Depot in Luxemburg, wo?

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Hallo an Alle,

ich möchte ein Depotkonto außerhalb Deutschlands aber innerhalb der EU eröffnen. Luxemburg wäre mir am liebsten. Ideal wäre eine Kombination mit einem Verrechnungskonto und einem vernünftigen Tagesgeld-Zinssatz. Das Depot sollte komplett Online zu führen sein, Beratung ist kein wesentlicher Aspekt. Handeln möchte ich mit Aktien, Derivaten und Fonds, daher ist natürlich ein Discount bezüglich Fonds von großem Interesse.

Wer kann eine seriöse Adresse empfehlen? Im Voraus vielen Dank für alle Tipps!

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Geschrieben

Was versprichst du dir davon? :blink:

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Geschrieben · bearbeitet von Luxor

geh mal bei der post fragen. die machen so was möglich.

 

ansonsten direkt bei der lgt. kann ich nur empfehlen..

luxemburger banken sind nicht als die günstigsten bekannt. der gewinn für den anleger entsteht auf andere weise... achte drauf, dass du so mindestens 100000 als ersteinlage hast.

 

ps du meintest liechtenstein? luxemburg ist nämlich sowas von in der eu... frag mal in singapur an. das ist der neue trend..

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Internaxx.lu, Consors.lu, Nordnet.lu, BCEE.lu oder eine der anderen 1.000 Banken. Günstig ist es aber nicht!

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Geschrieben

Vielen Dank für die Tipps. Habe ausgiebig bei Consors geschaut, das Angebot in Luxemburg differiert erheblich von dem in Deutschland, ich bin sehr erstaunt, das wusste ich nicht.

@Herr S.: Was ich mir davon verspreche? Mir geht es nicht darum Steuern zu hinterziehen etc., meine Erklärung mit allen Angaben gebe ich jedes Jahr brav ab, vom Steuerberater erstellt. Ich bin Selbstständig und habe so meine Erfahrungen mit der tatsächlichen Rechtsstaatlichkeit der BRD, habe im entfernten Bekanntenkreis einige unglaubliche Geschichten mit erleben dürfen und ziehe daraus so meine Schlüsse. Insbesondere wenn ich einige Jahre in die Zukunft interpoliere, was unserem Überwachungsstaat und den unaufgeklärten Politikern dann so alles einfallen wird, um die leeren Staatskassen zu füllen, erfüllt mich dies mit Sorge. Da ich dem jetzt schon ausweichen kann tut ich es ;-).

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Geschrieben

Deine Aussage ist aber nicht stimmig.

braver Steuerzahler ..... und Überwachungsstaat, unaufgeklärte Politiker.......

passen nicht zusammen.

 

Ist nur eine Textanalyse, sonst nichts.

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Geschrieben

Solche Überlegungen macht man sich i. d. R. bei größeren Vermögen. Es gäbe da auch andere Möglichkeiten (Stiftungen, eigene Fonds usw.), um so etwas abzuwickeln. Geht auch mit Steuerehrlichkeit.

 

Aber ganz egal. Du verzichtest quasi auf Rendite, weil Du annimmst, dass Dir in ein paar Jahren der rote Staat an Deine deutschen Konten geht und Dich enteignet.

Zugegeben, der Gedanke ist mir nicht neu und ist auch nicht utopisch. So etwas kommt (käme) aber nicht über Nacht. Da hast Du m. E. genügend Zeit, die Dinge vorher zu regeln.

 

Gruß

-man

 

P.S. Betrachte "Die Linke" als Indikator und erstelle einen Plan, bei wie viel Prozent der Partei Du wie viel Vermögen transferierst.

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Geschrieben

gerade streiten sich die großen parteien, wer als erstes steuersenkungen gefordert hätte. viellecht rollt ja die rote front gar nicht.

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Geschrieben

gerade streiten sich die großen parteien, wer als erstes steuersenkungen gefordert hätte. viellecht rollt ja die rote front gar nicht.

 

Freund Luchsohr (kleiner Scherz am Rande ;) ), das sollten wir uns alle wünschen.

 

Gruß

-man

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Geschrieben

Wie, habt ihr etwa mehr Angst vor der roten als vor der braunen Front?

 

Sorry für das OT, ich hab heute einen Bericht in der Stuttgarter Zeitung über Dunkeldeutschland gelesen.

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Geschrieben

So,

jetzt kommt was ernst gemeintes.

 

Wenn es nicht Luxemburg sein muss, sondern auch GB sein darf,

dann kann dies sogar renditefördernd sein:

 

IB (interactiveBrokers) bietet neben Margin-Konten auch klassischen Guthabenkonten an.

Rascher, weltweiter Transfer und direkter, fast konkurrenzlos günstiger Marktzugang zu den wichtigsten Handelsplätzen.

Für Euro-Skeptiker: Einfach ein USD Konto eröffnen. (Möglicherweise geht auch ein AUD-Konto).

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Geschrieben

Wie, habt ihr etwa mehr Angst vor der roten als vor der braunen Front?

 

Sorry für das OT, ich hab heute einen Bericht in der Stuttgarter Zeitung über Dunkeldeutschland gelesen.

 

Sollte die braune Front kommen, dann sollte man sich - mit seinen Mäusen - mittransferieren.

 

Gruß

-man

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Geschrieben

interactiveBrokers habe ich mir auf der Website angeschaut, sieht sehr interessant aus. Ich habe zwar gesehen, dass sie einen umfangreichen Versicherungsschutz haben, in wie weit er jedoch die Risiken der Kunden und Anleger tatsächlich abdeckt kann ich nicht beurteilen, dafür fehlt mir jegliche Kompetenz.

Wer hat Erfahrungen mit interactiveBrokers, kann man im Web etwas über deren Umgang mit Kunden und bzgl Solvenz erfahren?

Gibt es eine vergleichbare Bank auch in der Schweiz?

Nochmals vielen Dank für die tolle Resonanz hier im Forum!

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Geschrieben

Ich wuerde mir erstmal das folgende Dokument durchlesen, bevor ich in Luxemburg ein teures Depot eroeffne: Die Besteuerung von Zinserträgen innerhalb der EU (Deutsch ab Seite 8)

 

Ab Juli 2011 sind dann 35% statt wie in Deutschland 26,375~28% faellig.

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Fällt irgendeinem hier eine neue Lösung ein?

 

Direktbank in Luxemburg?

 

 

Danke

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Geschrieben · bearbeitet von Apophis

Hach so ein alter Thread gähn, steht doch schon da Singapur.

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Kenne ich aber nur aus der Fernsehwerbung:

 

http://www.internaxx.lu/

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Geschrieben

Kenne ich aber nur aus der Fernsehwerbung:

 

http://www.internaxx.lu/

 

 

Danke

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Geschrieben

Ich wuerde mir erstmal das folgende Dokument durchlesen, bevor ich in Luxemburg ein teures Depot eroeffne: Die Besteuerung von Zinserträgen innerhalb der EU (Deutsch ab Seite 8)

 

Ab Juli 2011 sind dann 35% statt wie in Deutschland 26,375~28% faellig.

 

Das haben die Luxemburger geschickt eingefädelt. Mit einer optisch hohen Quellensteuer von 35% hat man von der EU den Erhalt des Bankgeheimnisses erkauft und niemand redet darüber, dass sich die Quellensteuer nur auf Zinserträge bezieht, also Dividenden und Kursgewinne steuerfrei bleiben.

 

Man muss also gar nicht in die Schweiz oder nach Singapur abwandern. Steueroasen mit intaktem Bankgeheimnis gibts auch in der EU. Schäuble und Co. scheint es nicht weiter zu stören...

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Dividenden gibt man in seiner Steuererklärung an, Kursgewinne sind erst nach 6 Monaten steuerfrei, werden ansonsten auch wie die Dividenden zum persönlichen Satz versteuert. Wo ist das Problem?

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Geschrieben

Dividenden gibt man in seiner Steuererklärung an, Kursgewinne sind erst nach 6 Monaten steuerfrei, werden ansonsten auch wie die Dividenden zum persönlichen Satz versteuert. Wo ist das Problem?

 

Die Steuergesetze in Deutschland haben sich geändert, das ist das Problem.

 

Seit 2009 sind sämtliche Zinsen, Dividenden und Kursgewinne steuerpflichtig und werden mit einem pauschalen Steuersatz von 25% belegt (für Kleinverdiener auf Antrag geringer). Sind alle Kapitaleinkünfte erfaßt und mit der Abgeltungssteuer durch die Bank besteuert, braucht man diese dann nicht mehr in der Steuererklärug angeben.

 

Ist jedoch ein Teil, z.B. weil man ausländische thesaurierende Fonds hat oder ein Auslandskonto, nicht erfasst, muss man dann alle Kapitaleinkünfte in der Steuererklärung angebeben (also auch die die bereits mit der Abgeltungssteuer abgegolten sind) was recht aufwändig ist.

Wenn dann noch die ausländische Bank die steuerlichen Erträge gar nicht oder nur nach ausländischem Recht ausweist, dann kommt Freude auf bei der Erstellung der Steuererklärung. Da sind Rückfragen/Ärger mit dem Finanzamt vorprogrammiert. Falls man einen Steuerberater hat, wird dieser sehr wahrschenlich wegen des größeren Aufwandes an der Gebührenschraube drehen.

 

Da muss man als steuerehrlicher Bürger abwägen, ob einem die Mehrkosten und Mehraufwand es wert sind, die verdeckte staatliche Schnüfelei, die fast schon an die Methoden der DDR-Staatssicherheit erinnern, zu verhindern.

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Geschrieben · bearbeitet von Basti

edit: gelöscht, neues Thema eröffnet

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Ist jedoch ein Teil, z.B. weil man ausländische thesaurierende Fonds hat oder ein Auslandskonto, nicht erfasst, muss man dann alle Kapitaleinkünfte in der Steuererklärung angebeben (also auch die die bereits mit der Abgeltungssteuer abgegolten sind) was recht aufwändig ist.

 

Ist das immer noch so, dass ich in der Anlage KAP auch alle deutschen Erträge angeben muss, obwohl ja bereits Steuern abgeführt wurden - nur weil ich Erträge im Ausland hatte?

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vor 13 Minuten schrieb JFI:

Ist das immer noch so, dass ich in der Anlage KAP auch alle deutschen Erträge angeben muss, obwohl ja bereits Steuern abgeführt wurden - nur weil ich Erträge im Ausland hatte?

 

Nein; ich glaube auch nicht, daß das 2012 der Fall war. Angegeben werden muß allerdings, wieviel von den inländischen Erträgen freigestellt wurde.

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