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Empfohlene Beiträge

hattifnatt
vor einer Stunde von Dandy:

Nachhaltig finde ich es aber so überhaupt nicht.

Sehe ich genauso, und weil ich es nicht zum Rebalancing brauche, verzichte ich lieber darauf.

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Dandy
vor 3 Stunden von Sapine:

Sofern Du physisch kaufst, kannst Du das abmildern. https://www.gold.de/fairtrade-gruenes-oekogold/#info

Erst kürzlich gelesen, dass es kaum nachverfolgbar ist, woher das Gold wirklich kommt. Das illegal geschürfte Gold (von armen Schluckern übrigens) gerät in die Kreisläufe der offiziellen Konzerne, mit Zertifikaten und allem drum und dran. Das lässt sich kaum kontrollieren, leider. 

 

Das Ergebnis sieht dann so aus:

 

image.png.096ab3b94192180a601b09e8c9e45312.png

 

Aus dem Urwald werden Mondlandschaften die dauerhaft mit Schwermetallen verseucht sind. Die Fische essen dann die Indios und werden krank davon. Leider haben die Schürfer kaum andere Möglichkeiten für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

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Sapine

Da gibt es sicher sehr viel Betrug Ich habe mich für Auropelli entschieden, eine Zusammenarbeit zwischen der Schweizer Scheideanstalt und der ESG. Deren Gold kommt zu 100 % nicht aus Entwicklungsländern. Gegen Betrug wäre natürlich auch da kein Kraut gewachsen. 

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reko
· bearbeitet von reko
Am 23.11.2024 um 17:07 von Lazaros:

"ANLAGESTRATEGIE  Gold im Portfolio: Wie viel ist optimal?"

Statistischen Auswertungen hängen extrem vom untersuchten Zeitintervall und den damaligen Umständen ab. Statistik hilft bei dieser Frage nicht weiter, man braucht fundamentale Überlegungen. Gold hat extrem lange Zyklen und die Welt funktioniert heute anders als vor  20 Jahren.

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DNA

Und welche praktischen Abweichungen zum Goldanteil ergeben sich für dich aus deinen fundamentalen Überlegungen dazu?

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Dandy
vor 3 Stunden von reko:

Statistischen Auswertungen hängen extrem vom untersuchten Zeitintervall und den damaligen Umständen ab. Statistik hilft bei dieser Frage nicht weiter, man braucht fundamentale Überlegungen. Gold hat extrem lange Zyklen und die Welt funktioniert heute anders als vor  20 Jahren.

Wurde immer wieder behauptet und immer wieder hat Gold so funktioniert wie es das immer schon tat. Im Permanent Portfolio verrichtet es seit gut 50 Jahren zuverlässig seinen angedachten Zweck. Warum konkret sollte sich das ändern?

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hattifnatt
vor 24 Minuten von Dandy:

Warum konkret sollte sich das ändern?

Vielleicht übernimmt in Zukunft Bitcoin die Rolle von Gold? Ist zumindest ein ähnliches Umweltschwein :P

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reko
· bearbeitet von reko
vor 2 Stunden von Dandy:

Warum konkret sollte sich das ändern?

Es gab gute Gründe warum der Goldpreis von 1973 - 1980 stieg und es gab andere Gründe warum er 2000 - 2010 stieg und wieder andere warum er heute steigt.

Warum sollte bei sich ändernden Randbedingungen das Ergebnis gleich bleiben. An der Börse sind Korrelationen nicht statisch.

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Euronensammler

Wieder mal ein n-tv Clickbait: Kernfusion könnte Gold wertlos machen

 

Ist die Lindy-Regel für Gold nach 6000+ Jahren in Gefahr?

 

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Cepha
Am 25.11.2024 um 21:30 von Dandy:

 

Aus dem Urwald werden Mondlandschaften die dauerhaft mit Schwermetallen verseucht sind. Die Fische essen dann die Indios und werden krank davon. Leider haben die Schürfer kaum andere Möglichkeiten für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

Würde man also kein Gold kaufen würden diese Leute verhungern und die Zerstörung der Ökosysteme ist "alternativlos"?

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Fetz
· bearbeitet von Fetz
Am 26.11.2024 um 11:31 von reko:

Es gab gute Gründe warum der Goldpreis von 1973 - 1980 stieg und es gab andere Gründe warum er 2000 - 2010 stieg und wieder andere warum er ... 

Bischen spät, aber trotzdem:

 

Es gab aber auch andere Gründe warum er (real!) ab 1980 dann 20 Jahre lang um über 80% fiel und über 30 brauchte um wieder auf den 80er Stand zu kommen ...

 

Es gibt schon Gründe warum das unproduktive Asset in Depots ist, aber es ist eher die Korrelation als ein verlässlicher Renditebringer.

 

Es bleibt interessant nach den knapp -10% heute.

:-*

 

 

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reko
· bearbeitet von reko
Am 16.8.2025 um 12:53 von Cepha:

Würde man also kein Gold kaufen würden diese Leute verhungern und die Zerstörung der Ökosysteme ist "alternativlos"?

Diese Argument trifft nicht nur auf illegalen Goldabbau sondern z.B. auch auf illegalen Kobaltabbau zu. Wenn man hungert, dann ist der Umweltschutz nachrangig. Man macht was immer die Situation verbessert. Man verdient seinen Unterhalt mit illegalen Recycling und verbrennt Kabelschrott, Elektrogeräte und Batterien. Man wildert oder betreibt Brandrodung. Das ist weder ein Argument für noch gegen Gold.

Goldwaschen geht auch ohne Quecksilber. Das ist für die Anwender genauso schädlich wie für die Umwelt.

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voxk
· bearbeitet von voxk

Eine nette Doku über Gold: Warum gehen wir auf Gold so ab? (Youtube bzw. ARTE, 28 min. )

 

Es geht nicht um "Gold investieren", sodass unter off-topic fällt. 

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OttoKleinanleger
· bearbeitet von OttoKleinanleger
Am 23.3.2026 um 21:03 von Vogelhaus:

Also diese Onkel Dax & Co haben mich 10 Jahre vom Investieren abgehalten. 

Gerade die Leute, die die Welt nicht rosa rot sehen haben mich zur Anlage in Aktien gebracht, weil es Sachwerte sind. Kein Mensch hat die Wahrheit gepachtet, daher empfinde ich die Aussagen der sogenannten Crash-Propheten durchaus als betrachtenswert. Es sind aber nur Szenarien, deren Eintrittswahrscheilichkeit jeder für sich selbst bestimmen muss. Und wie immer gilt, zu einseitige Ernährung ist ungesund. Nicht dass man sich beispielsweise vor lauter Klimapanik auf die Straße klebt.

 

Am 19.3.2026 um 13:53 von Flaschenpfand:

Gleiches Spiel bei den ganzen Gold/Silber-Kanälen mit dem Fazit: Alles ist unsicher und

nur bedrucktes Papier oder Pixel in einem Online-Depot, ausser natürlich das tolle physische

Edelmetall.

Wobei man sagen muss, Edelmetalle sind die letzten 20 Jahre nicht schlecht gelaufen, was nicht zwangsläufig an dem genannten Investment-Case liegen muss. Ich habe bisher aber auch noch wenig Gold/Silber-Känale wahrgenommen.

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Fetz
· bearbeitet von Fetz

 

vor 50 Minuten von OttoKleinanleger:

Wobei man sagen muss, Edelmetalle sind die letzten 20 Jahre nicht schlecht gelaufen

Dann schau Dir mal die letzten 50 Jahre (bis 2024) an, und zwar real (rot) , nicht nominal (grün).

 

1030451951_Goldreal.thumb.jpg.1e6f08f509fb295f4358a55638f4547e.jpg

Quelle: Prof. Waltz

 

Edit:

 

Meine Meinung: Gold käme mir nicht ins Depot - wenn es nicht (manchmal) eine negative Korrelation hätte

 

Und nicht vergesen: Nach dem Ölpreisschock in den 70ern hat Gold ab 1980 20 Jahre lang verloren mit brutalem Drawdown von > 70%.

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Euronensammler
vor 20 Minuten von Fetz:

Nach dem Ölpreisschock in den 70ern hat Gold ab 1980 20 Jahre lang verloren mit brutalem Drawdown von > 70%.

Mein Gedächtnis für die '70er beinhaltet noch keine damaligen witschaftlichen Zusammenhänge. Kann jemand erklären, ob und wie der Ölpreisschock damals einen direkten Einfluss auf den Goldpreis hatte oder ob es keine Kausalität sondern nur eine Coexistenz war?

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 10 Minuten von Euronensammler:

...Kann jemand erklären, ob und wie der Ölpreisschock damals einen direkten Einfluss auf den Goldpreis hatte oder ob es keine Kausalität sondern nur eine Coexistenz war?

Nein! Das kann niemand erklären.

 

Edit: Vermuten kann man es!

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hattifnatt
vor 7 Minuten von Euronensammler:

Mein Gedächtnis für die '70er beinhaltet noch keine damaligen witschaftlichen Zusammenhänge. Kann jemand erklären, ob und wie der Ölpreisschock damals einen direkten Einfluss auf den Goldpreis hatte oder ob es keine Kausalität sondern nur eine Coexistenz war?

Diese Gemini-Antwort stellt es m.E. gut dar:

Zitat

Der Zusammenhang zwischen den Ölpreisschocks der 1970er Jahre (1973/74 und 1979/80) und dem Goldpreis war weit mehr als nur eine bloße Koexistenz. Es bestand eine indirekte Kausalität, die über mehrere wirtschaftliche Mechanismen wirkte:

 

1. Der Inflations-Kanal 

Dies war der stärkste direkte Treiber. 

Wirkung: Da Öl ein Basisrohstoff für fast alle Industriezweige ist, führten die sprunghaften Ölpreissteigerungen zu massiv steigenden Produktions- und Transportkosten.

Folge für Gold: Die daraus resultierende Inflation entwertete Papierwährungen (insbesondere den US-Dollar). Anleger flüchteten in Gold als Wertaufbewahrungsmittel und Inflationsschutz, was den Preis von unter 40 (1970) auf über 800 (1980) trieb. 

 

2. Der "Sichere Hafen"-Effekt (Rezession & Unsicherheit)

Der Ölpreisschock löste schwere globale Rezessionen und Aktiencrashs aus. 

Wirkung: Das Wirtschaftswachstum brach ein, während die Arbeitslosigkeit stieg (Stagflation).

Folge für Gold: In Zeiten systemischer Risiken und politischer Instabilität (wie dem Jom-Kippur-Krieg oder der Islamischen Revolution) suchten Investoren Sicherheit in Gold, das nicht von der Zahlungsfähigkeit eines Staates oder Unternehmens abhängt. 

 

3. Der Einnahme-Kanal (Petrodollars)

Ein spezifischer kausaler Mechanismus betrifft die Öl-exportierenden Länder selbst. 

Wirkung: Durch die hohen Ölpreise flossen den OPEC-Staaten enorme Mengen an US-Dollar zu ("Petrodollars").

Folge für Gold: Diese Länder investierten einen Teil ihrer überschüssigen Exporterlöse zur Diversifizierung ihrer Währungsreserven direkt in Gold, was die weltweite Nachfrage und damit den Preis zusätzlich stützte. 

 

Wichtiger Kontext: Das Ende von Bretton Woods 

Die Kausalität wurde durch den zeitgleichen Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems (1971/73) verstärkt. Da Gold nicht mehr fest an den Dollar gebunden war, konnte es erstmals frei auf die wirtschaftlichen Schocks reagieren. Ohne diese Freigabe hätte der Goldpreis trotz Ölkrise nicht so massiv steigen können. 

 

Fazit: Es war eine vermittelte Kausalität. Der Ölpreis trieb nicht physikalisch den Goldpreis, aber er zerstörte das Vertrauen in die Preisstabilität und das Wirtschaftswachstum, wodurch Gold zur logischen monetären Alternative wurde.

 

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Euronensammler
vor 33 Minuten von hattifnatt:

Diese Gemini-Antwort stellt es m.E. gut dar:

Okay, aber scheinbar hatte ich meine Frage nicht klar genug gestellt. Der Goldpreisanstieg war mir klar, nicht jedoch das Dahinsiechen von Gold über 20 Jahre ab '80. 

Gemini hat es mir inzwischen erklärt.

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Flapsch
vor 55 Minuten von hattifnatt:

Diese Gemini-Antwort stellt es m.E. gut dar:

 

Wobei ab 1979/'80 die Zinspolitik von Paul Volcker auch eine Rolle gespielt haben dürfte, wenn man sich die fallende Nachfrage (nach einem aufgeregten Hype) von Gold so anschaut.

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reko

Ein weiterer Grund: durch Bretton Woods wurde der Goldpreis künstlich niedrig gehalten. Es gab einen Nachholeffekt. Der enorme Preisanstieg führte zu Momentumkäufen und einer Übertreibung. Die Korrektur wurde dann ebenfalls übertrieben.

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