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Milchmädchen

Basis-Finanzplanung

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Milchmädchen

Hallo ihr Experten da draußen an den flackernden Bildschirmen,

 

ich hoffe sehr ihr könnt mir weiterhelfen - nach einigen schlaflosen Nächten in Sorge um meine nicht vorhandene Altersvorsorge hatte ich jetzt vor kurzem eine Vermögensberaterin (DVAG) zu Besuch.

 

Nach Sichtung meiner Ausgangssituation (27 Jahre, weiblich, Single, Mediengestalter mit ca. 1600 Nettoverdienst) bot sie mir einige Verträge an.

 

Die da wären:

 

RiesterRente Strategie No.1

monatlicher Beitrag 50 Euro

 

Die Wunschpolice (Rentenversicherung mit Pflegerenten-Zusatzverischerung)

Garantiefondskonzept DWS FlexPension)

monatlicher Beitrag 100 Euro

 

Privatversicherung Unfall-Aktiv-Schutz

monatlicher Beitrag 12,55 Euro

 

Rechtschutz - AdvoCard

monatlicher Beitrag 25,73 Euro

 

 

Ich muss sagen ich habe zu Versicherungsvertretern noch nie großes Vertrauen gehabt... wie auch? die können mir alles erzählen ich hab ja keine Ahnung, nun seh ich mich aber in Zugzwang weil ich auf die 30 zugeh...

 

Kann mir hier jemand sagen auf welche Fallen (tatsächliche Verzinsung, Notwendigkeit...) die Frau mich nicht aufmerksam gemacht hat?

 

und ob es einen alternativen Basis-Finanzplan gibt, der mich gut absichert und ich mich nicht über den Tisch ziehen lasse?

 

 

danke im voraus

 

das milchmädchen

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eurofetischist
· bearbeitet von eurofetischist

hallo milchmädchen

 

schon mal herzliche gratulation, das du dich erst informieren willst, bevor du irgendwelche verträge bei den netten beratern (umschreibung für verkäufer) abschliessen willst. das wird dir vermutlich einen schönen batzen geld einsparen.

 

in der suchfunktion dieses forums findest du haufenweise beiträge zum thema "wunschpolice" und " DVAG

 

hier mal einige suchergebnisse : LINK

 

du wirst schnell feststellen, das es haufenweise bessere angebote gibt, als den krempel den diese strukturvertriebe da verscherbeln wollen. wichtig wäre auch, das kapitalanlage und versicherungen strikt getrennt bleiben sollten.

 

willkommen im forum :thumbsup:

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asche

Mein Kurz-Tipp auf die Schnelle:

 

1. Informieren, in Ruhe nachdenken, in einem Jahr erst abschließen.

2. Währenddessen die rund 200 Euro(!), die DVAGlerin Dir abknöpfen will, monatlich aufs Sparbuch (besser: Tagesgeldkonto) legen und nicht antasten.

3. Was Du an Versicherungen wirklich brauchst, ist vor allem: eine Privathaftpflicht, für ca. 50 Euro im Jahr. Die hast Du hoffentlich schon? Ansonsten: www.finanztest.de oder www.oekotest.de und Dir eine der günstigen und guten raussuchen und abschließen.

4. Keine Schulden machen (Ratenkauf, Dispo o.ä.).

 

Im Zugzwang bist Du nicht!! Früher ist besser, aber überstürzt ist ganz schlecht.

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supertobs

Hallo, bloß ertsmal nichts abschließen. Meine Kurzmeinung:

 

RiesterRente Strategie No.1

monatlicher Beitrag 50 Euro

 

riester ja, aber ein gutes Fondssparprodukt. Meine Empfehlung DWS TopRente.

 

Die Wunschpolice (Rentenversicherung mit Pflegerenten-Zusatzverischerung)

Garantiefondskonzept DWS FlexPension)

monatlicher Beitrag 100 Euro

 

Überteuertes Müllprodukt mit vielen Geschädigten hier im Forum.

 

Privatversicherung Unfall-Aktiv-Schutz

monatlicher Beitrag 12,55 Euro

 

Vor Unfall sollte Berufsunfähigkeit (wenn überhaupt) abgesichert werden.

 

Rechtschutz - AdvoCard

monatlicher Beitrag 25,73 Euro

 

Rechtschutz für 308 Euro im Jahr??? Wahnsinn.

 

Lesetipp für Deinen Bedarf: Sonderbuch Altersvorsorge, Sonderheft Versicherungen.

 

DVAG Beraterin am Besten nicht mehr einladen. Unterschrift da wird dich Gebühren, Minderrenditen von etlichen Tausend Euro kosten.

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Herr S.
· bearbeitet von Herr S.

Bevor du dich nun von den pauschalen Empfehlungen (die mal wieder nichts anderes sind, als plumpes rausposaunen von eigenen Meinungen) hier beeinflußen läßt. Schreib uns doch erstmal was du eigentlich möchtest im Bezug auf (Alters)-Vorsorge

 

Was ist dir wichtig?

 

Wie umfangreich soll die Absicherung sein?

 

Was für Pläne hast du die deine Strategie beeinflussen (Kinder, Haus, Heirat...?

 

usw. usw.

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el galleta
Bevor du dich nun von den pauschalen Empfehlungen (die mal wieder nichts anderes sind, als plumpes rausposaunen von eigenen Meinungen) hier beeinflußen läßt.

Was für eine Arroganz! Was hat Dich gebissen, Deine Vorposter so dumm zu machen?

Außerdem: Natürlich sind es Meinungen. Was schreibst Du denn sonst hier? Die einzig gültige Wahrheit?

Der Tipp, sich selbst zu informieren und die Quellen dazu sind doch erstmal die beste Hilfe. Erstmal. Deshalb steht da auch "Kurzmeinung" oder "auf die Schnelle".

Unglaublich.

 

el galleta

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D-Mark

TopRente?

Doch nicht für eine 26-Jährige!

RiesterRentePremium ist viel flexibler für Junge.

 

Auch meine Gratiulation Milchmädel: Gutes Alter, um sich Gedanken zu machen! Ich bin übrigens 32, single/no child, 1500 Netto p.m.

 

Jetzt zur RRP:

Über http://www.avl-investments.de kannst Du abschließen. Der Schuppen bietet Dir 100%Rabatt auf den AA und 90,91% auf die Abschlußgebühren.

Abschlußgeb.: Jahresbeitrag * Laufzeit in Jahren* 5,5% : 60 Monatraten am Anfang des Vertrages.

Beitrag setzt Du auf 5 im Antrag. Grund: Du kannst später jederzeit erhöhen und: 5 sind Mindestanlage bei Riester.

Dann beträgt deine Gebühr 60 * 41 * 5,5% :60 = 2,05!

Soviel wird 60 Monate lang aus dem Bruttoanlagebetrag abgezogen.

Die Vermittlung ersetzt davon 90,91% zum April des jweiligen Folgejahres. Es ist also ein sog. nachgelagerter Rabatt. Du siehst jetzt auch,w arum man im Antrag mögl. wenig reinschreiben soll. Denn: Angenommen Du verlierst Einkommen, sinkt dein Beitrag, aber deine Gebühr nicht! Andersrum nicht!

AA: Auf alles, was Du über den vereinbarten Beitrag aus dem Antrag einzahlst, wird keine Gebühr fällig, aber der Anbieter hält sich mit 5% AA schadlos. Hier 100% Erstattung im April...

So: Der Jahresbeitrag muß 4% vom letztjährigen Jahresbrutto betragen, max. werden 2100 verlangt, um die max. Förderung zu bekommen. Das ist in unserem Fall 154,- Die Zulage darf Bestandteil des Jahresbeitrages sein!

Merke: Wegen Finanzamttrouble bitte soviel einzahlen, daß auch ohne die Kickbacks (s.o.) die förderfähige Summe zustandekommt. Du kannst sie entweder wiederanlegen oder Dir davon Schuhe kaufen. In der Steuererklärung gibtst Du die Sonderkosten an und bekommst für den geleisteten Beitrag Steuerminderung. Auch diese Retrievs kannst Du wiederanlegen oder ein Kleid/Kostüm kaufen. Du kannst davon auch deine Freundinnen einladen und 3 Callboys dazubestellen; mir ist das egal, ja... :lol:

Dann: Es gibt das Produkt solo oder mit AVWL (AltersVorsorgeWirksameLeistungen). Da überweist der Chef dann die Beträge aus Deinem Lohn vorab und tut eine Extragratifikation hinzu. Wieviel Du da bekommen kannst, sagt die die Persoabteilung. Bei mir ist das übrigens eine Frau Kessler (26,55/p.m.) und die hat gar nicht verstanden, warum das denn nun keine Versicherung ist (Abschlußgeb. gibts normal nur dort; außerdem mußte ich ihr erst mal klarmachen, daß die 5-Sache gar nicht illegal ist. Der Anbieter gestattet ausdrücklich, den Beitrag bis zum 60. Lebenjahr jederzeit anzupassen; also ich hab im 1. Monat 5 gemacht und die restlcihen 11Monate entsp. mehr). PPR ist aber ein Riester-Umrellafonds luxemburger Rechts. Wenn Du die Unterlagen bei AVL in Schriftform orderst, bekommst Du eine Mappe mit weiteren Infos neben dem Antrag. Es ist ein Dachkonstrukt mit ein paar wiklich guten DWS-Fonds und man kann hier länger in 100% Aktien bleiben, als irgendwo sonst. Das andere sind halt die dämlichen Rentenpapiere. RRP ist das offenssivste Angebot am Markt und ich kenne die Zertifiezierungsbed. zwar nicht, aber ich schätze, sie bewegen sich am aboluten Rand - für Deine Rendite.

Du bekommst dann eine Eröffnungsbestätigung und Pin+Tan. Bei AVWL bringst Du die Papiere zum Persobüro und läßt dort die Überweisungsformalitäten aufnehmen. Der/die MA will auch das Blatt mit der Zertifizierungsnr. sehen!

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eurofetischist
Was für eine Arroganz! Was hat Dich gebissen, Deine Vorposter so dumm zu machen?

Außerdem: Natürlich sind es Meinungen. Was schreibst Du denn sonst hier? Die einzig gültige Wahrheit?

Der Tipp, sich selbst zu informieren und die Quellen dazu sind doch erstmal die beste Hilfe. Erstmal. Deshalb steht da auch "Kurzmeinung" oder "auf die Schnelle".

Unglaublich.

 

ich gehe mal davon aus das herr S sparkassenberater oder sowas in der art ist.

dann liegt es natürlich nicht im interesse von herrn S und der "deka dent" das sich ein anleger informiert. denn es ist bestimmt verdammt schwer, einem informierten anleger ein produkt der deka anzudrehen. von daher kann herr S die probleme der DVAG verkäuferin gut nachfühlen.

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Delphin
· bearbeitet von Delphin
TopRente?

Doch nicht für eine 26-Jährige!

RiesterRentePremium ist viel flexibler für Junge.

Wie kommst du darauf? Abgesehen davon, dass dir DWS-Riesterrente-Premium für mich aus Prinzip nicht in Frage kommt, weil die "gezillmert" ist, was eine Menge Rendite kosten kann, würde mich interessieren wieso du so etwas sagst? Wenn es schon Riester-Fondssparpläne sind, würde ich mich an die UniProfiRente oder die DWS-Top-Rente (in dem Fall die wohl die "Dynamik") halten.

 

Ansonsten, Milchmädchen, kann ich dir nur empfehlen, was andere schon gesagt haben: ruhig angehen, nix überstürzen, einigermassen gründlich informieren und nicht bei der DVAG abschließen. :thumbsup:

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Herr S.

Ach ja, da is die Diskussion wieder.

 

Ich habe schonmal irgendwo hier folgendes geschrieben:

 

Wenn es um die mangelndne Beratung von Kunden bei Banken/Sparkassen geht, wird vor allem eines kritisiert (und das wird ja hier im Forum auch ständig kritisiert): Nämlich das keine individuelle Beratung für die Bedürfnisse des Kunden stattfindet sodern lediglich der Verkauf von Produkten die z.Zt. abgesetzt werden müssen/sollen.

Das kritisiert ihr ja auch alle. Zu recht.

 

Und was passiert nun hier im Forum?

 

Genau das!!!

 

Da wird dann ohne die Situation des "Kunden" (hier die Thread Erstellerin) zu hinterfragen und sich nach ihren Wünschen zu richten, mal wieder die altbekannten "Mach doch Tagesgeld, ETF's oder Fonds XY" Floskeln rausgehauen, ohne sich tatsächlich um das eigentlich Anliegen (nämlich Vorsorge) zu scheren.

 

Das hat keine Qualität. Keinen Wert für Fragende und nervt mich...

 

Und nein ich mache keine Beratung (mehr), eben weil ich nicht nur das Produkt im Fokus, sondern den Kunden mit seiner Situation hatte (was nicht gewünscht war). Tut mir leid das ich diese Philosophie auch hier versuche umzusetzen.

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eurofetischist
· bearbeitet von eurofetischist
Das hat keine Qualität. Keinen Wert für Fragende und nervt mich...

 

mir scheint, du hast die postings nicht wirklich gelesen.

 

dem milchmädchen wurde geraten, sich umfassend zu informieren, entsprechend links angegeben.

denn nur eigeninitiative schützt vor "beratern"

 

schon aleine die erkenntniss, die DVAG beraterin sehr kritisch zu sehen, hat ohne frage einen wert für milchmädchen.

zumindest, wenn sie nicht gleich dem nächsten provisionsgeilen berater in die arme läuft.

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jogo08

Das Problem jeglicher Beratung ist, dass es ohne umfangreiche Vorabinformation seitens des zu Beratenden nicht geht. Aus diesem Grund haben wir seit kurzem auch zwei Sticky-Threads für die ersten Infos zum Thema Risikovorsorge und Altersvorsorge in denen man erst mal Grundlagenwissen anlesen kann. Dann noch der Link zum Thema Threaderöffnung für Geldanlagen und schon sind Infos da, auf denen man aufbauen kann.

 

Zu den Produkte der TO kann ich im einzelnen wenig sagen, ausser, das ich persönlich eine Rechtsschutzversicherung für nicht unbedingt notwendig erachte, schon garnicht, wenn sie so teuer ist. Ich habe zwar keine Ahnung, wie hoch die Stundensätze von Anwälten sind, (habe noch nie einen gebraucht) für 300 kann man sich aber sicherlich schon 1-2 Stunden beraten lassen.

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Herr S.
mir scheint, du hast die postings nicht wirklich gelesen.

 

dem milchmädchen wurde geraten, sich umfassend zu informieren, entsprechend links angegeben.

denn nur eigeninitiative schützt vor "beratern"

 

schon aleine die erkenntniss, die DVAG beraterin sehr kritisch zu sehen, hat ohne frage einen wert für die fragende.

zumindest, wenn sie nicht gleich dem nächsten provisionsgeilen berater in die arme läuft.

 

Du hast das gemacht, richtig. Und das ist auch gut.

 

Nur dann kam wieder die Tagesgeld und AVL Werbung wie auf Knopfdruck...

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IefTina

Hallo Milchmädchen,

 

von solchen Beratern wird man zwangsläufig über den Tisch gezogen - die 'Beratung' wird ausser bei Honorarberatern immer über Rückvergütungen/Kickbacks bezahlt.

Einer meiner Bekannten ist Ausbildungsleiter einer grossen Versicherung - seine besten Verkäufer (stop: Berater wollte ich schreiben) verdienen mehr als die Geschäftsführer.

Dieser Mehrverdienst wächst nicht am Baum sondern kommt schön versteckt aus deiner Brieftasche.

Seltsamerweise höre ich als Interessierter immer nur Berichte von Verarschten - komisch - das kann ja nach individueller Beratung eigentlich gar nicht sein. Aber wahrscheinlich sind in meinem Einzugsbereich 95% einfach nur an die total seltenen schwarzen Branchen-Schafe geraten.

 

Es gibt im Forum viele Diskussionen zu dem Thema - deshalb hier nur soviel:

 

Du bist 27 Jahre ohne das ganze 'total auf dich und deine höchst individuellen Bedürfnisse abgestimmte' Zeug durchgekommen.

Da kommt es auf ein Jahr mit gut verzinstem Taggeldkonto und eigener Erforschung deines persönlichen Bedarfs auch nicht mehr an.

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asche
· bearbeitet von asche

Herr S.: Dann lies zB meinen Post nochmal: Da steht nix davon, dass Tagesgeld besser ist, da steht nur, sie soll ein Jahr lang mal die 200 Euro, die die DVAGlerin da in den Raum geworfen hat, weglegen und nicht anrühren. Günstigstenfalls auf ein Tagesgeldkonto, eine Blechdose würde es aber auch tun.

 

Zweck:

 

1. Disziplinierung/Budgetierung des eigenen Ausgabeverhaltens

2. Testen, ob man wirklich so viel bei einem Monatsgehalt von 1600 entbehren kann/will

 

Dachte, das hätte man auch ohne lange Erklärung verstehen können ... :rolleyes:

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supertobs

Eine umfassende Beratung kann das Forum nicht bieten. Zur Altersvorsorge und Risikovorsorge werden gerade Thread zur Strukturierung gebaut.

 

Hier im konkreten Fall ist wohl allen klar erst mal schnell ein STOPP zu setzen und Milchmädchen darauf hinzuweisen das es sich weiter informieren muss.

 

Milchmädchen: Wir reden hier über Einzahlungen im Wert von 84.000 Euro über die nächsten 35 Jahre. Das will genau überlegt sein, Kollegen von mir grübeln über Gebrauchtwagenkäufe mit Preisdifferenzen von 1500 Euro über ein Jahr.

 

Herr S hat im Grunde Recht mehr Informationen zu fordern. Wir brauchen hier Richtlinien zur Themeneröffnung ähnlich wie bei den Fonds. Den ersten Halbsatz von ihm werde ich nicht kommentieren.

 

So, bevor wir die Dame vergraulen sollten wir noch mal von vorne anfangen. Milchmädchen, bitte stell doch mal Deine Situation besser dar.

 

Basisangaben

1. Zweck der Anlage?

Z.B.: Sicherstellung eines nachhaltigen Einkommens im Alter. Eigener Vermögensaufbau und Vermögensaufbau der Kinder ist getrennt aufgebaut.

 

2. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Z.B.: Bewusst eigentlich hoch, Rente soll aber auch sicher sein. Deswegen getrennte Betrachtung vom Vermögensaufbau.

 

3. Alter: 36, geplanter Rentenbeginn mit xx, Kinder, Ehemann, etc.

 

4. Berufliche Situation

z.B. keine Planung in Richtung Selbständigkeit.

 

Das 3-Säulenmodell

Altersvorsorge beruht auf dem 3-Säulenmodell mit

1) gesetzlicher Rente,

2) privater, staatlich geförderter Vorsorge und

3) der Arbeitgeberfinanzierten Vorsorge.

 

Hinzu kommt noch freie, umgefördertes Ansparen, was aber getrennt betrachtet werden könnte.

 

Gesetzliche Rente

Wieviel ist schon da? Angabe der Renteninformationen, etc.?

 

Private (kapitalbasierende, staatlich geförderte) Rente

Hierunter fasse ich staatlich geförderte Altersvorsorge, nicht privates Ansparen, keine Leibrenten. Insbesondere fällt hierunter die Riester-Rente, die Rürup-Rente (vor allem für Selbständige) und die Bruttoumwandlung über den Arbeitgeber (Eichel-Rente).

Was ist schon da? Was bietet der Arbeitgeber a, etc?

 

Arbeitgeberfinanzierte Rente

Was zahlt der Arbeitgeber freiwillig ein? In welches Produkt?

 

Zusammenfassung / Umrechnung in monatliches Rentenäquivalent

Aus diesen Bausteinen kann man dann die gesamte monatliche (äquivalente) Rente berechen. Nun muss ein ehrlicher Soll/Ist-Vergelich her. Realistisch sind 80% Bedarf des aktuellen Nettobedarfs.

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IefTina
· bearbeitet von IefTina
Zu den Produkte der TO kann ich im einzelnen wenig sagen, ausser, das ich persönlich eine Rechtsschutzversicherung für nicht unbedingt notwendig erachte, schon garnicht, wenn sie so teuer ist. Ich habe zwar keine Ahnung, wie hoch die Stundensätze von Anwälten sind, (habe noch nie einen gebraucht) für 300 kann man sich aber sicherlich schon 1-2 Stunden beraten lassen.

 

Kurz zu RS Versicherung - hab ich schon mehrfach bereut keine zu haben - Vertragssachen und Schadenersatz.

Problem ist, dass man im Ernstfall mit 1-2 Stunden Beratung nicht weit kommt.

 

Zu Versicherungen habe ich mal eine Risikoanalyse erstellt - was ich so mache vs. was passieren kann (mit Wahrscheinlichkeit versehen).

Dann geprüft, ob nicht bereits akiv Schutz/Hilfe besteht, z.B. Gewerkschaften, anwaltliche Auskünfte, Reiseversicherungen, Aufsichtsbehörden, Kreditkartenversicherung, etc.

Damit ist nicht nur der Versicherungsbedarf abgefallen, sondern auch andere Möglichkeiten, um Risikowahrscheinlichkeit zu minimieren.

 

edit :Aktuelles Beispiel: als Vielflieger die europäischen Fluggastrechte EPR - ein claim über die Aufsichtsbehörde hat mir 250,- gebracht. Für weiteren Schadenersatz bräuchte ich trotz 'Recht' einen Anwalt.

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culo

ich habe schon 2 prozesse gegen banken gewonnen, ganz ohne anwalt und rechtsschutzversicherung.

möglicherweise hääte ich sie MIT einer recvhtsschutzversicherung und einem entsprechenden anwalt vielleicht verloren :-)

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jogo08
Kurz zu RS Versicherung - hab ich schon mehrfach bereut keine zu haben - Vertragssachen und Schadenersatz.

Problem ist, dass man im Ernstfall mit 1-2 Stunden Beratung nicht weit kommt.

Ich hatte ja auch geschrieben, "nicht unbedingt nötig", im Einzelfall kann eine RS Versicherung sicherlich nützlich bzw. erforderlich sein, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Trotzdem gibt es bestimmt günstigere Angebote als die Advocard, zumal es auch RSVs für unterschiedliche Bereiche gibt. (Verkehrs-, Miet-, ArbeitsRS nur als Beispiel) Eine allumfassende Versicherung ist natürlich auch entsprechend teurer als eine auf den eigenen Bedarf zugeschnittene Versicherung.

 

Problematisch finde ich, wenn von einem Makler Produkte für alle Bereiche des täglichen Lebens verkauft werden. Angefangen von der Risikovorsorge über Altersvorsorge bis zum Bausparen/Bauen und Geldanlage. Das es dabei nicht zwangsläufig zu den besten Ergebnissen für den Kunden kommt, sollte klar sein.

Es geht daher nichts über - selbst informieren und recherchieren - , entscheiden muss letztlich jeder für sich selbst. Manch ein DVAG-Kunde ist wahrscheinlich auch vollkommen mit den angebotenen Produkten zufrieden, sei es, weil ihm viel Eigenarbeit abgenommen wurde, andererseits weil er nicht weiss ob bzw. was es für bessere Produkte gibt.

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eurofetischist

zum thema versicherungen stellt sich MM die frage: welche risiken kann und will ich selber tragen, und welche risiken kann oder will ich nicht selber tragen und muss sie daher für teuer geld versichern.

denn man kann es drehen und wenden wie man will, aller wahrscheinlichkeit nach wird die versicherung mehr von mir abkassieren als sie an mich ausbezahlt. ist ja schliesslich ihr geschäft.

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el galleta
Wir brauchen hier Richtlinien zur Themeneröffnung ähnlich wie bei den Fonds.

Ich glaube, dass wäre sehr hilfreich. Hab das erste Mal auch rumeiern müssen, weil mir ein Leitfaden und Erfahrung fehlte.

 

@jogo

Rechtsberatung läuft im Normalfall nach Streitwert, d.h. die Zeit ist eigentlich nicht wichtig.

 

Ansonsten halte ich einen Verkehrsrechtsschutz für elementar, weil man eh nicht im Rahmen der Gesetze fährt - da sind wenigstens die Prozesskosten abgesichert, wenn mal was passiert. Die Strafe ist ja meist nicht so hoch, aber Gutachter können Dich ruinieren.

 

saludos,

el galleta

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Milchmädchen

So, bevor wir die Dame vergraulen sollten wir noch mal von vorne anfangen. Milchmädchen, bitte stell doch mal Deine Situation besser dar.

 

Basisangaben

1. Zweck der Anlage?

Z.B.: Sicherstellung eines nachhaltigen Einkommens im Alter. Eigener Vermögensaufbau und Vermögensaufbau der Kinder ist getrennt aufgebaut.

 

Kinder sind in weiter WEITER Ferne - ich denke da in den nächsten 10 Jahren an eine Eigentumswohnung (120.000 Euro)... um nicht ewig mit dem Gedanken an die "verprasste" Miete im teuren Stuttgart denken zu müssen... und im Alter nicht auch noch Miete hinblättern zu müssen ...

 

 

2. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Z.B.: Bewusst eigentlich hoch, Rente soll aber auch sicher sein. Deswegen getrennte Betrachtung vom Vermögensaufbau.

 

ich will mich nicht über Verluste ärgern müssen ... wirklich risikofreudig bin ich was Geld angeht nicht!

 

 

3. Alter: 36, geplanter Rentenbeginn mit xx, Kinder, Ehemann, etc.

 

keine Ahnung ... das sieht alles recht offen aus?!

 

4. Berufliche Situation

z.B. keine Planung in Richtung Selbständigkeit.

 

der Gedanke ist da... wer will schon den Großteil seines Lebens für andere arbeiten und das in einem normalen Job ...

allerdings ist mir meine BERUFUNG noch nicht begegnet... und ob sie das wird?

 

 

 

 

Das 3-Säulenmodell

Altersvorsorge beruht auf dem 3-Säulenmodell mit

1) gesetzlicher Rente,

2) privater, staatlich geförderter Vorsorge und

3) der Arbeitgeberfinanzierten Vorsorge.

 

Hinzu kommt noch freie, umgefördertes Ansparen, was aber getrennt betrachtet werden könnte.

 

Gesetzliche Rente

Wieviel ist schon da? Angabe der Renteninformationen, etc.?

 

Rentenanwartschaft: 104 EURO - hoffe die SUMME (HAHA) war gemeint!

 

Private (kapitalbasierende, staatlich geförderte) Rente

Hierunter fasse ich staatlich geförderte Altersvorsorge, nicht privates Ansparen, keine Leibrenten. Insbesondere fällt hierunter die Riester-Rente, die Rürup-Rente (vor allem für Selbständige) und die Bruttoumwandlung über den Arbeitgeber (Eichel-Rente).

Was ist schon da? Was bietet der Arbeitgeber a, etc?

 

nichts da!

 

Arbeitgeberfinanzierte Rente

Was zahlt der Arbeitgeber freiwillig ein? In welches Produkt?

 

zahlt nichts!

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D-Mark

"...ich will mich nicht über Verluste ärgern müssen ... wirklich risikofreudig bin ich was Geld angeht nicht!..."

 

->Die Riester-Fonds sind Kombiprodukte. Läuft der Aktienmarkt nicht, schichten sie in Rentenpapiere um. Es besteht 100%iger Einlagenschutz! Die Anbieter tun gerne so, als sei es ihr freiwillige Verdienst. Aber es ist Gesetz!

Brummt der Markt, profitiert man von bis zu 100% Aktienanteil. Bei den guten Angeboten sind in guten Marktphasen stellige Zuwächse realsierbar. Da es immer ein Sparplan ist, profitiert man zusätzlich vom average-cost-effect.

Die Renditechancen sind bei den Fonds halt viel höher, als bei den anderen Riester Versionen. Daher sollten jeuge Leute immer auf Fonds setzen, da sie mit ihrem Anlagehorizont (15, 20 30 40 Jahre und mehr) von den Langfriststeigerungen der Aktienmärkte zwangsläufig profitieren. Ich weiß, ich weiß: Kommt ein Atomkrieg, ist es mit der Post-WK2-Prosperität vorbei. Aber dann gelten eh andere Lebens- bzw. Strebebedingungen...

Warum überhaupt Riester? Na wegen der staatlichen Zulage und der Steuerminderung. Was ich noch vergesen habe: Pro Kind gibt es weitere 185,- Zulage. Selbst als Arbeitsloser bekommt man noch die Zulage, wenn man einen best. kleinen Beitrag weiterhin einzahlt.

Finanzprodukte kosten immer. Es sind Dienstleistungen im klassischen Sinne und diese Leute verfügen über den Umstand, daß sie gut verdienen. Zu gut oft. Zumal gerade der Finanzmarkt augesprochen maskulin/konkurrent aufgebaut ist. Woran messen diese Männer ihren Erfolg? Na an ihrem Reichtum natürlich!

Daher ist es für das arbeitende Volk wichtig, preiswerte Angebote zu bekommen. Dazu sind freie Vermittler da. Das sind zwar auch Dienstleister, aber volksnäher und umgänglicher. Sie haben kein direktes Interesse an dem Produkt und treten damit auch sachlicher auf.

Weil man mir vorgeworfen hat, einseitig zu schreiben und Werbung zu machen (stimmt gar nicht: Bin bloß von einem Produkt überzeugt und gebe die Info weiter; zu sagen, das seien Teil- und Unwahrheiten, man hätte aber keine Zeit für Wiederlegungen, ist schon dreist!). Bei RRP kann man bis ins hohe Alter zu 100% in Aktien sein. Der Großrehner aktualisiert täglich (in beide Richtungen). Bei Top und anderen fängts bei 40 mit Zwangsumschichtungen an...

Seis, drum, wegen der Einseitigkeit:

 

vermittlungyx2.th.jpg

Das ist nur eine Auswahl, Stand 11/07. Wie man sieht, gibt es derzeit 4 Produkte mit Rabattierung. Wie man sieht, gibt es nur 3 weitere Full-Line-Angebote neben AVL. Die Genannte hat auch schon das Ebase-Produkt aufgegriffen, bevor es am Markt kommt und sie vermittelt im Privatanlegesektor inzwischen über 7 Plattformen/Direktbanken. Es gibt die Rabattgarantie (heißt: Was irgendwie rabattierbar ist, wird zur Gänze oder soweit es geht, rabattiert. Daß gewissen Martteilnehmern die freien vermittler ein Dorn im Auge sind, ist ja klar. Aber auf das Gemecker gehe ich nicht ein! Agesehen davon halte ich sie für einen netten mann, Herr Deka! Ich habe ferner halt eine direkte Art, Infos weiterzugeben. Ich halte die Rezipienten darüberhinaus für mündig, sich ihre eigene Meinung zu bilden. Ich stelle nur ein Modell vor und erläutere seine nicht ganz unkomplizierte Struktur. Es ist aber ein Angebot, daß eine Weiterführung enthält. Es wurde offensichtlich Mühe gemacht und ich glaube gerne daran!

 

P.S.: Wenn Du einen freien Vermittler findest, Milchi, der 100% Rabatt auf die Abschlußgebühr von RRP gewährt, laß es mich bitte wissen. Habe die Liste seinerzeit auch ein bisschen benutzt, aber da kam nicht viel raus. Manchen mußte ich sogar den 5-Trick erläutern und das ist schon schwach, ja: Die verkaufen Dinger, von denen sie keine Ahnung haben...!

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Milchmädchen

Danke für die ausführlichen Tipps und die Bestättigung meiner Meinung: "vertrauen ist ein veraltetes prinzip"

 

muss jetzt mal Recherche betreiben und den vielen in-put verarbeiten!

 

für weitere solide Lösungsvorschläge meiner Schlaflosigkeit (Das Kleingeld das mir durch die Finger gleitet ist sehr laut)

wäre ich sehr dankbar!

 

Grüße an alle Mitwirkenden

das Milchmädchen

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jogo08
Ansonsten halte ich einen Verkehrsrechtsschutz für elementar, weil man eh nicht im Rahmen der Gesetze fährt - da sind wenigstens die Prozesskosten abgesichert, wenn mal was passiert. Die Strafe ist ja meist nicht so hoch, aber Gutachter können Dich ruinieren.
Was sicherlich nicht für jeden zutrifft.

Ich habe in 30 Jahren Führerscheinbesitz bisher noch keine Verkehrssituation verursacht, in der ich eine Rechtsschutzversicherung benötigt hätte, aber vielleicht bin ich ja die Ausnahme. Bei Vielfahrern sieht das möglicherweise anders aus.

 

Zu den elementaren Versicherungen zähle ich eine BU-Versicherung, Privathaftpflicht und Hausratversicherung. Wenn man verheiratet ist und Kinder hat, gehört auch eine RisikoLV dazu und eventuell noch eine Unfallversicherung, alles andere kann man, muss man aber nicht unbedingt versichern.

 

Wenn man sich über seine persönlichen Notwendigkeiten klar geworden ist, kann man anfangen über die entsprechenden Produkte nachzudenken. Es gibt im Forum über die Suche genug Threads zu den jeweiligen Themen zu finden, daher spare ich mir hier weitere Worte. Ein Rundumschutz Marke AWD, DVAG usw. kostet in aller Regel mehr Geld, als nötig, zumal dort Produkte kombiniert werden, die man nicht kombinieren sollte, BU mit LV z.B.

 

Zum Thema Riester gibt es ebenfalls lange Threads, die die Frage, ob sich für einen Alleinstehenden ohne Kinder ein Mehrwert über die staatlichen Zulagen ergibt (im Vergleich zu einem eigenen Fondssparplan), diskutieren.

 

Leider gibt es keine allgemein gültigen Regeln im Bereich Geldanlage und Altersvorsorge, ausser: je früher, umso besser. Eile schadet in aller Regel, daher gilt: erst mal in Ruhe alle Infos aus unterschiedlichen Quellen sammeln, sichten und für sich bewerten. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel Sicherheit man für sich selber braucht und wieviel Flexibilität bei der Geldanlage einem wichtig ist. Wenn man das Prinzip verstanden hat und weiss worauf es ankommt und worauf man achten muss, geht der Rest einfach, aber DASS perfekte Produkt oder DEN perfekten Fonds gibt es nicht, sonst würde ja jeder nur noch darin investieren. Ist also alles eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Werbung die darum gemacht wird. Denn wenn ich nicht weiss, welche Produkte/Versicherungen/Fonds am Markt vorhanden sind, kann ich auch keine Auswahl treffen.

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