Dagobert2 Oktober 18, 2007 weiss nicht ob das so schon hier gepostet wurde, ich hab's gerade auf Bloomberg.com entdeckt: IKB's Rhinebridge Commercial Paper SIV May Not Repay Debt (Update1) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Toni Oktober 19, 2007 Interview mit Commerzbank-Chef: http://www.capital.de/unternehmen/100007745.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Reigning Lorelai Oktober 19, 2007 Mit welcher Entwicklung rechnen Sie an den Aktienmärkten? Wir gehen unverändert von steigenden Kursen mit einem Dax von 8.500 Punkten zum Jahresende aus. Zunächst aber erwarte ich noch eine hohe Kursvolatilität. Zahlreiche Aktien weisen eine attraktive Bewertung auf, da die Gewinnentwicklung insgesamt unverändert günstig ist. Dies eröffnet Privatanlegern Chancen zum Einstieg ist das jetzt naiv oder Zweck- bzw. Berufsoptimismus? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Toni Oktober 19, 2007 ist das jetzt naiv oder Zweck- bzw. Berufsoptimismus?Evtl. beides.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
obx Oktober 21, 2007 Interessante Ansichten. Hört sich aber gefährlich an, wer weiss ob die das unter Kontrolle kriegen... Der USA sitzt die Rezessionsangst, der schwache Dollar und die Inflationsgefahren ja schon im Nacken... Mit ihrem Rettungsfonds werden die US-Großbanken die Verwerfungen an den Finanzmärkten nur eines erreichen: sie werden sie verschlimmern. Derzeit lässt sich recht gut beurteilen, wie sich die gegenwärtige Kreditkrise weiterentwickeln wird. Der amerikanische Staat greift jetzt mit all seinen Ressourcen den US-Banken unter die Arme - er forciert die Einrichtung eines Superfonds, der die Subprime-Krise lösen soll. Es ist interessant, sich die Details dieses zwischen 75 und 100 Mrd. $ schweren Kolosses anzusehen. Der Fonds soll in die Zweckgesellschaften der Banken investieren, die in der Vergangenheit riskante Wertpapiere aufkauften. Die Gesellschaften finanzierten sich über wertbesicherte Geldmarktpapiere. Sie investierten also langfristig und verschuldeten sich kurzfristig - das war schon immer ein gefährliches Spiel. Die Zweckgesellschaften haben zum Beispiel besicherte Schuldverschreibungen gekauft, die durch zweitklassige amerikanische Hypotheken oder andere Kredite gedeckt waren. Dieser Markt ist im Sommer bekanntlich ausgetrocknet und mit ihm der Markt für kurzfristige Geldmarktpapiere, mit denen der ganze Zauber finanziert wurde. Diese Papiere sind schließlich durch nichts anderes abgesichert als durch diese mittlerweile teils wertlosen Schuldverschreibungen. Daher lösten die Probleme im einen Teil des Marktes Probleme im anderen aus. Die Zweckgesellschaften sitzen auf Schrott, den sie nicht loswerden. Sie müssen aber trotzdem ihre kurzfristigen Schulden bedienen. Es ist wie in einer klassischen Insolvenzkrise. Die Idee des neuen Superfonds ist, den Teufelskreis sich gegenseitig ansteckender Finanzmärkte zu beenden, indem man an einer wesentlichen Stelle wieder für Liquidität sorgt. Wie soll das im Einzelnen funktionieren? Der Fonds kauft den Schrott auf. Dabei ist allerdings nicht klar, zu welchen Preisen. Denn bei diesen Wertpapieren gibt es keinen liquiden Markt mehr, und somit können auch keine Preise gestellt werden. Der Fonds finanziert sich nun dadurch, dass er selbst Schrottpapiere emittiert, und zwar eben im Markt für wertbesicherte Geldmarktpapiere. Das heißt, dieser Fonds funktioniert genau wie die Zweckgesellschaften, die durch ihn gerettet werden sollen. Da stellt sich eine weitere Frage: Der Markt für besicherte Geldmarktpapiere ist schließlich ausgetrocknet. Warum also sollte jemand dem Fonds Geld geben? Der Trick ist, dass die großen US-Banken selbst für die kurzfristigen Anleihen geradestehen, wobei man sich allerdings die Frage stellen sollte, was eine Garantie zum Beispiel einer Citibank noch wert ist. Es ist zu vermuten, dass hinter diesen Bankgarantien am Ende einer langen Kette der amerikanische Steuerzahler steht. Die Idee ist, auf die beschriebene Weise das Vertrauen der Märkte wiederherzustellen. Wenn das Vertrauen wieder da ist, so das Kalkül der amerikanischen Finanzgenies, dann läuft die Sache wie von allein weiter. Das Ganze erinnert an ein Pyramidenspiel: Geht der eine Fonds pleite, wird ein neuer aufgelegt, um den alten zu retten. Wenn der dann vor der Pleite steht, wird der nächste Fonds aufgelegt. Kurzfristig mag dieses System sogar klappen. Ein Anzeichen dafür waren die fallenden Risikoprämien an den Kreditmärkten am Montag. Langfristig geht die Sache aber nicht gut. Die Probleme in den Kreditmärkten sitzen zu tief. Mit schlechten Hypotheken hat das nur oberflächlich etwas zu tun. Die waren nur der Auslöser der aktuellen Krise. Das wirkliche Problem ist, dass sich in allen Segmenten des Kreditmarkts, also auch bei besicherten Schuldverschreibungen für Firmenanleihen, Firmenübernahmen und Konsumentenkredite, ein Haufen Schrott angesammelt hat. Gefährlich wird es deshalb im Markt für sogenannte Credit Default Swaps, mit denen sich die Käufer gegen Ausfälle von Schuldnern versichern. Die Preise dieser Versicherungen sind während der vergangenen Boomjahre drastisch gesunken, was bedeutet, dass die Marktteilnehmer immer risikofreudiger wurden. Wenn dieser Markt crasht, wird es zu starken Turbulenzen im internationalen Finanzsystem kommen, und es wird bei einigen großen Banken an die Substanz gehen. Ich schätze, das passiert innerhalb der nächsten zwei Jahre. Bis zum Wechsel des US-Präsidenten Anfang 2009 wird die Administration von George W. Bush alles unternehmen, um ihre Freunde an der Wall Street zu unterstützen. Der jetzt organisierte Fonds ist die Notrettung bis vor Kurzem steinreicher Banken. In diesen Skandal ist auch die US-Notenbank Fed verwickelt, die trotz offensichtlicher Inflationsgefahren die Zinsen gesenkt hat. Diese hektischen Aktionen signalisieren den Marktteilnehmern, dass das Risiko zumindest bis zu Bushs Abgang begrenzt ist. Ich glaube aber nicht, dass sich dieses Vabanquespiel in der Zeit danach weiter aufrechterhalten lässt. Der Krug geht so lang zum Brunnen, bis er bricht. Je länger man die unausweichliche Finanzkrise mit fragwürdigen Methoden wie dem US-Rettungsfonds hinauszögert, desto schlimmer werden die langfristigen Folgen. Die USA sind mit größter Freude dabei, aus einer Bubble eine Super-Bubble zu machen, also aus einer Krise eine Katastrophe. Wir Europäer sollten da besser nicht mitmachen. Wolfgang Münchau ist FT- und FTD-Kolumnist. Er leitet den Informationsdienst Eurointelligence.com. 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Cornwallis Oktober 24, 2007 24.10.2007 | 14:39 Uhr Coface setzt Spanien und Rumänien auf negative Watchlist - USA und Großbritannien weiter unter negativer Beobachtung Mainz (ots) - Spanien ist die dritte große Industrienation, die im Länderrating der Coface in 2007 auf die negative Watchlist gesetzt wurde. Wie der internationale Anbieter von Lösungen im Forderungsmanagement mitteilt, steht das Land in der Gefahr, von der Immobilienkrise angesteckt zu werden und damit in eine ähnliche Situation zu geraten wie die USA und Großbritannien, die bereits im April bzw. Juli unter negative Beobachtung gestellt wurden. Alle drei Länder bleiben aber in der höchsten Stufe A1. Allerdings geriet auch die Bewertung von Rumänien mit A4 auf die negative Watchlist. Der rumänische Leu ist die Währung eines Emerging Countries, die am meisten in Gefahr ist. Dies macht Rumänien anfällig für eine Vertrauenskrise. In Spanien erreicht die Verschuldungsrate der Haushalte mit 130% der verfügbaren Einkommen Ausmaße, die denen in Großbritannien (163%) und in den USA (138%) vergleichbar sind. Unternehmerische Investitionen leiden unter der Kreditdrosselung, zumal hier ebenfalls die hohe Verschuldung belastend wirkt. So ist Spaniens Wachstum rückläufig und sollte sich im Vergleich zu 3,8% in diesem Jahr in 2008 auf 2,9% reduzieren. Dies ist vor allem auf den Rückgang im Immobilienmarkt zurückzuführen, der wesentlich zu Wachstum und Beschäftigung beiträgt, sowie auf den Rückgang des privaten Konsums von 3,2% auf 2,7%. Das Zahlungsverhalten, das bislang zufriedenstellend war, droht sich zu verschlechtern. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die vom Immobilienmarkt abhängen, wie Immobilienmakler, Hersteller und Händler von Baumaterialien und Ausstatter, und deren Anzahl gerade in den letzten Jahren zugenommen hat, sind oft verschuldet und sehen sich mit einem nur zögerlichen Wachstum konfrontiert. "Spanien teilt den gefährlichen Cocktail aus Immobilienblase und Verschuldung der privaten Haushalte mit den USA und Großbritannien", erläutert Yves Zlotowski, Chefökonom der Coface. Rumänien ist besonders hart getroffen von der Finanzkrise, die diesen Sommer in den USA ausgelöst wurde. Der Leu ist deutlich gefallen und damit in den aufstrebenden Ländern die am stärksten gefährdete Währung. Die Anfälligkeit für eine Vertrauenskrise ist besonders hoch. Die rapide ansteigende Verschuldung privater Haushalte lässt auch bei den Unternehmen mit einer Verschlechterung des Zahlungsverhaltens rechnen. Bei einem weiteren Verfall der Währung oder einem Konjunkturabschwung würden die Unternehmen ernsthaft geschwächt. Schließlich haben Uneinigkeiten in der Regierungskoalition Reformen verzögert, die gerade auch solche im Governance-Bereich betreffen. Die USA verbleibt auf der negativen Watchlist, auf die sie im April gesetzt wurde. Coface unterstreicht damit die Anzeichen für eine Verlangsamung des amerikanischen Wachstums, die Schwierigkeiten auf dem Immobilienmarkt sowie die Kreditdrosselung und deren mögliche Auswirkungen auf die Bonität der Unternehmen. Ein ähnliches Bild zeichnet sich in Großbritannien ab, dessen negative Beobachtung vom Juli daher aufrecht erhalten wird. Die Wirtschaftsexperten von Coface vertreten die Auffassung, dass der Rückgang der amerikanischen Konjunktur in 2008 noch anhalten wird. Insbesondere solche Unternehmen könnten geschwächt werden, die mittels einer Übernahme durch Investoren (LBO) finanziert werden, und zwar vor allem dann, wenn sie mit einer Kreditverknappung konfrontiert sind. Eine Wachstumsverlangsamung droht auch Großbritannien. Am stärksten gefährdet sind der Einzelhandel und nahestehende Sektoren. Die Coface-Bewertungen berücksichtigen insbesondere das Zahlungsverhalten der Unternehmen in den jeweiligen Ländern, aber auch Rahmenfaktoren wie geopolitische und regierungspolitische Risiken, konjunkturell bedingte Verwundbarkeit, das Risiko einer Devisenliquiditätskrise und die Höhe der Auslandsverschuldung. Das Rating ist ein guter Indikator für Unternehmen, die mit oder in diesen Ländern Geschäfte machen. Die Bewertungen folgen einer ähnlichen siebenstufigen Skala wie die der Ratingagenturen: A1 bis A4 (Investmentgrades entsprechend), B, C und D (mittleres bis hohes Risiko). Quelle: http://www.presseportal.de/pm/51597/107126...ace_deutschland Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
obx Oktober 24, 2007 Merrill Lynch hat im dritten Quartal wegen der Hypothekenkrise fast acht Milliarden Dollar abgeschrieben, weit mehr als es Wettbewerber mit einem vergleichbaren Engagement bei Kreditvehikeln getan haben. Deswegen entstand ein massiver Nettoverlust. Anleger müssen nun darauf hoffen, dass das Top-Management übers Ziel hinaus geschossen ist. Handelsblatt-Artikel Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Faceman Oktober 24, 2007 ...und es ist interessant, wie die Börse darauf reagiert. Gestern war die Welt wegen Apple noch in Ordnung, heute ist sie aus dem gleichen "dämlichen" Grund, nur wegen einer anderen Firma, nicht mehr in Ordnung, und die Kurse purzeln wieder. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
obx Oktober 24, 2007 ...und es ist interessant, wie die Börse darauf reagiert. Gestern war die Welt wegen Apple noch in Ordnung, heute ist sie aus dem gleichen "dämlichen" Grund, nur wegen einer anderen Firma, nicht mehr in Ordnung, und die Kurse purzeln wieder. Tja, ne Richtung ist zumindest gar nicht auszumachen. Mal steigen die Kurse sowohl bei bad wie auch good news, mal sinken sie sowohl bei bad wie auch good news. Die Börse weiss nicht so wirklich was sie will... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Faceman Oktober 24, 2007 Tja, ne Richtung ist zumindest gar nicht auszumachen. Mal steigen die Kurse sowohl bei bad wie auch good news, mal sinken sie sowohl bei bad wie auch good news. Die Börse weiss nicht so wirklich was sie will... Ohne einen Pfeil in die Fundi-Scke zu schmeissen.....zumindest kurzfristig ist der Börse eben die Nachricht nur dazu dienlich, deren Laune zu erklären. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
berliner Oktober 24, 2007 http://www.manager-magazin.de/geld/artikel...,513280,00.html Also bleiben bei ML schon mal 8 Mrd von potentiell 200 Mrd. Subprime-Krediten insgesamt hängen, wobei ich kaum glaube, daß der gesamte Umfang von 200 Mrd. ausfällt. Ein paar Leute werden doch ihre Kredite auch bei gestiegenen Zinsen noch bedienen können. Und so richtig stark ist die Reaktion der Märkte nun auch nicht mehr. Man gewöhnt sich wohl daran genauso wie an Terroranschläge. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reza Oktober 24, 2007 Ich mein, des war ja auch heute ne echte Überraschung, dass die Jungz von merril Abschreibungen tätigen... ich mein, bei der Krise hätte ICH das nicht erwatet, womit die beinahe 1,5% runter doch iO sind, oder? @facemann Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Onassis Oktober 24, 2007 Aucvh Merrill Lynch hat Probleme mit den Hypotheken: http://www.n-tv.de/870222.html Onassis Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
steff123 Oktober 24, 2007 Wahrscheinlich ist Merryl eine der wenigen Banken, die ihre Papiere mark-to-market bewertet. Weiß jmd welche Banken mark-to-model bewertet haben? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Reigning Lorelai November 5, 2007 http://www.n-tv.de/874938.html Es ist beschähmend... Ich habe ja schon vor ein paar Wochen gesagt, dass es ein Märchen sei, dass bei den Banken nur in Q307 Abschreibungen anfallen würden. 11 Milliarden waren nicht absehbar??? Wahnsinn gepaart mit Frechheit... Aber das wurde wohl gesagt um die Märkte nicht in Beunruhigung zu versetzen. Gruß W.Hynes Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nobby_01 November 5, 2007 Um den Wahnsinn mal weiter zu spinnen. Die Citigroup weiss jetzt schon wieviel im nächsten Quartal abgeschrieben werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
steff123 November 5, 2007 Um den Wahnsinn mal weiter zu spinnen. Die Citigroup weiss jetzt schon wieviel im nächsten Quartal abgeschrieben werden. Wahrscheinlich ist das der Betrag, den sie per 30.09. bei einem testierten Jahresabschluss auch schon hätten abschreiben müssen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
35sebastian November 5, 2007 Um den Wahnsinn mal weiter zu spinnen. Die Citigroup weiss jetzt schon wieviel im nächsten Quartal abgeschrieben werden. Und der CEO weiß wahrscheinlich jetzt schon, welche Abfindung er für seine Fehlleistung bekommt! O`Neal + 40 MIO.? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Antonia November 5, 2007 Laut Handelsblatt bekommt der CEO: Der 57 Jahre alte Prince sagte, angesichts des Ausmaßes der jüngsten Verluste im Geschäft mit Kreditpapieren sei für ihn der Rücktritt der einzige ehrenhafte Weg. Zum Abschied wird Prince laut Medienberichten rund 100 Mill. Dollar in bar und Aktienoptionen erhalten - zusätzlich zu seiner Vergütung von rund 53 Mill. Dollar für die vierjährige Amtszeit. Das ist doch nett, oder? Antonia Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DerRichterII November 5, 2007 "Es ist beschähmend... Ich habe ja schon vor ein paar Wochen gesagt, dass es ein Märchen sei, dass bei den Banken nur in Q307 Abschreibungen anfallen würden. 11 Milliarden waren nicht absehbar??? Wahnsinn gepaart mit Frechheit... Aber das wurde wohl gesagt um die Märkte nicht in Beunruhigung zu versetzen. Gruß W.Hynes" Es ist schon erstaunlich was man mit US-GAAP relativ einfach nicht bilanzieren muss und das vollkommen legal und da regen wir uns wg. der Amateure bei Conergy auf? Steff123: Wahrscheinlich ist das der Betrag, den sie per 30.09. bei einem testierten Jahresabschluss auch schon hätten abschreiben müssen. Glaube, dass ein Audit nichts geändert hätte. Die Zahlen die der SEC vorgelegt werden gehen auf jeden Fall vorher über eine Accounting Firm, die zwar keine Opinion abgeben aber zumindest die Plausibilität des Zahlenwerks bestätigen muss. Auch die Grundaussage bei einer Opinion ist immer, dass das Zahlenwerk in der Verantwortung des Managements liegt und die Prüfer nur prüfen, ob die Annahmen des Management nicht wesentlich falsch sind...halt das typische Prüfer blabla Die ganze Geschichte wird vermutlich ausgehen wie Enron (nicht das Citi jetzt gleich die Grätsche macht), es werden erstmal ein paar neue EITFs losgelassen, ggf. noch ein Standard nachgeschoben, die SEC wird den Umfang der Berichterstattung erhöhen und die die Abgabefrist für Jahres- und Quartalsabschlüsse gleichzeitig noch weiter reduzieren (weil das ja bekanntlich die Datenqualität erhöht) und die Nachfolger der Herren Sarbanes und Oxley stehen vermutlich auch schon in den Startlöchern. Eben die US-Auslegung von "Substance over Form" und "True and Fair View" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Reigning Lorelai November 5, 2007 naja ob US-GAAP oder IAS... nehmen sich beide nicht viel... Ich bleibe weiterhin ein Fan vom HGB obwohl ich es leider nie richtig gelernt habe. Aber alleine schon das in den Vordergrundstellen des Aktionärs ist mit konservativer Bilanzpolitik selten vereinbar. Gruß W.Hynes Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DerRichterII November 5, 2007 IAS ist doch nur ein halbherziger Versuch der Europäer US-GAAP etwas entgegenzustellen unter besonderer Berücksichtigung Britischer Bilanzierungsgepflogenheiten (bspw. Bewertungen über AHK hinaus) aber das wäre wohl ein eigener Thread vergiß nicht den Einfluss erfolgsabhängiger (idR unter Berücksichtigung des Aktienkurses) Vergütungen des Managements ...andererseits über fehlende konservative Bilanzierung beschweren sich Anleger ja auch nur, wenn die Kurse deswegen nach unten gehen Gruss Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Reigning Lorelai November 5, 2007 Gut die Personalaufwendungen kannst du heute aufgrund der Optionen oft ohnehin in die Tonne trappen wenn die zu 0,- bilanziert werden. Manche Zeitarbeitsgesellschaften werden über "sonstige Aufwendungen" gebucht was für mich völlig unverständlich ist.. wie bei so manch anderen Bilanzierungen wie z.B. eigenen Aktien mit Buchgewinn und die Aktivierung bei Akquisitionsmittel oder Einzug Ich glaube auch nicht dass die ganzen Bilanzierungsprobleme in den Banken nur auf interne Schlamperei zurückzuführen sind (natürlich auch) sondern auch auf die komplizierten Bilanzierungsrichtlinien. Für mich war immer die konservative Bilanzierung richtig und wichtig, da man lieber zuviel (stille Reserven) als zu wenig in den Büchern stehen hat... ...andererseits über fehlende konservative Bilanzierung beschweren sich Anleger ja auch nur, wenn die Kurse deswegen nach unten gehen Aber auf diese kurzfristig orientierten Anleger muss ein Unternehmen verzichten können bzw. man muss es im Kreuz haben auch mal "Nein" zu sagen und an das beste fürs Unternehmen zu denken. Das bleibt aber leider oft auf der Strecke... Gruß W.Hynes Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SumSum November 5, 2007 naja ob US-GAAP oder IAS... nehmen sich beide nicht viel... Ich bleibe weiterhin ein Fan vom HGB obwohl ich es leider nie richtig gelernt habe. Aber alleine schon das in den Vordergrundstellen des Aktionärs ist mit konservativer Bilanzpolitik selten vereinbar. Gruß W.Hynes Hab jetzt uhrzeitbedingt keine Lust mal in einer Seminararbeit rumzufuchteln. Beim IAS im Vergleich zum HGB insbesondere einige Punkte "weicher" ausgelegt. > Einer z. B.: Beim HGB dürfen z. B. nur dann Gewinne erfolgswirksam (über die GuV) bilanziert werden, wenn diese tatsächlich realisiert sind (sog. Vorsichtsprinzip). Beim IAS reicht dagegen schon eine "gewisse hohe Wahrscheinlichkeit" aus. Für die Bilanz einer AG kann das natürlich nach IAS zur Folge haben, dass tatsächlich noch nicht realisierte Gewinne so verbucht werden, dass das EPS steigt. Nach HGB wär das nicht möglich. Beide Systeme haben im übrigen ihre Vor- / und Nachteile. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DerRichterII November 5, 2007 zurück zum Thema ...es gibt aber immer wieder solche Meldungen, die zeigen, dass wohl nicht der komplette Markt betroffen ist (bzw. sich betroffen fühlt?) http://news.moneycentral.msn.com/provider/...&ID=7759829 PHILADELPHIA (AP) - American Financial Realty Trust said Monday that it is being acquired by commercial real estate financier Gramercy Capital Corp. for $1.1 billion in cash and stock. American Financial, a Jenkintown-based real estate investment trust, owns bank branches and office buildings and is the main landlord to banks such as Bank of America and Wachovia Corp. The company said Gramercy will assume $2.3 billion in debt and transaction costs. About 70 percent of the debt is comprised of mortgages held by commercial properties owned..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag