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KMRex

Kurs des OS? welch ein Wirrwar...

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KMRex
Posted

Hallo liebe Forum-Mitglieder,

 

ich habe folgendes Problem:

 

guckt euch mal folgenden OS an WKN720498(gehandelt in Stuttgart)

 

1. Geld- Kurs =0,10 cent

2. Brief- Kurs =0,11 cent

3. aktueller- Kurs =0,088 cent :blink:

 

Wenn der Aktuelle Kurs im Chart oder als Aktueller Kurs, wieder gegeben wird, ist das dochc der Geld Kurs. Also der Kurs zudem man den OS wieder los wird. Es gibt doch ausserdem nur die beiden Kurse Geld und Brief... was macht denn dann da der dritte im Bunde????

 

Wäre nett wenn mir mal jemand ein wenig auf die Sprünge helfen könnte!!!!

 

Gruß

 

KMRex :thumbsup:

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Teletrabbi
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8,8 Cent ist der Kurs in Stuttgart von 11:42

 

Geld und Briefkurs werden vom Emittenden direkt laufend gestellt.

Der Geld/Brief-Kurs vom Emittenden ist fast immer aktueller.

 

Guck dir mal den Chart an (der enthält die Kurse aller Börsen), dann geht dir ein Licht auf:

Noch kleine Anmerkung, falls du es nicht weißt: OS-Kurse hängen nicht von Angebot/Nachfrage ab.

post-22-1089393055_thumb.png

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KMRex
Posted

Also meinst Du das der Kurs von 0,088 Cent einfach noch nicht der aktuelle Kurs ist!

 

Ich dachte aber das gerade bei OS der Emittent den Preis nach der Nachfrage, dem Bezugswert und der verbleibenden Gültigkeit des OS ermittelt???

 

Wieso meinst Du hat die Nachfrage keine Auswirkung auf den Preis des OS?

 

Gruß

 

KMRex

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Aktiencrash
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Ein OS ist ein mathematisches Produkt. Der Preis richtet sich lediglich nach dem Basiswert. Es gibt kein Angebot und Nachfrage in dem Bereich. Wäre auch totaler Unfug, da es bei manchen Scheinen über Wochen keinen Umsatz gibt. Man würde hier auf seine Scheine sitzen bleiben, wenn sich kein Käufer findet.

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KMRex
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hmmm... danke!

 

ich glaube da werde ich mal mehr belesen müssen!!!

 

Dank für Deine Mühe!!! :thumbsup:

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njakl
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Indirekt richtet sich der Optionsschein schon nach Angebot und Nachfrage. Denn ich habe ja die Option irgendetwas (Aktien, Mais, etc.) zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen bzw zu verkaufen.

 

Der Kurs des OS richtet sich ja nach dem aktuellen Wert/Kurs von zB der Aktie auf die ich eine Option besitze. Und dieser Kurs richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Also indirekt richtet sich auch der Kurs eines Optionsschiens nach Angebot und Nachfrage.

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Teletrabbi
Posted

Du hast recht njakl. Aber bei großen Werten ist der Einfluss trotzdem kuam da, da die Banken die Aktien zur Absicherung nicht jedesmal kaufen/verkaufen, wenn jemand OS/zertis kauft.

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Aktiencrash
Posted

Wo siehst Du das er Recht hat :huh: ?

 

Du kannst so viele Optionsscheine kaufen wie Du willst bzw. verkaufen, damit beeinflußt Du nicht mal indirekt den Preis eines OS. Es gibt hier kein Angebot und keine Nachfrage und somit auch keine Preisbeeinflussung.

 

Der OS wird nach Formel berechnet und die einzige Beeinflussung die der OS erfährt ist der Spread, denn den legt der Emi fest !

 

Denn ich habe ja die Option irgendetwas (Aktien, Mais, etc.) zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen bzw zu verkaufen.

 

Du bekommst das Recht etwas zu kaufen, was aber den Preis des Basiswertes durch den Kauf deines OS nicht beeinflußt. Der Stillhalter hat schließlich den Basiswert im Depot und der hofft auf steigende Kurse, egal ob jemand einen Call/Put kauft oder nicht. Da Du ein Geschäft mit dem Emi abschließt muß der dir den Basiwert liefern oder abnehmen.

 

Der Emi ist außerdem nicht dumm, denn er wird keinen OS auf den Markt werfen an dem er verliert.

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Thomas
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Du kannst so viele Optionsscheine kaufen wie Du willst bzw. verkaufen, damit beeinflußt Du nicht mal indirekt den Preis eines OS. Es gibt hier kein Angebot und keine Nachfrage und somit auch keine Preisbeeinflussung.
Er meint doch den Basiswert, worauf sich der Kurs des OS mit berechnet. Und der Basiswert richtet sich nun mal nach A/N. Somit ist der OS-Kurs damit indirekt beeinflusst.

Wie du sagtest, es geht nicht umgekehrt. :) Höchstens bei der Ausübung.

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Aktiencrash
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Er meint doch den Basiswert, worauf sich der Kurs des OS mit berechnet. Und der Basiswert richtet sich nun mal nach A/N. Somit ist der OS-Kurs damit indirekt beeinflusst.

 

Dann würden alle OS auf Basiswertänderung gleich reagieren und das machen sie nicht.

Der Basiswert kann z.B. steigen und ein Call macht die Bewegung nicht mit (die Gründe kennst Du sicherlich). Damit gibt es kein indirekt, denn die Wertermittlung des OS hängt wie gesagt von einer Formel ab.

 

Das einzige was hier bisher stimmt ist die Meinung von Teletrabbi (mit der ich übereinstimme) vom 09.07.2004, 19:13.

 

Es geht hier um Optionsscheine und nicht um Aktien ! Daher noch einmal: Der Kurs eines OS läßt sich nicht mit Nachfrage und Angebot beeinflussen !!!

 

Im Ursprungsposting wird dies auch klar

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Thomas
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Man kann aber auch nicht sagen, dass ein OS vom Basiswert unabhängig ist. ;) Daher einigen wir uns besser, der Basiswert wirkt sich kaum aus. :)

 

Hier ein Auszug von http://www.tradewire.de/tus/tus549.php3

Preisbildung bei Optionsscheinen

 

Ein wichtiger Bereich bei der Bewertung eines Optionsscheins ist die Preisbildung. Die Preisbildung eines Optionsscheins vollzieht sich immer über den Emittenten. An der Börse und außerbörslich wird außerdem die Preisspanne (=> Spread) verwendet, die der Emittent vorgibt.

 

Dagegen beeinflussen Angebot und Nachfrage den Schein - ganz im Gegensatz zu Aktien - kaum. Die Emittenten des Optionsscheins verpflichten sich, jederzeit An- und Verkaufspreise für ihre Optionsscheine zu stellen. Dazu berechnen sie den Preis über komplexe mathematische Modelle. Das bekannteste Modell ist das Black-Scholes-Modell.

Dieses Modell erfasst den Einfluss der fünf unten genannten Faktoren auf den Optionsscheinpreis. Hieraus ergibt sich eine Kennzahl zur Bewertung von Optionsscheinen, der so genannte Faire Wert (auch Theoretischer Wert) genannt. Dieser gibt an, wieviel der Optionsschein nach dem Black-Scholes-Modell wert ist. Der tatsächliche Kurs kann aber vom Fairen Wert des Optionsscheins abweichen. Wenn Sie den tatsächlichen Kurs mit dem Fairen Wert vergleichen, können Sie schnell erkennen, ob ein Schein angemessen gepreist ist oder ob die Abweichung des Kurses vom Fairen Wert zu groß ist.

 

Der Wert eines Optionsscheins setzt sich aus dem Inneren Wert und dem Zeitwert zusammen. Der Innere Wert wiederum wird bestimmt durch den aktuellen Kurs des Basiswertes und den Basispreis. Der Zeitwert hingegen wird beeinflusst von der Restlaufzeit des Optionsscheins, der Volatilität des Basiswertes und dem Zinsniveau. Zudem hängt der Zeitwert auch vom Verhältnis zwischen dem Kurs des Basiswertes und dem Basispreis ab. Diese fünf Faktoren wirken sich fortwährend auf den Preis des Optionsscheins aus und verändern seinen Wert. Diesen Punkt sollte der Anleger immer beachten. Theoretisch läßt sich also der "faire" Preis eines Optionsscheins genau berechnen. Tatsächlich ist es aber leider so, daß die "fairen Preise" oftmals von der realen Preis abweichen. Auf jeden Fall sollte der Anleger sich mittels eines Optionsschein-Rechners ein genaueres Bild von den "fairen" Preisen der verschiedenen Anbieter machen.

 

Der Innere Wert ist bei "Im-Geld"-Scheinen der rechnerische Wert des Scheines. Beispiel: Das Underlying (Aktie, Index) kostet 100 Euro. Der Call hat eine Basis 80. Damit hat der Schein einen inneren Wert von 20 Euro. Bei einem Schein mit Bezugsfaktor 0,10 wären es 2 Euro. Scheine am Geld oder aus dem Geld haben folglich keinen inneren Wert. Dazu gibt es einen "Aufpreis" für die Restlaufzeit (Zeitwert). Dieser Aufpreis richtet sich nach der verbleibenden Zeit plus einem implizierten Faktor für die Schwankungsbreite des Underlying. Dieser Schwankungsfaktor wird als Volatilität bezeichnet. Wenn also der Emittent erwartet, daß das Underlying in Zukunft stark schwanken wird, wird er auch die Prämie für die Restlaufzeit erhöhen bzw. umgekehrt.

 

Angebot und Nachfrage wirken sich nur indirekt auf die Volatilität aus. Und zwar in der Form, daß Emittenten untereinander konkurrieren. Eigentlich müßten zwei absolut vergleichbare Scheine (z.B. DAX Call 4000, Dezember, Bezugsverhältnis 100:1 bzw. 0,01) von unterschiedlichen Emittenten etwa den gleichen Preis haben. Tatsächlich kommt es dagegen zum Teil zu deutlichen Unterschieden im Preis.

 

Bei der Auswahl eines Optionsscheins auf eine Aktie sollte man immer beachten, je "exotischer" das Underlying ist, desto teurer ist meistens der Optionsschein. Der Grund ist darin zu finden, daß die Kosten der Absicherung für die Bank gerade bei exotischen Scheinen relativ hoch sind. Und so kann es leider auch vorkommen, daß gerade in sehr volatilen Zeiten der Schein auch mal "unfair" teuer gestellt wird, weil die Hedging-Kosten für die Bank steigen. Ferner kommt es leider auch vor, daß die Bank sogar komplett die Preisstellung für einige Minuten aussetzt. Die Gründe dafür sind schwer nachvollziehbar. Glücklicherweise sind diese Situationen jedoch die Ausnahme.

 

Der interessierte Anleger sollte die Auswahl eines Optionsscheines auch per Optionsschein-Rechner kontrollieren. Unter www.onvista.de findet man einen umfangreichen und sinnvollen Rechner, der einen schnellen Vergleich (Laufzeit, Strike, Bezugsverhältnis etc.) der verschiedenen Optionsscheine aller am deutschen Markt befindlichen Emittenten ermöglicht. Ferner gibt es diverse Optionsschein-Rechner bei den verschiedenen Optionsschein-Eimttenten im Internet.

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njakl
Posted

Thomas hat mich richtig verstanden! Ich rede von einer indirekten Auswirkung! Den der Kurs eines OS ist abhängig vom Kurs der Aktie auf die ich die Option habe!

Natürlich hat Aktiencrash voll recht, wenn er sagt der Kurs eines OS wird mathematisch berechnet. Aber die Grundlage der Berechnung ist sehr wohl das Verhältnis von Basiswert und Aktienkurs.

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Aktiencrash
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@ Thomas

 

Man kann aber auch nicht sagen, dass ein OS vom Basiswert unabhängig ist.  Daher einigen wir uns besser, der Basiswert wirkt sich kaum aus.

 

Das ist wohl klar und bestreitet niemand. Hier ging es aber um die Tatsache, das sich der Wert eines OS nicht durch Angebot/Nachfrage an dem selbigen (OS) orientiert und ändert.

 

Sehr gut ist auch der Link von desesperado

 

http://www.goldman.de/SID1090776139.0/inde...in=os&c=de&l=de

 

 

Warum Börsenumsätze bei Optionsscheinen im Gegensatz zu Aktien kein Qualitätskriterium sind.

 

Im Aktienhandel an der Börse müssen sich zur selben Zeit immer Käufer und Verkäufer finden, die zum gleichen Preis handeln wollen. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Aktienorder auf die entsprechende Nachfrage oder auf das entsprechende Angebot trifft, an der Börse mit dem größten Umsatz auch am höchsten.

 

Bei Optionsscheinen ist dies jedoch so nicht der Fall. Der Emittent tritt bei allen vom ihm begebenen Optionsscheinen ständig als Käufer oder Verkäufer auf. Dies ist deshalb möglich, weil Optionsscheinpreise im Gegensatz zu Aktienkursen nicht durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden, sondern durch eine mathematische Formel, die auf den aktuellen Kurs der zugrundeliegenden Aktie (dem "Underlying") basiert, berechnet werden. Der Emittent kann dadurch jederzeit den Wert Ihres Optionsscheins bestimmen und damit An- und Verkaufskurs festlegen - unabhängig davon, ob gerade tatsächlich jemand handeln will oder nicht.

 

Den Wert eines OS ändert man nur über das Angebot/Nachfrage des Basiswertes.

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caruso
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also ich kann da vielleicht helfen:

 

der Kurs der Aktie richtet sich nach Angebot und Nachfrage.

Der Kurs des OS richtet sich nach dem Kurs der Aktie.

 

Der OS ist jederzeit zu dem aktuellen Kurs verkäuflich oder käuflich, sofern sich ein Käufer findet. Aber der Preis des OS ändert sich nicht, wenn die Nachfrage nach dem OS steigt oder sinkt, sondern lediglich, ob der Kurs des Basiswertes steigt oder sinkt.

 

Der OS ist also nicht Gegenstand von Angebot und Nachfrage NACH DEM OS, sondern nur nach dem ZUGRUNDELIEGENDEN AKTIENKURS.

 

Habe ich das so richtig formuliert ?

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Thomas
Posted

Ja, richtig so. :thumbsup:

 

Viele haben jetzt ihre Ansicht erklärt und aneinander vorbei geredet, doch letztendlich kommt das Gleiche heraus. :)

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