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Zertifikate-Verständnis

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Grumel
Und Banken legen bei Indexzertis nicht drauf, die Margen sind nur aufgrund der großen Konkurrenz deutlich geringer.

 

Im durchschnitt sicher nicht ganz im Gegenteil der Vergleich mit ETFs an denen sicher auch noch gut verdient wird zeigt ja gewaltigte Unterschiede nach oben, aber erklär mir mal das Phäanomen von DAX Zertifikaten mit 0% Spread und 0% Managmentgebühr. Wo kommt der Gewinn her ?

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hardi
· bearbeitet von hardi
Schau mal,

wenn die Bank eine Put-Option mit dem Zerobond kombiniert ergibt sich für den Käufer eine Short-Put Position. Dies erklärt auch den Cap bei Discountzertifikaten. Du siehst ja schon an den Charts für die Kursentwicklung in dem Sheet das du verlinkt hast, dass es sich nur um einen Put und damit einen Short-Put-Strategie für den Investor handeln kann. Kannst du auch gerne bei der Koryphäe auf dem Gebiet, Professor J.C. Hull, nachlesen; ich empfehle das englische Original, da die Übersetzungen ziemlich bescheiden sind, Stichwort Convertivle/ELNs.

du kannst dich ruhig wiederholen. du liegst falsch!

 

das kann man schon an deinen postings erkennen: zuerst schreibst du "Bei uns immer nur Long Put, ...." und jetzt "dass es sich nur um einen Put und damit einen Short-Put-Strategie für den Investor handeln kann".

also erst long-put dann short-put??? - beides totaler quatsch!

 

 

1. bei google nach diskountzertifikat findest du "milliarden" von links wo von covered short calls die rede ist.

 

2. discount bedeutet billiger. aber dafür mit beschränktem gewinn. = cap.

 

3. short put würde auch einnahmen ergeben, aber unbegrenzten gewinn nach oben und unbegrenzten und doppelten verlust nach unten. kein cap.

 

usw.

 

wenn du ne eigene, ganz persönliche definition von discountzerti hast, bitte sehr, sei dir gegönnt,

aber bring hier nicht eine leserschaft durcheinander.

 

der begriff discountzertifikat ist klar definiert als besitz der aktie und den verkauf eines calls darauf. dadurch entsteht der "discount", der "billigere" erwerb der aktie unter gleichzeitiger begrenzung des max. gewinns.

 

 

ps: eigene meinung is ja in ordnung und gut und schön. aber bitte nicht bei unbestritten definierten finanzproduktdefinitionen. also bring belege oder gib endlich deinen irrtum zu.

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Dendi

Klick mich ich bin ein Link

Wow so cool erklärt hab ichs lang net gesehen *g*

 

@ hardi: Du hast natürlich vollkommen Recht.

 

Gruß Dendi

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Larry.Livingston
· bearbeitet von zz-80

Hallo Jungs, ich habe mir die Wiki-Seite angesehen und kann deren Argumente nicht verstehen. Der Käufer eines Discountzertifikats ist Stillhalter in Geld, dh. er erhält entweder Aktien oder Geld für seine Investition.

Damit handelt es sich eindeutig um eine Putoption (Bitte: was Long-Put für den einen bedeutet, ist Short-Put für die Gegenpartei!). Auch wenn ich mir die Grafik ansehe, passt das Auszahlungsprofil nicht überein. Beigefügt eine Erläuterung mit Schaubild wie es richtig sein sollte:

 

edit: Sehr empfehlenswert zum Thema Derivate und Strukturierte Produkte ist, wie schon angemerkt, die "Bibel":http://www.amazon.de/Options-Futures-Other...9267&sr=8-1, in ähnlicher FOrm werdet ihr das auch da drin finden.

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hardi
· bearbeitet von hardi

lieber zz

 

1. zum thema "nachbildung eines disk.zert. durch zero bond und..." kann und werde ich mich nicht äussern, weil ich mich damit nicht auskenne(n will). ich zweifle diese darstellung nicht an.

 

2. tatsache ist, deine rechnung zum disk.zert. auf der vorderseite ist falsch

 

deine aussage

 

Bei uns immer nur Long Put, weil bei Short Call der Verlust unbegrenzt ist...

als reaktion auf mein posting ist falsch

 

3. wir sollten hier nicht für theoretisierende fachleute schreiben, ich zumindest bin kein theoretisch besonders gebildeter, also lass uns in der hauptsache bei den gängigen definitionen und erklärungen bleiben.

 

4. der "normale" anlager kauft mit einem diskzerti eine aktie und verkauft gleichzeitig einen call darauf. (und genauso kann man selbst seine eigenen diskzertis basteln mittels optionen.) und keine synthetische nachbildung mittels "zerobond und ...". - ok? <_<

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Dendi

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Die Abbildung bei Wiki war etwas missverständlich (Gleichlauf der Performance zw. Aktie & Zertifikat, was nicht gegeben ist)

 

Gerade mal versucht mir die Strategie zu verdeutlichen, die mit dem "synthethischen" Discountzert nachgebildet wurde. Der Zerobond hat zum Ende der Laufzeit (ergo Ende der Laufzeit des Discount Zert) eine feste Ausschüttung bzw. er wird unter Pari emitiert und läuft dann auf 100 hoch. Was mich nur gerade verwundert, warum Zero Bond (also eine NullkuponANLEIHE) im Aktienbereich? *denk*

 

Was mich ebenfalls verwundert: Der Zerobond läuft bis zu einem genauen Kurswert von 100 dieser wird als CAP beim Discountzert angesehen. Oki verständlich soweit, allerdings läuft Dein Discount-Zert nicht weiter! Du hast ein maximales Cap und drüber geht nichts. Genau so wird ein Emittent doch nicht agieren, da er an über dem Cap stehenden Discount-Zerts doch verdient *g*

 

Desweiteren ist der Kursverlauf von Zero-Bond und put option synchron zu sehen (in Deinem Beispiel) dies ist ebenfalls nicht wie die eigentliche Konstruktion des Discount Zertifikates, da der Vorteil ist, das man in fallenden Marktphasen auch unterhalb des Break-Even der Aktie mit dem Zert langsamer verliert als nur mit der Aktie. In Deinem Beispiel kann man aber effektiv nicht verlieren -> es ist eine reine Vereinnahmung der Optionsprämien.

 

Wo hast Du die Quelle her, würde mich mal im gesamten Text interessieren.

 

Gruß Dendi

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Raccoon
· bearbeitet von Raccon

Fragen wir doch einfach einen Emittenten:

Im Fall eines Discount-Zertifikats handelt es sich einfach um eine Kombination des Folgenden:

 

Eine Aktie plus eine verkaufte Kaufoption1. Die durch Verkauf der Call-Option vereinnahmte

Prämie liefert den zusätzlichen Ertrag; oder

 

Eine verkaufte Verkaufsoption und eine Nullkuponanleihe. Die Verzinsung und damit

der am Schluss erhaltene Ertrag ist potenziell höher als bei einer gewöhnlichen

Anleihe. Der höhere Ertrag ergibt sich aus der Prämie, die bei Verkauf der Put-Option

erzielt wurde.

Qualle: UBS Investment Research Discount-Zertifikate (PDF)

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Larry.Livingston

Dendi, müsste hier drin sein: http://www.amazon.de/Risk-Management-mit-F...0809&sr=8-4 Am Besten auf dem Gebiet finde ich aber wie gesagt Hull.

 

OK halten wir einfach fest, das beides exisitiert und funktioniert. Ich kenne nur die synthetische Replizierung in der Praxis; um die Marge für die Bank (deren Rechnungsweg ich richtig dargestellt habe) bei der anderen Darstellungsweise auszurechnen muss ich mich nochmal komplett rein-und neu umdenken, kann mir aber vorstellen das hier der Profit für die Bank evtl. geringer ausfällt.

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