht zu ändern. Abkürzung: "V" oder "VZ" oder "VA".

Inhaberaktie

Der Besitzer oder Inhaber dieser Aktie hat das Recht:

die Aktie jederzeit zu verkaufen.
die Dividende zu erhalten.
an der Hauptversammlung mit Stimmrecht teilzunehmen.Seine Stimmrechtsquote errechnet sich als Quotient des Gesamtnennwerts der gehaltenen Stammaktien zum stimmberechtigten Grundkapital.
Die Inhaberaktie wird am häufigsten an der Börse gehandelt, weil die Übertragung an neue Besitzer schnell und unproblematisch ist. Abkürzung: "Inh."

Namensaktie

Die Namensaktie lautet auf den Namen des Aktionärs.
Nur der Aktionär darf:
die Aktie verkaufen.
die Dividende entgegennehmen.
Die Namensaktie ist die ursprüngliche Form der Aktie und heute eher unüblich. Der Name des Aktionärs wird in ein Aktienbuch eingetragen.
Abkürzung: "NA"

Noch seltener ist die vinkulierte Namensaktie. Diese Aktie darf nur mit Zustimmung des Vorstands verkauft werden. Abkürzung: "vink NA"


Quelle Union Investment
Gruß, Thomas

 Weiterführende Informationen:

#2 Mitglied ist offline   AndyMcTwist 

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Geschrieben 02. April 2004 - 22:10

Ne Stückaktie ist dann also ne Inhaberaktie, oder?

#3 Mitglied ist offline   Thomas 

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Geschrieben 03. April 2004 - 12:46

Ja, genau so wie Stamm- und Vorzugsaktie. :thumbsup:
Gruß, Thomas

#4 Mitglied ist offline   Yabbadabbainvestor 

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Geschrieben 12. Januar 2005 - 19:39

Hallo Thomas.
Hast du das selbst geschrieben oder irgendwo abgeschrieben?

#5 Mitglied ist offline   aequitas 

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Geschrieben 12. Januar 2005 - 19:49

Quelle Union Investment

ich denke mir, dass sich deine frage dadurch erübrigt Yabbadabbainvestor
65% der Jugendlichen blicken optimistisch in die Zukunft.
Die restlichen 35% haben kein Geld für Drogen.

Es gibt 3 Arten einen Mann in den Ruin zu treiben: Frauen, Schnaps und Analysten. Mit Frauen ist es am Schönsten, mit Feuerwasser ist es am Lustigsten und mit Analysten ist es am Sichersten.

Der Erfolg ist nicht endgültig, der Fehler nicht fatal; Es ist der Mut zum Weitermachen, auf den es ankommt

#6 Mitglied ist offline   Thomas 

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Geschrieben 12. Januar 2005 - 20:03

Gut gelesen :)
URL habe ich gerade nicht dazu. :(
Gruß, Thomas

#7 Mitglied ist offline   Yabbadabbainvestor 

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Geschrieben 12. Januar 2005 - 20:03

Wenn das wirklich komplett von Union Investment ist, haben die da ganz schöne Klöpse reingebaut.

Dieser Beitrag wurde von Yabbadabbainvestor bearbeitet: 12. Januar 2005 - 20:04


#8 Mitglied ist offline   Maverick 

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Geschrieben 15. Januar 2005 - 15:56

HI !
Ich bin noch ziemlicher Grünschnabel wenns um aktien geht !
Also entschuldigt wenn sich meine Frage ein wenig dämlich anhört :rolleyes:

Aber was is denn der Unterschied zwischen Stammaktien und Inhaberaktien ?
Mit beiden kann man doch das Gleiche machen oder nicht ?
Hat das was mit dem Nennwert zu tun ?

mfg Maverick

#9 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 15. Januar 2005 - 16:17

Maverick, 15.01.2005, 15:56:

HI !
Ich bin noch ziemlicher Grünschnabel wenns um aktien geht !
Also entschuldigt wenn sich meine Frage ein wenig dämlich anhört :rolleyes:

Aber was is denn der Unterschied zwischen Stammaktien und Inhaberaktien ?
Mit beiden kann man doch das Gleiche machen oder nicht ?
Hat das was mit dem Nennwert zu tun ?

mfg Maverick

Ich würde sagen, das es nur eine Sorte an Aktienart geben wird und daher gibt es keinen Unterschied. Entweder gibt es Inhaberaktien oder Stammaktien !

#10 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 15. Januar 2005 - 16:23

Thomas, 30.03.2004, 23:58:

Namensaktie

Die Namensaktie lautet auf den Namen des Aktionärs.
Nur der Aktionär darf:
die Aktie verkaufen.
die Dividende entgegennehmen.
Die Namensaktie ist die ursprüngliche Form der Aktie und heute eher unüblich. Der Name des Aktionärs wird in ein Aktienbuch eingetragen.
Abkürzung: "NA"

Diese Aktienart darf ohne Einwilligung des Unternehmens jederzeit übertragen werden ! Der neue Inhaber muß sich allerdings ins Aktienbuch eintragen lassen.

http://www.ig-oekofl...enlexikon_3.htm

#11 Mitglied ist offline   selektiva 

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Geschrieben 19. März 2006 - 18:36

Hallo,

gibt es noch andere Aktienarten?

Woher erfahre ich was das für eine Aktie ist? Oder kann mir das hier jemand sagen?

"PEUGEOT S.A ACTIONS PORT. (C.R.) EO 1"

Vielen Dank und liebe Grüße

Silke
Wer alles kann, kann nichts richtig...

#12 Mitglied ist online   Toni 

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Geschrieben 19. März 2006 - 18:45

Die Art der Aktie ist für einen Privatanleger normalerweise uninteressant.
Per aspera ad astra!

#13 Mitglied ist offline   selektiva 

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Beitragssymbol  Geschrieben 19. März 2006 - 19:11

Hallo,

vielen Dank für eine Antwort.

Aber warum? Was ist das denn für eine Aktie?

Der Kurs scheint mir recht stabil über die Jahre. Und daher dachte ich so, vielleicht wäre das was.

Kann die denn nicht so einfach wieder verkaufen? Oder was ist damit los?

Eine etwas genauere Info wäre schön.

Nochmals vielen Dank und liebe Grüße

Dieser Beitrag wurde von selektiva bearbeitet: 20. März 2006 - 08:20

Wer alles kann, kann nichts richtig...

#14 Mitglied ist offline   selektiva 

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Geschrieben 21. März 2006 - 07:17

Hallo,

schade das niemand antwortet. Denn es gibt mehrere Aktien, die ich ganz interessant finde, ich aber in dem Namen weder Namens- noch Stamm- noch Inhaberaktie finde.

1) Es wäre schön, wenn mir jemand erklärt, wo ich rausfinden kann, was für Aktien die Aktien sind, in deren Namen ich nicht die typischen Arten wiederfinde.

2) Warum meine Beispielaktie eigentlich nichts für Privatanleger ist.

3) Welche Regeln für solche anderen Aktien gelten. Welche Pflichten und Rechte, ich dabei habe.

Vielen Dank. Ich würde mich über eine Antwort freuen.

Silke
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#15 Mitglied ist offline   Shjin 

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Geschrieben 12. September 2008 - 15:06

Nennwert

Ich habe noch gewisse Probleme beim Nenn- bzw. Nominalwert. Wofür ist dieser heute noch gut? Wenn ich diesen lese - was bringt mir dieser? Was kann ich damit anfangen?
Who will guard the guards? - quis custodiet ipsos custodes?
Decimus Iunius Iuvenalis

Anregungen fürs Portfolio, Tipp für Schweizer Staatsbürger
XMTCH on SBI Domestic Government 3-7

Beitrag anzeigenGrumel, 19.01.2009, 20:14:

Hab mich mal von Shjin inspirieren lassen :D

#16 Mitglied ist offline   Delphin 

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Geschrieben 12. September 2008 - 15:11

Beitrag anzeigenShjin, 12.09.2008, 16:06:

Nennwert

Ich habe noch gewisse Probleme beim Nenn- bzw. Nominalwert. Wofür ist dieser heute noch gut? Wenn ich diesen lese - was bringt mir dieser? Was kann ich damit anfangen?

Ich würde mal behaupten, aus Sicht eines Anlegers hat der Nennwert einer Aktie heute eigentlich keine Bedeutung. Es gibt ja heute auch viele "nennwertlose" Aktien.

Bei Anleihen sieht das anders aus, die werden irgendwann zurückgezahlt, da muss man natürlich wissen, wieviel, aber Aktien müssen nicht zurückgezahlt werden (das ist sogar ihr wesentliche Merkmal), das heiß, es kann dir im Grunde egal sein für wieviel Nennwert eine Aktien eigentlich steht, für dich ist allein entscheidend was du auf dem Gebrauchtmarkt für diese Aktien bekommen wirst, denn du kannst die Aktien ja nicht zurückgeben nur weiterverkaufen.

#17 Mitglied ist offline   Archimedes 

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Geschrieben 13. August 2010 - 19:59

Ich hab einen alten Artikel zu Vorzugsaktien gefunden.


Anlegerschützer warnen vor Vorzugsaktien

Zitat

Vorzugsaktien sind eine deutsche Spezialität. Doch diese stimmrechtlose Sonderform der Aktie gilt inzwischen als unzeitgemäß - und kann seinen Eigentümern empfindliche Verluste bescheren.

Auch Privatanleger kaufen Vorzugsaktien häufig in der Hoffnung, dass sich deren Kurs dem der Stammaktien angleicht. Wie hoch das Risiko solcher Geschäfte ist, hat der WestLB -Verlust jetzt eindrucksvoll gezeigt. "Wir raten kategorisch von einem Investment in Vorzugsaktien ab", sagt Markus Straub, Vorstand der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK)...

http://www.ftd.de/fi...ien/204496.html

Ich frage mich was die SdK zu einer solch drastischen Warnung veranlasst hat.
Wo liegen die besonderen Risiken gegenüber der Stammaktie ?
Disclaimer:
Ich bin kein Börsenexperte, mir macht es nur Spaß meinen Senf dazu zugeben.

#18 Mitglied ist offline   Archimedes 

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Geschrieben 13. August 2010 - 20:12

Ich hab eine Studie zum Thema gefunden.
Ist ganz interessant:
http://edoc.hu-berli...002-5/PDF/5.pdf

pro:

Zitat

Nach § 140 I AktG müssen stimmrechtslose Vorzugsaktien in Deutschland mit Ausnahme des Stimmrechts die gleichen Rechte gewähren, die jedem anderen Aktionär zustehen. Zum Schutz der Aktionäre mit stimmrechtslosen Vorzugsaktien vor diskriminierenden Beschlüssen der Stammaktionäre bestimmt § 140 II AktG, dass das Stimmrecht wieder im vollen Umfang auflebt, wenn die Dividende in einem Jahr ausfällt und im nächsten Jahr nicht zusammen mit der rückständigen Dividende nachgezahlt wird. Dennoch bleibt der festgelegte Dividen-denvorzug bestehen. Das Stimmrecht erlischt wieder, sobald die Nachzahlung tatsächlich erfolgt ist. § 141 AktG dient insbesondere dem Verwässerungsschutz, da bestimmt wird, dass Vorzugsaktionäre der Aufhebung oder Beschränkung des Vorzugs ebenso wie einer Emission im Rang gleich- oder besserstehender Vorzugsaktien in einer gesonderten Versammlung mit einer (satzungsmäßig nicht änderbaren) Dreiviertel-Stimmenmehrheit zustimmen müssen.


contra:

Zitat

Die Mehrdividende wurde im Untersuchungszeitraum stets als Prozentsatz auf den im Verhältnis zum Aktienkurs i.d.R. sehr niedrigen Nennwert der Vorzugsaktie ermittelt. Gewinnthesaurierungen und daraus resultierende Kurssteigerungen der Stamm- und Vorzugs-aktien führen im Zeitablauf zu einer Verwässerung des Vorteils aus der Mehrdividende, wenn keine Anpassung des Prozentsatzes erfolgt.

Dieser Beitrag wurde von archimedez bearbeitet: 13. August 2010 - 20:32

Disclaimer:
Ich bin kein Börsenexperte, mir macht es nur Spaß meinen Senf dazu zugeben.

#19 Mitglied ist offline   35sebastian 

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Geschrieben 13. August 2010 - 20:16

Hier findet man alles zu den Aktienarten:

aktie

Zitat


Aktiengattungen
Eingefügtes Bild Eingefügtes BildAktie der Chase Manhattan Bank (USA) aus dem Jahre 1966Das moderne Aktienrecht überlässt es dem Unternehmen, alle Aktionäre gleich zu behandeln (Prinzip der Einheitsaktie) oder an verschiedene Aktionäre unterschiedliche Arten von Aktien auszugeben.

Unterscheidung nach Stimmrecht:

Unterscheidung nach Übertragbarkeit:

  • Inhaberaktien (übliche Form der Aktie, die auf den jeweiligen Inhaber lautet und leicht übertragen werden kann)
  • Namensaktien (Aktien, bei denen der Aktionär im Unternehmensbuch verzeichnet ist), darunter
Unterscheidung nach Emissionszeitpunkt: (wird bei der zusätzlichen Neuausgabe von Aktien so definiert)

Unterscheidung nach Unternehmensanteil:

Sonstiges: Des Weiteren ist es rechtlich möglich, verschiedene Formen der Aktie zu mischen und beispielsweise Stammaktien als vinkulierte Namensaktien zu emittieren und gleichzeitig Vorzugsaktien in Form von Inhaberaktien auszugeben.

Sollen nur neue Aktien eines Geschäftsbereiches emittiert werden, so bietet sich der tracking stock an.

Des Weiteren gibt es den Zwischenschein, der an Stelle der Aktien vor Druck ausgegeben wird. Nach Ausstellung der endgültigen Aktie wird der Zwischenschein durch die Aktie ersetzt.

Daneben sind Verbundaktien Sonderkonstruktionen, die mehrere Gesellschaften in einer Aktie verbriefen



Für einen Kleinaktionär spielt es keine Rolle, ob er Stamm- oder VZ Aktien hat, es sei denn, er will zur Hauptversammlung fahren und sein Stimmrecht ausüben. Seine Stimme zählt nur nichts.
Vorzugsaktionäre haben kein Stimmrecht , dafür ist die Aktie im Kurs günstiger. BMW und RWE haben solche im Angebot.



#20 Mitglied ist offline   Ramstein 

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Geschrieben 14. August 2010 - 18:52

So 100%ig erhellend waren die Beiträge ja noch nicht.

Zitat

Vorzugsaktien sind eine deutsche Spezialität. Doch diese stimmrechtlose Sonderform der Aktie gilt inzwischen als unzeitgemäß - und kann seinen Eigentümern empfindliche Verluste bescheren.

Nun ja; international heissen sie preferred shares und es gibt sie durchaus.

Das wesentliche ist, dass die Besitzer (außer in wenigen Sonderfällen) kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung haben, dafür aber bei der Dividendenzahlung (und bei der Insolvenz) bevorzugt sind.

Durch das fehlende Stimmrecht gibt es natürlich keinen Superkursgewinn bei Übernahmespekulationen, da der Käufer nur Beteiligung, aber keine Stimmrechte und damit keinen Einfluss auf die Gesellschaft kaufen würde. Das ist der "schwere Nachteil" bzw. der "empfindliche Verlust" für den Aktienbesitzer.

Wenn man eine Aktie der Dividendenrendite wegen kauft, bietet die Vorzugsaktie die höhere Rendite.

Der "schwere Nachteil" für SdK, DSW, etc. ist, dass sie - da kein Stimmrecht - die Aktienbesitzer nicht auf der Hauptversammlung vertreten kann.
It is a socialist idea that making profits is a vice; I consider the real vice is making losses. Winston Churchill
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