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FrankiLi

Hallo zusammen,

 

beide Mitte 30, 3 Kinder, bisher zur Miete.

 

Ganz pauschal: Macht die (fremdfinanzierte) Investition in ein Eigenheim überhaupt Sinn, rein finanziell gesehen, wenn die notwendigen Mietkosten sich ungefähr mit der nötigen Kreditrate decken?

 

Vom emotionalen "wir wollen ein Häuschen" mal abgesehen.

 

Gruß

Frank

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Herr S.

Ja, macht es...

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culo

finanziell macht es meiner meinung keinen sinn, aber man darf es nicht nur finanziell sehen.

 

im egentum zu wohnen bedeutet mehr lebensqualität, weil man keinen vermieter hat, der einem reinredet.

 

möglicherweise gibt es auch vermieter, von denen man nichts merkt, ich hatte eigentlich immer probleme mit denen und den verwaltern, weil ich immer genau aufgepasst habe, dass die mich nicht abzocken. und die nebenkostenabrechnungen , die ich gesehen habe, haben fast nie gestimmt, und beim auszug versuichen die meisten immer etwas von der kaution einzukassieren.

 

bei meiner letzten mietwohnung war der hausmeister auch gleichzeitig kleinunternehmer für allerlei handwerkerarbeiten. genau dieser hausmeister hat dann die abnahme gemacht und dann für dseine "renovierungsfirma" die aufträge an land gezogen.

 

deutschland ist ein aussterbendes land mit ständig älter werdender bevölkerung. grundbesitz rentiert sich finanziell nur noch in toplagen.

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FrankiLi
möglicherweise gibt es auch vermieter, von denen man nichts merkt
So einen haben wir.
Ja, macht es...
Warum?

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DrFaustus
So einen haben wir.

Warum?

 

Ist doch eine einfache Rechnung. Wenn sich die Miethöhe mit der Kreditrate deckt hast du die gleichen Kosten mit dem Unterschied, das du von der Kreditrate Eigentum erwirbst was dir nach einer gewissen Zeit gehört, während die Miete dir gar nichts bringt.

 

Eine interessantere Rechnung wäre die wenn Miete = Zinszahlung für das Darlehen

 

Da würde ich fast eher dazu tendieren die evtl. Tilgungsleistung anzulegen und nicht ins Haus zu investieren...

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culo
· bearbeitet von culo
Ist doch eine einfache Rechnung. Wenn sich die Miethöhe mit der Kreditrate deckt hast du die gleichen Kosten mit dem Unterschied, das du von der Kreditrate Eigentum erwirbst was dir nach einer gewissen Zeit gehört, während die Miete dir gar nichts bringt.

 

naja nicht ganz, man muss den kredit ja auch abtragen. ausserdem kommen immer noch kosten auf einen zu7, von denen man vorher nichts gewusst hat :-)

 

aber wenn die mietkosten gleich hoch wie die zinskosten sind, dann ist das auf jeden fall schon mal eine gute voraussetzung, auch wenn es da den einen oder anderen planungsfehler gibt .-) die grösste unsicherheit ist meistens die frau. wenn es dann um wasserhähne , einbaukücjhen . lichtschalter, türen und sowas geht .-)

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berliner
· bearbeitet von berliner
Ist doch eine einfache Rechnung. Wenn sich die Miethöhe mit der Kreditrate deckt hast du die gleichen Kosten mit dem Unterschied, das du von der Kreditrate Eigentum erwirbst was dir nach einer gewissen Zeit gehört, während die Miete dir gar nichts bringt.

Der Threaderöffner hat schon wieder den Fehler gemacht, Miete und Grundmiete nicht auseinanderzuhalten. Einen Kredit für eine Immobilie alleine mit dem äquivalenten Betrag der Grundmiete abzubezahlen ist ziemlich unrealistisch. Zahlt man aber mehr, muß man gegenrechnen, was einem an alternativer Rendite entgeht, z.B. 500 Grundmiete plus weitere 300 , also 800 im Monat für die Bedienung des Kredits. Die 300 kann man nun nicht mehr anders anlegen. Die gesparte Grundmiete ist normalerweise recht niedrig im Verhältnis zum Kaufpreis, weshalb es umso ungünstiger aussieht, je mehr man über die Grundmiete hinaus aufwenden muß.

 

Dann einfach mal vergleichen, was man zum Ende der Abzahlung an Wohneigentum hat bzw. was man als Kapital hätte, wenn man die Differenz (hier 300 ) alternativ angelegt hätte.

 

Bei 300 über 30 Jahre bei 7% p.a. sind es schon 352.952,73 . Ist die Immobilie dann auch so viel wert?

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FrankiLi
· bearbeitet von FrankiLi
Der Threaderöffner hat schon wieder den Fehler gemacht, Miete und Grundmiete nicht auseinanderzuhalten.
Ich? Nein, denn 1. hätte ich den Fehler zum ersten Mal gemacht und 2. habe ich ihn nicht gemacht.

 

Ich würde an Kreditrate (inkl. Zinsen) so viel zahlen wie jetzt an Kaltmiete.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

@Culo

 

Frauen als Unsicherheitsfaktor??? o:) o:) o:) o:) o:) o:) o:)

 

 

@FrankiLi

Ich? Nein, denn 1. hätte ich den Fehler zum ersten Mal gemacht und 2. habe ich ihn nicht gemacht.

 

Ich würde an Kreditrate (inkl. Zinsen) so viel zahlen wie jetzt an Kaltmiete.

 

Nein den Fehler hast du nicht gemacht - du hast lieber einen BSV gemacht. Das kann leicht noch erheblich teurer gewesen sein. :lol:

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Scubapro
Bei 300 über 30 Jahre bei 7% p.a. sind es schon 352.952,73 . Ist die Immobilie dann auch so viel wert?

Und dafür 30 Jahre in einer Mietwohnung leben? Danke, aber nein danke. Rendite ist nicht alles im Leben.

 

-s-

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jogo08
Hier hatten wir schon einmal die gleiche Diskussion: Immobilie versus Wertpapierdepot

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berliner
Ich? Nein, denn 1. hätte ich den Fehler zum ersten Mal gemacht und 2. habe ich ihn nicht gemacht.

 

Ich würde an Kreditrate (inkl. Zinsen) so viel zahlen wie jetzt an Kaltmiete.

Dann schreib das doch gleich so :rolleyes:

 

Unter "notwendigen Mietkosten" versteht man normalerweise die Bruttomiete.

 

Und dafür 30 Jahre in einer Mietwohnung leben? Danke, aber nein danke. Rendite ist nicht alles im Leben.

na und? Lieber zur Miete in Berlin als ein Häuschen in Gifhorn... :w00t:

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Scubapro
na und? Lieber zur Miete in Berlin als ein Häuschen in Gifhorn... :w00t:

Berlin? Never ever! :w00t:

 

-s-

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

Die Frage ist so unmöglich zu beantworten. Um einen Vorteilhaftigkeitsvergleich auch nur ansatzweise aufstellen zu können, müsste man alle bis an's Lebensende anfallenden Zahlungen abschätzen können. Für einen ganz speziellen Fall mag das stark vereinfacht ja noch denkbar sein, aber ganz pauschal ist das unmöglich zu sagen. Zumal hier auch nicht-finanzielle Aspekte ganz erheblich hineinspielen. Meiner Ansicht nach ist ein Eigenheim rein aus Renditegesichtspunkten eine sehr fragwürdige Angelegenheit.

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berliner
Meiner Ansicht nach ist ein Eigenheim rein aus Renditegesichtspunkten eine sehr fragwürdige Angelegenheit.

Zumindest muß man sich Fragen, ob noch genug Kohle für andere Anlagen bleibt. Das Eigenheim als einzige Vorsorge ist doch ein bißchen wenig Streuung.

 

Berlin? Never ever! :w00t:

 

-s-

na zum Glück will noch nicht jeder nach Berlin...sind so schon genug.

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FrankiLi
Nein den Fehler hast du nicht gemacht - du hast lieber einen BSV gemacht. Das kann leicht noch erheblich teurer gewesen sein.
Was soll das? Sich über mich lustig machen? Vielen Dank, bin schon verunsichert genug und suche eigentlich Hilfe, keinen Spott. So viel zu
Frauen als Unsicherheitsfaktor???
...hiermit wohl bewiesen... oder wars entsprechende Satire? (Was für eine Steilvorlage)

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culo

was du bei deinen ganzen berechnungen auf jeden fall noch berücksichtigen musst, sind die kosten , die ein vermieter hat, aber nicht auf die mieter umlegen kann.

 

als eigentümer musst du nämlich instandhaltung und grundsteuer selber zahlen, während du das als mieter nicht musst.

 

deswegen ist es konkret wichtig, was für eine immobilie zu genau erwerben willst.

 

wenn du selber neu baust, dann wirst du am anfang relativ wenig instandhaltungskosten haben, aber wenn du eine ältere immobilie erwirbst, dann werden instandhaltungskosten früher kommen.

 

diese kosten musst du selber tragen, während du sie als mieter nicht zahlen musst.

 

auf der anderen seite kannst du dir als eigentümer geld selber verdienen, das du bei einer mietwohnug über die nebenkosten abdrücken MUSST.

du kannst z.b. deinen garten selber pflegen und brauchst keinen hausmeister oder verwalter.

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Sapine
Was soll das? Sich über mich lustig machen? Vielen Dank, bin schon verunsichert genug und suche eigentlich Hilfe, keinen Spott. So viel zu ...hiermit wohl bewiesen... oder wars entsprechende Satire? (Was für eine Steilvorlage)

Hallo FrankiLi,

es liegt mir fern dich zu verunsichern und die Bemerkung über Frauen war überhaupt nicht an dich adressiert - lies noch mal. Hoffe du kannst es mir nachsehen, dass ich hier einem der üblichen Vorurteile widersprechen musste ^_^

 

Die Bemerkung zu dir war nicht ohne Spitze. Habe jetzt noch mal nachgelesen in Deinen Themen und fürchte ich habe etwas falsch in Erinnerung gehabt. Insofern nehme ich die Bemerkung mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. :blushing: Habe anscheinend aber dennoch ins Schwarze getroffen, wenn ich mir deine neuestes Thema anschaue.

 

Generell: Du hast innerhalb weniger Tage jede Menge Threads eröffnet im Forum. Finde du solltest mehr lesen und weniger fragen. Als Frau darf ich mir ja Gefühle leisten und mein Gefühl sagt FrankiLi schiebt hier jede Menge Diskussionen an, ohne wirklich involviert zu sein. Gibt mir kein gutes Gefühl. :(

 

20.11. 13:57 Indexbezogene Fonds sparplanfähig

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...c=14835&hl=

 

21.11.12:45 Comdirect - 4free-ag

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...c=14857&hl=

 

21.11. 15:13 Finanzierung

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...c=14867&hl=

 

21.11. 17:04 Trennung Depots pro Familienmitglied/Kind

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...c=14874&hl=

 

22.11. 12:26 Riester

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...c=14889&hl=

 

22.11. 15:11 Profitieren vom starken Euro - wie konkret?

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...c=14899&hl=

 

23.11. 15:44 Eigenheim

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...c=14920&hl=

 

23.11. 10:06 VL / derzeitiger Bausparvertrag, Bitte um Beurteilung

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...c=14932&hl=

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FrankiLi

Danke für die Zusammenfassung (Konfrontation).

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fonds-sparer

gibt es eine kurze einschätzung zum derzeitigen immobilienmarkt? günstig, teuer?

find im forum fast nix darüber. gibts gute seiten zum informieren?

 

ausserdem, wie werden sich die finanzierungszinsen in den nächsten 5 jahren entwickeln?

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harryguenter
gibt es eine kurze einschätzung zum derzeitigen immobilienmarkt? günstig, teuer?

find im forum fast nix darüber. gibts gute seiten zum informieren?

ausserdem, wie werden sich die finanzierungszinsen in den nächsten 5 jahren entwickeln?

Die Immobilienpreise sind in vielen Regionen Deutschland geringer als zur Jahrtausendwende (vor allem ländliche Gebiete und der Osten). Die Langfristprognosen der "Experten" gehen von weiter sinkenden Preisen aus.

Die Zinssatzentwicklung ist viel Glaskugelleserei, geht man davon aus dass wir in eine Rezession kommen so werden vermutlich die Leitzinsen weiter sinken - damit dann auch dieDarlehnzinsen.

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Sapine

Es gibt keinen einheitlichen Immobilienmarkt in Deutschland. Die Preise sind regional sehr unterschiedlich.

 

Historisch betrachtet sind die Hypothekenzinsen derzeit niedrig bis sehr niedrig. Ob sie in den nächsten 5 Jahren weiter runter gehen? Derzeit werden die Leitzinsen auf breiter Front gesenkt, evtl. gehen sie noch etwas runter, aber das kann Dir keiner mit Gewissheit sagen. Wenn die Leitzinsen gesenkt werden, dann in aller Regel auch die Hypothekenzinsen. Auf jeden Fall werden sie am langen Ende (Laufzeit 10 Jahre) wieder anfangen zu steigen schon bevor die wirtschaftliche Erholung einsetzt. Der Markt nimmt das Geschehen in der Regel voraus.

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fonds-sparer

ok danke an euch beiden. das hilft mir fürs erste weiter.

 

mh, in 2 jahren sollte es ca. so weit sein, mit etwas glück habe ich das perfekt geplant ;)

 

um das nochmal weiterzuführen. wie sieht der hauskauf auf dem land aus renditeaspekten aus?

 

ihr sagtet, derzeit seien die preise auf dem land generell niedriger. kann ich mit einem höheren anstieg auf 30 jahre gerechnet sehen als in der stadt? dass etwa unter dem punkt grüne welt solche orte attraktiver werden?

 

oder im negativen. was sind die nachteile bei einem hauskauf auf dem land?

gibts da vielleicht sogar erfahrungswerte von stadtbewohnern, die es aufs land gezogen hat?

kulturelle umstellung...;) usw

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el galleta

Mit ganz wenigen Ausnahmen (etwa München) sehe ich die Immo-Preise auf Talfahrt. Die Bevölkerung in Deutschland nimmt ab, wird immer älter und gleichzeitig steigen die Mobilitätskosten (Rohstoffe und Umweltschutz-"Beiträge"). Das führt zu einem Nachfrageschwund, aufgrund tendenziell stadtnaher Wohnwünsche vor allem auf dem Land.

 

In meinen Augen ist eine Immobilie keine (gute) Wertanlage. Schon gar nicht als Altersvorsorge im Sinne Alterssitz. Welcher eingeschränkt mobile Rentner möchte in der Pampa sitzen und nicht nahe beim Arzt oder bei Einkaufsmöglichkeiten?

 

saludos,

el galleta

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Boersifant
· bearbeitet von Boersifant

Auf dem stadtfernen Land wäre ich auch nicht optimistisch was die Wertentwicklung anbelangt aus den Gründen die el galleta genannt hat. Wenn es um den Renditeaspekt geht würde ich nach Immobilien in wohlhabenden Vorstädten wachsender Metropolen schauen, z.b. Hamburg und München, welche auch für mich zum Wohnen bei guter öffentlicher Verkehrsbindung erste Wahl wären. Das ist aber natürlich Geschmackssache und ich würde den Kauf nicht primär von Renditeüberlegungen abhängig machen, weil die nicht zu prognostizieren ist und Immobilien bei langer Darlehenstilgungszeit sowieso fast immer ein schlechtes Geschäft sind.

 

Ein meiner Meinung nach sehr wichtiger Aspekt ist die Frage, was man baut. Ich würde nur zu KFW40 oder noch besser Passivhaus raten, weil das die Wiederverkaufsmöglichkeiten langfristig stark steigern wird. Bei abzusehender weiterer Steigerung von Energiekosten hat sich die Mehrinvestition in akzeptabler Zeit voraussichtlich amortisiert und du hast eine viel höhere Sicherheit. Im Jahr 2020 wird dir niemand mehr die die Energie verpulvernden Häuser abnehmen und wenn dann nur zu niedrigen Preisen.

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